Thomas Ziebula

 4,5 Sterne bei 333 Bewertungen
Autor von Der rote Judas, Abels Auferstehung und weiteren Büchern.
Autorenbild von Thomas Ziebula (©Vera Doneck)

Lebenslauf von Thomas Ziebula

Die prägenden Jahre meiner Kindheit habe ich in einem wendischen Dorf an der Oder verbracht. Meine Eltern waren Wenden und sprachen Wendisch, wenn wir Kinder sie nicht verstehen sollten. Ich war sechs Jahre alt, als mein Vater mit uns vor der Stasi fliehen musste. Entwurzelung und Neuanfang – eine der Erfahrungen, die mich zum Schreiber gemacht haben. Als Kind erzählte ich mir Geschichten gegen Angst, Einsamkeit und Ohnmacht. Meine ersten Texte stammen aus frühster Jugend – Gedanken, Erlebtes, Gedichte. Vor allem letztere schrieb ich mit Leidenschaft und würde gern auch heute noch ausschließlich Verse basteln; doch von irgendetwas muss man ja leben. Als Prediger in Kärnten schrieb ich Predigten, als Diakon in einem Schwarzwaldort Verse und Theaterstücke für den Gottesdienst und für meine Arbeit mit Kindern und jungen Leuten. Als Sozialpädagoge gründete ich eine Schreibwerkstatt für Menschen in Lebenskrisen. Als Trauerredner in Dortmund ließ ich mir die letzten Lebenstage und -stunden von Verstorbenen schildern und verfasste unzählige Trauerreden. Nach und nach fand ich so zum Schreiben als Beruf. Das erste Honorar zahlte mir eine Bank, in deren Räumen ich anlässlich einer Vernissage zwei meiner Gedichte vortrug. Noch einmal zum Mitschreiben: Eine Bank zahlte für Gedichte! Ich jedenfalls bin bis heute ihr dankbarer Kunde. Damals liebte ich es, aus dem Stegreif und drei zugerufenen Stichworten Geschichten zu spinnen. So entstand 1994 auf dem Kindergeburtstag meines Zweitgeborenen die Geschichte vom tyrannischen Nashornbullen Nero, der keine gefleckten und gestreiften Tiere in der Savanne dulden wollte und von einer Maus besiegt wurde. Rowohlt machte 1996 ein Buch daraus. Mein erstes. Zum Dauerschreiber aber machte mich die pure Not. Ich zog ins Ruhrgebiet – und fand mich unter 1500 anderen arbeitslosen Sozialpädagogen wieder. Damals war ich bereits Vater von drei Kindern – inzwischen sind es vier – und Geld musste her. Also verfasste ich Arztromane und ab 1997 die Einsatzberichte des berühmten G-man Jerry Cotton aus Manhattan. Bald schrieb ich für Illustrierte und Genreverlage, meist unter dem Pseudonym Jo Zybell. 2001 verliehen meine Leser mir den Deutschen Phantastik-Preis als bestem Autor und nominierten zwei meiner Romane für eben diesen Preis. Zuletzt sind zwei größere Fantasy-Epen von mir bei Hoffmann und Campe erschienen – „Die Tochter der Goldzeit“ und „Die Traummeister“; beide unter meinem Pseudonym Jo Zybell. Bastei-Lübbe hat nun meinen historischen Roman „Der Gaukler“ verlegt. Seit „Nero Nashorn“ ist dies mein erstes Buch, das unter meinem Klarnamen erscheint. Am zweiten arbeite ich gerade.

Alle Bücher von Thomas Ziebula

Cover des Buches Der rote Judas (ISBN: 9783499000393)

Der rote Judas

 (65)
Erschienen am 26.01.2021
Cover des Buches Abels Auferstehung (ISBN: 9783499003646)

Abels Auferstehung

 (62)
Erschienen am 08.03.2022
Cover des Buches Engel des Todes (ISBN: 9783805200615)

Engel des Todes

 (54)
Erschienen am 08.03.2022
Cover des Buches Die rote Löwin (ISBN: 9783404174768)

Die rote Löwin

 (59)
Erschienen am 13.01.2017
Cover des Buches Die Liebe des Gauklers (ISBN: 9783732562770)

Die Liebe des Gauklers

 (48)
Erschienen am 10.04.2018
Cover des Buches Die Hure und der Spielmann (ISBN: 9783732562763)

