Sosuke Natsukawa

 4 Sterne bei 47 Bewertungen

Lebenslauf von Sosuke Natsukawa

Sosuke Natsukawa ist Arzt und lebt und arbeitet in Nagano. Bereits sein erstes Buch wurde in Japan zu einem Bestseller, der sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte. Mit „Die Katze, die von Büchern träumte“ gelang ihm der internationale Durchbruch. Das Buch wurde in 34 Länder verkauft, gilt damit als eines der erfolgreichsten Bücher aus Asien in den letzten Jahren und eroberte weltweit die Bestsellerlisten.„Bücher sind meine besten Freunde. Ich habe so viel durch sie gelernt: Anstand, Selbstachtung, Urteilsvermögen und das Wesentliche im Leben zu erkennen. Ich wünsche mir, dass die Leser auch in meinem Buch einen guten Freund finden.“ Sosuke Natsukawa

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Katze, die von Büchern träumte (ISBN: 9783570104361)

Die Katze, die von Büchern träumte

 (34)
Neu erschienen am 02.11.2022 als Gebundenes Buch bei C.Bertelsmann.

Alle Bücher von Sosuke Natsukawa

Cover des Buches Die Katze, die von Büchern träumte (ISBN: 9783570104361)

Die Katze, die von Büchern träumte

 (34)
Erschienen am 02.11.2022
Cover des Buches The Cat Who Saved Books: Sosuke Natsukawa (ISBN: 9781529052107)

The Cat Who Saved Books: Sosuke Natsukawa

 (13)
Erschienen am 16.09.2021
Cover des Buches The Cat Who Saved Books: A Novel (ISBN: 9780063227842)

The Cat Who Saved Books: A Novel

 (0)
Erschienen am 07.12.2021

Neue Rezensionen zu Sosuke Natsukawa

Cover des Buches Die Katze, die von Büchern träumte (ISBN: 9783570104361)
Literaturwerkstatt-kreativs avatar

Rezension zu "Die Katze, die von Büchern träumte" von Sosuke Natsukawa

Tora
Literaturwerkstatt-kreativvor 10 Tagen

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“  stellt vor:

„Die Katze, die von Büchern träumte“ von Sosuke Natsukawa

Bücher sind meine besten Freunde. Ich habe so viel durch sie gelernt: Anstand, Selbstachtung, Urteilsvermögen und das Wesentliche im Leben zu erkennen. Ich wünsche mir, dass die Leser auch in meinem Buch einen guten Freund finden."                                                                                                (Sosuke Natsukawa)


Die kleine antiquarische Buchhandlung `Natsuki` in Japan ist das Einöd des jugendlichen Rintaro und seinem Großvater.

Als der alte Herr stirbt, ist der stille Schüler auf sich allein gestellt.Was soll er mit dem Laden anfangen, der schon lange keinen Gewinn mehr abwirft? Was mit sich selbst, mit seinem Leben ohne den Großvater und dessen Ruhe und Lebensweisheit?"

Und so zieht sich Rintaro immer weiter in die Welt der Bücher zurück, geht nicht mehr zur Schule und selbst seine Klassenkameradin Sayo schafft es nicht ihn aus seinem Schneckenhaus herauszulocken.

Bis eines Tages eine Katze im Buchladen auftaucht – eine sprechende Katze, die Rintaro eindringlich um Hilfe bittet: „Die Bücher sind in Gefahr – und nur ein wahrer Buchliebhaber wie er, der die Liebe zum gedruckten Wort von seinem Großvater verinnerlicht hat, kann sie retten…“


Fazit:

Sosuke Natsukawas ist mit seinem Roman „Die Katze, die von Büchern träumte“ der internationale Durchbruch gelungen. Sein Buch wurde in 34 Länder verkauft und eroberte weltweit die Bestsellerlisten. 

