Sandra Scott

 3,3 Sterne bei 19 Bewertungen

Lebenslauf von Sandra Scott

Sandra Scott wurde 1981 in München geboren. Als Tochter eines Engländers und einer Deutschen verbrachte sie ihre frühe Kindheit in München, ihre Pubertät in London. Schon in ihrer Schulzeit begann sie zu schreiben – zunächst kurze Kriminalgeschichten, inspiriert von ihrem großen Idol Sherlock Holmes. Während ihres Psychologiestudiums verfasste sie dann romantische und später zunehmend erotische Geschichten, die sich rasch zu einem Geheimtipp unter ihren Kommilitoninnen entwickelten. Heute lebt Sandra in Edinburgh und arbeitet dort als Psychotherapeutin. Sie ist überzeugter Single. Für sie ist das Leben einfach zu kurz, um sich auf einen einzigen Sexualpartner festzulegen. In ihre erotischen Romane lässt sie ihre zahlreichen persönlichen Erlebnisse sowie ihre Erfahrungen mit ihren Patienten einfließen, wenngleich die Figuren und Handlungen natürlich frei erfunden sind.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Sandra Scott

Cover des Buches Marcs TageBuch | Erotischer Roman (ISBN: 9783862773398)
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Rezension zu "Marcs TageBuch | Erotischer Roman" von Sandra Scott

Studenten, Orgasmen und Intrigen!
Isis99vor einem Jahr

Ich habe dieses Buch vom Bluepanther-Verlag  zur Verfügung gestellt bekommen und bedanke mich recht herzlich dafür ^^

Cover

Es ist kein Eyecatcher aber fasziniert durch seine Einfachheit! Mit einem schlichten schwarzen Balken wird der Titel etwas vom restlichen Cover abgehoben, doch das Hauptaugenmerk liegt auf dem weiblichen Covermodel, das sich dem Lesenden in einem unauffälligen schwarzen Nachthemdchen präsentiert. Sie hält sich einen Finger vor die Lippen und signalisiert dem Leser die intimen Geheimnisse, welcher er in diesem Tagebuch erfährt, für sich zu behalten!

Ich habe nur eine klitzekleine Kritik an dem Cover, da es sich dem Titel nach um Marcs Tagebuch handelt hätte ich mir eher ein männliches Covermodel vorgestellt, da der Protagonist ein Mann ist und die Erlebnisse ebenfalls aus seiner Perspektive geschildert werden :)


Sprache

Sympathisch, anregend und einfach ein purer Genuss zum Lesen!

Ich hatte mich schon nach wenigen Sätzen an den Schreibstil der Autorin gewöhnt und fieberte Marcs Erzählungen entgegen! Sandra Scott schreibt glaubwürdig aus der Perspektive eines Mannes, sodass man die Dinge wirklich durch Marcs Augen wahrnehmen kann bzw seine Gefühlswelt verstehen kann - so als sei man ein blinder Passagier in seinem Kopf ^^

Die Autorin benutzt auch viele Details, um die Schönheit und Lebensfreude Barcelonas hervorzuheben aber eben auch um eine angenehme Atmosphäre für den Leser zu schaffen, der darauf auch nicht bei expliziten Szenen verzichten muss, welche dadurch nur noch plastischer und lebensnaher erscheinen - man hat das Gefühl als heimlicher Beobachter direkt dabei zu sein ;)


Charaktere

Marc

Ein junger aufstrebender Wissenschaftler, der sich ein sehr schlüpfriges und intimes Thema des Menschen zum Forschen ausgesucht hat, aber jedem das seine ;) Marc ist sympathisch, witzig, freundlich - eigentlich der perfekte Freund und das sieht Isabelle genauso, denn auch sie kann seinem natürlichen Charme nicht widerstehen und landet prompt mit ihm im Bett!

Sein Aufenthalt in Barcelona ist das Resultat einer stressigen und komplizierten Zeit, die er versucht zu überwinden und sich mit neuen Bekanntschaften etwas davon abzulenken - da ist eine reine Frauen-WG doch der perfekte Ort! Manchmal waren seine Entscheidungen vielleicht etwas impulsiv und unüberlegt, aber die Lust vernebelt einem das Gehirn ;)


Isabelle

Sie ist eine aufgeschlossene, sympathische junge Frau, die sehr an ihrer wissenschaftlichen Arbeit hängt und sie mit entschlossener Leidenschaft betreibt - richtig bewundernswert! Hinter ihrem natürlichen und glücklichen Lächeln würde man keine schlechten Erfahrungen vermuten, doch auch Isabelle hat eine toxische Beziehung in ihrer Vergangenheit, derer sie sich bis zum heutigen Tag nicht gänzlich entziehen konnte - vielleicht kann Marc ihr dabei helfen zu erkennen, dass sie bedingungslose LIebe verdient hat!


