Sarah Beth Durst

 4 Sterne bei 607 Bewertungen
Autorin von Ice - Hüter des Nordens, Die Blutkönigin und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sarah Beth Durst (© Privat)

Lebenslauf von Sarah Beth Durst

Jugend- und Fantasyliteratur, mit dem gewissen Etwas: Sarah Beth Durst wurde als Sarah Angelini in Massachusetts geboren und wuchs in Northboro auf, der Ort, der später auch der Handlungsort ihres Debütromans werden sollte.

Nach der High School besuchte Durst die Princeton Universität und machte dort ihren Masterabschluss in Englischer Literatur. Sie hat außerdem einen Abschluss in Theater und Tanz.

Ihr Debütroman „Into the wild” brachte ihr ihre erste Nominierung für den Andre Norton Award für Young Adult Science Fiction und Fantasy ein. Ihre erste Auszeichnung gewann sie 2012 mit dem Titel „Vessel“. Dafür gewann sie den Mythopoeic Fantasy Award.

Ihr bevorzugtes Genre ist Jugendliteratur, in der sie die Realität mit viel Fantasie zusammenstrickt.

Zusammen mit ihrem Mann und den zwei Kindern lebt sie derzeit in New York.

Alle Bücher von Sarah Beth Durst

Cover des Buches Ice - Hüter des Nordens (ISBN: 9783802586026)

Ice - Hüter des Nordens

 (197)
Erschienen am 09.02.2012
Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)

Die Blutkönigin

 (130)
Erschienen am 30.10.2017
Cover des Buches Ivy - Steinerne Wächter (ISBN: 9783802586033)

Ivy - Steinerne Wächter

 (92)
Erschienen am 09.08.2012
Cover des Buches Die Todeskönigin (ISBN: 9783764532000)

Die Todeskönigin

 (53)
Erschienen am 26.11.2018
Cover des Buches Die Macht der verlorenen Träume (ISBN: 9783785585832)

Die Macht der verlorenen Träume

 (37)
Erschienen am 18.09.2017
Cover des Buches Die Geisterkönigin (ISBN: 9783764532116)

Die Geisterkönigin

 (33)
Erschienen am 25.11.2019
Cover des Buches Feuer & Gold (ISBN: 9783570165645)

Feuer & Gold

 (27)
Erschienen am 27.04.2020
Cover des Buches Feuer & Gold (ISBN: B07ZTG8VMX)

Feuer & Gold

 (1)
Erschienen am 27.04.2020

Neue Rezensionen zu Sarah Beth Durst

Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
SofiaMas avatar

Rezension zu "Die Blutkönigin" von Sarah Beth Durst

Tolle Grundidee, aber der Rest bleibt blass
SofiaMavor 5 Monaten

Vielen lieben Dank an den penhaligon-Verlag und das Penguin Random House-Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.

 

Aufmachung:

„Die Blutkönigin“ ist mal wieder ein klassischer Fall von „Ich wollte es eigentlich nur wegen des Covers lesen“. xD

Aber es sieht ja auch unheimlich cool aus! Die weißen Äste, die sich durch den roten Titel ranken, zusammen mit den wenigen blutroten Blüten und dem neblig anmutenden Hintergrund wirken sehr düster und suggerieren eine unbequeme, dunkle High Fantasy. Das Originalcover finde ich vom Motiv her zwar tatsächlich hübscher anzusehen und dort tritt auch der Bezug zum Wald stärker hervor. Das deutsche Cover finde ich stimmungstechnisch allerdings stärker (wenn ich auch im Nachhinein sagen muss, dass es nicht die Stimmung des Inhalts einfängt).

Der Titel ist die deutsche Übersetzung des Originaltitels „The Queen of Blood“ und trifft das Thema des Auftaktes der „Die Königinnen von Renthia“-Reihe entsprechend gut.

 

 

Meine Meinung:

Inhaltlich konnte mich „Die Blutkönigin“ leider nicht so sehr von sich überzeugen, wie ich es mir bei dem Cover erhofft hatte.

