Sabine Roth

 4,1 Sterne bei 2.015 Bewertungen

Lebenslauf von Sabine Roth

Sabine Roth ist seit 1991 als Übersetzerin tätig. Zu den von ihr übersetzten AutorInnen gehören Jane Austen, Henry James, Agatha Christie, John Le Carré, V. S. Naipaul, Elisabeth Strout und Lemony Snicket.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783548066530)

Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

 (294)
Erscheint am 29.12.2022 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag. Es ist der 1. Band der Reihe "Die Mordclub-Serie".
Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2) (ISBN: 9783548068039)

Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)

 (2)
Erscheint am 29.12.2022 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.
Cover des Buches Quartett im Herbst (ISBN: 9783832166571)

Quartett im Herbst

 (4)
Neu erschienen am 12.10.2022 als Taschenbuch bei DuMont Buchverlag.
Cover des Buches Jane Austen. Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt (ISBN: 9783730610947)

Jane Austen. Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

 (37)
Neu erschienen am 28.09.2022 als Gebundenes Buch bei Anaconda Verlag.

Alle Bücher von Sabine Roth

Cover des Buches Anne Elliot (ISBN: 9783423145282)

Anne Elliot

 (480)
Erschienen am 14.10.2016
Cover des Buches Mit Blick aufs Meer (ISBN: 9783442747009)

Mit Blick aufs Meer

 (180)
Erschienen am 10.02.2014
Cover des Buches Die Schattenhand (ISBN: 9783455650303)

Die Schattenhand

 (138)
Erschienen am 15.07.2015
Cover des Buches Euphoria (ISBN: 9783423145800)

Euphoria

 (115)
Erschienen am 07.07.2017
Cover des Buches Das letzte Bild der Sara de Vos (ISBN: 9783548290515)

Das letzte Bild der Sara de Vos

 (70)
Erschienen am 06.07.2018

Neue Rezensionen zu Sabine Roth

Cover des Buches Oh, William! (ISBN: 9783442773206)
lillywunders avatar

Rezension zu "Oh, William!" von Elizabeth Strout

Empathische und komplexe Liebesbilanz
lillywundervor 3 Tagen

Dieses Buch war meine erste Bekanntschaft mit Lucy Barton, mit der ich mir nun ganz wunderbar ausufernde Telefongespräche vorstellen kann, in denen sie von ihrem Leben erzählt, von ihrem ersten Mann, William, von dem sie nun schon lange getrennt ist und mit dem sie doch irgendwie noch immer verbunden ist, nicht nur durch die gemeinsamen Kinder, sondern auch durch ein tiefes Verständnis voneinander. In "Oh William" meldet sich der mittlerweile über 70-jährige William bei ihr - er benötigt ihre Hilfe und gemeinsam machen die beiden sich auf eine überraschende Reise.

Die Figuren von Strout sind lebensecht, sie offenbaren die kleinen Unzulänglichkeiten, die verschrobenen Eigenheiten, die Dellen, die glattgebügelt werden sollen und uns stattdessen oftmals ein Leben lang begleiten. Dieser ehrliche Blick der Autorin hat keine Schärfe, ihre Figuren wandeln im Lichte der Empathie und Menschenfreundlichkeit. Dass Menschen sich aneinander stoßen, dass Beziehungen mit geliebten Menschen holpern und stottern, sich festfahren und neue Wege einschlagen, stellt Strout nicht als Scheitern dar, es sind die mehr oder minder erfolgreichen und doch aufrichtigen Versuche, zwei derart komplexe Wesen miteinander in Einklang zu bringen. Für die Erklärungen, die Lucy und William für ihre Schwierigkeiten in der Beziehung suchen (das Trauma durch die deutsche Herkunft, die Suche nach Autoritäten, ...), war mir das Buch etwas zu kurz, hier hätte es für mich vieldeutig bleiben dürfen. Die gemeinsame Reise der beiden ist immer wieder durch Rückblicke unterbrochen, beide streben nach Erklärungen, nach Verarbeitung, nach Heilung, sie teilen ihre Ängste miteinander, die durchlebten Krisen und nach und nach auch gut behütete Familiengeheimnisse. Das Leben verläuft selten geradlinig und Strout spürt die Unebenheiten meisterhaft auf und fügt sie wie beiläufig in die leichten und doch vertraulichen und vor allem äußerst authentischen Erzählungen der Lucy Barton. Ein weiteres Buch, welches ich durch den Booker-Preis entdeckt habe, "Oh William" hat es sogar auf die Shortlist geschafft.

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Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783548066530)
Louise_Sountoulidiss avatar

Rezension zu "Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)" von Richard Osman

Aller Ehren wert!
Louise_Sountoulidisvor 11 Tagen

Während meines Urlaubs an der Ostseeküste entdeckte ich in einem kleinen Geschäft direkt am Strand „Der Donnerstagsmordclub“ und ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ich ein kleines Schätzchen ich in den Händen hielt.