Mir ist gleich der schöne und interessante Titel und das dazu sehr passende und eindrucksvolle Cover ins Auge gesprungen und da ich auch gerne japanische Literatur lese – Haruki Murakami  gehört immer noch mit zu meinen absoluten Lieblingsautoren – war ich doch sehr gespannt wie mir das Buch von Sosuke Natsukawa, dem neuen Stern am japanischen Bücherhimmel, gefallen wird.

Sosuke Natsukawas hat wirklich ein kleines Buchjuwel vorgelegt, die Geschichte ist wunderschön und flüssig erzählt und Bücher sind, wie ihr sicher schon ahnen könnt, der rote Faden dieses Romans. Einen originellen Charakter hat der Autor vor allem mit der Tabby-Katze Toraneko, genannt Tora geschaffen, die sich mit Rintaro unterhalten kann, und ihn letztendlich überzeugt Bücher zu retten, indem er sich den Aufgaben in vier verschiedenen Labyrinthen stellt. Natürlich geht es dort ebenfalls um Bücher, jedoch werde ich hier nicht mehr verraten, außer vielleicht, dass es auch zu philosophischen Auseinandersetzungen kommt. 

Auch mit den beiden Jugendlichen Rintaro und Sayo hat der Autor sehr interessante Protagonisten kreiert, wobei Rintaro derjenige ist, der immer wieder in den Mittelpunkt der Geschichte rückt. Es geht natürlich auch um seine Trauer um den Großvater, aber auch um seinen beschwerlichen Weg ins Erwachsenendasein. 

Schön sind immer auch die Rückblenden, wenn sich Rintaro an seinen Großvater erinnert.

Großvater sagte immer: »Bücher besitzen eine besondere Macht. Wenn du sie liest, wirst du immer einen Freund zur Seite haben.“

Auch wenn vom Verlag keine Altersvorgabe gemacht wurde, würde ich diesen Roman, einmal aufgrund seiner jungen Protagonisten, aber auch wegen der Handlung, eher bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehen, denn genau in diesem Alter setzt man sich mit vielen Fragen, die diese Geschichte mit sich bringt, auseinander. 


Eine wunderschöne Geschichte über die Liebe zur Literatur! 



Die ganze Rezi auch auf meinem Blog:

https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2023/01/19/die-katze-die-von-buchern-traumte-von-sosuke-natsukawa/



Besten Dank an den „C.Bertelsmann Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Die Katze, die von Büchern träumte (ISBN: 9783570104361)
Michelles_Notebooks avatar

Rezension zu "Die Katze, die von Büchern träumte" von Sosuke Natsukawa

Liebe zu Büchern definiert wohl jeder anders
Michelles_Notebookvor 11 Tagen

Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch - allein schon der Titel war für mich ein Grund, zuzugreifen. Katzen, Bücher, eigentlich hätte kaum etwas schiefgehen können. Die Geschichte eines Jungen, der einen Buchladen erbt und von einer Katze in Abenteuer geführt wird, um Bücher zu retten: Das klingt nach einer verdammt guten Story.

Faktisch fand ich das Buch jedoch enttäuschend. Das mag nur zum Teil an der Übersetzung liegen: Mal wurden absolut überzogene Reaktionen auf eigentlich undramatische Situationen beschrieben, dann nutzten die Teenager an manchen Stellen eine sehr gestelzte Ausdrucksweise, an anderer Stelle eine extrem saloppe. Keiner der Charaktere hatte Tiefgang oder war sonderlich sympathisch, die Entwicklung der Charaktere war aufgrund fehlender Details nicht nachvollziehbar.

Generell hinterlässt die Geschichte unglaublich viele offene Fragen, Umstände und Situationen bleiben ungeklärt, die 'tiefgreifenden' Diskussionen beschränkten sich auf ein 'Das Café am Rande der Welt' Niveau. Die Rätsel, die es zu lösen galt, waren keine Rätsel als solche, sondern einfach grundsätzlich Fragen, was Bücher, was Liebe zu Büchern ausmacht: Masse, Gewinn, oder doch noch etwas mehr? Diese Fragen könnte man einer 6. Klasse stellen und sie wäre auf die selben Antworten gekommen, wie der Protagonist. Unter Rätseln und Abenteuern stelle ich mir etwas anderes vor.

Am schlimmsten jedoch finde ich, dass, vermutlich, der Autor durch seinen Protagonisten seine Meinung zu etwas weniger tiefsinnigen Literatur äußert: Sie ist wertlos, Ramschware, seelenlos. Nur Klassiker wie Nietzsche oder Proust sind wünschenswerte literarische Ergüsse. Durch diese Einstellung wird das Versprechen, dass Autor und Protagonist gleichermaßen Bücher lieben, dass diese Geschichte sozusagen eine Hommage an Bücher an sich ist, ad absurdum geführt. Diese etwas klassizistische Sicht auf Bücher empfinde ich nicht nur als aus der Zeit gefallen, sondern als regelrecht respektlos den Lesern gegenüber, die nicht aus jedem Buch eine neue Lebenserkenntnis ziehen möchten, sondern einfach gut unterhalten werden wollen.

Mit hat dieses Buch überhaupt nicht abgeholt, ich vergebe jedoch zwei Sterne für die an sich schöne Grundidee.

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Cover des Buches Die Katze, die von Büchern träumte (ISBN: 9783570104361)
Kaddis avatar

Rezension zu "Die Katze, die von Büchern träumte" von Sosuke Natsukawa

Literarische Denkanstöße
Kaddivor 13 Tagen

Wie viele Bücher muss man konsumieren, um als belesen und wichtig zu gelten? Reicht es vielleicht auch aus, nur die Quintessenz eines Romans zu kennen, ohne das ganze Buch gelesen zu haben? Es gibt so viele Fragen die sich uns Büchermenschen und der Gesellschaft regelmäßig stellen. Denn Bücher haben einen immensen Einfluss auf uns Lesende, auf unsere Wahrnehmung und unser Wissen.

Rintaro lebt mit seinem Großvater zusammen und verbringt die meiste Zeit im Buchladen seines Großvaters. Doch als dieser stirbt, gibt es nur noch einen Halt für ihn – Bücher. Er verkriecht sich in dem alten Laden und schwänzt fortan die Schule. Das geht eine Weile so, bis er vom Kater Tora schließlich aus seiner Lethargie gerissen wird. Denn es ist kein gewöhnlicher Kater. Er kann sprechen und erzählt ihm, dass er seine Hilfe bei einem wichtigen Unterfangen zum Wohle von Büchern benötigt.
An Japanischer Literatur mag ich, dass sie oftmals so unkonventionell und anders ist. Die Grenzen der Realität werden viel öfter verschoben, ohne den Anspruch zu erheben, gleich in die Phantastik-Ecke gestellt zu werden. So ist es auch in diesem Buch der Fall. Ein sprechender Kater, ein mysteriöses Labyrinth und Bücher, die es zu befreien gilt.

Ich bin bei diesem Buch jedoch hin und hergerissen. Einerseits mag ich diese schlichte, verdichtete Erzählweise, die Idee zur Handlung und die vielen interessanten Denkanstöße zum Thema lesen und Literatur, die geliefert werden. Andererseits hat mich das Buch nicht ganz abholen können, unter anderem weil die einzelnen Episoden mitsamt den Buch-Rettungen sehr simpel und nahezu ohne große Hindernisse von der Bühne gingen.

Fazit: Ein lesenswertes Buch, das durchaus den einen oder anderen Denkanstoß in Richtung Literatur und das Lesen gibt. Man darf aber keine tiefgreifende oder arg spannende Literatur erwarten.
Und was mich mal wieder etwas geärgert hat, ist die sinnlose Übersetzung des Titels, der nicht zum Buch passt und in die Irre führt. Warum?!

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