Bücher mit dem Tag "1793"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1793" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492061315)
    Niklas Natt och Dag

    1793

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Schwendele

    „Ein Roman, der das Genre revolutioniert“ - so bin ich auf den Roman aufmerksam geworden. Das stimmt, zumindest in Bezug auf die Darstellung von Gewalt, um die sich leider ziemlich viel dreht.

    Mir stand mal wieder der Sinn nach einem historischen Roman, und da kam ich nicht an dem Erstling von Niklas Natt Och Dag vorbei. Er hat ja allerlei Vorschusslorbeeren erhalten. 

    Dass der Roman in Stockholm spielt war mir erst ziemlich egal. Im Laufe der Geschichte hat mich das Lesen der schwedischen Straßen- und Ortsnamen ziemlich genervt. Der Autor beschreibt  die Umgebung sehr genau, und das hat irgendwie meinen Lesefluss gestört.

    Das Ermittlerpaar ist ebenso ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ein einarmiger abgestürzter Ex-Soldat und ein Halbtoter ? Nun, inzwischen hat man ja alles schon durch. Der erste Teil der Buches war sehr langatmig und schwierig zu lesen. In der Zwischenzeit kamen mir eher Zweifel, ob ich das Buch doch weglegen soll. Zumal die Brutalität, welche im Buch schonungslos beschrieben wird schon frappierend ist. 

    Ein verstümmelter Leichnam, dem alle Gliedmaßen abgeschnitten wurden. Einschließlich der sehr bildlichen Beschreibung, das war stellenweise schon mehr als eine Spur drüber.

    Im Zweiten Teil wurde zumindest der Spannungsbogen relativ schnell hoch, und es entwickelte sich eine spannende und vor allem genial recherchierte, und in wahre Begebenheiten eingebettete Geschichte, welche in der Art für mich eine der spannendsten historischen Kriminalgeschichten darstellt.

    Wurden meine Erwartungen erfüllt ? Ja, die Story packt einen schon ziemlich. Wer explizite Handlungen ab kann und nicht zimperlich ist, Gewalthandlungen detailliert beschrieben zu ertragen, der ist hier richtig. Ansonsten: Lieber Finger weg. Hole ich mir den zweiten Teil ? Das weiß ich momentan noch nicht. Vermutlich muss ich den ersten Teil erst verdauen !

  2. Cover des Buches Die Elenden - Les Misérables (ISBN: 9783491961692)
    Victor Hugo

    Die Elenden - Les Misérables

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein Mann wird zu einer Strafe von vier Jahren verurteilt, weil er Brot geklaut hat und dabei eine Scheibe eingeschlagen hat. Das Leben als Galeerensträfling ist hart – mehrmals versucht der Mann namens Jean Valjean zu fliehen und wird erwischt. Aus den vier Jahren wird eine Haftstrafe von insgesamt 19 Jahren.

    Doch auch nachdem Valjean seine Strafe verbüßt hat, ist er kein freier Mann. Er muss sich an jedem Ort melden, an den er kommt. Seine Papiere brandmarken ihn als gefährlichen Ex-Sträfling. Trotz des Geldes, das er mühsam auf den Galeeren gespart hat, findet er keine Unterkunft und niemand, der ihm etwas zu Essen verkaufen möchte. Erst als er an das Haus des Bischofs Myriel von Digne gelangt, den Valjean durch seine sparsame Lebensweise nicht als solchen erkennt, bekommt er Essen und einen Schlafplatz. Doch Jean Valjean weiß, dass er wieder in die Welt hinaus muss und beschließt, das wenige Silber im Haus des Bischofs zu stehlen.

    Valjean, der sein Glück mittlerweile kennen müsste, wenn er versuchte, eine Straftat zu begehen, wird erwischt und wieder in das Haus des Bischofs gebracht. Doch Myriel von Digne reagiert auf Valjeans Diebstahl auf eine Art, die Valjeans gesamtes Leben verändern wird.

    »Gegen die Frauen und gegen die Armen, auf denen das Unrecht der Gesellschaft am schwersten lastete, war er stets nachsichtig. ›Die Sünden der Frauen, der Kinder, der Bedienten, der Schwachen, der Elenden und der Unwissenden‹, sagte er, ›sind immer die Schuld der Männer, der Eltern, der Brotgeber, der Starken, Reichen und Wissenden.‹«

    Jean Valjean ist einer von jenen, nach denen dieser Roman benannt ist: ›Les Misérables‹ – ›Die Elenden‹. Menschen, die nicht das Glück haben, in ein wohlhabendes Haus geboren zu sein, sondern mit den erdenklich schlechtesten Startbedingungen auf diese Welt kommen, die keine sichere ist. Jean Valjean ist in diesem Strudel, der ihn weiter hinab reißt. Er stahl Brot, wurde zum Sträfling und damit zu einem von der Gesellschaft ausgeschlossenen. Als ein solcher stiehlt er nicht mehr nur Brot, sondern Silber.

