Bücher mit dem Tag "20. jhd."

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "20. jhd." gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.276)
    Aktuelle Rezension von: sabeck

    Wie in vielen seiner Werke, schafft Ken Follett es auch in diesem Buch eine Vielzahl an komplexen Charakteren zu erschaffen, deren Leben man als Leser gerne verfolgt. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der Jahrhunderttrilogie, die im gesamten 20. Jhdt. spielt. Der erste Band behandelt die Geschehnisse vor, während und kurz nach dem 1. Weltkrieg. 

    Charaktere unterschiedlichster Herkunft: Adelige, Hausmädchen und Fabrikarbeiter aus allen wichtigen Handlungsorten: England, Deutschland, Russland, Amerika, spielen die Hauptrollen. Sie sind allesamt sehr menschlich, wodurch ihre Schicksale oft sehr berührend, manchmal jedoch auch frustrierend sind. 

    Wie immer recherchierte Ken Follett sehr ausführlich für sein Werk, wodurch reale Charaktere, wie der amerikanische Präsident, mit den erfundenen Figuren gekonnt verschmelzen.

    Fazit: Sehr informativ und trotzdem nicht langweilig, auch wenn der Einstieg durch die vielen neuen Charaktere etwas zäh ist.

  2. Cover des Buches Wie ein einziger Tag (ISBN: 9783453425965)
    Nicholas Sparks

    Wie ein einziger Tag

     (2.440)
    Aktuelle Rezension von: jonashatgelesen

    Eine wunderschöne Geschichte...

    Allie hat vor 14 Jahren Noah im Urlaub kennengelernt und es war Liebe auf den ersten Blick. Doch Allies Eltern trübten das Liebesglück des jungen Paars: Sie verlangten von Allie den Urlaubsort und damit auch Noah zu verlassen. Diese unterdrückt ihre Gefühle für den jungen Mann und folgte ihren Eltern. Nun ist sie verlobt und soll bald heiraten - doch einen bestimmten Menschen konnte sie bis heute nicht mehr vergessen...

    Wow! Diese Geschichte von Nicholas Sparks hat mich total begeistert. Neben seinem wunderschönen und liebevollen Schreibstil waren mir auch die Charaktere der Geschichte direkt sympathisch. Das Buch bringt den/die Leser*in total in einen Lesefluss, den man nur ungern unterbrechen möchte. Das Buch wurde mir schon mehrfach weiterempfolen und niemand hat mir zu viel verprochen weshalb auch ich eine absolute Lesempfehlung aussprechen kann! 

    Und der Roman wurde definitiv auch zu einem meiner Lieblingsbüchern!

  3. Cover des Buches Das Geisterhaus (ISBN: 9783518472668)
    Isabel Allende

    Das Geisterhaus

     (813)
    Aktuelle Rezension von: zeilenrauschen

    Mir ist bewusst, dieses Buch wurde vor über 40 Jahren geschrieben. Gesellschaft, Sprache und Literatur haben sich mittlerweile geändert. Der Vergleich mit heutigen Erwartungen mag hinken, aber dennoch möchte ich euch meinen ehrlichen Leseeindruck schildern. Unabhängig von Argumenten a la „das war früher eben so“. Wie immer gilt, das ist meine persönliche Meinung und nur weil es mir so ging, muss es euch nicht auch so gehen.

    Das Buch war für mich kaum auszuhalten: die explizite sexuelle Gewalt gegenüber Frauen, insbesondere auch indigener Frauen, der wiederholte Rassismus, Antiziganismus, Sexismus und den körperlichen und seelischen Missbrauch - davon vieles für meinen Geschmack nicht ausreichend aufgearbeitet. Gefühlt kam jedes potentiell traumatische Thema in diesem Buch mindestens einmal vor.

    Mir hat nicht gefallen, wie der magische Realismus verwendet wurde. Er taucht zwischendrin immer mal wieder auf, wenn es der Dramatik wegen gebraucht wird. Aber richtig vorstellen konnte ich mir darunter nicht viel.

    Esteban Trueba ist ein misogynes, rassistisches, selbstverherrlichendes, abstoßendes, manipulatives, gewalttätiges Arschloch. Besonders zu Anfang des Buches geht es seitenweise darum, wie er ständig Frauen vergewaltigt. 🤮 Ich verstehe, die Intention, aufzuzeigen, welche Gräuel Frauen damals angetan wurden und die frauenfeindlichen sowie auch ausbeuterischen Strukturen offenzulegen. Aber ich hatte wenig Interesse daran, in dieser Ausführlichkeit und aus der Ich-Perspektive mehr über die Gefühlswelt und Wehklagen eines solchen Menschen zu erfahren.

    Ich habe nur weitergelesen, weil sich innerhalb der nachfolgenden Generationen Widerstand gegen ihn formt. Von den Arbeitenden, die er ausbeutet, von den Frauen und seinen Kindern. Interessant und sehr ausführlich (ausufernd teilweise) waren die Einblicke in das damalige Leben in Chile, den politischen und sozialen Entwicklungen und die Passagen über Jamie, Nicolas und Amanda. Albas Leben wiederum war so heftig und so tragisch. Das hat mich einfach fertig gemacht.

    Meine Hoffnung, dass Esteban zur Rechenschaft gezogen wird, hat sich nicht erfüllt. Am Ende wurde ihm verziehen, er wurde von Tochter und Enkelin und dem Geist seiner verstorbenen Frau geströstet und ich konnte es nicht nachvollziehen. (Zur Info, er hat die Tochter fast totgeprügelt und der Mutter die Zähne ausgeschlagen, sodass sie dann eine Prothese tragen musste.) Und als ich dachte, Esteban wäre der Schlimmste, kamen die Szenen, in denen seine Enkelin Alba auf die brutalste Art von seinem Nachkommen gefoltert wurde. Hier wurde ein sehr dunkles Kapitel der chilenischen Geschichte erzählt. 

    Fazit: Der Knoten in meinem Hals war beim Lesen so dick, da hat sich meine Wut direkt im Bauch gestaut, bis mir übel wurde. Ich habe noch kein Buch gelesen, dessen Beschreibungen mich so angewidert haben.
    Irgendwie hatte jeder der Charaktere in diesem Buch, insbesondere die Frauen, ein richtig beschissenes Leben. Und so wichtig es auch sein möge, über diese Schicksale zu schreiben, so war’s trotzdem zu viel für mich. Einfach zu viele Demütigungen, Traumata, Gewalt. Auch das Ende hinterließ einen bitteren Geschmack auf meiner Zunge. Denn Alba fasst ihres und jedes dieser unsagbar grausamen Leben vor ihr als unvermeidbares Schicksal auf. So bleibt nur das Aushalten, das Akzeptieren? Wie unfassbar niederschmetternd.

    Kritische Bemerkung zum Schluss: warum legt man ein Buch neu auf, ohne es inhaltlich zu überarbeiten? Oder zumindest ein Vorwort anzubringen, denn unreflektierte Ismen gibt’s hier wie am laufenden Band inklusive N-Wort, Z-Wort, I-Wort, usw. Meine komplett neu gestaltete Ausgabe ist von 2022!

  4. Cover des Buches Middlesex (ISBN: 9783499258404)
    Jeffrey Eugenides

    Middlesex

     (506)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die Erzählung umfasst die Familiengeschichte mehrerer Generationen: Griechische Emigranten, die ihre Heimat verlassen und sich in den USA um die 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts eine neue Zukunft aufbauen. Im Zentrum steht die Ich-Erzählerin Calliope, die als pubertierendes Mädchen erkennt, dass sie beiderlei Geschlecht in sich trägt und fortan als Junge weiterleben möchte. Die vielen medizinischen Einblicke machen das Lesen zwar nicht immer flüssig, da zur Verständlichkeit viele fachlichen Ausdrücke nachgeschlagen werden müssen, jedoch wird die Thematik umso lehrreicher vermittelt. Für Kenner der griechischen Mythologie gibt es zahlreiche Hinweise zu historischen Elementen.


    Das Buch ist eine wuchtige und bereichernde Lese-Erfahrung. In über 700 Seiten enthält es viele wunderbare Geschichten, historische Anhaltspunkte und spannenden Familienzusammenhänge. Eigentlich ein Roman wie ich ihn mir wünsche: lehrreich, dramatisch, anregend und sprachlich einnehmend geschrieben, ohne Plattitüden und unnötigem Geschwätz. Ich habe diese Erzählung sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere Bücher des Autors.

  5. Cover des Buches Der dunkle Wächter (ISBN: 9783596521173)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter

     (401)
    Aktuelle Rezension von: Luna

    Carlos Ruiz Zafón  Der dunkle Wächter


    (Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen)


    gruselig - unheimlich - spannend - creepy - fantasievoll - atmosphärisch 


    Bewertung: 5/5 Sterne 


    Auf dem geheimnisvollen Anwesen Cravenmoore lebt der Spielzeugfabrikant Lazurs Jann mit seinen selbst gebauten Konstruktionen.

    Mechanische Menschen, Automaten, Spielzeuge, die sich bewegen und den Anschein erwecken, ein Eigenleben zu haben.


    Nach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle mit ihren beiden Kindern Irene und Dorian in das kleine Dorf an der Küste der Normandie, weil sie eine Anstellung auf dem Anwesen des Spielzeugfabrikanten erhält.


    Zunächst leben sie glücklich dort und freunden sich mit dem Spielzeugfabrikanten an. 


    Nachdem Irenes Freundin Hannah tot  aufgefunden wird, decken Irene und ihr Freund Ismael nach und nach die Geheimnisse von Cravenmoore und die Lebens- und Liebesgeschichte von Lazarus Jann auf.

    Der Schatten der Vergangenheit wird zu einem  gefährlichen Gegner. 


    Ich habe dieses Buch, so wie alle Romane von Carlos Ruiz Zafón in kurzer Zeit verschlungen. Diese Geschichte ist so spannend, dass man sie nicht zur Seite legen mag.


    Auch dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Thriller-, Horror- und Gruselgeschichten Leser ! 

    Der Autor schafft es die Leser/innen mitzureißen und sich jeden beschriebenen Ort atmosphärisch und wundervoll vorzustellen.

    Jede Szene der Geschichte ist so wunderbar beschrieben, als würde man einen Film schauen.


    Ich empfehle diesen Schauerroman gerne weiter! Er erhält von mir 5/5 Sterne. 


    Lest auch noch von Carlos Ruiz Zafón:

     

    ♡Der Schatten des Windes 

    ♡Marina 

    ♡Der Nebelfürst 

    ♡Der Mitternachtspalast

  6. Cover des Buches Engelspost (ISBN: 9783038482185)
    Iris Muhl

    Engelspost

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Kleenkram

    Diese Geschichte ist so zauberhaft wie ungewöhnlich.

    Aus einem Radiointerview mit einem erfolgreichen Untenehmer wird eine Beichte, die weit in die Vergangenheit führt. Das war so nicht geplant, aber Eliott White möchte der Welt seine wahre Geschichte erzählen.

    Aufgewachsen in New York zur Jahrhundertwende hat er vieles hautnah erlebt. Die Armut, das harte Leben, die Einwanderer und schlug sich mehr schlecht als recht, als Dieb, Lügner und, Betrüger durch. 

    Als er eine Cousine in New Mexiko besuchen will, sieht er das auch als Chance, sich auf der Fahrt an den Mitreisenden zu bereichern.

    Aber es kommt anders als gedacht!

    Damals war es durchaus üblich Kinder mit der Bahn als"Paket" zu verschicken. Eine gekaufte Briefmarke an die Kleidung geheftet und ab geht die Post.

    So wie das kleine Mädchen das Eliott im Zug begegnet. Engelsgleich zieht sie ihn in ihren Bann und verändert nachhaltig sein Leben. Diese Begegnung hat etwas faszinierendes und wird so wunderbar wiedergegeben! Man fühlt beim Lesen die Emotionen und spürt diese einzigartige Atmosphäre.

    Ein sehr schönes Buch, dass eine magische Anziehungskraft besitzt!

  7. Cover des Buches Adams Erbe (ISBN: 9783257261240)
    Astrid Rosenfeld

    Adams Erbe

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Edward wächst im Haus seines Großvaters auf. Einst hat hier auch sein Großonkel Adam gelebt. Edwards Mutter und Großmutter schütteln immer wieder den Kopf, wie ähnlich er Adam sieht. Das macht Edward neugierig, aber er erfährt nicht mehr. Es wird immer abgeblockt. Als er älter wird findet er auf dem Dachboden Aufzeichnungen von diesem Adam. Er taucht in dessen Geschichte ein und erfährt endlich, was wirklich in seiner Familie vor sich gegangen ist. Sie sind Juden und der Zweite Weltkrieg machte Adam zu einem anderen Menschen. Seiner großen Liebe Anna hat er seine Aufzeichnungen gewidmet und Edward liest begeistert Seite um Seite.

    Astrid Rosenfeld ist eines der großartigsten Debüts der letzten Jahre gelungen. Seit Benedict Wells >Becks letzter Sommer< gab es keinen Debütroman mehr, der mit einer solchen Erzählwucht und so einer wunderbaren Sprache daher kam. Von der 1977 geborenen Autorin darf man noch viel erwarten. 


  8. Cover des Buches Die Jupitermonde (ISBN: 9783596032624)
    Alice Munro

    Die Jupitermonde

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Die Jupitermonde" Von Alice Munro sind alte Erzählungen, neu übersetzt und wie schon „Liebes Leben“ konnte mich Alice Munro wieder gänzlich abholen. Ihre Geschichten sind wie ich finde einfach und doch taucht man tief ein. Man begegnet alltäglichen Dingen, Drama, Schmerz, Hoffnung, Liebe und einfach vielen Facetten des Lebens. Für mich fühlt es sich beim lesen immer wieder so an, als würde ich ganz lebendig in den kurzen Erzählungen stecken, wie kleine Kurzfilme, die mich packen und mir auf wenigen Seiten einfach ein Gefühl von abtauchen können vermitteln. Jedem, der gerne auch mal kürzere Erzählungen liest und das Seichte zu schätzen weiß, dem kann ich sehr empfehlen sich die Werke von Alice Munro mal genauer anzusehen.

  9. Cover des Buches Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli (ISBN: 9783104907635)
    Andrew Sean Greer

    Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli

     (182)
    Aktuelle Rezension von: mondschatten
    Eigentlich enthält das Buch nicht mehr als eine Liebesgeschichte. Gut, die Zeit läuft für den Protagonisten verkehrt herum, er wurde also als Greis geboren und wird zusehens jünger. Das ist eigentlich ein origineller Einfall, dient dem Autor aber nur als Staffage für seine vorhersehbare Lovestory.
    Der Roman ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen, mehr als seichte Unterhaltung bietet er aber nicht. Im Grunde ist die Ursprungsidee mit dem Jünger-werden der einzig erwähnenswerte Punkt.
  10. Cover des Buches Der goldene Zweig (ISBN: 9783499554834)
    James George Frazer

    Der goldene Zweig

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (252)
    Aktuelle Rezension von: going_to_the_library

    Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und begeisterte mit ihren beliebten Ermittlern, wie dem belgischen Detektiv Hercule Poirot und der altjüngferlichen Jane Marple, Millionen Krimiliebhaber. In "Mord im Pfarrhaus" (OT: Murder at the Vicarage) ermittelt Miss Marple in ihrem ersten Fall, jedoch nur als schrullige Nebenfigur.

    Im Pfarrhaus wird der von allen Dorfbewohnern gehasste Kirchenvorsteher Protheroe erschossen aufgefunden. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, findet sich doch ein knappes Dutzend an Verdächtigen. Mit Hilfe von Miss Marple kommt der teilweise selbst unter Verdacht stehende Pfarrer Clement dem Täter langsam auf die Spur.

    Das Buch wird mit dem Zusatz "Ein Fall für Miss Marple" vermarktet, was etwas irreführend ist, da die Geschichte aus Sicht des Pfarrers erzählt wird und Miss Marple nur am Rande vorkommt, am Ende aber immerhin die Lösung des kniffligen Falls vortragen darf. 

    Der Fall ist deshalb knifflig, weil nahezu jeder Dorfbewohner etwas zu verbergen scheint: der Maler Lawrence Redding, der eine Affäre mit der Frau des Ermordeten hat, der dubiose Archäologe Dr. Stone, der Ausgrabungen auf dem Anwesen der Protheroes leitet, die erst kürzlich zugezogene unbekannte Schöne Mrs. Lestrange, sowie Protheroes Tochter Lettice, die Spuren am Tatort zu manipulieren scheint.

    Trotz der großen Anzahl an Verdächtigen gelingt es Christie die Lesenden bei der Stange zu halten, weil es neben dem Mord noch viele weitere zu entschlüsselnde Geheimnisse in dem kleinen Dorf St. Mary Mead zu geben scheint. Zudem erweist sich die Königin des Detektivromans als faire Sportsfrau und fasst zur Hälfte des Romans alle bislang bekannten Spuren bei einer gerichtlichen Untersuchung zusammen, so dass wir Leser immer mit den Ermittlern auf Augenhöhe agieren können.

    "Mord im Pfarrhaus" ist nostalgisch gut, bietet eine interessante und wendungsreiche Handlung und lädt zum Miträtseln ein.



  12. Cover des Buches Der Seele dunkle Pfade (ISBN: 9783499230042)
    Irving Stone

    Der Seele dunkle Pfade

     (19)
    Aktuelle Rezension von: wunderbar79
    Ich habe mich durch alle Irving Stone Biografien gelesen und so immer wieder interessante Persönlichkeiten und neue Sachthemen für mich entdeckt. Freud war mal "in" ist heute in vielen wieder überholt aber sein Wirken auf die Gesellschaft der damaligen Zeit und sein Leben in Wien ist spannend und nicht nur für Anhänger der Psychoanalyse interessant!
  13. Cover des Buches Eskandar (ISBN: 9783442471089)
    Siba Shakib

    Eskandar

     (24)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Irgendwie habe ich mich immer ein wenig gedrückt darum dieses Buch zu beginnen, obwohl mich das Thema sehr gereizt hat. Was bin ich nun im Nachhinein froh, endlich den Anstoß zum Lesen bekommen zu haben, denn das Buch stellte sich für mich, die ich sehr an der Geschichte ferner Länder interessiert bin, als wahrer Glücksgriff heraus.

    Erzählt wird die Lebensgeschichte des jungen Eskandar, der völlig verarmt im Dorf ohne Namen im Iran aufwächst. Eskandar, dessen Name in der westlichen Welt besser bekannt ist als Alexander, mutiert in seiner Verzweiflung und seinem ewigwährenden Hunger zum kleinen Helden, denn er bezwingt die angeblichen Ungeheuer und schlägt sich hinüber in die Welt der englischen Männer auf der Suche nach Naft, das wir als Petroleum kennen. Schließlich hält ihn nichts mehr in seiner alten Heimat und so wird er im Laufe seines Lebens selbst zum Entdecker. Er verdient sein Auskommen als Diener, Gärtner, Übersetzer, Fotograf und eben mit allen Jobs, die ihn und schließlich seine Familie über Wasser halten. Seine wahre Leidenschaft jedoch ist das Geschichtenerzählen und so berichtet er auf fesselnde Weise über die Entwicklungen im Iran über einen Zeitraum von vielen Jahrzehnten. Er beschreibt unzählige Notizbücher und schmückt diese mit zahlreichen Zeichnungen und später auch Fotografien „gegen das Vergessen“. Kein Geschichtsunterricht kann interessanter sein, kein Sachbuch spannender … die Autorin, vielen vielleicht bekannt durch ihr Buch "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen", hat mit ihrem Roman „Eskandar“ eine wahre Meisterleistung vollbracht. Sie führt ihre Leser durch hundert Jahre Geschichte des eigentlich so reichen Landes Iran, dessen Menschen jedoch immer wieder viel Leid und Armut erleiden mussten. Geprägt durch immer wieder neue radikale Machthaber schwankte Iran stets zwischen Fortschritt und Rückschritt und man kann sich nur wünschen, dass das Land und seine Einwohner endlich Frieden finden mögen.

    Für diesen Wälzer, der sich jedoch so flüssig und eindringlich lesen ließ, vergebe ich fünf Sterne mit einem dicken Ausrufezeichen und einer unbedingten Leseempfehlung für all die Leser, die sich so für Geschichten ferner Länder begeistern können wie ich.

    Inspirieren zu ihrem Roman ließ sich die deutsch/iranische Autorin Siba Shakib übrigens von der Biografie ihres Großvaters Eskandar-Agha, die die Geschichte Irans darstellt.

  14. Cover des Buches Das Steinbett : [Roman], Nordlichter (ISBN: B002VQ1RV2)
    Kjell Eriksson

    Das Steinbett : [Roman], Nordlichter

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Bei einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht kommen eine junge Frau und ihre sechsjährige Tochter ums Leben.

    Ann Lindell, Mitte 30 und Kommissarin bei der Kriminalpolizei Uppsala, vermutet schnell einen inszenierten Mord. Hauptverdächtiger ist der Ehemann und Vater der Toten, Sven-Erik Cederén, Forschungsdirektor eines Pharmaunternehmens. Kurz darauf ist er tot: Selbstmord? Familientragödie? Warum hat Cederén kurz vor seinem Tod Land in der Dominikanischen Republik gekauft? Was ist dran an den Vorwürfen militanter Tierschützer gegen die Firma? Und welche Rolle spielt die spanische Tochterfirma in Malaga? Obwohl die Tat aufgeklärt scheint, möchte Ann Lindell aufgrund der offenen Fragen den Fall nicht zu den Akten legen. Ihre privaten Probleme bleiben dabei wieder einmal auf der Strecke...

    Ein typisch schwedischer Krimi, intelligent und spannend, und mit einer sympathischen, tatkräftigen Kommissarin.
  15. Cover des Buches Die Erben von Somerset (ISBN: 9783442473786)
    Leila Meacham

    Die Erben von Somerset

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Das Buch fand ich gut. Im Prinzip sind es drei Geschichten die doch verknüpft miteinander sind. 

  16. Cover des Buches Reise des Herzens (ISBN: 9783442371471)
    Lynne Wilding

    Reise des Herzens

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Am schwarzen Wasser (ISBN: 9783492236133)
    Kerstin Ekman

    Am schwarzen Wasser

     (5)
    Aktuelle Rezension von: ElinHirvi
    Ich liebe alle Bücher von Kerstin Ekman, aber dieses ganz besonders und ich kann überhaupt nicht genau sagen, warum. Die Autorin hat allgemein eine wunderbare Art, mit Sprache umzugehen. Es ist nicht ganz leicht, sich einzufinden, aber ich habe selten ein Buch gelesen, das einen so umfassend mit in die beschriebene Welt nimmt. Es ist schon ein bisschen her, dass ich es zuletzt gelesen habe, aber die Bilder sind noch immer klar in meinem Kopf. Ich kann bei der Lektüre sehen, schmecken, riechen, wie das die Protagonisten tun. Kerstin Ekman hat das Talent, die Essenz eines Menschen oder einer Landschaft in (teilweise sehr einfache) Worte zu packen, wie ich es noch bei keinem anderen Buch gespürt habe.
  18. Cover des Buches Noch mehr Gespenster (ISBN: 9783257213102)
    Dolly Dolittle

    Noch mehr Gespenster

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sonoris
    Diese sehr lange Rezension zu den einzelnen Erzählungen ist über einen sehr langen Zeitraum entstanden, da ich die Erzählungen nicht hintereinander weg gelesen habe, sondern über mehrere Jahre. Deswegen kann ich so manche Meinung, die ich damals verfasst hatte, heute nur kommentarlos wiedergeben. Vielleicht sehe ich so manche Erzählung heute anders und kann die ein oder andere sogar verstehen. Heinrich Heine – Doktor Ascher und die Vernunft Diese Geschichte möchte beweisen, dass die Vernunft die Realität manchmal verzerren kann. Doktor Ascher glaubt, nachdem er gestorben und als Gespenst wieder erschienen ist, dass es keine Gespenster gibt. Er gibt als Argumente viele logische Details wieder und zitiert Kant, etc., bis er selbst merkt, dass er eines ist. Eine sehr spannende und schöne Geschichte. *** (fünf Sterne) Washington Irving – Der Student und die fremde Dame Student verliebt sich in eine Frau, die tot ist. Schöne Geschichte um Wahnvorstellungen, unerfüllte Liebe und Hoffnungen. Stil: Schöner Satzbau Stimmung: angenehm, unheimlich. *** Alexander Puschkin – Der Sargmacher Aus meiner Sicht ist das Ende ziemlich belanglos und stellt gar die ganze Geschichte infrage, lässt sie als witzige und sinnlose Geschichte erscheinen. Stil: nicht sehr angenehm. Stimmung: Durch Trinkgelage und lautes und derbes Verhalten entsprechend geprägt. * Heinrich von Kleist – Das Bettelweib von Locarno Geschichte ist ganz nett, aber ein aus meiner Sicht schrecklicher Stil: Sehr umständlich geschrieben und dadurch nicht flüssig lesbar. Die Stimmung leidet darunter. ** Honore De Balzak – Tobias Guarnerius Nette, aber nicht besonders unheimliche Geschichte. Die berühmte Geige Stradivari wird von Tobias nachgebaut mit der Seele seiner Mutter erfüllt. Stil: angenehm, schöner Erzählstil wird aber durch Umständlichkeit geschmälert. Stimmung: nicht sehr angenehm. ** Edgar Allan Poe – Die Tatsachen im Falle Waldemar Sehr schöne und spannende Geschichte um den damals entstehenden Mesmerismus, der bei einem Sterbenden angewandt wird. Dies ist eine typische Poe-Erzählung mit den Themen Tod und Unbegreiflichem. Durch Experimente wird das Unbegreifliche und Neue versucht entstehen zu lassen und Erklärungen zu liefern. Diese Erzählung wurde mit Vincent Price verfilmt. Stil: gut lesbar, was aus meiner Sicht untypisch für das frühe 19. Jahrhundert ist, was allerdings an der Übersetzung liegen kann. Stimmung: sehr angenehm. ** Nicola Gogol – Der verhexte Platz Verstehe den Sinn dieser Erzählung nicht, in der es darum geht, dass ein Platz verhext ist und seine Beschaffenheit ändert. Aber warum dies geschieht und was sich dahinter verbirgt, wird nicht weiter erzählt. Stil: Plump (grobschlächtig), wirkt auf mich durcheinander. Stimmung: grausam, öde und derb. * Pu-Ssung Ling – Das Wandbild Dies ist eine esoterisch-buddhistische Kurzgeschichte, um ein Wandbild, in dem ein Betrachter hineingeht und die Figuren kennenlernt. ** Yakumo Koizumi – Die Päonienlaterne Ebenso eine esoterisch-buddhistische Kurzgeschichte, diesmal um eine Liebesbeziehung, die über mehrere Inkarnationen geht → Vermählung mit einer Toten. Stil: durch die mir fremden Orts- und Personennamen schwer verständlich. Stimmung: angenehm. ** Gottfried Keller – Die Geisterseher Etwas schwer verständlicher Stil, nichtsdestotrotz eine schöne Erzählung mit vielen Emotionen und schöner Stimmung mit einem sehr gefühlvollen aber nicht kitschigen Ende. Es ist, aus meiner Sicht, jedoch keine Gespenstererzählung. Es geht vornehmlich um Liebe, Beziehung zwischen einer Frau und zwei Männern. ** Iwan Turgenjew – Gespenster Belanglose und fiktive Geschichte mit vielen Träumen, in denen der Protagonist mit einem weiblichen Phantom durch die Welt fliegt. Das Phantom verschwindet plötzlich, wie es erschienen ist, ohne Erklärung. * Ambrose Bierce – Eine Sommernacht Eine sehr kurze und mehr oder minder spannende Erzählung. Ambrose Bierce verfügte über einen sehr schönen Schreibstil, die Erzählung vermag es aber nur geringfügig aufzuwerten. Verstehe nicht ganz den Sinn, vielleicht ist sie humorvoll. Ein Mann wurde lebend begraben, dann von drei Männern ausgegraben. Der vermeintlich Tote richtete sich auf, was die Totengräber erschreckte und zwei von ihnen weglaufen ließ. Der Dritte lieferte, den nun Toten den beiden Anderen mit der Forderung das versprochene Geld zu zahlen. Was ist die Aussage dieser Geschichte? Vielleicht mag mir jemand die erläutern. Dennoch ***. O. Henry – Das möblierte Zimmer Schön-schaurige Erzählung mit traurigem Ende. Mann sucht seine Geliebte, die er dann in einem Zimmer anhand ihres Duftes meint, gefunden zu haben. Auf Nachfragen erhält er negative Antworten, er bringt sich um, dann erfährt der Leser, die Lösung. Durch den Wechsel der Perspektive, die dann nur sehr kurz gehalten ist, wird die Stimmung, so wirkt dies auf mich, unterbrochen. Nichtsdestotrotz: ** Guy De Maupassant – Der Horla Eine grandiose Erzählung, in dem ein „neues“ Wesen sich der Seele des Erzählers bemächtigt. Diese Geschichte mag einiges über die geistige Verfassung des Schriftstellers aussagen, in der er sich kurz vor seinem Tod befand, dennoch oder gerade deswegen liegt hiermit eine sehr spannende und geistreiche Erzählung vor, die mit einer sehr schönen Atmosphäre aufwarten kann. Der Autor macht sich philosophische Gedanken um das menschliche Dasein. Ich meine Ähnlichkeit zu Lovecraft´s späterem Werk zu erkennen. *** Anton Cechov – Der schwarze Mönch Dies ist eine sehr aufwühlende und beklemmende Schlüsselgeschichte mit philosophischen Gedanken. Der Mensch strebt nach Höherem, so die Aussage dieser Erzählung. (Stimme mit Aussage dieser Geschichte nicht hundertprozentig überein). Des weiteren stellt die Erzählung einige Haltungen, Einstellungen und Ansichten infrage. Das Ende habe ich abermals nicht ganz verstanden. Werde ich auf jeden Fall noch mal lesen. *** Tania Blixen – Die Geschichte eines Schiffsjungen Die vorliegende Erzählung ist wohl eine Parabel, die aussagen möchte, dass Taten, seien sie gut oder böse, sich gegen die entsprechende Person richtet und sich damit wiederholen (ähnlich der Aussage des Karmagesetzes). Diese Erzählung weist darüber hinaus eine sehr schöne Stimmung und einen sehr angenehmen Stil auf. Deswegen gebe ich: *** Walter De La Mare – Die Prinzessin Bei der letzten Erzählung schwanke ich bei meiner Bewertung: Auf der einen Seite weist sie eine sehr schöne Stimmung und Atmosphäre auf, auf der anderen Seite ist die Aussage der Geschichte für mich nicht nachvollziehbar und die Geschichte nicht flüssig lesbar. Immer wieder verliere ich den Faden und muss manche Sätze zwei- bis dreimal lesen, um wieder in die Geschichte hineinzukommen. Somit gebe ich für die Stimmung/Atmosphäre ** (vier Sterne) und für den Inhalt/Aussage sowie für die Lesbarkeit nur *** (drei Sterne). Diese Anthologie bietet eine sehr schöne Mischung aus Gespenstergeschichten aus der ganzen Welt. Mit unter anderem "Der Horla" von Guy De Maupassant, "Der schwarze Mönch" von Anton Cechov sowie "Die Geschichte eines Schiffsjungen" von Tania Blixen liegen drei grandiose Erzählungen vor, die diesen Band für den Leser von unheimlichen und intelligenten Geschichten aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert unverzichtbar machen.
  19. Cover des Buches Zeit aus Glas (ISBN: 9783492046763)
    Kerstin Ekman

