T E Kinsey

 3,7 Sterne bei 34 Bewertungen

Lebenslauf von T E Kinsey

T E Kinsey wuchs in London auf und studierte Geschichte an der Universität Bristol. Er schrieb einige Jahre lang als Journalist für Zeitschriften und Magazine, bevor er der glamourösen Welt des Internets verfiel und bei einer sehr bekannten Unterhaltungswebsite arbeitete. Nachdem er dabei half, drei Kinder großzuziehen, Tauchen lernte und sich beibrachte, Schlagzeug und Mandoline zu spielen, beschloss er schließlich, dass es an der Zeit ist, zum Schreiben zurückzukehren. Zum Glück – denn seine Reihe um die exzentrische Hobbydetektivin Lady Emily Hardcastle und ihre tatkräftige Zofe Florence Armstrong wurde ein Megahit.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von T E Kinsey

Cover des Buches Lady Hardcastle und der Tote im Wald (ISBN: 9783734110078)

Lady Hardcastle und der Tote im Wald

 (13)
Erschienen am 20.09.2021
Cover des Buches Lady Hardcastle und ein filmreifer Mord (ISBN: 9783734111372)

Lady Hardcastle und ein filmreifer Mord

 (0)
Erscheint am 19.10.2022
Cover des Buches Lady Hardcastle und der Tote im Wald (ISBN: 9783837155167)

Lady Hardcastle und der Tote im Wald

 (2)
Erschienen am 01.09.2021
Cover des Buches Lady Hardcastle und ein filmreifer Mord (ISBN: 9783837162837)

Lady Hardcastle und ein filmreifer Mord

 (0)
Erscheint am 17.10.2022

Neue Rezensionen zu T E Kinsey

Cover des Buches Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen (ISBN: 9783734111365)C

Rezension zu "Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen" von T E Kinsey

: Englischer Wohlfühlkrimi
Catherine Oertelvor 5 Tagen

1909 - eine aufregende Zeit, das Automobil hat Einzug gehalten, von manch einem noch als Teufelswerk verschmäht und doch in aller Munde. Man verbringt den Sommer auf dem Landsitz. Trifft sich mit Freunden und feiert rauschende Partys. Als  Lady Emily Hardcastle die Einladung erhält  an einem Autorennen auf dem Landsitz ihres alten Freundes Lord Riddlethorpes teilzunehmen, sagt sie ihm sofort zu.  Sowie sie, als auch ihre Zofe Flo sind begeisterte Autofahrerinnen. Als es bei einem Rennen zu einem tragischen Unfall kommt, schrillen bei den beiden Hobbydetektivinnen alle Alarmglocken. Als sich ihr Verdacht weiter verhärtet machen sie sich auf die Jagd nach dem Täter. Und nehmen mich mit auf eine aufregende Reise.

Emily und Flo sind mir auf Anhieb sympathisch. So als würde ich sie schon ewig kennen. Sie erinnern mich ein bisschen an Miss Fisher und ihre Assistentin aus Miss Fishers mysteriöse Mordfälle und das Anwesen von Lord Riddlethorpe mit den vielen Bediensteten an Downton Abbey. Der englische Humor, ein locker leichter Schreibstil und eine gut durchdacht und fesselnde Kriminalgeschichte bescherten mir ein amüsant, spannendes Lesewochenende. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle mit Lady Emily Hardcastle und ihre Zofe Flo Armstrong.   

Oft schreckt es einen ab mit dem 3. Band einer Reihe zu beginnen, doch obwohl ich die bereits erschienenen Bände nicht gelesen habe, habe  ich mich sehr gut zurechtgefunden. Der Aussage: »Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.«, kann ich also voll und ganz zustimmen.

Fazit: Englischer Wohlfühlkrimi mit viel Charme und Witz. Wer ein Faible für alte englische Krimis hat, der ist hier goldrichtig.  Perfekt für ein gemütliches Wochenende.  Unterhaltsam, amüsant, lesens- und empfehlenswert.

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Cover des Buches Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen (ISBN: 9783734111365)T

Rezension zu "Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen" von T E Kinsey

Ein Krimi zum wohlfühlen
tigerbeavor 2 Monaten

Im Jahre 1909 erlebt Gloucestershire eine Woche voller Dinner, Partys und Autorennen. Lady Hardcastle und ihre Zofe Florence folgen der Einladung Lord Riddlethorpes auf dessen Landsitz - klingt doch alles vielversprechend nach Zerstreuung. Doch direkt beim ersten Autorennen geschieht ein Unfall, ein Fahrer stirbt. Der Rennwagen wurde manipuliert. Ein Fall für Lady Hardcastle und Florence, die den Täter auf ihre ganz eigene Art überführen wollen!

T E Kinsey schickt seine Heldinnen Lady Hardcastle und ihre Zofe Florence mit "Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen" nun zum dritten Mal ins Rennen. Und auch diesmal hat mich die Geschichte voll überzeugt. Von Beginn an ist man mitten im Geschehen und wandelt durch die herrlich beschriebene Landschaft. Diesen Landsitz würde ich gern einmal selbst besuchen! Die Handlung überzeugt wieder durch Spannung, die durch mehrere Handlungsstränge und viele überraschende Wendungen überzeugt. Immer wieder hat man neue Verdächtige, bis man letztendlich niemandem mehr traut. Die unterschiedlichen Handlungsstränge sind sehr gut zu verfolgen, fließen zum Schluß gekonnt zu einem sinnvollen Ganzen zusammen und ergeben Sinn. Der Schreibstil ist so gewählt, daß er in das Jahr 1909 passt. Trotzdem wirkt der Text zugänglich, locker und leicht lesbar, so daß man nur so durch die Seiten fliegt. Wohltuend auf ihren Stand nichts gebend sind Lady Hardcastle und Florence. Sie sind trotz Standesunterschied Freunde auf Augenhöhe, geben nichts auf die Meinung anderer dazu und kommen damit nicht überall gut an. Doch sie wissen gut damit umzugehen, wirken dadurch einfach sympathisch und haben mein Herz erobert. Ich kann es schon jetzt kaum erwarten, bis es wieder auf Ermittlungstour mit den beiden wunderbaren Damen geht!

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Cover des Buches Lady Hardcastle und der Tote im Wald (ISBN: 9783734110078)P

Rezension zu "Lady Hardcastle und der Tote im Wald" von T E Kinsey

: Langweiliger, belangloser und zäher Auftaktband der neuen Lady Hardcastle Mysteries Reihe, der jegliches, historisches Flair vermissen lässt
Pitzivor 2 Monaten

Gloucestershire im Jahre 1908:

 Die verwitwete, abenteuerlustige Lady Emily Hardcastle und ihre Zofe Florence Armstrong zieht es aufs Land. Nach den vielen gefährlichen Abenteuern, die sie während ihrer zahlreichen Reisen in ferne Länder erlebten, sehnen sich die beiden Freundinnen nach Ruhe und Entspannung. Und zunächst sieht es so aus, als ob es das im beschaulichen Chipping Bevington zuhauf geben würde. Kaum dass sich die beiden Frauen neu eingerichtet haben, finden sie jedoch eine männliche Leiche, die an einem Baum hängt, im örtlichen Wald. Während die Polizei zunächst an einen Selbstmord glaubt, hat die clevere Lady Emily sogleich den richtigen Riecher. Sie begreift schnell, dass der Mann ermordet und nachträglich aufgeknüpft wurde. Doch warum nur? Die Polizei schießt sich schließlich auf einen Verdächtigen ein, der, geht es nach den beiden Detektivinnen ins spe, absolut nichts mit dem Mord zu tun haben kann. Und so beschließen Emily und Flo, auf eigene Faust zu ermitteln.

Doch es bleibt nicht bei dem einen Mord. Wenig später, während einer Hochzeitsgesellschaft, wird ein Musiker ermordet aufgefunden. Kann es einen Zusammenhang zwischen den beiden Morden geben?

 Das knuffig gestaltete Romancover, der Vermerk auf der Frontseite „Über 1 Million verkaufte Bücher in englischer Sprache“, der spannend klingende Klappentext und die Geschichte zweier ungleicher Freundinnen, die im historischen England auf Mördersuche gehen- all das klang sehr verlockend für mich. Zudem liebe ich britische Cosy-Krimis sehr, besonders wenn sie im historischen Gewand daher kommen.

Der Autor, T.E. Kinsey, mag tatsächlich großen Erfolg mit seiner Lady Hardcastle Romanreihe haben- im englischsprachigen Original wurden bereits acht Bände veröffentlicht, doch kann ich, gelinde gesagt, den großen Erfolg nicht so ganz nachvollziehen.

