Sara Raasch

 3,9 Sterne bei 487 Bewertungen
Autorin von Schnee wie Asche, Eis wie Feuer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sara Raasch (© Michelle D. Argyle)

Lebenslauf von Sara Raasch

Sara Raasch wusste schon im Alter von fünf Jahren, dass sie Autorin werden möchte. So verkaufe sie als Kind handgemalte Bilderbücher an ihre Freunde. Seitdem hat sich nicht viel geändert, ihre Begeisterung für das geschriebene Wort ist geblieben, nur die Bilder lässt sie jetzt lieber weg. „Schnee wie Asche“ ist ihr erster Roman.

Alle Bücher von Sara Raasch

Cover des Buches Schnee wie Asche (ISBN: 9783570309698)

Schnee wie Asche

 (311)
Erschienen am 14.04.2015
Cover des Buches Eis wie Feuer (ISBN: 9783570311202)

Eis wie Feuer

 (78)
Erschienen am 09.01.2017
Cover des Buches Frost wie Schatten (ISBN: 9783570311219)

Frost wie Schatten

 (44)
Erschienen am 09.10.2017
Cover des Buches Snow Like Ashes (ISBN: 9780062286932)

Snow Like Ashes

 (26)
Erschienen am 15.09.2015
Cover des Buches Ice Like Fire (ISBN: 9780062286956)

Ice Like Fire

 (14)
Erschienen am 13.10.2015
Cover des Buches Frost Like Night (Snow Like Ashes) (ISBN: 9780062562739)

Frost Like Night (Snow Like Ashes)

 (8)
Erschienen am 01.10.2016
Cover des Buches These Rebel Waves (ISBN: 9780062471505)

These Rebel Waves

 (4)
Erschienen am 20.09.2018

Neue Rezensionen zu Sara Raasch

Cover des Buches Frost wie Schatten (ISBN: 9783570311219)MartinaBookaholics avatar

Rezension zu "Frost wie Schatten" von Sara Raasch

2,5 Punkte
MartinaBookaholicvor 6 Monaten

Endlich ist das Buch zu Ende. Mehr kann ich im ersten Moment gar nicht sagen, außer dass ich erleichtert bin, es geschafft zu haben. Aber um das Buch zu verteidigen, mein Problem lag vermutlich auch daran, dass ich die ersten beiden Teile vor Jahren gelesen habe. Daher konnte ich mich nur noch schemenhaft an die Vorereignisse bzw die ganzen Nebencharaktere erinnern, bzw. denke ich, habe ich mich in den Jahren auch verändert... was genauso meine Lesevorlieben betrifft.

Aber zurück zum Buch. Es fängt wieder mittendrin in der Handlung, bzw. geht vermutlich nahtlos von Band zwei weiter, nur weiß ich nicht mehr genau, wie das ausgegangen ist. Angra ist nach wie vor super mächtig, super böse und Meira ist die einzige die ihn aufhalten kann, weil um Angra seiner Macht zu berauben, muss freiwillig eine Magsignie (magisches Artefakt) in den Magieschlund geworfen werden. Da Winters Magsignie zerstört wurde, sprang diese magische Macht auf Meira über, was bedeutet, sie ist nun Winters Magsignie, sprich, sie muss sich opfern und in den Magieschlund hüpfen.... ich möchte hier nicht erwähnen, dass diese Erklärung von Anfang an nicht sehr logisch für mich war, da es ja noch andere Magsignien gibt (für jedes Königreich eines). Da wird sich ja jemand finden, irgendein König, der seine Magsignie freiwillig aufgibt und dort reinschmeißt?! Hä, ich versteh's nicht?! Aber vielleicht jemand von euch?

So viel dazu, natürlich müssen dazu andere Sachen bewältigt, gelernt und Kriege ausgefochten werden, um überhaupt zum Magieschlund zu kommen. Und daher zieht es sich ganz schon lange, bis es endlich soweit ist. Außerdem ist Meira nun ja, schon oft sehr leidend und weiß nicht, so ganz konnte ich keine Beziehung zu ihr aufbauen. Leider auch zu den anderen nicht, weil mir dafür das alte Vorwissen wohl fehlt. Der Text war okay und auch die Handlung, aber das große Manko war eben, dass es mich nicht packen konnte. Und dann wird es mühsam bei so einem dicken Buch. Daher musste ich manche Kampfszenen etwas überfliegen, weil sie mir ehrlich gesagt dann auch etwas egal waren. Dennoch vergebe ich noch 2,5 Punkte, weil Mather für Meira gekämpft hat, weil die Grundidee nicht schlecht war, nur war ich leider zu weit weg von dem Buch und weil ich den ersten Teil richtig klasse gefunden habe. Das muss jetzt auch noch honoriert werden. Daher ein magisches Buch, das sicher für andere mehr Potential hat, als für mich.

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Cover des Buches Schnee wie Asche (ISBN: 9783570309698)LisaBeiersmanns avatar

Rezension zu "Schnee wie Asche" von Sara Raasch

Der Schneemann stirbt, wenn des Frühlings Sonne scheint.
LisaBeiersmannvor 2 Jahren

„Schnee wie Asche“ handelt von der sechzehnjährigen Meira. Das Königreich Winter wurde vom benachbarten Frühling zerstört, seine Einwohner versklavt. Lediglich eine kleine Gruppe von acht Winterianern, zu denen Meira gehört, lebt im Verborgenen im Exil. Unter ihnen Prinz Mather, in den sie ihre Hoffnung setzen: er soll die Macht und Magie von Winter wiederherstellen. Dabei helfen soll ein Medaillon, dessen eine Hälfte plötzlich zum Greifen nah scheint.


 


Mit Meira als erlebenden Ich-Erzähler kann man sich als Leser sehr gut in sie hineinfühlen. Linear folgt man ihr durch die Geschichte. Obwohl sie erst sechzehn ist, merkt man ihr an, dass sie ihr Leben lang auf der Flucht und schließlich im Exil war: sie ist eine Kämpferin, die sich nicht unterkriegen lässt und ihren Stolz mit Würde vertritt. Meira möchte für das Königreich Winter von Bedeutung sein; sie möchte für etwas kämpfen, dass sie nur aus Erzählungen anderer kennt, auf das jedoch ihr ganzes Leben ausgelegt ist.


Ihre Sturheit bringt sie nicht weniger in Schwierigkeiten als ihr gutes Herz. Sie bringt sich selbst in große Gefahr, kämpft sich allerdings auch wieder heraus. Dennoch ist auch sie nicht perfekt: obwohl sie seit ihrer Kindheit in der Kampfkunst ausgebildet wird, ist sie zwar eine sehr gute Kämpferin mit dem sogenannten chakram, einer Fernkampfwaffe, hat aber ihre Schwierigkeiten im Nahkampf mit dem Schwert. Obwohl Meira sehr gutherzig ist, kennt sie gegenüber dem unbelehrbaren Bösen wenig Gnade. Gleichzeitig merkt man ihr an, dass es ihr keine Freude bereitet und mehr eine Notwendigkeit für ihr Überleben darstellt. Ihr Mut befreit sie allerdings auch nicht von ihrer Angst.


Ihre fein ausgearbeitete Persönlichkeit ist für den Leser geradezu greifbar, ihr Trotz nicht kindlich, sondern verständlich, ihre Einsicht zur rechten Zeit und ihr Kampfwille bewundernswert. Sie verkörpert somit einen typisch 16jährigen Teenager, dem man gleichzeitig die Strapazen des Krieges anmerkt.


 


Ein weiterer wichtiger Charakter ist Prinz Mather. Seine schwierige Last trägt er erhobenen Hauptes, lernt früh nicht alle Gefühle nach außen zu lassen und ergibt sich seinem Schicksal. Wie man es von einem zukünftigen König erwarten würde, schiebt er seine persönlichen Bedürfnisse und Empfinden zurück. Er wirkt stark und manchmal geradezu unbezwingbar.


 


Schreibstil und Tempo waren sehr flüssig und angenehm zu lesen, ich bin durch die Seiten nur hindurchgeflogen. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch und macht an den richtigen Stellen kleine Pausen, ohne jemals ganz abzuflachen.


 


Besonders gut gefallen hat mir die Harmonie der Charaktere. Alle haben ihre Stärken und Schwächen, ihre eigene Geschichte und trotzdem gehören sie zusammen. Sie geraten aneinander und streiten sich, wie sie einander unterstützen. Mein Lieblingscharakter ist Meira, da ich mich hervorragend mit ihr identifizieren kann und sie, meiner Meinung nach, eine rundum gelungene Protagonistin ist.


Ebenso spannend fand ich die Idee um die Jahreszeiten- und Rhythmus-Königreiche. Das Königreich Winter zählt ebenso wie Frühling zu den Jahreszeiten-Königreichen. Dort herrscht die jeweilige Jahreszeit, ihre Bewohner haben sich den Gegebenheiten angepasst. Die Rhythmus-Königreiche hingegen erleben einen stetigen Wechsel der Jahreszeiten, wie man ihn aus der realen Welt kennt.


 


Fazit: Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung an Jugendliche wie Erwachsene und ich bin sehr gespannt auf den Rest der Trilogie. Wer Fantasie liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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Cover des Buches Schnee wie Asche (ISBN: 9783570309698)Inocs avatar

Rezension zu "Schnee wie Asche" von Sara Raasch

Schnee wie Asche-eiskalt und doch gefühl- und fantasyvoll
Inocvor 2 Jahren

Am 14. April 2015 erschien der erste Band der „Ice-like-Fire“-Reihe von Sara Raasch. Sara Raasch ist eine junge amerikanische Autorin, die mit diesem Auftaktband debütierte und sogleich auf der New-York-Bestsellerliste landete. „Schnee wir Asche“ ist ein Jugend- und Fantasyroman, das 464 Seiten umfasst und als E-Book oder als Taschenbuch erhältlich ist. Weitere Bände der Reihe sind:

  • Band 2 der „Ice-like-Fire“-Reihe: Eis wie Feuer (erschienen am 9. Januar 2017)
  • Band 3 der „Ice-like-Fire“-Reihe: Frost wie Schatten (erschienen am 9. Oktober 2017)

Cover:

Das Cover sticht nicht heraus. Es ist typisch für dieses Genre. Das Motiv passt zum Inhalt und Thema das Buches und schön ist, dass es ganz ohne Bild der Protagonistin auskommt.

Inhalt des Buches (Klappentext):

„Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …“

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn des Buches wartet eine liebevoll, detailreich gezeichnete Karte über Primoria und seine acht Königreiche. Davon gibt es vier Jahreszeiten- und vier Rhythmus-Königreiche. In allen Reichen besitzen die Könige bzw. Königinnen magische Gegenstände, mit denen sie Magie ausüben und so ihr Volk mit Stärke, Ausdauer oder anderen Kräften versorgen können. Doch Winter wurde vom seinem Nachbarn Frühling besiegt, seine Bewohner bis auf eine kleine Truppe versklavt oder ermordert und das magische Madaillon wurde zerstört. Meira, eine Waise aus Winter muss sich mit den anderen Vertriebenen aus Winter verstecken. Ihr bester Freund, der zukünftige König von Winter, Mather ist auch einer der Exilanten. Gemeinsam suchen sie einen Weg das Medaillon und ihr alte Magie zurückzugewinnen und so ihr Volk zu befreien und wieder im Frieden in Winter zu leben.

Icherzählerin Meira führt uns sogleich in die Geschichte. Sie und die anderen Exilanten ziehen von einem Ort zum anderen. Immer auf der Flucht vor den Frühlingianern. Sie trainieren für den Kampf um ihr Erbe, so auch Meira. Sie ist erst junge sechzehn und möchte ihrem Land dienen und helfen. Doch Sir William möchte sie nicht gefährden. Doch endlich bietet sich ihr eine Möglichkeit und sie begibt sich auf eine gefährliche Mission. So beginnt dieses typische Fantasygeschichte. Es ist alles da, was so ein Roman braucht: eine tolle Protagonistin, Spannung, Magie, Abenteuer, Kämpfe und zwei Jungs, die um das Herz der schönen Meira buhlen.

Mir hat der Auftaktband sehr gefallen. Zwar kann das Buch nicht durch überraschende Wendungen brillieren, jedoch ist die Beschreibung von Primoria, seinen verschiedenen Völkern, der Landschaft sowie der Magie farben- und detailreich und glänzt durch einen klasse Schreibstil. Meira sowie die anderen Figuren wie Mather, Theron, William sind allesamt sympathisch und gut beschrieben. Besonders mit Meira kann man sich identifizieren, ihre Unsicherheit, ihr Kampf um Anerkennung und ihre Suche nach Heimat und Vergangenheit machen ihre Handlungen und Gedanken nachvollzieh- und fühlbar.  Einzig die Länder- und Hauptstadtnamen zeugen nicht von großem Einfallsreichtum.

Fazit

„Schnee wie Asche“ ist ein überraschend  unterhaltsamer, packender Debütband von Sara Raasch, der viele Fans von Fantasytrilogien haben sollte. Das Buch überzeugt durch einen flüssigen Schreibstil, tolle Beschreibungen, tolle, sympathische Protagonisten und eine magische Geschichte voller Abenteuer, Kämpfe und Liebe.

Ich vergebe gerne **** Sterne für diesen Roman und hoffe, Band 2 und 3 gefallen mir ähnlich wie dieser.

Kommentare: 3
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