Die Hure und der Spielmann

 (30)
Erschienen am 10.04.2018
Cover des Buches Abels Auferstehung (Paul Stainer 2) (ISBN: B08CZKH26S)

Abels Auferstehung (Paul Stainer 2)

 (1)
Erschienen am 26.01.2021

Neue Rezensionen zu Thomas Ziebula

Cover des Buches Engel des Todes (ISBN: 9783805200615)S

Rezension zu "Engel des Todes" von Thomas Ziebula

Genialer Krimi!
smaragdeidechsevor 6 Tagen


Thomas Ziebula


-Der Engel des Todes-

( Paul Stainer Band III ) 


Historischer Kriminal Roman



Worum es geht, Klappentext:


Leipzig, März 1920: Der Kapp-Putsch bricht aus. 

Frustrierte Reichswehrsoldaten 

haben die Regierung in Berlin 

für abgesetzt erklärt. 

In Leipzig, wie in vielen deutschen Städten, 

kommt es zu blutigen Kämpfen 

zwischen Regierungstruppen und Putschisten. 

Die bürgerkriegsähnlichen Zustände 

halten Kriminalinspektor Stainer in Atem – 

auch innerhalb der «Wächterburg», 

da die völkisch-nationalen 

unter Stainers Kollegen die Weimarer Republik 

zur Hölle und die Putschisten an die Macht wünschen. 

Damit nicht genug, 

bemerkt Stainer unter den vielen Toten 

in den Straßen einzelne Opfer, 

die in auffälliger Manier erwürgt 

oder erstochen wurden. 

Jemand scheint die Gunst der Stunde zu nutzen, 

um seine Morde unter dem Deckmantel 

der Unruhen zu begehen. 

Hinweise der Straßenbahnfahrerin 

Josephine König und ihrer Tochter Mona, 

die es sich in den Kopf gesetzt hat, 

Polizistin zu werden, 

lotsen Stainer und Junghans ins Theatermilieu – 

wo jemand seinen ganz eigenen Rachefeldzug führt …



Meine Meinung:


Die war nun schon mein dritter Roman 

um Kommissar Paul Stainer 

und es fühlt sich inzwischen für mich an 

wie "heimkommen".


Es ist doch immer wieder schön nach Leipzig 

zu reisen und Paul Stainer, seine Kollegen

und Freunde/Feinde wieder zu treffen.

Die kleine Eule, Josephine und ihre Kinder,

die schöne Rosa mit ihrem Nachtclub,

aber auch Stainers Vater oder der böse 

Thorwald dürfen irgendwie nicht fehlen...


Alles natürlich in Verbindung mit sehr

rätselhaften Mordfällen, die es jedes Mal 

in sich haben.

Keine leichte Aufgabe für den Mordermittler,

und seinen Kollegen Junghans,

den Bösewicht dingfest zu machen!

Vor allem da es in der Stadt zugeht wie 

in einem Hexenkessel.

Wie soll man da noch den Überblick behalten?

Aber Stainer wäre nicht Stainer,

wenn er es nicht schaffen würde!


Da können die Fälle noch so 

verzwickt und kniffelig sein,

Paul Stainer und sein Kollege lösen sie.


Ich finde die Kriminalromane 

von Thomas Ziebula genial!

Sie sind sehr fesselnd, spannend und 

einfach nicht aus der Hand zu legen!

Haben ein extrem hohes Suchtpotenzial 

und sind außerdem von sehr hohem Niveau!

Kann sie jedem "Krimi-Fan" nur aller bestens

ans Herz legen und empfehlen.


Kriminell gute 5 Sterne von mir!!!













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Cover des Buches Engel des Todes (ISBN: 9783805200615)M

Rezension zu "Engel des Todes" von Thomas Ziebula

Blutsonntag
Maddinliestvor 20 Tagen

Im Jahre 1920 überschattet ein Putsch das Leben der Menschen in Leipzig und vielen anderen Städten Deutschlands. Es kommt zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Regierungstruppen und den aufgebrachten Demonstranten, was einige Todesopfer auf beiden Seiten mit sich bringt. In diesen Wirrungen treibt ein Serientäter sein Unwesen in Leipzig und es sind mittlerweile schon einige Opfer zu verzeichnen. Der Täter geht dabei äußerst brutal und kaltblütig vor, was es zusätzlich erschwert seiner Spur zu folgen. Es scheint aber klar zu sein, dass sein Werk noch nicht vollendet ist, so dass es zu einem Wettlauf mit der Zeit kommt...