Das liegt gar nicht mal unbedingt daran, dass es nicht so düster ist, wie das deutsche Cover suggeriert (auch wenn ich grundsätzlich mal wieder Lust auf Dark Fantasy hätte). Zwar ist es durchaus ein wenig irreführend, aber man sollte ja ohnehin nicht allzu viel vom Cover auf den Inhalt schließen, insbesondere bei einer Übersetzung, daher kreide ich das dem Buch mal nicht an.

Es wird nämlich durchaus auch mal blutig und der Erzählton ist generell etwas ernster, von daher ist die Düsternis des Covers gar nicht mal so weit hergeholt.

 

 

Dass ich dem Buch eher zwiegespalten gegenüberstehe, liegt vor allen Dingen daran, dass es keine konstante Steigerung in der Spannungskurve gibt.

Die Geschichte geht relativ actionreich los, man wird in das Geschehen hineingeworfen und muss sich erstmal zurechtfinden. Der Einstieg ist also direkt spannend; sobald sich dieser erste Konflikt jedoch beruhigt hat, plätschert „Die Blutkönigin“ erstmal so vor sich hin. Vielleicht liegt das daran, dass die erste Hälfte das behandelt, was sich gut zehn Jahre, bevor der eigentliche Plot beginnt, zugetragen hat. Dabei bedient sich die Autorin einiger größerer Zeitsprünge, bis sie irgendwann an diesem Punkt angekommen ist. Ganz abgesehen davon, dass ich den Zeitsprüngen zunächst nur schwer folgen konnte, da sie nicht durch Überschriften o. Ä. gekennzeichnet sind, sondern sich aus dem Kontext ergeben, hat das hat zur Folge, dass sich vor allem die erste Hälfte von „Die Blutkönigin“ eher wie ein Prequel denn wie ein Reihenauftakt liest. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, wäre aber hier meines Erachtens nicht wirklich notwendig gewesen, da viele der Szenen, die die ersten paar Hundert Seiten des Buches ausmachen, keine allzu relevanten Schlüsselszenen sind, die man wirklich in der gegebenen Breite hätte ausführen müssen. Ich glaube, es hätte den Lesefluss um einiges erleichtert, wenn die Autorin das, was der Auslöser für den Weg, den die Protagonistin wählt, als Prolog genommen hätte, und andere wenige relevante Szenen aus dieser ersten Hälfte dann im Laufe der eigentlichen Handlung an den passenden Stellen als Rückblende eingefügt hätte.

So weiß man zwar nicht von Anfang an, wie es zu dem großen Konflikt in der zweiten Hälfte gekommen ist, aber genau diese Unwissenheit des Lesers kann viel zur Spannung beitragen. Die hat nämlich während der Zeitsprünge die meiste Zeit gefehlt, da man einfach nahezu durchweg gemerkt hat, dass man sich noch in der Einführung in die Geschichte befindet. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass es endlich richtig losgeht, wird dabei aber fast nur mit wenig relevanten Beschreibungen von Daleinas Lernweg abgespeist, bei denen man schnell das Interesse verliert.

 

Darüber hinaus hat man dabei dann auch noch viel Zeit, sich über den Rest des Plots Gedanken zu machen und kommt dann auch relativ schnell zu einem Ergebnis. Die Autorin folgt mit ihrer Handlung einem klaren Muster, das man schnell durchschaut hat und das dann dazu führt, dass man im Laufe der Geschichte nicht mehr überrascht werden kann. Es ist vieles vorhersehbar und abgesehen vom Magiesystem mit den Geistern sticht „Die Blutkönigin“ damit durch nichts Besonderes hervor.

 

 

Das Magiesystem ist dagegen die eine große Stärke des Buches!

Die Idee mit den Geistern, die die Natur kontrollieren, die aber wiederum von der Königin kontrolliert werden, weil sie ansonsten böswillig Schaden anrichten, konnte mich sofort überzeugen. Die Beschreibungen der einzelnen Geister ist sehr detailliert und vielseitig; man kann sie sich gut bildlich vorstellen und hat trotz der schieren Menge unterschiedlicher Arten schnell einen Überblick darüber, welche es gibt, und was ihre Fähigkeiten sind.

Auch die Art und Weise, wie die Magiebegabten wie auch die Königin die Geister kontrollieren müssen, wie sie aufeinander angewiesen und mit der Natur verbunden sind, ist gut verständlich und sehr interessant beschrieben.

Auch der Weltenbau an sich und das gesellschaftliche System dahinter sind ähnlich komplex gestaltet, aber so beschrieben, dass sie sich gut nachvollziehen lassen und man sich zügig in Renthia zurechtfindet. Etwas schade finde ich hier noch, dass Renthia zwar aus vier Ländern besteht, man aber nur ein wenig über Aratay erfährt. Wie die anderen Länder mit den Geistern verbunden sind und wie sie mit ihnen umgehen, wird hier noch gar nicht erläutert. Da hätte ich mir, obwohl „Die Blutkönigin“ erst der Auftakt ist, doch einige wenige Informationen mehr erwünscht – Elhim, Belene und Chell noch nicht einmal erwähnt. Einzig über das Land Semo und seine Königin wird in der zweiten Hälfte ein bisschen das angeteasert, was in der Fortsetzung geschehen könnte. Ich kann mir also schon vorstellen, dass die Autorin in den Folgebänden auf die Nachbarländer Aratays noch weiter eingeht, hätte mir hier aber trotzdem bereits ein paar Details mehr gewünscht.

 

 

Abschließend habe ich noch ein wenig Kritik an der Protagonistin Daleina sowie an den einzelnen Beziehungen in „Die Blutkönigin“.

Daleina ist zwar durchaus eine sympathische Protagonistin, für mein Empfinden bleibt sie allerdings durchweg zu blass und zu distanziert, als dass man sich wirklich gut in sie hineinversetzen könnte. Durch die Zeitsprünge begleitet man sie durch fast zehn Jahre, ich hatte allerdings trotzdem nicht das Gefühl, dass sie sich im Laufe der Handlung groß weiterentwickelt oder erwachsen wird. Geht man von ihrem Verhalten und ihrer Denkweise aus, ist sie vielleicht zwei oder drei Jahre älter geworden, mehr aber nicht. Sie ist nach wie vor zwar stark entschlossen, Königin zu werden und ihre Schwester zu beschützen, aber wird trotzdem von ihren Unsicherheiten und mangelnden Fähigkeiten in der Geisterbeschwörung beherrscht. Ich habe bei ihr vor allem in der Hinsicht keine Entwicklung gesehen; ab einem gewissen Punkt hat es mich sogar fast schon genervt, dass sie immer wieder auf ihre Unzulänglichkeiten hinweist und nicht lernt, sich selbst zu vertrauen und ihre Stärken mehr auszunutzen. Sie ist nämlich sehr gewieft, stellt schnell Zusammenhänge her und findet unkonventionelle Lösungen. Das weiß sie zwar, aber sie spielt es nicht aus, was dazu geführt hat, dass ich sie zunehmend weniger angefeuert habe, bis sie mir letztlich egal wurde.

 

Egal waren mir im Übrigen auch jegliche Beziehungen der Figuren untereinander, was daran gelegen hat, dass sie nicht etwa langsam aufgebaut werden, sodass man mitfiebert und sie mitfühlt. Stattdessen waren sie plötzlich einfach da, dann wieder weg und manchmal doch wieder da, ähnlich wie die Gefühle der Figuren. Vor allem die Beziehung zwischen Fara und Ven, aber auch alle anderen werden nicht konstant entwickelt und sind daher wenig nachvollziehbar. Die Figuren handeln in Bezug aufeinander oft widersprüchlich und nicht konsequent, sodass mir manchmal sogar nicht einmal klar war, wie sie denn nun zueinanderstehen – hassen sie sich oder lieben sie sich doch?

So kann man sich auch in der Hinsicht nicht wirklich auf das Buch einlassen. Da ich beim Lesen oftmals sehr viel Wert darauf lege, wie die Figuren und die Beziehungen ausgebaut werden, hat das hier natürlich viel dazu beigetragen, dass ich nicht so stark von „Die Blutkönigin“ eingenommen wurde und auch noch nicht weiß, ob ich mich der Fortsetzung widmen werde, trotz der interessanten Grundidee.

 

 

Fazit:

„Die Blutkönigin“ ist mal wieder so ein Buch, das mir nicht ganz so gut gefallen hat, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte.

