Ruth Rendell

 3,6 Sterne bei 1.045 Bewertungen
Autorin von Mord am Polterabend, Urteil in Stein und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ruth Rendell (© Jerry Bauer)

Lebenslauf von Ruth Rendell

Ruth Barbara Rendell wurde am 17.02.1930 in South Woodford in London geboren. Rendell arbeitete eine Zeit lang als Journalistin bevor sie als erfolgreiche Krimi und Thriller-Bestseller-Autorin bekannt wurde und sich ausschließlich dem Schreiben ihrer Geschichten widmete. Kriminalromane schreibt sie als Ruth Rendell und Thriller veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Barbara Vine. Für ihre Werke erhielt sie diverse renommierte Preise und Auszeichnungen wie z.B. dem "Grand Masters Award", der Crime Writer's Association of America, den "Golden Dagger Award" und dem "Edgar-Allan-Poe-Preis". Als Höhepunkt jedoch wurde sie von Königin Elizabeth II. in den Adelsstand als Baroness Rendell of Babergh erhoben. Rendell lebte und arbeitete in London. Sie ist am 02.Mai 2015 verstorben.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Toten ruhen nicht (ISBN: 9783734111198)

Die Toten ruhen nicht

 (2)
Neu erschienen am 20.06.2022 als Taschenbuch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Ruth Rendell

Cover des Buches Urteil in Stein (ISBN: 9783570068212)

Urteil in Stein

 (34)
Erschienen am 17.01.2006
Cover des Buches Der schwarze Falter (ISBN: 9783257232615)

Der schwarze Falter

 (27)
Erschienen am 01.12.2000
Cover des Buches Alles Liebe vom Tod (ISBN: 9783442447602)

Alles Liebe vom Tod

 (30)
Erschienen am 01.01.2000
Cover des Buches Astas Tagebuch (ISBN: 9783257228243)

Astas Tagebuch

 (27)
Erschienen am 01.01.1995
Cover des Buches Die Besucherin (ISBN: 9783442439621)

Die Besucherin

 (24)
Erschienen am 01.01.1998
Cover des Buches Der Krokodilwächter (ISBN: B0026L0YTS)

Der Krokodilwächter

 (24)
Erschienen am 01.01.1996

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Neue Rezensionen zu Ruth Rendell

Cover des Buches Die Toten ruhen nicht (ISBN: 9783764505868)T

Rezension zu "Die Toten ruhen nicht" von Ruth Rendell

Geheimnisse der Vergangenheit
thats-new-lifevor 9 Monaten

1944 hat eine Gruppe Kinder einen Treffpunkt in einem Tunnel, den sie entdecken. Dort spielen sie verschiedene Spiele und erzählen sich Geschichten, bis ein Vater ihnen verbietet sich dort wieder zu versammeln. 60 Jahre später werden bei
Grabungen für eine Baustelle zwei skelettierte Hände in einer Blechdose gefunden.

Zum Einstieg fängt das Buch sehr ungewöhnlich an, einer der Morde wird direkt offengelegt, wie er geschah und von wem, das verwundert natürlich, denn wer möchte den das Ende direkt im Einstieg schon lesen?

Im laufe der Geschichte gibt es aber noch die zweite Hand, diese gehört wohlmöglich zu einem zweiten Opfer und dieses Geheimnis wird bis zum Ende bewahrt, teilweise weiß man nicht wohin das Buch führt und auch die Spannung ist mäßig. Das
Ende überrascht jedoch. Es ist eine Mischung aus sanftem Krimi und Roman über vergangene Zeiten, Kindheit, Freundschaften und sehr mild. Als Abwechslung zu Büchern mit Nervenkitzel ist es in Ordnung, wenn man aber einen richtigen Thriller lesen möchte, dann
wird dieses Buch sehr mild sein.

Das Cover lässt mehr Spannung erwarten, auch wenn es schön ist, passt es nicht ganz zum Inhalt. Der Schreibstil ist einfach, verständlich und fließend.

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Cover des Buches Die Toten ruhen nicht (ISBN: 9783764505868)M

Rezension zu "Die Toten ruhen nicht" von Ruth Rendell

Mehr Roman statt Krimi
martina_turbanischvor einem Jahr

Gegen Ende des zweiten Weltkriegs erforschen ein paar Kinder in ihrer Heimatstadt Loughton beim Spielen einen Tunnel, der verschiedene Häuser miteinander verband. Sie empfanden ihn als ideales Versteck vor den Erwachsenen, die ihnen doch immer wieder nur Vorschriften machten. Sie blieben, bis es ihnen einer der Väter im Sommer 1944  verbot. Sechzig Jahre später finden Bauarbeiter in genau diesen Tunneln eine alte Keksdose  und in dieser Dose entdecken sie zwei skelettierte Hände. Die Polizei macht die alten Freunde wieder ausfindig, in der Hoffnung, ihnen sei damals etwas aufgefallen.

Er war ein attraktiver Mann. Einen hübschen Jungen hatte seine Mutter ihn immer genannt, denn sie hatte schon angefangen, ihn für sein Aussehen zu loben, als er fünf war. Die Toten ruhen nicht, S. 7

Mein Eindruck:

Schon recht melancholisch

Mord zum Einstieg

Gleich zum Einstieg werde ich als Leser darüber aufgeklärt, was damals passiert und was es mit den Händen in der Keksdose auf sich hat. Eigentlich habe ich es ja lieber, wenn ich erst im Laufe der Geschichte herausfinde, wer wen warum ermordet hat - aber egal. Der Mörder, John Winwood, versteckt die abgetrennten Hände in den Tunneln, in denen die Kinder spielen und verbietet diesen ein für alle Mal den Aufenthalt in den Tunneln.

