Stefan Bauer

 3,7 Sterne bei 138 Bewertungen
Autor*in von Der mit dem Scheich tanzt, Halloween und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Stefan Bauer

Cover des Buches Der mit dem Scheich tanzt (ISBN: 9783785725511)

Der mit dem Scheich tanzt

 (9)
Erschienen am 08.10.2015
Cover des Buches Das Mandala des Dalai Lama (ISBN: 9783404151288)

Das Mandala des Dalai Lama

 (12)
Erschienen am 30.03.2004
Cover des Buches Der Retter von Riad (ISBN: 9783404609444)

Der Retter von Riad

 (4)
Erschienen am 16.02.2017
Cover des Buches Dixi Man (ISBN: 9783442159338)

Dixi Man

 (1)
Erschienen am 19.02.2018
Cover des Buches Level X (ISBN: 9783404151714)

Level X

 (27)

Neue Rezensionen zu Stefan Bauer

Cover des Buches Level X (ISBN: 9783431033304)
Julia92s avatar

Rezension zu "Level X" von David Ambrose

David Ambrose - Level X
Julia92vor einem Jahr

Cover: Das Cover ist in dunklem Violett gehalten, die Schrift in Orange und Silber. Die Abbildung mit der Hand und dem Tunnel passt zum Inhalt des Buches. Ansprechen würde es mich jedoch nicht. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich den Autor vor kurzem für mich entdeckt habe.

 

Klappentext: Rick Hamilton konnte nicht ahnen, dass am Ende dieses Tages seine Welt Kopf stehen würde. Seine Frau Anne und sein Sohn Charlie werden in einen schweren Autounfall verwickelt. Rick, der das Desaster aus nächster Nähe miterleben muss, fällt in eine bodenlose Ohnmacht. Als er zwei Tage später im Krankenhaus erwacht, ist ihm die Welt ein Rätsel: Anne sieht aus wie Anne, kleidet sich aber anders. Sein bester Freund Harold ist zwar ein guter Kumpel, aber irgendwie nicht ganz der Alte. Ricks und Annes Sohn Charlie hat angeblich nie existiert, und obendrein wird Rick von allen nur Richard genannt. Ist das die Wirklichkeit? Soweit er sich erinnert, war Anne doch bei dem Unfall ums Leben gekommen! Was ist passiert? Bei dem Versuch, eine Erklärung für all diese seltsamen Veränderungen zu finden, stößt Rick an seine Grenzen. Bald bewegt er sich auf dem schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Realität: Der Gedanke, in einer anderen Welt gefangen zu sein, lässt ihn nicht mehr los. Von allen unverstanden und für verrückt erklärt, versucht er, einen Ausweg aus einem Leben zu finden, das eine schlechte Kopie seines eigenen zu sein scheint. Einen Ausweg, der mehr als einen Mord zur Folge hat …

 

Meinung: Da ich bereits von David Ambroses Roman „Mysterium“ sehr angetan war, habe ich nach weiteren Büchern des Autors gesucht. Die Inhaltsangabe von „Level X“ hat mir zugesagt und ich musste nicht lange überlegen, ob ich es kaufen soll oder nicht.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben. Es erforderte eine kurze Eingewöhnungszeit bei mir, aber schon bald war ich mitten im Geschehen. Zu Beginn lernen wir Rick, Anne und Charlie kennen. Von außen scheint das Leben der kleinen Familie perfekt zu sein, wären nicht Ricks Albträume und mysteriöse Vorfälle, die sich rasant häufen. Rick war mir als Erzähler sympathisch. Die Sprache ist einfach und kurz. Ich flog nur so durch die Geschichte und war dreißig Seiten später schon beim Autounfall angelangt. Von da an gerät Ricks Leben außer Kontrolle. Gerade noch hat er seiner Frau beim Sterben zugesehen, im nächsten Moment erwacht sie wieder zum Leben und behauptet, keinen Sohn zu haben. Rick wird ohnmächtig und erwacht in einem Krankenhaus wieder, wo er kurz darauf Besuch von der blinden Therapeutin Emma Todd bekommt. Sie soll ihn auf seinem Weg zur Genesung begleiten, denn niemand glaubt ihm, dass er einen Sohn namens Charlie hat. Auch wohnt er plötzlich an einem anderen Ort, gemeinsam mit der kinderlosen Anne und wird von allen Richard genannt.

Seine Gedanken werden ihm immer fremder. Über sie erfährt er Details, die vor dem Unfall nicht Bestandteil seines Lebens waren. Die Dinge werden immer merkwürdiger und eines Tages wird er mit einer inneren Stimme konfrontiert, die ihm helfen will, aus diesem Chaos auszubrechen.

Der Anfang des Thrillers las sich sehr gut. Etwa zu dem Zeitpunkt, in dem Rick sich mit seinem „neuen Leben“ abgefunden hat, wurde mir der Protagonist zunehmend unsympathischer. Am Ende stellte sich heraus, warum das so war, aber ich will an dieser Stelle nichts verraten.

Trotz der Distanz, die ich zu Rick aufbaute, fieberte ich mit ihm mit und als langsam klar wurde, worum es eigentlich geht, nahm die Geschichte auch wieder an Fahrt auf (Zwischendurch gab es einige zähe Erklärungen, die das Lesetempo drosselten.). Im Nachhinein betrachtet waren sie wichtig für die Story, aber man hätte sie auch anders einbauen können.

Ab Seite 160 wurde es wieder spannender. Rick, beziehungsweise mittlerweile Richard, nimmt erneut Kontakt zu Emma auf, um sich von ihr therapieren zu lassen. Mittels Hypnose soll sie einen Weg finden, ihn in sein altes Leben zu entlassen.

Die letzten hundert Seiten waren absolut grandios! Obwohl ein paar Details vorhersehbar waren, wurde ich gut unterhalten. Am Schluss gab es eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Ich bin von „Level X“ schwer beeindruckt und spreche eine eindeutige Leseempfehlung aus. Weil es zwischenzeitlich jedoch etwas zäh war, vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.

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Cover des Buches Sherlock Holmes und die Riesenratte von Sumatra (ISBN: 9783732554096)
P

Rezension zu "Sherlock Holmes und die Riesenratte von Sumatra" von Rick Boyer

Die Riesenratte – Die Pastiche-Herausforderung schlechthin
pdueggelivor 2 Jahren

Insgesamt ist es ein interessantes Buch, dass den Leser vor diverse Rätsel stellt. Was hat eine Riesenratte mit dem Mord nahe der Baker Street und einem vermissten adligen Mädchen zu tun? Es ergeben sich mit der Zeit immer mehr Verknüpfungen, denen der geneigte Leser auch folgen kann. Die Auflösung, wer und was genau hinter den düsteren Machenschaften steckt, enttäuscht leider. Ein alter Bekannter wird aus dem Nichts aus dem Hut gezaubert und Holmes versagt beinahe auf klägliche Weise. Das Genie von Holmes dringt nur wenig an die Oberfläche. Trotzdem ein solides Sherlock-Holmes-Pastiche.

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Cover des Buches Dixi Man (ISBN: 9783442159338)
seschats avatar

Rezension zu "Dixi Man" von Stefan Bauer

Humor ist, wenn man trotzdem lacht
seschatvor 5 Jahren

Wer kennt sie nicht, die blauen, Chlor geschwängerten Klohäuser von Toi Toi & Dixi, die man selbst nur im äußersten Notfall betreten mag und die vermehrt auf Baustellen und an Autobahnen anzutreffen sind. Dem gelernten Versicherungskaufmann, Ex-Sanitäter und Buchautor Stefan Bauer erging es nicht anders, doch er wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen und hat sich 2016 spaßeshalber beim international agierenden Sanitärunternehmen beworben. Und die Rückmeldung erfolgte prompt. Schon am Folgetag wurde Stefan Bauer eingestellt und musste sich nicht nur zeitlich auf seine neue Arbeit als Servicefahrer für Sanitärkabinen in Rheinland-Pfalz einstellen. Was folgt ist eine detailreiche wie ungeschönte Schilderung der täglichen Arbeitsabläufe, die den Autor nicht nur körperlich herausforderten. Ob Abladen, Reinigen oder Ausliefern der Klohäuser, Stefan Bauer, der selbst ernannte „Dixi Man“, war sich für nichts zu schade und ging durch eine harte Schule, für die er sich als Ex-Sanitäter bestens vorbereitet fühlte. Dachte er jedenfalls. Doch die menschlichen Hinterlassenschaften auf Dixi-Klos sind für ihn alles andere als ein Kinderspiel gewesen. Hinzu kamen der ständige zeitliche Druck und die oftmals unzureichenden Anfahrmöglichkeiten auf Baustellen etc. Wer täglich bis zu 40 Klohäuser betreuen muss, deren Gewicht von 80 bis 140 kg rangiert, der ist am Abend platt. Dass der Autor dennoch so lang durchgehalten hat und seine Tätigkeit in seinem Buch mit derart viel Humor beschreibt, nötigt Respekt ab, auch wenn’s sich um Galgenhumor handelt. Der unverstellte, manches Mal recht raue Umgangston in diesem Business wird von Stefan Bauer authentisch wiedergegeben und passt zum Sujet. Ich habe das Buch gern gelesen und obschon mancher Ekelpassagen herzhaft gelacht. Was ganz im Sinne des Autors sein mag, der meint: „Wenn Sie denken, dass Ihr Leben schei.. ist, dann lesen Sie dieses Buch!“

FAZIT
Eine unterhaltsame wie lehrreiche Lektüre, die unsere Gesellschaft von unten betrachtet und dabei die Lobby der Klohausfahrer stärkt.

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