    Zeit aus Glas

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Die letzten Flöße (ISBN: 9783492045254)
    Kerstin Ekman

    Die letzten Flöße

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Corsicana
    Wunderbar poetisch in der Sprache, großartige Naturbeschreibungen. Kerstin Ekman ist eine großartige Erzählerin. Allerdings nicht gerade einfach zu lesen, es gibt viele Handlungsebenen, viele Zeitebenen und auch "Dialekt" Sprache. Man muss sich einfach einlassen auf dieses Buch - auf alle Bücher von Kerstin Ekman. Am einfachsten zu lesen ist wohl "Geschehnisse am Wasser", dies spielt übrigens in der gleichen Gegend wie "Am Schwarzen Wasser", "Die letzten Flöße" und "Zeit aus Glas".
  21. Cover des Buches Im Himmel Tango (ISBN: 9783518460276)
    Elsa Osorio

    Im Himmel Tango

     (7)
    Aktuelle Rezension von: lovelybooks
    Eine sehr schöne Geschichte über die Entstehung des Tangos in Buenos Aires. Schön einfühlsam, tragisch, schön - genau das richtige Buch für entspannte Tage am Strand.
  22. Cover des Buches Der Bogen des Cellisten (ISBN: 9783833309434)
    Andromeda Romano-Lax

    Der Bogen des Cellisten

     (45)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus

    Diesem Roman wird nachgesagt, dass es den Werken von Carlos Ruiz Zafóns gleicht. Ich habe das Buch vor Carlos Ruiz Zafóns gelesen und sehe eher im Schreibstil eine Ähnlichkeit, aber nicht in der Geschichte.

    In dem Buch geht es um den kleinen Feliu, der seinen Vater im Krieg verliert. Der Vater hinterlässt einen Cellobogen, mit dem Feliu seine Liebe zur Musik entdeckt und pflegt. Sein Wege führen in nach Barcelona und Madrid, wo er das Cello spielen lernt. Begleitet werden wir von eindrucksstarken Menschen und von der Geschichte Spaniens.

    Mit den ersten Seiten baute sich eine Welt auf, die trotz der Schmerzen sehr lebensfreudig und voller Klang ist. Mir hat das Buch sehr gefallen, da auch der Sprachstil vom Autor leicht romantisch angehaucht ist und die Geschichte lebendig aufsteigen lies.

    Wer nicht nur eine Lebensgeschichte lesen möchte sondern auch Spanien kennen lernen möchte, ist mit diesem Buch genau an der richtigen Stelle.

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