Phillip P. Peterson

 4,1 Sterne bei 595 Bewertungen
Autor*in von Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit, Transport und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Phillip P. Peterson

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag. »Transport« war sein erster Roman, der zum Bestseller wurde. Mit »Paradox« gewann er 2015 den Kindle Storyteller-Award, bei FISCHER Tor erschienen zuletzt »Vakuum« und »Universum«. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören die Hard-SF-Autoren Stephen Baxter, Arthur C. Clarke und Larry Niven.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Nano (ISBN: 9783596707645)

Nano

 (17)
Neu erschienen am 30.11.2022 als Taschenbuch bei FISCHER Tor.
Cover des Buches Nano (ISBN: 9783732459049)

Nano

Neu erschienen am 30.11.2022 als Hörbuch bei Argon Digital.
Cover des Buches Nano: Jede Sekunde zählt (ISBN: B0BMVWFL1B)

Nano: Jede Sekunde zählt

Neu erschienen am 30.11.2022 als Hörbuch bei Argon Verlag.

Alle Bücher von Phillip P. Peterson

Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)

Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

 (137)
Erschienen am 10.12.2015
Cover des Buches Transport (ISBN: 9783842330610)

Transport

 (76)
Erschienen am 18.01.2018
Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)

Vakuum

 (53)
Erschienen am 23.09.2020
Cover des Buches Transport 2 (ISBN: 9783848215119)

Transport 2

 (52)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Transport 3 (ISBN: 9783743118638)

Transport 3

 (43)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Paradox 2 (ISBN: 9783746016559)

Paradox 2

 (47)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Flug 39 (ISBN: 9783746011486)

Flug 39

 (43)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Universum (ISBN: 9783596700868)

Universum

 (29)
Erschienen am 29.09.2021

Neue Rezensionen zu Phillip P. Peterson

Cover des Buches Nano (ISBN: 9783596707645)
Flaventuss avatar

Rezension zu "Nano" von Phillip P. Peterson

Erschreckendes Szenario
Flaventusvor 11 Stunden

Ein Traum für die Menschheit. Kleine Nano-Einheiten zerlegen jegliche Materie, die man ihnen vorlegt, in seine atomaren Einzelteile und können dann daraus etwas neues erbauen. Im ersten Schritt neue kleine Nano-Einheiten, die der Einfachheit halber als Nano-Maschinen bezeichnet werden. Ein Traum für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Und ein Albtraum, wenn sie außer Kontrolle geraten.


Genau dieses Szenario zeichnet Phillip P Peterson (PPP) in seiner Near-Future-Dystopie Nano. Was würde passieren, wenn sich selbst replizierende Nanomaschinen außer Kontrolle geraten? Während eines Experiments wird die Forschungsanlage und mit ihre alle Sicherheitsvorrichtungen zerstört. Es beginnt zuerst harmlos, aber nach und nach gerät die Situation außer Kontrolle, wobei PPP auch nicht davor scheut, einige drastische Szenen einzubauen.


Ich habe einige Stimmen gelesen, dass sich in diesem Buch bestimmte Aspekte wiederholen. Das stimmt durchaus, aber in meinen Augen war dies okay, denn es verdichtete die Spannung, auch wenn dadurch vieles in der Handlung sehr vorhersehbar war. Nur nicht immer, wie auf diesen Aspekt reagiert wurde, wenn ich mal vom Ende absehe.


PPP erzählt den Roman aus mehreren Sichtweisen, wodurch viele Aspekte zum Tragen kommen. Es gibt zudem einige wissenschaftliche Fakten und Ideen, die der Autor in sein Buch einbaut. Einen kleinen Bonus gibt es meinerseits, weil die Handlung in Köln und Umgebung stattfindet. Es gibt nicht viele deutsche Autoren, die ihre Handlung in ihrer Heimat ansiedeln. Ich finde es immer wieder schön, wenn dies der Fall ist.


Fazit

An mancher Stelle mag der Autor ein wenig dick aufgetragen haben. In einem Thriller ist dies aber in meinen Augen ein sehr legitimes Stilmittel. Hier und da schweift die Handlung ein wenig ab, was aber durch ein wenig Lokalkolorit abgefedert wird. In Summe ein sehr unterhaltsamer Thriller, der an vielen Stellen den Leser zum Nachdenken anregt.

