Roman Rausch

 4,2 Sterne bei 357 Bewertungen
Autor von Die letzte Jüdin von Würzburg, Die Kinderhexe und weiteren Büchern.
Autorenbild von Roman Rausch (©)

Lebenslauf von Roman Rausch

Studium der Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkte: Marketing und Medienwirtschaft. Wechselnde Tätigkeiten in Hörfunk, TV-Produktion und Verlag. Ab 1999 erste Veröffentlichung - "Tiepolos Fehler" (erster Teil der Kommissar-Kilian-Reihe). Seitdem freier Autor und Schriftsteller. Mehr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Rausch bzw. http://www.rowohlt.de/autor/Roman_Rausch.22677.html oder http://romanrausch.eu

Alle Bücher von Roman Rausch

Cover des Buches Die letzte Jüdin von Würzburg (ISBN: 9783499268038)

Die letzte Jüdin von Würzburg

 (55)
Erschienen am 02.05.2014
Cover des Buches Die Kinderhexe (ISBN: 9783499257100)

Die Kinderhexe

 (38)
Erschienen am 01.12.2011
Cover des Buches Und ewig seid ihr mein (ISBN: 9783499241062)

Und ewig seid ihr mein

 (31)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Bombennacht (ISBN: 9783944359656)

Bombennacht

 (27)
Erschienen am 16.02.2022
Cover des Buches Die Kinder des Teufels (ISBN: 9783499260803)

Die Kinder des Teufels

 (27)
Erschienen am 01.12.2012
Cover des Buches Tiepolos Fehler (ISBN: 9783644454811)

Tiepolos Fehler

 (29)
Erschienen am 02.01.2012
Cover des Buches Die Schwarzkünstlerin (ISBN: 9783499275739)

Die Schwarzkünstlerin

 (22)
Erschienen am 16.04.2019
Cover des Buches Der falsche Prophet (ISBN: 9783499270864)

Der falsche Prophet

 (18)
Erschienen am 26.03.2016

Neue Rezensionen zu Roman Rausch

Cover des Buches Bombennacht (ISBN: 9783429038854)B

Rezension zu "Bombennacht" von Roman Rausch

„Heute bringen wir eine Symphonie von Mozart“
Bellis-Perennisvor 4 Monaten

Wenn man „Bombardierte Städte in Deutschland“ hört, denken viele an Hamburg und natürlich vor allem an Dresden. Dass zahlreiche andere Städte ebenfalls zahlreichen Bombenangriffen ausgesetzt waren, ist nicht so präsent. Eine jener Städte, deren Bevölkerung durch das als „moral bombing“ zur Abkehr des NS-Regimes gezwungen werden sollte, ist Würzburg. 

 

Es ist der 16. März 1945. Zahlreiche Flüchtlinge haben in der Stadt Aufnahme gefunden.  

Minutiös schildert Autor Roman Rausch in mehreren Handlungssträngen und anhand von verschiedenen Schicksalen die letzten 24 Stunden der unversehrten Stadt. 

So verstecken wir uns gemeinsam mit Eugen, einem deutsch-russischen Jungen, vor der SS oder decken mit Krankenschwester Fanny die Machenschaften eines Nervenarztes auf, der Hunderte Patienten in die Tötungsanstalt von Hadamar verlegen hat lassen. 

Wir zittern mit dem Juden Paul, der als Klavierbegleitung einer bekannten NS-Sängerin in der Villa des Nervenarztes auftreten soll und gleichzeitig mit Zwangsarbeitern die Flucht vorbereitet. Wird es gelingen, während des rauschenden Festes abzutauchen? 

Daneben blicken wir auch Henry, früher Heinrich, einem nach England geflüchteten Freund Pauls, der nun als RAF-Pilot die Bomben über Würzburg abwerfen soll, über die Schulter. Hier erleben wir die Gewissensbisse mit, da Henry genau weiß, dass auch unschuldige Menschen sterben werden. Doch die Kameraden erinnern ihn immer wieder an die Bombardierung von Coventry, die vor allem zivile Opfer gefordert hat.  

Obwohl bei Todesstrafe verboten, wird der Feindsender gehört und so mancher wundert sich über die Mitteilung der BBC „Heute bringen wir eine Symphonie von Mozart“, denn auch wenn Wolfgang Amadeus Mozart viel komponiert hat, eine Symphonie war nie dabei. 

Der gesamte Angriff dauert nur sieben Minuten, sieben Minuten in denen die Stadt dem Erdboden gleich gemacht wurde, sieben Minuten, die Tausenden Menschen das Leben kostete und das Regime nicht zur Aufgabe zwingen konnte. 

 Fazit: 

Ein beeindruckender, sehr gut recherchierter historischer Roman, dem ich gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne gebe.

 

Kommentare: 3
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Cover des Buches Gallo rosso (ISBN: 9783944359519)C

Rezension zu "Gallo rosso" von Roman Rausch

Ein Krimi so außergewöhnlich wie die Zeit, in der er spielt
Christoph_Pitzvor 2 Jahren

Vorweg ein Geständnis: Ich lese eigentlich keine Krimis und den „Tatort“ im Fernsehen schaue ich auch nicht. „Gallo Rosso“, das neue Buch von Roman Rausch, habe ich mir geholt, weil ich die historischen Romane des Autors kenne und sehr schätze. „Das Caféhaus“, „Die letzte Jüdin von Würzburg“, „Die Brücke über den Main“ und andere; zuletzt „Die Schwarzkünstlerin“ mit einer völlig neuen Sichtweise auf das Faust-Thema. Die Bücher sind akribisch recherchiert und spannend erzählt. Nun also ein Krimi! In gewisser Weise zurück zu den Wurzeln, denn Roman Rausch wurde bekannt mit seiner Reihe um genau jene beiden Ermittler, die auch jetzt wieder im Zentrum der Handlung stehen. Zehn Jahre ist es her, dass der letzte von bisher sieben Bänden aus diesem Zyklus erschienen ist. Eine ganz schön lange Zeit.

Der Titel Gallo Rosso, „Roter Hahn“, verrät zunächst nicht, worum es gehen könnte, aber mal ehrlich, das Cover ist doch schon der Knaller (!), Spannung lässt sich wohl kaum besser in Grafik und Schrift ausdrücken. Das sticht am Büchertisch heraus und weckt die Neugier!

Ich kenne die Protagonisten zwar nicht aus den vorangegangenen Werken, aber rasch wird deutlich, sie sind älter geworden, klar (!), und haben sich auch im Wesen verändert oder weiterentwickelt. Das Leben hat beiden auf unterschiedliche Art und Weise zugesetzt. Kilian, jetzt Mitte 50, ist zwar physisch noch immer topfit, aber psychisch verhärmt und ein von verschiedensten Motiven der Seele Getriebener. Er jagt zusammen mit seiner Harley kreuz und quer durch Italien einem Phantom namens „Gallo Rosso“ hinterher, von dem nicht einmal klar ist, wer oder was das überhaupt ist. Ein Mann, eine neue unbekannte Mafia-Organisation im Verborgenen? Er weiß nur eines, „Gallo“ ist verantwortlich für den Anschlag auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt, bei dem fünf Jahre zuvor ein Heizpilz explodierte und seine Lebensgefährtin Pia ums Leben kam. Auch Kommissar ist Kilian nicht mehr, sondern lebt davon, dass er sich um die Sicherheitsbedürfnisse der Anwesen reicher Leute kümmert. So hat er alle Freiheiten zu tun, was er einfach tun muss, um schließlich (vielleicht) auch sich selbst zu befreien. Im Millieu des organisierten Verbrechens führt eine Spur zur nächsten, ein Informant zum anderen, ein Ort an einen weiteren. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Lüge und Wahrheit sind nicht zu unterscheiden. Dennoch kommt er „Gallo“ näher, … oder vielleicht doch nicht?

Heinlein ist ebenfalls nicht mehr derselbe. Frau weg (jetzt eine rechtsextreme, geltungssüchtige Politikerin), Familie zerbrochen, sein ehemaliger Kollege und Freund verschollen. Was bleibt ist die Arbeit als Würzburger Polizeichef, der er mittlerweile ist. Aus der desillussionierten Geruhsamkeit holt ihn unvermittelt ein Selbstmordanschlag auf einen ICE zurück. Etwas, das der Attentäter kurz vor der Explosion rief, lässt ihn nicht mehr los. „Gallo“, das Hirngespinst des verschwundenen Kilian. Heinlein geht der alten Spur in die Vergangenheit nach und bald schon türmt sich Ungeheuerliches auf. Es existiert eine unerkannte Welt in der Welt, ein Staat im Staat, ein freilich digital gestütztes Darknet aus Fleisch und Blut. Mitten unter uns! Die Wege der Protagonisten führen schließlich mehr und mehr aufeinander zu.

Roman Rausch baut in „Gallo Rosso“ ein Szenario düsterster Machenschaften aus organisiertem Verbrechen, Wirtschaft und Politik zusammen. Populismus, Fanatismus, Extremismus, Verschwörungsgetöse, digital kriminelle Energie und Durchleuchtung sind nur einige der ineinander verzahnt genutzten Instrumente, denen Staat und Gesellschaft ausgeliefert zu sein scheinen. Schicht für Schicht setzt es sich zusammen, man bemerkt es beim Lesen zunächst kaum. Und das wirklich Beunruhigende daran ist, dass es genau so tatsächlich auch sein könnte. – Fiktion oder denkbare Wirklichkeit? Der Plot ist ebenso detailreich wie schlüssig zusammengestrickt und geht mit einem gleichzeitigen Gefühl aus Beklemmung und Faszination durchs Ziel.

In Stil und Sprache musste ich mich zunächst ein wenig einlesen, weil der Duktus hier ein ganz anderer ist als in den Historischen Erzählungen von Roman Rausch. Stakkatoartige Satzfolgen, Gedankenfetzen aus den Köpfen der Protagonisten, Szenenwechsel mit offenem Ausgang, ebenso Vergangenheit und Gegenwart. Roman Rausch nutzt die Klaviatur sprachlicher Stilmittel sehr gekonnt und präzise aus, um Atmosphäre, Geschwindigkeit, Handlungsverdichtung oder auch das Innere seiner Figuren mitsamt ihrer Seelen- und Motivlage glaubwürdig zu transportieren. Nachdem ich drin war in diesem Stil, der echten Krimilesern sicher nicht unbekannt sein dürfte, kam ich da auch nicht mehr raus. Im Aufbau vermittelt neben weiteren solcher Elemente die Nachrichtenlage zusätzlich ein Gefühl auch ganz persönlicher Mitbetroffenheit, denn im sehr aktuellen Zeitgeschehen von zum Beispiel Corona und Lockdown sitzen wir doch alle in diesem Boot.

Fazit: „Gallo Rosso“ von Roman Rausch ist nicht nur ein praktisch tagesaktueller Krimi, sondern auch im Thema der Verflechtungen von Mafia und beispielhaft rechtsextremen Netzwerken inmitten staatlicher Strukturen hochbrisant. Reich an kleinsten Details, spannend, atmosphärisch dicht, wendungsreich. Die Handlung ist plausibel, die Charakterzeichnungen der Figuren sind beeindruckend gelungen und tiefblickend, … vorsichtig ausgedrückt.  So soll es doch sein bei einem guten Buch. Gut möglich, dass mein erster Krimi nicht der Letzte ist.

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Cover des Buches Gallo rosso (ISBN: 9783944359519)T

Rezension zu "Gallo rosso" von Roman Rausch

Erregungstheater
Thomas_Lawallvor 2 Jahren

Vor zehn Jahren erschien mit "Die Seilschaft" der siebte Teil der Reihe um die Kommissare Kilian und Heinlein, und nun treffen sich die ehemaligen Kollegen wieder. Ausgerechnet in Venedig soll es sein, und die Ziele, die sie verfolgen, sind deckungsgleich.

Vor Eskalation und Auflösung der Geschichte ahnen jedoch beide nicht, was sie erwarten würde. Auch ein Wiedersehen war so und eigentlich überhaupt nicht geplant. Auch die Suche nach "Gallo Rosso", einer mysteriösen Verbrecherorganisation, die beide zunächst unabhängig voneinander betreiben, nicht, wobei es sich erst noch herausstellen muss, ob sich das Ganze am Ende nicht um ein "Mafia-Märchen à la Hollywood" handelt.

Die höchst unterschiedlichen Startpunkte der Fahndungen markieren für Heinlein, inzwischen Polizeipräsident, der Selbstmordanschlag auf einen ICE in Würzburg, und für Kilian, den Ex-Kommissar, eine Observierung und Verfolgung eines Mafioso in Neapel, um den Mord an seiner Freundin Pia aufzuklären.

Roman Rausch wählt unangenehme, ja beunruhigende Bühnenbilder, die seinen Plot auf sehr markante Weise unterstreichen, indem er immer wieder reale Ereignisse mit fiktiven verbindet. So erinnert das ICE-Attentat in Würzburg an den tatsächlichen Anschlag in einer Würzburger Regionalbahn im Jahr 2016. Es folgten Nizza, München und Ansbach.

Vor dem Hintergrund der Anschläge in Hanau 2020 entwickelt sich ein erschreckender Realitätsbezug sowie eine Bestandsaufnahme aktueller Entwicklungen in weiten Teilen der Bevölkerung:

"Was sich da in Deutschland zusammenbraut ..."

Das "gesunde" Volksempfinden wird zusehends umformuliert und populistische Führermentalitäten, die "braune Brut", gewinnen weiter an Einfluss. So bleibt auch ein massiv erhobener Zeigefinger in Richtung soziale Medien nicht aus, was der Autor immer wieder in ebenso kurzen wie prägnanten Worten zusammenfasst:

"Erregungstheater, Angst- und Panikmache, Klickraten."

Lesenswert sind aber auch seine, wie nebenbei hingeworfenen, leider viel zu kurzen Stimmungsskizzen, die dafür aber um so mehr im Gedächtnis haften bleiben. Egal ob es sich um jene Morgendämmerung in Rom handelt, "wenn das eine Laster zu Bett geht und das andere noch ruht", oder die wegen der "anrückenden Seuche" ausbleibenden Touristenmassen in Venedig, "aber auch der Modergeruch in Gassen und Kanälen verflüchtigte sich, der Duft Venedigs".

Wer anspruchsvolle Kriminalromane liebt, politische und gesellschaftliche Verweise nicht als anstrengenden Hürdenlauf definiert, Grundrechte und Corona-Pandemie nicht in den braunen Mixer wirft oder sich für die hinreißende Charakterisierung von Heinleins Sekretärin Uschi interessiert, darf in Sachen "Gallo Rosso" gerne zugreifen. 

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Gespräche aus der Community

Doktor Faust

die wahrscheinlichste Version vom größten Zauberer aller Zeiten.

War Faust eine Phantasiefigur Goethes? Oder hat es ihn tatsächlich gegeben? 
Ja, er hat existiert. Faust war aber alles andere als ein lebensüberdrüssiger Gelehrter mit den besten Absichten.

Und Gretchen
War gar nicht so unschuldig wie viele meinen. 

--- // --->

Wer Interesse hat, zum Erscheinen meines neuen historischen Romans "Die Schwarzkünstlerin" am 16. April den historischen, echten Doktor Faust kennenzulernen, ist zu einer Leserunde eingeladen.