"Engel des Todes" ist mittlerweile der dritte Band um den sympathischen und vom Ersten Weltkrieg gezeichneten Ermittler Paul Stainer. Die ersten beiden Fälle konnten mich bereits begeistern, so dass ich mit viel Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in das neue Abenteuer gestartet bin. Schnell hatte mich der Autor Thomas Ziebula wieder mit seinem temperamentvollen und hervorragend zu lesenden Schreibstil in die Anfänge der 20er entführt. Die Geschehnisse werden sehr lebendig vor Augen geführt und der Spannungsbogen direkt zu Beginn des Buches mit dem ersten Opfer klassisch aufgebaut. Das Niveau wird dann über die Ermittlungen und die sehr authentisch geschilderten Geschehnisse um den dramatischen Putsch hoch gehalten, um dann mit einem fulminanten Finale und einer gelungenen Auflösung die Geschichte abzurunden. Die historischen Ereignisse wirken wieder einmal hervorragend recherchiert und werden bestens in den Kontext der kriminalistischen und fesselnden Story eingebaut.

Insgesamt konnte mich der historische Kriminalroman "Engel des Todes" von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann ziehen. Das Buch überzeugt mit der gekonnten Kombination von Fakten und Fiktion, die vom Autor Thomas Ziebula mit seinem Erzähltalent perfekt in Szene gesetzt werden konnte. Von mir erhält das Buch daher eine unbedingte Leseempfehlung und natürlich in der Folge die vollen fünf von fünf Sternen.

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Cover des Buches Engel des Todes (ISBN: 9783805200615)S

Rezension zu "Engel des Todes" von Thomas Ziebula

Paul Stainer ermittelt in den Wirren des Kapp-Putsches...
Sonnenschein12vor 25 Tagen

Dies ist der 3. Band von Thomas Ziebula um den Kriminalinspektor Paul Stainer (1. Band: „Der rote Judas“, 2. Band: „Abels Auferstehung“). Die Zeiträume zwischen den einzelnen Bänden sind erstaunlich kurz, so dass sie zeitlich fast nahtlos ineinander übergehen.

Diesmal sind es die Tage im März 1920 während des Kapp-Putsches... Ja, ich wusste, es gab den Kapp-Putsch, der die junge deutsche Demokratie fast zum Scheitern gebracht hätte – und das war's auch schon...Aber der Autor nimmt uns gekonnt mit in diese Zeit: wir erleben die verschiedenen Gruppierungen „hautnah“ mit, sei es durch die Schimpftiraden von Paul Stainers Vater, der das „verfluchte rote Schweinepack besonders herzhaft zur Hölle“ (S.36) wünscht, sei es dass wir mit Mona, Fine und Rosa fast in eine Schlägerei zwischen Spartakisten und Weißgardisten geraten, wir nehmen an Demonstrationen teil – kurz: wir erleben deutsche Geschichte mit – besser, deutlicher und näher geht es nicht! Hier sei dem Autor ein großes Kompliment ausgesprochen, dass er die komplizierte und vielschichtige historische Situation so plastisch, verständlich und nachvollziehbar beschrieben hat, Chapeau, Herr Ziebula!

Schon allein deswegen lohnt sich die Lektüre dieses Buches, aber es gibt ja auch noch einen anderen Strang: anscheinend nutzt ein Serienmörder das Chaos der Zeit, um wahrlich bestialische Morde zu begehen. Kriminalinspektor Stainer und seine Abteilung ermitteln unter Druck, wie und wo ergibt sich eine Verbindung zwischen den Ermordeten?

Da wissen wir Leser*innen immerhin schon etwas mehr: wir dürfen verschiedene Behandlungsprotokolle lesen, in denen wir einiges über den Täter erfahren... Zuerst ahnen wir es nur, langsam verdichtet sich der Verdacht – und wir haben auch so unsere Vermutungen, wer noch gefährdet sein könnte... In der Zwischenzeit ermitteln Paul und seine Assistent Siegfried Junghans in verschiedene Richtungen, da ihnen der „rote Faden“ fehlt... So, aber nun genug über den kriminalistischen Inhalt geschrieben... Auch die „Verzahnung“ der beiden Stränge ist gut gelungen!

Ich habe mich gefreut, Paul, seine Kollegen und seine Freunde wieder zu treffen, das mag ich an gut durchdachten Reihen: wir erleben die Entwicklungen der Menschen mit, können an ihrem Lebensweg teilnehmen – und werden hier noch mit einer besonderen Überraschung konfrontiert!

Aber der wirklich große Verdienst von Thomas Ziebula ist, wie liebevoll er auch scheinbar nebensächliches „Menscheln“ detailliert beschreibt, ich war z.B. ganz gerührt von einer Szene, in der ein kleiner Junge während einer Demonstration auf einmal seine Eltern nicht mehr wiederfinden konnte und wie „unbürokratisch“ ihm einer der Protagonisten geholfen hat ...

Gefallen hat mir auch, dass der Autor die Begrifflichkeiten benutzt, die damals verwendet wurden: Mona verdient einen Teil ihres Einkommens in einer „Schwachsinnigenschule“ - klar, im ersten Moment hält man inne und stutzt, aber das war eben der damalige Sprachgebrauch (und es gab sicherlich noch „bösere“ Worte!).

Kurz: ein großartiges Buch, von dem ich begeistert bin, was ich sehr gern weiterempfehle – und ich freue mich schon heute auf den nächsten Band!

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

Leipzig, März 1920: In Berlin putschen rechte Kräfte gegen die Weimarer Republik, in ganz Deutschland kommt es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen - vor allem im "roten" Leipzig. Inmitten des Chaos dort muss Kriminalinspektor Paul Stainer, gerade aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, eine Mordserie aufklären. 

Der Autor lädt ein zur Leserunde, der Rowohlt-Verlag stellt 25 Bücher zur Verfügung.

Guten Tag, liebe BücherwürmerInnen!

Anfang dieser Woche, am 8. März, ist mein neuer Kriminal-Roman erschienen: „Engel des Todes“. Es ist der dritte Band um den Leipziger Kriminalinspektor Paul Stainer. Ich lade Euch zu einer Leserunde mit dem Roman ein und werfe die 25 Bücher in den Ring, die mein Verlag mir großzügigerweise zur Verfügung gestellt hat.

Hier könnt Ihr den Klappentext lesen und in das Buch hineinschnuppern:

https://www.rowohlt.de/buch/thomas-ziebula-engel-des-todes-9783805200615

Noch einmal lasse ich in diesem Roman den gerade erst aus französischer Kriegsgefangenschaft entlassenen Kriminalinspektor Paul Stainer im Leipzig des Jahres 1920 ermitteln, bevor es im vierten Band einen kleinen Zeitsprung geben wird.

Während im ersten Band („Der rote Judas“) politische Morde im Mittelpunkt stehen, im zweiten („Abels Auferstehung") sehr private Verbrechen aufzuklären sind, begleitet meine neue Erzählung Paul Stainer durch die blutigen Märztage, in die der erste große Aufstand gegen die Weimarer Republik viele deutsche Regionen und Großstädte stürzte: den sog. Kapp-Putsch (auch: „Kapp-Lüttwitz-Putsch“). Neben dem Ruhrgebiet und Berlin war vor allem Leipzig, die Wiege der Sozialdemokratie, betroffen.

Diesmal ist meine Erzählung gattungstechnisch eher eine Kriminalgeschichte als eine Detektivgeschichte. Während letztere den Fokus auf Ermittlungen legt – wie bei den ersten beiden Stainer-Bänden – nimmt erstere stark den Täter, seine Motive und Taten in den Blick. Das einmal auszuprobieren hat mich gereizt und ich bin gespannt, was Ihr dazu sagen werdet.

Die Bewerbungszeit für die Gratisexemplare läuft bis Sonntag, 20. März.

Wer bis dahin (Mitternacht) eine vollständige Bewerbung abgegeben hat, kommt in den Lostopf. Unter einer „vollständigen Bewerbung“ verstehe ich wie immer eine Nachricht, in der Ihr die von LB geforderten Fragen beantwortet und mir schreibt, auf welchen Buchportalen, Blogs etc. ihr außer amazon.de Eure Besprechung noch veröffentlichen wollt.

Vorsichtshalber - und damit Ihr auf der sicheren Seite seid - noch einmal zum Mitschreiben: Vollständig ist eine Bewerbung nicht schon, wenn ihr die von LB geforderte Bewerbungsfrage (ich hasse Prüfungen!) beantwortet, sondern erst, wenn ihr mir zusätzlich schreibt, auf welchen Buchportalen, Blogs etc. ihr außer amazon.de Eure Besprechung noch veröffentlichen wollt.

Ich freue mich, von Euch zu hören, wünsche Euch eine gutes Wochenende und grüße Euch herzlich!

Euer Thomas Ziebula

 

345 BeiträgeVerlosung beendet
T
Letzter Beitrag von  ThomasZvor 21 Tagen

Dein Fazit hat den Schreiber hoch zufrieden aber auch ein wenig verlegen gemacht. Ich glaub, er ist ein bisschen rot geworden. DANKESCHÖN!

Unter allen, die meine neue Erzählung um den Leipziger Kriminalinspektor Paul Stainer lesen und besprechen wollen, verlose ich 10 Exemplare des Romans.

Guten Tag, liebe BücherwürmerInnen!

Morgen, am 8. März, erscheint mein neuer Kriminal-Roman „Engel des Todes“. Es ist der dritte Band um den Leipziger Kriminalinspektor Paul Stainer. Ich verlose 10 Exemplare unter Euch LovelybookerInnen.

Hier könnt Ihr den Klappentext lesen und in das Buch hineinschnuppern:

https://www.rowohlt.de/buch/thomas-ziebula-engel-des-todes-9783805200615

Noch einmal lasse ich in diesem Roman den gerade erst aus französischer Kriegsgefangenschaft entlassenen Kriminalinspektor Paul Stainer im Leipzig des Jahres 1920 ermitteln, bevor es im vierten Band einen kleinen Zeitsprung geben wird.

Während im ersten Band („Der rote Judas“) politische Morde im Mittelpunkt stehen, im zweiten („Abels Auferstehung) sehr private Verbrechen aufzuklären sind, begleitet meine neue Erzählung Paul Stainer durch die unruhigen und blutigen Märztage, in die der erste große Aufstand gegen die Weimarer Republik viele deutsche Regionen und Großstädte stürzte: den Kapp-Putsch. Neben dem Ruhrgebiet und Berlin war vor allem Leipzig, die Wiege der Sozialdemokratie, betroffen.

Diesmal ist meine Erzählung gattungstechnisch eher eine Kriminalgeschichte als eine Detektivgeschichte. Während letztere den Fokus auf den Ermittler und seine Ermittlungen legt – wie bei den ersten beiden Stainer-Bänden – nimmt erstere stark den Täter, seine Motive und Taten in den Blick. Das einmal auszuprobieren hat mich gereizt, und ich bin gespannt, was Ihr dazu sagen werdet.

Die Bewerbungszeit läuft bis Donnerstag, 10. 3. 

Wer bis dahin (Mitternacht) eine vollständige Bewerbung abgegeben hat, kommt in den Lostopf. Unter einer „vollständigen Bewerbung“ verstehe ich wie immer eine Nachricht, in der Ihr mir schreibt, auf welchen Buchportalen, Blogs etc. ihr außer amazon.de Eure Besprechung noch veröffentlichen wollt.

Ich freue mich, von Euch zu hören, wünsche Euch eine gute Woche und grüße Euch herzlich!

Euer Thomas Ziebula
 

69 BeiträgeVerlosung beendet
M
Letzter Beitrag von  Mine_Bvor einem Monat

Hier auch meine Rezi:

https://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Ziebula/Engel-des-Todes-2938931880-w/rezension/5538325454/

Danke für diesen historischen Roman, der einen gelungenen Eindruck der damaligen Zeit vermittelt und einen ins historische Leipzig versetzt.

Diese habe ich auch auf diversen Plattformen geteilt.

Anfang 1920 kehrt der Polizist Paul Stainer aus französischer Gefangenschaft nach Leipzig zurück. Der Krieg hat Deutschland schwer erschüttert, und nichts ist mehr so, wie es einmal war, auch in Leipzig nicht, auch für Stainer nicht. In seinem zweiten Fall muss er den Mord an einem Soldaten aufklären und bekommt es mit schlagenden Studentenverbindungen zu tun.

