Richard Laymon

 3,8 Sterne bei 4.915 Bewertungen
Autor von Das Spiel, Die Insel und weiteren Büchern.
Autorenbild von Richard Laymon (© privat)

Lebenslauf von Richard Laymon

Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. Er studierte englische Literatur und arbeitete später unter anderem als Lehrer, Bibliothekar, Zeitschriftenredakteur sowie Berichterstatter bei einer Anwaltskanzlei. 1980 veröffentlichte er seinen ersten Roman "The Cellar" (Der Keller bzw. Haus des Schreckens) und widmete sich danach nur noch dem Schreiben. Am 14. Februar 2001 starb er an einem Herzanfall. Erst nach seinem Tod erlangte er große Berühmtheit, die dazu führte, dass er neben Stephen King und Dean Koontz zu den meistverkauften Horrorautoren zählt.

Alle Bücher von Richard Laymon

Cover des Buches Das Spiel (ISBN: 9783641078645)

Das Spiel

 (576)
Erschienen am 22.12.2011
Cover des Buches Die Insel (ISBN: 9783641029104)

Die Insel

 (531)
Erschienen am 02.10.2009
Cover des Buches Die Jagd (ISBN: 9783641078621)

Die Jagd

 (261)
Erschienen am 22.12.2011
Cover des Buches Nacht (ISBN: 9783641078638)

Nacht

 (269)
Erschienen am 22.12.2011
Cover des Buches Der Keller (ISBN: 9783453433519)

Der Keller

 (222)
Erschienen am 04.08.2008
Cover des Buches Rache (ISBN: 9783641029111)

Rache

 (219)
Erschienen am 02.10.2009
Cover des Buches Das Treffen (ISBN: 9783453675438)

Das Treffen

 (177)
Erschienen am 03.12.2007
Cover des Buches Die Familie (ISBN: 9783453676251)

Die Familie

 (157)
Erschienen am 11.03.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Richard Laymon

Cover des Buches In den finsteren Wäldern (ISBN: 9783865521002)Miss-Tarantulas-Netzwerks avatar

Rezension zu "In den finsteren Wäldern" von Richard Laymon

brutal, blutig, verrückt - Richard Laymon
Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 2 Monaten

🕷 Cover 🕷
Das Cover scheint eher unspektakulär, fast schon etwas langweilig zu sein. Es ist in dunklen Farben gehalten und es gibt kein einzigartiges Motiv oder Symbol, welches die Aufmerksamkeit der Betrachter sofort auf sich ziehen würde. Der Wald erzeugt eine gewisse, illusionäre Tiefe und sieht, mit dem wenig Licht, ganz nett aus. Für mich persönlich ein sehr schlichtes, einfaches Cover und somit wenig ansprechend.

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🕷 Aufbau & Schreibstil 🕷
~ Erzähler Perspektive ~

Kapitel
Das Buch ist in 37 Kapitel (+ Vorwort, Epilog und Nachwort) aufgeteilt. Eröffnet werden diese mit einer einfachen, fortlaufenden Nummerierung. Die Länge der Kapitel variiert stark und liegt zwischen 2 und 11 Seiten.

Atmosphäre
Das Genre und auch das Cover spiegeln die Atmosphäre des Buches eigentlich schon recht gut wider. So finden wir dunkle, brutale Horroraspekte, sowie eine gewisse Verrücktheit vor. Doch auch ein gewisser, sehr dunkler Humor mischt sich immer wieder unter die anderen Atmosphären, ist jedoch niemals dominierend.

Charaktere
Anzahl Hauptprotagonisten: 5
Anzahl Nebenprotagonisten: 10-20
Auch wenn die Persönlichkeiten der Charaktere sehr zügig zum Vorschein kommen, so wird dabei lediglich an der Oberfläche gekratzt. Man lernt demnach keine tiefgehenden, vielschichtigen Charaktere kennen, sondern es bleibt alles etwas unpersönlicher. Teilweise verhalten sich die Charaktere auch sehr dümmlich, bis hin zu naiv. Das Aussehen der Charaktere wird ebenfalls wenig, bis gar nicht beschrieben.