Start: 13. April
Ende: 12. Mai
Freiexemplare: 20 Stück

Beantwortet die Bewerbungsfrage im Chat und schickt mir Klarname und postalische Adresse als persönliche Nachricht.
Wer bisher ausgiebig rezensiert hat (auch auf anderen Portalen) ist im Vorteil.

Und darum geht's ...  

Inhalt des neuen Faust-Roman "Die Schwarzkünstlerin" (nach historischen Quellen)  

Anno 1500. Heidelberg, Würzburg, Wittenberg ... 

Die Welt ist im Umbruch, ein neues Denken schafft sich Raum.
Die junge, wissbegierige Margarete will daran teilhaben und flüchtet vor Familie und Kloster. 
Auf einem Markt in Heidelberg lernt sie den erfolglosen Astrologen und Alchimisten Georg Helmstetter kennen. Unter dem Namen Doktor Faustus schlagen sie sich als wandernde Zauberkünstler durch, bis Margarete eine Schmähschrift in die Hände bekommt -- Faust stehe dem Teufel nahe.
Rat und Hilfe glaubt sie bei ihrem ehemaligen Beichtvater, dem berühmten Schriftgelehrten Trithemius zu finden. Doch der sieht sich ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt. Er erkennt die Chance auf Wahrung seines Rufs und verfasst selbst einen Hetzbrief auf den Scharlatan Faust.
Auf ihrer Flucht führen Margarete und Helmstetter ein letztes Zauberschauspiel auf, das dramatische Folgen hat. Sie verlieren sich in einer Spirale aus Täuschung und Verfolgung.

Der Pakt mit dem Teufel hat begonnen ...
---
Interesse geweckt? Sehr gut. Dann los.
254 BeiträgeVerlosung beendet
J
Letzter Beitrag von  Jeanette_Lubevor 3 Jahren
@RomanRausch Die Rezi ist bei lovelybooks und bei Amazon ist sie bestimmt erst am Dienstag sichtbar... liebe Grüße

Es ist da!

Das neue Buch von Roman Rausch!

Bombennacht: Die letzten 24 Stunden des alten Würzburg

Beschreibung:

16. März 1945: Ein friedlicher und sonniger Frühlingstag bricht in Würzburg an. Tausende Flüchtlinge haben in der Stadt am Main Zuflucht gefunden, unter ihnen Eugen, ein deutsch-russischer Junge, der sich vor der SS hüten muss. In der Nervenheilanstalt in der Füchsleinstraße kümmert sich Professor Werner um die vielen Kriegsverletzten. Da taucht ein totgeglaubtes Mädchen auf, das seine menschenverachtenden Praktiken offenlegen kann. Krankenschwester Fanny erkennt in ihr eine ehemalige Patientin und geht der Sache nach.

Unterdessen bereitet man in der Villa des Nervenarztes ein Geburtstagsfest vor. Der Jude Paul soll eine berühmte NS-Sängerin am Klavier begleiten, während er mit einem Zwangsarbeiter seine Flucht plant.

Und Pfarrer Titus liest seine Morgenmesse. Wird es eine Totenmesse für die Stadt sein? Denn während die Würzburger darauf hoffen, dass der Krieg bald vorbei sein möge, bereitet sich an der Küste Englands eine Bomberstaffel auf einen ihrer zahlreichen Einsätze vor. Am Ende des Tages werden deren Flugzeuge den Himmel über Würzburg verdunkeln und einen tödlichen Feuersturm entfachen.

Wer Roman kennt weiß das uns wieder ein besonderes Lese-Highlight erwarten wird.

Die Leserunde findet mit Lesern statt, welche bereits das Buch haben. Gerne dürft ihr jedoch mit einem eigenen Exemplar mitlesen.

Unter allen historisch interessierten Lesern hier bei LB gibt es noch ein Exemplar dieses fantastischen Hardcovers zu gewinnen. Bitte bewerbt euch nur wenn ihr wirklich zuverlässig mitlest und die nächsten 2-3 Woche auch Zeit habt die Runde mit zu gestalten.

