Maurice Leblanc

 4 Sterne bei 86 Bewertungen

Lebenslauf von Maurice Leblanc

Maurice Leblanc (1864-1941) war ein französischer Schriftsteller. Er schrieb Kriminal- und Abenteuerromane sowie Kurzgeschichten. Über die Figur des Meisterdiebs Arsène Lupin schrieb er 20 Romane. Lupins letzte Liebe erschien posthum 2012.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Arsène Lupin gegen Herlock Sholmes (ISBN: 9783751800983)

Arsène Lupin gegen Herlock Sholmes

Erscheint am 03.11.2022 als Gebundenes Buch bei Matthes & Seitz Berlin.

Alle Bücher von Maurice Leblanc

Cover des Buches Arsène Lupin - Gentleman-Gauner (ISBN: 9783963571589)

Arsène Lupin - Gentleman-Gauner

 (10)
Erschienen am 01.05.2021
Cover des Buches Arsène Lupin - Der blaue Diamant (ISBN: 9783945796863)

Arsène Lupin - Der blaue Diamant

 (6)
Erschienen am 12.06.2017
Cover des Buches Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb (ISBN: 9783967923506)

Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb

 (4)
Erschienen am 22.04.2022
Cover des Buches Arsène Lupin, der Gentleman-Gauner (ISBN: 9783751800419)

Arsène Lupin, der Gentleman-Gauner

 (2)
Erschienen am 16.12.2021
Cover des Buches Arsène Lupin - Der Kristallstöpsel (ISBN: 9783945796870)

Arsène Lupin - Der Kristallstöpsel

 (1)
Erschienen am 30.05.2017

Neue Rezensionen zu Maurice Leblanc

Cover des Buches Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb (ISBN: 9783967923506)Annejas avatar

Rezension zu "Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb" von Maurice Leblanc

Ein wunderschöner Band mit tollen Geschichten des Gentleman-Gauners
Annejavor 2 Monaten

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich vorher noch eine Geschichte von Arsene Lupin gelesen habe. Warum kann ich nicht genau sagen, denn eigentlich erlebte ich bereits verschiedenste Versionen von ihm. Egal ob in Serien, Computerspielen oder Animes, der Gentleman-Gauner tauchte hier bereits öfter auf. Um so spannender fand ich es nun in einen der ersten illustrierten Romane aus dem Splitter Verlag hineinzuschnuppern.

 

Schon der Start ins Buch war eine spannende Sache, da es gleich mit einer Story begann, welche für viele Kriminelle das Aus bedeutet hätte, nämlich Lupins Verhaftung. Ein cleverer Schachzug, da auch spätere Geschichten darauf aufbauten bzw. damit zusammenhingen. Tja und so ging es schließlich durch seine Raubzüge, welche mal etwas ruhiger, mal etwas aufwendiger und mal sehr spannungsgeladen waren. Man bekam hier echt eine gute Mischung, bei der es hin und wieder auch hieß aufzupassen, da gerade so manche Details des Raubes etwas komplex waren.


Da es sich, wie bereits erwähnt, um einen illustrierten Roman handelt, findet man im Band natürlich vor allem Text. Um aber ein wenig Abwechslung in das Ganze zu bringen, hatte man immer einen Wechsel aus weißen und schwarzen Seiten. Das irritierte mich anfangs etwas, wurde dann aber problemlos angenommen. Das eigentliche Highlight, waren aber neben den Geschichten, die Illustrationen von Vincent Mallié. Diese hätten aus meiner Sicht zwar zahlreicher sein können, aber ich freute mich über jede die ich sah.

 

Was ich jedoch etwas schade fand, waren die doch häufiger anzutreffenden Sätze, in welchen entweder Worte fehlten oder gar falsch gesetzt waren. Dadurch ergab so mancher Satz recht wenig Sinn. Man wurde zwar dadurch nicht unmittelbar aus der Geschichte gerissen, aber ich fand es schon schade, besonders da es so häufig vorkam. Ansonsten erfreute mich dieser Band mit trollen Geschichten, die einfallsreich, unterhaltsam, aber hoch spannend waren. Deswegen hoffe ich, dass es in naher Zukunft mehr dieser illustrierten Romane gibt.


Fazit:


Mein erster Ausflug in die Welt von Arsene Lupin war inhaltlich und auch optisch wirklich ein Erlebnis. Ähnlich wie bei Sherlock Holmes, bekam man hier abwechslungsreiche Geschichten, die einen hin und wieder doch zum Staunen brachten. Schade war nur, dass dieser Band für mich etwas zu viele Fehler aufwies. Eine Leseempfehlung gibt es aber trotzdem, denn der Gentleman-Gauner sollte wirklich mehr Beachtung bekommen.

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Cover des Buches Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb (ISBN: 9783967923506)sarah83sbookshelfs avatar

Rezension zu "Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb" von Maurice Leblanc

Sherlock gegen Arsene
sarah83sbookshelfvor 3 Monaten

Beschäftigt man sich als Leser mit Sherlock Holmes, kommt man auf Dauer nicht an den vielfältigen Pastiches und auch an den sogenannten Gegnern von Sherlock Holmes vorbei.
Sherlock Holmes in die eigene Geschichte zu integrieren ist kein modernes Phänomen. Schon die Zeitgenossen von Arthur Conan Doyle nutzten den Meisterdetektiv, um die eigene Figur in ihrer Brillianz zu zeigen.
Das vorliegende Beispiel "Arsène Lupin" in einer wunderschönen Ausgabe des Splitter-Verlages stellt in einer der neun Geschichten den Protagonisten Arsène Lupin (Meistergauner) Sherlock Holmes (Meisterdetektiv) gegenüber.
Beide sind auf ihre Art genial, aber gerade durch den Vergleich mit Sherlock Holmes verstärkt sich die Genialität von Arsène Lupin.
Ob im Zug, im Gefängnis oder auf einem Landgut, Arsène Lupin schafft es durch seine Täuschungen immer wieder die Menschen in seinem Umfeld zu verwirren. Seine Art, nicht umsonst nennt man ihn Gentleman-Gauner, lässt den Leser beim Verfolgen der Geschichte vielfach schmunzeln, denn es ist schon trotz der Straftaten ein Fest wie Lupin die Menschen an der Nase herumführt.
Ein wichtiger Hinweis: Ich hatte hier mit einer Comicausgabe gerechnet. Was aber meine Fehlinterpretation war. Es handelt sich um die Geschichten als Textform, wobei die Geschichten mit einzelnen ganzseitigen Bildern unterstützt werden. Wie schon bei anderen Comicausgaben sind diese Bilder definitiv etwas für das Auge, aber sie sind eben nur zusätzlich.

Eine wunderschöne Ausgabe eines Klassikers. Doch Sherlock ist mir immer noch lieber.

4 von 5 Taschenuhren

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Cover des Buches Arsène Lupin - Der blaue Diamant (ISBN: 9783945796863)TheSaints avatar

Rezension zu "Arsène Lupin - Der blaue Diamant" von Maurice Leblanc

Arsène Lupin gegen Herlock Sholmes
TheSaintvor 4 Monaten

Baron d'Hautrec war ermordet worden. Nachdem sein Diener ihn inmitten des verwüsteten Schlafzimmers gefunden hatte, war er sofort auf die Polizeiwache geeilt um den Vorfall zu melden. Bei der Rückkehr in die Villa jedoch finden der Diener, der Untersuchungsrichter und der Kommissar das Schlafzimmer sauber aufgeräumt und die Leiche aufgebahrt in seinem Bett vor. Als Inspektor Justin Ganimard den Tatort betritt und sich auf die Suche nach dem berühmten blauen Diamanten macht, der sich im Besitz des Barons befinden soll, fragt ihn der Kommissar schelmisch, ob Ganimard bei all der Suche nach einer mysteriösen blonden Frau und den Verwicklungen um das Verschwinden eines Millionenloses überhaupt Zeit für diese Ermittlung fände... Ganimard vermutet hinter diesem Mord wie auch bei den anderen Geschehnissen sofort den Gauner Arséne Lupin... doch der Kommissar teilt mit, dass weder Bargeld noch der berühmte blaue Diamant gestohlen worden sei... der Diamant findet sich in der Faust des toten Barons. Was war das Mordmotiv?

Ganimard's Vermutungen werden bald teilweise durch Arséne Lupin selbst in der Zeitung bestätigt und ein weiteres Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Während Lupin der Polizei immer einen Schritt voraus ist, beschließt eine Gruppe von Lupin's Opfern, den berühmten britischen Meisterdetektiven Herlock Sholmes zu engagieren... der den Fall annimmt und die Festnahme des Gauners binnen 10 Tagen verspricht.

Dieser von Maurice Leblanc 1908 geschriebene Roman erzählt mit Witz und Finesse von drei interessanten Kriminalfällen, die schlußendlich eigentlich einen einzigen meisterhaften Coup des gewitzten Lupin darstellen. Der wunderbar antiquierte Schreibstil jener Zeit trägt viel zur Atmosphäre bei und man verfolgt schmunzelnd das Duell des Meisterdiebes mit dem Meisterdetektiven. Amüsant und voller Überraschungen lesen sich die Gaunereien und geben zeitlos und kurzweilig auch Einblick in das damalige Gesellschaftsleben Frankreichs.

Der Verlust eines Sterns resultiert aus dem wahrlich MIESERABLEN Lektorat des "Belle Epoque"-Verlages! Wie sehr freute es mich, im Klappentext des Verlages folgendes lesen zu dürfen: "Die vorliegende Neuausgabe wurde sprachlich wie inhaltlich sorgfältig überarbeitet"... PAH!!! Nichts da! Zuerst änderte man den Namen des britischen Detektiven ZURÜCK zu "Sherlock Holmes". 1908 durfte aus rechtlichen Gründen dieser Name nicht verwendet werden und Leblanc benannte den Detektiven zu Herlock Sholmes und seinen getreuen Freund zu Dr. Wilson um. Da die Rechte mittlerweile erloschen sind, beging der Verlag die Dummheit, Sholmes wieder zu Holmes zu machen aber Dr. Wilson so zu belassen... aus ihm wurde NICHT Watson! Dann ändern sich während des Romans nicht nur urplötzlich Namen von Figuren sondern auch Straßennamen! Sowas erzürnt einen begeisterten Leser sehr und schmälert die Freude am Lesen - jedoch NICHT an der stimmungsvollen witzigen Kriminalgeschichte!

Kommentare: 17
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