Bücher mit dem Tag "1793"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1793" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492317931)
    Niklas Natt och Dag

    1793

     (400)
    Aktuelle Rezension von: derbibliophile

    Aus dem Klappentext:

    „Stockholm im Jahr 1793: Ein verstümmeltes Bündel treibt in der schlammigen Stadtkloake. Es sind die Überreste eines Menschen, fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt.“

    Es fällt mir sehr schwer für dieses Debüt die richtigen Worte zu finden. Verwoben, finster, dreckig, erschreckend, brutal und widerlich. Ende des 18. Jahrhunderts, Stockholm und durch das Leben geprägte Figuren. Eigentlich alles genau mein Ding und doch konnte es mich nicht überzeugen. Vielleicht hab ich es auch einfach nicht verstanden, dann möchte ich mich hier beim Autor entschuldigen.

    Der Einstieg war spannend und rasant. Das Kennenlernen des Ermittlers Cecil Winge und des Häschers Jean-Michael Cardell gefiel mir richtig gut, denn beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch noch bevor ich die Hälfte des Buches erreicht hatte, zog es sich. Die ständigen Sichtwechsel zwischen den Figuren, die zwar alle ihre Geschichte haben und die am Ende alle miteinander verbunden werden, war eine schöne Idee, hat es für mich jedoch ein wenig kaputt gemacht, denn einiges hat die Geschichte unnötig in die Länge gezogen. Vielleicht wollte der Autor hier einfach nur zu viel und das werde ich ihm nicht verübeln.
    Trotzdem, Atmosphäre schaffen, kann Niklas Natt och Dag. Das ranzige, widerliche und düstere Stockholm war manch einmal greifbar. Und ab und an, habe ich mich dabei ertappt, die Augen bei bestimmten Brutalitäten und Beschreibungen zusammen zu kneifen.
    Eine Chance möchte ich dem ganzen aber noch geben, denn der Folgeband (1794) liegt auf meinem Sub.

    📚 1793 (1)
    👨🏽‍💻 Niklas Natt och Dag
    📃 496
    🗓 2020
    📖 Piper

    Bewertung: ⭐️⭐️⚫️⚫️⚫️

  2. Cover des Buches Die Elenden - Les Misérables (ISBN: 9783491961692)
    Victor Hugo

    Die Elenden - Les Misérables

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein Mann wird zu einer Strafe von vier Jahren verurteilt, weil er Brot geklaut hat und dabei eine Scheibe eingeschlagen hat. Das Leben als Galeerensträfling ist hart – mehrmals versucht der Mann namens Jean Valjean zu fliehen und wird erwischt. Aus den vier Jahren wird eine Haftstrafe von insgesamt 19 Jahren.

    Doch auch nachdem Valjean seine Strafe verbüßt hat, ist er kein freier Mann. Er muss sich an jedem Ort melden, an den er kommt. Seine Papiere brandmarken ihn als gefährlichen Ex-Sträfling. Trotz des Geldes, das er mühsam auf den Galeeren gespart hat, findet er keine Unterkunft und niemand, der ihm etwas zu Essen verkaufen möchte. Erst als er an das Haus des Bischofs Myriel von Digne gelangt, den Valjean durch seine sparsame Lebensweise nicht als solchen erkennt, bekommt er Essen und einen Schlafplatz. Doch Jean Valjean weiß, dass er wieder in die Welt hinaus muss und beschließt, das wenige Silber im Haus des Bischofs zu stehlen.

    Valjean, der sein Glück mittlerweile kennen müsste, wenn er versuchte, eine Straftat zu begehen, wird erwischt und wieder in das Haus des Bischofs gebracht. Doch Myriel von Digne reagiert auf Valjeans Diebstahl auf eine Art, die Valjeans gesamtes Leben verändern wird.

    »Gegen die Frauen und gegen die Armen, auf denen das Unrecht der Gesellschaft am schwersten lastete, war er stets nachsichtig. ›Die Sünden der Frauen, der Kinder, der Bedienten, der Schwachen, der Elenden und der Unwissenden‹, sagte er, ›sind immer die Schuld der Männer, der Eltern, der Brotgeber, der Starken, Reichen und Wissenden.‹«

    Jean Valjean ist einer von jenen, nach denen dieser Roman benannt ist: ›Les Misérables‹ – ›Die Elenden‹. Menschen, die nicht das Glück haben, in ein wohlhabendes Haus geboren zu sein, sondern mit den erdenklich schlechtesten Startbedingungen auf diese Welt kommen, die keine sichere ist. Jean Valjean ist in diesem Strudel, der ihn weiter hinab reißt. Er stahl Brot, wurde zum Sträfling und damit zu einem von der Gesellschaft ausgeschlossenen. Als ein solcher stiehlt er nicht mehr nur Brot, sondern Silber.

    »Wenn die Seele in Dunkelheit schmachtet, ist sie der Sünde zugänglich. Nicht der ist schuldig, der die Sünde begeht, sondern der die Finsternis erzeugt hat.«

    hnlich ergeht es den anderen Figuren in Victor Hugos Roman ›Les Misérables‹. Der jungen und schönen Fantine, der frechen und mutigen Eponine, dem kleinen Gavroche. Victor Hugo gelingt es, eine Welt um diese zu erschaffen, die berührt und in der ›die Elenden‹ in all ihrer Menschlichkeit sichtbar werden. Er zeigt sie verstrickt in ihre sozialen Umstände, die sie einengen und denen sie immer wieder bereit sind, etwas Leben abzutrotzen.

    Die Zeit, in der der Roman ›Les Misérables‹ ist eine, in der sich ein Umbruch ankündigen will. 1815 setzen die Geschehnisse ein und begleiten die Figuren bis 1832.

    »Es war schwer, sich einen herabgekommeneren Menschen als diesen vorzustellen. Er war von mittlerem Wuchse, stämmig, und bei Kräften. Sein Alter hätte man mit sechsundvierzig oder achtundvierzig Jahren angeben können.«

    Obwohl mehr als eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, seitdem Hugo diesen Roman veröffentlicht hat, sind die Kämpfe der Protagonisten nicht verstaubt. Er lädt den Leser ein, diese ›Elenden‹ bei dem Versuch zu begleiten, über sich hinauszuwachsen, in einer Zeit, die von Hunger und Armut geprägt war. Eine definitive Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Wind von Westen (ISBN: 9783738605914)
    Cordula Broicher

    Wind von Westen

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Nicoles-Leseecke

    📜 Meinung 

    Rheinland im Jahre 1793, kurz nach der französischen Revolution, dahin entführt mich die Autorin.

    Keine leichte Zeit, auch nicht für Balthasar, den er kämpft nicht nur ums überleben...

    Balthasar hat mich in vieler Hinsicht angenehm überrascht, dachte ich doch lange *Junge , dass kann nichts werden*, beweißt er mir das Gegenteil, wächst über sich hinaus und belehrt mich eines besseren.

    Auch Agnes, eine gelungene Persönlichkeit - anders als Balthasar - nimmt sie alles wie es kommt und wandelt es für sich zum Besten.

    Die Handlung - im Hintergrund eine zarte Liebesgeschichte - erzählt mir dann so viel mehr - klärt mich auf über die Zeit, die Umstände, lässt mich über Schwierigkeiten stolpern und lässt mich teilhaben am Kampf etwas zu erreichen.

    Komplett abgetaucht ins Jahr 1793, wandelte ich an der Seite der Protas durch die Zeit - konnte mir die Ereignisse bildlich vor Augen führen.

    📜 Fazit

    Eine gelungene Reise in eine Zeit von der wir heute nur aus Erzählungen kennen, die es aber  erreichen, dass man eine Vorstellung davon bekommt, welche Last die Menschen zu der Zeit tragen mussten.

    🏤

  4. Cover des Buches Kydd - Zur Flotte gepresst (ISBN: 9783548263601)
    Julian Stockwin

    Kydd - Zur Flotte gepresst

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches LE CHEVALIER DE MAISON-ROUGE (ISBN: 9781150267062)
    Alexandre Dumas

    LE CHEVALIER DE MAISON-ROUGE

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle
    Der Roman spielt im Paris des Jahres 1793, in dem Jahr also, in dem die Revolution ihren Höhepunkt erreichte. Ein treuer Revolutionär, Maurice Lindey verliebt sich in eine Aristokratin Geneviève, verheiratet mit einem Monsieur Dixmer  und verliebt in den Titelhelden, den Chevalier de Maison-Rouge. Die Aristokraten versuchen, die Königin aus ihrem Gefängnis zu befreien und benutzen Maurice als Werkzeug ihrer Intrigen. Die Geschichte weiß, dass dieser Versuch scheitert, aber eine Weile wird aus Maurice und Geneviève ein glückliches Paar bevor sie das Schicksal ereilt.
    Obwohl Dumas seine Verehrung für das Königshaus deutlich heraushängt, verteilen sich gute und schlechte Menschen gleichmäßig auf beide Parteien und besonders Maurice und der Chevalier sind sich frappant ähnlich: mutig, ihrer Sache treu ergeben, aber nicht bereit, dass Leben anderer zu opfern. Maurice spricht es aus: "Wir hätten Freunde werden können."

    Der Roman ist ein bisschen platt und sehr kitschig, am Ende wird ganz heftig auf die Tränendrüse gedrückt, aber in seiner Art ist er gekonnt.

  6. Cover des Buches Unter feindlicher Flagge (ISBN: 9783751721707)
    Sean Th. Russell

    Unter feindlicher Flagge

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Die letzte Eskorte (ISBN: 9783751721677)
    Sean Th. Russell

    Die letzte Eskorte

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der Leopardenjunge (ISBN: 9783499232626)
    Daniel Picouly

    Der Leopardenjunge

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Ein verwegener Viscount (Regency Beauties-Reihe 5) (ISBN: B09WQLX1GH)
    Shirlee Busbee

    Ein verwegener Viscount (Regency Beauties-Reihe 5)

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ayumaus

    Klappentext:

    Um ihr Dorf und die Reste ihres Familienvermögens vor ihrem verschwenderischen Cousin zu schützen, führt die ebenso schöne wie furchtlose Emily Townsend heimlich einen Schmugglerring an. In einer stürmischen Nacht muss sie eine besonders gefährliche Ladung beschaffen. Doch als ihre Männer einen verletzten Fremden aus dem Meer retten, sieht sich Emily mit ihrem bisher gefährlichsten – und verlockendsten – Gegner konfrontiert …

    Der frischgebackene Viscount Barnaby Joslyn ist fest entschlossen herauszufinden, wer sein Leben bedroht. Doch als er der temperamentvollen Miss Townsend begegnet, sieht er sich einer ganz neuen Gefahr ausgeliefert – der Gefahr sein Herz zu verlieren und sich einer unwiderstehlichen Liebe hinzugeben …

    Über das Buch:

    Diesmal ist es ein Teil, der in eine ganz andere Richtung geht. Hier sind Schmuggler am Werk. Frauen die Hilfe vor nahen Angehörigen benötigen und man seiner eigenen Familie nicht trauen kann.

    All das strömt auf dem neuen Viscount Barnaby Joslyn ein. Ein junger Amerikaner mit sehr interessanten nahen Angehörigen, die in England nicht gern gesehen werden. 

    Emily muss etwas tun und beschließt die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Da sind ihre alte, taffe und hippige Großtante Cornelia und die liebenswerte junge Stiefmutter wahre Gefährten. 

    Emily und Lord Joslyn sind ein gutes Team. Die Dorfbewohner sind ein gutes Volk und ich kann sie verstehen. Die Tante ist einfach mega. So eine muss man in der Familie haben. Aber die eigene männliche Familie,  vor der muss man sich in acht nehmen. 

    Lamb und Lucien sind sehr interessante Männer und immer für eine Unterhaltung sowie Überraschung gut. Das ist Zusammenhalt. 

    Mögliche Täter für die Anschläge gibt es viele. Cousins,  Angestellte und Schmuggler. Aber schlimm, dass man seine eigenen Familienangehörigen nicht voll Vertrauen kann. 

    Das Thema Schmuggel fand ich interssant. Auch das ein Amerikaner weil er der ältere ist, dann Viscount wird. Das finde ich anständig und ehrlich.

    Es war aufregend aber manchmal ging es mir zu langsam. Mir hat auch der englische Charme gefehlt. Obwohl Charme vorhanden war. Das ist es ja, warum ich so gerne englische historische Adelsromannzen lese. Da haben mich zwei bestimmte Männer und Tante Cornelia unterhalten statt englischen Charme. 

    Das Cover ist hübsch und hat ihren Wiedererkennungswert. 

    Danke an dem dp-Verlag für das Buch. 

    Schöne Lesegrüße aus Berlin. 

    Ayumaus (Sandra) 

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