Zwischendurch war es durchaus sehr spannend, und die Idee mit den Geistern, die die Natur kontrollieren, die aber wiederum von der Königin kontrolliert werden, weil sie ansonsten böswillig Schaden anrichten, hat mir super gefallen! Allerdings fand ich die Handlung gerade am Anfang, aber auch zwischendurch immer wieder sehr zäh und vorhersehbar, die Protagonistin war für mich nicht wirklich greifbar, und jegliche Beziehungen in dem Buch wirkten in meinen Augen unausgereift und nicht richtig entwickelt.

3/5 Lesehasen.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
sasschs avatar

Rezension zu "Die Blutkönigin" von Sarah Beth Durst

Erst gegen Ende wurde es spannend
sasschvor einem Jahr

! SPOILERALARM ! 


Die Stadt Renthia wird von den Elementargeistern terrorisiert. Einzig und allein die Königin hat die Macht die Geister zu kontrollieren und die Einwohner zu schützen. Doch es werden immer mehr Dörfer angegriffen und ausgelöscht. So auch das Dorf von Daleina. Um ihre Familie schützen zu können beginnt sie die harte Ausbildung zur Thronanwärterin. Wird Daleina die Prüfungen bestehen? 




Mein Fazit:


Ich war richtig gespannt auf das Buch und dachte mir endlich mal kein 0815-Fantasyroman sondern eine Geschichte mit außergewöhnlicher Handlung. Das Cover sieht trotz schlichtem, edlen Design vielversprechend  aus. Zu Beginn fand ich die Geschichte etwas schleppend, ich hätte mir ein bisschen mehr Action und Spannung gewünscht. Das fesselnde Gefühl, das Buch zu verschlingen hat mir hier leider gefehlt. Die Hauptprotagonistin Daleina ist mutig, in Gefahr bewahrt sie oft einen klaren Kopf und wächst über sich hinaus.  In manchen Situationen kam sie etwas etwas kühl rüber. Meister Ven fand ich toll. Er hat das Beste aus seiner Schülerin herausgeholt und war immer als Stütze an ihrer Seite. Erst nach der Hälfte des Buches nahm die Geschichte Fahrt auf und es wurde spannend. Es gab einige Überraschungen und Wendungen was ich in Büchern immer toll finde, denn es gehört für mich zu einem guten Buch dazu. Das Ende hat mich tatsächlich doch noch mitgerissen, Spannung pur. Dadurch wurde meine Neugier auf Band 2 und 3 geweckt 🙂. Auch wenn mir hier und da etwas Spannung gefehlt hat, finde ich das Buch an sich nicht schlecht, denn es ist für mich kein typischer Fantasyroman und einfach mal etwas Anderes.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
lillisbookshelfs avatar

Rezension zu "Die Blutkönigin" von Sarah Beth Durst

Interessante Handlung
lillisbookshelfvor einem Jahr

Charaktere:

Mit Daleina als Protagonistin bin ich nicht so wirklich warm geworden. Ich finde zwar, dass sie sehr gut auf die Rolle passt, die sie verkörpern soll. Ich konnte mich allerdings nicht mit ihr identifizieren. Ven mochte ich Recht gerne, er ist eine interessante Figur, auch wenn seine Beziehung zu Fara für mich etwas unverständlich war, nach allem, was sie getan hat.

Hamon mochte ich zu Beginn sehr gerne, aber er wurde immer mehr zu einem Jammerlappen. 😅 Das fand ich ein wenig nervig.


Handlung:

Die Story finde ich dafür sehr gut und spannend. Die Geister der verschiedenen Elemente sind richtig cool und auch das Prinzip der Thronanwärterinnen hat mir sehr gefallen. 

Der Anfang war etwas zäh, aber sobald es mir Daleinas Ausbildung bei Ven losging, wurde es interessant.

Ihre Taktik mit den Geistern umzugehen finde ich echt spannend und ich finde ihre Einstellung einfach gut.

Das Ende der Story war echt heftig und die letzten Seiten habe ich verschlungen.


Schreibstil:

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Es lässt sich ganz gut lesen, auch wenn der Einstieg etwas schwer für mich war.


Insgesamt ist es der Auftakt einer spannenden Geschichte mit win paar Schwächen. :)

Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks