Bücher mit dem Tag "15. jahrhundert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "15. jahrhundert" gekennzeichnet haben.

234 Bücher

  1. Cover des Buches Das Kind, das nachts die Sonne fand (ISBN: 9783404171804)
    Luca Di Fulvio

    Das Kind, das nachts die Sonne fand

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Chris60

    Das Buch ist so bildlich beschrieben, dass ich mich total in die Geschichte und Zeit hineinversetzt fühlte. Super geschrieben, es liest sich auch etwas wie ein Märchen. Liebe, Abenteuer allerdings auch die Brutalität der damaligen Zeit wird sehr deutlich dargestellt und es fasziniert und entsetzt zugleich. Ich bin begeistert und kann diesen abenteuerlichen Historienroman absolut empfehlen!

  2. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus

    Der historische Roman "Feuerrot" wurde von Nina Blazon im Februar 2016 im Ravensburger Verlag veröffentlicht.

    Dieses Buch erzählt einen Teil der Geschichte der Hexenverfolgung. Die Geschichte spielt in Ravensburg im Jahr 1484. Ein Gast taucht im Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis aus, zeitgleich trifft der Inquisitor Heinrich Kramer in Ravensburg ein. Dieser schreibt an dem Malleus Maleficarum, dem Hexenhammer, das wichtigste Werk der Hexenverfolgung.

    Als die Dinge nicht so laufen, wie der Gast es sich wünscht, fängt er an die Frauen als Hexen zu bezeichnen. Dies ist ein Todesurteil und der Verrat nimmt seinen Lauf.

    Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch mit überraschenden Wendungen. Einiges mag man zwischendurch erahnen, aber die Autorin treibt es immer noch ein Stück weiter. Doch lest am besten einfach selbst. 

  3. Cover des Buches Wolkenkuckucksland (ISBN: 9783406774317)
    Anthony Doerr

    Wolkenkuckucksland

     (100)
    Aktuelle Rezension von: sonnenseiten_des_lesens

    Titel: Wolkenkuckucksland

    Autor: Anthony Doerr

    Verlag: C.H. Beck

    Seitenzahl: 532 Seiten

    Inhalt: Es geht um Kinder in einer zerbrochenen Welt und auf dem Weg erwachsen zu werden. Sie befinden sich in unterschiedlichen Lebenssituationen und Ländern, zudem leben sie zu verschiedenen Zeiten und dennoch gibt es Gemeinsamkeiten, die Anthony Doerr auf geschickte Weise zusammenfügt.

    Meinung: Eine Zusammenfassung der Geschichte fällt mir, ob der Komplexität des Buches, wirklich sehr schwer.
    Auch muss ich gestehen, dass mir eine Rezension nicht leichtfällt. Der Start in das Buch ist mir nicht leichtgefallen. Durch die ständigen Perspektivwechsel stellte sich zunächst kein richtiger Lesefluss ein.
    So befinden wir uns mit Anna und Omeir im Jahre 1453 in Konstantinopel in einem historischen Roman und mit Konstance, welche in einem Raumschiff lebt, in einer Science-Fiction Geschichte. Mit Zeno erleben wir Phasen des Vietnamkrieges, aber auch die Gegenwart, in welcher zudem Seymour eine große Rolle spielt. Alle Personen haben schon einmal gemeinsam, dass sie nicht dem „Mainstream“ ihrer jeweiligen Zeit entsprechen. Es werden Themen wie Naturschutz und Kriege angesprochen, sowie die Liebe zum geschriebenen Wort. Durch die kurzen Kapitel, welche jeweils die Geschichte eines der Charaktere näher beleuchteten, waren die Personen für mich jedoch leider lange nicht greifbar. Insoweit folgt man mehreren Erzählsträngen in verschiedenen Zeitebenen und somit brauchte es für mich eben auch seine Zeit, um mit den einzelnen Protagonisten warm zu werden.

    Wusste man zunächst auch nicht, wohin die Reise führt, haben sich die Fäden und Erzählstränge hinterher jedoch recht stimmig zusammengefügt. Hierbei spielte eine uralte Erzählung von Antonios Diogenes mit dem Namen „Wolkenkuckucksland“, verfasst auf 24 Tafeln, eine große Rolle. Eine gewisse Affinität oder etwas Hintergrundwissen zur griechischen Mythologie und Literatur ist beim Lesen des Buches vielleicht von Vorteil.

    Jeder der einzelnen Charaktere ist auf der Suche, nach einem Platz im Leben und einem Zuhause. Wobei ich hier jedoch zugeben muss, dass die einzelnen Erzählstränge letztendlich relativ abrupt abgeschlossen wurden.

    Doch wahrscheinlich lag der Fokus von Anthony Doerr nicht unbedingt auf einem ausgeschmückten Ende der einzelnen Personen, sondern tatsächlich auf der Verbindung der verschiedenen Geschichten zueinander. Die einzelnen Fäden wurden abschließend zu einem großen Ganzen verwoben, die einzelnen Erzählstränge führten letztendlich zueinander und alles ergab durchaus Sinn.


    Fazit: Ich weiß, dass das Buch viele Fans hat und für viele Leser:innen ein Lebenshighlight ist. Mich hat es jedoch leider nicht so recht packen können.

  4. Cover des Buches Das Kreuz des Pilgers (ISBN: 9783749901586)
    Petra Schier

    Das Kreuz des Pilgers

     (156)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Reinhild und ihr Gemahl Gottfried wollen in ihre Heimat Koblenz zurückkehren. Doch leider werden sie von einer Räuberbande überfallen und Reinhild entgeht nur knapp dem Tod. Für Gottfried endet dieser Überfall tödlich, weil er einem kleinen Mädchen das Leben rettet. Nur langsam erholt sie sich von diesem schrecklichen Ereignis. Doch ihr ist auch schnell bewusst, dass sie allein für ihren Sohn, wieder heiraten muss. Auch wenn ihr immer klarer wird, dass für sie da nur ein Mann in Frage kommt, weiß sie auch das eine Verbindung mit ihm vor allem ihr Vater nicht gutheißen wird…

    Dieser neue Reihenauftakt schließt an die Kreuz-Trilogie an. Aber auch ohne Vorwissen, kann man diesen Roman gut lesen. Mir war auch anfangs nicht bewusst, dass es eine Vorgänger-Reihe gibt. Es werden ein paar Geschehnisse kurz angedeutet und gut in die Geschichte eingebaut, so dass man keinerlei Nachteile als Neueinsteiger hat. Außerdem gibt es zu Beginn des Buches ein sehr hilfreiches Personenregister, da man gerade am Anfang erstmal vielen Personen begegnet und die jeweiligen Verwandtschaftsbeziehungen vielleicht nicht gleich klar werden. So dass es sehr gut ist auf dieses zurückgreifen zu können.

    Vorrangig wird diese Geschichte aus der Sicht von Reinhild, Palmiro und Conlin erzählt. Die drei kennen sich schon seit der Kindheit und treffen jetzt wieder aufeinander. Ich fand es sehr spannend mit der Zeit ihre jeweiligen Geschichten und Beziehung zueinander zu erfahren. Die Autorin schafft es sehr gut dem Leser häppchenweise immer mehr Details und Geheimnisse über die Figuren zu präsentieren. So dass für mich die Figuren wirklich bis zum Ende hin teilweise noch sehr geheimnisvoll, aber vor allem interessant wirkten.

    Mal etwas ganz anderes und besonders fand ich die Geschichte um die alte Reliquie. Dieses Kreuz, dass jetzt im Besitz von Palmiro ist, tauchte wohl schon in der vorherigen Trilogie auf und birgt so einige Geheimnisse. Die natürlich noch längst nicht alle gelüftet sind. Mit dieser Reliquie bekommt diese Geschichte auch einen fast mystischen oder fantastischen Anstrich, den ich anfangs erstmal etwas merkwürdig fand. Aber im Nachwort erklärt die Autorin für mich sehr logisch diesen Aspekt. Und ich bin sehr gespannt wie es dahingehend im zweiten Band weiter geht. Vor allem weil man nach diesem offenen Ende sowieso unbedingt weiter lesen muss.

    Wer gut recherchierte Romane mag und auch nicht gegen etwas Mystik in historischen Geschichten abgeneigt ist, kommt hier auf seine Kosten.

  5. Cover des Buches Das Gold des Lombarden (ISBN: 9783499270888)
    Petra Schier

    Das Gold des Lombarden

     (76)
    Aktuelle Rezension von: theophilia

    Klappentext aus Amazon

    “ Die Macht des Geldes
    Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen.
     Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …“

     Meine Meinung

    Das Buch mit 448 Seiten und 24 Kapitel ist der erste Band der Lombarden Reihe.

    Es macht Sinn die Lombarden Trilogie  mit dem ersten Band zu beginnen. Es ist aber nicht zwingend notwendig.

     

    Das Buch umfasst einen sehr kurzen Zeitrahmen innerhalb weniger Wochen.

     

    Mir gefällt sehr gut, dass Frau Schier selbständige, gut ausgebildete Frauen in ihren historischen Romanen als Hauptfigur haben. Es zeigt ein ganz anderes Bild auf das dünstete Mittelalter. Frau Schier macht sich viel Mühe ihre Bücher historisch richtig

    darzustellen.

     

    Der Autorin ist ein ausführliches Personenverzeichnis mit Beziehungsgeflecht sehr wichtig. Ohne dieses wäre der Roman nur schwer zu verstehen. Zudem enthält das Buch ein Stadtplan   von Köln aus  dem Jahr 1423.

     Fazit

    Spannender historischer Roman – auch ein Krimi

     

  6. Cover des Buches Sturmvogel (ISBN: 9783453417960)
    Conn Iggulden

    Sturmvogel

     (68)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    1437: Englands kränklicher König Henry VI. ist unfähig zu reagieren, was das Königshaus bedroht. Zusätzlich kommt es zu erneuten Konflikt mit Frankreich, der England in eine Katastrophe stürzen könnte. Um die Wogen zu glätten und die Macht zu sichern heiratet Henry die französische Adelige Margaret von Anjou. Aber die neue Vereinbarung mit den verhassten Franzosen ruft bei Englands Bevölkerung Empörung, Bestürzung und Angst hervor. Richard, Duke von York, sieht dadurch eine Chance, den aufkommenden Hass gegen den König und seiner französischen Gemahlin für sich zu nutzen…

    Sturmvogel ist der erste Teil der Rosenkrieg-Serie von Conn Iggulden

    Die Zeit der Rosenkriege ist mir auf der geschichtlichen Ebene nicht wirklich gut geläufig, wie ich beim lesen dieses Buches feststellen musste. Dies machte es mir nicht immer einfach die Namen und die Zusammenhänge zuzuordnen. Trotz Stammbaum war es für mich nicht immer sofort zu erkennen wie wer mit wem zusammengehört, da die adligen Engländer zu der Zeit wohl nicht viel von Namensvielfalt hielten. 

    Bei diesem Buch liegt das Augenmerk nicht so auf die zwischenmenschlichen Beziehungen sondern vor allem auf den Ereignissen, den politischen Gegebenheiten und Ränken und natürlich den Kampf- und Schlachtszenen. Mich konnte dieses Buch damit über große Teile fesseln und ich empfand es mal als was anderes.

    Im Nachwort erläutert der Autor die historischen Ungenauigkeiten, was mir gefallen hat, da nicht einfach darüber hinweggegangen wurde.

     

    Mein Fazit:

    Ein spannender historischer Roman, der mich trotz kleiner Schwierigkeiten fesseln konnte.

  7. Cover des Buches Grave Mercy - Die Novizin des Todes (ISBN: 9783570401569)
    Robin LaFevers

    Grave Mercy - Die Novizin des Todes

     (251)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich, als man es im englischsprachigen Raum mit der berühmten Throne of Glass Serie von Sarah J. Maas verglich und die Grave Mercy Reihe als deutlich besser darstellte, wenn es um junge Frauen als Auftragsmörderinnen ging. Also lag das Buch schon ziemlich lange auf meinem SuB und jetzt endlich hatte ich mal Zeit, um diesen Vergleich zu überprüfen und mein Fazit....naja, es ist jetzt nicht besser, aber auch nicht schlechter. Im Grunde würde ich beide Bücher, zumindest die 1. in der Reihe, als fast gleichwertig darstellen. 

    Es ist jetzt schon einige Tage her, seit ich das Buch, übrigens sehr leicht und schnell zu lesen, fertig habe und so langsam beginnen schon die Details zu verblassen. Die zwei Hauptprotagonisten sind insgesamt gut geschrieben, die Handlung ok.

    Was mich persönlich gestört hat, und das ist nur meinem eigenem Geschmack zu verschulden, ist die Einbindung der Geschichte in einen realen historischen Kontext. Das habe ich mir so gar nicht erwartet. Hier bekommt man also mehr historischen Jugendroman mit einigen übernatürlichen Teilen präsentiert.

    Insgesamt 3 Sterne für Grave Mercy und da die Folgebände soviel ich gesehen habe 2 andere Protagonistinnen verfolgt, werde ich es auch bei diesem einen Buch der Autorin sein lassen. 

  8. Cover des Buches Das Geheimnis des Glasbläsers (ISBN: 9783404176274)
    Ralf H. Dorweiler

    Das Geheimnis des Glasbläsers

     (52)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Was für eine Reise durch Europa! Ich bin noch ganz außer Atem, nachdem ich Simon und Ulf bei ihrem Abenteuer vom Schwarzwald bis ins ferne Konstantinopel begleiten durfte. Hier hat einfach alles gepasst, die lebendige Beschreibung der verschiedenen Charaktere, die ausdrucksvoll gezeichneten Landschaften, die lebendigen Kampfszenen und natürlich die Kapriolen der Liebe – denn ewig lockt das Weib ... 

    Es war schon ein außergewöhnliches Trüppchen was sich schließlich nach einer über einjährigen Odyssee am Bosporus tummelte, um die schöne Marietta aus den Klauen des Bösen zu retten. Es mangelte bei dem ungewöhnlichen Unterfangen vornehmlich an die Rezeptur des Kristallglases zu kommen nicht an gefährlichen Situationen, sei es bei der Alpenüberquerung, im trubeligen Venedig oder an der Mauer in der byzantinischen Hauptstadt, die auch als das „zweite Rom“ bekannt war. Dafür war es umso herzerwärmender zu beobachten, wie Simon und Ulf allmählich zu einer Einheit verschmolzen. Die beiden Kerle, die sich erst nicht riechen konnten. Und die dann mal so ganz nebenbei auch noch den Kreuzmörder zur Strecke brachten. 

    Lieber Ulf, das von dir kreierte Abenteuer hat mir aber nicht nur viel Spaß beim Lesen bereitet, sondern mich auch viel gelehrt über die wunderbare Kunst der Glasbläserei, über das Leben in Venedig im 15. Jahrhundert und über die Eroberung Konstantinopels, die gleichzeitig den Untergang des byzantinischen Reichs bedeutete. Das Rezept für „Spaghetti alla puttanesca“ ist schon auf meinen Speiseplan gewandert und wird nachgekocht. Ich werde beim Genießen an dich denken ;)

    Von mir bekommt dein tollkühnes Unterfangen in Schriftform die volle Punktzahl und natürlich eine Leseempfehlung. 

  9. Cover des Buches Die große Lombarden-Box (ISBN: 9783958628090)
    Petra Schier

    Die große Lombarden-Box

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Briggs

    Bevor die eigentliche Erzählung um die Witwe Aleydis und den Gewaltrichter Vinzenz van Clewe einsetzt, erfahren wir in "Das Gold des Lombbarden", wie Aleydis Weg begann.
    Mich überrascht hier bereits auf den ersten Seiten, dass hier nicht nur eine junge Frau, wenn auch in eine "gute Familie" hineingeboren, nicht nur der Schrift und des Rechnens, sondern auch mehrerer Sprachen mächtig sein soll, aber ich vertraue Petra schier einfach, dass sie das gut recherchiert haben wird. Dass in der direkten Rede aber Wörter wie "indiskutabel", "signifikante Veränderung" fallen, erscheint mir doch etwas weit hergegriffen.

    Ttrotzdem gefällt mir der Band sehr gut und macht neugierig auf den zweiten Teil "Der Ring des Lombarden", der für mich noch ein wenig kriminalistischer und sehr aufregend ist,, im Gegensatz zum ersten Band aber in sich nicht geschlossen ist.
    Also los: Weiterhören!

    Im letzten Band "Die Rache des Lombarden" schließt sich erwartungsgemäß der Kreis. Wieder erstaunt mich Petra Schier, indem bereits im Mittelalter Hundemarken vorgeschrieben waren.
    Nachdem ich mich aber so gern hab in diese Zeit entführen lassen, gibt es ine Szene, die in krassem Gegensatz zu allem stand, was bis dahin nur angedeutet war, und die erscheint mir tatsächlich nicht nur unnötig, sondern richtiggehend unpassend.

    So hinterlässt mich die komplette Box etwas ratlos. Ich hab sehr gern gehört, aber so richtig begeistert kann ich diese Rezension nicht absenden.

  10. Cover des Buches Die Schwester der Königin (ISBN: 9783746633701)
    Philippa Gregory

    Die Schwester der Königin

     (244)
    Aktuelle Rezension von: BookEla

    Es fühlte sich beim lesen wirklich so an als ob ich an Ort und Stelle war. Ich habe mit allen Protagonisten mitgefühlt, sämtliche Emotionen wurden beim lesen spürbar. Dieses Buch macht süchtig und kann ich nur jedem ans Herz legen der gerne Historische Roman liest!!! 

  11. Cover des Buches Der Teufelsfürst (ISBN: 9783937357751)
    Silvia Stolzenburg

    Der Teufelsfürst

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    Kein Roman über Vampire und Untote, dafür ein historischer Roman, der im fünfzehnten Jahrhundert angesiedelt ist und die Geschichte des „wahren“ walachischen Fürsten Vlad Draculea erzählt, der wohl als Vorbild des Vampirromans diente. Dieser erlitt in seiner Jugend, als Geisel am türkischen Sultanshof, unglaubliche Brutalität, wurde geschlagen, gefoltert und zum Kriegsdienst gezwungen. Eine Jugend, die ihn prägte und später, als Fürst der Walachei, ebenso grausam handeln ließ.

    Zugleich wird hier die Geschichte der Ulmer Kaufmannstochter Zehra von Katzenstein erzählt, die in ihrer Heimatstadt einer Intrige zum Opfer fällt und daraufhin als Hexe verurteilt und verbannt wird. Auf abenteuerlichen Wegen gelangt sie schließlich an den Hof des Fürsten Vlad  und wird seine Geliebte.

    Ein weiterer Strang der Geschichte widmet sich Zehras Bruder Utz, der als Kaufmann in Ulm und auf weiten Handelsreisen gen Osten, ebenfalls einige Abenteuer zu bestehen hat.

    Die von der Autorin gewählte Erzählweise ist für den Leser ein wenig anstrengend. Ständig springt man vom Sultanshof in der Türkei nach Ulm, von der Walachei nach Transsylvanien etc. Da ist es schon eine Herausforderung, all die handelnden Personen im Blick zu behalten und dem Handlungsstrang zu folgen. Zudem muss man ein gehöriges Maß an Unerschrockenheit mitbringen, um die doch recht detaillierten Schilderungen der verschiedenen Foltermethoden zu ertragen. Man fragt sich manchmal, ob es wirklich sein kann, dass ein einzelner Herrscher derart in seinem Land wütet … Rechnet man einmal die damalige Bevölkerungszahl gegen, müsste Vlad Draculea die ihm gehörenden Ländereien fast entvölkert haben. Aber nur so viel dazu. Sicher, die Zeiten waren vermutlich um einiges härter als das heute der Fall ist. Aber dennoch, da geben ich einem meiner Vorrezensenten Recht, wäre eine etwas weniger detaillierte Schilderung ausreichend gewesen. Nach dem zwanzigsten Pfählen eines Gegners reicht es eigentlich, wirklich vorstellen möchte man es sich nicht.

    Insgesamt vermag die Geschichte durchaus zu fesseln, und wer sich nicht an detaillierten Schilderungen mittelalterlicher Folter stört, bekommt eine historisch recht gut recherchierte Story geboten, die auch sprachlich ausgefeilt ist. Von mir bekommt „Der Teufelsfürst“ vier Sterne …

  12. Cover des Buches Die Wölfe vor den Toren (ISBN: 9783499001826)
    Astrid Fritz

    Die Wölfe vor den Toren

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Lucy_Wichmann

    Ich liebe dieses Buch und habe es schon 2 mal durchgelesen. Selbst wenn man nicht von Anfang an bei der Serie dabei war ist man dennoch sehr gut im bilde. 

  13. Cover des Buches Die Fährmannstochter (ISBN: 9783442382552)
    Andrea Schacht

    Die Fährmannstochter

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Myntha wohnt mit ihrer Großmutter Enna, ihrem Vater und ihren beiden älteren Brüdern Haro und Withold im Fährhaus von Mühlheim bei Köln.
    Sie hat den Ruf eine Unholdin und Wiedergängerin zu sein, nachdem sie bei einem Unwetter in den Rhein fiel und zunächst scheinbar tot, aber doch nur bewusstlos in der Kirche aufgebahrt wurde und dann plötzlich zu neuem Leben erwachte.
    Während sie mit ihrem Ruf zu kämpfen hat taucht ein Fremder auf und nimmt Quartier in ihrer Nähe , und in Köln brechen sonderbare Feuer aus.
    Hat alles irgendwie einen Zusammenhang?

    Ich liebe den Schreibstil von Andrea Schacht und habe dieses Buch nun auch schon zum dritten Mal gelesen. Immer mal wieder, wenn ein neuer Band der Serie herauskam.
    Myntha hat es nicht leicht. Sie ist inzwischen Ende 20 und noch nicht verheiratet. Nachdem ihr Verlobter im Rhein ertrunken ist und sie angeblich als Wiedergängerin herum läuft, war die Schar der Werber gering. Sie tändelt mit Karol einem jungen Händler und auch ein Besitzer einer der Rheinmühlen zeigt Interesse.
    Leider nicht wirklich Kandidaten die ihr Herz verdienen.
    Sie muss immer auf der Hut sein vor Vikar Vollmarus der es sich scheinbar zur Lebensaufgabe gemacht hat sie bei einem Exorzismus von ihrem Teufel zu befreien.
    Wie schön, dass sie aber auch in der Nonne Bilke eine Freundin, und auch sonst ein frohes Gemüt hat.

    Im benachbarten Köln kommt es zu unbedachten Bränden in Gotteshäusern. Im Kloster von Machabäern kommt sogar die Oberin bei einem solchen Brand zu schaden und es gilt herauszufinden was dort vorgefallen ist und ob es Verbindungen zwischen den Bränden gibt.
    Myntha, die zu der Zeit eine Auszeit im Kloster nahm, macht sich daran den Dingen auf den Grund zu gehen.

    Sie hat immer noch gute Verbindungen zu Frau Allys und ihrem Hausstand, in dem sie als junge Frau weilte.
    Hier kommen auch Verbindungen zu Tage mit den Allys Romanen von Andrea Schacht.
    Es wirkt wie eine große Familiensaga und wenn man diese Bücher auch gelesen hat, fühlt man sich schon direkt nach den ersten Seiten wieder heimisch und angekommen im mittelalterlichen Köln im 14. und 15. Jahrhundert.

    Haro und Withold sollen auch unter die Haube, sind aber so schüchtern das sie sich nicht trauen eine Frau überhaupt anzusehen, geschweige denn anzusprechen.

    Frederic Bowman, der sich in der Nähe des Fährhauses in einer kleinen Kate eingerichtet hat birgt auch viele Geheimnisse denen es so nach und nach gilt auf die Spur zu kommen.

    Es wird also hier wieder einiges an Kriminalfall aufgeklärt und auch die Lebensumstände der einfachen Menschen im Mittelalter in bunten Farben aber doch sehr realistisch geschildert.
    Und über allem schwebt eine Idee einer Liebesgeschichte, die sich aber erst noch entwickeln muss. Ich als Leser selbst erhoffe es mir aber für die beiden, die noch so gar nicht wirklich den anderen wahrgenommen haben.

    Ein tolles Buch und ein super Einstieg in die Reihe um die Fährmannstocher Myntha. Mich hat es gefesselt und ich bin ganz tief in die Geschichte eingetaucht und musste sie beim ersten Mal in einem Rutsch lesen.

  14. Cover des Buches Tod im Höllental (ISBN: 9783499273476)
    Astrid Fritz

    Tod im Höllental

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Wie es sich schon am Ende des 3. Bandes „Das Siechenhaus“ angedeutet hat, sind Serafina und Achaz jetzt ein Paar und die Hochzeit steht an.     Doch statt der Vorfreude auf die gemeinsame Zukunft mit dem Stadtarzt, überschattet die Sorge um die Schwesternsammlung die Vorbereitungen der Feierlichkeiten.   Seit einiger Zeit ist ein Wanderprediger in Freiburg, der mit viel Nachdruck gegen die Beginen hetzt.   Ihnen wird Ketzerei nachgesagt. Als eine tote Begine gefunden wird,  versucht die Meisterin Catharina Hilfe beim Konstanzer Bischof zu erbitten. Dafür macht sie sich auf nach Villingen. Der Weg dorthin führt durch eine tiefe Schlucht, die das 'Höllental' genannt wird.   Dort gerät die Meisterin in einen Hinterhalt und wird gefangen genommen.   Serafina macht sich auf den Weg und will ihrer Meisterin helfen.  

    Mir hat diese Geschichte wieder hervorragend gefallen.  Ich bin mittlerweile ein richtiger Serafina-Fan und freue mich schon sehr auf weitere Geschichten mit ihr. 

  15. Cover des Buches Die Bücherjäger (ISBN: 9783404176939)
    Dirk Husemann

    Die Bücherjäger

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Viragolady

    Der Autor Dirk Husemann ist Wissenschaftsjournalist, studierte Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Ethnologie. Beim Lesen des Buches stellte ich fest, dass er sich gut in der Materie auskennt.Am Ende des Buches werden fremde Ausdrücke erklärt, sowie die Personen (historische und erfundene) näher erläutert. Eine, wie ich finde, tolle Idee.

    Kurz zum Inhalt: Die Geschichte spielt zur Zeit des Konstanzer Konzils 1417. Die zentrale Gestalt ist Poggio Bracciolini. Er ist ein sogenannter Bücherjäger, ein Vertrauter und Freund von Baldassare Cossa, auch bekannt als Papst Johannes XXIII. Des Weiteren sind noch dabei Oswald von Wolkenstein - Gegenspieler von Poggio, Agnes von Mähren, die Frau von Jobst von Mähren, dem Verteiler der geheimen Bücher und ein paar Nebendarsteller die man während der Zeit mehr oder weniger kennen lernt.

    Im Bergklosters Sankt Fluvius am Bodensee entdeckt Poggio ein Buch, das an eine Kette gelegt ist, doch kaum hat er sich damit genauer beschäftigen ist dieser Foliant verschwunden . Es folgt eine ereignisvolle Suche., und eine spannende, aufregende Zeit.Was genau passiert und was in den Schriftstücken steht werde ich hier nicht verraten, nur soviel, es gibt so manche Überraschungen.

    Am Ende zeigt Poggio das ihm die Menschen doch wichtiger als Bücher sind, welches sich als eine sehr sympathische Charaktereigenschaft erweist.

    Durch das Buch wurde ich dazu angeregt, mich selbst ein wenig über das Konstanzer Konzil und die handelnden Personen zu informieren Ich hatte hiervon bisher überhaupt keine Ahnung doch es ist ein sehr interessantes Thema.

    „Die Bücherjäger“ ist für mich das erste Buch, das ich von Dirk Husemann lese – aber ganz sicher nicht das letzte!

  16. Cover des Buches Das Buch der Finsternis (ISBN: 9783473401123)
    Richard Dübell

    Das Buch der Finsternis

     (36)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Quirin ist nicht gerade begeistert, als er seinen Meister und die beiden Gesellen zum Kloster Admont begleiten sollen. Die Pferde ziehen den schweren Wagen mit der Buchpresse und der Weg ist mühsam. Der junge Gehilfe steht für ewig in der Schuld des Meisters um die Ausbildung seines älteren Bruders als Buchdrucker zu finanzieren. Obwohl er nicht lesen kann, beweist Quirin großes Geschick mit den riesigen hölzernen Maschinen.

     

    In Admont angekommen lernt er die junge Anna kennen. Das junge Mädchen hat ihn gleich ins Herz geschlossen und besticht ihn mit frischem Brot. Im Gegenzug soll Quirin ihr das Lesen beibringen. Doch wie soll das gehen?

     

    Quirin hofft, dass bevor Anna ihren Tausch einfordern kann, der Meister und er sich wieder auf dem Rückweg befinden. Doch es kommt anders als gedacht. Sein Meister entpuppt sich als Dieb und vermacht im Todeskampf Quirin eine hölzerne Truhe und einen Auftrag.

     

    Die Häscher sind bereits hinter ihm her, als er auf Anna stößt, die vor ihrer Familie und ihrer Zukunft flieht.

     

    Gemeinsam geht es also auf ins Abenteuer.

     

    Die beiden geraten mehrfach in Gefangenschaft, werden von dubiosen Figuren begleitet und wissen nie so ganz genau, wer eigentlich auf ihrer Seite steht. Dank Quirins Fähigkeiten und Annas Spürsinn gelingt es den beiden immer wieder, die Flucht zu ergreifen. Doch ist das Ziel auch wirklich die erhoffte Erlösung für die Beiden?

     

    Von Dübells Geschichten war ich schon immer ein großer Fan. Auch dieses historische Jugendbuch macht Spaß. Hochspannend bis zum Schluss begleitet man Quirin und Anna. Während Quirin die Hoffnung aufgegeben hat, seinem derzeitigen Stand zu entfliehen, hat Anna sehr wohl eine klare Vorstellung ihrer Zukunft.

     

    Geschicklichkeit, Mut und ja auch ein wenig Kreativität führt die beiden auf eine abenteuerliche historische Reise.

     

    Ich hoffe doch sehr, dass dies nicht das einzige Abenteuer Quirins bleibt.

  17. Cover des Buches Die Tote in der Henkersgasse (ISBN: 9783499276545)
    Astrid Fritz

    Die Tote in der Henkersgasse

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Auf Serafinas den fünften Fall habe ich mich sehr gefreut, denn ich finde die Protagonistin sehr sympathisch. Die ehemalige Begine ist inzwischen glücklich mit Adalbert Achaz, dem Freiburger Stadtarzt, verheiratet. Das Eheleben hält sie jedoch nicht davon ab, ihre Nase auch weiterhin in zwielichtige Angelegenheiten zu stecken, wenn sie ein Verbrechen vermutet. Als Achaz mitten in der Nacht zu einer Toten gerufen wird, die der Nachtwächter in der Henkersgasse aufgefunden hat, gelingt es ihm anschließend nicht, die Einzelheiten vor seiner Frau zu verbergen, und Serafina wird gleich hellhörig, als sie von den genaueren Umständen erfährt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um die junge Gattin eines reichen Kaufmanns aus Waldkirch handelt. Sie wundert sich, wie eine junge Frau mitten in der Nacht allein nach Freiburg kommt, noch dazu in so eine düstere Gegend. Kurz entschlossen macht sie sich eigenmächtig an Nachforschungen. Dabei hat sie eigentlich gerade ganz andere Sorgen, denn der miesepetrige Stadtapotheker macht ihr das Leben wegen ihrer Armenapotheke schwer, und dann taucht auch noch ihr Bruder auf, den sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat und von dem sie sich damals nicht gerade freundschaftlich getrennt hatte. Was sie nun mit ihm erlebt, trägt nicht gerade zu einem besseren Verhältnis bei, denn Peter Stadler hat sich verändert, und Serafina weiß nicht, wie sie ihn einschätzen soll.

    Es gibt also wieder allerhand Turbulenzen in Serafinas Leben, und wie gewohnt, ist auch diese fünfte Folge wieder äußerst kurzweilig und fesselnd. Die Charaktere sind alle sehr lebendig dargestellt. Viele von ihnen, besonders die Beginen, bei denen Serafina bis zu ihrer Heirat gelebt hat, kennt man ja bereits, wenn man die Reihe schon von Anfang an verfolgt. Grundsätzlich bauen die Bände chronologisch aufeinander auf, und wer Serafina bereits seit ihrem ersten Fall begleitet, kennt ihre Vorgeschichte. Was man für die aktuelle Handlung aus früheren Zeiten wissen muss, erfährt man aber durch geschickt gemachte kleine Rückblicke, so dass man weiß, worum es geht und auch die Hintergründe erfassen kann. Gerade durch das Wiedersehen mit ihrem Bruder kommen bei Serafina natürlich Erinnerungen hoch, an denen wir Leser teilhaben. Da es in jedem Band um einen eigenen Kriminalfall geht, der auch am Ende abgeschlossen wird, kann man jedes der Bücher auch gut für sich lesen. Astrid Fritz ist es wieder einmal gelungen, mich zu fesseln und per gedanklicher Zeitreise ins mittelalterliche Freiburg zu versetzen. Es ist äußerst unterhaltsam und spannend, Serafina bei ihren Recherchen zu begleiten, und über ihren Einfallsreichtum, wie sie zu den gewünschten Informationen kommt, musste ich oft schmunzeln, ebenso über manchen Dialog mit ihrem Ehemann, der seine liebe Mühe hat, Serafina zu beschützen und von unüberlegten Alleingängen abzuhalten. Aber diesmal ist er selbst etwas leichtsinnig, mit ungeahnten Folgen. Das Verhältnis der Eheleute Achaz ist sehr innig, und nach einem unangenehmen Zwischenfall versorgt Serafina ihren Mann mit Hingabe. Auch die alte Magd Irmla, die schon seit vielen Jahren treu ihren Dienst im Hause Achaz tut und sich nach außen hin oft mürrisch gibt, zeigt sich diesmal von ihrer besten Seite.

    Serafinas Bruder Peter hat mich oftmals irritiert, denn er ist sehr unberechenbar und wankelmütig in seinem Verhalten, und so manche Wendung in diesem Handlungsstrang erschien mir etwas zweifelhaft. Dem Lesespaß tat das jedoch keinen Abbruch, und ich habe wieder einmal sehr schöne Lesestunden mit diesem historischen Krimi verbracht. Im Anhang gibt es ein Glossar mit besonderen Begriffen und ihren Erklärungen. Auch ein Nachwort der Autorin zu speziellen historischen Fakten des 15. Jahrhunderts rundet das Buch ab.

    Gleich am Anfang des Buches findet man ein ausführliches Personenverzeichnis, das ich jedoch erst abschließend gelesen habe, um mir, durch eventuelle Andeutungen, nicht selbst die Spannung zu nehmen. Aber die Personenbeschreibungen sind alle so geschickt formuliert, dass nichts Entscheidendes zum Handlungsverlauf vorab ausgeplaudert wird.

    Nur eines konnte ich dem Personenverzeichnis entnehmen, nämlich, dass es vermutlich weitere Bände mit Serafina und ihren Lieben geben wird, und darauf freue ich mich sehr.

  18. Cover des Buches Die Salbenmacherin und die Hure (ISBN: 9783839221570)
    Silvia Stolzenburg

    Die Salbenmacherin und die Hure

     (41)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    ·  Band 1: Die Salbenmacherin aus dem Jahr 2015

    ·  Band 2: Die Salbenmacherin und der Bettelknabe 2016.

    ·  Band 3: Die Salbenmacherin und die Hure 2017

    ·  Band 4: Die Salbenmacherin und der Engel des Todes. 2019

    ·  Band 5: Die Salbenmacherin und der Stein der Weisen 2020

     

    von Silvia Stolzenburg

     

    Ich stelle euch heute den dritten Band vor, den ich bisher noch nicht bewertet habe, gelesen habe ich sie alle und bin begeistert !!!

     

    Im dritten Band passiert ein Mord in Nürnberg. Wir befinden uns in der Stadt - es ist Sommer. Es ist heiß und trocken. Die Menschen erkranken an einem mysteriösen Fieber und plötzlich findet man auch noch eine Leiche ... Der Tote hat keinen Kopf mehr und auch die Hände wurden ihm abgetrennt. Man hat ihn sogar ausgeweidet, das muss jemand getan haben, der vom Fach ist ...

     

    Dann hat jemand angeblich einen Werwolf gesehen in den Wäldern außerhalb der Stadt ...

     

    PANIK !!!

     

    Natürlich ist die Salbenmacherin wieder involviert !!!

     

    Sehr natürlich und lebendig geschrieben, vom Stil absolut passend zum Genre des historischen Romans.

     

    Leseprobe:
     ========

     

    Kapitel 32

    Nürnberg, August 1409

     

    Als Gerlin und Eva das Spital wieder verließen, stach die Sonne unerträglich heiß vom Himmel. Trotz der Hitze war Evas Gesicht kalkweiß. Auf ihrer Stirn und ihrer Oberlippe glänzten Schweißperlen. Ihre Schmerzen mussten unerträglich sein. ...

     

    Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen. Mir hat die Handlung dieses - man kann sagen - historischen Krimis - sehr gut gefallen, spannend von Anfang bis Ende, man lernt die Salbenmacherin wieder besser kennen und überhaupt sind die Charaktere und Handlungen sowie die Klärung des Falls und die gesamten mysteriösen Dinge sehr detailliert und bildhaft lebendig flüssig zu lesen und glaubwürdig geschrieben, so, als wäre man dabei gewesen. Sehr gut - hat mir perfekt gefallen !!!

  19. Cover des Buches Die Blutchronik (ISBN: 9783426521915)
    Liliana Le Hingrat

    Die Blutchronik

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Hikari51

    Der Roman handelt in einer Region, über deren Geschichte ich nur wenig wusste, in der Walachei und den angrenzenden Ländern bzw. Fürstentümern. Er schildert die Machtkämpfe um die Mitte des 16. Jahrhunderts sowie den Konflikt zwischen christlichen und muslimischen Herrschern dieser Zeit.. Die Handlung bezieht sich überwiegend auf historische Personen und lässt trotzdem nichts an Spannung vermissen. 

  20. Cover des Buches Das Erbe der weißen Rose (ISBN: 9783499267130)
    Philippa Gregory

    Das Erbe der weißen Rose

     (29)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    INHALT

    Nach seinem Sieg in der Schlacht von Bosworth 1485 wird Henry Tudor König von England. Doch der Frieden ist sehr fragil: um die Häuser Lancaster und York endlich zu vereinen, heiratet er Elizabeth of York, die älteste Tochter des verstorbenen König Edward IV. Die beiden arrangieren sich nur langsam mit ihrer Ehe und als ein junger Mann auftaucht, der Anspruch auf den Thron erhebt muss sich Elizabeth entscheiden, wem ihre Treue gilt: ihrem Gemahl, den sie langsam zu lieben lernt oder dem Mann, der behauptet ihr Bruder zu sein.


    Das letzte Buch auf meinem Philippa Gregory SuB war „Das Erbe der weißen Rose“. Ich habe die Reihe von der Autorin ja völlig durcheinander gelesen, da mir die einzelnen Ereignisse schon bekannt waren und ich deshalb die Chronologie nicht unbedingt gebraucht habe. Dieses Buch markiert das Ende der Rosenkriege und der Beginn der Tudor-Zeit und ich war sehr gespannt darauf, wie Philippa Gregory die junge Elizabeth of York darstellen würde.

    Zu Beginn der Geschichte war ich recht angetan von Elizabeth. Sie hat ihre große Liebe verloren. Es gab zeitgenössische Spekulationen, dass Elizabeth mit ihrem Onkel Richard III. eine Affäre gehabt haben soll, was allerdings nie bestätigt wurde und Philippa Gregory flicht dieses Gerücht gekonnt in ihre Geschichte ein. Durch den Tod von Richard ist erneut ungewiss, wie es mit Elizabeth weitergehen wird, doch ihre Mutter, ist sich sicher: sie wird Königin von England, denn Henry Tudor hat ein Versprechen gegeben. Höchst widerwillig heiraten die beiden und vereinen somit die Häuser Lancaster und York. Die Ehe zwischen Henry und Elizabeth ist zunächst sehr lieblos und starr. Henry fürchtet um sein fragiles Königreich, das er nur durch Krieg errungen hat und Elizabeth macht sich wenig Mühe, ihn zu unterstützen. Außerdem wirkt er nicht wie ein Mann, der auf seine junge Frau hören würde. Überall sieht er Intrigen, Verrat und er vertraut nur Jasper Tudor und seiner Mutter, Margaret Beaufort.

    Ich fand es teilweise recht anstrengend, diesen historischen Roman zu lesen. Elizabeth bemüht sich nach einiger Zeit wirklich, ihren Mann besser verstehen zu können und eine gute Königin zu sein. Spätestens nachdem sie zwei Kinder von ihm bekommen hat, ist ihr klar, dass sie wirklich versuchen muss mit Henry glücklich zu werden. Letztlich tun beide genau das: sie beginnen sich gegenseitig zu vertrauen, führen Gespräche und lernen sich nach und nach zu lieben. Doch auch diese Liebe ist sehr brüchig, denn als ein Thronprätendent auftaucht, wittert Henry direkt Verrat. Womit er auch nicht ganz unrecht hat, jedoch hat Elizabeth damit überhaupt nichts zu tun. Sie würde niemals ihren Sohn Arthur der Gefahr aussetzen, seinen Thron zu gefährden, denn gäbe es wirklich noch einen ihrer verschwundenen Brüder, dann hätte ihr eigener Sohn kein Anrecht auf den Thron. Das möchte Elizabeth, genauso wie Henry, verhindern. Doch ihr Ehemann glaubt ihr nicht wirklich und das mühsam aufgebaute Vertrauen ist wieder dahin.

    Ich denke es ist sehr realistisch dargestellt, wie ängstlich Henry Tudor tatsächlich war. Er ist für die englische Bevölkerung ein völlig Fremder. Er hat zwar einen Thronanspruch, durch seine Familie, doch er lebte fast sein gesamtes Leben im Ausland. Er kennt weder die Gepflogenheiten Englands, noch das Volk. Gleichzeitig ist er durch seine Erfahrungen im Asyl sehr ängstlich, denn er weiß, wie schnell man sein Reich verlieren kann. Es muss nur eine starke Armee mit einem Thronanwärter auftauchen, genau wie er es einmal war.
    Und es ist auch irgendwo verständlich, dass Henry seine Ehefrau, der angeblichen Schwester des Thronprätendenten nicht sofort glauben schenkt. Doch er lässt sich immer und überall beobachten. Er lässt sie nicht aus den Augen und glaubt ihr trotzdem nicht? Und das, obwohl ihm doch auch klar sein muss, dass Arthur nicht nur sein Sohn ist, sondern auch der seiner Ehefrau. Würde Elizabeth wirklich seinen Anspruch auf den Thron opfern, für jemanden, der lediglich behauptet ihr Bruder Richard zu sein?

    Letztlich ist es so, dass über das gesamte Buch hinweg, Elizabeth eigentlich diejenige ist, die gar nichts weiß. Sie wird über nichts informiert, sie erfährt alles über Dritte und sie bleibt von Anfang bis Ende komplett ahnungslos. Sie wird nie richtig ins Vertrauen gezogen, hat kaum Kampfgeist und setzt sich nur wenig für sich selbst ein. Sie bleibt eine eher blasse, fast schon duckmäuserische Königin, die alles tut, um ja keinen Verdacht zu erregen. Selbst von ihrer eigenen Mutter wendet sie sich ab, um keinen Verdacht zu erregen. Überhaupt kommt Elizabeth Woodville, die Witwe von Edward IV. sehr schlecht weg. Ich bin eigentlich ein sehr großer Fan von ihr und bewundere ihren Mut und ihre große Intelligenz. Doch in „Das Erbe der weißen Rose“ wirkt sie so, als würde sie ihre eigene Tochter hintergehen und nur darauf warten, dass sie und ihre Familie stürzt, um jemanden auf den Thron zu setzen, der möglicherweise ihr Sohn sein könnte. Ehrlich gesagt, kann ich es mir nicht richtig vorstellen, dass Elizabeth Woodville ihre Tochter derart hintergehen würde und weiß auch nicht wie die Quellenlage hierzu ist. Doch in dem Roman von Philippa Gregory kommt die ehemalige Königin, in meinen Augen, nicht sehr gut weg.
    Überhaupt kommen die Frauen in diesem Roman nicht so gut weg. Elizabeth wird letztlich immer übergangen und gibt mir als Leserin keinerlei wichtigen Informationen. Sie hat nicht das Geschick ihrer Mutter geerbt, irgendwie in die Geschäfte des Königs einzuwirken und das fand ich sehr schade. Es war fast schon anstrengend hören zu müssen, dass Elizabeth überhaupt nichts weiß und das betonte sie immer wieder auf verschiedene Arten. Hier fand ich die Serie „The White Princess“ deutlich gelungener. Denn nicht nur ihr Mut wird hier etwas herausgestellt, sondern auch die Zweifel, die sie hatte, bezüglich des Thronprätendenten. In der Serie war sich Elizabeth gar nicht mal so sicher, dass er tatsächlich ein Lügner ist. Im Buch jedoch wurde deutlicher, dass sie sich von ihm abwendet. Wie es wirklich war, lässt sich bis heute nicht sagen, denn die Prinzen im Tower bleiben weiterhin verschwunden und womöglich für immer eines der größten Rätsel überhaupt.

    FAZIT

    Eigentlich gibt diese Geschichte sehr viel her, denn das Ende der Rosenkriege und der Beginn der Tudor-Zeit ist sehr aufregend gewesen. Doch Philippa Gregory hat es in meinen Augen etwas versäumt, die Spannung zu halten und weiter voran zu treiben. Elizabeth ist als Protagonistin in meinen Augen nicht so stark, wie sie hätte sein können. Sie hat viel zu wenig Einfluss in diesem Buch und deshalb habe ich oft den Fokus etwas verloren. Das Buch ist wie alle historischen Romane der Autorin, wunderbar geschrieben, doch ich denke, Gregory hätte noch mehr heraus holen können.

  21. Cover des Buches Der Palast der Borgia (ISBN: 9783458360988)
    Sarah Dunant

    Der Palast der Borgia

     (83)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Inhalt ~+~

    Rom, im August 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse lässt Lucrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater, Rodrigo Borgia, der neue Papst? Die Nachricht stellt Lucrezias Leben und das ihrer drei Brüder auf den Kopf: Plötzlich sind sie die mächtigste Familie der Stadt, und das zwölfjährige Mädchen muss in Windeseile erwachsen werden. Denn ihr ehrgeiziger Vater weiß nur zu genau, dass die Hand seiner Tochter mehr wert ist als alle italienischen Ländereien zusammen, und dann ist da noch ihr Bruder Cesare, der seine schöne Schwester mehr liebt als erlaubt …
    Mit Meisterhand öffnet Sarah Dunant die kupferbeschlagenen Türen des Palastes der Borgia, schlägt die schweren Brokatvorhänge beiseite und zeichnet den Aufstieg einer Familie in einer schillernd-verhängnisvollen Welt, in der es nur um eines geht: der Leidenschaft zu frönen und die Macht zu bewahren.

    (Quelle: amazon.de)

    ~+~ Mein Urteil ~+~

    Die Geschichte der Borgia gehört nun mal zu Italien. Italien, ein Land, welches mich sehr interessiert.
    In diesem Buch geht es um die Borgia, um ihre Machenschaften, Intrigen und ihre Macht.
    Die Autorin versteht es, geschichtliche Fakten in ihrer Geschichte perfekt einfließen zu lassen.
    Durch die vielen Details, egal ob frei erfunden, wahr oder spielerich ausgeschmückt, wird das Buch zu einem Lesevergnügen.

  22. Cover des Buches Die Wanderhure und der orientalische Arzt (ISBN: 9783426653890)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure und der orientalische Arzt

     (43)
    Aktuelle Rezension von: dieSammlerin

    Mit hoher Erwartung habe ich bei dieser Leserunde teilgenommen.  Doch ich wurde schwer enttäuscht.  Schon nach kurzer Zeit langweilte mich die Geschichte, die Begeisterung für diese Buch kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich habe mich dann noch einige Zeit hindurch gequält, doch letztendlich habe ich aufgegeben. 

    Die Figuren farblos, der Schreibstil ohne Spannung .

    Ich danke #lovelybooks und #basteilübbe für die Möglichkeit dieses Buch zu lesen. 





  23. Cover des Buches Der Spielmann (Faustus-Serie 1) (ISBN: 9783548061191)
    Oliver Pötzsch

    Der Spielmann (Faustus-Serie 1)

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Faustus wird in eine Familie geboren, die anders als er zu sein scheint. Einzig seine Mutter scheint ihn zu lieben und zu verstehen. Doch als sie stirbt ist Faustus noch jung und schließt sich nach mehreren Schicksalsschlägen lieber den Gauklern an, als bei seinem Vater zu bleiben.

    Er folgt dem Zauberer Tonio del Moravia, den eine dunkle Aura umgibt.

    Zur selben Zeit, als Faustus mit Tonio durch die Dörfer zieht verschwinden Kinder, die nie wieder auftauchen. Faustus macht sich Gedanken darüber, ob Tonio etwas damit zu tun hat.

    Nachdem Faustus merkt das Tonio etwas mit ihm vor hat verlässt er ihn in einer Nacht und Nebelaktion und schlägt sich zunächst alleine und später mit anderen Gauklern durch. In seinem Herzen die Frau die er liebt.


    Das Hörbuch war mit über 20 h schon eine Herausforderung. Mitunter geht es dunkel und gefährlich zu und auch manch grausame Schilderung beinhaltet der Roman.

    Parallelen zu Goethes Faust konnte ich nicht ziehen, da ich diesen nur vom Kreuzworträtsel her kenne.

    Die Geschichte hat mich aber in ihren Bann gezogen und ich musste immer weiter hören, so grausam es mir auch hin und wieder erschien.


    Ein liebgewordener Charakter war Margarete, die Jugendliebe des Johann Georg Faustus.

    Schlimm fand ich das er zu manchen Zeiten gerade jene, die er liebte oder Freunde nannte hinterging und sie damit in arge Bedrängnis brachte.


    Das Ende kam mir zunächst zu platt vor, da hätte ich mir mehr erwartet.

    Der Epilog hat mich dann wieder ein wenig darüber hinweg getröstet. Trotzdem war es mir dann nach so vielen Stunden, die mir manchmal wie Echtzeit vorkamen dann doch zu schnell zu Ende.


    Mein Fazit: Ein spannendes Buch, dunkel und teuflisch, mit Herz und auch viel Schmerz.

  24. Cover des Buches Der Glöckner von Notre Dame (ISBN: 9783734729041)
    Victor Hugo

    Der Glöckner von Notre Dame

     (299)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Was soll ich sagen... ich dachte das wird ein toller Klassiker aber ich glaube ich bin noch nicht alt genug für diese Lektüre. Es ist wirklich echt anspruchsvoll geschrieben und ich habs zwar schon entschlüsselt und einigermassen verstanden aber es war wirklich ein Krampf es zu lesen und ich bin in eine riesige Leseflaute gefallen:( Ich hab mich bisschen überschätzt aber das ist okey und ich hab gemerkt es macht mir echt keinen Spass mehr dieses Buch zu lesen...wie gern ich es auch zu Ende gelesen hätte. Vielleicht in einer anderen Welt in einer anderen Zeit gebe ich dir noch eine 2. Chance

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