Stephen Baxter

 3,7 Sterne bei 632 Bewertungen
Autor von Die letzte Flut, Evolution und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stephen Baxter

Stephen Baxter, 1957 in Liverpool geboren, studierte Mathematik und Astronomie, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er zählt zu den international bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Etliche seiner Romane wurden mehrfach preisgekrönt und zu internationalen Bestsellern. Stephen Baxter lebt und arbeitet im englischen Buckinghamshire.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Wissenschaft von AVATAR (ISBN: 9783453313996)

Die Wissenschaft von AVATAR

 (1)
Neu erschienen am 09.11.2022 als Taschenbuch bei Heyne.
Cover des Buches Galaxias (ISBN: 9783453322486)

Galaxias

Erscheint am 18.01.2023 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Stephen Baxter

Cover des Buches Die Lange Erde (ISBN: 9783442481965)

Die Lange Erde

 (93)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Die letzte Flut (ISBN: 9783453533592)

Die letzte Flut

 (61)
Erschienen am 10.01.2011
Cover des Buches Die Zeit-Odyssee (ISBN: 9783453524101)

Die Zeit-Odyssee

 (30)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Evolution (ISBN: 9783453534476)

Evolution

 (28)
Erschienen am 09.12.2013
Cover des Buches Zeitschiffe (ISBN: 9783641155780)

Zeitschiffe

 (25)
Erschienen am 30.10.2014
Cover des Buches Der Lange Krieg (ISBN: 9783442485376)

Der Lange Krieg

 (30)
Erschienen am 21.11.2016
Cover des Buches Die letzte Arche (ISBN: 9783453266575)

Die letzte Arche

 (23)
Erschienen am 11.04.2011
Cover des Buches Proxima (ISBN: 9783453315792)

Proxima

 (24)
Erschienen am 08.09.2014

Neue Rezensionen zu Stephen Baxter

Cover des Buches Die Wissenschaft von AVATAR (ISBN: 9783453313996)
B

Rezension zu "Die Wissenschaft von AVATAR" von Stephen Baxter

Sehr aufschlussreich, nicht nur für Avatar-Fans
belanaherminevor 3 Tagen

Inhalt

Dies ist kein ScienceFiction, sondern eher ein Sachbuch. Nach einer Einleitung, in der Herr Baxter beschreibt, welche Hintergründe ihn zum Schreiben dieses Buches brachten und auf welchen Voraussetzungen er aufbauen konnte, ist das Buch in acht Teile mit jeweils mehreren Kapiteln unterteilt. In jedem Teil widmet sich Herr Baxter einem bestimmten Aspekt des Films. So geht es um den Zustand der Erde, die Erzabbaufirma, das Schiff, Pandora, die Bodenschätze von Pandora, die Biosphäre von Pandora, die Einwohner/innen von Pandora und die Avatare selbst.

Herr Baxter erläutert für den jeweiligen Sachverhalt, welche technischen/physikalischen oder evolutionären/biologischen Möglichkeiten es grundsätzlich gibt und begründet damit, dass die Entscheidungen, die für den Film in dieser Hinsicht getroffen wurden, prinzipiell realistisch sind.

Subjektive Eindrücke

Da Herr Baxter selbst ja ScienceFiction-Autor ist, er für seine eigenen Werke viel Hintergrundwissen hat, viele andere ScienceFiction-Werke gelesen und gesehen hat, kann er auf einen sehr breiten Wissensfundus zurückgreifen. Das tut er an den meisten Stellen sehr passend. Hin und wieder schweift er für meinen Bedarf etwas ab, ohne dabei uns Uninteressante zu verfallen.

Alle Texte lesen sich ausgesprochen gut, sind anschaulich und leicht verständlich.

Ich denke, dass es von Vorteil ist, wenn man den Film schon einmal gesehen hat. Es könnte ansonsten sein, dass sich einem einige Erläuterungen nicht unmittelbar erschließen. Das Lesen des Buches hat mich aber angeregt, den Film noch einmal mit wacheren Augen zu sehen :-)

Fazit

Nicht nur für Avatar-Fans, sondern ganz allgemein für ScienceFiction-Fans sehr zu empfehlen.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Cover des Buches Der Orden (ISBN: 9783641150150)
G

Rezension zu "Der Orden" von Stephen Baxter

Ein Science-Fiction-Roman ohne Physik
gerda_badischlvor 2 Monaten

Hintergrund: "Coalescent" (veröffentlicht 2004) ist der erste Band der "Destiny's Children"-Reihe von Stephen Baxter, ist aber in sich abgeschlossen. 527 Seiten. Auf englisch gelesen. 

Inhalt: kein Spoiler, das steht auch am Klappentext!

2 parallele Handlungsstänge in abwechselnd erzählten Kapiteln, die erst im letzten Drittel zusammenkommen (obwohl man als Leser den Zusammenhang schon früher ahnt). 

Handlung 1: In der Gegenwart erfährt der 45-jährige Engländer George Poole, dass er eine verschollene Zwillingsschwester hat. Zusammen mit Peter, dem schrulligen Nachbarn seines verstorbenen Vaters, macht er sich auf die Suche nach ihr. Eine sehr "normale" Alltagsgeschichte, deren einziges Science-Ficition-Element eine ungewöhnliche Nachricht in den Medien ist. 

