Trent Dalton

 3,9 Sterne bei 147 Bewertungen

Lebenslauf von Trent Dalton

Trent Dalton wuchs in einem Vorort von Brisbane, Australien, auf und ist vielfach ausgezeichneter Journalist. Er gewann zweimal den »Walkley Award for Excellence in Journalism«, viermal den »Kennedy Award for Excellence in NSW Journalism« und wurde viermal als australischer »Journalist des Jahres« geehrt. Hat er bislang die Geschichten anderer in vielbeachteten Reportagen erzählt, ist es nun seine eigene Geschichte, von der sein Debütroman »Der Junge, der das Universum verschlang« handelt. Trent Dalton hat mit diesem Buch einen modernen Klassiker geschrieben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Trent Dalton

Cover des Buches Der Junge, der das Universum verschlang (ISBN: 9783749901418)

Der Junge, der das Universum verschlang

 (142)
Erschienen am 20.04.2021
Cover des Buches Der Junge, der das Universum verschlang (ISBN: B08HR5TDY1)

Der Junge, der das Universum verschlang

 (5)
Erschienen am 22.06.2021

Neue Rezensionen zu Trent Dalton

Cover des Buches Der Junge, der das Universum verschlang (ISBN: 9783749901418)L

Rezension zu "Der Junge, der das Universum verschlang" von Trent Dalton

Muss man wirklich der Typ für sein
LadyIceTeavor 13 Tagen

Brisbane, 1983: Wie wird man zu einem guten Menschen? Diese Frage treibt den 11-jährigen Eli Bell um. Auf den ersten Blick hat er nicht gerade die besten Vorbilder um sich herum: Die Mutter und der Stiefvater dealen mit Heroin, sein großer Bruder Gus spricht nicht mehr, sein Vater glänzt durch Abwesenheit, und sein Babysitter ist ein hartgesottener Exhäftling. Doch zwischen den Drogen und dem Schmutz erfährt Eli zärtliche Liebe, aufrichtige Freundschaft und die Magie seiner Fantasie. Elis Welt gerät erst ins Wanken, als der Kartellboss Tytus Broz in sein Leben tritt und die Familie auseinanderreißt.

Während Eli heranwächst, wird er weiter mit der Frage kämpfen, ob aus einem schlechten Menschen doch noch ein guter werden kann; er wird in das berüchtigte Boggo-Road-Goal-Gefängnis einbrechen, um seine Mutter an Weihnachten zu besuchen; er wird durch seine Briefe ins Gefängnis einen wichtigen Freund gewinnen und aus Versehen mitten in einer Schießerei zwischen zwei Gangs landen; er wird einen Karriereweg finden, der nichts mit Drogen zu tun hat. Und er wird sich verlieben.

 

„Der Junge der das Universum verschlang“ von Trent Dalton ist für mich wirklich schwierig zu bewerten. Direkt vorweg: Ich habe das E-Book nach 80 Seiten abgebrochen. Trotzdem bekommt das Buch drei Sterne von mir. Warum? Weil ich definitiv nicht der richtige Leser für dieses Buch bin aber ich trotzdem anerkenne, dass der Stil gut ist. 

Das Buch ist ziemlich eigensinnig geschrieben. Es erzählt das Leben von Eli und seinem Bruder Angus und dem Ex-Sträfling, der immer auf ihn aufpasst. Die Geschichte springt von einem Ereignis zum nächsten und viele Erzähllungen mischen sich unter die Gegenwart. 

Es gibt einen roten Faden, dieser ist aber ziemlich verknotet. Dazu ist der gesamte Stil sehr an die Figuren, ihren Charakter, ihren Wohnort und ihre Bildung angepasst. Das hat mir nicht gefallen aber ich finde trotzdem, dass der Autor das echt gut gemacht hat. 

Die ganze Geschichte ist schwierig. Man liest es nicht mal eben weg, man muss sich für die Themen interessieren und sich wirklich drauf einlassen.

Da habe ich für mich gemerkt, dass ich nicht der richtige Leser dafür bin. 

Ich kann allen Interessierten nur empfehlen, sich noch weitere Rezensionen durchzulesen und unbedingt eine Leseprobe! Vielleicht merkt man dadurch, ob das Buch passen könnte oder nicht. 

