Bücher mit dem Tag "19. jahrhundert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "19. jahrhundert" gekennzeichnet haben.

2.219 Bücher

  1. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (1.088)
    Aktuelle Rezension von: EmilyTodd

    Dies war mein zweiter Versuch mit diesem Buch. Beim ersten Mal hatte ich es bereits nach den ersten zwei Kapitel abgebrochen. Aber ich wollte dem Buch unbedingt noch eine zweite Chance geben.
    Bewaffnet mit einem Leseplan im Novemver habe ich also eine zweiten Versuch gestartet.
    Bei der Autorin findet man diesen Leseplan, den ich mir nicht selbst ausgedacht habe. Denn am ersten Freitag im November startet Anis Reise und dadurch war ich irgendwie motiviert, es dieses Mal bis zur letzten Seiten durchzuziehen.

    Kleiner erster Spoiler: Ich habe das Buch beendet
    Kleiner zweiter Spoiler: Ohne Leseplan, hätte ich es wahrscheinlich wieder abgebrochen.
    Kleiner dritter Spoiler: Ich bin froh darüber bis zum Ende durchgehalten zu haben.

    Die Geschichte um Animants Zeit in London in der Bibliothek hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Aber mir war der Schreibstil etwas zu langgezogen. Zwischen den Dialogen befinden sich gefühlt endlose gedankliche Monologe die mich ab und an schon echt gestört habe und die mich mitunter einfach übersprungen habe und mir etwas das Lesevergnügen gekostet haben.

    Ich muss mich leider auch den hier und da eher schlechten Rezensionen anschließen, auch ich habe mir etwas mehr Handlung gewünscht. Es passiert für meinen Geschmack auch eher zu wenig. Über 550 Seiten und vieles wiederholt sich. 

    Im großen und ganzen eine solide und nette Geschichte.
    Aber mehr als 3 Sterne kann ich nicht vergeben.

  2. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.155)
    Aktuelle Rezension von: booksandfunkos

    Zu aller erst: ich glaube ich bin schockverliebt.

    Warum habe ich dieses Buch noch nicht eher gelesen?

    Ich kannte bereits alle Filme von der Edelsteintrilogie, und muss ja sagen ich fand die auch alle sehr gut.

    Aber jetzt, wo ich das Buch dazu kenne.. 🤷🏽‍♀️

    Eigentlich ist gar nicht so richtig was passiert, aber irgendwie eben schon.

    Man fliegt nur so durch die ersten 100 Seiten, und fragt sich dann, was eigentlich bisher passiert ist, aber gleichzeitig ist man schon so im Bann des Buches, dass man es auch nicht weglegen kann.

    Band 1 der Trilogie hat sich für mich angefühlt, wie die Vorgeschichte zum eigentlichen Buch.

    Letztendlich hat man nämlich noch mehr Fragen als vorher, und will noch dringender das Große und Ganze verstehen.

    Ich bin so froh, dass ich jetzt nicht ein halbes Jahr auf eine Fortsetzung warten muss :D

    (Ich gebe zu, durch die Filme weiß ich ja schon, das es noch spannender und noch großartiger wird und freue mich einfach riesig darauf Band 2&3 zu lesen).

    Der Schreibstil hat mich zu 100% abgeholt, genauso wie die Charaktere und das Setting.

    Es hat einfach alles gepasst.

    Um es kurz zusammenzufassen:

    Ein richtiger Edelstein, dieses Buch!

  3. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (1.004)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Die Grundidee ist wirklich gut. Ein Zirkus, der nachts aus dem Nichts auftaucht und irgendwie magisch ist. Celia und Marco (ich lasse mich hier gern eines Besseren belehren, aber ich fand die Namen etwas unpassend und ulkig für eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt 😅), die beide Magier sind, lernen sich kennen und verlieben sich ineinander, unwissend, dass sie seit frühester Kindheit durch einen Zauber miteinander verbunden sind und irgendwann, stellvertretend für ihre Väter,  in einem Kampf auf Leben und Tod gegeneinander antreten müssen. Die Bilder, die teilweise kreiert werden, sind wirklich hübsch, jedoch ist die Handlung ein einziges Chaos. Es gibt keinen roten Faden, viele Zeitsprünge und irgendwie hatte ich eigentlich praktisch keine Ahnung, was gerade passiert und worum es genau geht. Es ist Erin Morgensterns Erstlingswerk, wenn ich mich nicht irre. Ich glaube, würde sie es neu schreiben und ein bisschen mehr Struktur reinbringen, hätte es echt Potenzial.  

  4. Cover des Buches Vier Farben der Magie (ISBN: 9783596296323)
    V. E. Schwab

    Vier Farben der Magie

     (381)
    Aktuelle Rezension von: elisalways

    Die Stadt London existiert 4-mal parallel nebeneinander. Doch kaum einer weiß davon. Nur Weltenwanderer wie Kell können in andere London reisen. Dabei schmuggelt er hin und her. Eines Tages ist dort allerdings ein Objekt mit dabei, welches droht, das Gleichgewicht der Welten auseinanderzureißen.

    Dies ist ein wirklich guter Auftakt, der es schafft, die neue Welt und das Magiesystem umfangreich und detailliert einzuführen. Zudem ist es sehr einzigartig und steckt voller neuartiger Ideen. Die verschiedenen London habe alle ihren ganz eigenen Charme und werden dabei sehr ästhetisch beschrieben. Die Charaktere sind überwiegend weder Gut noch Böse, was sie sehr interessant macht. Die Liebensgeschichte spielt sich wirklich nur am Rand ab und ist nur als netter Zusatz zu sehen. Das Hauptaugenmerk liegt wirklich auf der Geschichte. Der Schreibstil ist schon recht ausladend, aber noch im Rahmen, sodass man der Handlung noch folgen kann und nicht von den vielen Beschreibungen abgelenkt wird. 

    Leider muss ich auch sagen, dass sie wirkliche Handlung für die Dicke des Buches dann doch recht dünn ist. Es wirkt eher wie eine Einführung in die Welt, als eine eigene volle Geschichte. Ich hoffe, dass in Band 2 und 3 mehr passiert. An einigen Stellen war es mir dann aber auch zu lang beschrieben.

    Trotz meiner Kritik hat mir das Buch gut gefallen und ich bin schon gespannt, mehr von der Welt zu sehen.

  5. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (781)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Sturmschwester von Lucinda Riley ist der zweite Band ihrer Sieben Schwestern Reihe. Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe,  habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Jedes Buch der Reihe kann man gut alleine lesen. Auch muss man bei dieser Reihe nicht unbedingt auf die Reihenfolge achten. Alle Bücher fangen zum gleichen Zeitpunkt der Geschichte an und bauen dann ihre eigene auf. Auch hat jedes Buch eine verborgene Handlung die erst im siebten Teil gelöst wird.

    In diesem Teil lernen wir die zweite Schwester der Sieben Schwestern kennen. Pa Salt hat sechs Mädchen als Babys adoptiert und sie in seinem Anwesen Atlantis am Genfer See groß gezogen. Nach seinem Tot gibt er jeder Tochter hinweise auf ihre Herkunft. Nachdem Ally nicht nur den Tod ihres Adoptivvaters verkraften muss sondern auch den ihres Lebensgefährten ist sie vollkommen aus der Bahn geworfen. Um sich abzulenken beginnt sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit zu machen. Diese führt sie nach Norwegen und zu einem Komponisten und einer Sängerin des 19 Jahrhunderts.

    Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge gibt es eine gewisse Spannung und wird zu einem kurzweiligen Lesegenuss. Das Buch hat eine schöne Kombination aus Liebe, Trauer, Vergeben, Gegenwart und Vergangenheit. Mich konnten sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit abholen und in die jeweilige Geschichte mit nehmen. Die Handlungsstränge fügen sich am Ende sehr gut in ein großes ganzes ein. Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem toll zu lesen. Mit der recht schnellen Entwicklung der Beziehung von Ally und Theo, sowie dessen unerwarteten Ende konnte ich Anfangs nicht viel anfangen. Aber dies passt gut den Verlauf der Geschichte.

    Zudem hat Lucinda Riley einen angenehmen Schreibstil. Er ist bildhaft und melodisch. So konnte man sich Gegenden gut vorstellen. Das raue Norwegen und aufstrebende Leipzig im 19 Jahrhundert und heute. Aber auch die musikalischen Werke konnte man beim Lesen fast hören. Dies macht für mich einen guten Schriftsteller aus. Er nimmt seine Leser mit auf eine Reise und lässt das gelesene im Kopf zum Leben erwachen. Dies passiert in diesem Roman. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

  6. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.294)
    Aktuelle Rezension von: Han_Sch0128

    ich liiiiiebe harry potter weiterhin und würde bis jetzt sagen, dass mich der zweite teil noch mehr begeistert hat, als der erste

  7. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.485)
    Aktuelle Rezension von: lilie125

    Inhalt:

    Der Roman handelt von Harrys 6. Schuljahr an Hogwarts. Seit Voldemorts Rückkehr steht die Zaubererwelt in heller Aufruhr. Auch dieses Jahr müssen sich Harry und seine Freunde wieder einigen Abenteuern stellen. Dabei fällt Harry auch das ehemalige Zaubertrankbuch des sogenannten Halbblutprinzen in die Hände. 

     

    Meine Meinung:

    Auch dieses Mal bietet J.K.Rowling ein spannendes magisches Abenteuer. Es macht mir jedes Mal wieder Spaß, in diese Welt einzutauchen. Die Charaktere habe ich mittlerweile einfach sehr lieb gewonnen und möchte unbedingt wissen, wie es mit ihnen weitergeht. So langsam spitzt sich die Geschichte auch zu und man merkt, wie die Fäden zusammenlaufen und voraussichtlich im nächsten Band zu einem großen Finale führen werden.

    Auch der Schreibstil ist wie üblich sehr angenehm und lässt sich sehr flüssig lesen.

    Allerdings hatte auch dieser Band wie bereits der fünfte Teil einige Längen für mich. Die Beschreibungen des Schulalltags können mich mittlerweile einfach nicht mehr ganz so sehr faszinieren. Ich habe mein Interesse zwar nie komplett verloren oder wollte nicht mehr weiterlesen, aber so richtig gepackt hat mich das Buch erst auf den letzten hundert Seiten. Deshalb bleiben der dritte und vierte Band auch weiterhin meine Lieblinge. Dennoch bin ich jetzt sehr gespannt auf das Finale!

  8. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

     (413)
    Aktuelle Rezension von: Zombizebra

    Die unsichtbare Bibliothek ist ein fester gesicherter Ort an dem die junge Bibliothekarin mit ihrem Lehrling auf eine Mission geschickt wird um ein besonderes Buch aus einer parallelwelt zu stehlen. Dies gerät sehr schnell aus dem Ruder und wird gefährlich.  

    Mut und Scharfsinn helfen ihr mit einem Typus des Sherlock Holmes sich in der Welt der Drachen und des Chaos gegen Elfen zu bestehen. Doch braut sich in der Welt der Bibliothek eine dunkler Sturm zusammen, der der rote Faden dieser Reihe werden wird.

    Schöner Jugend fantasy Roman der mit Spannung und Abenteuer glänzen kann. Man findet sich schnell in der Welt zurecht und dennoch rätselt man immer mit was als nächstes passiert

  9. Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)
    William Ritter

    Jackaby

     (199)
    Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinken

    Jackaby ist ein etwas exzentrischer, aber scharfsinniger Mann. Er trägt einen langen, braunen Mantel, dessen Taschen mit diversen Phiolen, Linsen, alten Münzen und anderen ungewöhnlichen Sachen vollgestopft sind. Er hat die Fähigkeit übernatürliche Wesen und Auren zu sehen und nutzt diese Gabe, um ungeklärte Fälle zu lösen.
    Abigail Rook erzählt nun die Geschichte, wie sie den Job als Jackabys Assistentin annimmt und mit ihm auf die Jagd nach einem Serienmörder geht, der kein Mensch zu sein scheint.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Jackaby und Abigail geben ein einzigartiges Team ab und ihre Interaktionen haben mich oft schmunzeln lassen. Der Fall ist spannend, mysteriös und auch etwas düster. Diese Mischung, zusammen mit den übernatürlichen Wesen, hat genau meinen Geschmack getroffen. Gut, dass es noch drei weitere Teile in der Reihe gibt.

  10. Cover des Buches Die Schlange von Essex (ISBN: 9783847900306)
    Sarah Perry

    Die Schlange von Essex

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    England, Ende des 19. Jahrhunderts. Cora Seaborne hat gerade ihren Mann verloren. Doch anstatt in Trauer zu versinken fasst sie neuen Lebensmut, denn nach Jahren der Unterdrückung sieht sie jetzt die Chance neu aufzublühen und endlich ihren eigenen Weg zu gehen. Zusammen mit ihrem etwas sonderbaren Sohn Francis und ihrer treuen Freundin Martha machen sie sich auf nach Aldwinter, denn es geht das Gerücht um, dass dort eine riesige Schlange ihr Unwesen treibt und Mensch und Dorf in Angst und Schrecken versetzt. Seltsame Dinge geschehen offenbar an diesem abgelegen Ort. Menschen verschwinden, kommen im Moor um und auch Weidetiere segnet ganz plötzlich das Zeitliche. Viele geben an, das große, schaurige Ungeheuer bereits gesehen zu haben und alle scheinen sich einig: Es ist eine Strafe Gottes für ihre Sünden. Der Dorfpfarrer William Ransome jedoch ist anderer Ansicht. Er glaubt nicht an das Monster und sieht die Vorkommnisse eher als Zufall an. Er versucht seine Gemeinde zu beruhigen, doch dies mag ihm nicht recht gelingen. Cora glaubt ebenfalls nicht an eine Strafe, hält aber die Existenz eines solchen Wesens für durchaus möglich und möchte es aufspüren. In ihrem Ehrgeiz wittert sie bereits einen großen Fund und sieht ihn mit ihrem Namen darunter schon als Sensation im Museum stehen. Sie freundet sich trotz ihrer unterschiedlichen Vorstellungen und Ansichten mit William Ransome an und wird ein steter und gern gesehener Gast in seinem Haus. Jedoch merken beide bald, dass dort mehr zwischen ihnen zu sein scheint als nur oberflächliche Zuneigung. Ein verheirateter Dorfpfarrer ist aber ein absolutes Tabu und sie droht mit ihren Gefühlen und Überzeugungen in Ungnade zu fallen, falls sie länger im Dorf bleiben sollte.📖


    Vorweg muss ich sagen, dass das Buch wirklich ein äußerst hübsches Cover besitzt, das mich, neben dem Interesse für eine Geschichte, die in England im 19. Jahrhundert spielt, auch dazu animiert hat, es zu lesen. Desweiteren wurde es erst kürzlich mit Claire Danes und Tom Hiddleston verfilmt, was mich auch neugierig gemacht hat.
    Die Geschichte an sich brauchte ein Weilchen um mich an sich zu binden. Überhaupt ist das Buch eher ein Sittenbild, ein Ausschnitt der damaligen Zeit. Wer ein spannendes Abenteuer rund um ein Seemonster erwartet ist hier falsch, denn sowas taucht erstmal gar nicht wirklich auf. Es geht eher darum, wie man damals mit einer vermeintlich bedrohenden Situation umgegangen ist und natürlich flüchtete man sich schnell in eigenes Verschulden, eine Strafe Gottes für die begangenen Sünden. Aber es gab natürlich auch bereits Freigeister, die diese Denkweise in Zweifel zogen, hier in Verkörperung von u.a. Cora Seaborne und überraschenderweise auch teilweise dem Dorfpfarrer William Ransome, die erst gar nicht an die Existenz eines solchen Monsters glaubten oder es für ein überlebendes Überbleibsel einer früheren Tierart ansahen. Auch ein Teil der Geschichte sind Coras freundschaftliche Verbindung zu einem karrierebewusstem Arzt, der sie unbedingt näher an sich binden wollte (,,Ihre Jugend hatte sie im Besitz eines Mannes verbracht, und nun, da sie kaum ein paar Monate in Freiheit gelebt hatte, wollte ihr schon wieder ein Mann seinen Stempel aufdrücken?") und der Kampf ihrer Freundin Martha für bessere Lebensbedingungen der unteren Gesellschaftsschichten.
    Der Schreibstil war gut und unkompliziert zu lesen. Aus der Sicht der 3. Person bekam man mitunter gleich mehrerere Beschreibungen und Gedanken verschiedener Charaktere hintereinander dargestellt. Von machen Rezensent/innen habe ich gelesen, dass sie die Geschichte mit Werken von Jane Austen verglichen. Dem kann ich nicht wirklich zustimmen. Vielleicht ein wenig im Bezug auf die Darstellung einer dörflichen Gemeinde zu einer früheren Zeit, ansonsten ist Jane Austen natürlich aber eine Liga für sich.
    Eine, meiner Meinung nach, doch ruhigere Geschichte als ich erwartet hatte, die aber durchaus lesenswert ist, wenn man Lust auf eine kleine Zeitreise hat und sich für das 19. Jahrhundert interessiert. Leider muss ich sagen, dass das Buch mich doch irgendwie ein klein wenig unbefriedigt zurückgelassen hat. Manche Erzählstränge hätte ich gerne abgeschlossener gesehen. Trotzdem hat es mich eine Zeit lang gut unterhalten. 3,5/4⭐️🙂


  11. Cover des Buches Das Haus in der Nebelgasse (ISBN: 9783453358850)
    Susanne Goga

    Das Haus in der Nebelgasse

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Fenny

    Mich hatte das Cover zuerst überzeugt, somit griff ich zum Buch. Es fängt die Stimmung, die auch in dem Werk von Frau Goga weitergeführt wird, hervorragend auf.

    Mathilda Gray, eine junge, fortschrittlich denkende Lehrerin arbeitet 1900 in einem Mädcheninternat. Doch die gesellschaftlichen Zwänge fordern einen Drahtseilakt von ihr, will sie doch die ihr anvertrauten Mädchen fortschrittlich und selbstbestimmt erziehen. Nach den Ferien kommt aber gerade eine ihrer vielversprechendsten Schülerinnen nicht zurück, sondern unternimmt wegen schwacher Gesundheit mit ihrem Vormund eine Reise in den Süden Europas. Bald schon schreiben die Zeitungen von einer möglichen Verlobung. Mathilda ahnt, dass das nicht sein kann. Und eine Postkarte der Schülerin eröffnet ihr ein jahrhundertealtes Geheimnis zur Familiengeschichte den Ancrofts und Clelands und zur Zeit der großen Pest in London.

    Um dieses Rätsel zu lösen sucht Mathilda die Hilfe ihrer vorwitzigen Vermieterin, die Groschenromane um eine Abenteurerin schreibt, sowie eines Antiquitätenhändlers und eines Universitätsprofessors. Diese Menschen eröffnen ihr einen ganz neuen Blick auf das alte London! Und eine Stadt unter der Stadt, sowie die zahlreichen darin verborgenen Geheimnisse. Dabei geht es insbesondere um ein Haus, das real existent ist. Das fand ich an diesem Roman so faszinierend. Auch gefiel es mir wirklich gut, die hervorragend recherchierten Einblicke in die Geschichte der Stadt zu bekommen, die auch schon Menschen um 1900 erforschten. 

    Einziger negativer Punkt: Der Anfang ist sehr, sehr zäh. Ich habe wirklich eine Zeit gebraucht, um in den Roman reinzukommen. Das erste Drittel, in dem sich nicht wirklich erschließt, was kommt und was die Begebenheiten der Vergangenheit mit der potentiellen Hochzeit der Schülerin zu tun haben, war wenig spannungsgeladen und zwang nur durch die wirklich gut gestalteten Nebencharaktere zum weiterlesen. Doch dann nahm die Geschichte endlich Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Auch Mathilda Gray wuchs mir sehr ans Herz, wie auch ihre Vermieterin. Da ich eine Schwäche für gut geschriebene Nebencharaktere habe, war dieses Buch für mich dahingehend ein Lesevergnügen. Schade war nur, dass der Handlungsstrang um den Antiquar nicht fortgesetzt wurde. Doch das konnte das pikante Geheimnis des Universitätsprofessors wieder wettmachen.

    Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Ich hatte Spaß daran, sobald ich das erste zähe Drittel überstanden hatte. Und ich kann nur sagen: Durchhalten lohnt sich. Teilweise war das Ende recht vorhersehbar, dennoch blieb es spannend und wirklich gut und für die beschriebene Zeit authentisch gestaltet.

  12. Cover des Buches Das Seelenhaus (ISBN: 9783426304846)
    Hannah Kent

    Das Seelenhaus

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Eine wahre Begebenheit verpackt in einer packenden Geschichte die unter der Haut geht und die Seele berührt. Der Autorin ist es meisterhaft gelungen mit Worten eine Atmosphäre zu schaffen die einem mit nimmt und man das Gefühl hat man wäre dabei. Man merkt dem Buch an das dahinter viel Recherche Arbeit steckt. 


  13. Cover des Buches Die Melodie der Schatten (ISBN: 9783404177745)
    Maria W. Peter

    Die Melodie der Schatten

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Nick_Coll

    Das Buch „Die Melodie der Schatten“ von Maria W. Peter, welches ich mir extra für diesen Spätherbst gelassen und gelesen habe, erzählt eine bewegende Geschichte, die von überall von einer düsteren Landschaft Schottlands des 18. Jahrhunderts umgeben ist.

     

    Den etwa 700 Seiten umfassenden Mittelpunkt des Buches bildet allerdings die Geschichte über Menschen, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen stehen. Die historischen Tatsachen sind gut recherchiert und die Stimmung dieser Zeit ist einfach hervorragend eingefangen, sodass das raue Leben im schottischen Norden sehr anschaulich rüberkommt. Die zärtlichen und doch kraftvollen Schilderungen mögen einen zutiefst berühren oder gar erschrecken, wenn man erfährt, wie mit Menschen umgegangen wurde, wie die ganzen Landstriche ausgeblutet und verwaist sind. Vielleicht deswegen erscheinen in den alten Gemäuern nachts dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche? Liegt auf diesem entferntesten Eck des Landes ein Fluch, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Des zu erfahren soll der Leser selbst im Laufe der Handlung.

     

    Mit dem Buch ist der Autorin nochmals ein landschaftlich sensationell schöner und ans Herz gehender Roman geglückt, der zeigt, worum es im Leben wirklich geht: Menschlichkeit oder Missgunst, Gerechtigkeit oder Neid. Sie wirft die Fragen auf, welche moralische Schuld ein Mensch ertragen kann, ohne zu zerbrechen, und zu welchem Preis es gelingt, die individuelle Freiheit zu bewahren.

     

    Am Ende des Buches hegt man schon die Hoffnung, dass Maria W. Peter vielleicht noch einmal in die Highlands zurückkehrt und eine neue Geschichte erzählen wird… Und wieder mit großer sprachlicher Eleganz und einem Sinn für Emotionen.

  14. Cover des Buches Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1) (ISBN: 9783864931666)
    Oliver Pötzsch

    Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)

     (250)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Der erste Band der Totengräber Serie von Oliver Pötzsch war eher ein ungewöhnlicher Ausflug für mich.

    Ein historischer Kriminalroman sozusagen.

    Was definitiv ziemlich interessant war.


    Der Schreibstil des Autors ist sehr einnehmend und fesselnd.

    Ich muss direkt sagen, dass ich mich schnell gut zurechtgefunden habe.

    Leopold von Herzfeldt mochte ich sofort total gern. Er ist jemand, der sich nicht sofort hervortut und genau diese Art hat mir recht gut gefallen.

    Und dann haben wir noch den Totengräber Augustin Rothmayer, was ein ziemlich interessanter Punkt in diesem Roman ist.

    Ich mochte ihn sofort. Etwas skurril und eigen, aber unglaublich liebenswert und klug.

    Menschlich erreichen konnten mich zwar nicht alle Charaktere, was mich hier aber tatsächlich nicht gestört hat.

    Weil ich mich doch sehr auf Leopold fokussiert habe, zu dem man aber auch die meiste Verbindung aufbaut. Insgesamt sind die Charaktere aber recht einfach und flach gehalten, ich hoffe, dass die Feinarbeit diesbezüglich noch in den weiteren Bänden erfolgt.


    Der Roman spielt 1893.

    Mehrere Dienstmägde wurden ermordet und brutal gepfählt. Was an sich schon sehr erschütternd und brutal ist.

    Interessant ist jedoch die Ausarbeitung und wie der Glauben damals war. Gerade dieses historische Wissen hat mich die Handlung sehr interessiert verfolgen lassen.

    Die Ermittlungen sind dabei überaus interessant und erkenntnisreich.

    Dabei mochte ich besonders den Wiener Dialekt, was einfach total sympathisch ist, als auch die damaligen Begriffe, die mir doch den ein oder anderen Schmunzler entlockt haben.

    Dabei muss ich ganz ehrlich gestehen, hat es mich emotional eher weniger gepackt.

    Dafür gelingt es dem Autor, durchweg für Spannung zu sorgen.

    Die Wendungen selbst waren für mich nicht weiter überraschend, da der erste Eindruck, den ich erhielt und dadurch etwas irritiert war, dadurch noch mehr manifestierte.

    Insgesamt ein guter Auftakt der definitiv Lust auf mehr macht.


    Fazit:

    Wer sich für historische Kriminalfälle interessiert, sollte definitiv ein Stopp beim Totengräber einlegen.

    Ein sehr interessanter erster Band, der mich trotz kleinerer Schwäche absolut packen konnte.

    Ich bin gespannt auf mehr.

  15. Cover des Buches Die Festung am Rhein (ISBN: 9783404175192)
    Maria W. Peter

    Die Festung am Rhein

     (171)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil ist gut. Was mir über das ganze Buch hinweg aber etwas schwer gefallen ist war das "Platt" der Leute zu lesen / zu verstehen. Franziska ist eine sympathische Person, die mich direkt mitgerissen hat. Sie ist mutig und klug und scheut sich auch nicht, dies zum Ausdruck zu bringen. Aber auch Rudolph hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich musste öfter schmunzeln als er - die Korrektheit in Person - immer etwas weichherziger wurde. Und das Necken der beiden - mal erst mal nicht - war amüsant zu erlesen. 

    Man spürt seine Liebe zu seiner Arbeit. Aber auch Franziska ist sehr engagiert dabei, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. 

    Das Buch war durchgehend spannend und die Atmosphäre der Vergangenheit recht gut vermittelt. 

    Die Rückblenden in die Vergangenheit waren gut, hätte für mich aber auch kompakter ausfallen können.

    Mit dem Ende war ich sehr zufrieden! Insgesamt gibt es gute 4 Sterne von mir für dieses Buch.

  16. Cover des Buches Die Schatten von Edinburgh (ISBN: 9783442485055)
    Oscar Muriel

    Die Schatten von Edinburgh

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah


    Dieser historische Krimi hat alles was man sich als Leser auch erhofft: eine düstere Atmosphäre,  Geheimnisse aber auch Hinweise um selbst auf die Lösung zu kommen, Spannung und vor allem Ermittler die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite haben wir den adretten und korrekten Engländer, auf der anderen Seite den sparsamen und ruppigen Schotten. Beide schenken sich nichts. Geht der eine, Frey, rational an die Sache heran, versucht es McGray mit dem Okkulten. Und so müssen sie wohl oder übel eine gemeinsame Linie finden, um eine Reihe bizarrer Morde aufzuklären. Die Dynamik zwischen den beiden macht Spaß zu verfolgen und sorgt für die nötige Prise Humor. Wie sich der Fall löst verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht.

    Fazit: Auch wenn es durch die Einführung der beiden Ermittler anfänglich etwas weit schweifend ist, bleiben die Untersuchungen spannend und interessant, dank der unterschiedlichen Herangehensweisen. Mich hat der HistoKrimi gut unterhalten und somit gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

  17. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

     (7.082)
    Aktuelle Rezension von: ems

    Ich glaube was mir am meisten bei dieser Reihe gefällt sind die Charaktere & die Dialoge! Sie sind alle so individuell & interessant. In diesem Teil wurde noch ein Dämonendrache (?) als neuer Charakter vorgestellt & habe ihn sofort ins Herz geschlossen :) 

    Es macht einfach total viel Spaß Gwendolyn auf ihrem Abendteuer zu begleiten! 

    Das Einzige was ich zu kritisieren hätte, wäre das Pacing. Dadurch dass die einzelnen Szenen mit so viel Detail & Dialog vollgepackt werden, hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte langsam voran ging. Aber das hat mich nicht wirklich großartig gestört.

    Für mich ist die Reihe wirklich zu einer komfort Serie geworden<3 Freue mich schon sehr den dritten Teil zu lesen & bin gespannt wie die Geschichte aufgeht! :)

  18. Cover des Buches Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

     (637)
    Aktuelle Rezension von: Roxy_00013

    Die Idee an sich, der Aufbau der Geschichte und auch das Setting haben mir sehr gut gefallen.
    Jedoch mangelte es meiner Meinung nach an Erklärungen und dem nötigen Tiefgang.
    Der Schreibstil hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Er ist zwar sehr einfach gehalten wirkte auf mich aber oft etwas abgehackt, wobei ich nicht weiss, ob dies vielleicht auch an den Kürzungen lag. Ebenso erschienen mir manche Ausdrucksweisen als zu modern und nicht der Epoche entsprechend.

    Die Beschreibung der Charaktere war eher oberflächlich, entsprechend hinterliessen die einzelnen Protagonistinnen nur einen blassen Eindruck auf mich. Vielleicht ändert sich dies ja noch mit den weiteren Bänden. Mir fehlte einfach allgemein die Bindung zu den Charakteren, weshalb mich ihre Handlungen oder die Ereignisse auch nicht gross berührten.
    Ausserdem konnte ich die Freundschaft der Mädchen überhaupt nicht nachvollziehen, welche wie aus dem Nichts kam.

    Für mich leider kein wirklich gelungener Auftakt. Doch ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, und werde dem zweiten Teil noch eine Chance geben und hoffe auf eine Steigerung.

  19. Cover des Buches Die Tanzenden (ISBN: 9783492070140)
    Victoria Mas

    Die Tanzenden

     (205)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Genevieve ist ist seit vielen Jahren Oberschwester in der Salpêtrière, einem psychiatrischen Krankenhaus in Paris. Sie fühlt sich verantwortlich für die von der Familie verstoßenen, weggesperrten Frauen,  welche allesamt an "Hysterie" leiden. Dennoch bewahrte sie sich stets eine kühle Distanz im Umgang mit den Kranken. Als Eugenie, Tochter aus gutem Hause, von Vater und Bruder eingewiesen wird, beginnt allmählich ihre Fassade zu bröckeln. Eugenie behauptet mit den Toten sprechen zu können. Genevieve tut dies zunächst als Spinnerei ab. Als dann aber intime Details aus dem Leben ihrer verstorbenen Schwester benannt werden, kann sie ihre Sehnsucht nach der Wahrheit nicht länger verleugnen.. 

    Neben dem Schicksal der beiden Frauen erfährt man ebenso das der anderen Insassinen und den zu Anfang des 19. Jahrhunderts völlig irregeleiteten Praktiken psychiatrischer Arbeit. In leichtem und nahezu angenehmem Ton wird hier über ein dunkles Kapitel in der medizinischen Forschung erzählt. Die beschriebenen Persönlichkeiten sind trotz allem bunt und heiter, teils naiv und kindlich. Der Plot verliert so zwar einerseits an Schwermut, macht ihn aber auch gerade deshalb so unvorstellbar traurig. Die schöne Sprache und bunten Bilder können aber nicht über die große Ungerechtigkeit hinwegtrösten. Die gesellschaftlich absolut selbstverständliche Unterdrückung der Frau durch das Patriarchat macht betroffen und zu guter letzt dann auch dankbar.. 

    Tolle Lektüre!

     

  20. Cover des Buches Elbleuchten (ISBN: 9783499003448)
    Miriam Georg

    Elbleuchten

     (141)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Lily Karsten ist die Reederstochter und den strengen Konventionen, die Frauen keinerlei Rechte zugesteht, unterlegen. Als ein schrecklicher Unfall am Hafen geschieht, trifft Lily auf den Hafenarbeiter Jo. Zwei Welten prallen aufeinander und eine Liebe, die unmöglich ist, entsteht...

    Meine Meinung:

    Wow!!

    Ich bin ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen und habe das über 600 Seiten dicke Buch in nur vier Tagen verschlungen! Ich habe mit Lily und allen Charakteren der Geschichte absolut mitgefiebert. Die Autorin zeichnet glaubhafte und nachvollziehbare Charaktere, die in einem anschaulich historisch gezeichneten Hamburg handeln.

    Der Cliffhanger hat mich sofort in die Buchhandlung geführt und ich lese bereits fieberhaft wie es mit Lily und Jo weitergeht.

    Absolute Leseempfehlung!!

  21. Cover des Buches Das Haus am Alsterufer (ISBN: 9783442480289)
    Micaela Jary

    Das Haus am Alsterufer

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka

    "Das Haus am Alsterufer" ist der erste Band einer Familiensaga über die Hamburger Reederfamilie Dornhain.
    Anfang des 19. Jahrhunderts:
    Der verwitwete Victor Dornhain lebt mit seinen Töchtern Ellinor, Helene (Nele) und Lavinia sowie seiner Mutter Charlotte in einem herrschaftlichen Anwesen am Alsterufer.
    Ellinor ist als Nachfolgerin von Victor Dornhain auserkoren und ihr Interesse liegen in den Frauenrechten und der Betriebswirtschaft.
    Nele studiert Malerei und Grafik in München.
    Die Jüngste, Lavinia ist sehr ichbezogen und naiv - stets versucht sie ihren Willen durchzusetzen.
    Dies geschieht auch, als sie Konrad Michaelis kennenlernt - einen aufstrebenden und jungen Architekten.
    Lavinia wählt ihn als ihren zukünftigen Ehemann aus und es gelingt ihr sogar mit unlauteren Mitteln ihr Ziel zu erreichen.
    Dabei ist Schwester Nele die Frau, die Konrads Liebe gewonnen hat. Die beiden lernen sich kennen und lieben, wobei Konrad nichts vom familiären Hintergrund Neles weiß. Deshalb ist die Überraschung groß, als die Wahrheit an der Verlobungsfeier von Lavinia und Konrad ans Licht kommt.
    Für wen wird Konrad sich entscheiden?
    Und dann ist da noch Klara Thießen, das Hausmädchen. Victor Dornhain stellt sie auf eine Empfehlung hin ein, in dem Wissen, dass sie seine uneheliche Tochter ist.
    Dunkle Wolken ziehen auf, als der 1. Weltkrieg ausbricht. Die Welt verändert sich - auch für die Dornhains...


    Micaela Jary ist mit "Das Haus am Alsterufer" eine wunderbare Familiensaga gelungen.
    Die ebenfalls empfehlenswerte Fortsetzung heißt "Sterne über der Alster"

  22. Cover des Buches Verliebt in Hollyhill (ISBN: 9783453269170)
    Alexandra Pilz

    Verliebt in Hollyhill

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Schneller als gedacht verschlägt es Emiliy zurück nach Hollyhill! Doch trotz all ihrer gemeinsamen Erlebnisse in den schrillen 80er Jahren will Matt scheinbar nichts mehr von ihr wissen. Doch bevor Emily herausfinden kann, was mit ihm los ist wird Hollyhill erneut durch die Zeit katapultiert und landet im Jahr 1811! Für Emily einige Sekunden lang ein reiner Jane Austen-Traum, bis wie aus dem Nichts eine Kutsche, inklusive bewusstloser junger Dame, nach Hollyhill rattert. Die Suche nach Antworten führt zu einem abgelegenen Herrenhaus, düsteren Geheimnissen und dramatischen Auswirkungen auf Emilys Zukunft…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Auch hier sticht das Cover wieder an der Menge aus Jugendbüchern heraus: Knallig blau, mit feinen Illustrationen, passend zum Inhalt – ich bin begeistert! Dazu ist es absolut stimmig zum Vorgänger- und Nachfolge-Band der Trilogie:

    1. Zurück nach Hollyhill

    2. Verliebt in Hollyhill

    3. Für immer Hollyhill

     

    Der Schreibstil ist wieder flüssig zu lesen, beschreibt Umgebung, Zeit, Charaktere und Geschehen wunder- und stimmungsvoll. Die Geschichte startet nahtlos zum letzten Teil und damit – für mich erstaunlicherweise – noch vor Emilys Abreise nach München!

    Schnell gibt es ein Wiedersehen mit bekannten und liebgewonnenen Charakteren sowie ein Kennenlernen mit neuen Protagonisten. Hinzu kommen eine Menge an Intrigen und Geheimnissen sowie ein spannenden Fall in der Vergangenheit. Dabei handelt es sich bei „Verliebt in Hollyhill“ zwar immer noch um ein Jugendbuch, aber auch schwerere Themen, Entscheidungen und Gedanken werden behandelt. Emily lernt mehr über Hollyhill, die Gaben ihrer Mitreisenden und was Zeitreisen kosten kann…

    Emily konnte mich dabei mit der Klarheit ihrer Gedanken, moralischen Grundsätze, ihrem Vertrauen und ihren Entscheidungen für sich gewinnen. In die sie umgebenden Protagonisten hätte ich oft gerne noch mehr Einblick gewonnen. Die Zeit war sehr düster und wenig Platz für Humor. Dafür gab es zum Glück den ein oder anderen Moment mit schönen Gefühlen, Liebe, Vertrauen und Nähe, zur Auflockerung.

     

    》FAZIT:

    Kurzweiliger, unterhaltsamer 2. Teil der Trilogie, mit tieferen Einblicken in die Welt von Hollyhill, Intrigen, Geheimnissen, Krimi-Part und einer stringenten Emily.

  23. Cover des Buches Die ferne Hoffnung (ISBN: 9781542047883)
    Ellin Carsta

    Die ferne Hoffnung

     (147)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von der Hansensaga habe ich schon viel positives gehört und musste sie unbedingt selber lesen. 

    Ich bin sehr begeistert von dieser Familiensaga und konnte kaum aufhören mit lesen. Ab der ersten Seite konnte mich diese Geschichte fesseln. Es wurde nie langweilig und der Schreibstil ist so flüssig. Für mich ein richtiger Pageturner und 5 Sterne von mir. Eine absolute Leseempfehlung. Freue mich schon auf den nächsten Teil...habe alle zum Glück hier....

  24. Cover des Buches Wie man sich einen Lord angelt (ISBN: 9783426529188)
    Sophie Irwin

    Wie man sich einen Lord angelt

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Fispe21

    Dieser Roman entführt einen in die Welt der Bridgertons und anderen adligen Familien dieses Zeitalters. Besonders der Anfang gefiel mir gut. Man ist direkt in die Thematik eingestiegen und hat die Emotionen direkt zu spüren bekommen. Als sich dann herausstellte, dass Kitty nach London reisen würde, um einen heiratswürdigen Mann zu finden war ich Feuer und Flamme, vor allem weil ihre Schwester Cecily, die ich von allen am Meisten mochte, mitreiste. Das Kennenlernen und die beginnende sowie ausgeführte Beziehung von Kitty und James war sehr humorvoll und eben klassisch. Ein kleines Manko meinerseits ist jedoch, dass die Geschichte der beiden von Anfang an eher vorhersehbar war. Dennoch war es schön, die beiden auf ihrem Weg zu begleiten. Es wurde eine so schöne Atmosphäre erschaffen, dass man sich glatt selbst durch den Tanzsaal hat Wirbeln sehen und trotz der eigenen modernen Umgebung einfach im 19. Jahrhundert gelandet ist.


    Bemerkenswert finde ich auch, mit wie viel Witz die Autorin hierbei vorgegangen ist und es dabei nicht zu sehr übertrieben hat. Er hat sich wunderbar in den flüssigen Schreibstil eingebunden und die etwas ernsteren Stellen wurden sehr gut umgesetzt.


    Ich kann für dieses Buch ganz klar eine Leseempfehlung aussprechen. Allerdings sollte man kein spannungsgeladenes Buch erwarten, sondern eine schöne und seichte Entführung in bereits vergangene Zeiten.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks