Richard Schwartz

 4,5 Sterne bei 2.217 Bewertungen
Autor von Das Erste Horn, Die Zweite Legion und weiteren Büchern.
Autorenbild von Richard Schwartz (© privat)

Lebenslauf von Richard Schwartz

Ein Mann, viele Namen, fantastische Geschichten: Richard Schwartz – ein Tausendsassa mit vielen Interessen und beinahe ebenso vielen Namen. Der Autor, 1958 in Frankfurt/Main geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Flugzeugmechaniker sowie ein Studium der Informatik und Elektrotechnik. In den darauffolgenden Jahren arbeitete er unter anderem als Tankwart, Postkurier und Programmierer. Außerdem restaurierte er Autos und Motorräder und war als Rollenspiel-Spielleiter aktiv. Dies beeinflusste wohl auch seine fantastischen Welten, in die er seine Leser eintauchen lässt. Unter verschiedensten Pseudonymen veröffentlichte Schwartz schon zahlreiche Werke: Carl A. deWitt, Helmut Wolkenland, Andras, David Winter und eben Richard Schwartz – dahinter steckt der Frankfurter Fantasy-Guru. Die erfolgreiche Bücherreihe um „Das Geheimnis von Askir“ war bereits mehrmals für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Der Startschuss zu dieser Reihe, „Das erste Horn“, fiel 2006. Zu seinen aktuelleren Erscheinungen gehören die Sagas „Die Götterkriege“ und „Die Lytar-Chronik“.

Alle Bücher von Richard Schwartz

Cover des Buches Das Erste Horn (ISBN: 9783492268172)

Das Erste Horn

 (259)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Die Zweite Legion (ISBN: 9783492268189)

Die Zweite Legion

 (172)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Das Auge der Wüste (ISBN: 9783492268196)

Das Auge der Wüste

 (158)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Der Herr der Puppen (ISBN: 9783492268202)

Der Herr der Puppen

 (145)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Die Feuerinseln (ISBN: 9783492268219)

Die Feuerinseln

 (137)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Der Kronrat (ISBN: 9783492268226)

Der Kronrat

 (130)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Die Eule von Askir (ISBN: 9783492280884)

Die Eule von Askir

 (110)
Erschienen am 01.12.2016
Cover des Buches Askir - Die komplette Saga 1 (ISBN: 9783492703338)

Askir - Die komplette Saga 1

 (107)
Erschienen am 08.12.2014

Neue Rezensionen zu Richard Schwartz

Cover des Buches Das erste Horn (ISBN: B0083JC4KY)
Schiebelinis avatar

Rezension zu "Das erste Horn" von Richard Schwartz

Das letzte Horn für mich
Schiebelinivor einem Monat

Da ist es nun, "Das erste Horn". Seit ich vor jetzt fast vier Jahren den ersten Band der Nachfolgerreihe auf einem Basar ergattert habe, wollte ich Askir lesen. Denn mit dem ersten Band einer Nachfolgereihe anzufangen - also quasi mittendrin - war irgendwie nicht passend für mich. Jetzt wird das von mir ergatterte Buch aber wohl wieder auf einem Basar landen - und zwar von mir ungelesen.

Denn "Das erste Horn" hat mir jegliche Vorfreude auf den Rest der Askir-Reihe, und allem was dazu gehört, genommen.

Unser Hauptcharakter Havald wird mit anderen in einem Gasthof eingeschneit und darf sich direkt die ersten Stunden des Hörbuchs darum kümmern, die Situation rund um einige lüsterne Banditen zu klären. Die wollen nämlich allesamt die Töchter des Wirts vergewaltigen. Ich mein, sind halt Männer, die müsen ja ihre Gelüste befriedigen. Und da die Frauen in dieser Geschichte sowieso nur als Sexobjekt betrachtet werden, kann man es ihnen ja kaum verdenken. Havald empfiehlt der ältesten Tochter sogar, sich freiwillig von den Banditen vergewaltigen zu lassen, damit ihre Geschwister davon kommen. Super.

Dieses Thema wird mir im Verlaufe des Buches viel zu oft angesprochen. Wann immer es um Siglinde (die älteste Wirtstochter) geht, geht es darum, dass irgendjemand sie sehr übergriffig behandelt - oder sie sich sogar selbst als Zentrum eines potenziellen Gangbangs darbietet. Auch eine Dunkelelfe ist lediglich als blutrünstig und sexgeil dargstellt, wenn sie am liebsten Menschen foltert und als Bezahlung für eine Heilung eine wilde Nacht mit einem Händler verlangt.

Zwischendurch geht es noch um einen Werwolf - der nach etwa der Hälfte des Buches kaum noch eine Rolle spielt. Irgendwann wird der Werwolf im Lager des Wirtshauses eingesperrt und nachdem man 20 andere Dinge getan hat, tötet man das Biest eben kurz.

Um das Wirrwarr noch zu vervollständigen, werden noch unterirdische Tunnel und ein uraltes Geheimnis mit eingeworfen. Die Geschichte rund um das, was an diesem Ort vor vielen Jahrhunderten geschehen ist, fand ich noch das spannendste. Das Wordlbuilding öffnet so viele Türen, man tritt aber durch keine so wirklich hindurch. Eliteeinheiten, Portale, Bannschwerter - alles coole Sachen, die leider nie wirklich im Fokus stehen, sondern eher Beiwerk sind. Wahrscheinlich werden sie in den Folgebänden größer ausgebaut.

Aber die werde ich nicht lesen, denn keiner der Hauptcharaktere ist mir igendwie sympathisch. Vor allem Havald, aus dessen Sicht wir ja lesen ist gelinde gesagt ein Arschloch. Aber hey, alles vergeben, denn immerhin findet er die große Liebe - innerhalb von wenigen Tagen, nachdem er zuvor selbst vermutlich schon hunderte von Jahren alt ist.

Vor allem aber werde ich die Folgebände auch nicht mehr hören, denn der Sprecher macht nicht nur keinen guten Job, er macht einen ganz miserablen. Bedeutungsschwangere Betonungen, keine Stimmenvielfalt und schon gar keine Spannung, die aufkommen will. In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass der Sprecher wohl in einem Video gesagt habe, er würde die Bücher zuvor nicht lesen, sondern einfach direkt ins Mikro sprechen. Wenn das wahr ist, wundert mich das Ergebnis nicht.

Alles in allem bin ich schwer enttäuscht von der Askir-Reihe. Manche Rezensionen meinen, dass der erste Band nicht repräsentativ für die Reihe ist. Aber warum sollte ich mir Band 2, 3 usw. geben, wenn ich Band 1 unterträglich fand. Vielleicht wird es ab Band 2 unfassbar gut, 5 Sterne in jedem Buch. Aber das rettet meinen ersten Eindruck des Autors und dieser Reihe im Gesamten auch nicht mehr. Sehr schade, aber: Tschüss Askir!

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Cover des Buches Das Erbe des Greifen (ISBN: 9783492280525)
Gaydoenss avatar

Rezension zu "Das Erbe des Greifen" von Richard Schwartz

Ich feiere die Figuren in dem Buch
Gaydoensvor 2 Monaten

Ich muss voranschicken, dass ich eher per Zufall an dieses 2. Buch einer Reihe gekommen bin (irgendwie war ich in der Read-o-App plötzlich Teil eines Buddy-Reads und habe das Buch aber auch in der Onleihe gefunden, also habe ich es einfach gelesen). Das hatte natürlich den Nachteil, dass ich ein paar der referierten Geschehnisse nicht im Detail kannte, genauso wenig wie die Figuren und ihre Eigenheiten. Aber ich habe es einfach mal durchgezogen - und es hat annehmbar geklappt. Der andere Buddy-Reader meinte bei der Mitte des Buches: "Das ist jetzt schon besser als der 1. Teil", daher lasse ich den tatsächlich weg, denn für mich war die erste Hälfte manchmal etwas langatmig und mühevoll. Aber in dem Moment, wo die verschiedenen Handelnden auf ihrer Zeitparallele begleitet wurden, war ich dann festgesaugt in diesem Buch.

Besonders haben mir nämlich die Figuren gefallen, die ganz nach meinem Geschmack sind, die einfach auch mal abstrus denken, sich in dickster Freundschaft umeinander sorgen, den Rätseln der Welt versuchen, Herr oder Frau zu werden. So dürfen Helden sein! Heimlich, still und leise, so, dass man es eigentlich gar nicht merkt, hat der Autor übrigens gegendert. Es gibt eben nicht nur Barden, sondern auch eine Bardin. Es gibt Priester und Priesterinnen (auch wenn die je nach vertretenem Gott/Göttin entsprechend männlich/weiblich sind). Wer gut ist und wer böse, selbst das ist nicht immer ganz klar und kann sich auch ändern. Insofern sehr modern.

Ich habe mich in dieser Welt wohl gefühlt und werde definitiv auch Band 3 lesen, sobald es in der Onleihe verfügbar ist.

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Cover des Buches Die Rose von Illian (ISBN: 9783492267571)
A

Rezension zu "Die Rose von Illian" von Richard Schwartz

Wieder ein gelungenes, spannendes Buch der Reihe
Ann_Christinvor 2 Monaten

Der Autor weiß den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten! 

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Zusätzliche Informationen

Richard Schwartz wurde am 01. Januar 1958 in Frankfurt (Deutschland) geboren.

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