Mehr erfahrt Ihr unter „Begrüßung“.

Liebe Leseratten und Leserättinnen!

Am 26. Januar ist mein neuer Kriminalroman „Abels Auferstehung“ erschienen. Ich lade Euch zu einer Leserunde mit diesem Buch ein und verlose 25 Bücher unter allen Bewerbern.

Hier könnt ihr in das Buch hineinlesen:

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID148286098.html

Den Klappentext ignoriert besser, irgendjemand hat vergessen, ihn vor der Veröffentlichung zu aktualisieren. Ich kümmere mich gerade um die Aktualisierung.

Zur Geschichte: Im ersten Band, „Der rote Judas“, kehrt mein Ermittler Paul Stainer, im Januar 1920 traumatisiert aus französischer Kriegsgefangenschaft in seine Heimatstadt Leipzig zurück. Der Krieg hat Deutschland schwer erschüttert, und nichts ist mehr so, wie es einmal war, auch in Leipzig nicht, auch für Stainer nicht. Vor diesem Hintergrund erzähle ich in der Stainer-Reihe sowohl von der jungen Weimarer Republik als auch vom alten Leipzig, wo die Verbrechen stattfinden, die mein Ermittler aufzuklären hat.
 Kriminalinspektor Stainers erster Fall führt ihn tief ins völkisch-nationalistische Milieu hinein. Im zweiten Fall nun, in „Abels Auferstehung“, kreisen seine Ermittlungen um den gewaltsamen Tod eines Soldaten und führen ihn erst in Kreise schlagender Studentenverbindungen und schließlich in die Geschäftswelt reicher Leipziger Pelzhändler. Zwei Hauptfiguren: eine Journalistin der Leipziger Volkszeitung, die einem toten Soldaten Namen und Gesicht geben will, und ein junges Mädchen, das dem Mörder unverhofft ins Gesicht schauen muss.

Alles weitere könnt Ihr, wenn Ihr wollt,  in meinem Roman nachlesen.

Hier noch die Links zu zwei Blogs, die „Abels Auferstehung“ recht gelungen dargestellt und besprochen haben, wie ich finde:

https://buecheratlas.com/2021/01/28/mordfalle-in-der-weimarer-republik-thomas-ziebula-setzt-seine-krimireihe-mit-abels-auferstehung-fort/

https://vonbuchzubuch.de/abels-auferstehung-thomas-ziebula/

Vielleicht noch ein paar Zeilen zu mir als Autor: Mein Name ist Thomas Ziebula, unter diesem gibt es von mir so allerhand auf der Kindleplattform oder bei Bastei-Lübbe, wie Ihr auf meinen LB-Seiten sehen könnt. Darüber hinaus habe ich SF unter Jo Zybell geschrieben und Fantasy unter Tom Jacuba (die Kalypto-Trilogie und zuletzt „Der Sturm“). Meine historischen Romane erscheinen unter dem Pseudonym Ruben Laurin.

2001 haben meine Leser mich mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, 2020 Kollegen mit dem Goldenen Homer für meinen Roman "Das weiße Gold der Hanse" und eine Krimijury hat den ersten Stainerband "Der rote Judas" auf die Shortlist für den Crime Cologne Award 2020 befördert. Da habe ich vor Freude einen Purzelbaum geschlagen (noch lieber hätte ich natürlich den Preis gewonnen, brauche dringend neue Winterreifen).

Diesmal verlose ich also 25 Exemplare von „Abels Auferstehung“ und halte den Lostopf bis Sonntag, den 14. Februar gegen Mitternacht offen.

Eine Bedingung stelle ich allerdings: In den Lostopf gelangt Ihr nur, wenn ihr bereit seid, Eure Leseerfahrung mit „Abels Auferstehung“ aufzuschreiben und auf Amazon und mindestens zwei weiteren Plattformen und ggf. auf Euerm Blog als Rezension zu veröffentlichen – und mir in Eurer Bewerbung diese Plattformen auch nennt.

 Jetzt freue ich mich auf Eure Bewerbungen.

 Euch allen ein schönes Wochenende demnächst.

Euer Thomas Ziebula

 

460 BeiträgeVerlosung beendet

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