Bücher mit dem Tag "1918"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1918" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Gut Greifenau - Morgenröte (ISBN: 9783426521526)
    Hanna Caspian

    Gut Greifenau - Morgenröte

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    1918 soll es Frieden mit Russland geben. Auf Konstantin ist ein Mordanschlag verübt worden und es ist fraglich, ob er dies noch erleben wird. Doch die Dorflehrerin Rebecca Kurscheid pflegt ihn aufopferungsvoll.   Das Gut ist hoch verschuldet und der Graf ist verzweifelt. Gräfin Feodora will Katharina zur Hochzeit mit  dem schauderhaften Kerl Ludwig, einem Neffen des Kaisers, zwingen.  So soll Greifenau überleben. Doch Katharina ist unsterblich verliebt in Julius, einen Industriellensohn. Sie flieht kurz vor der Hochzeit. Aber in Berlin gerät sie in die wirren der Novemberrevolution. Der Kaiser ist  geflohen und der Krieg zu Ende.

     

    Meine Meinung

    Das Buch schließt nahtlos an den zweiten Band an. Ich hatte keine Probleme wieder in die Geschichte hinein zu kommen. Durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autorin – es gab keine Unklarheiten i9m Text – konnte ich das Buch auch leicht und flüssig lesen. Nichts störte den Lesefluss.  Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Katharina, die wie eine Gefangene gehalten wurde, weil sie den Prinzen nicht heiraten wollte. Doch mit einer List gelang ihr letztendlich die Flucht. In Konstantin, der Rebecca trotz ihres Widerstandes unbedingt heiraten wollte. Der von ihr gepflegt wurde, wovon niemand wissen durfte. Warum? Das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. In Alexander, Katharina half, so gut er konnte und von ihr ein Versprechen dafür bekam. Wen ich nicht sonderlich mochte, war die hochnäsige Tochter Anastasia, die gut verheiratet war, die Gräfin selbst, die nicht wahr haben wollte, was dieser Lümmel Ludwig von Preußen für ein Mensch war und ihre eigene Tochter für Geld opfern wollte, letztendlich noch Nikolaus, der nicht viel besser war.  Den Grafen mochte ich auch nicht sehr, denn er ließ sich von seiner Frau mitziehen.  Die Bediensteten waren mir durchweg sympathisch, zumindest in diesem Buch. Es ist spannend geschrieben vom Anfang bis zum Ende. Das Buch hat mich gefesselt und ich bin richtig in die Geschichte eingetaucht. Von der historischen Seite her habe ich einiges erfahren, was ich noch nicht wusste. Es hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Daher von hier eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

  2. Cover des Buches Sterne über der Alster (ISBN: 9783492306973)
    Micaela Jary

    Sterne über der Alster

     (75)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Der zweite Band von Micaela Jary um die Familie Dornhain aus Hamburg. Schon den ersten Band habe ich sehr gerne gelesen, nun wollte ich gerne erfahren, wie es der Familie weiterhin ergeht. Die Zeit um den 1. Weltkrieg und die Zeit danach sind gut wiedergegeben und das Schicksal der Menschen, die diese Zeit miterleben mußten. Nicht nur die Situation der Familie Dornhain ist gut wiedergegeben, auch die der Menschen aus nicht so gut situierten Schichten, die sich in der Zeit nach dem Krieg versuchen müssen sich über Wasser zu halten und zu überleben.
    Der Schreibstil von Micaela Jary gefällt mir sehr gut. Die Bücher, die ich bisher gelesen habe, und auch dieses hier sind flüssig zu lesen und die Personen scheinen authentisch.
    Gerne werde ich weitere Bücher von dieser Autorin lesen!

  3. Cover des Buches Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung (Die Kinderärztin 2) (ISBN: 9783548064062)
    Antonia Blum

    Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung (Die Kinderärztin 2)

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Claudia107

    Inhaltsangabe: "Berlin 1918: Marlene Lindow ist glücklich, nach ihrem Medizin-Studium wieder in der Kinderklinik Weißensee arbeiten zu können. Die meisten Ärzte wurden in Lazarette befohlen, so dass sie die kleinen Patienten oft allein behandeln muss. Fortan kämpft sie nicht nur um ihren geliebten Maximilian, der völlig verändert aus dem Krieg heimkehrt, sondern auch gegen die Spanische Grippe, die sich rasant in Berlin ausbreitet. Als der Sohn ihrer Schwester Emma ebenfalls erkrankt, taucht der verschollene Kindsvater auf. Er bietet Emma eine neue Heimat fern des seuchengeplagten Berlins, wo ihr Sohn unbeschwert aufwachsen kann. Marlene kann sich allerdings ein Leben ohne Emma nicht vorstellen. Und auch die kranken Kinder in der Klinik brauchen die engagierte Kinderkrankenschwester. Wie wird sie sich entscheiden?"

    Dies ist der 2. Teil der Kinderklinik Weißensee-Reihe und er hat mir wieder außerordentlich gut gefallen. Tatsächlich habe ich etwas gebraucht um wieder in die Geschichte reinzufinden, denn den 1. Teil habe ich doch schon vor einiger Zeit gelesen. Auch Marlene`s Perfektionismus ging mir anfangs etwas auf die Nerven, sie arbeitet nach ihrem Medizinstudium nun als Medizinalpraktikantin in der Kinderklinik Weißensee. Sie muss sich allerdings auch sehr behaupten in der Männerwelt, denn zu der damaligen Zeit war es eher ungewöhnlich, dass eine Frau Ärztin wird. Das bekommt sie auch teilweise von den Oberärzten und auch den Eltern der kleinen Patienten zu spüren. Auch ihre Liebe zu ihrem Maximilian steht unter keinen guten Stern, der aus dem 1. Weltkrieg psychisch verändert zurückkehrt, was hier wirklich sehr gut und glaubhaft beschrieben wurde. Als dann auch noch die spanische Grippe ausbricht verändert dies die ganze Struktur in der Kinderklinik Weißensee und sowohl die Ärzte als auch das Pflegepersonal sind hier rund um die Uhr gefordert. 

    Fazit: Ein unglaublich toller 2. Band der Kinderklinik-Weißensee-Reihe, der einem einen guten Einblick in die damalige Zeit Anfang des 20. Jahrhundert bietet. Auch wenn ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte wieder in die Geschichte reinzufinden konnte ich das Buch dann ab dem 2. Drittel praktisch nicht mehr aus der Hand legen. Jetzt bin ich wahnsinnig gespannt auf den 3. Teil. Klare Leseempfehlung für alle, die sich für historische Bücher mit medizinischen Anteilen interessieren. 

  4. Cover des Buches Die Frauen vom Alexanderplatz (ISBN: 9783453423565)
    Elke Schneefuß

    Die Frauen vom Alexanderplatz

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Chrisronny

    3 unterschiedliche Frauenschicksale und vielleicht war es auch so.
    Wer weiß?
    Denn am Ende sind Auszüge aus dem Ehestandsregister, Handelsregister und eine Anzeige aus einer damaligen Zeitung - von den Frauen im Buch. Die Autorin hat uns erzählt, wie es sich "vielleicht" damals nach dem 1. Weltkrieg zugetragen hat. Schade nur dass es so abrupt endete. Ich hätte gerne noch mehr erfahren von den Frauen. 

  5. Cover des Buches Ein unmögliches Leben (ISBN: 9783100278272)
    Andrew Sean Greer

    Ein unmögliches Leben

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Scheherazade

    Greta Wells lebt 1985 und hat gerade ihren Bruder verloren. Eine spezielle Behandlung schickt sie auf eine Reise der besonderen Art. Nämlich auf eine Zeitreise, bei der sie in alternativen Versionen ihres Lebens landet. So findet sie sich in 1918 und 1941 wieder. In jeder Epoche trifft sie die Menschen wieder, die ihr wichtig sind, ihre Liebe, ihren Zwillingsbruder, den Geliebten, ihre Tante Ruth. Aber jede Zeit ist anders und so sind auch die Menschen, die in ihr Leben nicht immer gleich. Es gibt verschiedene Träume, andere Tode und Greta ist in jedem Leben eine andere, aber welche Greta möchte sie wirklich sein?

    Die Story an sich fand ich großartig. Der Aufbau war wirklich interessant. So ist die Geschichte in Tagen aufgeteilt und Grete erlebt wirklich wichtige Ereignisse der Weltgeschichte, die aber unterschiedlicher nicht sein können. In der einen Zeit das Ende eines Krieges und in der anderen den Anfang. Auch sind die Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten an die Zeiten angepasste, was ich sehr überzeugend fand.

    Weniger überzeugen fand ich den Grund für Gretas Zeitreisen. Sie litt an einer Depression und bekam Behandlungen. Allerdings hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, diese Depression war nur Mittel zum Zweck. Ich habe schon einige Bücher mit depressiven Protagonisten gelesen und so wie Greta, ihr Leben und ihre Handlungen hier beschrieben werden, passt es für mich nicht zu einer depressiven Person. Deshalb war Greta mir anfangs auch nicht sehr sympathisch. Da die Depression aber irgendwann auch gar nicht mehr erwähnt wurde (obwohl sie natürlich noch Behandlungen dagegen bekam), störte es mich im Laufe des Buches weniger.

    Den Erzählstil fand ich zu Anfang wirklich schrecklich und ich wusste nicht, ob ich das Buch zu Ende lesen würde. Für mich war es einfach zu überladen mit Bildern und wahnsinnig kitschig.

    Ein Beispiel: „…, wenn meine kleine Gasse alle Farben gegen Blau tauschte und im Westen der helle, lavendel zerfließende Sonnenuntergang über dem Hudson stand.“ (S. 26) Aber zum Glück wurde dieser Kitsch mit der Zeit weniger.

    Insgesamt ein Buch, dessen Geschichte ich eigentlich sehr interessant fand, bei dem mich der Erzählstil allerdings nicht überzeugt hat. Deshalb gibt es 3 Sterne von mir.

  6. Cover des Buches Amalientöchter (ISBN: 9783746635088)
    Joan Weng

    Amalientöchter

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Suszi

    Deutschland 1918 - nach den Ende des großen Krieges herrscht Aufbruchsstimmung. Die junge Klara fühlt sich in dem kaisertreuen Elternhaus eingeengt und folgt ihren Verlobten nach Berlin. 

    Klara besitzt die Ungestühmtheit und Risikobereitschaft der Jugend. Ohne viele Bedenken, folgt sie ihrer großen Liebe Fritz nach Berlin, wo der Umbruch sehr viel ausgeprägter als in dem beschaulichen Weimar ist. Das moderne Leben fördert ihre Entwicklung von der behüteten Tochter der gehobenen Gesellschaft mit vorgezeichnetem Lebensweg zu einer selbstbewussten Frau, die ihre Ziele verwirklicht. Während Fritz zunehmend desillusioniert seine Ideale nach und nach aufgibt, blüht Klara regelrecht auf und will mehr als das Leben einer Arztgattin. 

    Prinzipiell ist der Stoff sehr interessant, vor allem auch wegen der politischen Umbrüche. Leider bleiben die Akteure relativ farblos. Der Zusammenhang zu Prinzessin Amalia erschließt sich mir, bis auf Karlas Schwärmerei dafür nicht wirklich. Auch ihre Postkartensammelleidenschaft die die Grundlage für ihre Schreiberei bildet, bleibt darüber hinaus etwas zusammenhanglos. 

    Für mich ein Buch was einen zwar ganz nett unterhält, jedoch nicht wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlässt. 

  7. Cover des Buches Die Frauen von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 1) (ISBN: 9783548064710)
    Beate Maly

    Die Frauen von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 1)

     (136)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Diese Geschichte ging mir sehr ans Herz, auf einer Seite war es manchmal erschreckend zu lesen, was nach dem Krieg alles los war und auch wie es um die Tiere stand. Aber der Mut und die Hingabe zu den Tieren und egal was passiert immer alles zu tun, das es ihnen gut geht, nie aufzugeben, das war beeindruckend.

    Emma muss ihrer Frau stehen, sehr kämpfen um sich in der Männerwelt und um die Tiere ,die Geschichte war mit Tiefgang, es war ein erschreckendes und wunderschönes Abenteuer, dieses Buch zu lesen. Ich war beeindruckt von ihr und sie wurde im Laufe des Buches eher zu einer Freundin als zu einem Charakter im Buch.

    Der Autorin ist es gelungen mit der Geschichte einen Nerv zu treffen, alles war anschaulich beschrieben und ich konnte das Buch nicht weglegen, es war ein Wechselbad der Gefühle und ich habe auch mal eine Träne in diesem Buch gelassen. Dieses Buch hat mich bewegt und ich war überrascht, mit was Emma alles zu kämpfen hatte, sie war aber taff, ich dachte manchmal, ob ich das alles geschafft hätte wie sie.

    Der Schauplatz war detailliert beschrieben, man hat einen schönen Einblick in Schönbrunn zur damaligen Zeit bekommen und ich fühlte mich als wäre ich im Jahr 1914 ein tolles gefühlvolles, detailliertes, emotionales Buch. Ich war begeistert und es hat mich sehr bewegt.

  8. Cover des Buches Das Fieber (ISBN: 9783551560124)
    Makiia Lucier

    Das Fieber

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Liesi_We

    1918. Die Spanische Grippe hat die Welt voll im Griff. Das merkt auch Cleo, nachdem sich die Grippe immer weiter ausbreitet, immer mehr Menschen daran sterben und mit sofortiger Wirkung alle Schulen geschlossen werden. Ihr Bruder Jack ist mit seiner Frau Lucy auf Hochzeitsreise, sie will nicht im Internat bleiben sondern geht nach Hause. Als sie einem Aufruf vom Roten Kreuz in der Zeitung liest, dass sie dringend Helfer benötigen, meldet sich Cleo freiwillig. Dort lernt sie auch den Medizinstudenten Edmund kennen, welcher nur drei Jahre älter ist und zwischen ihnen entwickelt sich ein zarte Liebe. Doch die Grippe wütet weiter. Bald sind die Krankenhäuser überfüllt, es gibt zu wenig Särge um alle Leichen bestattet zu können und was Cleo erlebt, will man sich heute nicht mehr vorstellen. Die Präventionsmaßnahmen sind so identisch mit den Corona Regelungen, das es schon fast wieder lustig war. 

    Man bewundert Cleo, Hanna, Kate und Edmund für ihre Stärke durchzuhalten, obwohl sie einem ständigen Risiko ausgesetzt sind, und trotzdem mit angepackt haben. Sie besitzen Mut, Stärke und Hoffnung für eine bessere Welt. Die ganze Geschichte ist sehr visuell geschrieben, und durch die jetzige Situation wird das Buch wieder hochaktuell! 

    Tipp: Unbedingt Taschentücher bereit halten!

    Ein Meisterwerk in Romanform mit historischem Hintergrund und wahren Begebenheiten, welchen man gelesen haben muss!! 


  9. Cover des Buches Schönbrunner Finale (ISBN: 9783839222102)
    Gerhard Loibelsberger

    Schönbrunner Finale

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Zauberfluch

    Ich möchte gar nicht so weit ins Detail gehen. Wer diesen Band gelesen hat, hat wahrscheinlich auch die anderen Teile gelesen.


    Das Ende des Krieges ist somit auch das Ende des Bücher um Nechyba. 

    Jedes Buch war spannend zu lesen und durch jedes Buch konnte ich mehr über Wien lernen. Nebenbei gute Kochideen der alten Küche und natürlich ein Mord, welcher aufgeklärt werden muss.

    Wer diese Kombination mag und gerne dazulernt, ist bei diesen Wien-Krimis gut aufgehoben.

    Das Ende der Buchreihe ist sehr realistisch. Was mich als Leserin sehr freut, mich jedoch genauso mit den Charakteren mitfühlen lässt.


    Ich kann nur sagen: "Daumen hoch!"

  10. Cover des Buches Heldenflucht (ISBN: 9783453438378)
    Jan Kilman

    Heldenflucht

     (28)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Dezember 1918 - der Krieg ist vorbei. Doch in dem kleinen Eifeldorf Kirchbach sind die Kriegsfolgen deutlich zu spüren. Viele der jungen Männer sind gefallen oder vermisst, die Heimkehrer sind nicht mehr so wie sie waren. Agnes Papen, die als Kriegsberichterstatterin an der Front war, besucht ihren erkrankten Onkel. Sie sehnt sich in die Stadt zurück und sucht nach einem Job als Fotojournalistin. Der junge Franz hat noch etwas von einem Abenteurer und als er in der Nähe des Ortes eine Leiche findet, will er unbedingt erforschen, was weiter mit dem Toten geschieht, deshalb behalt er seinen Fund für sich.


    Fast alle Einwohner des Dorfes sind in irgendeiner Form vom Krieg gezeichnet. Entweder haben sie liebe Menschen verloren oder selbst viel erlitten. Fast glücklich sind beinahe die, die entweder zu jung oder zu alt waren, um direkt in den Krieg gezogen zu werden. Doch auch die Wirtschaft liegt danieder, die Menschen haben nicht viel. Sogar dem Krämer fehlt es an Ware, weil sein Lieferant nicht kommt. Die Stimmung ist gedrückt und wenn es auf einem Hof mal besser gehen könnte, so sind die Besitzer doch missgünstig und geizig. Sie teilen nicht, sondern nehmen sich eher noch Frechheiten heraus gegenüber ihren Untergebenen.


    Es ist eines dieser Bücher, die sehr überzeugend darstellen, dass die Folgen eines Krieges so schwer sind, dass sich niemand einen Krieg wünschen kann. Anhand eines kleinen Dorfes werden die Auswirkungen sehr eindringlich dargestellt. Bei manchen Menschen scheint diese Zeit das Schlechteste hervorgeholt zu haben. Und Heimkehrer leiden unter vielfältigen Störungen, womit die Familien häufig überfordert sind. Da freut man sich schon fast, wenn einige Menschen noch halbwegs normal geblieben sind und einiges an Initiative behalten haben. Es ist zu hoffen, dass ihnen die Zukunft gehört. Gepackt verfolgt man die Ereignisse im Dorf und ist sprachlos ob der teilweise herrschenden Gewalt. Dem Autor ist es wirklich gelungen, die düstere Stimmung nach dem Krieg nachzuzeichnen. Von Erleichterung ist da noch nicht viel zu spüren. Der überraschende Schluss schockiert zusätzlich. Dieser Roman mahnt, Frieden ist ein wertvolles Gut.

    4,5 Sterne

  11. Cover des Buches Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit (ISBN: 9783499006821)
    Micaela A. Gabriel

    Die Frauen vom Reichstag: Stimmen der Freiheit

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Iceage

    Die junge Marlene kommt aus gutem Hause. Ihr Vater arbeitet als angesehener Jurist. Sie hat das große Glück in der damaligen Zeit als Frau das Abitur abzulegen und anschließend ebenfalls den Beruf einer Juristin erlernen zu dürfen. Allerdings ist es ihr nicht erlaubt selbst als Anwältin tätig zu sein. Sie arbeitet dennoch in der Kanzlei des Vaters. Dort betreibt sie eine Rechtsberatung für Frauen und setzt sich für deren Rechte ein. Ihre große Stunde schlägt, als das Frauenwahlrecht kurz nach Ende des ersten Weltkrieges bestimmt wird und mit Unterstützung des Vaters kandidiert sie als eine der ersten Frauen, die ins Parlament einziehen.

    Ihr Herz hat sie schon zu Jugendzeiten an den Offizier Justus von Ostwald verloren. Doch den beiden gelingt es nicht zueinander zu finden. Dies hat auch mit ihrer früheren Freundin Sonja Grawitz zu tun. Und plötzlich konkurrieren sie nicht nur um die Liebe des gleichen Mannes sondern sind auch politische Gegner, denn auch Sonja will als eine der ersten Parlamentarierinnen ins Parlament einziehen.


    Auftaktband einer Saga um die ersten Frauen im Reichstag



    Micaela A.Gabriel hat sich für ihre Trilogie eine interessante Problematik herausgesucht, nämlich die Geschichte um die ersten Frauen im deutschen Parlament. Dazu benutzt sie die fiktive Protagonistin Marlene von Runstedt. Die Protagonistin wirkt sehr unnahbar und stellenweise auch recht arrogant. Ihr Herz gehört eigentlich dem schneidigen Offizier Justus von Ostwald. Doch auch hier kann sie nie wirklich zu ihren Gefühlen stehen. Viel zu wichtig ist ihr ihre berufliche bzw. politische Karriere. Die Kontrahentin der Hauptperson ist die Schauspielerin Sonja Grawitz. Sie verkörpert das komplette Gegenteil zu Marlene. Trotz ihrer Herkunft aus ärmerer Familie verband die beiden einst eine Freundschaft. Doch beide lieben Justus und entzweit die beiden. Der Charme von Justus ist beim Lesen richtiggehend spürbar und man kann verstehen, dass beide Frauen sich für ihn interessieren.


    Politik aber auch viel Wirren in der Liebe


    Auch wenn die Protagonisten und ihre zwischenmenschlichen Probleme fiktiv sind, liegt dem Buch eine solide und gut geführte Recherche zugrunde. Beim Lesen bekommt man einen guten Einblick über die ersten Schritte der Frauen in der politischen Männerdomäne. Gut verständlich führt uns die Autorin die Probleme und Themen der Frauen jener Zeit vor Augen. Als krönenden Abschluss darf ihre Protagonistin Marlene Runstedt, die die erste Rede vor der Weimarer Reichsversammlung hält, jene Worte sprechen, welche tatsächlich die als erste Rede einer Frau im Parlament in die Geschichte eingingen. Nur das sie in Wahrheit von der Sozialdemokratin Marie Juchacz stammen.

    Doch der Roman ist nicht etwa ein trockenes Lesevergnügen, das nur von Politik handelt. Neben dieser Handlung erfährt der Leser die Geschichte der Dreiecksbeziehung Marlene - Justus - und Sonja. Dies geschieht aufgeteilt und in verschiedenen Rückblicken. Dabei springt die Autorin in den Zeiten sehr oft hin und her. Man muss wirklich sehr aufmerksam sein um bei all den Zeitsprüngen nicht den Überblick zu verlieren, auch wenn diese durch Datumsüberschriften ausgewiesen sind.


    angenehmer Schreibstil


    Das Buch wurde von Frau Gabriel in einer erfrischend angenehmen Art geschrieben. Von daher hat man keine Probleme der Geschichte zu folgen. Am Ende wird ein durchaus überraschender Cliffhanger serviert. Da man dazu gerne mehr erfahren möchte, ist man natürlich bestrebt mit der Lektüre des zweiten Bandes fortzufahren. 

  12. Cover des Buches Falsch (ISBN: 9783455403855)
    Gerd Schilddorfer

    Falsch

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Falsch" ist der erste Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Ein alter Mann wird im kolumbianischen Dschungel in seiner Hütte überfallen. In letzter Minute schickt er drei Brieftauben in den Himmel und richtet sich selbst bevor er ein Geheimnis ausplaudern kann. Die Tauben erreichen mit ihren drei Hinweisen Bogota, Medellin und Sao Gabriel, wo drei Freunde aus alter Zeit ihre Heimat fanden. Zur gleichen Zeit am Münchner Flughafen als eine Diamantenraub gerade noch vereitelt wird. Warum interessieren sich die Yakuza, MI5 und weitere dubiose Personen für all dies? Es scheint, dass der Ursprung des Geheimnis weit in der Vergangenheit liegt. Der alternde Pilot und Abenteurer John Finch wird in Südamerika von einem der Freunde für eine horrende Summe engagiert, um die beiden anderen Hinweisträger zu ihm zu bringen. Denn nur gemeinsam können sie das Geheimnis lüften. Und alle sind verbunden durch ein gemeinsames Kriegsschicksal. Doch bevor Finch's Auftrag erfüllt ist, überschlagen sich die Ereignisse. Es beginnt ein Wettlauf rund um den Globus. Gerd Schilddorfer erzählt diese Story über drei verschiedene Zeitebenen und Orten total verstreut über die Welt. Was anfangs noch ein großes Fragezeichen für den Leser ist, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenführen könnten, wird im Laufe der Geschichte immer klarer. Dabei verwebt er reale historische Ereignisse wie das Ende des Zarenreichs, die Geldfälschaktion "Operation Bernhard" der Nazis oder das Flugzeugunglück in Mir 2009 mit der fiktiven Story rund um das Geheimnis der vier Auswanderer in Südamerika. John Finch ist dabei Pilot eines Wasserflugzeugs, der viele Jahre schon in Nordafrika und anderswo in diversen gefährlichen Missionen unterwegs war. Derzeit hat ihn das Schicksal nach Südamerika verschlagen. Für mich hat er ein wenig etwas von Indiana Jones. Deswegen ist dieses Buch auch nicht nur ein Thriller für mich, sondern hat auch einen Touch von Abenteuerroman. Aber diese Mischung gefällt mir extrem gut. Von Anfang bis Ende empfand ich es sehr spannend, flüssig zu lesen und als rasanten Pageturner. Mir hat es sehr gut gefallen und definitiv werde ich die Folgebände des Whisky trinkenden Abenteurer und Piloten John Finch lesen.

  13. Cover des Buches Gründerjahr (ISBN: 9783839222140)
    Michael Gerwien

    Gründerjahr

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Patno
    Es ist das Jahr 1918, als Kurt Eisner in München den Freistaat Bayern ausruft. Im gleichen Jahr erschüttert eine grausame Mordserie die Landeshauptstadt und somit erklärt sich der Buchtitel des Kriminalromans „Gründerjahr“, der im Februar 2018 beim Gmeiner-Verlag erschienen ist. Ein unheimlicher Täter streift durch München und sucht sich als Opfer junge blonde, blauäugige Frauen. Bevor er sie tötet, misshandelt er sie grauenvoll. Angst macht sich breit. Viele Frauen trauen sich nicht mehr im Dunkeln allein auf die Straße. Kriminaloberinspektor Karl Weinberger und seine Kollegen werden mit den Ermittlungen betraut, die sich inmitten der Nachkriegszeit schwierig gestalten, zumal ihnen der Täter immer einen Schritt voraus ist. Plötzlich verschwindet der Täter von der Bildfläche. Doch 30 Jahre später geht das Morden weiter. Wird es den Ermittlern endlich gelingen, den Täter zu überführen? Der Roman ist in drei Teile gegliedert, die die Ereignisse der Jahre 1918, 1948 und 2017 beinhalten. Buchautor Michael Gerwien hat einen ungewöhnlichen, leicht gestelzten Schreibstil, der mir den Einstieg in die Geschichte erschwerte. Als sich jedoch der bestialische Täter zu Wort meldete, war ich mitten im Geschehen. Seine nüchterne Betrachtungsweise liest sich gruselig und schockiert. Spannung in die Geschichte. Ich bin gefesselt. Die Beschreibungen der Leichenfunde sind nichts für schwache Nerven. Meines Erachtens könnte man diesen Kriminalroman durchaus als Thriller bezeichnen. Interessant fand ich, wie der Autor die drei Teile seines Romans miteinander verknüpft hat. Im Jahr 1948 ermittelt Karl Weinberger. Dreißig Jahre später übernimmt Karls Enkel Hans die Ermittlungen. Als 70 Jahre später erneut junge blonde Frauen in München ermordet werden, greift Karls Enkelin Julia auf die Akten ihres Großvaters zurück. Allerdings muss ich gestehen, dass mir der letzte Teil des Buches etwas zu schnell abgearbeitet wurde. Hier hätte ich es mir detaillierter gewünscht. Aufgrund des Buchtitels und des Covers hatte ich mehr historische Hintergrundinformationen vermutet. Diese klingen nur unterschwellig an. Hier steht jedoch klar der Kriminalfall im Vordergrund. Wer es blutrünstig mag und in das Seelenleben eines gestörten Täters blicken möchte, dem sei Micheal Gerwiens „Gründerjahr zu empfehlen.
  14. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  15. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Bücher (ISBN: 9783455240061)
    Christopher Morley

    Das Haus der vergessenen Bücher

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Die Geschichte war für mich ziemlich in die Länge gezogen – und dabei sind diese 228 Minuten Lesung schon eine gekürzte Version des Buches.

    Die Handlung fand ich etwas abwegig, möchte hier aber nicht spoilern.
    Überhaupt standen denke ich eher das Antiquariat Parnassus und der Vollblut-Buchhändler Roger Mifflin im Mittelpunkt des Buches. Die Beschreibung beider fand ich einerseits schön nostalgisch, andererseits aber auch etwas verklärt – auch für das Ersterscheinungsjahr 1919.

    Die Vortragsweise gut verständlich, die Umsetzung der Frauenrollen aber etwas nervig und unangemessen für unsere Zeit. 

    Insgesamt konnte mich das Hörbuch deshalb leider nicht überzeugen. 

  16. Cover des Buches Eisiges Grab (ISBN: 9783596197156)
    Robert Masello

    Eisiges Grab

     (9)
    Aktuelle Rezension von: B.tina_chaosqueen
    Tolle Story, tolle Charaktere 

    Ein Teil der Geschichte beginnt zur Zeiten der russischen Zaren und ihrer bröckelnden Macht. In dieser Zeit rollt eine Seuche über Europa und den Rest der Welt hinweg, die Spanische Grippe. 
    Die Tochter der Zarenfamilie überlebt den Mord an ihrer Familie nur knapp, flieht und trägt den Virus in die neue Welt, wo er Jahrhunderte in den Gräbern einer kleinen Gemeinde schlummert.

    Der zweite Teil der Geschichte spielt im jetzt:
    Der Epidemiologe Frank Slater soll auf St. Peter's Island in Alaska die sterblichen Überreste einer Russischen Gemeinde untersuchen, die 1918 an der Spanischen Grippe gestorben sind. Hat das Virus in den im Eis konservierten Leichen überlebt?


    Es werden abwechselnd die Geschehnisse in Russland um 1918 und die Jetzt-Zeit beschrieben. Beides läuft am Ende zu einer einzigen Handlung zusammen.


    Dem Autor gelingt es die Spannung bis zum Schluss hoch zu halten. Für mich ein wahrer Genuß zum lesen und mitfiebern
  17. Cover des Buches Der Leutnant und das Mädchen (ISBN: 9783775159760)
    Kate Breslin

    Der Leutnant und das Mädchen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Ein warmer und spannender Roman der von Spionage und Angst berichtet und die Geschichte von Colin und Johanna, einem Leutnant aus England und einer jungen Frau aus Frankreich zur Zeit des 1. Weltkrieges, erzählt.


    In diesem Buch, das eine lose Fortsetzung von "Eine Feder für den Lord" ist, erfährt man mehr über die Spionage, über das geheime Leben der Agenten und über die Gefahr in der sie schweben.


    Wer ist gut? Wer möchte das Böse? Das ist lange alles nicht klar und dazwischen Johanna die ihre Schwester Jewel sucht. Diese wiederum ist die Lebensretterin Colins und er würde sie gerne heiraten.

    Doch Jewel ist verschwunden und Johanna und Colin begeben sich auf eine gefährliche Suche.

    Dabei merken sie das sie sich näher kommen, sich sehr sympathisch findet - bis, ja bis Johanna Colin ein Geständnis macht.


    Wie das alles passiert, wohin dieses Geständnis und die Suche nach Jewel führen und viele Einblicke in die Arbeit der Agenten, das alles hat Kate Breslin wunderbar und gefühlvoll erzählt.


    Zu Anfang habe ich etwas schwer getan aber dann habe ich mich in dieser Geschichte verloren.


    Der Schreibstil ist so angenehm, gut zu lesen (vielen dank auch an die Übersetzerinnen) und geht ins Herz.

    Mir hat das Buch gut gefallen und das Thema Spionage hat viel Raum, es bestimmt die Handlung.

    Oft hat man ja das Gefühl dass das die Spionage nur genutzt wird um den Männern einen gefährlichen Beruf zu geben und ansonsten dieses Thema für den Verlauf der Geschichte völlig irrelevant ist - hier ist das anders. Die ganze Geschichte ist darauf aufgebaut.


    Obwohl es spannende und aufregende Szenen gibt ist sonst alles sehr weich und sanft beschrieben.


    In "Der Leutnant und das Mädchen" geht es um Unsicherheiten, Ängste, Zweifel, Misstrauen, Freundschaft, Nähe, Vertrauen und um das Wunder das die Liebe bewirken kann.


    Ein wundervoller Roman über zwei Menschen die viele Hürden zu überwinden haben und es tut gut ihn zu lesen.

  18. Cover des Buches Im Aufruhr jener Tage (ISBN: 9783548610290)
    Dennis Lehane

    Im Aufruhr jener Tage

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Marjuvin
    Klappentext:
    Nach dem Ersten Weltkrieg, in den Wirren von Revolution und Krieg, Armut und Rassenhass, lernen sich zwei Männerkennen: Danny Coughlin, Sohn einer angesehenen Bostoner Familie, und Luther Laurence, ein junger Schwarzer. Sie werden Freunde, und Danny kann nicht länger die Augen vor den himmelschreienden Ungerechtigkeiten seiner Zeit verschließen.

    Rezension:
    Ich habe vor einigen Jahren "Shutter Island" gelesen, von dem ich restlos  begeistert war, entsprechend neugierig war ich auf dieses Werk, das im Umfang im Vergleich deutlich zugelegt hat.  Es geht tatsächlich um den "Aufruhr jener Zeit" in der in Amerika ein Umbruch und Aufstand der Arbeiterklasse im Gange war. Lehane gelingt es sehr gut, die politische Komponente so in die Handlung zu verweben, dass sie zwar im Vordergrund, aber nicht alleine steht. Es geht mitunter auch um die Rassenfrage, die diese Zeit ebenfalls prägte, weshalb ich die Freundschaft zwischen Danny und Luther besonders berührend fand. Die unaufdringliche und doch so romantische Liebesgeschichte rundet die Handlung wunderbar ab. 

    Ich bewundere den Autor, der es mit der "Klammer" - Babe Ruth geschafft hat, einen roten Faden zu schaffen, der originell und schlüssig zugleich erschien. 

    Absolut lesenswert!
  19. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Bücher (ISBN: 9783455650600)
    Christopher Morley

    Das Haus der vergessenen Bücher

     (196)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    1919 Eine Buchhandlung, ein kurioser Buchverkäufer und ein gestohlenes Buch. 

    Was braucht man mehr um das Buch zu kaufen?


    Schreibstil:

    In diesem Buch liest man aus der dritten Person von mehreren Personen. Meist von Roger Mifflin dem Buchhändler sowie dem junge Mann Mr Gilbert. Ich fand die Buchliebe kommt richtig gut bei Roger Mifflin rüber. Doch die Ausschweifung die es im Buch zu genüge über die liebe zu den Büchern gibt sind nach etwa 50 Seite sehr langatmig. Das Buch baut erst bei den letzten 50 Seiten Spannung auf. Dann konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. 


    Charaktere:

    Roger Mifflin ist ein sehr kurioser Mann. Er liebt Bücher und glaubt das Bücher den 1 Weltkrieg verhindert hätte, wenn die Leute nur mehr "richitge" Bücher gelesen hätten. Man merkt aber in dem ganzen Buch das der erste Weltkrieg für Roger aber auch für die andere Charaktere eine wichtig Rolle ist. 

    Mr. Gilbert ist ein junger Mann, der etwas naiv in der Geschichte ist. Er kommt hier einem Geheimnis auf die Spur und will begibt sich dabei in Lebensgefahr. Seine Ermittlungen sind aber sehr gut. Auch wenn er falsche Schlüsse zieht. 


    Insgesamt


    Ich fand es eine anstrengende Geschichte, aber es erschien auch 1919 das erste mal. Die Charaktere sind alle etwas eigen. Den einzigen den ich wirklich mochte in diesem Buch war Bock der Hund. 

    Spannung kam am Ende auf das machte bei diesem Buch einiges aus. Ich verschlang die letzten Seiten. 

    Was das Buch aber ausmacht ist die Liebe zu den Büchern. Deshalb hat Buch 3 Sterne von mir bekommen

  20. Cover des Buches Operation Romanow (ISBN: 9783404271443)
    Glenn Meade

    Operation Romanow

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Dominik_Hellenbeck

    Meade schrieb Operation Romanow offenkundig in der Tradition antiquierter Illustrierten- Fortsetzungsromane - in dieser grell bunten Mantel- und- Degengeschichte tummeln sich finstre Schurken und unüberwindbare Helden, mit Lydia Ryan gibt es auch eine Art „Piratenbraut“, atemberaubend schön und tough. Überhaupt begegnet der Leser allerlei Gestalten in Russland, Irland und England, bevor Handlungsstränge sichtbar werden.

    Entzweite Brüder, Liebe, Triebe, Hiebe - gefühligen Herz-Schmerz gibt es satt. Wer Kolportageromane des 19. Jahrhunderts liebt, kommt hier voll auf seine Kosten, wer an Meade's schnörkellos-stringenten Unternehmen Brandenburg Gefallen fand, eher weniger.

  21. Cover des Buches Die Stadt am Ende der Welt (ISBN: 9783832166281)
    Thomas Mullen

    Die Stadt am Ende der Welt

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Computermasche

    Eine kleine vor kurzen gegründete Stadt beschließt sich selber unter Quarantäne zu setzen um so der spanischen Grippe zu entkommen. Jedoch taucht kurz darauf ein fast verhungerter Soldat auf und lässt sich nicht zum umkehren bewegen. Als die Wachen ihn erschießen entwickeln die Dinge eine eigene Dynamik.


    Ich fand das Buch spannend und gut zu lesen. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam, doch das hat für mich seinen ganz eigene Reiz. Mir gefallen besonders die vielen Rückblicke über die sich die Geschichte aufbaut.

  22. Cover des Buches Eben noch unter Kronleuchtern ...: Die Revolution 1918/1919 aus Sicht der bayerischen Königstöchter (ISBN: 9783944936529)

    Eben noch unter Kronleuchtern ...: Die Revolution 1918/1919 aus Sicht der bayerischen Königstöchter

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Nach Ende des Ersten Weltkriegs stand Deutschland vor einem völligen politischen Umsturz: der Kaiser musste Abdanken, Könige und Fürsten waren entmachtet und auch in Bayern wurde der König entthront. In einer Nacht und Nebel-Aktion musste die Familie fliehen – getrennt. Die Königin schwer krank, Ludwig III stolz und ungebrochen, die Kinder vor einer ungewissen Zukunft. Dazu war die Flucht beeinträchtigt von filmreifen Pannen und wilden Gerüchteküchen.

    Im Geheimen Hausarchiv der Wittelsbacher lagern die Tagebücher, Briefe und Notizen, in denen die Ereignisse jener ungewissen Zeit von den Königstöchtern selbst und ihren Begleitern festgehalten sind. Christiane Böhm hat sie hier zu einem Kaleidoskop zusammengestellt, das dem Leser einen unglaublichen Einblick in die Zeit, aber auch die persönliche Tragödie der Königsfamilie gibt. Trockene politische Ereignisse bekommen ein Gesicht. Es war nicht nur die Zeit, in der ein völlig neues Land gegründet wurde, ein politisches Novum begann, sondern auch Tragödien innerhalb der so verhassten Herrscherfamilien geschahen. Das reiche Foto- und Kartenmaterial illustriert die Aufzeichnungen und so folgt man mit angehaltenem Atem der Familiengeschichte bis zur letzten Seite. Eine weitere historische Lücke schließt sich mit diesem Buch. Großartig!

  23. Cover des Buches Léon und Louise (ISBN: 9783423148108)
    Alex Capus

    Léon und Louise

     (573)
    Aktuelle Rezension von: RebekkaMoser

    Ein ganz persönliches Stückchen Zeitgeschichte mit Wehmut. Eine tolle Liebesgeschichte ohne happy end. Eine wunderbare Geschichte darüber, wie das Leben laufen kann…

  24. Cover des Buches Der Glanz des Südsterns (ISBN: 9783751702584)
    Elizabeth Haran

    Der Glanz des Südsterns

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Der Glanz des Südsterns

    Von Elizabeth Haran

    Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Es wahr sehr spannend zu Lesen wie sich die Italienische Krankenschwester Elena und der Schottische Arzt  Lyle im Jahre 1918 verliebt haben. Leider wahr Lyle nicht ganz frei. Seine Jugendliebe Millie ist noch Zuhause und alle erwarten das Lyle sie Heiratet. Was er dann auch macht. Zu dieser Zeit ist die Pflicht und die Erwartung noch anders.

    Elena  muss natürlich einen Italiener und Katholik Heiraten wen es nach ihrem Vater geht. Sie ist aber so in Lyle verliebt das sie all ihre Erziehung vergisst und sich der Liebe zu Lyle hingibt. Als sie merkt das sie Schwanger ist ist ihr geliebter Lyle schon mit Millie Verheiratet. Sie beugt sich ihren Schicksal und Heiratet einen Italiener dem sie dann das Kukuskind unterjubelt. Als 7 Monats Baby. Elena und ihre Familie Wandert nach Australien aus. Aber man merkt einfach das Marcus anders ist als Elenas Ehemann und die andern Kindern. Nur ihre Mutter weiss von dem Geheimnis.

    Eines Tages kreuzen sich die Wege von Elena und Lyle wider in Australien. Wenn das nicht Schicksal ist. Ein wunderschöner Roman mit viel Liebe und Familiendrama.

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