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Cover des Buches Der Junge, der das Universum verschlang (ISBN: 9783749901418)L

Rezension zu "Der Junge, der das Universum verschlang" von Trent Dalton

Leider bleiben Geschichte und Charaktere zu distanziert
Lucciolavor einem Monat

Eli Bell hat kein einfaches Leben: Sein Vater ist nie da, seine Mutter und sein Stiefvater handeln mit Heroin und sein älterer Bruder Gus spricht nicht. Trotz alldem ist Eli eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben - bis Tytus Broz, der größte Gangster der Gegend, in sein Leben tritt und alles ruiniert...


„Es war August, der mir beibrachte, dass ich nicht immer zuhören musste. Manchmal muss man einfach nur richtig hinsehen."

pos. 163


Der Schreibstil des Autors ist sehr gewöhnungsbedürftig. Gerade am Anfang fällt es einem dadurch schwer, in das Buch reinzufinden und sich mit den Charakteren zu identifizieren. Mit der Zeit gewöhnt man sich etwas daran, aber einfach ist es nicht. Ich war beim Lesen oft verwirrt. Was ist Realität? Was Fantasie und was Erinnerung? Die ganze Geschichte wird sehr distanziert erzählt, wodurch es mir schwerfiel, mich einzufühlen und mitzufiebern, obwohl die Story an sich sehr interessant und spannend war.


„Unterschätze nie, wozu ein Mensch alles fähig ist."

pos. 1147


Durch diese Distanziertheit wirken auch die Charaktere recht leblos und unnahbar. Dadurch konnte mich auch keine der Figuren richtig berühren, was ich sehr schade fand. Immerhin passieren den beiden Brüdern sehr schlimme Sachen und ich wollte mit ihnen mitfühlen, konnte aber oft nicht. Des Weiteren gibt es sehr viele explizite Gewaltszenen, die ich so nicht erwartet hätte. Gewalt und raue Sprache sollte man auf jeden Fall abkönnen, wenn man dieses Buch lesen möchte. 


„Du darfst dich nie für deine Tränen schämen. Du weinst, weil es dir eben nicht scheißegal ist. Schäm dich nie dafür, dass dir was nicht scheißegal ist. Viel zu viele Leute auf dieser Welt haben Angst zu heulen, weil sie nicht zugeben wollen, dass ihnen etwas wichtig ist."

pos. 1480


Das Buch ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die heraussticht. Die Charaktere sind sehr besonders, wenn auch recht distanziert, die Story selbst ist ebenfalls alles andere als alltäglich. Richtige Spannung kommt erst auf den letzten 100 Seiten raus - die haben mir auch wirklich sehr gut gefallen. Davor ist das Buch oft sehr langatmig und ausufernd. 


Fazit


Ein Roman, der mich leider nicht richtig überzeugen konnte. Auf der einen Seite mochte ich die Story an sich und auch die letzten Seiten waren super und spannend, andererseits blieben mir die Charaktere und auch die Geschichte zu distanziert und die Handlung zu langatmig. 


https://lucciola-test.blogspot.com/2021/12/books-trent-dalton-der-junge-der-das.html

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Cover des Buches Der Junge, der das Universum verschlang (ISBN: 9783749901418)B

Rezension zu "Der Junge, der das Universum verschlang" von Trent Dalton

Der Junge der das Universum verschlang
bookslovers_vor einem Monat

"Der Junge der das Universum verschlang" von Trent Dalton war mein erstes Buch von dem Autor. 


Das Cover und auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen, dementsprechend war ich auch sehr neugierig auf das Buch. Der Schreibstil unterscheidet sich komplett von anderen Autoren und Autorinnen die ich bis jetzt gelesen habe. Er war anders und einzigartig und es waren auch sehr schöne Metaphern mit dabei. Es ist aus der Sicht von Eli aus der Ich-Perspektive erzählt.


Mich konnte das Buch leider gar nicht abholen, da ich mit den Charakteren einfach nicht warm wurde. Trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen, da es trotz allem eine wunderschöne Geschichte ist.

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