Simon Van Booy

 4,2 Sterne bei 152 Bewertungen
Autor von Die Illusion des Getrenntseins, Mit jedem Jahr und weiteren Büchern.
Autorenbild von Simon Van Booy (© Ken Browar)

Lebenslauf von Simon Van Booy

Simon Van Booy, geboren und aufgewachsen in Wales, lebt mit seiner Frau und Tochter in Brooklyn. Er ist der Autor von zwei Erzählungsbänden und zwei Romanen sowie drei Philosophiebüchern und schreibt u. a. für die New York Times, den Guardian und die BBC. Sein Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Simon Van Booy

Cover des Buches Die Illusion des Getrenntseins (ISBN: 9783458360766)

Die Illusion des Getrenntseins

 (80)
Erschienen am 09.05.2015
Cover des Buches Mit jedem Jahr (ISBN: 9783458176992)

Mit jedem Jahr

 (69)
Erschienen am 26.03.2017
Cover des Buches Die Illusion des Getrenntseins (ISBN: 9783869522104)

Die Illusion des Getrenntseins

 (1)
Erschienen am 14.04.2014
Cover des Buches Love Begins in Winter (ISBN: 9781905636495)

Love Begins in Winter

 (1)
Erschienen am 11.06.2009
Cover des Buches The Secret Lives of People in Love (ISBN: 9781905636945)

The Secret Lives of People in Love

 (1)
Erschienen am 10.06.2010
Cover des Buches Rolls-Royce Motor Cars (ISBN: 9781788841009)

Rolls-Royce Motor Cars

 (0)
Erschienen am 28.10.2020
Cover des Buches The Illusion of Separateness (ISBN: 9780062248459)

The Illusion of Separateness

 (0)
Erschienen am 01.07.2014

Neue Rezensionen zu Simon Van Booy

Cover des Buches Die Illusion des Getrenntseins (ISBN: 9783458360766)
Anna625s avatar

Rezension zu "Die Illusion des Getrenntseins" von Simon Van Booy

Ich bin sehr positiv überrascht
Anna625vor einem Jahr

Dies ist die Geschichte Martins. Oder eigentlich eher die Geschichte dessen, wie er zu seiner Familie fand. Denn Martin ist ein Findelkind und der Weg, der ihn zu seinen Adoptiveltern führte, ein dichtes Geflecht aus den verschiedensten Personen und Ereignissen.
Eingeleitet wird der Roman mit der Erkenntnis Martins, dass die Menschen, die ihn liebevoll aufgezogen haben, nicht seine leiblichen Eltern sein können. Was folgt sind mehrere mal kürzere und mal längere Kapitel aus der Perspektive verschiedener Menschen, deren Schicksale alle auf die eine oder andere Art mit dem Martins verknüpft sind. Manche in der Gegenwart, manche in der Vergangenheit, einige mit direktem Einfluss auf das Leben Martins und andere nur ganz lose damit verknüpft.

Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Roman, da mir die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren nicht klar war; recht schnell ergibt sich aber ein sehr schönes und überraschend schlüssiges Netz aus den verschiedenen Strängen, das die Handlung wirklich sehr gut trägt und am Ende des Romans sehr stimmig wirkt. Anfangs hatte ich die Befürchtung, es könnte dem Roman etwas an Tiefe fehlen, weil der recht leichte Schreibstil das für mich suggeriert hat; aber auch das hat sich als vollkommen unbegründet herausgestellt. Im Nachhinein war ich sogar sehr froh über den lockeren Stil, weil es ihm gelingt, genau die richtige Prise Leichtigkeit in das schwierige Thema (die Geschichte spielt während des 2. Weltkrieges) und die teils berührenden Einzelschicksale hineinzumischen, sodass die Geschichte zwar emotional ist, aber nicht zu traurig o. Ä. wird.
Und nach den anfänglichen Zweifeln war ich dann auf einmal so sehr im Lesefluss, dass ich irgendwann aufgeblickt und festgestellt habe, dass die Geschichte schon fast wieder vorbei ist. Auch jetzt nach dem Lesen bin ich noch sehr beeindruckt von dem erzählerischen Geschick des Autors und der Wärme, die die Geschichte transportiert.

"Die Illusion des Getrenntseins" ist ein Buch, das mich wirklich positiv überrascht hat, und ich bin froh, so spät im Jahr noch ein kleines Highlight von meinem SuB befreit zu haben. Wer es noch nicht kennt - Leseempfehlung!

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Cover des Buches Mit jedem Jahr (ISBN: 9783458176992)
Steffi1611s avatar

Rezension zu "Mit jedem Jahr" von Simon Van Booy

Ungeplant Familie
Steffi1611vor 3 Jahren

Wir begleiten in dem Buch Harvey, welche Besuch von ihrem Vater in Paris bekommt.
In Rückblicken wird uns ihre Geschichte erzählt.
Nach einem tragischen Unfall ist Harvey mit 6 Jahren eine Waise und wächst bei ihrem nächsten Verwandten Jason auf. Jason ist alles andere als der perfekte Vater oder Mensch. Bei seiner Vergangenheit zweifelt man schon daran, ob er der Richtige für die diese Aufgabe ist.

Dem Autor gelang es mich mit auf diese Reise zu nehmen. Obwohl ich an einigen Stellen wirklich gezweifelt habe, wo mich das jetzt hinführt. Jason ist ein Hitzkopf und Harvey tut mir oft einfach leid. Die Charaktere haben mich nicht so berührt, wie ich es erwartet habe.
Grade die Rückblicke waren manchmal so eingebaut, dass man nicht wirklich mitbekam, ob man im Jetzt oder der Vergangenheit ist.
Die Kapitel waren ersichtlich getrennt, aber ohne wirklich einen Absatz oder Ende zu markieren.

Die knapp über 300 Seiten haben sich flüssig lesen lassen und hinterlassen bei mir aber auch keine weiteren Wünsche nach mehr. Das Ende hat mich überrascht und froh gemacht, aber wenn dies nicht gekommen wäre, hätte ich das Buch auch ohne weitere Gedanken geschlossen und weggestellt.

Das Cover gefällt mir sehr und ebenso der Klappentext versprechen eine viel gefühlvollere Geschichte. Leider hat sich das beim Lesen nicht bewahrheitet.

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Cover des Buches Mit jedem Jahr (ISBN: 9783458176992)
Maunzerles avatar

Rezension zu "Mit jedem Jahr" von Simon Van Booy

Eine Geschichte auf die man sich einlassen muss
Maunzerlevor 4 Jahren

Hierbei handelt es sich um eine Familien Geschichte. Ich muss zugeben, dass ich das Buch anfangs ein paar Mal zur Seite gelegt habe, da ich nicht so leicht in die Geschichte gefunden habe. Doch dann konnte ich einen Faden erkennen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die kleine Harvey verliert als sehr jung durch einen Autounfall ihre Eltern. Der einzigste noch vorhandene Verwandte Jason ist der Vater ihres Bruders. Und nicht gerade vorbildlich wie man es sich für einen Ersatzvater vorstellt. Er ist aufbrausend, man sagt er sei gewalttätig und er ist vorbestraft. Doch die Mitarbeiterin vom Sozialamt glaubt an ihn und überlässt ihm Harvay.
Durch die Geschichte mit Harvey lernt man auch die Vergangenheit von Jason sehr gut kenne. Aber man muss sich einlassen auf dieses Buch, denn ansonsten findet man es etwas chaotisch.

Zum Ende hin kann ich sagen, es ist eigentlich ein Buch ist, was Mut macht. Auch mal an die zu glauben die nicht auf den ersten Blick perfekt zu sein scheinen.
Ein Manko für mich hat die Geschichte, weil das Ende nicht alle Fragen abschließend klärt für mich.

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Gespräche aus der Community

Simon Van Booy erzählt in Die Illusion des Getrenntseins davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen.

Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein Soldat, dem in einem Akt der Güte das Leben geschenkt wird und der damit das Richtige tut. Eine mutige junge Frau, die offene Arme hat für ein Neugeborenes ohne Namen. Und ein Autor, der die Geschichten dieser Menschen in einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt – und dabei die unglaubliche Wucht menschlichen Schicksals entfaltet, von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis heute und von Amerika bis Frankreich. Ein hinreißendes Liebeslied an das Leben!

Hier geht's zur Leseprobe »

Als kleinen Vorgeschmack könnt Ihr schon mal den Buchtrailer anschauen:

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Lasst Euch entführen von den bewegenden Lebensgeschichten in Die Illusion des Getrenntseins. Wir verlosen 25 Leseexemplare dieses fesselnden Romans an alle, die uns bis Montag, den 21. April 2014, Folgendes verraten:

 *** Was ist für Dich Schicksal? ***

Wir freuen uns auf eine spannende Leserunde mit Euch!

Simon Van Booy, geboren und aufgewachsen in Wales, lebt mit seiner Frau und Tochter in Brooklyn. Er ist der Autor von zwei Erzählungsbänden und zwei Romanen sowie drei Philosophiebüchern und schreibt u. a. für die New York Times, den Guardian und die BBC. Sein Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt.

432 BeiträgeVerlosung beendet
SarahCatherines avatar
Letzter Beitrag von  SarahCatherinevor 9 Jahren
Nun bin ich wohl die Letzte aus der Gruppe, die ihre Rezension verfasst, doch scheinbar bin ich nicht die einzige, die das Buch vorher eine ganze Weile gedanklich mit sich herumtragen musste. Dieses Buch hat mich irgendwie auf eine schwer zu beschreibende, sehr stille Art, beeindruckt. http://www.lovelybooks.de/autor/Simon-Van-Booy/Die-Illusion-des-Getrenntseins-1086443649-w/rezension/1102512198/

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