Bücher mit dem Tag "abenteuergeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "abenteuergeschichte" gekennzeichnet haben.

141 Bücher

  1. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (308)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Im Reich Tiamande herrschen die Gottkaiserin und der Hexenorden. Dabei müssen regelmäßig Mädchen zur Gottkaiserin als Bräute gebracht werden. Diesmal ist die Wahl auf Iniza gefallen, und nun hat sie, zusammen mit ihrem Geliebten Glanis, bereits einen Plan, dem zu entgehen. Doch sie wird entführt von Kranit, der dafür Geld erhalten soll. Bald finden sich alle auf der Flucht zusammen auf der „Nachtwärts“, deren Eignerin Shara ist, die gerade nach zweieinhalb Jahren Gefangenschaft zurück in die Freiheit strebt. Zunächst hat diese zufällige Gemeinschaft unterschiedliche Ziele, doch bald finden sie sich zusammen und sind auf der Flucht – vor den Hexen, vor Hadrath, Inizas verhasstem Onkel, und in eine hoffentlich friedlichere Zukunft. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Welche Geheimnisse birgt jeder der vier, später fünf und zum Schluss sechs Teilnehmer dieser Gemeinschaft? Es ist eine faszinierende, äußerst komplexe Welt, in die Kai Meyer die Geschichte um diese Schicksalsgemeinschaft versetzt. Mit viel Liebe fürs Detail und manchem Augenzwinkern hat er diese Welt bevölkert, und immer wieder füttert er den Leser mit neuen Informationen darüber. Auch die Teilnehmer dieser Flucht durch eine ganze Galaxie sind äußerst gelungen angelegt, ihre Geheimnisse werden nach und nach enthüllt. Das Buch wird von liebevollen Zeichnungen ergänzt, die erst nach der Lektüre ihre wahre Pracht entfalten. Manch überraschende Wendung bringt zusätzlich Würze in dieses ohnehin schon spannende Buch. Die Geschichte liest sich äußerst flüssig, so dass die Seiten einfach nur dahinfliegen. das Buch ist zwar in sich geschlossen, aber es sind noch längst nicht alle Fragen beantwortet.

  2. Cover des Buches Alea Aquarius 1. Der Ruf des Wassers (ISBN: 9783789147470)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius 1. Der Ruf des Wassers

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Nimmersatt

    Die Handlung des Buches finde ich sehr inspirierent und toll. Die Charaktere ( Alea, Lennox, Sammy, Ben, Tess, Marianne) waren  sehr sympathisch😊 Meine Lieblingscharaktere: Alea & Sammy

    Meinung:

    Gut fand ich, das Thema Meer, aber auch, dass Freunde eines der wichtigsten Dinge im Leben sind. 

    Der Schreibstyl war verständlich, die Spannung war auf jeden Fall. Geeignet für die Zielgruppe ist ,, Alea Aquarius" auch👍 Ich stehe zum Thema Umwelt, und schätze dies. Der Eindruck hat mir insgesamt sehr gefallen. 

    Fazit:

    Ich empfehle ,,Alea Aquarius" weiter. 

  3. Cover des Buches Arya & Finn (ISBN: 9783959911344)
    Lisa Rosenbecker

    Arya & Finn

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Lostincakeandpages

    In dem Buch geht es um Arya, die die Leibwächterin von Elena ist. Diese wächst wohlbehütet und abgeschottet von allem im Schloss auf. Bis sie den Entschluss fasst ihr Königreich kennenzulernen und Arya ihr unfreiwillig folgt. Mit dabei sind außerdem Finn, Bero und Ilias, die als Fremdenführer den Weg mit den beiden Frauen bestreiten. 

    Ich muss sagen ich hatte am Anfang meine Startschwierigkeiten mit der Geschichte. Mag sein das es daran liegt das es ein älteres Bich der Autorin ist oder das mit Finn am Anfang zu überheblich, ja sogar ein bisschen unsympathisch war. Auch Arya mit ihrer direkten und "vorlauten" Art hatte am Anfang nicht so ganz zusammen gepasst. Also es passte schon zu Rya aber irgendwie hatte es sich nicht ganz so rund angefühlt. 

    Aber je länger die Truppe und es ist wirklich einr sehr ungewöhnliche Truppe, unterwegs war desto mehr haben sie einen Platz in meinem Herzen gefunden. Auch Finn hatte seine weiche und verletzliche Seite gezeigt was mir sehr gefallen hat. Ilias hat mein Herz im Sturm erobert er ist einfach so liebenswürdig und ich hätte gerne mehr über seine Herkunft erfahren. Das Arya und Elena eine besondere Freundschaft verbindet hat man gleich gemerkt und die Protagonistinnen ergänzen sich super. 

    Die Handlung hat sich am Anfang bis zur Mitte noch recht gezogen und lang angeführt da bis auf die Reise und ein paar kleine Stopps nicht viel passiert ist. Aber ich wollte trotzdem wissen wie es weiter geht und gegen Ende wurde es richtig spannend.


    Das Cover gefällt mir sehr und es passt auch zur Geschichte. Bei dem Teil in der Mitte muss ich an eine bestimmte Stelle im Buch denken,  die mir sehr gefallen hat bzw eine wichtige Botschaft hatte.

  4. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

    .

    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  5. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.003)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Auch dieses Buch ist absolut spitze! Schade, dass es nie verfilmt wurde! Das Buch spielt in Washington D.C., einer traumhaften Stadt... Dan Brown schreibt einfach gute Bücher!