Handlung 2: Ungefähr im Jahr 400 nach Christus beginnt das Römische Reich zu bröckeln. Die junge Adelige Regina im römisch besetzten Britannien erlebt den Zerfall ihrer Kultur am eigenen Leib mit. Auch diese Geschichte ist eher langsam erzählt - und völlig Sci-Fi-frei.

In Rom treffen sich schließlich die beiden Erzählstränge (und ab da wird's fremdartig): George entdeckt Reginas Vermächtnis: eine alternative Überlebensstrategie - und vielleicht sogar eine Alternative zur Menschheit. 

Kommentar:

Ein Science-Fiction-Roman im wahrsten Sinn des Wortes: Der Autor hat eine wissenschaftliche Idee hergenommen und um die Idee herum eine fiktive Geschichte gebaut. Bei dieser Idee handelt es sich nicht - wie im typischen SF-Setting um eine physikalische Idee (wie z.b. Überlichtgeschwindigkeit, Paralleluniversen, etc.) sondern um ein philosophisches Konzept...

aus Wikipedia (gekürzt): Emergence occurs when an entity is observed to have properties its parts do not have on their own, properties or behaviors that emerge only when the parts interact in a wider whole. For instance, the phenomenon of life is an emergent property of chemistry.

... und während man eine unterhaltsame, erfundene Geschichte liest, lernt man etwas über die Welt, hat AHA-Erlebnisse. 

So 100-prozentig geht das Konzept in diesem Fall nicht auf: der "Science"-Aspekt funktioniert gut. Ich habe tatsächlich neue Erkenntnisse gewinnen können, und fühle mich nach dem Lesen ein bisschen klüger - oder sogar weiser - als vorher. 

Weniger geglückt ist der  "Fiction"-Aspekt: die George-Kapitel waren nett zu lesen und spannend, aber die Geschichte von Regina ist mir gegen Ende langweilig geworden. Ich war oft in Versuchung, einfach weiterzublättern (und - im Nachhinein betrachtet - hätte ich das auch problemlos tun können). 

Das Ende der Geschichte finde ich SEHR unglaubwürdig. Solche Entwicklungen, wie sie der Autor beschreibt, brauchen hunderttausende, wenn nicht Millionen Jahre. In weniger als 2000 Jahren? Nein. Das nehme ich ihm nicht ab.

Aber eine originelle Idee - nichtsdestotrotz.

Fazit: Leseempfehlung für alle, die Freude an anspruchsvollen Gedankenexperimenten haben.


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Cover des Buches Die Medusa-Chroniken (ISBN: 9783453317840)
dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Die Medusa-Chroniken" von Stephen Baxter

Es geht um den schwermütigen unfreiwilligen Cyborg Howard Falcon
dunkelbuchvor 7 Monaten

und was er über gut 800 Jahre hinweg erlebt. Von Kapitel zu Kapitel finden Zeitsprünge statt. Eine zentrale Rolle spielt Zeit seines Lebens der Planet Jupiter mitsamt seinen "Medusen" genannten Bewohnern.
Falcon selbst ist für mich kein großartiger Charakter, kein faszinierender Mensch - bzw. wie viel Mensch oder Menschlichkeit steckt eigentlich noch in ihm? Er lebt unabsichtlich ungewollt als geliebte und gehasste Bekanntheit sowie als Außenseiter dahin, bleibt etwas stereotyp mürrisch-eigenbrötlerisch. Er existiert als Anker in diesem Buch, als Bezugspunkt, als roter Faden an dem entlang die interessant-spannende Story geknüpft ist. Man merkt, dass er bzw. seine (Weiter-)Entwicklung nicht das zentrale Anliegen der Autoren ist.
Die Maschinen sind egoistische A*löcher über deren Motive man eher wenig erfährt, aber das ist ok, so "undurchsichtig" werden sie oft gezeichnet, manchmal auch aus Faulheit. Die Menschheit bleibt immer gleich bzw. verändert sich bis auf ein paar positive Ausnahmen nur wenig und das passt mit meiner bescheidenen Meinung über sie zusammen. Die zweitgrößte und -stärkste zwischenmenschliche Dynamik entsteht interressanterweise zwischen dem "Roboter"führer Adam und Falcon selbst. Die größte zwischen dem Cyborg Falcon und seiner Ärztin, die ihn ebenfalls über die Jahre hinweg stoisch begleitet. Ansonsten fliegen die Jahre an Falcon vorbei wie die Menschheit und hier wird seine Distanz zu bzw. Entfremdung von jener verständlich. Diese Dynamiken zwischen diesen wenigen Figuren und ein ausufernd-eskalierender Krieg tragen dazu bei, dass das Buch gefällt.
In erster Linie aber bekommt der Roman von mir den 5. Stern für den Jupiter und was Adam und Falcon dort passiert, was sie erfahren dürfen, was sie bis auf die letzten Seiten allesamt erleben. Dort habe ich den sense of wonder gefunden. Die beiden genialen Autoren haben eine Kurzgeschichte von Clark weitergedacht. 

Erinnerungen an 2001-Odyssee im Weltraum wurden wach.

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