Tara Moss

 4 Sterne bei 43 Bewertungen
Autor*in von Der Fetisch-Mörder (Makedde Vanderwall), Die Jägerin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tara Moss

Tara Moss hat als Journalist und Model gearbeitet; sie gehört - auch weil sie sich in Debatten zu Feminismus und Diversität geäußert hat - zu den schillerndsten und populärsten Autorinnen ihres Landes. Sie hat bisher mehrere Romane geschrieben, die in Australien alle Bestseller wurden; zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in Vancouver, sie besitzt die kanadische und australische Staatsbürgerschaft.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tara Moss

Cover des Buches Der Fetisch-Mörder (Makedde Vanderwall) (ISBN: 9783955301491)

Der Fetisch-Mörder (Makedde Vanderwall)

 (15)
Erschienen am 20.09.2013
Cover des Buches Die Jägerin (ISBN: 9783746637457)

Die Jägerin

 (10)
Erschienen am 18.01.2021
Cover des Buches Freiwild (Makedde Vanderwall) (ISBN: 9783955301507)

Freiwild (Makedde Vanderwall)

 (9)
Erschienen am 20.09.2013
Cover des Buches Killing me softly (Makedde Vanderwall) (ISBN: 9783955301514)

Killing me softly (Makedde Vanderwall)

 (9)
Erschienen am 20.09.2013
Cover des Buches Der Fetisch-Mörder / Freiwild (ISBN: 9783442373703)

Der Fetisch-Mörder / Freiwild

 (0)
Erschienen am 08.02.2010

Neue Rezensionen zu Tara Moss

Cover des Buches Die Jägerin (ISBN: 9783746637457)
A

Rezension zu "Die Jägerin" von Tara Moss

Guter Krimi mit starker Protagonistin
AnnaSophie166vor 2 Jahren

An dieses Buch bin ich wirklich unvoreingenommen rangegangen, da ich von Tara Moss auch noch nie etwas gelesen habe.

Es hat mich wirklich positiv überrascht. Ich mochte Billie und ihre sassy Art wirklich gern. Sie ist eine wirklich starke Protagonistin, die für ihre Mitmenschen einsteht. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gefallen, sie waren leider etwas oberflächlich, dafür lag der Fokus jedoch auf der Suche nach dem vermissten Jungen und einem weiteren Fall, in welchem Billie jedoch privat ermittelt.

Das Setting hat mir noch besser als die Geschichte an sich gefallen. Man befindet sich in Sydney, Australien. Nach dem zweiten Weltkrieg befindet sich das Land im Umbruch, die Wirtschaft bröckelt. Es gibt etliche Kriegsheimkehrer, die seelisch und körperlich verletzt sind.

Wer jedoch auf der Suche nach einer Liebesgeschichte ist, wird in diesem Buch nicht fündig, aber trotzdessen ist es lesenswert. Wer einen leichten, nicht zu blutigen Krimi sucht, wird dieses Buch denke ich gerne lesen, vorallem auch, wenn man sich für Historik interessiert.

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Cover des Buches Die Jägerin (ISBN: 9783746637457)
Bella5s avatar

Rezension zu "Die Jägerin" von Tara Moss

Billie Walker ermittelt
Bella5vor 2 Jahren

Sydney 1946:

Die Kriegsreporterin Billie Walker ist aus Europa nach Australien zurückgekehrt, um die Detektei ihres verstorbenen Vaters zu leiten. Unterstützt wird sie dabei vom Kriegsveteran Sam, der trotz Handicap die gute Büro-Seele ist. Die beiden müssen dringend Erfolge vorweisen, die Agentur steckt in den roten Zahlen und die Konkurrenz schläft nicht.

Eine verzweifelte Mutter bittet Billie, ihren Sohn ausfindig zu machen. Adin Brown ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Browns sind Pelzhändler, die eigentlich aus Deutschland stammen.  Außerdem möchte Billies Informantin Shyla, eine australische Ureinwohnerin, dass Billie für sie ermittelt, da sie fürchtet, dass Aborigine – Mädchen auf einem entlegenen Gut festgehalten werden. Als Billie sich an die Arbeit macht, ahnt sie noch nicht, in welche Gefahr sie sich begeben wird…

„Die Jägerin“ von Tara Moss ist ein historischer Krimi ganz nach meinem Geschmack. Während der Lektüre musste ich unwillkürlich an Kerry Greenwoods berühmte Reihe rund um eine australisch-britische Detektivin, die in den 1920er Jahren ermittelt, denken. 😊

Tara Moss‘ Roman hat mich sehr gut unterhalten, die Handlung ist durchweg spannend, die Figuren sind mir richtig an’s Herz gewachsen. Billies Mutter ist eine waschechte (verarmte) niederländische Baronin, Billies Assistent Sam scheint ein Geheimnis zu haben. Außerdem gibt es einen smarten Ermittler und Polizistinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Männerberuf Pionierarbeit leisten. Ich mochte es, en passant etwas über die Geschichte Australiens zu lernen. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich, es gibt keine Längen im plot, und es gibt einen spektakulären Showdown. Manchmal trägt die Autorin für meinen Geschmack etwas zu dick auf, auch das Faible der Protagonistin für den „Fighting Red“ - Lippenstift wird oft betont, über „die kleine Frau im Billies Magengrube“ habe ich mich gewundert. Bauchgefühl? Daher ziehe ich bei meiner Bewertung einen halben Stern ab. 

 Obwohl manche Zusammenhänge von Anfang an klar sind, habe ich mich keine Sekunde lang gelangweilt. Ich würde sehr gern mehr über Billie Walker erfahren – ich kann’s kaum erwarten, den nächsten Band der Reihe zu lesen. 


Kommentare: 4
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Cover des Buches Die Jägerin (ISBN: 9783746637457)
EvyHearts avatar

Rezension zu "Die Jägerin" von Tara Moss

Tolles Setting, aber vorhersehbar
EvyHeartvor 2 Jahren

Ich hatte das Buch angefordert, weil ich mir Spannung erhoffte, eine selbstbewusste Frau, die mit List an ihr Ziel kommt, die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Elegant sind im Buch vor allem die Klamotten, wirklich spannend, wie ich es von einem Krimi erwarte, ist der Text nicht. Dafür überzeugt das Setting.

Im Englischen heißt das Buch "War Widow", was nicht nur ein gutes Wortspiel ist, sondern auch auf eines der Hauptthemen verweist. "Die Jägerin" verheißt Spannung, die nicht da ist.

Rezi enthält Spoiler!

Worum geht es?

Billie Walker war im Zweiten Weltkrieg Reporterin in Europa und hat ihren Mann verloren. Im Jahre 1946 hat sie die Detektei ihres toten Vaters übernommen und hält sich mit Scheidungsfällen über Wasser. Als Nettie Brown ihren Sohn vermisst, sieht alles nach einem klaren Fall aus. Doch bald häufen sich die Zufälle und auch Billie bleibt nicht verschont.

Der Text wird dabei meist aus Billies Sicht erzählt, einige Szene auch aus der Perspektive des vermissten jungen Mannes.

Schwerpunkte

Sydney: Das Buch spielt in Australien, das ich bisher nicht mit dem Krieg in Verbindung brachte. Es zeigt, wie sich die Stadt verändert hat und dass der Reichtum der Oberschicht schwindet, dass alles nur Schein ist. Gleichzeitig befinden wir uns am Beginn einer wirtschaftlichen Krise. Hinzu kommt, dass die Stadt überflutet ist von Kriegsheimkehrern, die körperlich und seelisch verletzt sind und nun ihren Platz suchen. Von Frauen wird erwartet, dass sie die Jobs, die sie während des Krieges von den Männern übernommen haben, aufgeben und "zurück an den Herd" kehren. Außerdem hat sich die Medizin im Laufe der Jahre weiterentwickelt - Soldaten können besser behandelt werden als zehn Jahre zuvor. Ich finde den Handlungsort und die Zeit sehr interessant, denke aber, dass Leute, die damit vertraut sind, nicht soviel Neues lernen.

Frauen: Billie ist keine Ermittlerin, die eine männliche Rolle übernimmt, sondern (feminine) Kleidung ist ihr wichtig und sie wehrt sich mit den Waffen einer Frau z.B. einer Hutnadel. Allerdings wird sehr häufig erwähnt (und nur selten gezeigt), dass sie als Frau im Beruf nicht ernst genommen wird. Das war etwas nervig. Das Thema "Liebe" spielt eine Rolle, aber es ist keine Liebesgeschichte. Das hat mir gefallen.

Aufbau und Spannung

Die Geschichte lebt von der Umgebung, wird aber gebremst von den ausführlichen Beschreibungen. Überspitzt formuliert: Bis ich herausgefunden habe, welche Farbe die Blumen auf der Tischdecke auf dem Tisch in der Mitte des Wohnzimmers der Verdächtigen haben, habe ich bereits vergessen, wer gerade spricht und was er sagt. Es fühlte sich nicht langatmig an, aber das, was auf 307 Seiten passiert, hätte man auch in 150 erzählen können.

Der Perspektivwechsel auf das Opfer gibt dem Text Spannung, und es gibt eine Verfolgungsjagd. Auf dem Höhepunkt fehlte mir jedoch das Überraschungsmoment. Es gibt noch ein Nachleuchten, aber ich habe nicht mitgelitten.

Der Täter und das Motiv sind bekannt: Ein Nazi, der in der Verwaltung eines KZ saß und den Schmuck und die Gemälde seiner Opfer nach Australien geschafft hat, wo er sich damit, und mit dem Missbrauch junger Aborigine-Mädchen, sein Leben finanziert. Für mich war das nicht spannend, das WIE wäre es gewesen.

Immerhin ist das Krimi-Noir-Feeling vorhanden.


Fazit

Für mich ist das Buch als Krimi langweilig, auch wenn ich die Umgebung mag. Das Potential für Fortsetzungen ist da, einige Fragen sind noch offen. Aber ich fand die Stimmung nicht mitreißend.


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