Bücher mit dem Tag "1911"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1911" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.264)
    Aktuelle Rezension von: Erwin-Reader

    Ganz in der Tradition der "Kingsbridge-Saga" erweckt hier Ken Follett die Zeit um den ersten Weltkrieg zum Leben. An seinen Charakteren "Billy with Jesus", Ethel, Lady Maud, Walter von Ulbrich, Fitz, Grigori und und und ... nimmt man nur zu gerne Anteil. Man fiebert mit ihnen und taucht ganz in ihre ganz persönliche Sichtweise auf das Leben der damaligen Zeit ein.

    Das ist auch der Schwachpunkt, der zu einem Stern Abzug führt bei mir: das detailreiche Ausleuchten der (vielen) Charaktere erfordert viele Seiten und führt so unweigerlich zu einem fast unlesbaren Wälzer.

    Dennoch habe ich jede Seite genossen.

  2. Cover des Buches Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1) (ISBN: 9783548064055)
    Antonia Blum

    Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1)

     (223)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Auftakt hat mir wunderbar gefallen. Ich mochte beide Schwestern sehr und sie wuchsen mir gleich ans Herz. Es gab auch immer interessantes zur Medizin. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr und war sehr gut zu lesen. Ich vergebe 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Die anderen Teile werde ich auf jeden Fall lesen. 

  3. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Träume (ISBN: 9783453357150)
    Katherine Webb

    Das Haus der vergessenen Träume

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    Das Cover hatte mich sehr an ein Buch einer anderen Autorin erinnert, aber ich vermute, dass das eine Entscheidung des Verlags ist, sämtliche Bücher von Autorinnen sehr ähnlich zu gestalten. Eigentlich war mein erster Gedanke, dass ich kein ähnliches Buch lesen möchte als das, was ich bereits kannte - Gott sei dank war die einzige Ähnlichkeit zwischen den Büchern das Cover.

    Leider muss ich dem Verlag noch einen weiteren Kritikpunkt andichten, den ich jedoch nicht mit Sternen bewerten werde, da die Autorin dafür nichts kann, und zwar geht es um den Titel. Im englischen Original heißt das Buch "The Unseen" und dieser Titel hätte wirklich so fantastisch auch auf deutsch gepasst. Man hätte daraus "Die Unsichtbaren" oder "Die, die keiner jemals sieht" machen können, denn genau darum geht es im Buch - um das Dienstpersonal, das über Jahrhunderte einfach nur existiert, ohne von der Herrschaft beachtet zu werden. Wo "Das Haus der vergessenen Träume" herkommt, ist und wird mir auf ewig schleierhaft bleiben.
    Cat ist schon früh ein Rebell und hat dadurch schon einen hohen Preis bezahlt, bis sie um 1911 herum in die einsame Gegend von Berkshire ziehen muss, um dort bei dem Vikar Albert Canning und dessen Frau zu arbeiten.
    Doch dies ist nicht die einzige Rahmengeschichte - das Buch beginnt in der näheren Vergangenheit, als der Tod eines Soldaten aufgeklärt werden soll.

    Wie beide Geschichten geschickt mit einander verwoben werden, einen genialen Twist am Ende des Buches bewirken, soll jeder Leser selbst erfahren. Ich habe das Buch wirklich in kürzester Zeit schlicht und weg weggeatmet und bin sehr froh, dass ich noch ein weiteres Buch der Autorin auf dem TBR-Stapel liegen habe. Die Schreibe ist herrlich flüssig und die Charaktere plastisch - zum Greifen nah.

  4. Cover des Buches Die Hafenärztin. Ein Leben für das Glück der Kinder (Hafenärztin 2) (ISBN: 9783864931895)
    Henrike Engel

    Die Hafenärztin. Ein Leben für das Glück der Kinder (Hafenärztin 2)

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Annika_85

    Erst nachdem ich die ersten Seifen gelesen hatte, hab ich festgestellt, dass es sich um den zweiten Teil def Hafenärztin-Reihe handelt. Aber zum Glück hat es keine Auswirkungen und ich konnte dem Geheimnis um der vergifteten Kinder gut folgen.

    Zwischendurch wurde auf den ersten Teil immer mal wieder Bezug genommen und es wurden gut die Zusammenhänge erklärt.

    Ich fand die Geschichte um die Ärztin Anne, die mit Vorurteilen als weibliche Medizinerin umgehen muss, die Lehrerin Helene, die als unabhängige Frau leben möchte und den Kommissar Berthold, der noch mit einem Schicksalsschlag lebt, wirklich gut. Die Zeit (1911) war geprägt vom Aufbruch und Wandel und die Autorin erschafft ein realistisches Bild davon.

    Zwischendurch waren es mir ein bisschen zu viele Handlungen, die da parallel liefen, aber es ist dennoch ein tolles Buch.

    Den ersten Teil habe ich mir bereits besorgt, da ich unbedingt noch lesen möchte, wie die Wege der drei Hauptprotagonisten sich das erste Mal kreuzen und auf Teil 3, der im November 2022 erscheint, bin ich auch schon sehr gespannt.

  5. Cover des Buches Die Fotografin - Am Anfang des Weges (ISBN: 9783734106576)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Am Anfang des Weges

     (102)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Im Jahr 1911 bereist Mimi als Wanderfotografin Deutschland. Die Pflege ihres Onkels führt sie in das Leinenweberdorf Laichingen. Mimis modernes Leben passt so gar nicht in ein Dorf, welches mit seinen Traditionen fest verwurzelt ist.

    Dieses Buch ist der spannende Auftakt einer großen Reihe. Autorin Petra Durst-Benning gelingt es, eine längst vergangene Zeit in der Fantasie des Lesers wieder lebendig werden zu lassen. Ich fühlte mit Mimi, als sie in die traditionell geprägte Lebensart der Dörfler eintaucht. Schon bald macht sie sich die wichtigste Person des Dorfes zu ihrem Feind, was Mimi das Leben auf der Schwäbischen Alb nicht gerade einfach macht.

    Während des Lesens wurde ich zu interessanten Orten mitgenommen und habe die verschiedensten Charaktere kennengelernt. Ebenso deren Sichtweisen. Ihre jeweiligen Leben bilden spannende Nebenhandlungen. Die Seiten fliegen nur so dahin, und schnell ist das Buch zu Ende gelesen. Es gibt noch genügend Entwicklungspotential in verschiedene Richtungen, daher freue ich mich bereits jetzt auf den nächsten Teil.

  6. Cover des Buches Die verbotene Geschichte (ISBN: 9783426513354)
    Annette Dutton

    Die verbotene Geschichte

     (69)
    Aktuelle Rezension von: JaninaBernstein

    Kurzzusammenfassung:

    Die Kölner Ärztin Katja ist emotional am Ende: Nach dem Tod ihres Mannes Michael vor mehreren Jahren hat sie sich abgekapselt - sie lässt niemanden an sich ran. Doch dann soll der Leichnam, einer ihr unbekannten Verwandten namens "Phebe Parkinson" verlegt werden - sie beschließt dieser Zeremonie beizuwohnen und reist nach Papua - Neuguinea. So entkommt sie einerseits Großvater Alberts Geburtstag und beschießt gleichzeitig zu der Unfallstelle zu reisen, bei der ihr Mann Michael ums Leben gekommen ist - in Tasmanien, bei einem Hubschrauberabsturz. In Papua- Neuguinea angekommen hat Katja mit den Einheimischen zu kämpfen, denn: Sie sagen Katjas Familie sei verflucht. Katja beginnt zu recherchieren, über ihre Familie, über Phebe aber auch über Phebes beste Freundin Johanna. Katja schafft es mit Hilfe von alten Briefen, Verwandten von Johanna und den Einheimischen die Machenschaften ihrer Familie aufzudecken und so ein klares Bild ihrer Vorfahren zu konstruieren. Was sie entdeckt erschüttert sie und auch ihre Familie.

    Meinung:

    1. Story:

    Die Story rund um Katja von Beringsen, Johanna Kiehl (später Hunter) und Phebe Parkinson ist ein schönes Konstrukt. Hier treffen verschiedene Ereignisse und Verkettungen, welche die drei Frauen zusammen bringt, auf einander - auch, wenn Johanna und Phebe längst tot sind, als Katja die Geschichte rund um ihre Familie und die beiden Frauen entdeckt. Jedoch ist die Story teilweise sehr schwer zu fassen/ greifen. Hierzu komme ich im nächsten Punkt.

    2. Stil:

    Annette Buttons Schreibstil ist sehr einfach und verständlich. Es gibt keine Schachtelsätze, die die Story verkomplizieren oder es schwerer machen, den Inhalt zu fassen. Leider ist die Art der Darstellung etwas komplizierter. Button arbeitet mit vielen verschiedenen Protas, Zeiten und Darstellungsarten: Katja Beringsens Story befinden sich in der Gegenwart, Phebe und Johannas Story in der Vergangenheit und dann gibt es noch ein paar Personen, die in der Zeit springen bzw. die in der Gegenwart noch existieren, zu denen es aber ebenfalls eine Story/ eine Szene in der Vergangenheit gibt. Soweit, so gut - nichts, was zunächst kompliziert erscheint. Jedoch werden zu der Hauptstory, rund um die Gegenwart und Katja, immer wieder Briefe, Artikel oder Nebenstorys zu Johanna oder Phebe ergänzt. Was die Story komplizierter macht: Diese Ergänzungen sind nicht in chronologischer Rheinfolge, sondern teilweise sehr durcheinander. Man ist immer wieder gezwungen zurück zu blättern und zu schauen, in welcher Zeit man sich gerade befindet und ob das Gelesene schon passiert ist oder ob die Szene, die man gerade ließt, noch vor dem bereits Gelesenen angesetzt wurde. Das macht es teilweise super schwer der Story zu folgen. Hinzu kommen die verschiedenen Stämme, welche in Papua- Neuguinea, angesiedelt sind und verschiedene Kriege - auch hier: Sehr schwer zu durchblicken und nachzuvollziehen.

    3. Figuren:

    Die Prota Katja Beringsen ist für mich leider nicht ganz greifbar. Sie ist sehr undurchsichtig und reagiert in vielen Situationen zickig und ist sehr schnell eingeschnappt - für mich leider nicht verständlich. Ebenfalls wird die Beziehung zu Christoph Lambert, ihrem Chef in dem Krankenhaus St. Mary´s, nicht ganz deutlich. Am Ende sind diese zusammen - zu keiner Zeit merkt man ein Knistern zwischen den beiden. Daher kam die Beziehung recht plötzlich und unerwartet. 

    Super finde ich die klare Abgrenzung zu Katjas Familie. Die Eltern, werden meistens mit dem Vor- und Zunamen genannt. Das zeigt die persönliche und emotionale Distanz zu einander. Ebenfalls finde ich Bibi "Heinrich von Beringsen", wie auch sein Sohn und Katjas Großvater "Albert von Beringsen" super ausgearbeitet. Beide sind berechnend und grausam - das hebt sie klar von dem Rest der Familie ab. Leider ist das Motiv von Bibi oder auch Heinrich Beringsen nicht ganz so stark, seine Herkunft zu vertuschen. Macht, Geld und Einfluss ist ein recht schwaches Motiv, wie ich finde. Dafür ist er über Leichen gegangen.

    Fazit:

    Alles in allem, ist die Geschichte an sich eigentlich interessant. Jedoch muss ich klar sagen, dass ich eher Sympathie für Johanna und Phebe hege und mit Katja als Hauptprota nicht wirklich viel anfangen kann. Ebenfalls ist die Story nicht ganz so spannend erzählt. Viele der Ereignisse haben mich nicht überrascht oder gepackt. Daher konnte ich die Euphorie, die Katja über ihre Erkenntnisse und Funde der Familiengeschichte gemacht hat, nicht wirklich teilen. Ich würde diese Geschichte leider nicht weiter empfehlen.

  7. Cover des Buches Die verborgene Kammer (ISBN: 9783404162796)
    Corinna Kastner

    Die verborgene Kammer

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Corinna Kastner Die verborgene Kammer Bastei Lübbe 2009

     

    Buchrückentext: Viktoria erbt überraschend die Hälfte einer Villa an der mecklenburgischen Ostseeküste. Den Erblasser kennt sie nicht, ebenso wenig den jungen Mann, der die andere Hälfte des Hauses zugesprochen bekommt. Die Bedingung: Viktoria und ihr attraktiver Miterbe müssen zwei Monate gemeinsam in dem alten Haus verbringen. Doch dann macht Viktoria eine seltsame Entdeckung.

     

    Mein – Lesezeichenfees – Meinung samt Kurzfazit:

     

    Also erst mal find ich das Cover traumhaft. Dann mag ich ja den Schreibstil der Autorin total. Die Geschichte selber ist so spannend wie ein Krimi, die Charaktere kann ich mir bildhaft vorstellen. Den Roman könnte ich mir auch in der Realtität vorstellen. Ich find das Buch einfach super. Bitte noch mehr von der Autorin. (Ach ja, ich hab noch 2 Bücher in meinem SUB. ;-) ) 10 FeenSternchen.

     

     

  8. Cover des Buches Der Verschollene (ISBN: 9783596906543)
    Franz Kafka

    Der Verschollene

     (44)
    Aktuelle Rezension von: stalker
    Kafkas bester, leichtester und unterhaltendster Roman, ein frühe postmoderne Farce, ein Fall von Fall zu Fall, eine Groteske des Scheiterns mit einem Ende, das Dimensionen öffnet.
  9. Cover des Buches Brennendes Geheimnis (ISBN: 9783745051902)
    Stefan Zweig

    Brennendes Geheimnis

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Brennendes Geheimnis" ist eine Novelle, die der Autor Stefan Zeig erstmals 1911 in dem Band "Erstes Erlebnis - Vier Geschichten aus Kinderland" veröffentlichte. Für mich ist es das erste Wer des Autors gewesen, daher war ich auf die Geschichte, aber vor allem auf die Art und Weise der Erzählung sehr neugierig.

    Es geht um einen jungen Baron, der namentlich nicht erwähnt wird. Er reist in den Semmering, einer Gemeinde in Niederösterreich, der als Kurort bekannt ist, um sich dort ein paar Tage die Zeit zu vertreiben. Sein Ziel ist es, sich von einer Frau die Tage versüßen zu lassen. Die einzige Frau, die seinem Geschmack entspräche ist eine Mathilde mit ihrem zwölfjährigen Sohn Edgar, der sich von einer längeren Krankheit erholt. Der Baron schmiedet den Plan, über den Sohn an die Mutter heranzukommen und hat damit auch nach kurzer Zeit erste Erfolge. Doch was er nicht ahnt ist die Kraft eines zurück gewiesenen Jungen.

    Ich habe viel über Zweig gelesen, daher hatte ich mir auch diese Novelle vorgenommen. Seine Leitthemen seien Tragik, Drama, Melancholie und Resignation - diese finden sich auch in "Brennendes Geheimnis" wieder. Mir hat die Sprache gut gefallen und auch die Art und Weise, wie er die "kleine Geschichte" dazu verwendet, den Charakteren eindrucksstarke Akzente zu verleihen.

  10. Cover des Buches Die Moskauer Diva (ISBN: 9783746626987)
    Boris Akunin

    Die Moskauer Diva

     (11)
    Aktuelle Rezension von: BertieWooster
    Moskau 1911. Man glaubt es kaum, Fandorin hat seinen 50. Geburtstag schon ein paar Jährchen hinter sich. Da er im ersten Band erst 19 Jahre alt war, konnte man zwar seine charakterliche Entwicklung in den folgenden Büchern schön nachvollziehen. Aber als „alter“ Rationalist geht er auch das Thema altern vernünftig an. So wird er zum Philosophen und erlangt den ersten Grad der Weisheit. Außerdem macht er einen schönen Plan, wie er sein weiteres Leben sinnvoll gestalten will. Doch wie sagt Brecht so schön: „Mach nur einen Plan, er wird doch zunichte“. So verschlägt es ihn, den vernunftbegabten Privatermittler, eher zufällig in die Welt des Theaters, wo der Schein mehr zählt, als das sein, wo man nie sicher sein kann, was ist wahr und was nur gespielt. Wie der Buchtitel bereits andeutet, gerät er in den Bann einer Schauspielerin, die von einem unbekannten bedroht wird. Was zunächst als leichter Fall erscheint, wird immer komplexer. Denn nicht nur die Schauspielerin wird bedroht. Vielmehr sterben ihre Verehrer, wie die Motten, wenn sie dem Licht zu nahe kommen. Zudem „erkrankt“ Fandorin an einer seltsamen Krankheit, die er schon längst vergessen glaubte. Diese „Krankheit“ verwirrt seinen Verstand. Ist es ohnehin schon schwierig in der Welt des Theaters zwischen Wahrheit und Schauspiel zu unterscheiden, kann Fandorin auch kaum mehr zwischen Freund und Verdächtigen unterscheiden. Wieder ein witziger abwechslungsreicher historischer Krimi um den reichen etwas snobistischen Fandorin. Besonders humorvoll, wie schon immer ist die Gestalt seines Freundes und „Dieners“ Masa gestaltet.
  11. Cover des Buches The Museum of Extraordinary Things (ISBN: 9781471112157)
    Alice Hoffman

    The Museum of Extraordinary Things

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „The Museum of Extraordinary Things” war eine recht ungewöhnliche Wahl, um die Erfolgsautorin Alice Hoffman kennenzulernen. Diesem Roman von 2014 fehlt das Element, das ihre Arbeit normalerweise auszeichnet – die Magie. Hoffman ist eine sehr aktive Vertreterin des Genres des magischen Realismus, die seit den frühen 1970er Jahren über 30 Bücher veröffentlichte. In „The Museum of Extraordinary Things“ verzichtet sie jedoch auf ihr Markenzeichen, weil eine Geschichte, die in New York und Coney Island um die Jahrhundertwende herum spielt, ihrer Meinung nach keinen zusätzlichen Zauber braucht.

    Coralie Sardie sieht Eddie Cohan zum ersten Mal in einer kühlen Märznacht 1911 am Ufer des mächtigen Hudson. Aus den Schatten heraus beobachtet sie den jungen Mann und spürt sofort eine Verbindung zu ihm, wagt aber nicht, sich ihm zu nähern. Ihr Vater, der das Museum der Außergewöhnlichen Dinge auf Coney Island betreibt, erklärte ihr, dass lebende Wunder wie sie von einfachen Menschen niemals verstanden werden können. Obwohl Coralie fast erwachsen ist, fällt es ihr schwer, seine Gebote zu brechen. Betrachtet sie ihre Hände, kann sie nicht ignorieren, dass sie anders ist. Sie flieht ungesehen und ahnt nicht, dass die Wege des Schicksals manchmal magisch und seltsam sind. Denn Eddie, der als Fotograf in New York arbeitet, hat eine Gabe: er findet diejenigen, die als verloren gelten. Als ein Freund seines Vaters ihn bittet, seine vermisste Tochter zu suchen, weiß Eddie, dass der Fall alte Wunden aufreißen wird. Heimgesucht von quälenden Erinnerungen folgt er den Hinweisen nach Coney Island – und zu Coralie. Ineinander erkennen sie alles, was sie sich je erträumten. Doch in einer sich wandelnden Welt haben Liebe und Freiheit ihren Preis …  

    Oh man. Hätte ich geahnt, dass „The Museum of Extraordinary Things” für mich zu einem Schreckgespenst mutieren würde, hätte ich beim Lesen besser aufgepasst. Natürlich habe ich während der Lektüre keineswegs ein mentales Nickerchen eingelegt, doch im Nachhinein stellte ich fest, dass die Geschichte, die Alice Hoffman erzählt, unheimlich schwierig zu beschreiben ist, weil sie sich thematisch nicht festnageln lässt. In diesem Buch geht um vieles. Man könnte zahlreiche Deutungsansätze und Motive hineinlesen, verschiedene Genre-Maßstäbe anlegen und würde dennoch nicht das gesamte Spektrum abdecken. Hoffman behandelt alle Aspekte gleichwertig, sodass ich mich scheue, zu definieren, welche denn nun im Vordergrund stehen und die Frage nach einem thematischen Kern kaum zu beantworten ist. Hinzu kommt, dass sie mit ihrem sanften Schreibstil eine zarte, sepiagetönte Atmosphäre entstehen lässt, die mich einlullte und mich vergessen ließ, wie dicht sie Motive ineinander webt, weshalb mir gar nicht auffiel, dass ich ein bis obenhin vollgestopftes Buch vor Augen hatte. Das merkte ich erst, als ich gezwungen war, eine Inhaltsangabe zu verfassen. Ich halte das für ein deutliches Zeichen ihrer schriftstellerischen Finesse. Da ich euch aber nicht gänzlich unwissend aus dieser Rezension entlassen möchte, werde ich meine vagen Mutmaßungen und Überlegungen zu „The Museum of Extraordinary Things“ trotzdem mit euch teilen. Ich glaube, dass Hoffman in diesem Buch primär das Thema Veränderung fokussiert, das sie durch die individuellen, fiktiven Schicksale ihrer Hauptfiguren Coralie und Eddie und reale historische Ereignisse zum Ausdruck bringt. Sie rahmt die Geschichte mit zwei verheerenden Bränden ein, das Feuer in der New Yorker Triangle Shirtwaist Factory am 25. März 1911, in dem 146 Arbeiter_innen den Tod fanden und den Dreamland Brand am 27. Mai 1911, durch den der letzte originale Vergnügungspark auf Coney Island komplett zerstört wurde. Feuer wird seit jeher mit Veränderung, Reinigung und Neuanfang assoziiert, daher halte ich es nicht für einen Zufall, dass Hoffman diese gut dokumentierten Katastrophen nutzt, um „The Museum of Extraordinary Things“ im damaligen Zeitgeist zu verankern. Der gesellschaftliche und politische Umbruch, den die Brände symbolisieren, hat selbstverständlich Auswirkungen auf Coralie und Eddie, doch für sie findet Wandel auch auf einer ganz persönlichen Ebene statt. Vaterfiguren spielen dabei eine Rolle, ebenso wie die Suche nach Identität, Liebe und Freiheit. Eddie, der als jüdischer Einwanderer nach New York kam, hadert heftig mit seiner Vergangenheit; Coralie hingegen muss entscheiden, ob sie ihre Zukunft als Attraktion in einem Kuriositätenkabinett verbringen möchte. Der Fall der verschwundenen jungen Frau führt die beiden subtil zusammen, ohne die Tragik ihres Schicksals zu verharmlosen und erinnert diskret daran, dass Eddie und Coralie am Rande der Gesellschaft nicht allein sind. Vielleicht kann man sogar resümieren, dass „The Museum of Extraordinary Things“ nicht nur Wandel allgemein thematisiert – sondern den Wandel, den die Ausgestoßenen der Gesellschaft 1911 dringend brauchten.

    „The Museum of Extraordinary Things“ ist ein Roman, der mich ein bisschen ratlos zurücklässt. Ich weiß nicht so richtig, was ich mit all den komplexen Themen, die Alice Hoffman darin anspricht, anfangen soll oder wo ich anfangen soll. Ich fand die Lektüre schwer zu verarbeiten und konnte nicht herausfinden, welches Gesamtbild die Autorin anstrebte. Ich begreife noch immer nicht, wie sich die Puzzleteile, die zweifellos formvollendet und einfühlsam beschrieben sind, zusammenfügen sollen. Möglicherweise soll sich auch gar kein rundes Gesamtbild ergeben – schließlich kümmert sich das Leben nicht um Kohärenz und eventuell wollte Hoffman genau diesem wilden, grausamen, wunderschönen Chaos Tribut zollen. Ich kann es wirklich nicht sagen. Verzeiht, falls diese Rezension ein wenig wirr und nicht so aussagekräftig ist, wie ihr es sonst von mir gewohnt seid. Hin und wieder begegnet mir ein Buch, das mir mehr auftischt, als ich verdauen kann – „The Museum of Extraordinary Things“ ist so ein Buch.

  12. Cover des Buches Mord und Brand (ISBN: 9783839212172)
    Gerhard Loibelsberger

    Mord und Brand

     (15)
    Aktuelle Rezension von: ChiefC

    Ein echter Wiener geht nicht unter, und das gilt natürlich auch für Inspektor Nechyba, selbst wenn es im mittlerweile dritten Krimi viel brutaler als in den beiden Vorgängerbänden zugeht. Das liegt aber nicht nur am Genre, in dem es manchmal gilt, immer noch eine Schippe drauf zu packen, damit der geneigte Leser bei der Stange bleibt. Doch Loibelsberger, dessen ganz große Stärke die Milieuschilderung ist, illustriert mit der Gewalt auch die zunehmende Verschärfung der sozialen und politischen Situation Wiens in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Der erste Band, „Die Naschmarkt-Morde“, spielt 1903, der zweite, „Reigen des Todes“, 1908, der dritte, „Mord und Brand“, 1911 und der vierte, der im August 2013 herauskommt, 1914.

    Wer bis zum Schluss rätseln will, wer der Mörder ist, muss andere Krimis lesen. Wer verwickelte Plots mit atemberaubenden Wendungen mag, muss andere Krimis lesen. Wer tiefenpsychologisch fein ausgefeilte Charaktere sucht, muss andere Krimis lesen.

    Aber wer sich für das Wien in der Endphase der Donaumonarchie interessiert, für die Umbrüche jener Zeit in Kunst (Stichwort: Sezession) und Politik, für die k.u.k-Küche, für den Wiener Slang, der muss Loiblsberger lesen. Es gelingt ihm, allein mit Worten eine versunkene Welt wiederauferstehen zu lassen inklusive dem, woran’s bei vielen Autoren hapert: lebenspralle, absolut authentisch wirkende Dialoge. Darin ist Loibelsberger den meisten seiner Krimi-Kollegen haushoch überlegen – der Mehrzahl jener, deren Bücher sonst so im Gmeiner-Verlag erscheinen, sowieso.

    Der Leser wird Wien beim nächsten Besuch auch ein bisschen mit Nechybas Augen sehen. Unterstützung kann er dabei auch im passenden Reiseführer von Loibelsberger finden: „Nechybas Wien“.
  13. Cover des Buches Ein schicksalhafter Sommer (ISBN: 9781480248489)
    Daniela Frenken

    Ein schicksalhafter Sommer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Schuemel
    Ganz ehrlich - ich hätte das Buch nach ein paar Seiten fast abgebrochen. Etwas in mir wollte sich dagegen wehren, ein Buch zu lesen, dessen Protagonist mir so dermaßen unsympathisch ist. Zum Glück habe ich doch weiter gelesen. Das Buch wurde einfach nur toll und die anfängliche Abneigung gegen den Protagonisten mischte sich mit Sympathie, die mit der Zeit überwog. Trotzdem blieb unterschwellig immer - bis zum Schluss - diese unheimliche Skepsis. Auch, wenn die Handlung bis zum dritten Drittel relativ langsam voran schreitet, wollte ich doch immer wissen, wie es mit der Familie und Robert weiter geht. Wie es ausgeht, blieb sehr lange offen, und am Ende wurde es so dermaßen spannend!!! Ich bin froh, diese Geschichte gelesen zu haben und kann sie nur weiterempfehlen! Es ist MEIN Buch des Jahres 2013 geworden.
    Kommentar Kommentar | Kommentar als Link
  14. Cover des Buches Adeles ungewöhnliche Abenteuer Band 1 und 2 (ISBN: 9783037310649)
    Jaques Tardi

    Adeles ungewöhnliche Abenteuer Band 1 und 2

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Die Verfilmung zweier Bände des französischen Comickünstlers Jacques Tardi im Jahre 2010 durch Luc Besson brachte mich auf die "ungewöhnlichen Abenteuer der Adèle Blanc-Sec".
    Alle zehn Bände über die bizarren Abenteuer der jungen wagemutigen Schriftstellerin Adèle erschienen auch in deutsch bei der "Edition Moderne"...

    Alles beginnt in Paris des Jahres 1911:
    Im Pariser Museum für Naturgeschichte schlüpft nach über 100 Millionen Jahren eine Flugechse und terrorisiert fortan die Stadt. Die Verfasserin von Detektivromanen, Adèle Blanc-Sec, gerät in ihren Bestrebungen, einen Unschuldigen retten und einen Diebstahl an dem Bankier Mignonneau auflösen zu wollen, in die Jagd nach dem mordenden Pterodactylus. Antoine Zborowsky, der im Museum arbeitet und der sich in die unter falschem Namen reisende Adèle verliebt, sorgt dafür, dass sich die Schriftstellerin neben ihrer eigentlichen Absicht auch um die Lösung dieses mental durch einen mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Wissenschafters kontrollierten prähistorischen Monsters bemühen muss. Der die Ermittlungen leitende Inspektor Leo Caponi ist hoffnungslos überfordert und tappt immer einige Schritte hinter den Ergebnissen Blanc-Sec's her.
    Man muss der Geschichte sehr aufmerksam folgen, denn all die Beweggründe der handelnden Personen ergeben sich erst nach und nach... Der Humor und der Sinn für Fantastik des Autors verdecken zumal den Hauptkern der ersten Geschichte, der sich schlußendlich dann im zweiten in diesem Band enthaltenen Abenteuer - "Der Dämon vom Eiffelturm" - auflöst.

    In dieser Fortsetzung der Geschichte erfahren wir vom Inhalt der aus dem Hause Migonneau entwendeten Taschen und was es mit Lucien Ripol - dem Mann, den Adèle vor der Guillotine zu retten versucht - auf sich hat. Die Schriftstellerin verbündet sich mit Simon Flageolet, der von einem Unbekannten ebenfalls auf den Inhalt der Taschen angesetzt wurde. Neben einer beträchtlichen Geldsumme soll sich auch eine geheimnisvolle Statuette eines assyrischen Dämons in den Taschen befinden... Die Jagd danach führt zu einer Sekte, die Pazuzu, einen assyrischen Winddämon, verehrt und die bestrebt ist, Paris mittels einer Pestseuche von den "Unreinen" zu säubern.
    Die turbulente Geschichte findet ihren krönenden Abschluß auf der Spitze des Eiffelturms und im Botanischen Garten, wo alles viele Wochen vorher begann.

    Eine höchst unterhaltsame und lesenswerte Comicreihe mit einer charmanten vielschichtigen Heldin und noch verwobeneren und bizarreren Abenteuern.
    Tardi beweist eine wunderbare Detailltreue bei der Darstellung von Paris in der Belle Époque sowie der Technologie des jungen 20. Jahrhunderts.
    Sein Humor ist subtil und schräg und seine Verweise auf die fantastische Trivialliteratur jener Zeit sind zahlreich und gekonnt verwoben mit realen Geschehnissen der Zeitgeschichte.
    Im Umfeld der pfiffigen Adèle tummeln sich Okkultisten, Wissenschafter, Saurier und Mumien... Eine Wonne.

    Die ungewöhnlichen Abenteuer lassen sich am besten mit den Worten Simon Flageolet's umschreiben: "Seltsame Geschichte! Taugt nicht einmal für einen schlechten Roman… Zu kompliziert! Man würde nichts verstehen…"
  15. Cover des Buches Hinter der Nebelwand (ISBN: 9783529045257)
    Jörgen Bracker

