Bücher mit dem Tag "9/11"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "9/11" gekennzeichnet haben.

140 Bücher

  1. Cover des Buches Über uns der Himmel (ISBN: 9783442383337)
    Kristin Harmel

    Über uns der Himmel

     (287)
    Aktuelle Rezension von: lauri2001

    Kate hat am 11.09.2001 ihren Ehemann bei den Anschlägen auf das Wolf Trade Center verloren. Dreizehn Jahre später ist sie, trotz ihres Freundes Dan und die Unterstützung ihrer Familie, immer noch nicht darüber hinweg. Auf einmal kommen noch sehr realistische Träume von dem Leben, dass sie geführt hätte, wäre ihr Ehemann nicht gestorben. Sie hinterfragt ihr Leben und beginnt sich für neue Dinge zu interessieren, was ihr das Gefühl gibt, dass ihr Leben noch nicht vorbei ist. Kann sie ihr Herz wieder öffnen, 13 Jahre nach dem Patrick gestorben ist?

    Mich hat das Buch sehr mitgenommen. Es zeigt, dass es natürlich nicht einfach ist, über einen schweren Verlust hinwegzukommen, sondern man hart dafür arbeiten muss. Die Figuren sind alle sehr sympathisch und ich finde die Idee mit den Träumen super. Sie ist auch toll umgesetzt worden. Ein schönes Buch, was sich absolut lohnt!

  2. Cover des Buches Wenn Martha tanzt (ISBN: 9783471351673)
    Saller

    Wenn Martha tanzt

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Lubig2

    Mein Zugang zu diesem Buch ist meinem Sohn geschuldet!

    Lucas war nämlich Johann.
    Auf der Bühne.
    Die Premiere war vor 10 Tagen in Wipperfürth. Dort habe ich dann auch das Buch erworben, habe den Autor kennen gelernt und bin tief in das Theaterstück abgetaucht.
    Und weil mich das Bühnenstück so begeistert hat, musste ich natürlich wissen, ob das Buch auch so gut ist.

    Ist es.
    Im Schreibstil etwas eigenwillig, wird man aber schon schnell von den Protagonisten gefangen genommen und gerät unweigerlich in den Sog dieser Geschichte.
    Am Bauhaus kommt man ja als Ing. für Möbel- und Innenausbau sowieso nicht vorbei. Trotzdem habe ich in den letzten Tagen viel im Internet gesucht und jede Menge Neues gelernt.
    Außerdem ist die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg generell ein spannender Zeitabschnitt, der mich gefesselt hat.

    Wer also Erzählungen mag, die Zeitzeugnis ablegen, ist hier genau richtig.
    Saller beleuchtet in Schlaglichtern einen wichtigen Bereich deutscher Geschichte.

    Bewertung: 4 von 5 Sternen

    Und morgen erzähle ich Euch etwas über das Bühnenstück (auf Instagram) 

  3. Cover des Buches Making Faces (ISBN: 9783736312814)
    Amy Harmon

    Making Faces

     (323)
    Aktuelle Rezension von: helenaweberbooks

    [unbezahlte Werbung | selbst gekauft]

    💜Meinung💜
    Die Geschichte spielt zwischen den Jahren 2001 und 2006 in Hannah Lake, Pennsylvania. Zu Beginn stecken die Hauptcharaktere Fern, Bailey und Ambrose mitten in ihrem letzten Schuljahr und durchlaufen das erste Verliebtsein, Unsicherheiten über das eigene Aussehen und typische Gedankenspiralen, was die Zukunft nach dem Abschluss wohl bringen wird. Alle drei Charaktere waren - jeder für sich - besonders und sympathisch. Ich konnte mich wahnsinnig gut in ihr Handeln, ihre Gedankengänge und ihre Entscheidungen einfühlen.

    Die Erzählung wechselt immer wieder zwischen den dreien, wodurch ich jeden von ihnen sehr schön kennenlernen konnte. Es gab auch vereinzelte Rückblenden in die Vergangenheit, wodurch der Handlungsverlauf noch mehr Tiefe erhielt. Das Erzähltempo war langsam und sanft, was meines Erachtens allerdings auch nötig war, um den Beziehungen der Charaktere und ihren Problemen Raum zu geben. Geringes Selbstwertgefühl, Muskeldystrophie, Krieg, Tod, Schmerz, Verlust - all diese sensiblen Themen wurden sehr einfühlsam behandelt.

    Die Autorin hat sehr gekonnt mit bedeutsamen kleinen Details gearbeitet, die sie genau im richtigen Moment wieder aufgriff, um das Herz ihrer LeserInnen zu erobern. Gerade im letzten Drittel des Buches ging der Spannungsbogen steil nach oben und ich fühlte mich wie auf einer emotionalen Gefühlsachterbahn.

    Wer eine sensible Liebesgeschichte mit sehr viel Tiefe und Empathie möchte, wird hier perfekt abgeholt und nachdenklich zurückgelassen. Kleiner Hinweis: Taschentücher bereithalten (zumindest ging es bei mir nicht ohne, was das Buch noch besser macht).

    Klare Leseempfehlung!

  4. Cover des Buches Himmelschlüssel (ISBN: 9783734102257)
    Kristina Ohlsson

    Himmelschlüssel

     (103)
    Aktuelle Rezension von: andre-neumann
    Auf dieses Buch hatte ich mich nach den drei tollen Vorgängern (die besten Thriller, die ich den letzten Monaten gelesen habe!) richtig gefreut. Leider hielt die Freude nicht lange an. Nach einem spannenden, aber auch etwas Effekt hascherischen Einstieg verlagert sich die Story weg von Fredrika Bergman hin zu einer neuen Protagonistin, die ich weder besonders sympathisch finde noch die mich überzeugen konnte. Die Weiterentwicklung der Charaktere, in den ersten drei Bänden so toll umgesetzt, kommt hier zum Stillstand. Stattdessen entwickelt sich eine Terrorgeschichte, deren Happy End leider von Anfang an feststeht. So fehlen dem Ganzen trotz toller Erzählkunst leider Glaubwürdigkeit und Tief. Lediglich der zweite (überraschendere) Teil des Endes versöhnte wieder etwas. Sehr, sehr schade!!!
  5. Cover des Buches Sunset (ISBN: 9783453434677)
    Stephen King

    Sunset

     (181)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Sunset war für mich die letzte Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, die ich noch auf meiner Leseliste hatte. Ich habe sie mir bis zum Schluss aufgehoben, da die Rezessionen hier eher gemischt waren und ich die Kurzgeschichtensammlungen vom Meister bisher immer geliebt habe.
    Da ich in letzter Zeit eher Pech mit meiner Bücherauswahl hatte und kein Buch mich richtig gepackt hat, hatte ich etwas Bammel, dass mir das nun auch noch mit einem King passieren könnte. Aber ich habe alle Kurzgeschichten gelesen uns muss sagen ich habe jede einzelne der 13 Geschichten genossen. 

    Natürlich war die ein oder andere Erzählung kein Meisterwerk, aber mich hat das Buch gut unterhalten und ich hatte endlich Mal wieder richtig Lust jeden Abend zu meinem Exemplar zu greifen. Und darauf kommt es doch schlussendlich an.
    Am absolut besten gefallen hat mir allerdings "Das Pfefferkuchen-Mädchen". Hier konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und hab die Geschichte in einem Zug durchgelesen. 

    Für mich ist Sunset eine gelungene Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, die ich vielleicht sogar in ein paar Jahren wieder zur Hand nehmen werde. 

    ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ /5

  6. Cover des Buches Der amerikanische Architekt (ISBN: 9783453417625)
    Amy Waldman

    Der amerikanische Architekt

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Zwei Jahre nach dem Anschlag auf das World Trade Center ist es nun an der Zeit eine Gedenkstätte zu bauen. Eine unabhängige Jury will aus den Einsendungen allein auf Grund des Entwurfs entscheiden, welcher Architekt die Gedenkstätte bauen darf. Doch dann der große Schock: Darf dieser bisher unbekannte Architekt tatsächlich der Fürsprecher der Trauernden sein?

    Ein Thema, das wohl auch heute noch für heftige Diskussionen sorgen würde. Wer ist die richtige Person, um eine Gedenkstätte zu bauen? Wer sollte größeren Einfluss darauf haben? Die Betroffenen? Spezialisten? Die Stadt oder das Land?

    Amy Waldman kreiert in ihrem Roman eine große Hetzjagd gegen den Architekten. Ein Buch, in dem es um Gesellschaft, Demokratie, Medien, Religion und Vorurteile geht. Immer wieder wird der Leser auf die Frage gestoßen, wie er selbst entscheiden würde. Mir zumindest fällt es nicht leicht. Das Hin- und Hergerissene zwischen der Ansicht der Betroffenen und der Außenwirkung durch die Medien macht diesen Roman nicht nur spannend, sondern auch hochaktuell.

    Einige Figuren nehmen eine wichtigere Rolle ein: eine Frau in der Jury, die ihren Mann verloren hat und damit ihre beiden Kinder allein großziehen muss, der Juryvorsitzende, ein Mann, der seinen Bruder verloren hat und auch durch die Ablehnung durch seine eigenen Eltern nur schlecht mit seinem Leben klarkommt sowie der Architekt selbst. Sie alle haben eine Meinung und lassen sich von unterschiedlichen Umständen leiten. Doch gibt es überhaupt die richtige Ansicht? Wie entscheidet man in einem Fall, der die ganze Welt betreffen könnte?

    Eine wirklich gute Lektüre!

  7. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Ich lese die Thriller von Winslow gern, vor allem natürlich die über den verfluchten Krieg gegn die Drogen. Dieser hier hat nicht das Niveau, wirkt zusammengestoppelt, kostruiert und wie ein Abklatsch von die Glorreichen Sieben oder so. Trotzdem ganz unterhaltsam.

  8. Cover des Buches Lena Halberg -  New York '01 (ISBN: 9783868411287)
    Ernest Nyborg

    Lena Halberg - New York '01

     (25)
    Aktuelle Rezension von: AngelaK

    Nach „Paris '97“ ist „New York '01“ der zweite Band der Lena-Halberg-Triologie. Es folgt noch im Rahmen der Triologie „London '05“. Das vierte Buch um Lena Halberg ist „Der Cellist“, das ich zuerst gelesen hatte. 

    11.09.2001, die Zwillingstürme des World Trade Centers stürzen nach einem Terroranschlag brennend zusammen. Ein Nebengebäude wird noch rechtzeitig evakuiert. Was hat das mit den Recherchen von Lena Halberg zu tun? Sie ist einem amerikanischen Rüstungsproduzent auf den Fersen, der bekannt ist für seine skrupellosen Geschäfte und nun den Wohltäter für afrikanische Kindersoldaten gibt. Lena nimmt ihm das nicht ab und wittert unlautere Geschäfte hinter seiner Wohltätigkeit. Entgegen allen Warnungen dringt sie immer weiter in die Geschichte ein. Je näher sie der Lösung kommt, desto größer wird die Gefahr für ihr Leben. 

    Wieder hat Ernest Nyborg reale Geschehnisse gekonnt in seine Fiktion eingebaut. Mit sehr viel Spannung erzählt er eine Geschichte um den machtgewohnten Rüstungsproduzenten Bronsteen. 

    Die Handlung hat mir wie im ersten Teil der Triologie sehr gut gefallen. Lena ist eine toughe Journalistin, die sich nicht so leicht abschrecken läßt. Wenn sie erst mal an einer Geschichte dran ist, gibt sie nicht so schnell auf. Jetzt freue ich mich schon auf „London '05“, den letzten Band der Triologie.


  9. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  10. Cover des Buches Bobby (ISBN: 9783421046512)
    Eddie Joyce

    Bobby

     (12)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus
    Während des Angriffes auf den World Trade Center kommt Bobby um. Er war Feuerwehrmann und geliebter Ehemann, Vater und Sohn. Seine Frau lernt nach acht Jahren einen neuen Mann kennen und verliebt sich ihn. Zum Geburtstag ihres Sohnes soll er dabei sein und so begibt sie sich zu ihrer Schwiegermutter. Ihr erzählt sie von ihm und somit beginnt die aufwühlende Tagen für die einzelnen Familienmitglieder. Zu einem fällt es jeden schwer Bobby los zulassen und zum anderen, dass seine Ehefrau ein neues Leben mit einem anderen beginnen möchte. 

    Einfühlsam und mit Sprachgewandtheit erzählt der Autor die Geschichten der einzelnen Familienmitglieder. Gleichzeitig wird dem Leser ein kleiner Eindruck mitgegeben, wie die Amerikaner mit dem "Feind" umgeht.

    Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn ich manchmal nicht verstanden habe, warum die Familienmitglieder Leben der Witwe bestimmten.
  11. Cover des Buches Mit der Faust in die Welt schlagen (ISBN: 9783548061030)
    Lukas Rietzschel

    Mit der Faust in die Welt schlagen

     (137)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Ehrlich gesagt habe ich von diesem Roman viel mehr erwartet. Und vielleicht hat genau diese Erwartungshaltung auch zu meiner späteren Enttäuschung während und nach der Lektüre geführt. Aber fangen wir vorn an: Der Debütroman von Lukas Rietzschel wurde nach Erscheinen im Feuilleton hochgelobt. Er beschreibe wie es in den vergangenen 30 Jahren zu einer (Rechts-)Radikalisierung von jungen Männern in Ostdeutschland kommen konnte. Ein neuer, junger „Erklärt-den-Osten-“Autor schien gefunden. Da in der Mitte des Jahres 2021 „Raumfahrer“, der zweite Roman des Autors, nun zu einem Highlight für mich wurde und genau dem gelobten Feingefühl für die Befindlichkeiten der Menschen im Osten Deutschlands entsprach, stieg die Vorfreude auf „Mit der Faust in die Welt schlagen“.

    Es geht in diesem Roman um zwei Brüder, welche 1995 und später geboren sind und in der Lausitz Nähe Kamenz aufwachsen. Ein Großteil des Romans beschäftigt sich nun mit der Kindheit und Jugend der beiden, wobei sich beide in jeweils ihrem Tempo nach und nach rechten Kreisen anschließen und einer von beiden sogar konkrete rechtsextremistische Straftaten verübt.

    Leider konnte mich der Roman über 280 der knapp 320 Seiten gar nicht erreichen. Die Beschreibungen der verschiedenen familiären Veränderungen, die Auswirkungen auf die Jungs und die Ausrichtung dieser ließen mich über weite Strecken komplett kalt. Selbst bis zu diesem fortgeschrittenen Punkt des Romans fiel es mir schwer die beiden Brüder Philipp und Tobias überhaupt auseinanderzuhalten. Sie werden ohne besondere Charaktereigenschaften oder andere Besonderheiten beschrieben, bleiben grau und austauschbar. Immer wieder fragte ich mich beim Lesen: Ist das jetzt der jüngere oder der ältere Bruder? Auch wurde dadurch das Auseinanderhalten der Freundeskreise schwierig. Zwischen und innerhalb der Kapitel springt die Handlung zu einem der Brüder oder zu den Eltern oder es wird etwas aus deren Bekanntenkreis erzählt. Dabei konnte der Autor kaum eine Figur wiedererkennbar gestalten, was man bei einem doch eher übersichtlichen Personal erst einmal schaffen muss. So gab es auch keinerlei Empathie oder überhaupt Mitschwingen mit den Protagonisten. Erst kurz vor dem Ende packte mich ein wenig Interesse.

    Für mich, mit einem entsprechend gut ausgeprägten Erfahrungshintergrund bezüglich der geschilderten Thematik des Buches, bleibt der Roman unbedeutend, austauschbar und weit hinter dem zweiten Werk des Autors zurück. Bei insgesamt einer Bewertung von 2,5 Sternen für das Buch, entscheide ich zwischen 2 und 3 Sternen Endbewertung anhand dessen, ob ich das Buch weiterempfehlen würde. Ich würde zwar nicht aktiv davon abraten, aber empfehlen würde ich zu diesem Themengebiet definitiv andere Bücher. Deshalb kann ich für dieses in recht simpler, wenig anspruchsvoller Sprache verfasste literarische Werk nur 2 Sterne vergeben. Eine Enttäuschung dieser Art hätte ich vor der Lektüre keinesfalls erwartet. Schade, ein vergebenes Potential. Diesem Roman fehlt einfach die Kraft und Intensität.

  12. Cover des Buches Das Haus der geheimen Träume (ISBN: 9783492308182)
    Mia Löw

    Das Haus der geheimen Träume

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Jule_Owl

    Julias Schwester stirbt beim 9/11. Als sie Jahre später deren Ehemann in New York besucht, merkt sie, dass weder Jennifers Eheleben noch ihre Vergangenheit ganz so einfach sind.

    Ich liebe diese Reihe von Mia Löw, nur war ich von dem Ende sehr enttäuscht. Im Mittelteil hat es sich ganz schön gezogen, weil sehr ausführlich beschrieben wurde, wie sie die Zeit bei ihrem Schwager verbringt, die nicht wirklich inhaltsreich und spannend ist. Und auf den letzten 50 Seiten spielt sich dann sehr viel ab, was meiner Meinung nach ausführlicher gegangen wäre. Außerdem stellt sich heraus, dass eigentlich 75 % der Geschichte nur geträumt war und eh gar nicht passiert ist. 

    Viele von Julias Entscheidungen konnte ich auch nicht so richtig nachvollziehen. Vor allem, wenn sie sich wieder einmal für ihren Schwager anstatt für den fürsorglichen Bruder ihrer besten Freundin entscheidet. Das hat auch sehr viel Handlung "gefressen".

    Die Idee und der Abschnitt, wo Jennifers neues Leben undercover beschrieben wird, finde ich gut, aber man ist doch sehr niedergeschlagen, wenn man realisiert, dass alles eigentlich nichts davon wirklich passiert ist. Ich habe das Buch danach nochmal gelesen und es war absolut nicht das gleiche Gefühl wie beim ersten Mal. Finde ich leider sehr schade, ist aber im Großen und Ganzen ein gelungenes Werk.

  13. Cover des Buches Das Haus der Tänzerin (ISBN: 9783492302326)
    Kate Lord Brown

    Das Haus der Tänzerin

     (52)
    Aktuelle Rezension von: antjemue
    In den letzten Jahren konnten mich schon einige Familiensagas regelrecht begeistern. Als ich bei Amazon Vine „Das Haus der Tänzerin“ entdeckte, reizte mich die Kurzbeschreibung und ich bestellte ein Rezensionsexemplar. Von der

    Autorin Kate Lord Brown

    hatte ich allerdings im Vorfeld wieder einmal noch nichts gehört. Auf der Verlagsseite erfuhr ich dann, dass ihr Roman „Das Haus der Tänzerin“ über den spanischen Bürgerkrieg zwar der erste ist, der in deutscher Übersetzung erschien, sie ihr Debüt jedoch mit dem Roman „The Beauty Chorus“ gab, der von Piloten im zweiten Weltkrieg handeln soll. Leider bin ich selbst der englischen Sprache nicht mächtig und konnte aus den Informationen im Netz nicht herauslesen ob das für September 2014 angekündigte weitere deutschsprachige Buch der Autorin „Das Sonntagsmädchen“ dessen Übersetzung ist. Kate Lord Brown wuchs in der englischen Grafschaft Devon auf, studierte an der Universität Durham und am Courtauld Institute und war zunächst als internationale Kunstberaterin tätig. Als sie mit ihrer Familie nach Valencia zog, begann sie mit dem Schreiben. Heute lebt sie in Qatar und arbeitet als Kolumnistin. (Quellen: Amazon und Piper)

    Das Haus der Tänzerin

    2001 – Emma Temple ist nach dem Tod ihrer Mutter und der nicht ganz verarbeiteten Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten einfach durch den Wind. Sie zieht sich, obwohl ihrer Großmutter Freya davon nicht unbedingt begeistert ist, in ein von ihrer Mutter geerbtes kleines Haus in den Hügeln von Valencia zurück. Im Gepäck hat sie eine Schachtel Briefe ihrer Mutter. Ihre Großmutter und deren Bruder haben zu Zeiten des spanischen Bürgerkriegs dort viel Leid erlebt, aber irgendwie ist sie nicht in der Lage, Emma zu sagen, was damals eigentlich passierte. So findet Emma selbst Stück für Stück die Wahrheit heraus…

    Schreckliche Ereignisse müssen verarbeitet werden

    Zu Beginn dieser jeweils in der dritten Person, allerdings aus verschiedenen Perspektiven erzählten Geschichte hatte ich leichte Orientierungsprobleme. In recht kurzen Kapiteln handeln in Form von Episoden in zwei verschiedenen Zeitebenen ziemlich viele verschiedene Charaktere, die ich erst nach und nach kennenlerne und einordnen kann. Allerdings hatte auch gerade das für mich einen besonderen Reiz, denn es schwirrten mir ja Fragen über Fragen im Kopf herum, die beantwortet werden mussten. Meine Verwirrung dauerte auch nicht allzu lange, in dem Moment, denn in dem mir klar war, wer die Familienmitglieder von Emma sind, nahm die Geschichte für mich an Fahrt auf und das auf beiden Zeitebenen.

    Die historische Ebene war für mich sowieso interessant, weil ich aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs bislang sehr wenig wusste und mich die Geschehnisse rund um Widerstandskämpfer, Opfer, Kriegsfotografen und Sanitäter tief berührten. Aber auch die Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit berührten mich sehr. Das lag vor allem daran, dass ich, obwohl die Geschehnisse um Emma noch wesentlich dramatischer waren, doch einige Parallelen zu meinem eigenen Leben ziehen konnte und mir diese Hauptfigur daher besonders sympathisch war.

    Obwohl das Geheimnis, welches Emma letztendlich herausfindet, für mich nicht ganz überraschend kam, verlor ich nie das Interesse an der Auflösung, da es eng an menschliche Verhaltensweisen in all ihren Facetten geknüpft ist, die einerseits zusammen schweißen, andererseits auch immer zerstören können. Alles in allem hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen und ich kann eine klare Leseempfehlung abgeben.

    11. Februar 2014
  14. Cover des Buches Instabil - Die Vergangenheit ist noch nicht geschehen (ISBN: 9783946502517)
    Thariot

    Instabil - Die Vergangenheit ist noch nicht geschehen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Von einem Moment zum anderen verschwindet der Protagonist aus der Zelle, aus der die Flucht einfach unmöglich ist. Ich fand das wirklich spannend. Bis dahin war die Vorarbeit nicht wirklich gut, aber dieser Moment hatte mich und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Natürlich zieht es der Autor in die Länge und das ist okay, das hätte wohl jeder getan.

    Doch die Sichtung der Kameraaufnahme aus der Zelle war so enttäuschend. Man sieht darauf den Protagonisten, wie er verzweifelt in der Zelle steht, dann erscheint ein grelles Licht und weg ist der Protagonist. Das war ziemlich flach. Hier hätte der Autor das deutlich besser machen können, stattdessen bedient er sich einem Klischee, der der Idee seinen Glanz nimmt. Als dann der Protagonist woanders wieder auftauchte, verpuffte die Spannung gänzlich.

    Der Protagonist landet in einer Schwebebahn und findet sich sehr schnell mit der Idee ab, dass man ihn womöglich mit Drogen vollgepumpt hat. Mit dieser laschen Ausrede erkundigt er die Umgebung, steigt bei der nächsten Station ab, schlendert herum und genießt förmlich den Spaziergang. Jeder hätte deutlich mehr Fragen gehabt und jeder hätte versucht, sich wachzurütteln, um irgendwie den Weg zurück zur Realität zu finden. Doch dieser Protagonist nimmt das einfach hin.

    Im späteren Verlauf entdeckt er bei einem Kiosk, dass er sich im Jahr 2001 befindet, knapp 20 Jahre in der Vergangenheit und seine Drogentheorie vergisst er auf der Stelle, um sie mit der Matrixtheorie zu ersetzen, schließlich können das doch die Amis. Das, was die Figur denkt, ist weit entfernt von jeder Glaubwürdigkeit. Der Autor selbst hat sich nicht wirklich in die Figur hineinversetzt, sondern aus ihm einen richtigen Trottl gemacht, dem das Denken schwerfällt.

    »Luna verdrehte die Augen um 720 Grad« - Ist das physisch möglich?

    Aber die Idee, die fand ich wirklich gelungen. Er wird am Anfang verhaftet und erst im späteren Verlauf kommt der Grund ans Licht und ich fand das genial. Deshalb wollte ich unbedingt weiterlesen, das Buch erkundigen, die Handlung verfolgen. Doch der Erzählstil bricht den Lesefluss und wenn man einmal das Geheimnis der Verhaftung erfahren hat, funktioniert das Buch nicht mehr.

    Der Autor kann nicht wirklich schreiben. Das Buch ist stümperhaft formuliert, die Figuren unglaubwürdig, sie werden regelrecht für die Handlung verbogen. Und ständig hat der Protagonist erzählt, wie er das liebt und das hier mag und das hier ganz und gar nicht mag. Als hätte es ein Kleinkind formuliert. Der Spannungsbogen wird der Idee nicht gerecht und nach wenigen Seiten hat es schließlich dafür gesorgt, dass mich das Buch gelangweilt hat.

  15. Cover des Buches Und auf einmal diese Stille (ISBN: 9783518471951)
    Garrett M. Graff

    Und auf einmal diese Stille

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79

    "Da draußen gibt es sehr viele Familien, die kein letztes Wort bekommen haben oder die kein letztes Telefongespräch führen konnten. Eine der anderen jungen Frauen, die ihren Ehemann verloren haben, hat es am besten ausgedrückt. Sie hat gesagt:" Wir waren die Glücklichen unter den Unglücklichen, weil wir diese letzten Worte haben". (Seite 192)

    Dieses Buch ist ein sehr aufwühlendes und doch wichtiges Zeitdokument in Buchform. Für alle, die sich für die Geschehnisse am 11 September interessieren, ist dieses Buch von Bedeutung.

    Der Autor Garrett M. Graff hat hier wirklich keine Mühen gescheut und gibt einen intensiven Querschnitt ab durch alle Schichten der Bevölkerung. Ebenso kommen Regierungssprecher,  Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei zu Wort, dem Militär oder der Flugsicherung. Jeder kann mit seinem Bild das Ganze ausbessern und genauer zeichnen.

    Ich habe viele Dokumentationen über dieses Weltgeschehen schon angesehen, einiges gelesen, wirklich begreifen wird man dieses Ausmaß aber nie. Manch Geschichte kannte ich daher schon und es war fast wie ein Wiedersehen mit "alten" Freunden.

    Zu jedem Text gibt es den Namen, welche Tätigkeit, wo der Aufenthaltsort und in welchem Zusammenhang diese Person mit anderen Menschen steht.

    Wahrlich leicht ist dieses Buch nicht. Der Autor beginnt mit dem "unschuldigen" Tag und baut hier sofort die Geschehnisse ein. Es gab immer wieder Momente bei denen das Buch auf die Seite gelegt werden musste, zu heftig sind die Worte, Ängste und Hoffnungen.

    Viele Menschen wurden an diesem Tag zu Helden- nicht die "Offensichtlichen", sondern auch viele Menschen die versuchten zu helfen, anzutreiben, blieben an der Seite von Fremden und ließen sie nicht allein.

    Das Buch sucht keine Erklärung für all dies, es zeigt auch wie verwirrend die Situation war, viele Falschmeldungen, die sich im Umlauf befanden. Schwere Entscheidungen, die getroffen werden mussten, oft mit der Frage nach Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

    Ein Buch, für alle, die sich intensiv mit diesem Tag, der die Welt veränderte, auseinandersetzen wollen. "Und auf einmal diese Stille" ist ein Zeitzeugnis.



  16. Cover des Buches Das Leuchten der Stille (ISBN: 9783641060060)
    Nicholas Sparks

    Das Leuchten der Stille

     (1.016)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist toll gestaltet und man beginnt gleich zu träumen.
    Die Protagonisten sind unglaublich bildhaft beschrieben und in ihren Charakteren sehr gut vorstellbar.
    In seinem unverkennbaren und wunderbaren Schreibstil hat mich der Autor wieder unglaublich berührt.
    Gibt es die große Liebe? John und Savannah haben sie offensichtlich gefunden, doch was ist wenn der Schein trügt? Es war eine unglaubliche Achterbahn der Gefühle und ich habe sehr mit John gelitten, dem einfach der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Aber ist es tatsächlich so wie es scheint?
    Lest selbst, denn ich möchte hier nicht spoilern, aber so viel sei gesagt, es ist tragisch, emotional und voller Liebe.
    Deshalb kann ich auch hier wieder nur eine absolute Leseempfehlung geben. Man taucht einfach ein in seine Geschichten ein, die immer in die Tiefe aber auch direkt ins Herz gehen.


  17. Cover des Buches Die Brooklyn-Revue (ISBN: 9783499257926)
    Paul Auster

    Die Brooklyn-Revue

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    „Ich suchte nach einem ruhigen Ort zum Sterben. Jemand empfahl mir Brooklyn“… Es ist Nathan Glass, dem diese Gedanken durch den Kopf gehen. Er ist geschieden, lebt im Vorruhestand und hat (zumindest vorläufig) einen Lungenkrebs überstanden. Vor 59 Jahren wurde er in Brooklyn/New York geboren, dort soll nun auch der Kreislauf seines Lebens enden – so sein Plan. Doch es sollte anders kommen. Nathan trifft zufällig seinen Neffen Tom Wood, der in einer antiquarischen Buchhandlung arbeitet, lernt dessen Chef Harry Brightman kennen und nimmt Lucy, die neunjährige Nichte Toms, bei sich auf. Das Sterben muss vorläufig warten, da die Herren einen großen Coup vorhaben. Außerdem beabsichtigt Nathan noch „Das Buch menschlicher Torheiten“ zu schreiben, in dem er plant, jede Blamage, jede Peinlichkeit, jede Dummheit, jedes Unvermögen und jede Albernheit, die er im Laufe seines Lebens als Mann begangen hat, festzuhalten. Dafür sammelt er bereits eifrig Material, das auch entsprechende Anekdoten von Freunden und Bekannten mit einschließt. Doch zuerst müssen noch einige familiäre Probleme gelöst werden … 

    Paul Auster ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, dessen zahlreiche Werke in über vierzig Sprachen übersetzt worden sind. Er wurde 1947 in Newark (New Jersey) geboren. Nach seinem Studium der Literaturwissenschaft und der Anglistik verbrachte er zunächst einige Jahre in Frankreich und lehrte dann an der Columbia University. Sein großer Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1987 mit seiner „New-York-Trilogie“.  Aus seiner ersten Ehe mit der Schriftstellerin und Übersetzerin Lydia Davis hat Auster einen Sohn. In zweiter Ehe ist er seit 1982 mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet, mit der er eine Tochter hat. Außer seiner Tätigkeit als Schriftsteller ist Paul Auster auch als Regisseur, Kritiker, Übersetzer und Herausgeber tätig. Er lebt mit seiner Familie in Brooklyn. 

    Bereits die ersten Sätze beeindrucken, machen neugierig auf das Buch, überraschen und lassen uns schmunzeln. Brooklyn soll ein ruhiger Ort sein, ein Ort um in Ruhe zu sterben? Wie so oft bei Paul Auster kommt es auch in „Die Brooklyn-Revue“ ganz anders. Unserem Helden Nathan Glass kommt einiges dazwischen beim Plan zu sterben, der Zufall hat seine Hand im Spiel, unvorhergesehene Ereignisse treten ein und sein Leben nimmt eine ungeahnte Wendung. Nur wenige Personen sind Akteure in diesen mit Humor gespickten Anekdoten einer Familie, die der Autor als Erinnerungen des Protagonisten geschickt in die laufende Handlung einfließen lässt. Es sind Geschichten aus dem Leben, mal heiter, mal traurig, über Freud und Leid, über Hoffnung und geplatzte Träume, über Leben und Tod. 

    Die Ereignisse sind so lebendig geschrieben, als wäre man dabei. Die Personen, besonders natürlich Nathan, wirken sehr real und lebensnah, als würde es sich um Nachbarn handeln und in den Orten der Handlung, besonders in Brooklyn, findet man sich sehr schnell zurecht. Das Buch endet ähnlich überraschend, wie es begonnen hat – am 11. September 2001 um 8.oo Uhr, sechsundvierzig Minuten bevor das erste Flugzeug in den Nordturm des World Trade Center rast. 

    Fazit: Ein herrliches Buch über die Unwägbarkeiten im Leben, über Veränderungen und Neuerungen, über Hoffnungen und Wünsche – sehr empfehlenswert! 

  18. Cover des Buches Die Stimme (ISBN: 9783257071856)
    Jessica Durlacher

    Die Stimme

     (11)
    Aktuelle Rezension von: evaczyk

     Eine Familie und die großen Tragödien, die auch den Alltag und das persönliche  Leben beeinflussen, ererbtes und eigenes Trauma das sich durch die Familiengeschichte zieht - in ihrem Roman "Die Stimme" verbindet die niederländische Autorin Jessica Durlacher die Geschichte einer Familie mit Reflektionen über Gewalt, Terror und das Leben in Angst.

    Das beginnt schon am vermeintlich schönsten Tag der Ich-Erzählerin Zelda: Ihr Lebensgefährte Bor, mit dem sie bereits zwei Kinder hat, will sie endlich heiraten und hat bei einem New York-Besuch dafür den Besuch bei einem Rabbi organisiert. Beim Empfang auf der Dachterrasse in Manhattan ist ein Kind plötzlich abgelenkt - etwas steckt in einem Wolkenkratzer, könnte das ein Flugzeug sein? Statt Hochzeitsfeier beginnt die panische Flucht durch Staub ud Trümmerteile. Der 11. September ist der Tag, an dem selbst für die Kleinen ein Stück Kindheit endet.

    Jahre später erlebt Zelda mit ihrer Tochter und der Familie des ältesten Sohnes aus ihrer ersten Beziehung in ihrer Wohnung in Tel Aviv die Vereidigung der neuen US-Präsidentin mit, als sie unter den Gästen ein Gesicht sieht, das zu ihrer Vergangenheit in den Niederlanden gehört - und während ihre Erinnerungen einsetzen, erfahren auch die Leser, worum es eigentlich geht in der Geschichte.

    Denn nachdem das polnische Au-Pair-Mädchen in die Heimat zurückgekehrt ist, muss sich die Psychologin Zelda auf einmal wesentlich stärker als bisher mit ihrer Mutterrolle auseinandersetzen, Elterntaxi spielen, die Kinder betreuen und sie stellt fest: Bei aller Liebe zu ihren Kindern ist das nicht wirklich ihr Ding. Ehemann Bor ist als Anwalt mit politischen Ambitionen ständig bei der Arbeit und deshaln keine Hilfe. Zeit für eine neue Nanny.

    Hier kommt Amal ins Spiel, eine junge, aus Somalia geflohene Frau, die stets lange, verhüllende Gewänder und ein Kopftuch trägt, aber auch ein beträchtliches Charisma hat. Mit dem zehnjährigen hochbegabten Sam teilt Amal Liebe zur Musik. Als Zelda Sam von der Musikschule abholen will,  erlebt sie eine Spontanaufführung der beidenund bemerkt Amals Talent und Ausstrahlung. Die Familie meldet Amal  beim TV-Wettbewerb "Die Stimme" an und dabei überzeugt Amal nicht nur mit ihrem Auftritt, sondern entscheidet sich zu einer dramatischen Geste, als sie sich das Kopftuch abreißt und ihre Stimme gegen die Unterdrückung von Frauen in ihrer Heimat erhebt.

    Danach ist nichts mehr wie vorher: Es gibt Todesdrohungen gegen Amal, sie muss sich verstecken. Trotz aller Angst um ihre Kinder bieten Zelda und Amal ihr an, in ihrem Gartenhäuschen unterzukommen. Hatten sie anfangs noch gezaudert, ausgerechnet ein muslimisches Kindermädchen anzustellen, ist es für das Paar, beide Kinder von Holocaustüberlebenden, quasi eine Chance, die eigene Familiengeschichte zu durchbrechen: Nun sind sie es, die Schutz anbieten können und nicht auf Schutz angewiesen sind. Nach einer Kindheit, die sie damit verbrachte, ihren Vater nie zu enttäuschen und eine perfekte Tochter zu sein, weil er so viele seiner Angehörigen verloren hatte, in der sie nicht wagte, Fragen zu stellen, kann sie nun der schutzbedürftigen Amal Fragen stellen. Doch was  bedeutet das Engagement für die Sicherheit ihrer Kinder, das Leben der Familie?

    Durlacher zeichnet Zeldas Dilemma wie mit feinen Strichen, führt ihre Leser durch Zeitsprünge und Überlegungen, vermeidet dabei Schwarz-Weiß-Bilder oder Glorifizierungen. Zugleich liegt beim Lesen immer auch die Ahnung einer Tragödie zwischen den Seiten. Wie die Autorin ohne Brachialbeschreibungen Spannung  schürt, neugierig macht und Zeldas Zweifel und Hoffnungen schildert, das macht "Die Stimme" zu einem wunderbaren Leseerlebnis. 


  19. Cover des Buches Roter Mond (ISBN: 9783734100635)
    Benjamin Percy

    Roter Mond

     (76)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich bin total begeistert. Was für ein spannendes Buch ! Könnte von Stephen King sein, ist aber besser. 

    Es geht um viele aktuelle Themen wie Pandemie (hier allerdings durch Prionen, (das sind die Dinger, die auch BSE auslösen können) und nicht Viren, aber es ist auch eine Zoonose), Ausgrenzung von anderen (hier um von der Krankheit befallene Menschen, statt um Ausländer, Flüchtlinge, Schwarze oder Juden, aber die Diskriminierung, die Angst vor den "Anderen", die Vorurteile und der Hass mancher Menschen sind gleich), es geht um Unterdrückung und um Aufstand, um Menschen, die friedlich ihr normales Leben führen möchten und um einige wenige, die sich weigern wollen, Medikamente zu nehmen gegen die Krankheit, weil sie die Nebenwirkungen nicht ertragen. Es geht darum, wie USA-Truppen Länder mit kostbaren Rohstoffen besetzen und sich in den Ländern Widerstand regt bis hin zu Terroranschlägen, worunter dann wieder die Zivilbevölkerung leidet.

    Also alles aktuelle und leider immer noch aktuelle Themen. Das Besondere ist aber, dass die Erkrankung, um die sich alles dreht, die Menschen nach Ansteckung zu Werwölfen macht. Die meisten wollen friedlich wie gewohnt  weiterleben und nehmen brav die Medikamente, die die Verwandlung unterdrückt, aber dann gibt es da auch noch die Terroristen.....

    Sehr, sehr spannend, Erzählstil, Personen, verschiedene Handlungsstränge erinnern mich an die Werke von Stephen King z.B. the Stand, ich finde dieses Buch aber besser. Man hat mit den Personen mitgefiebert, gehofft und gebangt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Obwohl ich wenig Zeit hatte, habe ich die über 600 Seiten in 2 Tagen verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit den einzelnen Charakteren und im Großen Ganzen weiter geht. Manchmal ist es grausam, nicht nur, was Werwölfe Menschen antun, sondern auch umgekehrt. Wozu Menschen fähig sind finde ich immer wieder erschreckend (auch wenn dies Buch Fiktion ist, haben Menschen all diese Dinge schon anderen Menschen angetan). Trotzdem hat es mir gefallen. Es liest sich leicht und flott und ist wie gesagt, ein wahrer Page Turner.

    Und der Epilog ist der Hammer. Werde dies Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  20. Cover des Buches Die große Welt (ISBN: 9783499248474)
    Colum McCann

    Die große Welt

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Ein Mann, der sich am hellichten Tag in schwindelerregender Höhe auf einem Seil zwischen den Twin Towers in New York bewegt. Das ist die verbindene Basis des Buches von McCann, wofür er mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde. Der Drahtseilakt in der Luft ist die Spitze des Möglichen, das sich für die Figuren in diesem Roman ergibt - ein Moment der totalen Freiheit. Die Kämpfe, die McCanns Figuren auf diesem Weg zu führen haben, unterscheiden sich nach ihrer Gesellschaftszugehörigkeit. Der Priester, dessen Suche nach dem Gott, dem er glauben kann, in die Tiefen der New Yorker Diaspora führt, die Wohlhabende, deren Leben in der Park Avenue das Gegenteil ist und die nichts mit den anderen zu tun haben müsste, wäre da nicht der gemeinsame Verlust des Sohnes im Vietnamkrieg, die Huren, die Verlorenen, die scheinbar Guten und die Bösen, sie alle kämpfen ihren Kampf gegen das, was ihnen das Leben und den Glauben daran schwer macht.
    Die Kulisse, die McCann gewählt hat, könnte besser nicht sein, wenn man die Vielschichtigkeit im Dasein unterschiedlicher Existenzen schildern will. Mit New York hat er sich den Schmelztiegel aller Schattierungen menschlicher Möglichkeiten und Unzulänglichkeiten ausgesucht. Ähnlich wie Paul Auster macht er aus der Kulisse, die die Stadt ist, eine Hauptfigur. Man kann ihre Ausdünstungen förmlich durch die Seiten riechen, es ist ein Parforceritt durch eine der größten Sammlungen menschlicher Unterschiedlichkeit und dem Versuch, darin zu überleben.
    Ein großer Roman, gerade weil er vor dem Fall der Twin Towers spielt und deswegen ohne diese Tragik auskommt. Denn die Twin Towers beschreiben wie kein zweites Bauwerk der Stadt die Fallhöhe von oben nach unten am besten.
    Intensiv, packend und mitreißend.
  21. Cover des Buches We all fall down (ISBN: 9783407742490)
    Eric Walters

    We all fall down

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Ich muss sagen, dass ich bei diesem Buch fast an meine Grenzen gestoßen bin. Die Geschichte ist aufwühlend, emotional und spannungsgeladen und wenn ich daran denke, dass all dieses Drama tatsächlich vor 10 Jahren geschehen ist, bin ich immer noch sprachlos.

    Allerdings hat mich stellenweise die Sicht des Autors fassunsglos und wütend gemacht. Obwohl Eric Walters Kanadier ist, nimmt er hier die USA in Schutz und spricht dieses Land quasi heilig, was ich nicht so ganz verstehen kann.
    Da ich aber hier nun keine politische Debatte führen möchte, möchte ich lieber drei Zitate niederschreiben, damit man evtl. versteht, wieso ich über dieses Buch zum Teil sehr wütend war:

    „Aber selbst Hurrikans und Tornados und Erdbeben sind anders für uns hier in den Staaten als an manch anderen Orten. […] Ich meine nicht, dass wir keine Naturkatastrophen haben“, sagt James. „Was ich meine, ist, dass sie bei uns zwar vorkommen, aber wir sind nicht in der gleichen Weise betroffen. Ich sehe mir die Nachrichten an und höre von Erdbeben in Ländern wie China und sie haben zwanzigtausend Tote, und wenn wir eins in Kalifornien haben, sterben nur zwanzig Menschen, vielleicht sogar noch weniger. […] Die gleiche Erdbebenstärke hat in verschiedenen Gegenden unterschiedliche Auswirkungen. Bei Hurrikans ist es genauso. […] Wir leben zwar immer noch mit diesen potenziellen Gefahren, aber wir haben einen Grad der Absicherung erreicht, der uns ein Gefühl von Schutz gibt, fast als wären wir immun.
    [Seite 14/15]

    „Wenn New York der Mittelpunkt des Universums ist – und wer würde das ernsthaft bestreiten? -, dann sind diese beiden Türme der Mittelpunkt des Mittelpunkts.“
    [Seite 41]

    „Wer, glaubst du, hat das getan … die Flugzeuge abstürzen lassen?“ – „Oh… oh. Ich würde auf muslimische Extremisten tippen.“
    [Seite 175]

    Ich weiß nicht, ob genau rüberkommt, was ich eigentlich sagen möchte, aber dieses typische „Wir sind Amerika, wir sind die Welt“ (mal überspitzt gesagt), ist in diesem Buch mehr als offensichtlich und fragwürdig. Vor allem das letzte Zitat hat mich geärgert, weil sofort davon ausgegangen wurde, dass muslimische Extremisten dahinter stecken. Hier wäre es deutlich besser gewesen, wenn der Autor ein wenig neutraler an die Geschichte herangegangen wäre. Ich bin selbst ein Fan der Stadt New York, aber diese Hervorhebung war mir doch ein wenig zu viel des Guten.

    Allerdings ist die Geschichte an sich durchaus interessant.
    Der Flugzeugeinsturz und die Flucht aus dem World Trade Center ist hier das Hauptaugenmerk, aber es versteckt sich in dieser Geschichte auch eine zerstörte Vater-Sohn-Beziehung, die hier verarbeitet wird.

    Will und sein Vater haben sich lange nur das Nötigste zu sagen. Sein Vater ist ein Workalholic, der kaum Zeit für seine Familie findet und nie die Sportevents seines Sohnes besucht. Will fühlt sich immer mehr wie der Mann im Haus, und ihm fehlt sein Vater, der dies anscheinend nicht zu merken scheint.
    Auf ihrer Flucht aus dem World Trade Center müssen sie sich gegenseitig vertrauen und wie ein Team zusammenarbeiten, was Will zunächst etwas schwer fällt. Nach jeder Etage schöpfen sie mehr Vertrauen zueinander und reden über ihr Familienleben, was beiden merkbar gut tut.
    Das Ende war mir ein bißchen zu glatt. Zwar ist der Ablauf der Flucht und der Einsturz des Centers, in Verbindung mit den Uhrzeiten, sehr dramatisch und intensiv, jedoch kam das Ende ein wenig zu plötzlich.

    Insgesamt konnte mich „We all fall down“ nicht ganz von sich überzeugen. Die Geschichte war mir zu patriotisch, allerdings haben die beiden Protagonisten einiges gerettet. Wer jedoch mehr über das World Trade Center und New York erfahren möchte, wird an diesem Buch seine Freude haben.

  22. Cover des Buches The Immortalists (ISBN: 9780735213180)
    Chloe Benjamin

    The Immortalists

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Gedankenflüge

    Meine Gedanken zur Geschichte

    Ich hatte keinerlei Erwartungen. Ich wusste nur das mich das Thema interessiert und darum war ich einfach neugierig. Die Autorin hat sich Gedanken gemacht wie Menschen wohl reagieren, wie ihr Leben verläuft, wie sie ihr Leben leben, wenn sie wüssten an welchem Tag sie sterben würden. Einerseits hat es was verlockendes zu wissen wann der Tag gekommen ist, denn wir reden uns ein das wir dann bewusster Leben, wir uns vorbereiten können, das wir dann erkennen was wirklich wichtig ist, wir wirklich nur noch das machen würden was wir wollen. Andere meinen, bloss nicht, ich will nicht mein ganzes Leben, egal wie kurz oder lang es sein mag, Angst haben vor diesem Tag. Ich will frei sein, frei sein mein Leben unbeschwert zu leben, zu geniessen. Ich will mir keine Grenzen setzen lassen von der Zeit, die mich da sonst einschränken würde. Doch was ist wenn wir einfach nicht dazu bestimmt sind zu wissen wann wir sterben? Können wir, egal wie wir entscheiden, es zu glauben oder nicht, das Leben leben das wir wollen? Das für uns bestimmt ist? Ja, das sind alles Gedanken von Erwachsenen, doch was ist wenn Kinder einfach neugierig sind. Was macht diese Erkenntnis mit ihnen? Und genau da setzt Chloe Benjamin an. Und was soll ich sagen? Die Autorin hat es geschafft eine sinnvolle, spannende und nachvollziehbare Geschichte zu schreiben die mich gepackt hat. 

    Da hat natürlich auch ihr Schreibstil keinen unwesentlichen Beitrag dazu geleistet. Ich mag ihn, er ist wirklich angenehm und flüssig zu lesen. Mich hat sie gleich gehabt, ab der ersten Seite. Sie schreibt locker, tiefsinnig, einfühlsam und manchmal auch mit Humor. Chloe Benjamin hat das Buch in 4 Teile eingeteilt, in jedem erzählt sie die Lebensgeschichte eines der Geschwister. 

    Prota- und Antagonisten & Co

    Wir haben in dieser Geschichte viele Protagonisten. Da wären die vier Geschwister, sie alle haben total verschiedene Charaktereigenschaften. Und die Autorin hat es geschafft diese wirklich sehr gut auszuarbeiten. Da wär die kontrollsüchtige und von Zwängen gebeutelte Varya. Der vermeintlich bodenständige Daniel, der sein Leben zielstrebig verfolgt, die verantwortungslose, spontane Klare, die weiss wass sie will und was eben auch nicht, egal was andere von ihr denken. Simon, der sensieble und schüchterne, der versucht nicht aufzufallen, es allen recht machen will. 

    Ich muss gestehen das ich mit Varya am schlechtesten klar kam. Warum? Sie ist hart und unnachgiebig. Das sind Eigenschaften die ich an einem Menschen gar nicht mag. Sie ist schnell im (ver-)urteilen aber selber kommt sie wohl am wenigsten mit ihrem Leben klar. Ich denk sie ist oft neidisch und das verzeit sie den anderen nie. 

    Mein Herz hängt an Simon. Er ist mir am nächsten. Er hat die grösste Entwicklung gemacht. Er hat seine Angst überwunden und ist ins kalte Wasser gesprungen auch wenn er einen kleinen Stubs dazu brauchte. Aber er hat’s getan. 

    Klara und Daniel, ja, ich glaube sie sind ihren Charaktereigenschaften am treusten geblieben. Und dennoch ist ihr beider Leben spannend und wird von dem wissen, wann sie sterben, beeinflusst. 

    Dann ist da noch die Mutter und ihre Beziehung zu den Kindern, sie stammt aus einer Generation die nicht aufbegehren und sich fügen. Die eher subtile andere beeinflusst mit dem wie sie es sagt und was sie sagt. 

    Die Sache mit dem Text

    Wie schon oben gesagt, ist das Buch in 4 Teile eingeteilt, diese erzählen die jeweilige Geschichten der Geschwister. Innerhalb der Teile wird der Text auch noch durch Kapitel unterteilt. Diese sind in der Länge völlig okay. Sie sind nicht zu lang aber lassen genug Platz für einen angenehmen Leserhythmus. Auch die Sprache ist dem Alter angepasst und für das Genre passend. 

    Meine ganz persönliche Meinung zum Buch

    Zuerst möchte ich über das Cover sprechen, denn es ist der Eyecatcher. Es ist schlicht und doch irgendwie passend. Den das Leben ist wie ein Baum, es wächst und es verzweigt sich. Manche Äste (Lebensabschnitte) berühren sich, andere stehen für sich alleine. Es gibt den Stamm, die Äste und die zarteren Zweige. Und irgendwann fallen die Blätter und das Leben ist zu Ende. Was den Titel angeht, hm… da bin ich etwas zwiegespallten. 

    Die Geschichte, sie war spannend, interessant und regte immer wieder zum Nachdenken an. Denn es ist ein Thema über welches ich schon lange immer mal wieder rum gesponnen habe. Und ich fand es interessant wie die Autorin das Thema angegangen ist. Bei mir löst es sehr viele Gedanken aus, viele Pro’s und Kontra’s. Ist es ethisch vertretbar es jemandem zu sagen, wenn man’s könnte? Und wenn man weiter denkt, stellen sich andere Fragen. Ist das Leben vorherbestimmt? Wenn ja, was ist mit dem Schicksal? Wer bestimmt dann über das Leben? Oder ist alles nur ein Phänomen das wir „selbsterfüllende Prophezeiung“ nennen? Und und und… Es ist wirklich ein sehr spannendes, philosophisches Thema welches in eine spannende Geschichte verpackt wurde. 

    Leider aber muss ich sagen, dass das Ende irgendwie unbefriedigend war, für mich. Denn bei allen 3 Geschwister erzählte sie die Geschichte bis zu ihrem Tod, nur bei der Person die alle überlebt hat, endet es davor Tod. Und das fühlte sich für mich unvollendet an. Aber dieser, für mich etwas unbefriedigenden Schluss, verändert den Gesamteindruck nicht des Buches! 

    Ich bin auf alle Fälle auf weitere Bücher von Chloe Benjamin gespannt. Ich denke mit ihrem Buch hat sie die Messlatte recht hoch gelegt und die Erwartungen sind sicher recht gross. Aber ich werd ein Auge auf sie haben 

    Ich kann euch das Buch wirklich nur an’s Herz legen! Ihr solltet aber allerdings offen gegenüber dem Thema sein.

  23. Cover des Buches Mirage (ISBN: 9783423215947)
    Matt Ruff

    Mirage

     (38)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Am 9.11.2001 steuern christliche Fundamentalisten zwei Flugzeuge in die Türme des Welthandelszentrums von Bagdad, ein drittes ins arabische Verteidigungsministerium in Riad, während mutige Passagiere das vierte, für Mekka bestimmte in der Wüste zum Absturz bringen. Die wirtschaftliche Supermacht sagt dem Terror daraufhin den Kampf an und besetzt die Ostküste von Amerika

  24. Cover des Buches Permanent Record (ISBN: 9783839894712)
    Edward Snowden

    Permanent Record

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Masau

    *** 3,5 STERNE ***

    Interessant alles aus der Sicht von Snowden selbst zu hören.

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