    »Wenn die Seele in Dunkelheit schmachtet, ist sie der Sünde zugänglich. Nicht der ist schuldig, der die Sünde begeht, sondern der die Finsternis erzeugt hat.«

    hnlich ergeht es den anderen Figuren in Victor Hugos Roman ›Les Misérables‹. Der jungen und schönen Fantine, der frechen und mutigen Eponine, dem kleinen Gavroche. Victor Hugo gelingt es, eine Welt um diese zu erschaffen, die berührt und in der ›die Elenden‹ in all ihrer Menschlichkeit sichtbar werden. Er zeigt sie verstrickt in ihre sozialen Umstände, die sie einengen und denen sie immer wieder bereit sind, etwas Leben abzutrotzen.

    Die Zeit, in der der Roman ›Les Misérables‹ ist eine, in der sich ein Umbruch ankündigen will. 1815 setzen die Geschehnisse ein und begleiten die Figuren bis 1832.

    »Es war schwer, sich einen herabgekommeneren Menschen als diesen vorzustellen. Er war von mittlerem Wuchse, stämmig, und bei Kräften. Sein Alter hätte man mit sechsundvierzig oder achtundvierzig Jahren angeben können.«

    Obwohl mehr als eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, seitdem Hugo diesen Roman veröffentlicht hat, sind die Kämpfe der Protagonisten nicht verstaubt. Er lädt den Leser ein, diese ›Elenden‹ bei dem Versuch zu begleiten, über sich hinauszuwachsen, in einer Zeit, die von Hunger und Armut geprägt war. Eine definitive Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Kydd - Zur Flotte gepresst (ISBN: 9783548263601)
    Julian Stockwin

    Kydd - Zur Flotte gepresst

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches LE CHEVALIER DE MAISON-ROUGE (ISBN: 9781150267062)
    Alexandre Dumas

    LE CHEVALIER DE MAISON-ROUGE

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle
    Der Roman spielt im Paris des Jahres 1793, in dem Jahr also, in dem die Revolution ihren Höhepunkt erreichte. Ein treuer Revolutionär, Maurice Lindey verliebt sich in eine Aristokratin Geneviève, verheiratet mit einem Monsieur Dixmer  und verliebt in den Titelhelden, den Chevalier de Maison-Rouge. Die Aristokraten versuchen, die Königin aus ihrem Gefängnis zu befreien und benutzen Maurice als Werkzeug ihrer Intrigen. Die Geschichte weiß, dass dieser Versuch scheitert, aber eine Weile wird aus Maurice und Geneviève ein glückliches Paar bevor sie das Schicksal ereilt.
    Obwohl Dumas seine Verehrung für das Königshaus deutlich heraushängt, verteilen sich gute und schlechte Menschen gleichmäßig auf beide Parteien und besonders Maurice und der Chevalier sind sich frappant ähnlich: mutig, ihrer Sache treu ergeben, aber nicht bereit, dass Leben anderer zu opfern. Maurice spricht es aus: "Wir hätten Freunde werden können."

    Der Roman ist ein bisschen platt und sehr kitschig, am Ende wird ganz heftig auf die Tränendrüse gedrückt, aber in seiner Art ist er gekonnt.

  5. Cover des Buches Unter feindlicher Flagge (ISBN: 9783751721707)
    Sean Th. Russell

    Unter feindlicher Flagge

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Die letzte Eskorte (ISBN: 9783751721677)
    Sean Th. Russell

    Die letzte Eskorte

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Der Leopardenjunge (ISBN: 9783499232626)
    Daniel Picouly

    Der Leopardenjunge

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Wind von Westen (ISBN: 9783738605914)
    Cordula Broicher

    Wind von Westen

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Nicoles-Leseecke

    📜 Meinung 

    Rheinland im Jahre 1793, kurz nach der französischen Revolution, dahin entführt mich die Autorin.

    Keine leichte Zeit, auch nicht für Balthasar, den er kämpft nicht nur ums überleben...

    Balthasar hat mich in vieler Hinsicht angenehm überrascht, dachte ich doch lange *Junge , dass kann nichts werden*, beweißt er mir das Gegenteil, wächst über sich hinaus und belehrt mich eines besseren.

    Auch Agnes, eine gelungene Persönlichkeit - anders als Balthasar - nimmt sie alles wie es kommt und wandelt es für sich zum Besten.

    Die Handlung - im Hintergrund eine zarte Liebesgeschichte - erzählt mir dann so viel mehr - klärt mich auf über die Zeit, die Umstände, lässt mich über Schwierigkeiten stolpern und lässt mich teilhaben am Kampf etwas zu erreichen.

    Komplett abgetaucht ins Jahr 1793, wandelte ich an der Seite der Protas durch die Zeit - konnte mir die Ereignisse bildlich vor Augen führen.

    📜 Fazit

    Eine gelungene Reise in eine Zeit von der wir heute nur aus Erzählungen kennen, die es aber  erreichen, dass man eine Vorstellung davon bekommt, welche Last die Menschen zu der Zeit tragen mussten.

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