Natasha Pulley

 3,7 Sterne bei 145 Bewertungen
Autorenbild von Natasha Pulley (©Jamie Drew)

Lebenslauf von Natasha Pulley

Natasha Pulley studierte in Oxford Englische Literatur. Nach Stationen im Buchhandel und bei der Cambridge University Press in den Bereichen Astronomie und Mathematik setzte sie ihre Studien in Tokyo fort. Pulley lebte außerdem zeitweise in China und Peru. Sie erhielt ein Stipendium der Gladsone’s Library als Writer in Residence. Gegenwärtig hat sie Lehraufträge an den Universitäten von Bath und Cambridge. Ihr Debüt »The Watchmaker of Filigree Street« gewann den Betty Trask Award und wurde ein internationaler Bestseller. „The Bedlam Stacks“ wurde für den Walter Scott Award und den Encore Award nominiert. Natasha Pulley lebt in Bath. Ihr internationaler Bestseller wurde ins Deutsche mit dem Titel „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ übersetzt.

Neue Bücher

Cover des Buches Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (ISBN: 9783608986365)

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit

Erscheint am 24.09.2022 als Hardcover bei Klett-Cotta.
Cover des Buches Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (ISBN: 9783833745416)

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit

Erscheint am 21.09.2022 als Hörbuch bei GOYALiT.

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Neue Rezensionen zu Natasha Pulley

Cover des Buches Der Uhrmacher in der Filigree Street (ISBN: 9783608984750)Goldie-hafis avatar

Rezension zu "Der Uhrmacher in der Filigree Street" von Natasha Pulley

Fantasy im viktorianischen England
Goldie-hafivor 23 Tagen

Auch wenn ich Fantasy zwischendrin mal ganz gerne lese und mir Geschichten aus dem viktorianischen England gefallen, bin ich hier etwas zwiegespalten.
Aus dem Klappentext:
»Der Uhrmacher in der Filigree Street« erzählt eine mitreißende, phantastische Geschichte um eine rätselhafte Uhr und einen ebenso spektakulären wie unmöglich aufzuklärenden Bombenanschlag auf Scotland Yard. Das Buch nimmt die Lesenden mit auf eine Reise durch das viktorianische England und das Japan des 19. Jahrhunderts und es eröffnet Türen in eine ganz andere, seltsame und magische Vergangenheit. London, Oktober 1883.

Das hörte sich nach einer tollen Geschichte an und auch die Protagonistin Grace fand ich gut, doch war der Aufbau der Geschichte für mich leicht verwirrend und die Steampunkelemente haben meine Lesefreude doch gestört. Die Charaktere hätten gerne etwas mehr Tiefgang haben können und wenn man die Geschichte ein wenig raffen würde, wäre für mehr Spannung gesorgt. Nichts desto trotz gebe ich drei *** denn für den Sommer nebenbei läßt es sich schön lesen.

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Cover des Buches Der Uhrmacher in der Filigree Street (ISBN: 9783608984750)Mine_Bs avatar

Rezension zu "Der Uhrmacher in der Filigree Street" von Natasha Pulley

Der Uhrmacher in der Filigree Street
Mine_Bvor einem Monat

Das Fantasybuch „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ ist aus der Feder von Natasha Pulley. Dies ist (bisher) ein eigenständiges Werk und kann daher ohne weitere Vorkenntnisse gelesen werden.

 

Klappentext:

London, Oktober 1883. Eines Abends kehrt Thaniel Steepleton, ein einfacher Angestellter im Innenministerium, in seine winzige Londoner Mietwohnung heim. Da findet er auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr. Es ist ihm ein Rätsel, was es mit ihr auf sich hat. Sechs Monate später explodiert im Gebäude von Scotland Yard eine Bombe. Steepleton wurde gerade rechtzeitig gewarnt, weil seine Uhr ein Alarmsignal gab. Nun macht er sich auf die Suche nach dem Uhrmacher und findet Keita Mori, einen freundlichen, aber einsamen Mann aus Japan. So harmlos Mori auch scheint, eine Kette von unheimlichen Ereignissen deutet schon bald darauf hin, dass er etwas zu verbergen hat...

 

Der Klappentext zu diesem Buch hat mich neugierig gemacht. Es spielt in London im 19. Jahrhundert, beinhaltet fantastische Elemente und verspricht einen japanischen Einschlag. Dies hat mein Interesse geweckt. Ich habe zwar ein ganz anderes Werk bekommen, als ich erwartet hätte. Aber dennoch wurde ich nicht enttäuscht.

Der Schreibstil von Pulley ist angenehm und gemächlich wird eine Atmosphäre aufgebaut, die einen in den Bann ziehen kann, wenn man dem Buch Zeit lässt. Es ist eher ein gemütlicher Fantasyroman. Wer hier eine Actionszene aneinander gereiht an eine vorherige erwartet, der sucht in diesem Werk vergebens. Die Autorin bedient sich dem Mittel des Perspektivewechsels, um weitere Spannung zu erzeugen und um einen vielseitiger Einblick in die Handlung zu geben. In diesem Roman wird aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten erzählt, welche zunächst unabhängig verlaufen. Und im Verlauf des Buches laufen diese Handlungen zueinander und ergeben damit ein Gesamtbild. Es gibt aber auch die ein oder andere Wendung, welche ich so nicht vorhergesehen hätte. Dadurch wird zusätzlich Spannung erzeugt, will man nur zu gerne wissen, wie die Handlung weitergeht. Auch schafft es die Autorin ein tolles Setting aufleben zu lassen. Mir hat der Mix aus London und Japan sehr gut gefallen und die kleinen Rückblenden von Mori waren für mich etwas besonders in diesem Buch. Auch so manche Details konnten mich begeistern, z.B. die mechanischen Uhren von Mori oder auch der mechanische Oktopus mit dem Zufallslaufwerk. Dies waren so Kleinigkeiten, die das Buch zu etwas Besonderem gemacht haben.

Dennoch empfand ich den Einstieg als etwas zäh. Auf den ersten Seiten passiert zunächst inhaltlich nicht so viel. Man lernt einen der Protagonisten besser kennen und bekommt einen Eindruck von seinem eintönigen Leben. Dann explodiert eine Bombe und so langsam kommt Spannung in die Handlung auf. Doch trotzdem muss man als Leser noch ein bisschen Geduld aufbringen, bis man so richtig in die Story eintauchen und in dieser fallen lassen kann. Aber hat man dem Buch die Zeit gegeben, sich zu entwickeln, dann lernt man die lebendigen Charaktere besser kennen. Mir hat die Darstellung der Protagonisten und auch dessen Entwicklung gut gefallen. Sie haben ihre Ecken und Kanten, man lernt sie wirklich Seite für Seite besser kennen und dabei entwickeln diese quasi ein Eigenleben. Grace ist eine moderne Frau für ihre Zeit. Sie ist eine Wissenschaftlerin, welche zum Äther forscht und von einem eigenen Labor träumt. Thaniel hat auch ein besonderes Talent, er kann Töne sehen. Doch um sein Lebensunterhalt zu verdienen, reicht sein musikalisches Talent nicht, sodass er im Ministerium einen einfachen Posten innehat. Er hat manchmal schon eine recht spezielle Art, sein Umfeld wahrzunehmen. Doch er kämpft für die Menschen, welche ihm am Herzen liegen. Auch Mori hat eine besondere Gabe, welches man immer besser kennen lernt. Die Art, wie sich ihre Leben miteinander verknüpfen, hat mir gut gefallen. Manchmal liegt der Fokus der Handlung doch eher auf dem Zwischenmenschlichen, sodass die Story ein bisschen in den Hintergrund gerät. Manche Gedankengänge hätte ich mir intensiver ausgeführt gewünscht. Zum Beispiel das Thema der Frauenbewegung an der Universität oder auch der Widerstand in der einfachen Bevölkerung. Solche wichtigen und interessanten Themen wurden nur kurz angerissen. Aber wegen dem wunderbaren Setting und den lebendigen Charakteren, welche mir über den Verlauf des Buches ans Herz gewachsen sind, kann ich darüber gerne hinwegsehen.

 

Insgesamt hat mir das Fantasybuch „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ von der Autorin Natasha Pulley gut gefallen. Es konnte mich unterhalten, auch wenn es anders war, als ich aufgrund des Klappentextes vermutet hätte. Die Charaktere konnten mich überzeugen und auch die Handlung an sich war interessant. Auf Grund ein paar kleinerer Kritikpunkte möchte ich 4 Sterne vergeben.

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Cover des Buches Der Uhrmacher in der Filigree Street (ISBN: 9783608984750)S

Rezension zu "Der Uhrmacher in der Filigree Street" von Natasha Pulley

unrund
Streifivor 2 Monaten

Thaniels Leben ist an sich relativ eintönig und besteht nur aus Arbeit und Schlafen. Eines Abends findet er in seinem Zimmer eine Taschenuhr, die jemand dort deponiert hat. Zeitgleich wird mit Bomben auf öffentliche Einrichtungen gedroht. Ein halbes Jahr später schrillt die gefundene Uhr plötzlich laut und dieser Alarm rettet Thaniel das Leben. Im Zuge der Ermittlungen trifft er auf Keito Mori, der die Uhr hergestellt hat. Er zieht bei ihm ein, um ihn zu beobachten. Dabei stellt sich heraus, dass Mori viel mehr als nur ein japanischer Uhrmacher ist.

Mir hat an sich die Geschichte gut gefallen. Das Setting ist ungewöhnlich und mit Steampunk Elementen angereichert. Moris Spielzeuge, die er außer den Uhren herstellt, sind sehr ungewöhnlich und gerade der mechanische Oktopus Katsu hat es mir sehr angetan. Die Autorin schafft es auch ihren Charakteren Leben einzuhauchen und sie interessant zu schildern. Grace mit ihrem Wissensdurst, Mori mit seiner Gabe und Thaniel mit seiner Treue zu den Menschen, an denen ihm etwas liegt. Auch die Nebencharaktere sind toll gezeichnet.

Allerdings muss ich sagen, dass sich die Geschichte irgendwie seltsam entwickelt hat. Anfangs geht es vor allem um die Bombenanschläge, aber ab der Hälfte des Buches verliert sich dieser Handlungsstrang und es geht im Prinzip nur noch um die die Dreiecksbeziehung von Grace, Thaniel und Mori. Das ende gibt dann zwar eine Auflösung preis, allerdings eher so nebenbei. Irgendwie hat mir da der rote Faden gefehlt und ich habe mich zwischendrin gefragt, wo die Geschichte denn hingeht.

An sich habe ich das Buch gerne gelesen, der Schreibstil hat mich gefangengenommen und auch das Kopfkino lief. Trotzdem war das Ganze etwas unrund. Es wird eine Fortsetzung des Buches geben, allerdings ist sie auf Deutsch noch nicht angekündigt. Ob ich sie lesen würde? Ganz ehrlich, im Moment kann ich das nicht sagen. Das würde ich dann eher spontan entscheiden.

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Gespräche aus der Community

"Sein Leben lief ab gleich einem Uhrwerk. Bis er dem Uhrmacher begegnete."
Seid ihr bereit für eine neue Leserunde im House of Fantasy, in der sich alles um einen Roman dreht, der eine fantastische Geschichte im viktorianischen London erzählt? Im Mittelpunkt stehen eine außergewöhnliche Uhr und ein unmöglich aufzuklärender Bombenanschlag auf Scotland Yard. Magisch, spannend und mitreißend: "Der Uhrmacher in der Filigree Street" erwartet euch schon!

Herzlich willkommen zu einer neuen House of Fantasy Leserunde

Wir freuen uns, euch gemeinsam mit der Hobbit Presse im Klett-Cotta Verlag einen außergewöhlichen, neuen Fantasy-Roman präsentieren zu dürfen: "Der Uhrmacher in der Filigree Street" von Natasha Pulley.

Eine geheimnisvolle Uhr, ein spektakulärer Bombenanschlag und eine Reise durch das viktorianische England und das Japan des 19. Jahrhunderts: dieses Buch eröffnet Türen in eine ganz andere, magische Vergangenheit. 

Wenn ihr eins von 50 Büchern für die Teilnahme an der Leserunde gewinnen möchtet, beantwortet bitte die folgende Frage über unser Bewerbungsformular:
Fantasy, Krimi oder historischer Roman - habt ihr ein Lieblingsgenre? Wie findet ihr es, dass dieses Buch verschiedene Genres kombiniert?

Ich bin gespannt auf eure Antworten & drücke die Daumen!

1498 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Natasha Pulley wurde am 04. Dezember 1988 in Großbritannien geboren.

Natasha Pulley im Netz:

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von 79 Lesern aktuell gelesen

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