Simone St. James

 4,4 Sterne bei 146 Bewertungen
Autorin von Die schwarze Frau, Zimmer 103 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simone St. James

Eine unerwartete Wendung: Simone St. James ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie arbeitete 20 Jahre lang im Tv- und Rundfunk Geschäft bis sie sich dazu entschloss Schriftstellerin zu werden. Nachdem sie es Jahre lang mit Ablehnungen von Verlagen zu tun hatte schaffte sie mit ihrem Debüt The Haunting of Maddy Clare ihren Durchbruch. Für ihr Werk gewann sie zwei Rita Awards from Romance Writers of America und den Arthur Ellis Award from Crime Writers of Canada. Auch ihre folgenden Bücher waren sehr erfolgreich. So wurde sie erneut für den Arthur Ellis Award nominiert und stand auf der Shortlist des Goodreads Choice Awards. Heute lebt sie mit ihren Mann und ihrer Katze in Toronto.

Alle Bücher von Simone St. James

Cover des Buches Die schwarze Frau (ISBN: 9783442488223)

Die schwarze Frau

 (77)
Erschienen am 18.02.2019
Cover des Buches Zimmer 103 (ISBN: 9783442491193)

Zimmer 103

 (40)
Erschienen am 18.01.2021
Cover des Buches Der Geist von Maddy Clare (ISBN: 9783986760083)

Der Geist von Maddy Clare

 (21)
Erschienen am 26.07.2022
Cover des Buches Zimmer 103: Roman (ISBN: B086V6QMV6)

Zimmer 103: Roman

 (1)
Erschienen am 18.01.2021
Cover des Buches Die schwarze Frau (ISBN: 9783961543120)

Die schwarze Frau

 (0)
Erschienen am 29.10.2021
Cover des Buches The Broken Girls (ISBN: 9781472253644)

The Broken Girls

 (3)
Erschienen am 20.03.2018
Cover des Buches An Inquiry into Love and Death (ISBN: 9780451239259)

An Inquiry into Love and Death

 (1)
Erschienen am 05.03.2013
Cover des Buches The Sun Down Motel (ISBN: 9780440000174)

The Sun Down Motel

 (1)
Erschienen am 18.02.2020

Neue Rezensionen zu Simone St. James

Cover des Buches Der Geist von Maddy Clare (ISBN: 9783986760083)
Angelsammys avatar

Rezension zu "Der Geist von Maddy Clare" von Simone St. James

Auch nach dem Tode noch unruhig ...
Angelsammyvor 5 Tagen

Sarah Piper soll den Geisterjäger Alistair Gellis im London des Jahres 1922 unterstützen.

Sie ist eher skeptisch, glaubt nicht so recht an die Existenz des Übernatürlichen.

Ein neunzehnjähriges Dienstmädchen namens Maddy Clare hat sich in einer Scheune das Leben genommen und soll nun die Lebenden heimsuchen.

Sarah muss bald feststellen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt ...

Das Buch ist schön gruselig. Es erzeugt Gänsehaut und geht in die Tiefe, weil man auch viel über die arme Maddy erfährt.

Beim Lesen meint man, einen eiskalten Hauch über den Nacken hauchen zu spüren. Unheimlich. Das Werk regt die Phantasie immens an. Vielleicht zu sehr? Das aber zeigt, welch exzellentes Buch das ist.

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Cover des Buches Der Geist von Maddy Clare (ISBN: 9783986760083)
S

Rezension zu "Der Geist von Maddy Clare" von Simone St. James

Solides Debüt einer großen Autorin des Genres
Simone_081vor 2 Monaten

Ich liebe Simone St. James' Thriller "Zimmer 103" und "die schwarze Frau" und wie so oft mit einem Autor, der schon einige Bücher geschrieben hat, aber den großen Durchbruch erst mit einem späteren Werk geschafft hat, versuchen die Verlage, mit den früheren Werken noch einmal Geld rauszuschlagen und legen diese neu auf oder übersetzen sie - in unserem Fall - ins Deutsche. Das hat bei Simon Beckett und bei Linda Castillo schon geklappt, deshalb hat sich der Festa-Verlag gedacht, dass das mit Simone St. James' Erstlingswerk (Achtung: Dies ist KEIN neues Werk der Autorin, sondern wurde schon im Jahr 2013 auf Englisch veröffentlicht!) auch klappen könnte.

Die Idee ist nicht schlecht, denn die Handlung und Grundidee des Romans sind wirklich gut, aber man merkt dem Buch an (und auch der Autorin zu dieser Zeit), dass es noch ein wenig unausgereift und unausgegoren war, denn so ganz überzeugen konnte es mich nicht, und es befindet sich längst nicht auf dem Niveau der oben genannten Romane der Autorin.

Es gibt hier mehrere Probleme: 

- Die Geschichte spielt 1922, aber der Autorin gelingt es selten, dem Leser/der Leserin dies auch zu vermitteln, denn es gibt so gut wie kaum Bezüge zu dieser Zeit, z.B. durch Sitten, Gebräuche, Etikette oder Alltagsgegenstände. Die Geschichte könnte auch 20 oder 30 Jahre später spielen. Überhaupt hatte ich auch manchmal das Gefühl, dass manches in Bezug auf die 20er Jahr so nicht ganz stimmen konnte (z.B. der Gebrauch des Wortes "okay", der bereitwillige Sex unverheirateter Frauen, usw.).

- Dies führt mich auch zu meinem nächsten Kritikpunkt. Die Geschichte besteht größtenteils (und vor allem in den ersten Zweidritteln) nur aus Gesprächen. Es wird kaum aktiv "gehandelt". Die Personen begeben sich kaum mal an andere Orte. Es fehlen auch die Beschreibungen der Landschaft, der Räumlichkeiten, und ganz besonders wichtig bei Gothic-Romanen der Atmosphäre. Diese geht hier völlig ab, ist aber wichtig.

- Die Liebesgeschichte, die auch einen recht großen Raum einnimmt (immerhin handelt es sich hier um "Romance Mystery"), wirkt halblebig. Die betroffenen Personen haben zweimal wilden Sex und das wars eigentlich auch schon. Die große Liebe, die angeblich zwischen den beiden besteht, kann man als Leser nicht fühlen. Es fehlen die Emotionen.

- Die Figuren blieben mir außerdem unnahbar. Ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen, sie bleiben platt und ohne Tiefe. 

- Die Geisterschichte ist auch nicht sehr überzeugend und auch nicht besonders gruselig, jedoch merkt man, dass sich die Autorin weiterentwickeln kann (und wird).

Insgesamt solide Unterhaltung, mehr aber auch nicht. Man sollte unbedingt zu den späteren Werken der Autorin greifen. Dieser ist nur für ganz hartgesottene Fans.

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Cover des Buches Zimmer 103 (ISBN: 9783442491193)
Thrillbillys avatar

Rezension zu "Zimmer 103" von Simone St. James

Endlose Recherchen
Thrillbillyvor 2 Monaten

»Zimmer 103« ist ein mittelmäßiger Krimi mit einigen übersinnlichen Elementen, die aber weit entfernt von gruselig sind.

Vivian arbeitete in den 80ern im »Sun Down Motel« in dem es zeitweilig spukte. Eines nachts verschwand sie während der Arbeit spurlos. 35 Jahre später ist Vivs Nichte Carly auf der Suche nach Antworten für das damalige Verschwinden ihrer Tante und beginnt ebenfalls im Sun Down Motel zu arbeiten.

Die Geschichte wird abwechslungsweise aus Vivs und Carlys Perspektive erzählt. Die beiden Handlungsstränge finden schon bald zusammen und lüften schlussendlich das Geheimnis des Sun Down Motels, Vivs Verschwinden und einer nie geklärten Mordserie.

Viv und Carly sind absolut austauschbar. Ihre Handlungsstränge gleichen sich haarsträubend, ihre Charaktere sind beinahe identisch. Mit anderen Worten: Es war teilweise sterbenslangweilig.

Der Anfang des Buches ist interessant, der Schluss stimmig und zufriedenstellend, aber der mittlere Teil ist eine langatmige Aneinanderreihung von Wiederholungen, immer und immer wieder das Gleiche.

Ich breche grundsätzlich keine Bücher ab, aber hier war ich kurz davor, es zu tun. Schlussendlich war ich doch froh, dass ich es nicht getan habe, weil das Ende – wie schon erwähnt – doch ganz gelungen ist.

Fazit: »Zimmer 103« ist kein richtiger Gruselroman, schon gar kein Horrorschocker. Es ist ein zerdehnter, übersinnlich angehauchter Krimi, der ein langweiliges Mittelstück besitzt, aber als Gesamtwerk doch einigermaßen gelungen ist.       

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