Raynor Winn

 3,8 Sterne bei 111 Bewertungen
Autor von Der Salzpfad, Wilde Stille und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Raynor Winn

Seitdem Raynor Winn, geboren 1962, den kompletten South West Coast Path gelaufen ist, unternimmt sie regelmäßig Fernwanderungen und schreibt über Natur und Wildcampen. Sie lebt mit Ehemann Moth und Hund Monty in Cornwall. »Der Salzpfad« ist ihr erstes Buch, es wurde zum international gefeierten Bestseller und war auf der Shortlist für den renommierten Costa-Award.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Raynor Winn

Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)R

Rezension zu "Der Salzpfad" von Raynor Winn

Entäuscht!
RainerSpeidelvor 19 Stunden

Zum Inhalt wurde schon alles geschrieben. Das spare ich mir also.

Ich war und bin krass enttäuscht von dem Buch. Es ist sprachlich unbefriedigend geschrieben. Immer das Adjektiv zu viel und dazu kaum ein wirklich treffendes. 

Die Geschichte ist, anders als erwartet, sehr oberflächlich. 

Die Autorin reißt Dinge nur an. 

Ihr Mann, Moth, ist todkrank. Er ist die eigentlich interessante Figur. Was geht in dem Mann vor, auf diesem so beschwerlichen beschriebenen Weg? Es kommt aber nie zu einem tiefer gehenden Gespräch des Ehepaars, an dem sie die Leser:innen teilhaben lässt. Man erfährt praktisch nichts von Moth. 

Wer sich schon mal mit Obdachlosigkeit beschäftigt hat, kann ob diesem unausgegorenen Bericht nur die Stirn runzeln. 

Die Geschichte selbst sagt, sie wäre wahr und so passiert. Viele seltsame Details und Ungereimtheiten ließen mich immer wieder daran zweifeln. Nur ein Beispiel: wie kann die Autorin, auf gefühlt jeder zehnten Seite, von ihrer sich schälenden Nase berichten, ohne je die Existenz von Sonnencreme zu erwähnen?  Auch der Bericht zu Anfang  über den Verlust des Hauses und allem ist so lückenhaft und wenig nachvollziehbar erzählt, dass ich mich schon ganz am Anfang des Buches getäuscht gefühlt habe. Und direkt eine Distanz zu der Erzählerin entstanden ist, einfach weil sie sagt, es wäre wahr, aber doch mit einem Teil der Wahrheit zurückhält oder einfach nur Stuss erzählt.

Eines der schwächsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. 

Die Begegnungen mit anderen Menschen und Begebenheiten sind im Buch verstreut, dazwischen ein fast 400 Seiten Wetterbericht mit Gejammer.

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Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)L

Rezension zu "Der Salzpfad" von Raynor Winn

Kurzweilig aber einfach und oberflächlich
literatvor 2 Monaten

Ich hab mir schon etwas mehr erwartet aufgrund des Klappentextes. Blieb dann doch sehr an der Oberfläche und die Beschreibung auf jeder Seite von Hunger und Wetter ist ermüdend.

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Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)O

Rezension zu "Der Salzpfad" von Raynor Winn

Wanderungen an der Südwestküste Englands
Orishavor 2 Monaten

Ray und Moth verlieren alles: ihr Haus, ihren Besitz, ihre Lebensgrundlage. Mittellos stehen sie da, können zunächst bei Freunden unterkommen, doch schnell ist klar, dass das kein Dauerzustand sein kann. Als Moth dann auch noch mit einer tödlichen Krankheit diagnostiziert wird, scheint aller Lebenswille verschwunden - so könnte man meinen. Doch das Ehepaar gibt nicht auf. Kurzum beschließen sie auf Wanderschaft zu gehen. Der "South West Coast Path" ist ihr Ziel, sie wollen ihn komplett wandern, über 1000 km. Und das tun sie.

Ich hatte dieses Buch schon länger auf dem Radar, ohne genau zu wissen, was mich daran ansprach. Das Thema Wandern, die Idee alles stehen und liegen zu lassen und einfach loszuziehen, vielleicht auch das minimalistische. So hatte ich es mir zumindest in meinem Kopf zusammengesponnen, ohne dass ich den Buchrücken einmal komplett gelesen hätte. So wurde ich auch überrascht, denn anders als ich dachte, handelt es sich um einen Erzählung realer Gegebenheiten. Ich nahm aber an, einen Roman vor mir zu haben. Ein erster Irrtum. Nun muss man wissen, dass ich kein großer Fan realer Lebensgeschichten bin, die autobiografisch selbst verfasst wurden. Das ist einfach selten mein Ding. Mich stört das subjektive, das in solch einer "Nacherzählung" immer mitschwingt, während etwas literarisches eben etwas erfundenes ist.

Dennoch habe ich den "Salzpfad" bis zu Ende gelesen und es nicht komplett bereut. Denn irgendwie hat die Geschichte von Ray und Moth auch etwas inspirierendes. Denn sie machen aus ihrer Lage, das beste, was sie eben tun können. Sie ziehen los und nehmen uns mit, entwickeln sich weiter, zeigen, dass Materialitäten dann doch nicht alles sind und das man es schaffen kann, wenn man eben nur will. Dennoch hätte ich mir noch etwas mehr Selbstreflektion gewünscht, mehr Auseinandersetzung mit sich und vielleicht auch der Natur. Stattdessen reihen sich Beschreibungen an Beschreibungen, Begegnungen an Begegnungen und das war manchmal etwas monoton und wiederholend.

Kurzum: Für mich persönlich kein Lesemuss, aber durchaus ein …Kann. 

Kommentare: 2
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