Serena Kent

 3,6 Sterne bei 43 Bewertungen
Autor von Tod in Saint Merlot, Mord auf Provenzalisch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Serena Kent

Cover des Buches Tod in Saint Merlot (ISBN: 9783404179909)

Tod in Saint Merlot

 (22)
Erschienen am 29.05.2020
Cover des Buches Mord auf Provenzalisch (ISBN: 9783404184439)

Mord auf Provenzalisch

 (21)
Erschienen am 30.04.2021
Cover des Buches Tod in Saint Merlot: Ein Provence-Krimi (ISBN: B07ZQ8M83B)

Tod in Saint Merlot: Ein Provence-Krimi

 (0)
Erschienen am 29.05.2020
Cover des Buches Mord auf Provenzalisch (ISBN: 9783838796666)

Mord auf Provenzalisch

 (0)
Erschienen am 30.04.2021
Cover des Buches Tod in Saint Merlot (ISBN: 9783838796659)

Tod in Saint Merlot

 (0)
Erschienen am 09.10.2020

Neue Rezensionen zu Serena Kent

Cover des Buches Mord auf Provenzalisch (ISBN: 9783404184439)F

Rezension zu "Mord auf Provenzalisch" von Serena Kent

Weniger Krimi, sondern eher regionaler Lifestyle-Roman
Fevervor einem Jahr

„Mord auf Provenzalisch“ von Serena Kent wird ganz klar als Cosy-Krimi vermarktet – die meisten Leser*innen werden das Buch wohl als Urlaubslektüre kaufen oder zum Wegträumen, wenn der Urlaub ausfällt. So bin auch ich an den Roman herangegangen und hatte entsprechend eher geringe Erwartungen – die leider trotzdem nicht erfüllt wurden.


Ein kurzer Abriss der Handlung: In diesem zweiten Band um die Hobby-Detektivin Penny, eine Engländerin, die in die Provence ausgewandert ist, rückt die provenzalische Kunstszene in den Vordergrund, als ein lokaler Künstler auf spektakuläre Weise vergiftet wird. Penny mischt sich halbherzig in die Ermittlungen ein, ist aber eigentlich mit Hausrenovierung, Cellospielen, Essen und sozialen Events bereits mehr als ausgelastet.


Genau darin liegt auch das Hauptproblem des Romans: Es gibt zu viel Drumherum. Essens- und Landschaftsbeschreibungen wechseln sich mit Gesprächen über Kleidung und Figur ab, sozialer Status und Aussehen stehen ständig im Vordergrund. Dass nebenher in der Kunstszene gemordet wird, bleibt lange eine Randerscheinung und ist begleitet von ausführlichen, oft spießig anmutenden Auslassungen über die Lächerlichkeit moderner Kunst.


Wer in diesem Buch eher einen Frauenroman mit einer kleinen Krimi-Komponente erwartet, der wird sicher fündig. Denn Pennys Leben in der gehobenen französischen Gesellschaft und der damit verbundene Lifestyle wird großzügig auserzählt. Auch Provence-Liebhaber*innen kommen mit ausschweifenden Landschafts- und Ortsbeschreibungen auf ihre Kosten. Wer sich einen Cosy-Krimi mit leichtem Provence-Flair gewünscht hat, wird allerdings eher enttäuscht von diesem Buch sein.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Mord auf Provenzalisch (ISBN: 9783404184439)jasbrs avatar

Rezension zu "Mord auf Provenzalisch" von Serena Kent

Mörderisches Frankreich
jasbrvor einem Jahr

Als ich das Buch in den Händen gehalten habe, war ich vom Cover wirklich hin und weg. Die Farben sind einfach wunderschön und es ist sehr unaufgeregt, sodass man im ersten Moment gar nicht an einen Krimi denkt. Dafür Daumen hoch.

Leider ist mir dann der Einstieg in die Geschichte aber sehr schwer gefallen. Ich fand die Beschreibungen der Landschaft sehr gelungen und sie waren sehr anschaulich, sodass man sich gut an den Ort versetzen konnte, aber zur Protagonistin konnte ich keinen Draht herstellen. Ich hatte irgendwie das Gefühl, zu wenig über sie zu erfahren, immer nur kleine Bruchstücke, aus denen ich mir kein richtiges Bild machen konnte. Vom Gefühl her war es, als hätte ich Infos verpasst, weswegen ich auch öfter mal zurückgeblättert habe.

Zum Glück war das aber kein Dauerzustand. Nach ca. 100 Seiten hatte ich mich nicht nur an Penny gewöhnt und so langsam doch eine Beziehung zu ihr aufbauen können, ich kam auch mit den schrulligen und teilweise exzentrischen Freunden und Bekannten der Protagonistin zurecht.

Mir hat auf jeden Fall gut gefallen, dass die Autorin mit Klischees spielt. Das hat ein bisschen Witz in den doch eher ernsten Plot hineingebracht. Natürlich muss man - gerade wenn es um das Kulinarische geht - die Szenen mit einem Augenzwinkern lesen.

Schön fand ich, dass man nicht nur gemeinsam mit Penny versucht, Ungereimtheiten in einem Todesfall aufzudecken, sondern man auch eine kleine Reise in die Provence unternimmt. Wie bereits anfangs erwähnt sind die Landschaftsbeschreibungen äußerst gelungen, aber auch die Beschreibung der Mentalität der Menschen und natürlich das Essen. Beim Lesen ist mir schon das ein oder andere Mal das Wasser im Mund zusammengelaufen (außer bei Pennys englischen Kochkünsten...).

Der Mord war gut gemacht und man konnte gut miträtseln, war jetzt aber nichts besonders Außergewöhnliches. Das musste aber für mich nicht sein, das Buch hatte wie gesagt aus anderen Gründen für mich den Wohlfühlfaktor.

Insgesamt wurde ich gut unterhalten und in die Provence entführt. Von mit gibt es 4 Sterne.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Mord auf Provenzalisch (ISBN: 9783404184439)Petzi_Mauss avatar

Rezension zu "Mord auf Provenzalisch" von Serena Kent

konnte qualitativ leider nicht an Teil 1 anschließen; viele unlogische Dinge und ein zu abruptes Ende
Petzi_Mausvor einem Jahr

Die Engländerin Penelope Kite, von allen nur Penny genannt, hat sich schon gut in ihrem neuen Heimatdorf Saint Merlot eingelebt und integriert.
Als sie vom Bürgermeister Laurent Millais auf eine Ausstellung mitgenommen wird, bricht der umstrittene Maler Doncaster zusammen und stirbt kurz darauf im Spital. Angeblich wurde er vergiftet.
Als kurze Zeit später ein weiterer Maler der Ausstellung, Scarpio, stirbt, ist Pennys Neugierde geweckt und ihr Ermittlergeist entfacht!


Meine Meinung:
Dies ist nach "Tod in Saint Merlot" der 2. Teil um die ausgewanderte Penny, der leider nicht an Band 1 heranreicht.
Es ist wieder humorvoll geschrieben und man trifft auf alte Bekannte, wie zB Pennys Freundin Clémence und ihre Nachbarn Pierre und dessen Verlobte Mariette.
Die wunderschönen detailgetreuen Beschreibungen der Landschaft lassen einen wieder gedanklich in die Provence reisen zu träumen beginnen!
Humorvoll sind die Darstellungen der Verhältnisse zwischen Engländern und Franzosen, was man besonders merkt, als Penny ihre Nachbarn zum Essen einlädt. Essen und Trinken nimmt wieder einen großen Stellenwert in der Geschichte ein.

Doch es gibt etliche Kritikpunkte: Den Besuch von Pennys Familie fand ich total überflüssig. Die Kinder waren einfach nur frech, die Erwachsenen haben ihnen alles durchgehen lassen und ich musste mich ständig darüber aufregen. Außerdem hatte es keinen Mehrwert für die Darstellung von Pennys Charakter oder für den Fall.
Der Fall selbst kommt lange Zeit kaum voran - erst als Pennys quirlige Freundin Frankie zu Besuch kommt, tut sich was.
Dann wird einiges nicht aufgelöst, es gibt unlogische Stellen und der Showdown ist zu übertrieben und unglaubwürdig. Nachdem der Fall sich nur ganz langsam und gemächlich entwickelt, kommt das Ende mit einer Wucht und ist ruck-zuck abgehandelt.
Auch die Auflösung ist nicht schlüssig und zufriedenstellend - man hatte nie eine Chance, auf den Täter zu kommen, da er nur kurz mal erwähnt wurde und man diese Person nie auf dem Schirm hatte. Und dass die Russenmafia mitmischt, war klischeehaft und nicht überzeugend.
Und erst in der Nachbetrachtung wurde der ganze Fall in einem Gespräch zwischen Penny, Frankie, Laurent und Clémence nochmal aufgerollt und erklärt, weil es unlogisch, verwirrend und nicht offensichtlich war.

Wenn ich Penny nicht schon vom ersten Band gekannt hätte, wäre ich von diesem hier wohl noch enttäuschter gewesen - so kann ich 3 Sterne vergeben, weil ich Penny mag, ihre Freundin Frankie und die wunderschöne Provence.


Fazit:

Ein leider nicht so überzeugender zweiter Teil um die Engländerin Penny, die nach Frankreich ausgewandert ist und immer wieder über Leichen "stolpert". Schöne Landschaftsbeschreibungen, konfuse Zusammenhänge und ein zu schnelles Ende.

Kommentare: 2
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks