Michael Schmidt

 4 Sterne bei 212 Bewertungen
Autor von Zwielicht X, Zwielicht Classic 12 und weiteren Büchern.
Autorenbild von Michael Schmidt (©)

Lebenslauf von Michael Schmidt

Michael Schmidt wurde 1970 in Koblenz geboren. Er veröffentlichte bisher über 60 Kurzgeschichten, die sich zumeist mit der dunklen Seite der Menschen beschäftigt. Als Herausgeber zeichnete er schon für diverse Anthologien verantwortlich. Zwielicht (Saphir im Stahl) gewann dabei dreimal in Folge den Vincent Preis.Seine Geschichten finden sich gesammelt in mehreren Storysammlungen, die als ebook und Create Space Buch bei Amazon erschienen sind, u.a. Teutonic Horror, Teutonic Future und Silbermond. Außerdem steuerte er zwei Romane zur Fantasyserie Saramee bei. Sein Blog befindet sich auf:www.defms.de

Neue Bücher

Cover des Buches LEGO® Bauideen Dinosaurier (ISBN: 9783831044993)

LEGO® Bauideen Dinosaurier

Neu erschienen am 06.10.2022 als Gebundenes Buch bei DK Verlag Dorling Kindersley.
Cover des Buches Formel 1 Jahrbuch 2022 (ISBN: 9783613044906)

Formel 1 Jahrbuch 2022

Erscheint am 31.01.2023 als Gebundenes Buch bei Motorbuch Verlag.

Alle Bücher von Michael Schmidt

Cover des Buches Die letzte Chance (ISBN: 9783442371013)

Die letzte Chance

 (22)
Erschienen am 09.06.2009
Cover des Buches Zwielicht X (ISBN: 9781547151219)

Zwielicht X

 (13)
Erschienen am 14.06.2017
Cover des Buches Zwielicht Classic 12 (ISBN: 9781974249084)

Zwielicht Classic 12

 (11)
Erschienen am 10.08.2017
Cover des Buches Scherben (ISBN: 9781723214431)

Scherben

 (9)
Erschienen am 31.07.2018
Cover des Buches Zwielicht 14 (ISBN: B08BR72WKF)

Zwielicht 14

 (8)
Erschienen am 03.07.2020
Cover des Buches Gegenüber die andere Welt (ISBN: 9783548608372)

Gegenüber die andere Welt

 (8)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Zwielicht Classic 5 (ISBN: 9781499304824)

Zwielicht Classic 5

 (8)
Erschienen am 22.05.2014
Cover des Buches Zwielicht Classic 1 (ISBN: 9781483970509)

Zwielicht Classic 1

 (7)
Erschienen am 06.04.2013

Neue Rezensionen zu Michael Schmidt

Cover des Buches Zwielicht Classic 15 (ISBN: 9781708069476)
Lottchens avatar

Rezension zu "Zwielicht Classic 15" von Michael Schmidt

Düster, vielfältig, lesenswert
Lottchenvor 7 Monaten

Die Mischung der total unterschiedlichen Geschichten hat mich in dieser Zwielicht Classic-Ausgabe sehr gut gefallen. Von Steampunk bis Science Fiction ist gefühlt alles mit dabei. Jede einzelne Geschichte aber ist düster auf seine eigene Art und Weise, was man als Leser auch merkt. Einige Texte haben mich sofort überzeugt, für andere habe ich ein wenig mehr Zeit gebraucht. Insgesamt aber hatte ich ganz viel Spaß beim Lesen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Mein absoluter Highlight diese Ausgabe ist ‚Meister Leonhard‘ von Gustav Meyrink. Im Text lernt man Leonhard kennen. Er sitzt da und denkt über sein Leben nach. Man erfährt, was er alles erlebt und wie er gelitten hat. Er hat versucht eine Lösung zu finden, das Richtige zu machen, mit dem umzugehen, was passiert ist, um dann am Ende zu erfahren, wozu das alles geführt hat. Ab dem ersten Satz war ich in dieser Geschichte gefangen. Ich konnte einfach nicht mehr mit Lesen aufhören, weil das Ganze mich so fasziniert hat. Die Art und Weise wie alles beschrieben wird ist grandios und hat mich nicht mehr losgelassen. Ich habe mit ihm mitgefiebert, war aber auch manchmal total sprachlos. Eine sehr starke, großartige Geschichte, die mir extrem gut gefallen hat.

Mit ‚Dampfherz‘ von Nadine Muriel habe ich etwas mehr Zeit gebraucht. Es handelt sich hier um eine Steampunkgeschichte und ich habe mich am Anfang ein wenig zurechtfinden müssen. Es war alles ziemlich verwirrend. Die Geschichte wird von Frau von Frankenfeld erzählt. Sie arbeitet in einer Klinik, die Menschen mit einem Kriegstrauma pflegt. Da ist sie ein großes Geheimnis auf der Spur. Ziemlich schnell merkt man als Leser, dass aber noch viel mehr nicht stimmt. Irgendetwas fühlt sich komplett falsch an. Nach und nach wird dann klar, was tatsächlich los ist. Beim Lesen habe ich gemerkt, wie die Geschichte mich immer mehr in seinen Bann gezogen hat. Obwohl ich das Gefühl hatte, ein wenig verloren zu sein, wurde es immer unheimlicher und hat mich dann auch nach dem Ende noch eine Weile beschäftigt. Es ist ein Text, den man ein wenig Zeit geben muss zum wirken, der dann aber seine ganze Stärke offenbart.

‚Trauerzeit‘ von Max P. Becker fand ich persönlich ein sehr besonderer Text. Ich habe es gerne gelesen, weiß aber nicht, ob ich alles richtig verstanden habe. Man muss sich einfach treiben lassen und die Darstellungen, die geboten werden in sich aufnehmen. Viel steckt in den Zeilen drin und auf mich hat es wie ein kleines Kunstwerk gewirkt. Es ist einzigartig und nicht ganz leicht. Trotzdem hat es mir gut gefallen.

Nicht alle Geschichten in dieser Ausgabe aber sind so schwer. Es gibt auch einige Texte, die sich locker lesen lassen und unglaublich viel Spaß machen. ‚Gewächse in Sebsprawl-U‘ von Andreas Flögel zum Beispiel, ist eine Science-Fiction-Geschichte mit einem ziemlich bösen Twist am Ende, die man einfach nur genießen kann. Und ‚Der alte Zauberer‘ von Friedrich Glauser ist eine Krimigeschichte, die ich sehr gelungen fand. Die Atmosphäre ist düster, die Auflösung nicht so überraschend, das Motiv des Täters aber umso mehr.

Am Schluss von Zwielicht Classic 15 gibt‘s noch drei Artikel. Meiner Meinung nach waren alle drei sehr interessant und gut geschrieben. August Derleth war für mich bis jetzt ziemlich unbekannt und deswegen bin ich sehr froh, ein wenig mehr über ihn und seine Texte erfahren zu haben. ‚Der dunkle Muse‘ von Karin Reddemann fand ich als Abschluss grandios. Sie schreibt einfach unglaublich gut. Obwohl sie über historisch bekannte grausame Mörder, Filme und Serien schreibt, hatte ich manchmal das Gefühl eine gute Horrorgeschichte zu lesen. Nie wurde es langweilig oder trocken und trotzdem extrem viel Wissen und Hintergründe vermittelt. Großartig.



Insgesamt hat mir diese Ausgabe sehr gut gefallen. Die Mischung der Texte war super, die Artikel interessant und das Lesen hat Spaß gemacht. Absolut empfehlenswert.

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Cover des Buches Zwielicht 14 (ISBN: 9783754134580)
echs avatar

Rezension zu "Zwielicht 14" von Achim Hildebrand

Gelungenes Horrormagazin mit 14 abwechslungsreichen Geschichten und 2 interessanten Artikeln
echvor 10 Monaten

In der inzwischen bereits 14. Ausgabe der Reihe Zwielicht haben die beiden Herausgeber Achim Hildebrand und Michael Schmidt erneut eine abwechslungsreiche Sammlung an Kurzgeschichten und Artikeln aus den Bereichen Horror und phantastische Literatur zusammengestellt. 

In insgesamt 14 Kurzgeschichten wird ein gelungener Querschnitt der Möglichkeiten, den dieses Genre bietet, abgebildet, so dass jeder Liebhaber hier die eine oder andere Geschichte ganz nach seinem Geschmack finden sollte. 

Meine persönlichen Favoriten waren die Geschichten von Ina Elbracht, Karin Reddemann und Jesse Franklin Bone, dessen Geschichte zwar schon im Jahr 1957 geschrieben wurde und dennoch kein bisschen angestaubt rüberkommt. 

Aber auch die übrigen Geschichten konnten mich gut unterhalten, echte Ausreißer nach unter gab es hier für mich nicht. 

Neben den Geschichten befinden sich in dem Buch noch zwei Essays. Zum einen beschäftigt sich Achim Hildebrand in seiner Reihe „Legenden des Kannibalismus“ mit dem wahren Fall der Familie Bean und zum anderen startet Karin Reddemann eine neue Artikelreihe und liefert dabei interessante Hintergrundinformationen zu einigen mehr oder weniger bekannten Filmen. 

Abgerundet wird das Ganze noch durch einige Listen mit den im Jahr 2019 mit Preisen ausgezeichneten Büchern und Kurzgeschichten sowie zu den in diesem Jahr insgesamt erschienenen Werken aus dem Bereich des Horrors und der unheimlichen Phantastik. 

Auch weitere Informationen zu den an diesem Buch beteiligten Autoren dürfen natürlich nicht fehlen. 

Auch mein inzwischen zweites Buch aus der Zwielicht-Reihe konnte mich wieder gut unterhalten und wird mit Sicherheit nicht mein letztes bleiben.

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Cover des Buches Zwielicht 14 (ISBN: B08BR72WKF)
Maeusebeinchens avatar

Rezension zu "Zwielicht 14" von Michael Schmidt

Sehr gelungene Anthologie
Maeusebeinchenvor einem Jahr

Ich hatte lange keine Horrorgeschichten mehr gelesen und mal wieder richtig Lust darauf. Und ich hätte mir kein besseres Buch für den „Wiedereinstieg“ aussuchen können. Die Geschichten waren alle sehr verschieden und alle sehr niveauvoll. Und dabei braucht es oft nur einen Reiseführer in die Fantasie der Leser. 

Das Buch macht Lust, die einzelnen Autorinnen und Autoren besser kennenzulernen. 

Ich kannte das Format Zwielicht vorher noch nicht, bin nun aber „angefixt“, von mir eine klare Leseempfehlung.

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Gespräche aus der Community

Zwielicht X, die Jubiläumsausgabe mit Kurzgeschichten und Artikeln. Drei zum ersten Mal ins Deutsche übersetzte Stories sowie Originalgeschichten aus dem deutschsprachigen Raum. Inhaltlich die ganze Bandbreite des Genre Horror und Unheimliche Phantastik mit Ausflügen in die SF.

Ich verlose 8 Taschenbücher sowie 7 E-Books. Bitte kurz Bescheid geben ob Taschenbuch und/oder das E-Book gewünscht ist.

271 BeiträgeVerlosung beendet
MichaelSchmidts avatar
Letzter Beitrag von  MichaelSchmidtvor 9 Monaten

Die Geschichte hat, genau genommen die Sammlung, in der sie ursprünglich enthalten ist, den Crawford Award gewonnen:

https://defms.blogspot.com/2022/02/usman-t-malik-gewinnt-den-crawford-award.html

Hallo Allerseits,

ich verlose 10 Bücher Zwielicht 14 für eine Leserunde. Bitte kurz kommentieren ob ein E-Book oder Taschenbuch gewünscht wird. Infos zum Buch finden sich hier: http://defms.blogspot.com/2020/06/zwielicht-14.html

Liebe Freunde der unheimlichen Literatur. Ich begrüße euch zur Leserunde Zwielicht 15.

298 BeiträgeVerlosung beendet
MichaelSchmidts avatar
Letzter Beitrag von  MichaelSchmidtvor 10 Monaten

Super, das liest man doch gerne. Danke schön.

Leserunde Zwielicht Classic 14.

Willkommen zur Leserunde Zwielicht Classic 14.

94 Beiträge
MichaelSchmidts avatar
Letzter Beitrag von  MichaelSchmidtvor 3 Jahren

Danke schön.

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