Natsu Miyashita

 3,8 Sterne bei 113 Bewertungen
Autor von Der Klang der Wälder, Der Spielplatz der Götter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Natsu Miyashita

Natsu Miyashita wurde 1967 in der japanischen Präfektur Fukui geboren. Sie liest für ihr Leben gern und spielt Klavier, seit sie klein war. Für Der Klang der Wälder erhielt sie den renommierten japanischen Buchhändlerpreis. Der Klang der Wälder war in Japan ein Millionenbestseller und wurde 2018 von Kojiro Hashimoto verfilmt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Natsu Miyashita

Cover des Buches Der Klang der Wälder (ISBN: 9783458682172)

Der Klang der Wälder

 (111)
Erschienen am 19.06.2022
Cover des Buches Der Spielplatz der Götter (ISBN: 9783944751214)

Der Spielplatz der Götter

 (2)
Erschienen am 20.08.2019
Cover des Buches Der Klang der Wälder: Roman (ISBN: B08L9SDG23)

Der Klang der Wälder: Roman

 (0)
Erschienen am 15.02.2021

Neue Rezensionen zu Natsu Miyashita

Cover des Buches Der Klang der Wälder (ISBN: 9783458682172)
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Rezension zu "Der Klang der Wälder" von Natsu Miyashita

Poetischer Klang aus Japan – ruhig temperiert.
Pistachevor 3 Monaten

Es ist ein stilles Buch, obwohl fast jede Seite in die Welt der Klänge gehüllt wird. 

Die Geschichte wird von Tomura aus der Ich-Perspektive erzählt. Tomura erlernt das Handwerk des Klavierstimmers, da Töne seine Obsession sind. Im Buch wird der Klang mit der Natur verwoben, manchmal erinnern die Beschreibungen an japanische Haikus. 

Aber die Geschichte handelt auch vom Erwachsenwerden. Seiner Berufung zu folgen, dran zu bleiben trotz Zweifel die im Innersten nagen. Manchmal ein bisschen zu langatmig, deshalb ein Stern weniger aber im Grossen und Ganzen ein harmonischer Klangkörper – ruhig temperiert, geeignet als Bettlektüre.

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Cover des Buches Der Klang der Wälder (ISBN: 9783458682172)
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Rezension zu "Der Klang der Wälder" von Natsu Miyashita

Wunderschön und sanft erzählt
xshirleyxvor 4 Monaten

Mit japanischen Werken kenne ich mich ehrlich gesagt wenig aus, aber "Der Klang der Wälder" von Autorin Natsu Miyashita hat mich für einige Stunden verzaubert. Es war genau das, was ich gerne lesen wollte. Hier und da hatte das Buch für mich persönlich einige Kritikpunkte. Die meiste Zeit jedoch habe ich mich gefühlt, als würde ich einem japanischen Lied lauschen, das mir eine wunderschöne und sanfte Geschichte erzählt.

Das Cover beeindruckt mich immer wieder, wenn ich es anschaue. Ich habe das Gefühl, dass es meine Seele widerspiegelt. Auch wenn es insgesamt eher düster ist, spricht es mich vollkommen an und hat nun in meinem Bücherregal einen ganz besonderen Platz. Zudem finde ich, dass es wunderbar zu dem japanischen Stil und generell zur Geschichte passt. Der Schreibstil der Autorin ist hin und wieder poetisch. Allerdings hätte ich mir noch mehr japanische Weisheiten gewünscht. Zu Beginn hatte ich manchmal ein paar Probleme die Ortswechsel nachvollziehen zu können und alle Charaktere kennenzulernen, aber mit der Zeit war dies für mich kein Problem mehr.

Die Charaktere waren schwierig. Ich hätte mir vor allem bei Tomura eine größere Charakterentwicklung gewünscht. Er ist eher schüchtern, was ihn für mich sympathisch gemacht hat. Auch seine Neugier konnte mich mitreißen. Jedoch hatte ich gegen Ende des Buches das Gefühl, dass er nicht sonderlich viel über das Klavierstimmen gelernt hat. Seine fast schon starke Besessenheit von Kazune hat mich zuerst verwundert und ich hatte oft Angst, dass die Handlung sich in eine andere Richtung entwickelt. Zum Glück war dies nicht der Fall. Im Übrigen finde ich es schön, dass die Autorin die Geschwisterliebe zwischen Kazune und Yuni in ihre Geschichte eingebaut hat. 

Ich weiß nicht viel über Japan, aber beim Lesen konnte ich es mir sehr gut vorstellen. Die verschiedenen Orte im Buch sind interessant beschrieben. Ich mochte es, dass man im Buch relativ vielen verschiedenen Charakteren begegnet, die alle authentisch auf mich wirkten. Die Handlung hat kaum Plottwists, was mir gefallen hat. Ich hätte mir an einigen Stellen den gewissen Funke gewünscht. Oft hat er mir leider noch gefehlt. Doch auch ohne ihn ist dieses Buch lesenswert und berührend.

Obwohl ich dem Buch keine fünf Sterne gegeben habe, gehört es mittlerweile zu meinen Lieblingsbüchern. Die Geschichte ist inspirierend und faszinierend, wenn man sie hinterfragt.

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Cover des Buches Der Klang der Wälder (ISBN: 9783458682172)
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Rezension zu "Der Klang der Wälder" von Natsu Miyashita

Zarte Liebeserklärung an Musik
Catastrophiavor 9 Monaten

Tomura, der als Oberschüler einem Klavierstimmer beim Stimmen zuhört weiß ab dem Moment, dass es das ist, was er möchte: Klaviere stimmen und den Pianist*innen ermöglichen, ihnen Töne zu entlocken, die die Zuhörenden davontragen, die Bilder vor dem inneren Auge entstehen lassen und die Sinne ansprechen. Doch während seiner Ausbildung merkt Tomura, dass dazu mehr gehört, als bloß das Handwerk zu beherrschen und so geht es auch darum, was "gute" Musik eigentlich ausmacht.

Ab Seite 1 merkt man, dass hier eine Autorin schreibt die auch begeisterte Pianistin ist. Das Buch hat mir als Musikfan ohne musikalische Expertise eine eher unbekannte Welt geöffnet, meine Ökoliebe angesprochen und ist in seiner Philosophie angenehm subtil. Die Sprache ist schön (hier gerade auch die Übersetzung von Sabine Mangold) und es ist interessant, Tomura bei seiner Reise zu begleiten, die nicht linear ist, voller Rückschläge und Selbstzweifel. Gleichzeitig beschreibt der Roman, wie er zunehmend Selbstvertrauen gewinnt, da er innerlich weiß, dass es das ist, was er möchte und es nicht "die eine" Art gibt, ein Klavier richtig zu stimmen oder zu spielen und dass das Klavier einer Person, die allein für sich spielt, anspruchsvoller sein kann als ein Konzertflügel eines weltbekannten Pianisten.

Und trotzdem - ich weiß nicht, ob es die Distanz als Nichtmusikerin war, ob mir das Buch etwas zu "zart", zu spirituell oder zu ereignisarm war - etwas fehlte mir, auch wenn ich das Buch gern gelesen habe und ich kann nicht mal genau sagen, was. Vielleicht macht es einen Unterschied, was der eigene Bezug zu Instrumenten ist.

Es ist trotzdem lesenswert und wirkt vielleicht auch individuell unterschiedlich intensiv. Dass es in Japan ein Bestseller war, wundert mich auf jeden Fall nicht.


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