Petra Mattfeldt

 4,3 Sterne bei 226 Bewertungen
Autorin von Sekundentod, Der Jahrbuchcode und weiteren Büchern.
Autorenbild von Petra Mattfeldt (© Sonja Inselmann)

Lebenslauf von Petra Mattfeldt

Petra Mattfeldt ist eine deutsche Spiegel- und Bild-Bestsellerautorin, die bereits unter ihrem Namen aber auch unter diversen Pseudonymen veröffentlicht hat. Im Zuge einer anderen Recherche stieß sie auf die Ereignisse rund um die olympischen Spiele im Jahr 1972. Seitdem ließ sie das Thema nicht mehr los, und so entwickelte sie – unter Befragung von Zeitzeugen und gründlicher Recherche – den Roman „München 72“, in dem sie aus der Sicht fiktiver Figuren nachzeichnet, was diese damals gefühlt haben könnten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches München 72 - Der Tag, an dem die Spiele stillstanden. (ISBN: 9783764508081)

München 72 - Der Tag, an dem die Spiele stillstanden.

 (17)
Neu erschienen am 25.07.2022 als Taschenbuch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Petra Mattfeldt

Cover des Buches Sekundentod (ISBN: 9783426514450)

Sekundentod

 (50)
Erschienen am 14.01.2014
Cover des Buches Tod und Spiele (ISBN: 9783839219478)

Tod und Spiele

 (29)
Erschienen am 06.07.2016
Cover des Buches Der Jahrbuchcode (ISBN: 9783937357874)

Der Jahrbuchcode

 (30)
Erschienen am 31.10.2014
Cover des Buches Blutschmuck (ISBN: 9783839221433)

Blutschmuck

 (18)
Erschienen am 05.07.2017
Cover des Buches Multiversum (ISBN: 9783956690280)

Multiversum

 (16)
Erschienen am 06.07.2015
Cover des Buches Der Jahrbuchcode  - SOS EMILIA O. (ISBN: 9783956690464)

Der Jahrbuchcode - SOS EMILIA O.

 (14)
Erschienen am 08.03.2016
Cover des Buches Die letzte Fahrt (ISBN: 9781503947207)

Die letzte Fahrt

 (12)
Erschienen am 13.03.2018

Neue Rezensionen zu Petra Mattfeldt

Cover des Buches München 72 - Der Tag, an dem die Spiele stillstanden. (ISBN: 9783764508081)unclethoms avatar

Rezension zu "München 72 - Der Tag, an dem die Spiele stillstanden." von Petra Mattfeldt

Sehr zu empfehlen!
unclethomvor 4 Tagen

Petra Mattfeldt hat mit München 72 einen sehr bewegenden Roman um die Ereignisse während der Olympischen Spiele 1972 in München geschrieben.

Sehr gut gefallen haben mir die Perspektivwechsel, die die Story aus Sicht der Opfer, der Terroristen und insbesondere aus Sicht der Polizei erzählen.

Ein schönes Nebengeräusch war für mich die Flucht eines DDR Sportlers von der DDR Mannschaft. Da beschreibt die Autorin sehr schön welche Sorgen und Nöte die betreffenden umtreiben bis sie zu ihrer endgültigen Entscheidung kommen.

Ebenfalls sehr gut gefiel mir wie sie die Stimmung während der Ereignisse wiedergibt. Die fröhlichen Spiele einerseits und das eher düstere ab dem 5. September 1972 andererseits.

Trotz des sehr bewegenden Themas ist es Petra Mattfeldt gelungen dem Buch eine gewisse Leichtigkeit mitzugeben. In Bezug auf eine Leichtigkeit es zu lesen meine ich damit, was auf ihren schönen Schreibstil zurückzuführen ist.

Die Schauplätze die den meisten vermutlich bekannt sein dürften, sind sehr gut beschrieben und für mich deutlich erkennbar.

Insgesamt ist es Petra Mattfeldt gelungen, dem Leser in etwa darzustellen welche Stimmung damals in der Stadt vorherrschte.

Für mich sind das hier 4 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

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Cover des Buches München 72 - Der Tag, an dem die Spiele stillstanden. (ISBN: 9783764508081)MichaelSterziks avatar

Rezension zu "München 72 - Der Tag, an dem die Spiele stillstanden." von Petra Mattfeldt

Am Thema vorbei
MichaelSterzikvor 9 Tagen

Die Olympischen Spiele fanden 1972 in der bayrischen Hauptstadt München statt. An den sportlichen Wettkämpfen nahmen 121 Nationen teil. Es sollte ein blutiger September in München werden. Die palästinensische Terrorgruppe schwarzer September nahm im Olympiadorf neun israelische Sportler als Geiseln, zwei Sportler wurden bei Beginn der Geiselnahme erschossen. Die acht Geiselnehmer verlangten zunächst die Freilassung von 234 Gesinnungsgenossen, u. a. des japanischen Terroristen Kōzō Okamoto, aus israelischer sowie der RAF-Mitglieder Andreas Baader und Ulrike Meinhof aus deutscher Haft. Die amtierende Premierministerin Golda Meir und die Regierung ließ sich nicht erpressen und verweigerte die Freilassung der palästinensischen, inhaftierten Terroristen. 

Nach Ablauf des Ultimatums wollten die Geiselnehmer mit den israelischen Geiseln nach Kairo fliegen. Am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck stand eine Boing 727 bereit. Die deutschen Polizeibehörden planten einen Angriff/Befreiungsversuch, um die Geiseln zu befreien und um die Geiselnehmer zu liquidieren. Es endete in einem dramatischen Schusswechsel, bei denen alle neun Geiseln starben, fünf der acht Attentäter wurden getötet….

München, 1972: Die „heiteren Spiele“ beginnen mit Jubel und Freude in der bayrischen Landeshauptstadt. Die Stimmung ist ausgelassen, Frieden und Fröhlichkeit überall spürbar. Angelika Nowak könnte kaum glücklicher sein. Sie wurde als einzige Bogenschützin ausgewählt, die DDR bei den Olympischen Spielen zu vertreten. Schnell freundet sie sich mit Roman an, einem Ringer der israelischen Mannschaft. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hat. Am Morgen des 5. Septembers verändert ein Terroranschlag alles, und Roman ist einer der Geiseln …(Verlagsinfo)

Die Einleitungen eines Romans, bzw. die Positionierung der Charaktere muss Raum gegeben werden. Als Grundstein einer Story bilden sie ein Fundament für eine spannende, unterhaltsame Geschichte. Nun ja…in dem vorliegenden Roman „München 72“  geht die Einleitung an die 50% der Story, ohne dass es zur Geiselnahme kommt. Ohne dass die politischen, kulturellen Auseinandersetzungen zwischen Palästina und Israel überhaupt thematisiert werden. Stattdessen werden fünf fiktive Hauptpersonen positioniert, die allerdings nur leidlich wenig später viel mit dem Attentat zu tun haben. Eine Sportlerin der DDR, die recht rebellisch ist und einen Kontakt zu einem israelischen Sportler sucht – und sich mit dem Gedanken trägt, die DDR sprichwörtlich hinter sich zu lassen. Ein Journalist, dessen Story gestohlen wurde, und ein Polizist, der sich über die nicht vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen aufregt. Soweit – so gut. 

Aber soll der Roman nicht eigentlich von dem Terroranschlag handeln? Vielleicht auch eine Perspektive der israelischen Regierung, oder der palästinensischen Bewegung geben? Welche Auswirkungen hatte das missglückte Attentat auf die Politik Israels und der ohnehin unruhigen Region? Nichts davon wird gut erzählt! Stattdessen völlig überflüssige, fiktive Situationen verschiedener Personen! Das ist weder spannend noch unterhaltsam und informativ mal so gar nicht. 

Selbst der Ablauf der Geiselnahme ist nur oberflächlich erzählt. Zwar hält sich Petra Mattfeldt an die Fakten, aber auch hier wenig Spannung. Das einzige, was wirklich gut funktioniert, ist das einer der jungen Geiselnehmer seine Gedanken und Gefühle vermitteln kann. 

Nach dem Attentat keine Aufarbeitung dieses Fiaskos? Keine politische Reaktion von Deutschland, Israel, Palästina, oder die Stimmung im Olympischen Dorf etc. Nicht davon. Stattdessen erzählt Petra Mattfeldt von der Flucht einer fiktiven Sportlerin in die Bundesrepublik Deutschland – die noch nicht einmal wirklich stattgefunden hat? 

Das ist dilettantisch – wenn man sich das Ziel gesetzt hat, von diesem historischen Ereignis zu erzählen.   Viele überflüssige Szenen, die nicht das Spiegelbild dieser dramatischen Stunden darstellen, wenig Bezug auf die Stimmungen und Gefühle der wirklich beteiligten Personen und Interessen. Stattdessen eine langweilige Erzählung von den Beziehungen der Sportler und Trainer der DDR, dass es ggf. Spitzel gibt usw. Nichts Neues und was hat dem Terroranschlag zu tun? Hier wird auf nichts Interessantes eingegangen – nur dass als Konsequenz die GSG 9 gebildet wird. Danke für nichts. 

Wo ist denn hier eine gründliche Recherche? Stimmt, die findet der Leser tatsächlich im Nachwort wieder und in den Querverweisen zu Berichten und Reportagen etc. Das Nachwort ist historisch interessanter und spannender als das gesamte Buch. 

„München 72 – Der Tag, an dem die Spiele stillstanden“ ist einer der wenigen Romane, die ich gelesen habe, die das eigentliche Thema überhaupt nicht aufgegriffen haben. Keine Spannung – keine Atmosphäre – inhaltlich nicht unterhaltsam – geschichtlich nur oberflächlich interessant. 

Fazit

Ein Roman, den ich absolut nicht empfehlen kann. Eine Aneinanderreihung von uninteressanten Szenen, und die Brisanz und die Dramatik der Ereignisse einfach nicht verstanden zu transportieren. Einer der schlechtesten Romane, die ich je gelesen habe.

 

Michael Sterzik 

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Cover des Buches München 72 - Der Tag, an dem die Spiele stillstanden. (ISBN: 9783764508081)raeubertochters avatar

Rezension zu "München 72 - Der Tag, an dem die Spiele stillstanden." von Petra Mattfeldt

Wirkungsvolle Schilderung der dramatischen Ereignisse
raeubertochtervor 22 Tagen

München 72 ist so sorgfältig recherchiert, dass es sich dank der chronologischen Erzählweise fast wie ein Tatsachenbericht anfühlt – nur dass Mattfeldt mithilfe sympathischer Figuren und eines geschickten Schreibstils einen eindrücklichen und definitiv nicht trockenen Roman daraus gemacht hat.

Zwar ist der Spannungsaufbau (wüsste man nicht von vornherein, dass es auf ein schreckliches Ereignis hinauslaufen wird) in der ersten Hälfte eher schleppend, doch als die Geschehnisse schließlich eskalieren, fiebert man mit den Figuren um ihrer aller Überleben und einem möglichst wenig katastrophalen Ausgang entgegen.

Hier ist es dann auch wieder gut, dass Mattfeldt der Leserschaft vorab so viel Zeit einräumt, um die Figuren und die allgemeine Situation kennenzulernen. So bekommen die Personen Tiefe, man fühlt sich in sie hinein und spürt vor allem auch den Frust über die laschen Vorkehrungen und die Abwiegelung der sorgenvollen Prognosen des Polizeipsychologen, der die grauenvollen Ereignisse erschreckend genau vorhergesagt hatte. Auch später ärgert man sich mit den Protagonisten über das weitere Vorgehen und das scheinbare absolute Versagen der Behörden im Umgang mit der Situation. Nebenbei verwebt Petra Mattfeldt geschickt die Geschichte einer fiktiven DDR-Athletin, die sich nicht mit dem ihr vorgegebenen Weg zufriedengeben will, mit der zentralen Handlung. Dadurch schafft sie eine zusätzliche historische Ebene, die das emotionale Befinden vieler DDR-Bürger*innen darstellt und für zusätzliche Spannung in der Erzählung sorgt.

Vor allem das letzte Drittel des Romans ist emotional mitreißend. In manchen Szenen schießt einem beim Lesen geradezu das Adrenalin durch die Adern und man hofft wider besseres Wissen, dass alles gut ausgehen möge. Dann wiederum folgen gefühlvolle und bewegende Momente, in denen man den Eindruck bekommt, dass die Opfer dieser „heiteren Spiele“ angemessen gewürdigt werden.

Insgesamt ist die Lektüre unglaublich erschütternd, vor allem wenn man sich das Nachwort durchliest und realisiert, wie wenig von der Erzählung erfunden wurde. Ein absolut lesenswertes Werk, um einen (zumindest mir vorher) viel zu wenig bekannten Teil deutscher Geschichte nachzuvollziehen!

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Gespräche aus der Community

Ihr Lieben!

Falko Cornelsen ist zurück! 
Wer von euch hat Lust, an einer Leserunde zu Tod und Spiele, dem neuen Fall für Falko Cornelsen teilzunehmen?
Der Verlag stellt 10 Verlosungsexemplare zur Verfügung. 

Ich möchte die Leserunde gern am 10.07.2016 beginnen. Also - macht mit! 

Herzliche Grüße 
Eure Petra 
239 BeiträgeVerlosung beendet
buecherwurm1310s avatar
Letzter Beitrag von  buecherwurm1310vor 6 Jahren
Hallo ihr Lieben! 
Auch ich mache bei der Verlosungsaktion zum Welttag des Buches mit und verlose fünf signierte Exemplare meines Jahrbuchcodes. Ich freue mich, wenn viele von euch mitmachen und drücke die Daumen!

Herzliche Grüße
Petra 
173 BeiträgeVerlosung beendet
J_muhss avatar
Letzter Beitrag von  J_muhsvor 7 Jahren
Vielen Dank! Wir werden auf jeden Fall berichten! LG von uns!
Ihr Lieben! 

Bald ist es soweit - mein erstes Jugendbuch erblickt das Licht der Welt. Einigen von euch werde ich schon durch "Sekundentod" oder meine historischen Romane bekannt sein, die ich unter dem Pseudonym Caren Benedikt schreibe. 
Und nun also auch Jugendbuch? Ja! Denn seit mir die Idee zu diesem Jugendkrimi kam, ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. 

Wer von euch möchte ein Buch gewinnen? Die Frage, die ihr beantworten müsst, ist im Grunde ganz einfach: Was ist so besonders an den Jahrbüchern, dass Niklas & Co. der Sache auf den Grund gehen? 

Bei mehr als fünf richtigen Antworten entscheidet das Los.

Also, auf geht's! 
Herzliche Grüße
Petra
142 BeiträgeVerlosung beendet
Lerchies avatar
Letzter Beitrag von  Lerchievor 8 Jahren
Hallo Petra, mein Buch ist heute angekommen. Sobald ich das aktuelle gelesen habe, gehe ich ans Lesen. Auch ich habe mich über die Widmung sehr gefreut. Nochmals vielen Dank!

Zusätzliche Informationen

Petra Mattfeldt wurde am 30. November 1971 in Deutschland geboren.

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