Fazit

Es bietet einem eine andere (männliche) Perspektive auf bestimmte Dinge, die einen ebenfalls zum Nachdenken anregt - interessante Wandlungen und Intrigen geben der Handlung den letzten Schuss an Aufregung! Ein abenteuerliches, semiwissenschaftliches Buch, das mit einer Vielzahl an Pluspunkten unter anderem die Charaktere und ein sympathischer sowie anregender Schreibstil aufwarten kann - leider gibt es einen klitzekleinen Minuspunkt das Cover betreffend, aber das ist meine persönliche Meinung dazu ^^

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Cover des Buches Marcs TageBuch | Erotischer Roman (ISBN: 9783862773398)

Rezension zu "Marcs TageBuch | Erotischer Roman" von Sandra Scott

Enttäuschend oberflächlich
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Der Einband hat mich neugierig gestimmt: eine Studie über Orgasmen ... das klang spannend und bot viel Potential für einen tollen erotischen Roman. Die ersten Seiten waren auch toll. Mit dem Experiment ging es sofort los und die ersten erotischen Szenen fand ich super. Auch die Beschreibung der Gefühle und der Lust waren gut. Leider beschränkt sich die Szenerie schon nach den ersten Seiten fast nur noch auf die sexuell offene WG. Die Erforschung der Orgasmen tritt vollständig in den Hintergrund - was ich nach dem Einband nicht so passend finde. Hier hätte ich mehr Akte in Verbindung mit den Tests erwartet. Die Sexualspielchen innerhalb der WG sind vielfältig, relativ abwechslungsreich und gut erotisch beschrieben. Mir war es dann manchmal doch etwas zu viel und ich hatte den Eindruck, dass jedwede sexuelle Konstellation aufgegriffen werden sollte. Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen.

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Cover des Buches Marcs TageBuch | Erotischer Roman (ISBN: 9783862773398)
EvyHearts avatar

Rezension zu "Marcs TageBuch | Erotischer Roman" von Sandra Scott

Bitte akten Sie weiter!
EvyHeartvor 6 Jahren

Inhalt


Die Rahmenhandlung zeigt Marcs Therapeutin, die ihn wegen einer Überarbeitung behandelt und ihm deshalb Urlaub in Barcelona verordnet. Dort soll er Tagebuch schreiben.

Marc wiederum erklärt uns, dass er in Deutschland in einer Studie zu Orgasmen gearbeitet hat und nun an einer Studie in Barcelona mitarbeiten soll. Danach verlängert er die weitere Zeit als Urlaub.

Kernhandlung ist der Hahn bzw. Marc inmitten dreier verschiedener Damen, mit denen er eine sexuell entspannte Zeit verbringt. Damit es nicht zu langweilig wird, gibt es im letzten Viertel Spannung und Action und eine Moral zur Geschichte.

Charaktere


Marc ist Mitte 20 und wirkt klug, aber etwas naiv. Er ist der typische Held solcher Geschichten: Naiv genug, um die Ereignisse als besonders und aufregend zu empfinden und intelligent genug, damit der Leser ihn ernst nimmt und Sympatie aufbaut, aber über ihn schmunzeln kann.

Isabelle ist die starke Frau, zu der sich Marc hingezogen fühlt. Isabelle überschreitet gern Grenzen (z.B. indem sie die Studie manipuliert), hat aber ein dunkles Geheimnis.

Claire ist die Nymphomanin der WG. Sie schläft gern mit Männern und Frauen und wird sauer, wenn sie nicht mit Menschen schlafen kann.

Carmen hat ein Geheimnis, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich finde es toll, wie der Roman mit ihr umgeht!

Die Figuren innerhalb der WG schlafen ständig in unterschiedlichen Konstellationen miteinander, bleiben aber flach.

Themen


Gemeinschaft: Der schönste und wichtigste Aspekt. Die vier Figuren sind sich körperlich meist sehr nah, geben sich aber auch emotionalen Halt. Marc genießt innerhalb der Gruppe Freiheiten und wird wenig gefordert. Am Ende sieht man, dass die Frauen Schwierigkeiten haben, für seine Interessen einzutreten, aber den Schlussgedanken konnte ich gut nachvollziehen: Es war eine WG, die für sechs Wochen existierte. Eine schöne, begrenzte Zeit.