  6. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  7. Cover des Buches Die Hüterin der Welten (ISBN: 9783837005301)
    Sabine Schulter

    Die Hüterin der Welten

     (54)
    Aktuelle Rezension von: hope_stlp

    [Info]

    TITEL: Hüterin der Welten
    AUTOR: Sabine Schulter
    VERLAG: BoD
    SEITENANZAHL: 548 Seiten
    PREIS: 16,99€
    ISBN: 978-3837005301
    ERSCHEINUNGSDATUM: 31. Mai 2016


    [Inhalt]

    Néle wollte nur Abstand von ihrer Arbeit und vor allem von ihrem Ex-Freund, der sie schamlos Betrogen hat. Doch auf dem Weg zu ihrer Schwester gerät Néle irgendwie in eine ihr völlig Fremde Welt, in der sie zugleich beinahe von einer wilden groß Katze gefressen und einer Horde Nashorn ähnlicher Wesen zertrampelt wurde. Glücklicherweise wurde sie von den stattlichen Rittern Mathey und Liam, wie deren Kameraden gerettet. Spätestens nach der Begegnung mit den Männern in schillernder Rüstung war ihr Bewusst, dass sie nicht mehr in ihrer Welt war. Nach dem sie den ersten Schock verdaut hatte, bescherte Mathey ihr den nächsten. Er offenbarte ihr, dass seine Welt im Krieg war, so wie die vielen anderen Welten, die existierten, und dass nur sie sie retten konnte.


    [Meine Meinung]

    Begeistert hat mich das Buch leider nicht. Ich war ziemlich gespannt auf das Buch. Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext hat mich noch neugieriger auf das Buch gemacht. Leider wurde ich doch etwas enttäuscht. Der Schreibstil hat mir, wie oben bereits erläutert, einfach nicht zugesagt und die Autorin konnte mich auch nicht fesseln. Mit dem Buch kam ich nur schleppend voran, weshalb ich es auch immer wieder aus der Hand legen musste. Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr interessant, jedoch war die Umsetzung nicht all zu gut. Immer wieder waren stellen, die einfach unnötig waren und die man hätte weglassen können. Teilweise waren auch die Kapitel so ellen lang, was mir zusätzlich noch die Lust am lesen genommen hat.
    Was mir jedoch gut gefallen hat, waren die Charaktere. Mathey und Liam haben mich einfach von Anfang an begeistert und haben sich schnell ein Platz in meinem Herzen ergattert.
    Die Frage, mit wem der beiden die liebe Néle zusammen kommt, hat mich dann doch immer wieder weiter lesen lassen.
    Wer ist nun Schluss endlich geworden ist, verrate ich jetzt nicht, dass könnt ihr selbst herausfinden, falls es euch interessiert.
    Wer nicht das ganze Buch abwarten kann hier ein Tipp: Auf der letzten Seite erfahrt ihr es

    Fazit: Ich bin ziemlich geteilter Meinung über das Buch. Einerseits waren die Charaktere wirklich toll und ansprechend, andererseits war das Buch doch ganz schön langatmig und schleppend. Deshalb kann ich das Buch nicht wirklich weiterempfehlen. Wenn euch der Klappentext anspricht, lest einfach mal rein und bildet euch eine eigene Meinung.
  8. Cover des Buches Der Ripper (ISBN: 9783453675810)
    Richard Laymon

    Der Ripper

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    London, 1888. In White Chapel treibt Jack the Ripper sein Unwesen. Der sechzehnjährige Trevor Bentley ist eigentlich nur nachts auf den Straßen unterwegs, um seinen Onkel zu suchen, der Polizist ist. Durch Zufall trifft er auf einen Mann, der aufgrund der Tat, bei der Trevor ihn beobachtet, nur der berüchtigte Ripper sein kann. Er erlebt den Mord an Mary Jane Kelley hautnah mit und muss vor dem brutalen Mörder fliehen. Trevor landet auf dem Boot eines amerikanischen Paares und sein Verfolger nutzt die Chance und flieht mit den Dreien als Geiseln über den Atlantik. An der amerikanischen Ostküste nimmt Trevor schließlich die Verfolgung auf, fest entschlossen, den Ripper aufzuhalten.

     

    Die Meinungen zu diesem Buch gehen ja sehr weit auseinander. Richtige Laymon-Fans sind wohl Härteres des Horror-Meisters gewohnt. Ich hatte bisher nur ein Buch von ihm gelesen, irgendwas mit Vampiren und das fand ich stellenweise schon ziemlich ekelig. 

    "Der Ripper" hat mir gut gefallen, auch wenn der Titel etwas irreführend ist und ja auch nicht korrekt aus dem Englischen übersetzt wurde. Mit dem richtig übersetzten Titel würde man vielleicht mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangehen und es hätte mehr positive Meinungen gegeben. 

     

    Ich würde sagen, das Ganze ist ein gut erzählter Mix aus Thriller, Abenteuerroman, Western und ein bisschen Horror. Auf jeden Fall ist der Schreibstil flüssig und lebendig, man ist als Leser immer direkt mitten im Geschehen. Auch, weil in der ersten Person aus Sicht von Trevor erzählt wird. Man begleitet ihn von den düsteren Straßen Londons über den Ozean in die Neue Welt und besteht mit ihm zusammen allerlei Abenteuer. 

     

    Trevor fand ich jedenfalls sehr sympathisch. Über seine Gedankengänge musste ich manchmal schmunzeln. 

    Whittle war ebenfalls gut beschrieben, ein echt fieser Charakter, dem das Töten Spaß macht.

     

    Ob Whittle nun tatsächlich der Ripper war? Wer weiß. ;-) Ich denke aber auch nicht, dass Laymon mit seinem Buch diese Frage beantworten wollte. Aber es gibt ja tatsächlich immer wieder Vermutungen, dass Jack the Ripper sich nach Amerika abgesetzt haben könnte, da die Morde nach dem Tod von Mary Jane Kelley aufhörten.  Ein Rätsel, das vermutlich niemals gelöst werden wird.


    Wer für ein paar Stunden einfach nur gut unterhalten werden möchte mit einer fesselnden Geschichte, der liegt mit "Der Ripper" genau richtig. Man darf nur keine durchgehend vor Blut triefende Story erwarten. 

  9. Cover des Buches Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer! (ISBN: 9783522505437)
    Wade Albert White

    Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer!

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Tanpopo

    Da sowohl Covertext, als auch eine ganze Reihe von aussagekräftigen Rezensionen, die man im Internet finden kann inhaltlich schon alles sagen, will ich auf diesen gar nicht so recht eingehen.

    Was mich als Erwachsenen an diesem Buch von Wade Albert White so sehr zum Lachen und schon fast hingebungsvollem Lesen gebracht hat ist seine Mischung von bereits bestehenden Klischees.
    Da ist das Waisenhaus, in dem Anne aufwächst. Alles ist trist in einer nahezu geregelten und perspektivlosen Welt. Die Beschreibung der Szenerie mitsamt den eher untypischen Helden erinnerte mich stark an Inszenierungen von Tim Burton in seinen Filmen. Nachdem Anne diesem Leben entfliehen kann (mit Hilfe einer Gönnerin, die schon Züge von Marry Poppins aufweist) und an die eigentliche Abenteurer Akademie kommt, weckte das „Registrierungsverfahren“ Erinnerungen an Pen&Paper-Spiele, in denen der Zufall die Rolle des Spielers in einem Abenteuer festlegt. Und da gab es noch mehr an Anspielungen. Die Prägnanteste jedoch waren die Auszüge aus dem sich immer anpassenden „Handbuch für Abenteurer“ und sonstigen kleinen Anmerkungen am Ende eines jeden Kapitels. Wer Douglas Adams gelesen oder auch die Verfilmung von „Per Anhalter durch die Galaxis“ gesehen hat, wird diese netten kleinen, ein wenig wie Nonsens wirkenden Auszüge lieben. Mein Mann und ich fanden sie jedenfalls super. Hier einmal ein kleines Zitat:


    DAS ULTIMATIVE HANDBUCH FÜR ABENTEURER
    WIE MAN EINEN KAMPF AUF LEBEN UND TOD FÜHRT UND GEWINNT
    hat unter Abschnitt „N“ wie „niedergestochen werden, von einem Mitglied des eigenen Trupps“ Folgendes beizutragen:
    Ach, das kommt vor. – S. 304 –


    Ob das Buch bei älteren Kindern und Jugendlichen, der eigentlichen Zielgruppe auch so gut ankommt kann ich eigentlich gar nicht so recht beurteilen. Wenn ich versuche all die Anspielungen, die ich durch meine Lebenserfahrung habe auszublenden, denke ich dass unter dem Strich eine schöne, durchweg solide Abenteuergeschichte der etwas anderen Art bleibt, die jedoch nicht jedes Kind begeistern wird. Auch Kinder und Jugendliche benötigen eine gewisse Art von etwas absurderem Humor, um richtig tief in diese Welt eintauchen zu können.
    Aber es ist schon ein Buch, dass man einmal gelesen haben sollte. Man wird es lieben oder aber nichts damit anzufangen wissen.

  10. Cover des Buches Die Seltsamen (ISBN: 9783257243314)
    Stefan Bachmann

    Die Seltsamen

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    Vor langer Zeit schloss sich ein Portal zwischen der magischen und der uns bekannten Welt. Seitdem sind Elfen, Feen, Gnome und andere magische Wesen in unserer Welt gefangen und man versucht, sich miteinander und mit den Menschen zu arrangieren. Vor diesem Hintergrund spielt "Die Seltsamen", der erste Band einer Fantasyreihe. 

    Der junge Bartholomew und seine Schwester Hettie haben keine normale Kindheit, denn sie sind "Seltsame", Mischlingskinder von Feen- und Menscheneltern. Damit gehören sie zu keiner der beiden Welten, werden verachtet und oft genug verfolgt. Im Viktorianischen England verschwinden nun einige Mischlingskinder und nicht nur Bartholomew sucht die Übeltäter, sondern auch ds britische Parlament. 

    Da ich sowohl Fantasy als auch Steampunk liebe, war das Setting für mich definitiv genau das richtige. Mit viel Witz und originellen Ideen erdenk Stefan Bachmann eine Welt, in der mechanische Vögel herumfliegen, Grünhexen im Wald leben und vor allem viele Feenausgebeutet werden und  in Slums leben. Somit ist das Thema des Romans durchaus ein ernstes und ermöglicht auch einen Blick auf die Industrielle Revolution mit einem "was wäre, wenn es damals Feen gegeben hätte"-Szenario. 

    Kriminalroman meets Fantasy meets Dampfmaschine meets Jugendbuch - einordnen lässt sich dieses Buch nicht so leicht. Etwas mehr Tiefgang hätte den Charakteren noch gutgetan, aber auch so sind sie fantasievoll, sympatisch und man fiebert mit ihnen mit.

  11. Cover des Buches Bucht der Schmuggler (ISBN: 9783426516935)
    Ulf Schiewe

    Bucht der Schmuggler

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Da der Bremer Kaufmann Jan van Hagen dem Schuldturm entgehen möchte lässt er sich auf eine waghalsige Fahrt ein: Er bringt Schmugglerware nach Santo Domingo auf Hispaniola.


    „Bucht der Schmuggler“ von Ulf Schiewe ist streng genommen ein Sammelband bzw. eine Komplettausgabe der fünfteiligen eBook-Serie „Gold des Südens“. Dieser wird zwar meist unaufgeregt und ruhig erzählt, bringt aber dennoch die Spannung der Schmuggelei und den Reiz der Westindischen Inseln herüber. Schön sind auch die kleineren Hintergrundinformationen, die Ulf Schiewe quasi en passant mit einfließen lässt und der Geschichte auch ihre historische Verwurzelung mitgeben.

    Leider ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Ungeschönt wird auch auf den damaligen Sklavenhandel aufmerksam gemacht, mit all den Seiten, die das Bestialische aus einem Menschen herauslassen.

    Hier ist auch mein einziger Kritikpunkt: Zwar ist das Buch bereits 2015 erschienen, also zu einem Zeitpunkt, als aktive Rassismusdebatten wenn überhaupt, dann eher verhalten geführt wurden. Aber die in dem Roman doch recht häufige Verwendung des N-Wortes stößt aus heutiger Sicht doch recht sauer auf.


    Dennoch handelt es sich bei „Bucht der Schmuggler“ um einen wirklich gut gemachten und empfehlenswerten historischen Roman, der eine interessante Thematik wirklich gut aufarbeitet.

  12. Cover des Buches Snöfrid aus dem Wiesental (1). Die ganz und gar unglaubliche Rettung von Nordland (ISBN: 9783401705811)
    Andreas H. Schmachtl

    Snöfrid aus dem Wiesental (1). Die ganz und gar unglaubliche Rettung von Nordland

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Resimama

    Großartig, eine tolle Geschichte über Freundschaft, und Zusammenhalt. Jeder kann über sich hinauswachsen und man liebt diesen kleinen Held, der nicht viele Worte braucht. In unserer Familie haben sich seine wenigen Worte als geflügelt eingeschlichen und wir hatten große Lust, weitere Abenteuer des kleinen Kerls zu lesen!

  13. Cover des Buches Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung) (ISBN: 9783730690574)
    Lyman Frank Baum

    Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung)

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Ich muss gestehen, dass ich dieses Märchen bisher nicht wirklich gekannt habe. Davon gehört, ja. Die Verfilmung habe ich auch noch nie gesehen, ausser die neue mit James Franco und Mila Kunis. Die Original-Geschichte hingegen war mir bisher noch nicht bekannt. Dies wollte ich unbedingt nachholen, denn ich liebe generell alles, was mit Märchen zu tun hat.

    Dorothy lebt mit ihrer Tante Em und ihrem Onkel in Kansas. Eines Tages wird sie und ihr Hund Toto von einem Wirbelsturm weggeweht. Als sie endlich gelandet ist, findet sie sich in ein fremdes Land wieder mit sehr merkwürdigen Bewohnern. Sie macht sich mit ihrem Hund auf dem Weg in die Smaragdene Stadt, wo der Zauberer von Oz lebt. Er kann ihr vielleicht helfen, wieder nach Hause zu kommen. Auf dem Weg dorthin trifft sie auf neue Verbündete, die sie auf ihre Reise begleiten: Die Vogelscheuche - die sich Verstand wünscht, der Blechmann - der sich ein Herz wünscht und den feigen Löwen - der sich Mut wünscht. Gemeinsam bestreiten sie Abenteuer und werden zu engen Freunden.

    Ein sehr schönes Kinderbuch. Mir gefielen die Charaktere sehr, da sie so liebenswert sind und sich gemeinsam helfen und unterstützen. Dorothy hat ein sehr gutes Herz und will niemandem etwas zu Leide tun. Nicht mal der bösen Hexe. Während der Reise sieht man, dass ihre Begleiter eine sehr grosse Rolle in ihrem Leben spielen. Auch wenn sie sich Verstand, Herz und Mut wünschten, so sah man sehr deutlich bei einigen Stellen, dass sie es schon längst besitzen. Man muss lediglich an sich selber glauben. Die ganzen "Feinde" fand ich auch ziemlich ausgefallen und verrückt, allerdings erschienen mir einige Stellen zu brutal für Kinder. Immerhin wird beschrieben, wie Glieder abgehackt werden. Die verschiedenen Orte fand ich auch sehr gelungen. Die Städte werden wohl in Farben unterteilt und je nach Gebiet leben dort gute, sowie bösartige Kreaturen. Ein typisches Kinderbuch, mit wunderschönen Illustrationen und Charakteren, die einander beschützen und sich so nehmen wie sie sind. Ein sehr schönes Buch zum Vorlesen, aber auch für Erwachsene.

  14. Cover des Buches Die Wedernoch (ISBN: 9783257243321)
    Stefan Bachmann

    Die Wedernoch

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Schugga

    Bartholomew musste mit ansehen, wie seine Schwester Hettie durch ein Tor in die Elfenwelt verschwand. Jetzt versucht er mit allen Mitteln, sie wieder in die Menschenwelt zurück zu holen. Unterstützung findet er schon bald in einem Straßenjungen, der eine besondere Fähigkeit hat. Derweil versucht Hettie, in der Elfenwelt zu überleben...

    Der zweite Teil der fantastischen Steampunk-Dilogie von Stefan Bachmann (Teil eins: Die Seltsamen) spielt einige Jahre nach dem ersten Band und kommt anfangs nur langsam in Fahrt. Die Lage zwischen Elfen und Menschen hat sich zugespitzt, ein Krieg steht unmittelbar bevor. Im Gegensatz zum ersten Teil spielt die Story nun zu großen Teilen in der düsteren Elfenwelt, der Steampunk-Anteil ist somit deutlich reduziert, was ich sehr schade fand. Die Welt der Elfen funktioniert nach völlig anderen Regeln, sie ist brutal und stellenweise recht skurril. Auch wenn sie interessant gestaltet ist, konnte ich mich mit den teils willkürlich wirkenden Handlungen nicht so recht anfreunden, was den Lesespaß etwas ausbremste. Ebenso bleiben die Elfen als Protagonisten recht distanziert, man erfährt nur wenig über ihr Leben. Somit bleibt der zweite Teil der Dilogie etwas hinter dem ersten Teil zurück, rundet die Story jedoch gut ab.

     

  15. Cover des Buches Der Monstrumologe und die Insel des Blutes (ISBN: 9783404207510)
    Rick Yancey

    Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

     (38)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle
    Warthrop bekommt ein Paket geschickt mit einem geheimnisvollen Ding, das man möglichst nicht berühren sollte. Pwadre ser nennt er das und scheint der heilige Gral der Monstrumologen zu sein. Natürlich macht er sich auf die Suche nach dem Ursprung.

    Das Cover ist wieder typisch düster für die Reihe. In Schwarzweiß gehalten und das gefällt mir wirklich gut. :)
    Man ist direkt in der Geschichte mittendrin und ich hatte das Gefühl, dass es in diesem Teil etwas anders zugeht als in den anderen beiden Vorgängern. Und ich hatte irgendwie Recht. Dachte ich eigentlich, dass in diesem Band Will Henry Warthrope endlich mal die Stirn bietet, geht es dort fast ausschließlich um Will Henry.
    Nachdem der Roman grimmiger, monströser gestartet ist, wandelt sich die Geschichte und man bekommt viel Hintergrundinformationen zu Will Henry und da rutscht das Buch an manchen Stellen fast schon ins philosophische ab. Manchmal etwas zu sehr und so wurde die Story etwas langatmig.
    Ich habe vielleicht deshalb auch etwas länger mit dieser Geschichte gebraucht, denn ich bin nicht so richtig mit diesem Teil warm geworden und kam in die Story nicht rein.
    Natürlich waren wieder auch einige lustige Elemente drin, denn wenn es zum Beispiel um das Thema Gefühle geht wird Warthope einfach nur sehr unbeholfen, aber ein wirklich großer Teil waren Will Henrys Gedanken rund um ihn und das Leben bei Warthrope. Außerdem hat er sich viele Gedanken darum gemacht, wohin er sich wohl entwickeln würde.
    Es gibt in dem Buch eine Jagd, aber vielleicht weniger nach einem Monster als mehr nach Zuneigung und Zusammengehörigkeit.
    Endlich ist Will Henry mal wie ein kleines Kind und weniger wie ein Erwachsener.
    Allzu viel möchte ich nicht mehr dazu sagen, denn vielleicht möchte ja noch jemand den Teil lesen und ich möchte niemanden spoilern.
    Und so ist das Ende gut und zeigt einem ein anderes Monster als gedacht. Was dann doch nicht so extrem überraschend war. Außerdem wirkt das Ende der Geschichte etwas abschließend, obwohl es ja noch einen vierten Teil gibt. Das hat mich dann doch neugierig auf den Abschluss gemacht und ich bin gespannt wie diese Reihe wohl komplett enden mag.

    Mein Fazit: Dieser Teil hat mir bis jetzt am wenigsten gefallen aus der Monstrumologen Reihe. Und wenn ich so darüber nachdenke, haben die Bände immer mehr nachgelassen. Einerseits möchte ich wissen, wie die Reihe endet und was da raus kommt, aber andererseits macht das nicht gerade Hoffnung auf ein spannendes Ende. Aber ich bin jetzt neugierig und trotz allem, gefallen mir die Charaktere und vor allem Warthrop besonders gut. 
  16. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.083)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Als kleines Kind bekommt Jacob von seinen Großvater Geschichten erzählt, die in seinen Kinderaugen dank der Fotos, die er ihm dazu zeigt, wahr zu sein scheinen. Doch mit den Jahren kann Jacob ihn nicht mehr so ganz glauben, die Fotos scheinen zu offensichtlich manipuliert worden zu sein und immer mehr kommt die Annahme, dass sein Großvater in diesen Geschichten nur seine schlimmen Erlebnisse aus dem 2. Weltkrieg verarbeitet. Doch dann findet Jacob seinen ermordeten Großvater und entdeckt etwas, was seine komplette Welt aus den Fugen geraten lässt. Um nicht gänzlich verrückt zu werden, beschließt er, den Geheimnissen seines Großvaters auf den Grund zu gehen. Doch was er auf der kleinen Insel Falls Cairnholms entdeckt, verändert sein Leben vollkommen. 

    Dieses Buch ist wirkich keine leichte Geschichte. Nicht nur, dass der zweite Weltkrieg hier eine große Rolle spielt, sondern man erlebt als Leser auch einige dramatischen Szenen und Schicksale daraus. Wer mit so etwas nicht gut umgehen kann, sollte hierbei etwas vorsichtiger sein. 

    Nun möchte ich aber erst etwas über die Aufmachung des Buches sagen. Zugegeben, ich finde die Cover, nicht nur von diesem ersten Band, sondern auch von den nachfolgenden Bändern, nicht schön. Hätte ich es im Regal stehen gesehen, so hätte ich nicht danach gegriffen. Doch dies ist natürlich Geschmacksache und nur meine persönliche Meinung. Das Innere des Buches ist dagegen unglaublich toll gelungen. Immer wieder findet man Fotos, welche die Geschichte noch eine Spur lebendiger machen und auch interessanter. Dies hatte ich bisher noch nie so gesehen und fand es wirklich toll. 

    Mir wurde die Geschichte sehr empfohlen, sodass ich nun doch nach ihr greifen musste. Auch hatte ich den Film bisher noch nicht gesehen, so bot es sich für mich gerade sehr gut an. 

    Grundsätzlich fand ich die Stimmung in dem Buch sehr düster, was aber auch zu dem Plot sehr gut gepasst hat. An Jacob musste ich mich erst einmal gewöhnen, zu Beginn war er mir dann doch etwas zu verzogen, doch im Laufe der Geschichte wurde ich warm mit ihm. Gerade die besonderen Kinder waren alle so einzigartig, dass ich sie sehr schnell in mein Herz schließen konnte. Das Setting fand ich beeindrucken. Der Autor hat es geschafft, an einen Ort, an welchem etwas wirklich unglaublich schreckliches geschehen ist, sodass beim Lesen mein Mutterherz geblutet hat, gleichzeitig etwas unglaublich schönes und magisches entstehen zu lassen. Gleichzeitig hat er es geschafft, dass mir beim Lesen beide Orte immer präsent waren, sodass ich nur noch beeindruckter war. Ich persönlich fand den Spannungsbogen der Geschichte nicht allzuhoch, es hätte noch etwas spannender sein können, dennoch hatte die Geschichte durch ihre Besonderheit einfach etwas fesselndes an sich. Ich fand es wirklich einen gelungenen Auftagkt. 

    Für jeden Urban Fantasy Liebhaber kann ich das Buch wirklich nur empfehlen. Ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt. 


  17. Cover des Buches Das Erbe des Zauberers (ISBN: 9783492280600)
    Terry Pratchett

    Das Erbe des Zauberers

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Gleichberechtigung auf der Scheibenwelt mit viel Humor. Mit Rincewind kommt es nicht ganz mit aber das waren auch bombastische Feuerwerke wo es drunter und drüber ging.

  18. Cover des Buches Der Ruf des Schamanen (ISBN: 9783522202749)
    Davide Morosinotto

    Der Ruf des Schamanen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: lesen_verbindet

    Wir haben obiges Buch als Rezensionsausgabe bekommen und waren schon sehr aufgeregt.
    Es ist das erste Mal, dass ich/ wir solch eine Möglichkeit bekommen. Umso mehr haben wir uns auf unsere Aufgabe gefreut.

    Es handelt sich um einen Abenteuerroman der für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet ist.

    Schon als ich die erste Seite gelesen habe, war ich gespannt auf die Geschichte im Buch.

    Ich habe es sehr genossen in die Welt von Laila und El Rato einzutauchen. Man hat gemerkt, dass der Schriftsteller sehr viel Zeit, Liebe und Recherche in das Buch gesteckt hat. Das Cover und die Gestaltung im Buch ist sehr ansprechend.

    Die Geschichte ist so gut geschrieben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man möchte wissen wie es weitergeht und was als nächstes passiert.
    Die Reise und ihre einzelnen Stationen sind so detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, man ist selbst dabei.

    Fazit, ich war anfangs skeptisch was mich erwarten wird, umso mehr hat mich die Geschichte fasziniert. Deshalb kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne in Abenteuer eintaucht.

    Wenn die Große mit dem Buch durch ist, kommt auch ihr Fazit dazu.

  19. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.965)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    🤍🐉Bastian Bathasar Bux ist ein unbeliebtes Kind in der Schule, das schnell aufgrund seiner dicklichen Statur und zartem Charakter zum neuen Mobbingopfer erwählt wird. Er distanziert sich von seinen Mitschülern, geht nur mit großem Bauchweh zur Schule und wünscht sich nichts sehnlicher als, dass sein Vater ihn wieder beachtet. Seit dem Tod seiner Mutter ist Bastians Vater in sich gekehrt und scheint die Anwesenheit seines Sohnes nicht einmal richtig zu bemerken. Eines Tages kommt Bastian auf der Flucht vor seinen Mitschülern durch Zufall in Koreanders Buchhandlung. Dort entwendet der kleine Junge "Die unendliche Geschichte" und taucht schon bald ein in die wundervolle Welt von Phantasien. Er begleitet zunächst als Leser Atrjéu, den Helden der unendlichen Geschichte und seinen Glückdrachen Fuchur. Denn beide sind auf der Mission, die Kindliche Kaiserin und somit Phantasien zu retten. Ihnen muss es gelingen ein menschliches Kind, das die Gabe der Geschichtenerzählung und der Namensgebung hat, ausfindig zu machen und nach Phantasien zu bringen. Bastian verfolgt die Abenteuer Atréjus und findet sich auf einmal selbst in der Rolle des gesuchten Menschenkindes wider! Kann er Phantasien retten und was wird es ihn kosten? Kann Bastian seinen Wahren Willen, seinen letzten wahren Wunsch finden und erfüllen? 

    Die unendliche Geschichte ist ein wahrer Klassiker unter den Kinderbüchern. Nach so vielen Jahren habe ich es erneut in die Hand genommen und bin in das phantasische Reich eingetaucht. Es ist eine wundervolle Geschichte über Verluste, Freundschaft und die Entwicklung eines kleinen unsicheren zu einem liebenden, mutigen Jungen. 

    Auf jeden Fall empfehlenswert und verliert nach all den Jahren immer noch nicht an Bedeutung.🐉🤍


  20. Cover des Buches Der Atem der Welt (ISBN: 9783458359692)
    Carol Birch

    Der Atem der Welt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Londoner Docklands, 1857: Die Begegnung mit einem aus Jamrachs Menagerie entlaufenen Tiger ändert das Leben Jaffy Browns, dessen Kindheit und Zuhause bisher von Armut, Gestank und Unrat geprägt war. Jamrach bietet dem Jungen, der das mächtige Gebiss des Tigers auf so wundersame Weise unbeschadet überstanden hatte, einen Job in seiner Tierhandlung und damit den Zugang in eine völlig neue Welt voller magischer Geschöpfe und bisher unbekannter Tiere.
    Zwischen Jaffy und Tim, der ebenfalls bereits bei Jamrach arbeitet, entsteht eine nicht immer ausgeglichene Freundschaft, die gemeinsam mit ihrem Fernweh dafür sorgt, dass beide Jungen auf einem Walfänger anheuern. Ebenfalls mit an Bord geht Dan, der im Auftrag eines reichen Exzentrikers für Jamrachs Menagerie in der Südsee einen Drachen fangen soll, über deren Spezies es bisher nur in Spelunken erzählte Gerüchte gibt.
    Anfangs ist den Seeleuten auch das Glück noch hold, aber Abenteuer, Schrecken und Wahnsinn warten...

    Ein Großteil der Handlung dreht sich um die Schiffsreise, die Jaffy als Teenager macht. Besonders in der zweiten Hälfte des Romans sind teils starke Nerven gefragt. 

    Ein wunderbares Buch zum Wegträumen, Alpträume eingeschlossen.

  21. Cover des Buches River Singers - Aufbruch ins Ungewisse (ISBN: 9783499212239)
    Tom Moorhouse

    River Singers - Aufbruch ins Ungewisse

     (30)
    Aktuelle Rezension von: DasBuchmonster
    Sylvan und seine Geschwister sind kleine Schermäuse, sie leben wohlig und geschützt mit ihrer Mutter im Bau. Doch eine böse Bedrohung scheint den Territorien immer näher zu kommen, bald schon sind Sylvan und seine Geschwister Waisenkinder und machen sich auf die Suche nach einem sicheren Platz.
    Meinung:
    Das Cover ist sehr hübsch im unteren Teil, der obere Teil wirkt eher bedrohlich.Als ich das Buch gesehen habe, hat mich einfach die Lust auf etwas neues und außergewöhnliches gepackt. Der Schreibstil ist in Ordnung, die kleinen Mäuschen sind sympathisch und individuell, Spannung kam jedoch eher selten auf. Am aller süßesten fand ich die Ratte Fondur. Die Geschichte ist so vor sich hin geplätschert, ich habe mich die ganze Zeit gewundert, wann denn mal der Sinn und Zweck des Buches hervorkommt, aber da kam leider nichts. Insgesamt also eine schöne Geschichte für Kinder, doch wer nach mehr sucht als nach dem bloßen Verlauf der Geschichte ist hier falsch. Das fand ich sehr sehr schade.
  22. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Pantoffeltier

    Eine zusammengewürfelte Crew fliegt durch das Weltall und bohrt Schnellreisetunnel.

    Joa, das ist es schon so ungefähr mit der Handlung. Es passiert nicht sonderlich viel „Großes“, erst am Ende kommt mehr Spannung auf. Der Fokus liegt nicht auf einer actionreichen Handlung, sondern auf einer Beschreibung eines Alltags, in dem viele verschiedene Spezies zusammenleben.

    Mit den Augen der Verwaltungsassistentin Rosemary Harper, die ein Neuling auf dem Schiff ist, lernen wir verschiedene Spezies/Umgangsformen/Konventionen kennen. Da gibt es die Aandrisk, bei denen nicht die leiblichen Eltern die Kinder aufziehen, sondern nicht unbedingt verwandte Gemeinschaften, Grum, die ihr Geschlecht im Laufe ihres Lebens anpassen, Sianat, die sich nicht als Einzelperson, sondern als Paar sehen… Man merkt also schon, Diversität wird hier auf die Spitze getriebn. Die Autorin stellt gekonnt in Frage, dass die Normalität von Beziehungen und Zusammenleben, die Menschen sich so ausgedacht haben, richtig oder auch nur sinnvoll sind. Dabei wird ab und an etwas viel erklärt und wenig gezeigt, das macht es etwas zäh. Gut gefallen hat mir der Humor und die liebevolle Ausarbeitung der verschiedenen Spleens und Denkweisen der Crewmitglieder.

    Das macht dieses Werk im Vergleich zu anderen Science Fiction-Werken, in denen oftmals das Augenmerk auf einer Beschreibung von Technik liegt, besonders. Der Grundton ist sehr positiv. Es gibt zwar auch Probleme und Aggressionen zwischen verschiedenen Gruppen und schmerzhafte Ereignisse, aber gerade die Crew der Wayfarer hält zusammen, unterstützt sich gegenseitig und lernt mit der Zeit dazu.

    Man sollte sich vor dem Lesen auf jeden Fall dessen bewusst sein, dass es eher um gesellschaftliche Gedankenspiele und eine ausführliche Ausarbeitung der Personen geht, als um Action. Ich persönlich habe sehr gern Zeit mit der Crew der Wayfarer verbracht und freue mich schon auf die weiteren Bände.

  23. Cover des Buches Der fabelhafte Regenschirm (Band 1) - Die verrückte Stadt (ISBN: 9783785584347)
    Sarah Storm

    Der fabelhafte Regenschirm (Band 1) - Die verrückte Stadt

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Musikpferd

    Es regnet dauerhaft bei Ella und ihrem Bruder Paul. Da wollen die beiden raus gehen und finden Opas alten Regenschirm. Doch dieser Regenschirmhat die beiden an einen völlig anderen Ort gebracht. Diese Stadt ist sehr komisch. Die Hunde und Katzen sind auf dem Bauernhof und stattdessen führen die Leute Schweine, Schafe, Kühe, etc. an der Leine. Es gibt nur Gemüse in den Waffeln und Erwachsene spielen wie Kinder.


    Was ist da bloß los?


    Diese Frage stellen sich auch die beiden und versuchen dem

    Geheimnis auf den Grund zu gehn.


    Werden sie es schaffen?


    Hol dir das Buch und begleite sie auf ihren Abenteuern.

  24. Cover des Buches Spirit Lake (ISBN: 9783833903892)
    Christopher Ross

    Spirit Lake

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Jazmyn

    Spirit Lake wurde vom Autoren Christopher Ross geschrieben. Das Buch ist am 10.06.2016 im Baumhausverlag als Gebundene Ausgabe erschienen.

     

    Als erstes präsentiere ich euch diesmal den Klappentext, denn er war neben dem Cover und meinem Interesse, der ausschlaggebende Punkt für den Kauf des Buches.

     

    Der Klappentext:

     

    Neuer Name.

    Neue Identität.

    Neues Leben.

     

    Nachdem ihr Vater gegen einen Mafiaboss ausgesagt hat, werden Allie und er unter Zeugenschutz gestellt. Doch in ihrer neuen Heimat, des verlassenen Städtchen Spirit Lake ist nichts wie zu Hause. Überhaupt scheint die Stadt von einem unsichtbaren Schleider überzogen, nicht mal im Internet kann Allie etwas darüber finden. Und die Bewohner verhalten sich seltsam. Warum sprechen sie ständig über diesen Wendigo? Was hat es mit diesem mysteriösen Wesen auf sich, vor dem sich alle so fürchten?

     

    Als Allie den Inidianerjungen Chris kennenlernt, erfährt sie mehr über die legende des Wendigo und begreift, dass sie es mit einem übermächtigen Gegner zu tun haben.

     

    Meine Meinung zum äußeren Schein:

     

    Das Cover, der Name des Buches und dann der Klappentext, das alles ist ganz schön vielversprechend. Dann kommt auch noch mein Interesse an der Geschichte des Wendigos dazu. Ich habe vom Ihm tatsächlich das erste Mal in einem Spiel gehört und fand die Thematik super spannend. Als ich dann das Buch gesehen habe, war mir klar, ich muss es haben.

     

    Der Titel klang sehr vielverheißend und hat mir Hoffnungen auf mehr Wissen oder eine andere Legende über den Wendigo gemacht. Eine andere „Legende“, wenn man es so nennen kann, bietet das Buch auch, allerdings ohne viel über den Wendigo preiszugeben.

     

    Meine Meinung zur Geschichte:

     

    Ich hatte zu Beginn viele Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen. Ich wollte das Buch schon nach den ersten 30 Seiten abbrechen, weil es sich so sehr gezogen hat. Alleine bei der Beschreibung des Flugzeugabsturzes bin ich regelrecht eingeschlafen. Das ist eigentlich ein Geschehen in dem die Spannung in die Höhe getrieben wird.

     

    Erst ungefähr nach 100 Seiten bin ich mit dem Schreibstiel und der Geschichte warm geworden. Für mich waren diese ersten 100 Seiten sehr lang und langweilig. Dann nahm die Geschichte immer weiteren ihren Lauf und wurde auch mal etwas interessanter. Dennoch war es schon da nicht das was ich von dem Buch erwartet habe.

     

    Je weiter ich also gelesen habe, desto öfter habe ich mich gefragt, was lese ich hier gerade? Manche Handlungen haben keinen Sinn ergeben und an anderen Stellen dachte ich mir, so kurz kann ein Tag nicht sein oder wie möchte Allie Geld verdienen, wenn sie die ganze Zeit nur unterwegs ist.

     

    Und dann kamen die Stellen bei denen ich mir dachte, das braucht das Buch nicht, das hätte man auch weglassen können. Der Autor hat damit versucht Spannung aufzubauen, was meiner Meinung nach nicht gelungen ist. Es kamen einfach nur neue Charaktere hinzu, was zu noch mehr durcheinander und Unsinn geführt hat. Dadurch wurde das Buch nur „unnötig“ in die Länge gezogen. Allie hätte nicht zwingend auf die Frauen treffen oder mit ihrer alten Freundin schreiben müssen.

     

    Und dann kam das Ende. Wobei ich eher fragen müsste, welches Ende?

     

    Denn das Buch hat für mich kein Ende. Bis zur viertletzten Seite klang „das Ende“ bzw. das Ende mit dem man als Leser rechnet noch ganz Okey. Es hat in die verrückte Geschichte gepasst. Doch für mich wurde das Ende und damit auch das ganze Buch durch die letzten 3 Seiten kaputtgemacht.

     

    Würde ich meine Bücher nicht so gerne haben, hätte ich das Buch deswegen am liebsten gegen die Wand geworfen und wäre auf ihm herumgesprungen. Ich habe mich an dem Tag so sehr darüber aufgeregt, wie lange nicht mehr.

     

    Wie ich schon erwähnt habe, habe ich mir von dem Buch auch eine Erweiterung meines Wissens über den Wendigo erhofft. Das hat es leider ganz und gar nicht gegeben. Durch den Klappentext habe ich meine Erwartungen diesbezüglich schon heruntergeschraubt, aber leider hat man im Buch so gar nichts über ihn erfahren, außer dass er Menschen isst – das wissen die meisten aber schon-, dass er im Winter unterwegs ist – das wissen auch die meisten- und in welcher Form er in dieser Legende auftritt. Der letzte Punkt war für mich das einzig neue. Die Personen die nichts über den Wendigo wissen, erfahren nur ganz kleine Bruchstücke, die man selber zusammensetzten muss.

     

    Ich finde, dass man neben dem Buch dann auch noch im Internet recherchieren muss, um sich einigermaßen ein Bild von dem Wesen zu machen, um das es „hauptsächlich“ in diesem Buch geht. Und so etwas sollte meiner Meinung nach nicht notwendig sein.

     

    Die Sternebewertung:

     

    Mir war ab der hälfte des Buches klar, dass dem Buch maximal 3 Sterne geben werde, da für mich keine Spannung und zu viele Logikfehler vorhanden waren. Durch das grauenhafte „Ende“ des Buches hat es von mir letzten Endes nur noch 2 Sterne erhalten.

     

    Ich bin ehrlich, ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, da es mich sehr enttäuscht hat. Dennoch bin ich der Meinung, dass sicher jeder immer selber ein Bild von einem Buch machen sollte. Zudem scheint es ja auch Leser zugeben, die von diesem Buch hellauf begeistert waren.

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