Da ich hier lediglich die deutsche Übersetzung bespreche, kann ich natürlich keine Vergleiche zum Original ziehen, doch wer, wie ich, vor allem zu dem ersten Band gegriffen hat, weil er eine Schwäche hat für Krimis im historischen Gewand, dürfte schon nach wenigen Seiten ernüchtert sein. Zwar mag der Roman um 1908 spielen, doch verhalten sich weder die Haupt- noch die Nebenfiguren wie Menschen dieser Zeitepoche. Sie bedienen sich einer recht modernen Ausdruckweise und typische Sitten und Gebräuche werden hier völlig auf den Kopf gestellt. Man könnte vielleicht einwerfen, dass es erfrischend ist, hier eine Lady agieren zu sehen, die ihre Bedienstete wie eine Freundin und beinahe gleichgestellt behandelt und auf Vorgaben des tons und der übrigen Mitmenschen pfeift, doch das wiederholte Erwähnen dieser Marotte, nutzt sich leider zu schnell ab. Genauso wenig wirkt das Gebaren der Zofe und Gesellschafterin Flo glaubwürdig. Zugegeben, manche Schlagabtausche der beiden Freundinnen sind witzig zu lesen, da der Autor einen schönen, trockenen Humor besitzt (dafür vergebe ich allein zwei Sterne) doch funktioniert ansonsten in diesem ersten Teil der neuen Krimireihe nicht viel, so leid es mir auch tun mag.

 Zunächst einmal bestehen fast 95 Prozent des Romans aus Dialogen. So sehr ich dialogreiche Romane auch schätzen mag; hier wird man beinahe erschlagen von unzähligen Verhören, belanglosen Gesprächen etc.,  die man Wort für Wort miterleben muss. Dazu geschieht nach dem ersten Mord nicht wirklich viel. Beinahe gerät seine Aufklärung zur Nebensache, da der Mord an dem Musiker, schnell in den Fokus rückt. Stattdessen führt der Autor dermaßen viele Figuren ein, dass man sich sehr bemühen muss, den Durchblick zu behalten. Und das fällt einem besonders schwer, weil besagte Figuren recht stereotyp beschrieben wirken.

 Dann wäre da noch die Polizei. Sehr unglaubwürdig wirkt es, dass Lady Hardcastle, einfach so mir nichts, dir nichts, die Erlaubnis vom diensthabenen Ermittler bekommt, bei sämtlichen Verhören dabei zu sein. Aber vor allem fragt man sich, wieso nur Flo allein in Räumen von Verdächtigen herumschnüffeln darf und nicht die Polizei selbst. Das macht nicht wirklich Sinn.

Obwohl ich diesen ersten Teil so gerne mögen wollte, habe ich mich sehr durchquälen müssen. Der Krimiplot wirkt unglaubwürdig zusammengeschustert und was ich noch schlimmer fand, er langweilt unglaublich. Was auch für Lady Hardcastle gilt, die sämtliche Menschen in ihrer Umgebung mit „mein Liebes/ mein Lieber“ tituliert. Beinahe fühlt sich dieser Roman an, wie eine schlechte Persiflage auf diverse Cosy Krimis der Vergangenheit, denn beinahe jedes Klischee wird hier bedient. Der Roman wird aus der Sicht von Flo, also in „Ich-Form“ erzählt und Flo mag durchaus eine interessante Person sein, doch ehrlich gesagt bin ich nach diesem langweiligen Auftaktband nicht mehr gewillt, der Serie noch eine weitere Chance einzuräumen. Zu trivial, zu belanglos ist der Roman für mich gewesen.

Lady Hardcastle Mysteries:

 1. Teil: Lady Hardcastle und der Tote im Wald

2. Teil: Lady Hardcastle und ein mörderischer Markttag

3. Teil: Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen

3.5- Christmas At The Grange (noch nicht übersetzt)

4. Teil: Lady Hardcastle und ein filmreifer Mord

5. Teil: The Burning Issue Of The Day (noch nicht übersetzt)

6. Teil: Death Beside The Seaside (noch nicht übersetzt)

7. Teil: The Fatal Flying Affair (noch nicht übersetzt)

8. Teil: Rotten To The Core (noch nicht übersetzt)

 

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