Erotik: Die "Action" findet meist zwischen Marc und den Frauen oder innerhalb der Frauengruppe statt. Freunde lesbischer Spielchen werden Spaß haben. Obwohl manchmal Körperflüssigkeiten spritzen, sind die Akte realtiv "normal", es gibt weder SM noch andere "Extreme". Fast :-) Sowohl die Schauplätze als auch die Techniken sind variantenreich, mir waren es aber zuviele Szenen.

Die Studie: Darüber erfährt man wenig. Obwohl es ein Kernpunkt des Klappentextes ist, gibt es nur wenige Infos: Es geht um Orgasmen, die Teilnehmer sollen mastrubieren, während sie im MRT liegen. Bis auf ein kleines Detail passiert nichts. Wirklich nichts.

Dramaturgie


Der Roman hat eine Rahmenhandlung, die von Marc handelt, aber so weit von der Haupthandlung entfernt ist, dass ich am Ende Details des Anfangs vergessen hatte.

Nach der Einleitung werden zahlreiche Akte vollzogen und im letzten Viertel wird es interessant. Ich finde es gut, dass der Wendepunkt am Ende bereits am Anfang vorbereitet wurde und mancher Leser in die Irre geführt wird.

An diesen Stellen gibt es sogar Humor und ich habe mich oft gefragt: Warum hat die Autorin nicht mehr davon einbracht?!

Ich bin unentschlossen, wie ich das bewerten soll. Der Roman ist gut strukturiert und von außen betrachtet stimmig. Allerdings war ich der Sexszenen nach der Hälfte überdrüssig. Vielleicht gibt es Leser, die an dieser Stelle abbrechen...

Schreibstil und Perspektive


Das Buch ist flüssig geschrieben, es gab wenige Füllwörter und Tippfehler und ich bin gut durch den Text gekommen. Besonders bei den erotischen Szenen wurde mir bewusst, dass es ein Verlagsbuch mit Lektorat ist - die Szenen sind zügig geschrieben und sehr fließend, es gab keine Stolpersteine. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin Übung hat und das war sehr angenehm.

Die Sprache innerhalb der erotischen Szenen fand ich gut. Die Dinge werden beim Namen genannt, es wird aber nicht zu vulgär. Fantasievolle und/oder abwertende Namen für Geschlechtsteile gab's nicht, der Fokus liegt klar auf den Figuren. Allerdings empfindet das jeder anders.

Der Titel verspricht Tagebucheinträge eines Mannes - beides hält das Buch nicht ein. Man kann darüber streiten, was eine "männliche Perspektive" oder einen "männlichen Schreibstil" ausmacht. Aber für mich war es eine Standard-Ich-Perspektive, wie man sie aus ähnlichen Büchern kennt. Empfindsam, sehr detailliert, ein bisschen poetisch. Für die Tagebuch-Perspektive ist der Text zu unreflektiert. Es gibt Gedanken, aber keinen Gedankenstrom, wie man es bei einem Tagebuch erwartet. Marc lebt nur in der Gegenwart, bezieht seine Vergangenheit nicht ein. Aus therapeutischer Sicht ist er gescheitert :-)

Fazit


Man hätte das Buch "Ein Marc und drei Bunnys" nennen können, denn vielmehr ist es nicht. Eine gut geschriebene erotische Geschichte, die vieles, was sie verspricht, nicht einhält. Die Schlussbotschaft fand ich toll, aber das reicht nicht.

Wenn man erotische Literatur ausprobieren will und/oder ein Buch mit viel Kopfkino ohne Nachdenken sucht, ist "Marcs TageBuch" keine schlechte Wahl. Wer vom Genre mehr erwartet, sollte zu einem anderen Buch greifen.

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Ich heiße Marc
und bin Wissenschaftler.
In Barcelona erforsche ich die
Orgasmen von Studenten.

Wenn eine Testperson allein
nicht zum Höhepunkt kommt,
helfen meine Kollegin Isabelle und ich gern ein wenig nach ...
Mit Isabelle teile ich nicht nur
den Job, sondern auch
die Wohnung und das Bett.
Allerdings ist nicht jeder darüber glücklich und schon bald passiert ein folgenschwerer Unfall ...




Leseprobe [unterm Klappentext]

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