    Hinter der Nebelwand

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Arwen10
    Deutschland, 1911 an der Niederelbe. Der Jungfischer Karl Theodor Behr, genannt Flosse, hat den Bau seines Schiffes MARGA mit Hilfe des Fischkonservenfabrikanten Nonnenwort finanziert. Bei der Schiffstaufe erfährt er, dass er nun mit Marga, der Tochter des Fabrikanten verlobt sei. Dabei liebt Flosse die Polin Elsbeth. Es kommt zum Eklat und Flosse erfährt, dass sein Vater nicht unschuldig an der Situation ist. Wenig später ist Flosses MARGA verschwunden und mit Elsbeth gibt es auch Probleme. Von einer Suche nach seinem Schiff kommt Flosse tot zurück und Elsbeth ist verschwunden. Nun beginnt die Suche nach dem Mörder und dem Schiff, bei der sich Altfischer Jens Ohm und der dortige Arzt Dr.Wittenborg zusammentun. War es Elsbeth, die seit einer Auseinandersetzung verschwunden ist oder Anton Strobe mit dem Flosse beim letzten Treffen in Streit geriet ? Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der einen direkt in die Nähe der Nordseeküste führt. Es bleibt die ganze Zeit interessant, man erfährt einiges über Schiffe und vor allem das Leben der Menschen dort. Die einzelnen Charaktere sind alle gut herrausgearbeitet, so dass man schnell einen Zugang zu ihnen findet. Es ist eher ein ruhiger Kriminalroman, der ja auf wahren Fakten beruht, die der Autor am Ende des Buches genau erklärt. Es wird jedoch nie langweilig, wenn man den Spuren Dr Wittenborgs folgt. Sehr gut gefallen haben mir auch die Fotos, die die einzelnen Kapitel eingeleitet haben. So kann man sich Zeit und Leute noch viel besser vorstellen. Dieses Buch ist nicht nur ein historischer Kriminalroman, auch das Thema Fremdenfeindlichkeit kommt zur Sprache. Wie schnell kommt es zu Verurteilungen und Vorurteile sind überall vorhanden. Wie gut, das nicht alle so denken, sonst gäbe es noch viel mehr Tote. Daneben finden sich eine breite Palette menschlicher Gefühle wie Liebe, Hass , Wahnsinn, Neid und andere, die diesem Buch noch mehr Authentizität verleihen. Ein rundherum gelungener Heimatkrimi oder auch eine Gesellschaftsstudie.
  16. Cover des Buches Die Traumfabrik (ISBN: 9783596311682)
    Harold Robbins

    Die Traumfabrik

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch spielt in einer Märzwoche im Jahr 1938 und in zwischenzeitlichen Rückblenden vom Jahr 1908 bis `38: Johnny Edge und Patrick Kessler steigen in das ganz junge Filmgeschäft in New York ein und betreiben dabei die Entwicklung von Film und Kino (vom Fünfcentkino zum Großfilm) entscheidend mit. Das Ganze ist aber ziemlich lasch geschrieben, die Dialoge packen einen kaum, insgesamt alles recht durchschnittlich.
  17. Cover des Buches Wellen, Film-Tie-In (ISBN: 9783746620374)
    Eduard von Keyserling

    Wellen, Film-Tie-In

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ferrante
    Als ich das Buch zum ersten Mal sah, hielt ich es aufgrund von Cover und Klappentext für eine Liebesschnulze, auch wenn ich den Titel interessant fand. Ich habe es dann aber doch im Abverkauf blind gekauft und war sehr positiv überrascht. Eduard von Keyserling war ein Zeitgenosse Schnitzlers und zu seiner Zeit ein angesehener Schriftsteller. In seiner Erzählung über die (Liebes-)Verstrickungen in einem Sommer am Meer lässt er immer meisterhaft in Naturschilderungen - besonders des Meeres - die Sehnsüchte und Gefühle seiner Figuren sich widerspiegeln. Hauptfigur des Romans ist Doralice, die aus ihrer engen Ehe mit ihrem Geliebten ausbrach, um sich in der neuen Beziehung wieder beengt zu fühlen. Gekonnt vermeidet Keyserling trotz aller dramatischen Gefühle billige Melodramatik, und auch das tragische Ende hat noch einen hoffnungsvollen Schimmer. Die Ausgabe vom Aufbau Verlag ist schön mit Bildern aus der Verfilmung des ZDFs gestaltet. Absolut empfehlenswert!
  18. Cover des Buches Zitatenschatz der Weltliteratur (ISBN: 9783866475120)
  19. Cover des Buches Die Nacht von Berlin (ISBN: 9783839212158)
    Herbert Beckmann

    Die Nacht von Berlin

     (11)
    Aktuelle Rezension von: PaulTemple

    Während die Epoche der Weimarer Republik mittlerweile kriminalhistorisch sehr gut abgedeckt ist, ist das Interesse an der Kaiserzeit bisher verhalten - völlig zu Unrecht, wie sich an der "Nacht von Berlin" zeigt. Die berlinerische, schrille und vergnügungssüchtige Atmosphäre wird detailreich und stimmungsvoll wiedergegeben. Inmitten der schier übverschäumenden Stadt ereignet sich eine auffällige Mordserie, welche die Polizei zunächst vollkommen unterschätzt. Nur Hilfskommissar Engel, hierarchisch ganz unten in der Kriminalpolizei, scheint eine sinnvolle Spur zu verfolgen....

    Nach dem eher schwachen "Mark Twain unter den Linden" bin ich von der Beckmanns Nacht in Berlin mehr als angetan :) 

  20. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks