Bücher mit dem Tag "ägypten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ägypten" gekennzeichnet haben.

1.121 Bücher

  1. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.993)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Nachdem ich „Illuminati“ und „Sakrileg“ von Dan Brown verschlungen hatte, habe ich mir natürlich auch den Thriller „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown gelesen und gehofft, dass er genauso gut ist wie seine Vorgänger. Die Story ist teilweise spannend, so wie von Dan Brown gewohnt. Das war's allerdings auch schon mit dem positiven. Zu den Charakteren in diesem Buch muss ich sagen, dass deren Hintergründe recht schwammig und trüb bleiben. Selbst nachdem die Geschichte so weit fortgeschritten ist, und in zahlreichen Zeitsprünge der jeweilige Backround der Person bekannt wurde, bleiben die Motive doch recht fraglich und unverständlich. Die letzten 100 Seiten, hätte er sich sparen können. Dieses absolut unnütze, esoterische Gefasel (nachdem die eigentliche Geschichte ja schon vorbei ist) macht das ganze buch zunichte.

  2. Cover des Buches Das Vermächtnis des Vaters (ISBN: 9783453471351)
    Jeffrey Archer

    Das Vermächtnis des Vaters

     (303)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Nachdem Harry Clifton als Tom Bradshaw im Jahr 1939 in New York angekommen ist, wird er gleich festgenommen. Ihm wird ein Anwalt zu Seite gestellt, der ihn überzeugt, seine wahre Identität nicht preiszugeben. Ein Fehler, wie sich erweist, denn so landet Harry in der Haftanstalt Lavenham. Nach England kam allerdings die Nachricht, dass Harry bei einem Schiffsunglück umgekommen sei. Seine Braut Emma kann das nicht glauben und folgt ihm in die USA. Sein Schulfreund Giles Barringham meldet sich als Freiwilliger in die Armee. Der Krieg ist inzwischen ausgebrochen und Giles will sein Land verteidigen.


    Dieser zweite Band der Clifton-Saga ist zeitlich hauptsächlich während des zweiten Weltkriegs angesiedelt. Wobei die Kriegshandlungen für den Fortgang der Familiengeschichte nur in geringerem Umfang eine Rolle spielen. Es geht vielmehr um Harry Cliftons Verschwinden und Emmas Suche nach ihm. Mit etwas Glück und einem guten Kumpel gelingt es Harry, in der Haftanstalt einigermaßen zu recht zu kommen. Währenddessen unternimmt Emma so einiges, um sich für die Reise nach New York zu rüsten. Dabei geht sie sehr gewitzt und zielstrebig vor. Eine moderne junge Frau zu einer Zeit, in der moderne junge Frauen gerade erst erfunden waren. 


    Der zweite Weltkrieg ohne zweiten Weltkrieg, das ist etwas, von dem man sich lösen muss. Aber wieso nicht? Schließlich hat es sicher tatsächlich Menschen gegeben, die von dem Krieg nicht so betroffen waren. Jedenfalls versteht es der Autor seine Clifton-Saga auf sehr spannende Art und Weise fortzuführen. Man kann manchmal kaum glauben, welche Kapriolen das Schicksal schlägt, man ist aber immer gefesselt und fliegt nur so durch die Seiten, weil man unbedingt wissen muss, welchen Lauf das Leben von Harry und Emma nimmt. Der Autor hat eine sehr abwechslungsreiche Familiengeschichte geschaffen, die es sich lohnt zu verfolgen.

  3. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783764531270)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    Nachdem in den Vierzigerjahren das Wild Card Virus ausgebrochen ist, weisen einige Menschen körperliche Veränderungen und Superkräfte auf. Wer von ihnen der heldenhafteste ist, soll nun die Castingshow American Hero zeigen, in der die Teilnehmer Aufgaben erledigen müssen und so verhindern wollen, aus dem Team gewählt zu werden.

    Zu spät bemerken sie, dass nicht nur der Titel des American Heros auf dem Spiel steht und dass in Ägypten eine weitaus größere Herausforderung ihr Heldentum prüft. 


    Meine Meinung

    Ich bin sehr zweigespalten über das Buch. Einerseits fand ich die Anlage interessant und (ich gebs zu) der Herausgeber George R R Martin hat eine große Rolle gespielt, dass ich das Buch gekauft habe. Ich habe es angefangen, die ersten 30 Seiten gelesen und es dann in mein Bücherregal gestellt. 6 Jahre lang. Das ist ziemlich sprechend. 

    Weil so interessant das Konzept auch war, die Geschichte als solche konnte mich nicht begeistern. Ob das an den zusammengemischten Schreibstielen der unterschiedlichen Autoren oder den Charakteren, mit denen ich mich auch nach langem Bemühen nicht identifizieren konnte lag, weiß ich nicht. 

    Was sicher nicht geholfen hat,war die Unwissenheit über wiederauftretende Charaktere, die man nicht mehr zuordnen konnte. 

    Dann bin ich zur zweiten Hälfte gekommen. Obwohl sich an den Characteren und an der Menge an Autoren nichts verändert hat, ist der Plot selbst interessanter geworden und hat mich mehr und mehr in den Bann gezogen. Gegen Ende hat es mir das ziemlich gut gefallen. 


    Fazit

    Durchhalten lohnt sich, wenn man bereit ist, sich ein buntes Gemisch an Schreibstielen und Charakteren zu geben. Ob man allerdings die Hälfte eines 500 Seiten Buches bereit ist, zurchzuhalten, müssen alle selbst entscheiden. Für weitere Teile reicht es bei mir nicht mehr.

  4. Cover des Buches Beastmode - Es beginnt (ISBN: 9783522506304)
    Rainer Wekwerth

    Beastmode - Es beginnt

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Leptokaridou___Theoharidou

    Das war das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe, und ich muss sagen, ich hatte was ganz anderes erwartet. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass das Buch mit Zeitreisen zu tun hat und die Kombination mit den verschiedenen Protagonisten ist wirklich interessant. 


    Richtig toll finde ich was oder wer genau die Protagonisten sind. Von einem Dämon über eine Frau, halb Mensch, halb Maschine, ein unsterblicher, eine Göttin und jemand, der die Zeit anhalten kann.

    Die Story ist dauerhaft spannend und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Es ist toll zu sehen, wie sich Seite für Seite alles fügt und ein großes Ganzes entsteht. Ich bin wirklich neugierig und freu mich schon mega auf Band 2, denn es gibt ein offenes und ein bisschen fieses Ende😬


    Wer sich bisher nicht an dieses Buch getraut hat, sollte es auf jeden Fall riskieren, ihr werdet es nicht bedauern😉

  5. Cover des Buches Heliopolis (Band 1) - Magie aus ewigem Sand (ISBN: 9783743200920)
    Stefanie Hasse

    Heliopolis (Band 1) - Magie aus ewigem Sand

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Katl93


    Fernsehr an, nichts läuft. Netflix an, alles schon gesehen. Amazon Prime, nur Quatsch. Du sucht einen Ort in den du "abtauchen" kannst? Willst du Magie? Die kann ich dir hier versprechen & mit diesem Buch geben:

    https://kathasbuechereck.blogspot.com/2021/05/magie-aus-ewigem-sand-1-heliopolis.html


  6. Cover des Buches Nemesis - Geliebter Feind (ISBN: 9783570311424)
    Anna Banks

    Nemesis - Geliebter Feind

     (202)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Ich kann nur sagen: es lohnt sich! 

    Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen. 

    Allerdings ist der Einstieg etwas schwer. Ist man aber erstmal im geschehen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen und vergisst alles um sich herum. 

    Sepora ist eine einzigartige Person, auch wenn sie sich Herz über Kopf immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Aber das macht es eben so spannend. 

    Zwar kommt die Liebesgeschichte dabei etwas kurz, aber trotzdem wird Tarik wohl sämtliche Leser-Herzen zum schmelzen bringen.

    Alles in allem: Das Buch kann ich nur empfehlen.

  7. Cover des Buches Zepter aus Licht (ISBN: 9783969664797)
    Marah Woolf

    Zepter aus Licht

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Unrau

    Taris ist sehr sympathisch, besonders durch ihre toughe und selbstbewusste Art. Mit ihren 24 Jahren ist sie außerdem älter als die durchschnittliche Protagonistin in dem Genre, was ich super finde. Die Nebencharaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet, hier hat mir vor allem Horus total gefallen - ich bin sehr gespannt auf seine Rolle in Band 2! Die Geschichte beschäftigt sich überaus viel mit ägyptischer Mythologie, was sehr interessant, aber auch anstrengend zu lesen ist, wenn man selbst nicht sonderlich viel über diese Thematik weiß. In letzterem Fall können zahlreiche Details verwirrend und etwas kompliziert erscheinen. Darüber hinaus erinnert der Plot mit seiner Suche nach dem Zepter und den damit verbundenen Rätseln an 𝑆ℎ𝑒𝑟𝑙𝑜𝑐𝑘 𝐻𝑜𝑙𝑚𝑒𝑠. Es gibt zudem zahlreiche wirklich humorvolle Szenen und die schlagfertige Art von Taris kann einen des Öfteren zum Lachen bringen. Abgesehen davon hat sich die Handlung für mich allerdings gezogen, sodass ich leider nicht so gut durch das Buch kam wie erhofft. Die Kapitel sind ausgesprochen lang, was das Lesen für mich zusätzlich mühselig machte, und das Ende habe ich bereits kommen sehen und stellte demnach keine Überraschung dar. Ich habe es auch nicht als großen Cliffhanger wahrgenommen, dennoch interessiert mich der Weitergang der Geschichte.

    Alles in allem ein Buch mit spannender, aber komplexer Thematik und überzeugenden Figuren, jedoch auch mit mehreren Längen.


  8. Cover des Buches Kaleidra - Wer die Seele berührt (ISBN: 9783846601167)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer die Seele berührt

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Bonzei

    Emilia und Ben werden von den Quecks entführt. Und obwohl ein großer Teil dieses Bandes in Gefangenschaft und in Kaleidra stattfindet, kommt keine Langeweile oder Eintönigkeit  auf. Kira Licht schafft es ganz gut die Spannung zu halten, indem sie immer wieder neue Infos einstreut und neue Fragen aufwirft. 

    Bei Matti bin ich teilweise zwiegespalten, natürlich kennt Emilia ihn schon ewig und versucht da positive Emotionen zu finden, aber für ihn war diese Freundschaft  ein Job. Auch wenn er nicht so kalt ist wie sein Vater und sein Bruder. Er hat sie in diese Lage gebracht. Ich sehe da auch keine echte Reue seinerseits. Auch wenn KL hier versucht ein positives Bild zu zeichnen, kann ich dem nicht wirklich zustimmen.

    Zwischen Emilia und Ben entwickeln sich Gefühle, aber vor allem Emilia versucht einen kühlen Kopf zu bewahren. Dieses Zwischenspiel ist unschuldig gehalten, aber süß.

    Und dann ist da diese Ur- Alchemistin. Emilia hat unerklärliches Vertrauen zu ihr, will ihr sofort helfen. Aber da verbirgt sich noch viel mehr.

    Emilia und die Goldlogenalchemisten, die wie eine Familie für sie geworden sind, gehen da so manchem Rätsel auf den Grund, finden so manches Geheimnis heraus. Aber es bleiben noch einige Geheimnisse verborgen, die dann hoffentlich in Teil 3 gelöst werden.

    Meinen Geschmack hat es getroffen. 

  9. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.190)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Ich lese ja praktisch keine Bücher ein zweites Mal aber bei dieser Story hat es richtig spass gemacht :) wobei ich sagen muss das, wenn ich sie erst jetzt neu gelesen hätte vermutlich etwas weniger begeistert wäre :) Ich habe die Reihe damals vor ca10 Jahre gelesen, bevor ich wieder angefangen habe richtig zu lesen und dies war somit mein Einstieg in die Bücherwelt... 

    Die Geschichte der beiden gliedert sich in zwei Teile, zum einen geht es im ersten Teil um die Hochzeit und Bellas Verwandlung in eine Vampir und ihr neues Leben... im zweiten Teil rücken die Volturi in den Vordergrund, was mir sehr gefallen hat mit den verschiedenen Vampiren und den gaben die sie hatten. Interessante Idee und gute Umsetzung.

    Auch hier wieder spannender und fliessender Schreibstil die 800 Seiten waren im nu vorbei...

  10. Cover des Buches Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide (ISBN: 9783551314864)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide

     (367)
    Aktuelle Rezension von: Darveen

    Ich mag die beiden Geschwister sehr gerne und fand die Chemie und den Witz zwischen ihnen sehr schön. Wie die Story sich so entwickelt hat fand ich auch sehr spannend und es ist mal eine etwas andere Herangehensweise, als bei den anderen Riordan Bücher, was mir sehr gefallen hat.

  11. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (759)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Sehr gewagte und zuerst unwirklich anmutende Handlung die mit jedem Kapitel mehr und mehr realer wird. Sehr spannend und kaum aus der Hand zu legen. Es lohnt sich das Buch zu lesen!

  12. Cover des Buches Gefährtin der Dämmerung (ISBN: 9783442373819)
    Jeaniene Frost

    Gefährtin der Dämmerung

     (684)
    Aktuelle Rezension von: MaRayne

    Dieser Teil konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Es war mir an vielen Stellen etwas zu plump und dann auch wieder sehr langatmig.

    Spannung konnte ich schon nicht wirklich durch die Namensgebung der "Bösewichte" in dem Teil aufbauen und durch die Bedrohung am Ende, die sich zeigt. War mir einfach etwas zu... "Hach wirklich?! Was Besseres war wohl nicht drin?" 


    Hoffentlich wird der nächste Teil wieder besser, denn wenn sich das so weiter zeiht, werde ich die Reihe wohl abbrechen.

  13. Cover des Buches Der Alchimist, Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783257065541)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist, Jubiläumsausgabe

     (462)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    Mit leichter Feder lässt Coelho den Leser in die Geschichte eintauchen, man kann fast die Hitze der Wüste auf der eigenen Haut spüren und die Stille ist fast greifbar. Schon das Cover zieht einen in den Bann durch die intensiven, im Mittelpunkt stehenden Augen, die denjenigen betrachten, der das Buch in die Hände nimmt.

    Der Protagonist Santiago (ein einfacher Schäfer aus Andalusien) begibt sich nach einem wiederkehrenden Traum auf die Reise, an deren Ende er am Fuße der Pyramiden seinen Schatz finden will. Fast märchenhaft ist nun die Erzählung des Weges, den Santiago geht, um seinen Schatz zu finden. Eingebettet in diese Geschichte gibt Coelho dem Leser eine Reihe von Lebensweisheiten an die Hand, die nachdenklich machen können und aufzeigen, dass jeder sein Leben in die eigenen Hände nehmen sollte. Grundlage aller Gedanken und Handlungen ist bei Coelho die „Weltenseele“, eine Kraft, welche die Welt zusammenhält. Mit dieser Kraft kann man in Verbindung treten, wenn man bereit ist, auf sein Herz zu hören. So wagt sich Coelho auf einfache Weise an komplexe philosophische Themen, fragt nach dem Sinn des Lebens eines jeden einzelnen und fordert jeden dazu auf, sich diese Fragen selbst zu stellen. Er schafft es, den Leser mit dieser vordergründigen Abenteuerreise dazu einzuladen, über sich selbst, die eigenen Werte und Ziele und das eigene Leben nachzudenken.

    Ich habe das Buch zu einer Zeit gelesen, wo durch Krieg und Pandemie die Welt auch bei Sonnenschein immer etwas dunkler schien. So ist es erschreckend aktuell, wenn man liest: „Wenn die Menschen Krieg führen, dann bekommt auch die Weltenseele die Kampfrufe zu spüren. Niemand bleibt verschont von all dem, was unter der Sonne geschieht“. Und trotzdem: Mir hat das Buch irgendwie Hoffnung vermittelt, auch wenn es vielleicht nur einige bereits bekannte Lebensweisheiten aufgreift und aneinanderreiht. Mir hat das Buch am Ende das Gefühl gegeben, dass es lohnt, an das Gute zu glauben und sich an diesem Gedanken auch in schweren Zeiten festzuhalten. Nur stellt sich in der Zeit der Emanzipation die Frage: warum muss eine Wüstenfrau in der Oase bleiben und auf den Mann warten, der seine Träume verwirklicht? Darf nicht jeder seine eigenen Ziele, Wünsche und Träume haben und diese auch verwirklichen?  

  14. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Opfergang (ISBN: 9783958342620)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Opfergang

     (111)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Jen nimmt sich eine Auszeit in London, um sich darüber klar zu werden, wie nun alles weitergeht. Dabei trifft sie auf Dylan, einen Nimag (Nichtmagier), der als Chirurg arbeitet. Ohne darüber nachzudenken, fängt sie eine Affäre mit ihm an, auch wenn sie weiß, dass dies nur von kurzer Dauer sein wird. Doch merkt sie, dass ihr dies gut tut und sie so abschalten kann.

    Währenddessen vertieft sich Alex in den Recherchen und hilft den Lichtkämpfern, herauszufinden, wie die Schattenfrau aufgehalten werden und vor allem, wie man den entführten Leonardo da Vinci befreien kann.

    Als Jen wieder ins Castillo zurückkehrt, begeben sie, Alex und Kevin sich nach Frankreich, um dort die Spuren eines ehemaligen Sehers zu verfolgen.

    Chloe, Chris und Kleopatra reisen nach Ägypten. Dort soll es Hinweise auf den dritten verschollenen Splitter geben.

     

    Natürlich ist klar, dass die beiden Gruppen da nicht einfach hin spazieren, ihre Informationen erhalten und wohlbehalten wieder nach Hause kommen. Der Autor hält so einiges für sie parat. 

     

    Jen, Alex und Kevin finden das Haus des Sehers und treffen dort auf dessen Sohn, der gerade dabei ist, die Hinterlassenschaften seines verstorbenen Vaters durchzugehen. Er lässt die drei Lichtkämpfer ohne größere Nachfrage helfen, was mir ja schon seltsam vorkam. Die Vermutung, das irgendetwas nicht stimmt, wurde dann auch bestätigt und ich war wieder überrascht, was der Autor sich hat einfallen lassen, damit es ja nicht langweilig wird.

     

    Auch das Trio in Ägypten bekommt es mit einigen Gefahren zu tun. Herrlich finde ich dabei Kleopatra, die als Unsterbliche im Körper einer 16jährigen zurückkam. Sie befindet sich seit Jahrhunderten in der Pubertät und ist frech, laut und spielt mit ihren Reizen. Sie weiß genau, dass sie eine Schönheit ist und nutzt dies schamlos aus. 

     

    Durch ihr Verhalten verdreht sie so einigen den Kopf. Alex ist so einer und während der Reise nach Ägypten ist es auch Chris, der ihrem Charme verfällt. Chloe bringt dies sichtlich zur Weißglut, weil Chris so auch ihre Mission gefährdet.

     

    Doch wenn es Schlag auf Schlag kommt, ist Kleopatra nicht zu halten und setzt sich für ihre Freunde ein.

     

    Die verschiedenen Settings, die der Autor sich immer wieder einfallen lässt, finde ich spannend. Wir waren schon in Indien, London, Spanien und nun Frankreich und Ägypten. Ich bin neugierig, wo es uns noch hinverschlägt.

     

    Diese Setting-Wechsel bringen aber auch Vorteile. So kann der Autor auch die jeweilige Kultur mit ins Spiel bringen. Kleopatra nun nach Ägypten zu schicken, war taktisch sehr klug. Sie kennt die Begebenheiten und weiß, sich gegen evtl. Gefahren zu wehren. 

     

    Über allem schwebt der Verlust von Leonardo da Vinci, der von den Schattenkämpfern entführt wurde. Johanna befürchtet, dass er - nach eingehender Befragung und Folterung - getötet werden könnte und arbeitet mit Feuereifer daran, eine Lösung zu finden. 

     

    Man merkt, es bleibt spannend und im Moment auch etwas aussichtslos für unsere Lichtkämpfer. Mit jedem Schritt, den sie nach vorne machen, werden sie aber auch gleichzeitig wieder zwei nach hinten katapultiert.

     

    Es bleibt die Hoffnung darauf, herauszufinden, was es mit den Unterlagen von Mark auf sich hat, die er vor allem Jen hinterlassen hat. Ein geheimnisvoller Schlüssel muss gefunden werden, wobei jedoch keiner Ahnung hat, um was es sich genau dabei handelt.

     

    Es bleibt also spannend.

     

    In den Rezensionen zu den Vorbänden hatte ich noch gesagt, dass alles sehr schnell vonstatten geht und durch viel Action und kurzgehaltenen Erklärungen kaum Ruhepausen vorhanden sind. Diesmal entschleunigt der Autor etwas, was allein schon mit der Auszeit von Jen anfängt. Diese kleine Pause hat gutgetan, doch freue ich mich wieder auf rasantere Teile.

     

    Meggies Fussnote:

    Kleine Fortschritte im so großen Puzzle.

  15. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.530)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuß der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Trotz des Risikos fasst er den Mut, sich auf die Reise ins Ungewisse zu begeben und lernt auf diesem Weg, dass das Leben Schätze bereithält, die wertvoller sind als alle materiellen Besitztümer.

    Ich glaube "Der Alchimist" ist eins dieser Bücher, das früher oder später jeder Mal empfohlen bekommt. Auch ich bin letzten Endes nicht daran vorbei gekommen, das Buch zu lesen und um ehrlich zu sein wünschte ich, dass ich es schon viel früher getan hätte.

    Die kurze Geschichte von Santiago, der immer wieder mal einen Kampf zwischen dem wonach sein Herz sich sehnt und dem, was sein Verstand sagt, führt, berührt auf einer ganz tiefen Ebene. 

    Ein bisschen hat mich die Erzählung an den kleinen Prinz erinnert. Sie ist auf ihre Art sehr unschuldig aber gleichzeitig doch sehr lehrreich. Genau wie Santiago - oder auch der Jüngling, wie man ihn auf seiner Reise genannt hat - muss man erkennen, dass Hindernisse, Schwierigkeiten und auch Rückschläge unumgänglich sind, wenn man seine Komfortzone verlässt. Weder kann man sich vollständig auf sein Herz noch vollständig auf den Verstand verlassen sondern muss in den jeweiligen Situation immer abwägen können.


    Trotz der geringen Länge habe ich eine Weile gebraucht bis ich das Buch durchgelesen hatte und ich bin froh, mir diese Zeit genommen zu haben, denn die Erlebnisse von Santiago berühren auf eine andere Art und Weise, wenn man sie auf sich wirken lässt und auch reflektiert. 


    Klare Leseempfehlung von mir!

  16. Cover des Buches Happy Family (ISBN: 9783499252723)
    David Safier

    Happy Family

     (597)
    Aktuelle Rezension von: Mika2003

    Was für ein Spaß. Gut, wer tiefgreifende Literatur erwartet, könnte enttäuscht sein. Wer ein witziges Buch voller schrägem Humor sucht, wird begeistert sein. Klar, die ganze Story ist abstrus und realitätsfern, aber zu Beziehung der Familienmitglieder untereinander ist es nicht. Gut, man kann sagen das hier Schubladendenken bedient wird, das es stereotype Charaktere sind. Aber dennoch trifft gerade das familiäre hier, das Beziehungsgeflecht untereinander, die Gedanken der Teenager (sowohl der Tochter als auch des Jungen) voll ins Schwarze.

    Es ist tatsächlich absurd, aber dabei so unterhaltsam und witzig, dass ich es richtig verschlungen habe. Die Längen, die es zwischendurch ab und an hatte, sind nebensächlich. Ich wurde gut unterhalten, hatte viel Spaß beim Lesen. 

    Was mir aber aufgefallen ist: die Umsetzung ins filmische ist nicht wirklich gelungen. Eine Figur gibt es dabei gar nicht, eine andere ist nur am Rande dabei. Witzige Szenen aus dem Buch haben gar keinen Eingang in den Film gefunden. Hier ist die buchige Version um Welten besser. 

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für den Lesespaß.

     

    Glücklich kann nur leben, wer Glück im Leben schätzt 

  17. Cover des Buches Das Buch Ana (ISBN: 9783442759033)
    Sue Monk Kidd

    Das Buch Ana

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Ich habe das COver mit dem Friedensvogel und dem roten Band, welches auch für die Geschichte eine wichtige Rolle spielt, was ich dadurch umso schöner finde.


    Geschichte: Anders als ich gedacht habe lag der Fokus auf das Leben der Protagonistin Ana. Ich hatte eher erwartet, dass man mehr über Jeses erfährt, doch letzten Endes begleitet man Ana durch ihre Schicksalsschläge und durch ihre Selbstfindung. Dies geschieht sehr ausführlich, was manchmal doch etwas zäh war, jedoch auch dadurch die Gefühle sehr gut rüberkamen und das Buch sehr emotional machte. Beim Lesen denkt man anfangs nicht viel über das Geschriebene nach, doch jtzt, nachdem ich es beendet habe, hat es doch eine sehr tiefgründige Wirkung auf mich, dich mich über die Welt nachdenken lässt.


    Charaktere: Die Charaktere sind oft recht oberflächlich geblieben, was jedoch keinesfalls gestört hat. Ich mochte die menschliche Seite von Jesus und auch den Zwiespalt von Ana von ihrer Leidenschaft und ihrem Platz als Frau in der Gesellschaft. Ich hätte es mir jedoch etwas mehr Zeit mit Jesus gewünscht.


    Schreibstil: Der Schreibstil war gut und leicht poetisch, konnte mich ejdoch relativ schnell in die Geschichte einführen. Vor allem die Nachricht der Autorin und ihre Auseinandersetzung mit dem Buch fand ich sehr interesannt und faszinierend.


    Fazit: Anders als erwartet aber dennoch bewegend und zum Nachdenken anregend.

  18. Cover des Buches Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt (ISBN: 9783846601181)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Bonzei

    Emilia und Ben schaffen es aus Kaleidra zu entkommen und geraten in eine chaotische Welt zurück. Die Crux greifen ständig Hauptstädte an und verbreiten Chaos. Zusätzlich verschwinden noch mehr Silberalchemisten, ganze Orden werden verschleppt.

    In Band 3 dreht KL noch mal richtig auf. Es gibt Kämpfe und Rätsel, etliche Überraschungen, Niederlagen und Endtäuschungen. Aber die Gruppe um Emilia hält zusammen und auch wenn die Situation manchmal aussichtslos erscheint, geben sie nicht auf.

    Ein guter Abschluss mit allem was ein gutes Buch ausmacht. Und natürlich siegt auch hier die Liebe ❤ 

  19. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.030)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Verlag: cbj (12. Juni 2006)

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten

    ISBN-13: 978-3570127773

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Originaltitel: Ptolemy’s Gate

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Gelungener Abschluss der Trilogie


    Inhalt: 

    Nathanael ist nun Informationsminister. Sein Ehrgeiz steigt ihm immer mehr zu Kopf. Mehr denn je weitet sich die Kluft zwischen den Gewöhnlichen und den Zauberern. London wirkt wie ein Pulverfass, und der Krieg in Amerika macht das auch nicht gerade besser.


    Bartimäus ist am Ende seiner Kräfte, denn Nathanael weigert sich, den Dschinn zu entlassen, damit er sich am Anderen Ort wieder regenerieren kann. 


    Unterdessen hat Kitty sich heimlich Kenntnisse in Magie angeeignet. 

    Als nun eine ganz besondere Gefahr London zu überrollen droht, müssen Nathanael, Bartimäus und Kitty zusammenarbeiten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 3. Band der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Handlung ist mehr oder weniger fortlaufend. In „Die Pforte des Magiers“ erfahren wir aber noch mehr von Bartimäus’ Vergangenheit im alten Ägypten. Diese Teile konnten mich nicht so fesseln, sie sind aber für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig. 


    Wie gewohnt gibt es wieder viele sehr spannende Szenen, Kämpfe zwischen Zauberern und Dämonen, Intrigen und brenzlige Situationen für unsere Held*innen. Doch leider ist Bartimäus nicht wirklich auf der Höhe, und so empfand ich seinen Sarkasmus und die Anzahl der witzigen Dialoge gegenüber den ersten beiden Bänden als stark verringert. Schade!


    Insgesamt ist die Handlung aber schlüssig und fesselnd. Details aus den ersten beiden Büchern werden wieder aufgegriffen und begonnene Handlungsstränge zusammen- und zu Ende geführt. Die Spannung gipfelt in einem gewaltigen Showdown, der wie die anderen Kampfszenen sehr plastisch beschrieben ist, was das Kopfkino auf Hochtouren antreibt. 


    Besonders gefiel mir die Entwicklung, die Nathanael durchmacht. Der Junge erkennt endlich, was wirklich wichtig ist und handelt danach. 


    Fazit:

    Nicht ganz so witzig wie die Vorgänger, aber ein insgesamt guter Abschluss der Geschichte.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    Bartimäus’ Vorgeschichte: Der Ring des Salomo 


    ★★★★☆


  20. Cover des Buches Bartimäus - Der Ring des Salomo (ISBN: 9783570223048)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Der Ring des Salomo

     (657)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

    Verlag : cbj (9. Oktober 2010)

    ISBN-13: 978-3570139677

    Originaltitel: Bartimaeus - The Ring of Solomo

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Bartimäus’ spannende Vorgeschichte


    Inhalt:

    Jerusalem, 959 v.Chr.

    Der Dschinn Bartimäus dient am Hofe des berühmten Königs Salomo - wenn auch nicht ganz freiwillig. Salomo gilt bei den einen als weiser und gütiger König, bei den anderen aber auch als grausam. Mit Hilfe eines magischen Rings hält er seine untergebenen Zauberer und Feinde in Schach. Als ein Mordanschlag auf ihn verübt werden soll, läuft Bartimäus zur Höchstform auf.


    Meine Meinung:

    „Der Ring des Salomo“ ist eine sehr nette Ergänzung zur Trilogie um Bartimäus und Nathaniel, kann aber auch vollkommen unabhängig davon gelesen werden. Nathaniel und die Ereignisse in London werden hier mit keinem Wort erwähnt. 


    Wir erfahren etwas über Bartimäus’ Vorgeschichte, vor allem über sein Leben am Hof und im Dienst von König Salomo. Seine „Gegenspielerin“ ist eine junge Wächterin aus Saba, die es mit dem frechen Dschinn nicht leicht hat, sich aber trotzdem durchzusetzen weiß. Mir gefiel die Figur der Asmira sehr gut, da sie recht tiefgründig angelegt ist.


    Bartimäus glänzt in diesem Band mal wieder durch vorlaute, sarkastische Sprüche, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten. Er ist diesbezüglich so richtig auf der Höhe und dermaßen von sich eingenommen und eingebildet, wie man es aus „Das Amulett von Samarkand“ kennt.


    Wer die Trilogie gelesen und immer noch nicht genug von Bartimäus hat, kann dieses Buch noch hinterherschieben. Es ist allerdings nicht notwendig, da es außer den dämonischen Figuren keinen Zusammenhang gibt. Wer noch keines der Bartimäus-Bücher kennt, kann gerne auch mit diesem hier anfangen, um zu sehen, ob der Humor gefällt.


    ★★★★☆



  21. Cover des Buches Skarabäus und Schmetterling (ISBN: 9783957340139)
    Elisabeth Büchle

    Skarabäus und Schmetterling

     (58)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    1922: Die junge Sarah reist nach Ägypten, wo sie aufsehenerregende Ausgrabungsstätten des Archäologen Howard Carter besucht. Sie scheint Missgeschicke und Unfälle anzuziehen, oder will ihr jemand schaden? Wieso?

    90 Jahre später in Berlin: Rahel, Praktikantin, gerät unter Verdacht. Europol ermittelt wegen auftauchenden Tutanchamun-Artefakten. Ist sie wirklich eine Schwarzmarkthändlerin?

    Was für ein spannendes und sehr faszinierendes Buch das nicht nur die Geschichte um die Ausgrabung von Tutanchamun näher bringt sondern auch das Land Ägypten, die unterschiede der Zeiten 1922 und 90 Jahre später. Die wirklich spannenden herausgearbeiteten Unterschiede die bewusst machen, wie viel in 90 Jahren passiert ist.

    Fazit: Ein wundervolles historisches Buch. Spannender Schreibstil entführt direkt in die Wirkungsstätte und macht einfach Lust, Lust auf mehr von der Autorin zum lesen und auch Lust auf Ägypten, auf die Geschichte um Tutanchamun.
  22. Cover des Buches Das Tor (ISBN: 9783453320468)
    Basma Abdel Aziz

    Das Tor

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    Die ägyptische Autorin Basma Abdel Aziz entwirft mit "Das Tor" eine Dystopie, die in einem postrevolutionären arabischen Land spielt. Seit der Niederschlagung von Aufständen sind alle Bürger*innen der staatlichen Willkür ausgesetzt, für alles braucht es eine Genehmigung und die gibt es nur am Tor. Die Warteschlange dort ist aber lang, und ob das Tor jemals wieder öffnen wird, weiß auch niemand so wirklich. In diesem Setting begleiten wir Menschen wie Yahya, der  in der Warteschlange darauf hofft, eine lebensnotwendige Operation genehmigt zu bekommen.

    Die Situation ist geprägt von Ungewissheit, religiöse Figuren nutzen Unsicherheiten aus, staatliche Institutionen versuchen, zu vertuschen, Gesetze werden ständig geändert, es dominiert die Willkür - und das endlose, monatelange Warten. Die Autorin überspitzt und bleibt dabei doch erschreckend nah an der Realität, ihr Humor blieb mir so manches Mal im Halse stecken. Die meisten Figuren bleiben über weite Strecken auf Distanz zu den Leser*innen, was ich aber als absolut passend empfand, denn letztlich sind es nur Beispiele für die vielen individuellen Schicksale, die in einem autoritären Staat der Obrigkeit unterworfen sind.

    Mit seinen knapp 300 Seiten ist das Buch schnell gelesen, aber es bleibt im Kopf und arbeitet nach. Viele Anspielungen bleiben subtil, andere sind provokant und klar. Ich bin ziemlich beeindruckt, wie viel Inhalt in diesem Buch steckt. Und damit meine ich gerade nicht, dass ein Plottwist den nächsten jagt. Denn wie gesagt: Im Zentrum des Buchs stehen die Menschen, die in der langen Schlange warten, warten, warten.

    Definitiv ein Lesetipp.

  23. Cover des Buches Die Stadt aus Messing (ISBN: 9783833240997)
    S. A. Chakraborty

    Die Stadt aus Messing

     (38)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    Als ich diese Buch bei einer Leserunde gewonnen habe, hätte ich niemals erwartet das es mich so aus der Bahn wirft. Das Buch hab ich zu einer Zeit angefangen, wo es hier fast bis zu 36°C gab. Was passt da besser als ein Buch das in der Wüste spielt und ich hab damit nichts falsch gemacht. Schönes Wordbuilding, geniale Handlung und sehr interssante Character. Hand aufs Herz, meine Lieben, ihr habt entweder eure Herz an Ali oder Dara verloren.

     

    Kurz zusammengefasst geht es in dem Buch um Nahri, die durch ein missglücktes Ritual einen Dschinn beschwört. Leider ist das nicht so wie in den Märchen von 1001 Nacht, den unser Dschinn hat es Faust dick hinter den Ohren und sieht unglaublich gut aus. Er rettet Nahri und verschleppt diese in die Wüste, in eine Welt fernab von unserer Realität. Wer jetzt mit den Augen rollt und eine Art Stockholm-Syndrom erwartet, der kann sich glücklich schätzen. Den Nahri ist nicht gerade sehr gut auf unseren Dschinn zu sprechen. Verständlich irgendwie.

    Nahri nervt die Dschinn ordentlich und versucht sogar zu fliehen. Erst später im Buch beginnt eine kleines Liebesdreieck. Für jemand der Liebesromane verabscheut, ist das genau das richtige. Also kein Pimpern, auf dem Level Outlander. 

    Aber Vorsicht, Klischee-Alarm: Nahri erfährt das sie super mega Heilkräfte hat, von einem Volk das schon längst ausgestorben ist, aber dringend gebraucht wird. „Harry---ähm Nahri, you are the choosen one.“

    Und nnaaaatttüüürrrllliiicccch ist Nahris verschwunde Mutter die Oberkrasse mega Heilerin. Wie soll es auch anders sein. 

    Daraufhin reist Nahri mit dem Dschinn in die Stadt Daevabad und mehr verrate ich nicht. Müsst ihr selbst lesen.

     

    Zu den einzelnen Charachteren, sage ich auch nicht viel da es einfach den Rahmen sprengen würde. Im Grund sind drei Character wichtig, Nahri, Ali und unser Dschinn, Dara. Damit kommen wir zu meinem ganz großen Kritikpunkt, die komplexe Handlung und die vielen Charactere. Es gibt in der Stadt verschiedene Typen an Menschen. Da gibt es die Shafit, die Daeva und die Reinblütigen. Das ist alles schön und gut aber als jemand der gerade in die Handlung reingeworfen wird, ist diese Fremdwörte und Völker um sich werfen doch sehr anstrengend. Tipp von mir, legt euch einen Zettel daneben und notiert euch die einzelnen Wesen und Völker.

     

    Nichts desto trotz ist das Buch unglaublich gut geschrieben und die Charactere sind nachvollziehbar dargestellt. Auch unser Saubermann Ali ist nicht der Saubermann den man erwartet und auch er hat einige Leichen im Keller. Dara wirkt ab und zu etwas drüber aber auch seine Reaktionen sind aufgrund seiner Vergangenheit leicht zuverstehen. In gewisser Art und Weise wirkt das Buch doch sehr politisch oder besser gesagt eine Kritik an die ägyptischen Politik. Gerade das nur Reinblüter Berufe haben dürfen und in richtigen Häsuern leben dürfen. Als Mischblut darf man das nicht und viele Leben in Armut. Trotz des Jahrhundert altem Krieg, herrschen immer noch Konflikte zwischen den Einzelnen Völkern. Vielleicht interpretiere ich da zu viel rein, aber ich hab das Gefühl das uns Frau Chakraboty durch die Blume doch ein paar Hinwiese gibt.

     

    Mein Fazit: Hammer Buch. Wer auf die arabische Kultur abfährt ist das ein gefundenes Fressen, aber auch für alle anderen die Mal frischen Wind in ihr Fantasy-Regal bringen wollen ist es eine wundervolle Abwechslung. Die ruhigeren Phasen wirken erfrischend und bilden somit eine gesunden Einklang zu dem spannenden Teil. Und ja man hofft ins geheim das Nahri sich für einen der Männer entscheidet. Team Ali woah

  24. Cover des Buches Die Kane-Chroniken 2: Der Feuerthron (ISBN: 9783551314123)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken 2: Der Feuerthron

     (200)
    Aktuelle Rezension von: jk14

    Man sagt ja gerne, dass die Fortsetzung nicht an den ersten Band/Film herankommt. Mir fallen auch einige Buchreihen ein, bei denen es so ist. Hier aber nicht!

    Die Reise ist dieses Mal international und mich hat der ein oder andere Schauplatz durchaus überrascht. Das man mit ägyptischen Mythen nach Ägypten reist ist weniger überraschend, aber der Stopp davor, dafür um so mehr. (Ich will nicht spoilern, so viel mag aber gesagt sein: Es ist kalt und verschneit.)

    Auch werden Carter und Sadie wieder von einem Gott begleitet und Bes ist echt fantstisch. Zudem werden zwei weitere Charaktere eigenführt, die vermutlich in den weiteren Bänden zentrale Rollen neben Sadie und Carter einnehmen werden. Alt bekannte Figuren wie Anubis, Bastet und Zia tauchen auch wieder auf.

    Mit den Beschreibungen hat der Autor definitiv meinen Humor erwischt, allein die Vorstellung von verrückten, römsichen Mumien und einem Nilpferd auf High Heels ist grandios. Ebenso ist Re einfach nur brilliant. Mehr als nur einmal saß ich da und hab vor mich hingelacht.

    Jeder der den ersten Band mochte und sich für ein humorvolles Abenteuer begeistern kann, wird auch hier fündig werden. Zudem sind die Kampfszenen zwar interessant und beeindruckend, aber nicht übertrieben brutal geschrieben. Das Buch fügt sich perfekt in die Reihe ein.

    Den Abzug des einen Sterns gibt es wegen der etwas übertriebenen Gefühlsduselei. In den Abenteuer/Aktion-Szenen gibt es praktisch nichts davon, dafür sind ein paar Szenen für Planung und ähnliches dabei, die umso mehr in diese Richtung gehen. Und irgendwann ist es etwas viel, dass Sadie praktisch immer, wenn Anubis oder Walt auch nur erwähnt werden oder auftauchen, sich darüber auslässt wie gut die beiden aussehen und sie sich nicht entscheiden kann. Zum Teil kommt es mir so vor: Schaut die beiden haben typische Teenager Emotionen, sympathisiert mit ihnen. Meiner Meinung nach hat der Autor das besser bei Carter und Bes hinbekommen. Die zwei müssen zwar auch auf emotionaler Ebene einiges verarbeiten, es fühlt sich aber realistischer an (wenn das Sinn ergibt).

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