Unterschiedliche Leben

Heute, nach so vielen Jahren leben diese Kinder als Erwachsenen an ganz unterschiedlichen Orten und haben den Kontakt zueinander verloren. Jeder hatte sein Leben, seine Probleme und seine Aufgaben. Zwei von ihnen, Alan Norris und Rosemary Wharton, trafen sich irgendwann in jungen Jahren wieder und haben geheiratet. Mittlerweile sind sie Großeltern und führen ein beschauliches Leben.

Versteck im Tunnel

Daphne, das Mädchen, das neben Michael Winwood wohnte und die Truppe damals anführte ist mittlerweile eine gut versorgte Witwe und lebt in London. Sie dachte sich damals auch den exotischen Namen für ihr Tunnelversteck aus - sie taufte es Qanats, nach einem persischen Wort, dass sie mal irgendwo gelesen hatte. Michael wurde seinerzeit als Kind zu Verwandten geschickt, das Haus brannte plötzlich ab und die Mutter war angeblich mit einem ihrer Liebhaber verschwunden.

Makaberer Fund

Als jetzt der makabere Fund in der Keksdose auftaucht, hören oder lesen alle davon in den Medien und natürlich ist ihre Neugier geweckt. Sie erinnern sich, auch aneinander und so nach und nach nehmen sie auch Kontakt zueinander auf. Immer mehr Erinnerungen tauche wieder auf und mir gefällt es, immer wieder die Personen von früher mit den gealterten Personen von heute zu vergleichen. Überhaupt beschäftigen sich die Protagonisten sehr mit dem Altern und nicht jeder kommt wirklich gut klar damit.

Kindheit ohne Technik

Alle bemühen sich, der örtlichen Polizei bei den Ermittlungen zu helfen, was sich aber als sehr mühsam erweist. Hier störte es mich vor allem, dass der ermittelnde Beamte sich so überhaupt nicht vorstellen konnte, wie ein Kind sich ohne Handy und Computer  beschäftigen konnte. Die Tatsache das Kinder sich mit Brettspielen, Ballspielen oder Basteleien vergnügen konnten, scheint jenseits seines Vorstellungsvermögens zu liegen. Aber am Ende steuerte dann doch jeder der Protagonisten dann doch ein Puzzleteil zur Lösung des Falles bei.

Wenig Spannung

Grundsätzlich mochte ich das Buche gerne, aber ich fand nicht, dass es ein Krimi war. Jeder einzelne der Protagonisten ist mir ans Herz gewachsen, ich mag die Betrachtungen die Ruth Rendell zum Alter, ich habe mich auch an viele Dinge aus meiner eigenen Kindheit erinnert und an Dinge, die mir meine Eltern erzählt haben - nur Spannung kam bei mir so gar keine auf.  Es ist ein wirklich schöner Roman über längst vergangene Kinderfreundschaft den ich sehr gerne gelesen habe - aber in Sachen Krimi ist er am Thema glatt vorbei.

Mein Fazit:

Die Toten ruhen nicht von Ruth Rendell ist ein wirklich schöner Roman über alte Zeiten, den Wert von Freundschaft, das Altern und das Leben - aber es ist kein Krimi. Leider.

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Cover des Buches Die Liebe eines Mörders (ISBN: 9783442468423)A

Rezension zu "Die Liebe eines Mörders" von Ruth Rendell

Ein toller psychologischer Spannungsroman
Alexa-Timvor einem Jahr

Es ist definitiv mal ein anderes Buch gewesen als ich sonst gelesen habe.
Laut Klappentext ein psychologischer Spannungsroman und genau das hat Ruth Rendell geschafft.
Ich empfand die Story als sehr gemütlich, angenehm. Es kam nicht alles Schlag auf Schlag, aber es wurde auch nie langweilig.
In jedem Kapitel erfährt man etwas neues, wie die Protagonisten denken, bestimmte Fakten zusammensetzen und ihre eigene Idee bzw. Theorien daraus entwickeln. Es ist so interessant gewesen von allen Protagonisten die Beweggründe und Gedanken kennen zu lernen.
Besonders bei Mix, der innerhalb des Buches immer krankhafter denkt. Die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen und auch wie mehrere Handlungen zusammen geführt haben.

Interessant wie Mix und die anderen ihre (wilden) Theorien aufstellen bzw. durchgehen. Z.B. Mix: "Wo ist das Höschen??" Er panisch.
Gwendolen: "Wem gehört dieses "Ding"?" Kann das Wort nicht aussprechen und ist verärgert. Stellt aber auch eigene Theorien auf mithilfe ihrer Freundinnen. Schließlich muss es doch eine von denen gehören oder nicht?

Als Leserin hatte ich natürlich Einblick in der Gedankenwelt von den meisten Protagonisten. Daher ist es umso faszinierender zu wissen, wie jemand denkt und wie jemand anderes sich ähnliche Gedanken macht bzw. ganz anders das Thema sieht.

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Ruth Rendell wurde am 17. Februar 1930 in South Woodford in London (Großbritannien) geboren.

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