Unser Autor Roman ist zwar schon wieder mit einem neuen Projekt fest eingespannt, wird aber bestimmt ab und zu hier zu der Runde dazu kommen und auch gern eure Fragen beantworten.

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Runde!

LG euer Wildpony!

267 BeiträgeVerlosung beendet
E
Letzter Beitrag von  eskimo81vor 6 Jahren
Schon gemacht :-) :-) Ich drücke mega fest die Daumen. Jaaaaaaaaaaa das Buch hat es def. verdient!
In dieser Leserunde läuft es ein wenig anders als sonst. Die Teilnehmer stehen bereits fest, die Bücher sind laut Liste von wildpony bereits unterwegs und sollten bis zum Freitag den 11. März 2016 eintreffen.
Ab diesem Tag beginnt die Leserunde offiziell und sollte bis zum  Erscheinungstermin am 26. März beendet sein.
Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und einen offenen Gedankenaustausch.

Noch ein Wort in eigener Sache bezüglich vergangener Leserunden und dem Vorgehen in dieser: Es ist für einen Autor (wie auch für den Verlag, der die Bücher kostenfrei zur Verfügung stellt) frustrierend, wenn die Hälfte der Teilnehmer die Bücher schlichtweg abgreift, ohne sich an der Leserunde zu beteiligen, geschweige denn eine Rezension schreibt. Damit setzt man das System von Leserunden aufs Spiel.
Um das System aufrecht zu erhalten, solltet Ihr möglichst viele Rezensionen schreiben, hier und auf anderen Portalen, damit diese wunderbare Einrichtung weiterbestehen kann.
Danke für Euer Verständnis und Eure rege Teilnahme.

Und darum gehts:

Im späten 15. Jahrhundert kämpfen viele Herren um das Frankenland. In den Wirren steigt ein Mann aus dem Bettlervolk auf wie ein Meteor: Hans Behem aus Niklashausen – gebürtig in Helmstadt bei Würzburg – ist ein Musikant und Tunichtgut, nicht sehr helle, aber er sieht gut aus und zieht die Menschen in seinen Bann.
Bald behauptet er, die Muttergottes sei ihm erschienen, predigt wider Ablass und Sünden des Klerus. Seine Botschaft 'Schlagt die Pfaffen tot!' wird zum Schlachtruf einer drohenden Revolution.
Zehntausende aus dem ganzen Reich lassen die Arbeit stehen und strömen ihm zu, machen aus dem unbedeutenden Dorf im Taubergrund einen riesigen Wallfahrtsort. Hans ist der lang ersehnte Messias.
Das kann die Obrigkeit nicht unbeantwortet lassen. Die Fürstbischöfe zu Mainz und Würzburg holen zum Gegenschlag aus. ***

Die Geschichte vom Pfeifer von Niklashausen ist wahr, es hat ihn wirklich gegeben. Heute ist er fast vergessen. Er war der erste deutsche Revolutionär. Friedrich Engels würdigte ihn als frühen Sozialrevolutionär in seinen Schriften, Rainer Werner Fassbinder machte ihm zum Hauptdarsteller seines ersten Films 'Niklashauser Fart'.
Er war ein einfacher Schafhirte, Musikant und Analphabet, der die Menschen zum Widerstand gegen die Unterdrückung mobilisierte – und das rund 50 Jahre vor Beginn der Bauernkriege, als wortgewaltiger Vorläufer von Martin Luther und Thomas Müntzer.


541 BeiträgeVerlosung beendet
P
Letzter Beitrag von  Postbotevor 6 Jahren
Fürs Pfeiferstüble solltest Du allerdings einen Termin machen. Über Niklashausen im Internet kannst Du fündig werden.

Zusätzliche Informationen

Roman Rausch wurde am 29. Februar 1960 in Nahe Würzburg (Deutschland) geboren.

Roman Rausch im Netz:

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von 85 Lesern aktuell gelesen

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