William Ritter

 4,2 Sterne bei 346 Bewertungen
Autor von Jackaby, JACKABY - Die verschwundenen Knochen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von William Ritter

Der Autor des "Bücherregal-Juwels": William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. Einen Namen in der Literaturszene machte er sich durch die Bestselling Serie Jackab, die von zahlreichen Fans als "Juwel des Bücherregals" bezeichnet wird.

Alle Bücher von William Ritter

Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)

Jackaby

 (199)
Erschienen am 11.07.2016
Cover des Buches JACKABY - Die verschwundenen Knochen (ISBN: 9783570311622)

JACKABY - Die verschwundenen Knochen

 (64)
Erschienen am 09.01.2018
Cover des Buches JACKABY - Der leichenbleiche Mann (ISBN: 9783570311813)

JACKABY - Der leichenbleiche Mann

 (36)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches JACKABY - Der gnadenlose König (ISBN: 9783570312605)

JACKABY - Der gnadenlose König

 (19)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9781616205461)

Jackaby

 (10)
Erschienen am 13.10.2015
Cover des Buches Ghostly Echoes (ISBN: 9781616205799)

Ghostly Echoes

 (9)
Erschienen am 23.08.2016
Cover des Buches Beastly Bones (ISBN: 9781616206369)

Beastly Bones

 (5)
Erschienen am 13.09.2016

Neue Rezensionen zu William Ritter

Cover des Buches JACKABY - Die verschwundenen Knochen (ISBN: 9783570311622)M

Rezension zu "JACKABY - Die verschwundenen Knochen" von William Ritter

ein ungewöhnlicher Fall
meggies_fussnotenvor einem Tag

Abigail Rook hat sich so langsam als Assistentin des Privatdetektivs Jackaby eingelebt. Nun erregt ein ungewöhnlicher Fund das Interesse der beiden. Kurzerhand reisen sie an den Fundort eines entdeckten Dinosaurierskeletts. Doch viel interessanter findet Jackaby den Überfalles eines nicht identifizierbaren Tieres, welches auch Menschen tötet. 

Abigail ist hin und her gerissen. Denn als Tochter eines Paläontologen gilt ihr Interesse natürlich der Wissenschaft. Doch dann wird ein Knochen des Skeletts gestohlen und alle Spuren führen zu der Erkenntnis, dass die Morde auch mit dem Skelett zu tun haben. 

 

Durch Zufall bin ich auf den ersten Teil der Reihe Jackaby gestoßen, die mich an eine Mischung aus Sherlock Holmes und Lockwood & Co. erinnert hat. Nun hab ich den zweiten Teil lesen können, der mich auch wieder total faszinieren konnte, was auch an der spannenden Thematik lag. 

Denn die Verbindung der Wissenschaft und der Vorkommnissen hat mich sehr begeistern können. Ebenso fand ich die ungewöhnliche Herangehensweise des Detektivs Jackaby und seiner Assistentin Abigail Rook total interessant.

 

Wir treffen auf altbekannte Charaktere, wie z. B. den Polizisten Charlie, der nicht nur durch seine Gestaltwandler-Fähigkeit trumpfen kann, sondern auch durch seine Schwärmerei für Abigail. Dies beruht auf Gegenseitigkeit und es entspinnt sich so manch romantische Szene, in der beide gar nicht wissen, was sie füreinander fühlen. So tänzeln sie umeinander, ohne dass einer den ersten Schritt macht. Dies alles kommt aber nicht kitschig rüber und nimmt auch keinen großen Platz ein, wirkt aber auflockernd.

 

Im Vordergrund steht der Angriff eines ungewöhnlichen Tieres, welches nicht nur Schafe reißt, sondern auch vor Menschen nicht halt macht. Es zieht eine Spur der Verwüstung durch die Landschaft. 

 

Einige neue Charaktere treten auf, wobei zwei konkurrierende Paläontologen den nötigen Zunder ins Spiel bringen. Ihre Streiterei führt zu falschen Verdächtigungen, Schuldzuweisungen und man verliert auch etwas den Überblick, doch im letzten Drittel des Buches nimmt alles wieder Fahrt auf und es entwickelt sich alles unvorhersehbar. 

 

Im Gegensatz zu vielen anderen fand ich die Geschichte nicht zu zäh und in die Länge gezogen. Für mich gab es einen Aha-Moment und ganz viele "oh nein" und "echt jetzt?".

 

Es gab viele witzige Szenen, vor allem mit Jackaby, der auf der sozialen Schiene nicht so bewandert ist und mit seiner "abgehoben wirkenden" Art mehr als einmal arrogant wirkt. In Wirklichkeit ist er jedoch derart in seine Gedanken vertieft, dass er Zwischenmenschliches einfach nicht wahrnimmt und schon gar nicht darauf reagieren kann.

 

Der zu lösende Fall ist spannend zu lesen und hat mich lange an der Nase herumgeführt. Auch wird der Handlungsstrang, der am Anfang gesponnen wurde, am Ende wieder aufgegriffen und zu einem Cliffhanger ausgearbeitet. Teil 3 ist gerade sehr hoch auf meinem SuB-Stapel gewandert. 


Erzählt wird die Story aus Abigails Sicht, wobei wir uns in deren Gefühle und Empfindungen reinversetzen können. Für die "damalige" Zeit denkt sie sehr modern und ihr sind Etikette egal. Sie macht, was sie denkt und was sie will, lässt sich nichts einreden und steht voll und ganz ihre Frau.

 

Ich freue mich auf den vierten Teil mit dem Ermittlerduo Abigail Rook und R.F. Jackaby und weiteren außergewöhnlichen Fällen.

 

Meggies Fussnote:
Ein spannender, wissenschaftlich nicht zu erklärenden Fall.

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Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)L

Rezension zu "Jackaby" von William Ritter

Jackaby – der paranormale Sherlock Holmes
Lieselotte1990vor 6 Monaten

Fans von Lockwood & Co und Sherlock Holmes aufgepasst: Hier kommt das amerikanische Pendant zu den beiden britischen Buchreihen. Die Mischung ist nicht neu: Ein exzentrischer Detektiv, eine eigensinnige Assistentin, eine Portion trockener Humor und jede Menge Geisterwesen… und doch so gut! Mit den Grundzutaten des Meisters Jonathan Stroud gelingt William Ritter eine eigene, wenn auch noch nicht ganz ausgereifte Geschichte, die nach „mehr“ schreit. Mein Wunsch ist es, dass Ritter in den folgenden Bänden mehr Zeit hat sich um den Fall zu kümmern, als um die Hintergründe und die Figuren (was beim Beginn einer Reihe aber auch irgendwie total normal ist).

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Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)M

Rezension zu "Jackaby" von William Ritter

ungewöhnlich gut
meggies_fussnotenvor einem Jahr

Als Abigail Rook in New Fiddleham ankommt, hat sie nicht mehr dabei als einen Koffer und den Traum, neu zu beginnen. Doch ihr Start in der Stadt ist sehr holprig. Bis sie einen Aushang sieht, dass ein gewisser R.F. Jackaby einen Assistenten sucht. 

Jackaby selbst sieht sich als Detektiv für Übernatürliches und Abigail findet, dass sie genau die Richtige für diesen Job ist. Auch wenn sie skeptisch ist, dass es wirklich Übernatürliches gibt. Doch anscheinend wird sie eines Besseren belehrt, als sie mit dem ungewöhnlichen Detektiv zu ihrem ersten Fall gerufen werden. Ein Toter mit wenig Blut, ein Nachbar der Schreie hört und der Abdruck von schweren Eisenschuhen lassen Abigail plötzlich zweifeln, ob alles mit rechten Dingen zugeht. 

 

Durch Zufall bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Ich habe von Jonathan Stroud die Reihe "Lockwood & Co." gelesen und war hier schon begeistert von den Detektiven, die Ungewöhnliches ans Tageslicht bringen. Ob "Jackaby" da jedoch mithalten konnte, hat mich skeptisch gemacht.

 

Aber ich muss sagen, dass der Autor es wirklich geschafft hat, mich dahingehend zu überzeugen. Sein Schreibstil war so packend, dass ich Mühe hatte, mich von der Geschichte zu lösen.
Gleich von Anfang an ist man mitten in der Geschichte, da wir mit Abigail in New Fiddleham ankommen und mit ihr zusammen versuchen, eine Arbeit zu finden. Dabei bekommen wir in kurzen Rückblicken erzählt, warum Abigail Überhaupt in New Fiddleham ankommt.

 

Aber nicht nur Abigail ist eine interessante Person, auch der weitere Charakter R.F. Jackaby, der kurze Zeit später in die Geschichte eingeführt wird, hat mich gleich von Anfang überzeugt. Sein exzentrisches und teilweise sogar etwa egoischtisches Verhalten hat mir sehr imponiert.

Irgendwie war er eine Mischung aus Sherlock Holmes und Dr. Watson mit einem Hauch Moriarty. Er hat mir sehr gut gefallen.

 

Sehr gut fand ich das Setting. Normalerweise würde man solch einen Detektiv in einer alterwürdigen Stadt wie London oder Berlin vermuten, aber es ist Amerika und dort New Fiddleham. 

 

Die Story ist - wie anfangs schon gesagt - sehr packend und am Ende gab es sogar noch einige Überraschungen, die viel Stoff für weitere Bücher bieten. Auch die weiteren Charaktere, die in dem Buch vorkommen, sind allesamt interessant. Seien sie Gewöhnlich oder Ungewöhnlich. 

 

Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen und ich bin auf die weiteren Fälle des ungewöhnlichen Duos gespannt. 

 

Meggies Fussnote:

Spannend und ungewöhnlich mit interessanten Charakteren.

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