PeterLicht

 3,8 Sterne bei 32 Bewertungen

Lebenslauf von PeterLicht

PeterLicht arbeitet als Künstler in den Feldern Text, Musik, Pop, Kunst und soziale Skulptur. Er hat inzwischen sieben Musikalben veröffentlicht »14 Lieder« (2001), »Stratosphärenlieder« (2003) und »Lieder vom Ende des Kapitalismus« (2006), »Melancholie und Gesellschaft« (2008), »Das Ende der Beschwerde« (2011), »Lob der Realität« (Live-Album, 2014) und »Wenn wir alle anders sind« (2018). Nach drei Büchern »Wir werden Siegen – Buch vom Ende des Kapitalismus«, »Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des 3. Jahrtausends« und »Lob der Realität« nahmen zuletzt vor allem Arbeiten für das Theater einen großen Raum in seinem Werk ein. Er entwickelte eigene Stücke und adaptierte Molières »Der Geizige« für das Maxim Gorki Theater, »Der Menschenfeind« und »Tartuffe« für das Theater Basel sowie »Der eingebildete Kranke« für das Residenztheater München.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von PeterLicht

Cover des Buches Wir werden siegen! (ISBN: 9783596180233)

Wir werden siegen!

 (20)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Ja okay, aber (ISBN: 9783608505191)

Ja okay, aber

 (3)
Erschienen am 18.09.2021
Cover des Buches Lob der Realität (ISBN: 9783351050160)

Lob der Realität

 (0)
Erschienen am 06.10.2014

Neue Rezensionen zu PeterLicht

Cover des Buches Ja okay, aber (ISBN: 9783608505191)
Booklove91s avatar

Rezension zu "Ja okay, aber" von PeterLicht

Co-Working-Space
Booklove91vor 6 Monaten

Meine Meinung und Inhalt


PeterLicht hatte 2001 einen Hit mit „Sonnendeck“, nahm sechs, sieben Alben auf und schreibt fürs Theater.




Poetisch, humorvoll und unterhaltsam - ein solides Werk von Peter Licht.




Ein Mann mittleren Alters mietet sich in einem Co-Working-Space ein. Er will endlich vorankommen. Womit ist noch unklar, doch er spürt, es geht ums Ganze. So scheint es allen in diesem kargen wie fantastischen Co-Working-Space zu gehen. Flexible Selbstoptimierer*innen, erfahrene Förderantragsschreiber, sprachlose Call-Center-Agenten, wortgewandte Prokrastinierer und andere frei flottierende Büroexistenzen – sie alle haben viel vor und stehen doch die meiste Zeit im Pausenraum und trinken Kaffee, viel Kaffee. Denn es gilt: kein Kapitalismus ohne Kaffee.

Der Space: Ein kleiner Raum, ein Tisch, ein Stuhl. Und im Pausenraum eine hochwertige Kaffeemaschine. Der Erzähler hat viel vor, doch dann kommt immer etwas dazwischen: Kaffeetrinken, Friseurtermin, Dokumentarfilm im Schwimmbad, Besuch von alten Bekannten, ein Konzert mit schrecklichem Ausgang, schlechte Träume von sich abschlachtenden Generälen, ein sich auftuendes Vakuum, das ihn zu verschlingen droht, solche Sachen, und immer wieder Kaffee. Doch auch die anderen kommen nicht voran. Und so stehen mit der Zeit immer mehr Leute vor der hochwertigen Kaffeemaschine herum, lauschen den Zisch- und Brumm-Geräuschen, bis sie unvermittelt beschließen, eine Party zu schmeißen. Danach wird nichts mehr so sein wie zuvor.




PeterLicht arbeitet als Künstler in den Feldern Text, Musik, Pop, Kunst und soziale Skulptur. Er hat inzwischen sieben Musikalben veröffentlicht »14 Lieder« (2001), »Stratosphärenlieder« (2003) und »Lieder vom Ende des Kapitalismus« (2006), »Melancholie und Gesellschaft« (2008), »Das Ende der Beschwerde« (2011), »Lob der Realität« (Live-Album, 2014) und »Wenn wir alle anders sind« (2018). Nach drei Büchern »Wir werden Siegen – Buch vom Ende des Kapitalismus«, »Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des 3. Jahrtausends« und »Lob der Realität« nahmen zuletzt vor allem Arbeiten für das Theater einen großen Raum in seinem Werk ein. Er entwickelte eigene Stücke und adaptierte Molières »Der Geizige« für das Maxim Gorki Theater, »Der Menschenfeind« und »Tartuffe« für das Theater Basel sowie »Der eingebildete Kranke« für das Residenztheater München.

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Cover des Buches Ja okay, aber (ISBN: 9783608505191)
Lysan73s avatar

Rezension zu "Ja okay, aber" von PeterLicht

Aber ja doch...
Lysan73vor einem Jahr

"Prokrastination bezeichnet ein Verhalten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass Aufgaben trotz vorhandener Gelegenheiten und Fähigkeiten entweder nicht oder erst nach sehr langer Zeit und dabei oft zu spät erledigt werden." PeterLicht, bei dessen Name mir unweigerlich "Sonnendeck" einfällt, hat offensichtlich extrem prokrastiniert und trotzdem ist dabei ein Buch herausgekommen. Das dürfte nach allen Regeln eines Verlegers eigentlich keins sein - und irgendwie doch, denn es dreht sich ausschließlich um jemanden, der VORANKOMMEN will und sich in hunderttausend Auswegmöglichkeiten verliert. Dabei sind die Parallelen zum gesamtgesellschaftlichen Großen Ganzen nicht zu übersehen. Dieses Spiegel-Vorhalten auf so neckische Art und Weise ist - für mich - in dieser Form etwas völlig Neues, absolut faszinierend und supercool. Besonders schön ist es, wenn man sich nicht ertappt fühlt!
Danke an #netgalleyDE für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst!

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Cover des Buches Wir werden siegen! (ISBN: 9783596180233)
SandraWers avatar

Rezension zu "Wir werden siegen!" von PeterLicht

Peter Licht
SandraWervor 8 Jahren

Texte, Songtexte, Zeichnungen. Einfach schön, wenn man das mag!
Als Beispiel ein Songtext, der mir gut gefallen hat:

Wettentspannen

Wer sich schneller entspannt, ist besser als jemand, der sich nicht so schnell entspannt, der aber immer noch besser ist als jemand, der sich überhaupt nicht entspannt und eigentlich ja schon tot ist
Da kann man nix machen

Wer sich schneller entspannt ist besser als jemand, der sich nicht so schnell entspannt, der aber immer noch besser ist als jemand, der sich überhaupt nicht entspannt, und verdientermaßen, verdientermaßen unentspannt ist
Da kann man nix machen
Da kann man nix machen
Und wer länger lebt, wer länger lebt, so sieht's aus

Wer länger lebt, ist besser als jemand, der nicht so lange lebt, der aber immer noch besser ist als jemand, der überhaupt nicht mehr lebt und eigentlich ja schon tot ist
Da kann man nix machen

Wer gut aussieht, ist besser als jemand, der nicht so gut aussieht, der aber immer noch besser ist als jemand, der überhaupt nicht aussieht und eigentlich ja schon tot ist
Da kann man nix machen

Wer tot ist, geht auf die Nerven
Wer tot ist, geht auf die Nerven
Wer tot ist, geht auf die Nerven
Wer tot ist, da kann man nix machen

Wer sich schneller entspannt, ist besser als jemand, der sich nicht so schnell entspannt, der aber immer noch besser ist als jemand, der sich überhaupt nicht entspannt und eigentlich ja schon tot ist -verdientermaßen.

Wer sich schneller entspannt, ist besser als jemand, der sich nicht so schnell entspannt, der aber immer noch besser ist als jemand, der sich überhaupt nicht entspannt, überhaupt nicht entspannt ist

Kommentare: 1
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