Kommentieren
Teilen
Cover des Buches Nano (ISBN: 9783596707645)
losgelesens avatar

Rezension zu "Nano" von Phillip P. Peterson

„Keine Kleinigkeit.“
losgelesenvor 3 Tagen

Der deutsche Autor Philip P. Peterson ist erfolgreicher Science Fiction Autor. Sein neuestes Buch „Nano – jede Sekunde zählt“ ist im Fischer TOR Verlag erschienen und 704 Seiten dick. Bekannt geworden ist der Autor durch die Romane „Vakuum“ und „Transport“, die ziemlich lesenswert sind, da Philip P. Peterson als ehemaliger Ingenieur in der Weltraumbranche viel fundiertes Fachwissen in seine Romane einfließen lässt, so dass diese zum Genre des Hard Science Fiction zählen. Daher ist es ein Vergnügen, diese fachlich hervorragend aufgearbeiteten Romane zu lesen.

Grundlegend gilt dies für den neuen Roman zwar auch, aber das fundierte Hintergrundwissen wird nur zu Beginn und Ende angeboten. In einem Forschungszentrum in Köln kommt es durch einen Anschlag zu einer Katastrophe, da selbstreplizierende Nanomaschinen freigesetzt werden, die jegliche Materie auflösen.

Das liest sich zu Beginn auch gut und wirkt auf beeindruckende Art plausibel und dadurch bedrückend. So schafft der Autor ein Ausgangsszenario was überaus spannend ist. Leider verliert sich die Handlung im weiteren Verlauf in der stetigen Bekämpfung der Nanomaschinen und den Auswirkungen dieser Bedrohung, bei dem leider der wissenschaftliche Aspekt immer weiter in den Hintergrund gerät. Das mag einerseits realistisch sein, ist der Unterhaltung bei einem solchen Roman aber weniger zuträglich. Auch der sich widerholende Aspekt, dass die Protagonisten glauben, dass die Gefahr gebannt wäre, nur um kurz danach eines besseren belehrt zu werden wiederholt sich leider zu häufig in dem Buch.

So schafft es Philip P. Peterson mit „Nano“ nicht, an die Klasse seiner Science Fiction Thriller wie „Vakuum“ oder Transport“ anzuschließen, aber immerhin bleibt ein realistischer Roman, der aber leider streckenweise zu wenig zu unterhalten vermag..

---

Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

---

Kommentieren
Teilen
Cover des Buches Nano (ISBN: 9783596707645)
Moni2506s avatar

Rezension zu "Nano" von Phillip P. Peterson

Leider etwas zu vorhersehbar für mich
Moni2506vor 12 Tagen

„Nano - Jede Sekunde zählt“ von Phillip P. Peterson ist ein Katastrophen-Thriller, in dem es um sich selbst replizierende Nano-Maschinen geht. Erschienen ist der Roman bei Fischer TOR im November 2022.




Der große Tag ist gekommen! Unter der Schutzschirm des Bundeskanzlers wurde lange Zeit zu Nano-Maschinen im Forschungszentrum Köln geforscht. Ein Experiment ist angesetzt, dass den Menschen in Deutschland und auf der Welt zeigen soll, dass Nano-Maschinen beherrschbar sind und mit ihnen ein neues Zeitalter anbricht. Es wurden hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen und die Gefahr, dass Nano-Maschinen in die Umwelt gelangen, wurde als vernachlässigbar eingestuft. Doch niemand hat wirklich mit einem Anschlag gerechnet. Während das Experiment läuft, erschüttert eine Explosion das Forschungsgebäude und die ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen erweisen sich als nicht stark genug. Nano-Maschinen gelangen in die Umwelt und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.




Ich war sehr gespannt auf den neuen Roman von Phillip P. Peterson. „Vakuum“ als auch „Universum“ konnten mich begeistern und so sind die neu erscheinenden Romane des Autors für mich gesetzt. Anders diesmal ist, dass es als Thriller beworben wird. Mit sich selbst replizierenden Nano-Maschinen kann man das Buch aber definitiv auch dem Genre Science-Fiction zuordnen. 


Ich war schnell im Geschehen drin. Der Autor lässt sich relativ viel Zeit, um das Katastrophen-Szenario aufzubauen. Das Experiment und die Möglichkeiten sowie die Gefahren der neuen Technik werden ausführlich erläutert und lassen einen für den weiteren Verlauf des Buches Böses erahnen. Natürlich tritt das Szenario ein, dass mit 99,99% Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen worden ist und es hat das Potenzial ähnlich endgültig wie die endgültigste Katastrophe in „Vakuum“ zu werden.


Am Anfang fiel es mir sogar recht schwer weiterzulesen, weil dieses Szenario so gruselig war. Manche Szenen hatten echtes Alptraum-Potenzial. Mit der Zeit begann sich das allerdings abzunutzen und für meinen Geschmack wiederholte es sich zu sehr, nur halt im immer größeren Ausmaß. Ich habe tatsächlich zum Schluss auch einiges quer gelesen. Einige Entwicklungen habe ich bereits recht schnell geahnt, auch die Lösung war mir recht schnell klar und es ist dann auch genauso gekommen.


Was wiederum sehr realistisch dargestellt ist, ist das absolute Versagen der Politik und unsere schöne deutsche Bürokratie. Ich kann mir das richtig gut vorstellen, wie wir einfach kostbare Zeit verplempern, weil wir müssen uns ja an Vorgaben und Regeln halten. Ups, jetzt geht die ganze Welt unter. Sorry, wollten wir nicht, aber jetzt ist leider zu spät. Ich kann mir das so gut vorstellen und ich möchte nicht dabei sein, wenn das passiert.


Das dieses Szenario einiges mit der Bevölkerung anstellt, versteht sich von selbst. Die Entwicklungen in dieser Hinsicht waren dramatisch und sicher nicht unrealistisch, dennoch war mir hier das ein oder andere zu viel und für eine Person in diesem Buch fand ich es auch sehr schade, dass die Rolle für lange Zeit nur darauf reduziert war.


Der Autor hat einen interessanten Personen-Mix zusammengestellt. Wir haben Wissenschaftler, die für die neue Technik brennen und das große Potenzial in ihr sehen sowie welche, die die Gefahren nicht unterschätzt wissen wollen. Es gibt den ehrgeizigen Forschungsleiter, der seine Karriere unbedingt mit einem Erfolg krönen will. Politiker, die dem Ende ihrer politischen Laufbahn, eine positive Wende geben möchten. Einsatzkräfte, die sich streiten als auch welche die pragmatisch handeln. Ich habe mit einigen Personen mitgefiebert und hätte andere am liebsten geschüttelt. 


Mit den selbstreplizierenden Nano-Maschinen hat das Buch ein wissenschaftliches Thema. Dies wird wie immer gut verständlich von Phillip P. Peterson erklärt. Niemand muss für dieses Buch ein Wissenschaftscrack oder Technikfreak sein. Wie die Nano-Maschinen bekämpft werden können/müssen, ist schnell erklärt. Viel mehr geht es in dem Buch um das ganze drumherum. Aber dazu habe ich weiter oben bereits etwas geschrieben. 


Am Ende des Buches gibt es ein kurzes und prägnantes Nachwort des Autors, was meine Vermutung bestätigt hat, dass es zu diesem Thema natürlich echte wissenschaftliche Theorien gibt und daran geforscht wird. Etwas anderes hätte mich bei dem Autor auch gewundert.




Fazit: Leider konnte mich dieses Buch nicht so sehr begeistern, wie seine Science-Fiction Bücher. Das Szenario ist absolut gruselig, leider bietet es in der Bekämpfung zu wenig Varietät und so wiederholt sich das selbe Schema immer wieder. Für mich war es dadurch zeitweise ein wenig langweilig. Sehr realistisch war in jedem Fall das Versagen unserer Politik und die Starrheit unserer Bürokratie. Wenn ihr richtig Bock auf Katastrophe habt, gibt dieses Buch euch definitiv diese Katastrophe, aber ich habe schon bessere Thriller dieser Art gelesen.

Kommentieren
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 465 Bibliotheken

auf 86 Merkzettel

von 19 Leser*innen aktuell gelesen

von 28 Leser*innen gefolgt

Reihen des Autors

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks