Richard Osman

 4,3 Sterne bei 518 Bewertungen

Lebenslauf von Richard Osman

RICHARD OSMAN ist Autor, Fernsehmoderator und Produzent. Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel ist sein dritter Roman, der in große Fußstapfen zu treten hat, nachdem die ersten beiden Bände der Serie internationale Bestseller gewesen sind. Doch in diesem Sinne ist er wie seine Helden. Er nimmt die Herausforderung begierig an.  Richard Osman ist ein englischer Fernsehmoderator, Produzent und seit Neuestem auch Autor. Die Idee für seine Krimireihe kam ihm, als er eine Verwandte in einer luxuriösen Seniorenresidenz besucht hat und ihm das Schlimmste zugestoßen ist, was einem modernen Menschen widerfahren kann: Er hatte keinen Handyempfang. Wer denkt da nicht sofort an Mord und Totschlag? 

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Richard Osman

Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783471360149)B

Rezension zu "Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)" von Richard Osman

Jede Menge Raffinesse!
buchverzuecktvor 7 Tagen

Ich möchte gerne eine große Empfehlung aussprechen, an alle die humorvolle und gleichzeitig auch absolut clever geschriebene Geschichten mögen. Mich hat es total gut unterhalten: Der Donnerstagsmordclub, dazu gehören Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim, vier recht eigenwillige Senioren, die sich immer donnerstags mit der Aufklärung älterer Verbrechen die Zeit in Coopers Chase vertrieben haben. Unter dem Decknamen "Diskussionsveranstaltung zur japanischen Oper" reservieren sie das Puzzlezimmer, jeden Donnerstag für ca. zwei Stunden. Niemand sonst hat Interesse an solch einer Veranstaltung, daher haben die vier gewitzten Rentner den Raum ganz für sich und ihr spannendes Hobby. 


Coopers Chase ist eine Seniorenresidenz, eine, von der noblen Sorte (mit jeder Menge Lamas); aber natürlich geht es hier auch ums Geld. Man könnte fast meinen, eine Seniorenresidenz wäre ein ruhiger und geruhsamer Ort - weit gefehlt, denn genau vor der Haustür passiert ein Mord. Wer, wenn nicht die vier rüstigen Ermittler wären besser geeignet, um die Recherche in diesem Fall voranzutreiben und den Mord aufzuklären? Die Polizei?! Die ermittelt selbstverständlich, tappt aber oftmals im Dunkeln. Dank jeder Menge Raffinesse, Cleverness und unverhohlenen Handlungen haben die vier Hobbyermittler ihre Spürnasen weit vorn und decken nicht nur Morde, sondern auch lang verheimlichte, sehr persönliche Geschichten aus der Vergangenheit auf. 


Man muss der Geschichte aufmerksam folgen, denn hier wird aus so gut wie jeder Sichtweise erzählt; das war genial! Man rätselt mit, interpretiert und wird fast schon selbst zur fünften Person des Donnerstagsmordclubs; kein Wunder bei diesen humorvollen und liebenswerten Charakteren. 


Als ich das Buch bei Thalia zur Kasse brachte, hat es die Verkäuferin dort sehr gelobt. Da kann ich nur zustimmen! Respekt auch an den Autor, der diese Geschichte voller überraschenden Wendungen und Verstrickungen geplant hat. Der britische Humor hat mich oft schmunzeln lassen. 


Ich freue mich jetzt schon auf Teil 2 😊

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Cover des Buches Der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2) (ISBN: 9783471360132)K

Rezension zu "Der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)" von Richard Osman

Ein spannender Kriminalroman, der zum Miträtseln einlädt
Kiaravor 9 Tagen

In "Der Mann, der zweimal starb" von Richard Osman ermittelt der Donnerstagsmordclub in seinem zweiten Fall: Der Ex-Mann und Ex-Kollege von Elizabeth hat sich durch einen Diamantendiebstahl bei einem Einsatz für den MI5 ganz schön in Bedrängnis gebracht. Denn nun ist ihm die New Yorker Mafia auf den Fersen. Elizabeth soll ihm aus dieser unangenehmen Situation heraus helfen und bekommt natürlich vom restlichen Donnerstagsmordclub tatkräftige Unterstützung.

Richard Osman bleibt auch im zweiten Band der erfolgreichen Krimireihe seinem Erzählstil treu. Die klassischen Kapitel in neutraler Erzählperspektive werden immer wieder durch Abschnitte aufgelockert, in denen sich Joyce in ihrem freundlichen und vermeintlich harmlosen Plauderton direkt an uns Lesende wendet. Hier hatte ich wieder die schöne Illusion, dass mich eine Freundin bei einer Tasse Tee an ihrem aufregenden Leben teilhaben lässt.

Die Charaktere der vier Freunde scheinen sich nun verfestigt zu haben: Elizabeth ist die Ex-Geheimagentin mit dem messerscharfen Verstand, Joyce die nette alte Dame von nebenan, deren Geheimwaffe ihre vermeintliche Naivität ist. Ibrahim ist der gebildete, aber ängstliche Psychiater im Ruhestand und Ron der ruppige ehemalige Gewerkschafter für’s Grobe. Viele Überraschungsmomente gab es dadurch zwar nicht. Aber jeder der vier ist auf seine eigene Weise so sympathisch, dass ich sie auch ohne Entwicklungssprünge gerne auf ihrer neuesten Mission begleitete. Wunderte ich mich zudem beim ersten Band noch darüber, dass die beiden Polizisten Chris und Donna die Truppe so uneingeschränkt selbst ermitteln lässt, werden die beiden nun vollends zu Statisten degradiert, was meiner Meinung nach allerdings nur konsequent ist.

Mit viel Wortwitz, einem spannenden Plot und einigen überraschenden Wendungen wird auch “Der Mann, der zweimal starb” zu einem sehr unterhaltsamen Leseerlebnis. Bei all den amüsanten Zwischenfällen und ausgefallenen Tricks der vier Rentner vergisst man jedoch nur allzu leicht, dass dies ein Krimi mit mehreren Toten und somit eine durchaus ernste Angelegenheit ist. Dieses Phänomen ist auch mein einziger Kritikpunkt: In diesem Roman, der weitestgehend von Humor und Wortwitz getragen wird, sterben für meinen Geschmack einfach zu viele Menschen. Beides will für mich nicht so recht zusammenpassen. 

Fazit: “Der Mann, der zweimal starb” ist ein spannender Kriminalroman, der zum Miträtseln einlädt und mich dank der sympathischen und etwas exzentrischen Ermittler oft zum Schmunzeln brachte.  (4,5/5)

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Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783471360149)M

Rezension zu "Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)" von Richard Osman

Viel Humor und liebevolle Charaktere
Mabusianvor 19 Tagen

Das Altersheim soll erweitert werden. Doch plötzlich ist einer der Bauherren tot. Und später finden die liebenswerten Bewohnerinnen und Bewohner noch weitere Leichen. Über und unter der Erde. Eine Chance für Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim, ihren theoretischen Diskussionen am Donnerstag mal etwas Praxis hinzuzufügen.

Das Erstlingswerk des englischen Autors Richard Osman lässt einen Erinnerungen an Miss Marple erwecken. Vier Bewohner des Altenheims suchen einen Mörder, mit so viel Liebenswürdigkeit und englischem Stil, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Teilweise etwas viele Charaktere behindern das Miträtseln, aber das ist bei dem Charme nicht weiter schlimm. Und so legte ich viel zu schnell das Buch wieder weg, weil es plötzlich zu Ende war. Aber Band 2 wartet schon.

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