Weltenaufbau
Schauplätze: 3
Wir befinden uns auf dem Planeten Erde, genauer Kalifornien, und somit in unsere reale Welt. Die Schauplätze werden flüchtig beschrieben und nehmen nicht sonderlich viel Platz in dem Buch ein.

Thematik
Es gibt gewisse Aspekte, die der reinen Fantasie des Autors entsprungen sein müssen. Dementsprechend kann hier nicht angemerkt werden, inwieweit diese realistisch sind. Schließlich darf der Autor hier wild spekulieren und auch übertreiben. Dieses, ich nenne es mal Fantasie Thema, ist jedoch auch nicht vollkommen neu und bedient auch einige dahingehende Klischees. Die realen Themen, die hier ebenfalls aufgefasst werden, scheinen manchmal wenig authentisch zu sein.

Unterhaltung/Spannung
Die Spannung lässt bei diesem Horror Thriller nicht lange auf sich warten. Bereits nach wenigen Seiten passieren interessante Ereignisse und die Spannung wird auch gut aufrechterhalten. Wenn man mit der Atmosphäre, der Thematik und auch dem Anspruch zufrieden ist, kann man gut unterhalten werden.

Anspruch
Der Anspruch ist, durch die teilweise unauthentischen Aspekte und den überwiegend brutalen Schilderungen, nicht sonderlich hoch. Wenn man den Horror Thriller genießen möchte, sollte man daher nicht viel nachdenken oder gar versuchen einen logischen Kern darin zu finden.

Schreibstil
Die Wortwahl des Autors und somit auch der Ausdruck des Protagonisten ist derbe und es werden somit auch Kraftausdrücke benutzt. Der Schreibstil an sich ist äußert einfach gehalten und das Buch kann dementsprechend zügig und ohne große Schwierigkeiten gelesen werden.

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🕷 Mein Fazit & Bewertung 🕷
Bereits das Vorwort ist sehr informativ, handelt es sich doch um einen sehr persönlichen Einblick in das (vergangene) Leben des Autors und seiner Tochter.

Und nach diesem kurzen Vorwort geht auch weiterhin alles ganz schnell.
Bereist im ersten Kapitel ereignet sich eine bizarre Szene und anschließend baut sich die Spannung auch gar nicht erst groß ab. Das Tempo, was dieses Buch an den Tag legt, habe ich in Büchern selten erlebt und war daher eine willkommene Abwechslung.

Dennoch möchte ich auch noch einmal erwähnen, dass viele Szenen teilweise unlogisch erscheinen, was unter anderem ebenfalls den übertriebenen Handlungen der Charaktere zu verdanken ist. Doch wenn man sich ganz darauf einlässt, sprich den logischen Gedankengängen einmal nicht nachgeht, dann ist das Buch herrlich verrückt und daraus resultierend auch lustig.

Eine äußert leichte und schnelllebige Lektüre, an der man nach Beendigung kaum noch einen Gedanken verschwendet.

Weiterempfehlung?
Ich kann dir das Buch empfehlen, wenn du:
- ein Buch lesen möchtest, bei dem man nicht lange auf Action warten muss
- dich unlogische/oberflächliche Charaktere/Handlungen nicht stören
- du auf brutale und verrückte Horrorszenen stehst

3 von 5 Spinnchen

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Cover des Buches Das Loch (ISBN: 9783453676268)katiandbookss avatar

Rezension zu "Das Loch" von Richard Laymon

Irre - irrer - "Das Loch" ...?
katiandbooksvor 2 Monaten

Während Pamela von ihrem ehemaligen liebestollen Mitschüler verschleppt und schließlich von einem merkwürdigen Mann gerettet wird, nimmt Student Norman zwei Anhalter mit, die sich als waschechte Psychopathen entpuppen. Sie alle treffen in einem winzigen Nest in der Wüste aufeinander.

Vor Jahren habe ich mich u.a. dafür entschieden, „Das Loch“ zu kaufen, weil es von einer Rezensentin als der verrückteste, wahnwitzigste und irrste Laymon-Roman von allen bezeichnet wurde. Gut, Empfindungen sind von Leser*in zu Leser*in verschieden, aber so …?

Obwohl es bisher erst mein vierter Laymon war, kann ich mich der Aussage überhaupt nicht anschließen, im Gegenteil: so handzahm und harmlos wie „Das Loch“ war noch keins. Klar, es gibt wieder haufenweise Bettenakrobatik, Mord und Todschlag, und das alles ist hier und da auch recht eklig, aber irre Wendungen, unfassbare Überraschungen oder Dinge, die einen mit offenem Mund vor dem aufgeklappten Buch sitzen lassen, sucht man hier vergebens. Ich jedenfalls.

Sehr lange flattern die Seiten ziemlich ruhig vor sich hin, vor allem Pamelas Handlungsstrang, den ich jedoch wesentlich interessanter als den von Norman fand, bei dem zwar die Action größer ist, der Stumpfsinn aber auch. Typisch Laymon ist allerdings jeder zu jeglicher Tages- und Nachtzeit total rallig, was zu großen Teilen zu besagtem Stumpfsinn beiträgt.

Richtig schlecht ist es eigentlich nie, blöd vielleicht, ja, aber sonst geht’s eigentlich. Der große Wurf ist es aber auch nicht, vor allem nicht, was den Wendungs- und Einfallsreichtum anderer Laymon-Romane angeht.

Dazu kommt, dass der Klappentext viel zu viel vorweg nimmt und man mit Erwartungen an die Geschichte geht, die sie später nur bedingt erfüllt, bzw. schlicht und einfach massiv gespoilert wird.

Fazit: Für Laymon-Neulinge kann „Das Loch“ ein ganz netter Einstieg in die Materie sein; Kenner haben schon sehr viel Wahnwitzigeres gelesen. In beidem Fall sollte man jedoch nicht den Klappentext lesen! Von mir gibt es für diese Geschichte 3***.

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Cover des Buches Rache (ISBN: 9783641029111)lucatrkiss avatar

Rezension zu "Rache" von Richard Laymon

Rezension zu „Rache“
lucatrkisvor 3 Monaten

Protagonistin Sherry mochte ich, ebenso wie ihre Schwester und Jim. Ungefähr die ersten zweihundertdreißig Seiten boten auch eine wirklich spannende Story, bis Seite dreihundert zog es sich dann ein bisschen, wie auch in vielen anderen Passagen, in denen weder Sherry noch Brenda vorkamen, danach wurde es wieder besser, kam aber nicht an den Beginn heran. Das Setting bei Pete und Jeff zu Hause gefiel mir eigentlich ganz gut, wenn auch erst zum Ende hin. Ebenfalls Sherrys und auch Duanes Wohnung mochte ich wirklich. Das Ende des Buches fand ich nicht überragend, aber in Ordnung. Abschließend würde ich sagen, dass besonders der Anfang und auch das Gesamtbild überzeugte. Noch ein paar kleine Anmerkungen: Auf Seite fünfundvierzig steht statt „denn“ „den“, auf Seite vierundsechzig wird für „Taco“ der Artikel „das“ benutzt und auf Seite vierundneunzig steht „waren weit und breit waren keine Fahrzeuge zu sehen“. Dort müsste sich ein „waren“ weniger befinden. Außerdem wurde die Anredeform „Ihnen“ auf Seite hundertachtzehn klein geschrieben, auf Seite hundertdreiundneunzig fehlt beim Satz „Bevor wir losfahren, solltest mich besser losbinden.“ ein „du“, auf Seite zweihundertelf fehlt bei einer Aufzählung ein Komma und auf Seite zweihundertdreiundachtzig steht ein Satz, den ich einfach nicht verstehe. Er lautet: „Der harte Wasserstab gegen die Rückseite seiner Badehose und drückte ihm den klatschnassen Stoff zwischen die Gesäßbacken.“ Irgendwie fehlt in der ersten Hälfte das Prädikat. Weiter steht auf Seite dreihundertfünfzig schon wieder „den“ statt „denn“, auf Seite dreihundertdreiundsechzig müsste es sich eigentlich um „das“ handeln, dort steht aber „dass“ und auf Seite fünfhundertdreiunddreißig fehlt bei „sowieso“ das zweite „so“. Da ich die deutsche Erstausgabe besitze, kann ich allerdings nicht sagen, ob das mittlerweile geändert wurde, im Internet kann ich aber keine Neuauflage finden.


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Gespräche aus der Community

Halli Hallo! 

Ich bin erst seit kurzem im Crime Club, wollte aber einfach mal ein kleines Thema beginnen. 

Kennt ihr Richard Laymon? Er ist mein absoluter lieblings Autor, was klasse Thriller angeht! 

Ich finde seinen Schreibstil unfassbar gut und er hat die Gabe, einem nie die Spannung zu nehmen, egal was ist (meimer Meinung nach). Das Phänomen, das ich im Titel meine, ist Folgendes: 

Immer wenn ich ein Buch von ihm lese, muss ich danach direkt noch ein Laymon lesen! Egal, ob ich eigentlich was anders vor habe oder ein anderes Buch mich anlächelt, es wird immer ein zweiter Laymon! Ich kann einfach nicht aufhören und hab dann 2 Bücher in 3 Tagen durch, so sehr verschlinge ich sie. 

Wenn ihr schon was von ihm gelesen habt: Kennt ihr das auch? 

Danke und noch eine schöne Leserunde! 

Fili :-P 

1 Beiträge
larsschimms avatar
Letzter Beitrag von  larsschimmvor einem Jahr

Ich kenne Laymon natürlich, aber das von Dir beschriebene Phänomen nicht. Ich mochte die Bücher die ich bis jetzt von ihm gelesen habe und finde auch seinen Stil gut, aber halt jetzt auch nicht so mega gut, dass ich gleich das nächste lesen muss.

Mir fällt jetzt allerdings auch kein Schriftsteller/in ein, bei dem das so war.

Zum Thema

Hallo An Alle die schon immer mal einen Laymon lesen wollten!

Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen und ob es am Ende "Der Geist" wird, ist auch noch offen.
Viele von uns schleichen um diesen Autor herum und wollten schon immer mal ein Buch von ihm lesen.

Wir sollten uns zusammen tun. Macht Vorschläge und ich schreibe mal ein paar Einladungen und Pinnwandeinträge

Gewonnen hat "DAS SPIEL" und wir starten am 01.09.14


 

117 Beiträge
Sabbelchens avatar
Letzter Beitrag von  Sabbelchenvor 7 Jahren
Hallo ihr Lieben.. Ich bin bekennende Laymon Leseratte :D Habe jetzt schon um die 11 Exemlare von diesem Genialen Autor gelesen. (Alle zu sehen in meiner Bibliothek). Aber da mir noch einige Bücher fehlen wäre ich an einer zweiten Runde der Leserunde interessiert. Es ist nämlich immer sehr schwierig in meinem Freundeskreis jemanden zu finden mit dem ich über den Inhalt des Buches diskutieren kann. Ich würde mich freuen wenn wir vielleicht bald mal zusammen über einen gelesenen Laymon reden. Liebe Grüße Sabbelchen <3

Zusätzliche Informationen

Richard Laymon wurde am 13. Januar 1947 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Richard Laymon im Netz:

Community-Statistik

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von 862 Lesern aktuell gelesen

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