Intro:

Kommissar Zufall spielte mir den ersten Band der Mordclub-Reihe von Richard Osman in die Hände. So richtig Zeit zum Stöbern in Buchläden habe ich meist nur im Urlaub, wenn mich keine Termine hetzen und ich es mal nicht eilig habe. An solchen Tagen habe ich dann die Muße, langsam durch die Reihen zu schlendern und mir hier und da ein Buch zu greifen und den Klappentext zu lesen. Genau auf diese Art und Weise entdeckte ich „Der Donnerstagsmordclub“, von dem ich bis dato noch nichts gehört oder gelesen hatte. Und das war vielleicht auch gut so, denn durch diesen Umstand konnte ich ganz unvoreingenommen an die Geschichte herangehen, ohne zu ahnen, welch ein Wirbel um diese Buch gemacht wird. Ehrlicher Weise muss ich zugeben, dass ich es mir dann höchstwahrscheinlich nicht gekauft hätte, weil ich schon allzu oft nicht das in diesen Bestsellern sehen konnte, was andere darin sahen und somit im Nachhinein meist enttäuscht war.

Doch Urlaub und Abgeschiedenheit sei Dank lag der Fall hier diesmal anders.  

Vier Senioren versuchen sich an einer Mordaufklärung? Das versprach unterhaltsam zu werden, doch fand ich in der Seniorenresidenz in der Grafschaft Kent noch viel mehr als nur einen Toten und dessen Mörder…

Zur Handlung:

Coopers Chase ist eine luxuriöse Seniorenresidenz mit direkt angrenzendem Pflegeheim. Wer hier wohnt, hat es gut getroffen, denn alles, was das tägliche Leben annehmlich macht und versüßt, ist vorhanden. Nur für das in Schwung haltende Amüsement muss man selbst sorgen. Aus diesem Grund treffen sich vier rüstige Senioren jeden Donnerstag im sogenannten Puzzlezimmer, um alte ungeklärte Verbrechen durchzusehen und die sich bisher ihrer gerechten Strafe entziehenden Täter endlich dingfest zu machen. Doch plötzlich geschieht ein aktueller Mord in ihrer unmittelbaren Umgebung und das Quartett ist nicht mehr zu bremsen. Sie ermitteln auf ihre ganz eigene Art. Es werden die jeweiligen Fähigkeiten genutzt, alte Kontakte und Verbindungen aktiviert  und alles mit der Weisheit aus vielen gelebten Jahren verknüpft. Können sie auf diese Weise dem Verbrecher auf die Spur kommen und wie reagiert die Polizei auf die etwas sonderbare Einmischung in ihre Ermittlungsarbeiten?

Hinweis:

„Der Donnerstagsmordclub“ ist Band 1 einer Reihe. Die kriminalistische Handlung ist zwar in sich abgeschlossen, sodass er aus dieser Sicht unabhängig lesbar ist, allerdings werden die Nachfolgebände aus der Perspektive des Settings und der Figuren aufeinander aufbauen. Die Veröffentlichung der Fortsetzung „Der Mann, der zweimal starb“ ist für Januar 2022 geplant.

Die Figuren:

Die Charaktere sind unglaublich lebendig und sympathisch gezeichnet. Jeder einzelnen Figur hat der Autor ein ganz eigenes gelebtes Leben samt individueller Vergangenheit und daraus resultierenden Wesenszügen auf den Leib geschrieben. 

Elizabeth arbeitete früher für einen Geheimdienst und ist ganz klar die Anführerin des Quartetts. Sie weiß sehr genau, wo man lose Ermittlungsfäden aufgreifen kann und wie die damit verbundenen Aufgaben delegiert werden. Ihre direkte und redegewandte Art sorgt meist dafür, den Gegenüber zu überrumpeln und doch kommt er nicht umhin darüber zu schmunzeln und sie in sein Herz zu schließen. 

Ibrahim ist Psychiater a. D. und daraus resultiert ein gewisses Talent, Menschen zum Reden zu bringen. Aufgrund seines ruhigen und   besonnenen Wesens möchte sich ihm über kurz oder lang jeder mitteilen. Noch immer befasst er sich mit seinen alten Patientenakten und sucht nach Lücken oder Fehlern in den Therapieverläufen.

Ron ist ein harter Bursche und nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Man könnte ihn auch einen zähen Hund nennen. Er vermisst die Action als Gewerkschaftsführer sehr, stand er doch immer ganz vorn, wenn es ordentlich zur Sache ging. Doch hinter der grummeligen Schale verbirgt sich ein durchaus witziger, treuer und liebevoller Zeitgenosse. 

Joyce  ist die Nachzüglerin der Truppe und als ehemalige Krankenschwester mit ihrem stets zugewandten und freundlichen Wesen allseits beliebt. 

Auch sämtlichen Nebenfiguren hat der Autor genau die richtige Dosis Charakter verliehen und den nötigen Raum zur Entfaltung gegeben, den sie jeweils benötigen, um vom Leser gesehen und gespürt zu werden.

Der Schreibstil:

Richard Osman schreibt sehr schön flüssig und ich konnte den wechselnden Perspektiven stets gut folgen.

Der Handlungsaufbau ist typisch für das Kriminal-Genre „Cosy Crime“. Atmosphärisch dicht und mit viel Lokalkolorit versehen führt der Autor den Leser erzählerisch durch die Geschichte. Unterstützt wird das Ganze von einer gut dosierten Prise des typisch englischen Humors.

Das Setting des zu einer Seniorenresidenz umgebauten ehemaligen Klosters in der englischen Grafschaft Kent ist überaus bildhaft gezeichnet. Ich konnte mich durch die Gänge, das weiträumige Gelände und über den alten Friedhof wandeln sehen, habe das Aroma der Felder und die immer so typische Hafenluft gerochen.

Der kriminalistische Fall ist sehr gut konstruiert und zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Plot, bis letztlich sämtliche Fäden raffiniert und schlüssig zusammenführen. Vorhersehbar? Ganz und gar nicht! Wilde und actionreiche Verfolgungsjagden gibt es hier allerdings nicht. Das ist auch gut so, denn es würde nicht dem sehr betagten Alter des  Ermittler-Quartetts entsprechen. Dafür findet man unglaublich viel Tiefgang. Sei es bei den liebevoll ausgearbeiteten und akzentuierten Figuren oder in den zwischenmenschlichen Handlungen und Kommunikationen. Mit ganz viel Empathie und Sensibilität lässt der Autor den Leser zudem einen berührenden Blick auf den letzten Lebensabschnitt eines Menschen werfen. Was ist noch übrig von dem einstmals voll im Leben stehenden Menschen? Was fängt man mit der restlichen Zeit an, die einem noch bleibt? Und was ist wirklich noch von Bedeutung? Wer ist noch an deiner Seite und wer schon den letzten Weg ohne dich gegangen?

Richard Osman ist es gelungen, dies alles wirklich kurzweilig und unterhaltsam, aber auch spannend und emotional zu verpacken. Zwischen seinen Zeilen ist so viel versteckt, dass sich zu entdecken lohnt, wenn man sich darauf einlässt.

Ich verfolgte gespannt die unkonventionelle Vorgehensweise seines exzentrischen Quartetts und habe mich des Öfteren beim Schmunzeln ob ihrer Taten ertappt. Die so eigenwilligen Wesenszüge der Senioren haben mir regelrecht das Herz gewärmt und bisweilen fühlte ich mich an meine eigenen Großeltern erinnert. Am meisten hat mich aber die würde-und stilvolle Sicht des Autors auf das Leben und dessen Ende beeindruckt und mir mit Voranschreiten der Handlung und dem damit verbundenen Offenlegen der Hintergründe die ein oder andere Träne entlockt.

Fazit:

„Der Donnerstagsmordclub“ ist nicht nur einfach ein absolut gelungener, bis zum Ende spannend bleibender Krimi aus dem Genre-Bereich „Cosy Crime“, geschrieben in einer überaus gelungenen Erzählweise mit ganz viel Charme, Witz und mächtigem Tiefgang.

Er ist noch so viel mehr ist als das! Ein absolut liebevoller und ehrwürdiger Blick auf die Freundschaft, die Liebe und das Altern…

Und für mich ergab sich eine neue Erkenntnis: 

Manchmal ist ein Buch eben wirklich einfach gut! Und aller Ehren wert! Punkt! Darauf eine Tasse Tee, englisch, versteht sich und aus dem Service meiner Oma…

 

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Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783471360149)
blue-jens avatar

Rezension zu "Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)" von Richard Osman

Senioren auf Mörderjagd
blue-jenvor 17 Tagen

Man möchte meinen, so eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. Bis sie Elizabeth, Ron und Ibrahim kennenlernt oder, anders gesagt, eine ehemalige Geheimagentin, einen ehemaligen Gewerkschaftsführer und einen ehemaligen Psychiater. Sie wird Teil ihres Clubs, der sich immer donnerstags im Puzzlezimmer trifft, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Als dann direkt vor ihrer Haustür ein Mord verübt wird, ist der Ermittlungseifer der vier Senioren natürlich geweckt, und selbst der Chefinspektor der lokalen Polizeidienststelle kann nur über ihren Scharfsinn staunen.

Von diesem Buch hatte ich schon so viel gehört und mich sehr darauf gefreut.

Anfangs kam ich nicht richtig in das Buch rein. Es gab soviel me Abschweifungen und manchmal war mir nicht klar aus welcher Sicht geschrieben wurde.
Im Laufe des Buches wurde es etwas besser, jedoch konnte ich bis zum Schluss manche Entwicklungen einfach nicht verstehen.
an sich lässt sich das Buch lesen, es hat diesen typisch britischen cozy Touch. Sonderlich spannend ist es zwar nicht, war aber dennoch für zwischendurch ganz gut.

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es ist wieder so weit: gemeinsam lesen wir unsere Neuerscheinung »Church Ladies«. Die Debut-Sensation aus den USA von Deesha Philyaw wurde mit dem PEN-Faulkner Award ausgezeichnet und begeistert auch hierzulande die Kritiker: 

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