Martin Walker

 4 Sterne bei 1.268 Bewertungen
Autor von Bruno Chef de police, Grand Cru und weiteren Büchern.
Autorenbild von Martin Walker (© Bastian Schweitzer / Diogenes Verlag)

Lebenslauf von Martin Walker

Informativ, unterhaltsam und stets spannend: Martin Walker wurde 1947 in Schottland geboren. Er studierte Geschichte in Oxford sowie Internationale Beziehungen und Wirtschaft in Harvard. Anschließend war er mehr als zwei Jahrzehnte lang Journalist beim »Guardian«. Heute ist er Vorsitzender des »Global Business Policy Council» – einem privaten Think Tank für Topmanager.

Neben seiner journalistischen Arbeit veröffentlichte Walker einige Sachbücher über den Kalten Krieg und andere historische Themen. Seine belletristische Krimi-Reihe um den Polizisten Bruno Courrèges wurde in knapp ein Dutzend Sprachen übersetzt und erfreut sich international großer Beliebtheit. Inspiration zur Geschichte fand Walker, nachdem er im Jahr 1999 mit seiner Familie nach Périgord gezogen war und dort mehr über Land und Leute lernte. An diesem Ort spielen nicht nur Courrèges Fälle, sondern auch der historische Roman »Schatten an der Wand«.

Martin Walker lebt heute in Washington und im Périgord, Frankreich.

Neue Bücher

Cover des Buches Troubadour (ISBN: 9783257072372)

Troubadour

Erscheint am 26.04.2023 als Gebundenes Buch bei Diogenes.
Cover des Buches Troubadour (ISBN: 9783257804508)

Troubadour

Erscheint am 26.04.2023 als Hörbuch bei Diogenes.

Alle Bücher von Martin Walker

Cover des Buches Bruno Chef de police (ISBN: 9783257261219)

Bruno Chef de police

 (267)
Erschienen am 17.12.2014
Cover des Buches Grand Cru (ISBN: 9783257601831)

Grand Cru

 (160)
Erschienen am 27.07.2012
Cover des Buches Schwarze Diamanten (ISBN: 9783257241808)

Schwarze Diamanten

 (118)
Erschienen am 22.05.2012
Cover des Buches Delikatessen (ISBN: 9783257242508)

Delikatessen

 (103)
Erschienen am 23.04.2013
Cover des Buches Femme fatale (ISBN: 9783257242935)

Femme fatale

 (90)
Erschienen am 28.05.2014
Cover des Buches Reiner Wein (ISBN: 9783257243185)

Reiner Wein

 (65)
Erschienen am 20.05.2015
Cover des Buches Provokateure (ISBN: 9783257243598)

Provokateure

 (60)
Erschienen am 25.05.2016
Cover des Buches Grand Prix (ISBN: 9783257244359)

Grand Prix

 (52)
Erschienen am 25.04.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Martin Walker

Cover des Buches Tête-à-Tête (ISBN: 9783257246711)
3lesendemaedelss avatar

Rezension zu "Tête-à-Tête" von Martin Walker

Téte-a-Téte von Martin Walker
3lesendemaedelsvor 12 Tagen

Als Bruno, Chef de police im beschaulichen Saint Denis im Perigord, eine Ausstellung im Prähistorischen Museum besucht, kommt ihm ein zurückliegender ungeklärter Mordfall in Erinnerung. Denn im Museum wird mit modernen Methoden die Nachbildung des Schädels eines Frühmenschen rekonstruiert. Vor dreißig Jahren fand man einen Mann mit eingeschlagenem Kopf, dessen Identität bis heute ungeklärt ist und den auch niemand als vermisst gemeldet hat. Er zieht alle Hebel, um eine junge Wissenschaftlerin zu engagieren, die sich an die Rekonstruktion des Abbildes der Leiche macht. Die Ermittlungen führen auf die Spur von zwei jungen Männern, die sich damals auf einem Sommerfest vergnügten.
Auch privat gibt es für Bruno einiges zu regeln. Sein Hund Balzac ist Vater von neun Welpen geworden. Er kann es gar nicht abwarten, zwei aus diesem Wurf, die ihm die Züchterin versprochen hat, in seinem Freundeskreis zu verschenken.
Während im vierzehnten Fall der Reihe der Krimiplot eher ruhig, aber keineswegs unspannend verläuft, lädt mich Bruno wiederum ein, an seinem Tagesablauf in der herrlichen Umgebung des Perigords teilzuhaben. Er beginnt die Tage mit der Versorgung seiner Hühner und Enten, dreht eine Joggingrunde mit seinem Basset, regelt anschließend als Dorfpolizist den Verkehr und beschließt den Tag mit einem Ausritt auf seinem Pferd und einem guten Essen mit seinen Freunden. Zwischendurch löst er einen bislang ungeklärten Mordfall und entdeckt im Zuge dessen einen europäischen Skandal. Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Krimi.

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Cover des Buches Schwarze Diamanten (ISBN: 9783257241808)
wampys avatar

Rezension zu "Schwarze Diamanten" von Martin Walker

Schwache Umsetzung der fundiert dargestellten Probleme mit illegalen asiatischen Einwanderern
wampyvor einem Monat

Buchmeinung zu Martin Walker – Schwarze Diamanten

Schwarze Diamanten ist ein Kriminalroman von Martin Walker, der 2011 bei Diogenes in der Übersetzung von Michael Windgassen erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet Black Diamond und ist 2010 erschienen.

Zum Autor:
 Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Heute ist er im Vorstand eines Think-Tanks für Topmanager in Washington.


Klappentext:
Was haben Trüffeln mit Frankreichs Kolonialkrieg in Vietnam und mit chinesischen Triaden zu tun? Die Lösung von Bruno Courrèges drittem Fall ist so tief vergraben wie die legendären schwarzen Diamanten unter den alten Eichen im Périgord und genauso schwer zu finden.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch bekam ich ein Problem mit der Hauptfigur Bruno Curreges, die mir einfach viel zu positiv ohne jede Schwäche gestaltet ist. Sein Status als Frauenliebling bringt ihn etwas in Verlegenheit, aber ansonsten überstrahlt er alles. Ob als Jäger, als Ermittler, als kampferprobter Kriegsheld, als Dorfpolizist oder als helfende Hand für notleidende Mitmenschen, immer wird er geachtet und geschätzt. Davon einmal abgesehen hat der Autor interessante Themen in die Handlung gepackt und verständlich dargestellt. Unregelmäßigkeiten oder gar Betrug beim Handel mit Trüffeln, illegale Einwanderung aus Asien und der Umgang damit in der Grande Nation. Massive Konflikte zwischen Vietnamesen und Chinesen, die ihren Schutz eher eigenen Kräften als der französischen Staatsmacht anvertrauen. So ist das Motiv für den Mord an Brunos Freund schwer zu entdecken und auch Bruno tappt lange Zeit im Dunkeln. Bei der Schilderung dieser Probleme und ihrer Auswirkungen glänzt der Autor, während er bei der Lösung des Falls auf einige Zufallsentdeckungen vertraut. Trotz etlicher Actionszenen blieb der Spannungsbogen überschaubar. Bei der meist knappen Charakterisierung vieler Figuren fehlten mir die Grautöne. Mein Lesespaß hielt sich in Grenzen.

Fazit:
 Dem Autor gelang es nicht sein fundiertes Wissen über die geschilderten Probleme Frankreichs in einen spannenden Fall einmünden zu lassen. Deshalb bewerte ich das Buch mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

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Cover des Buches The Dark Vineyard (ISBN: 9780307454713)
Janoshs avatar

Rezension zu "The Dark Vineyard" von Martin Walker

Wiedersehen mit Bruno
Janoshvor 2 Monaten

Nach dem ersten Band um den französischen Dorfpolizisten Bruno Courreges, Menschenfreund und Genießer der schönen Dinge des Lebens, seien es die Frauen, die viel gerühmte französische Küche, der Wein, die wunderbare Landschaft oder das beschauliche Dorf, dem er sich so verbunden fühlt, konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen! Um es vorwegzunehmen - er hat mich nicht enttäuscht! Es war ein Vergnügen, wieder eintauchen zu können in Brunos Welt, alte Bekannte aus der vorherigen Geschichte wiederzutreffen und neue, zum Teil recht skurrile Charaktere kennenzulernen, mit Bruno durch die Wälder und Felder zu streifen, ihm beim Kochen über die Schulter zu blicken (ein besonderer Genuss!) und an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben zu dürfen.

Gespannt war ich auf den neuen Fall, mit dem es Bruno, der Flic aus Saint Denis im Perigord, zu tun bekommen würde, bereits mutmaßend, dass der Autor auch diesen nicht übermäßig in den Vordergrund stellen sondern gewissermaßen nebenherlaufen lassen würde. Der Fokus in den "Bruno"-Krimis ist nun mal der Provinzpolizist selbst - und das ist es gerade, was diesen Romanen ihre Besonderheit und eben auch ihren besonderen Charme verleiht! Sicher, der Krimi kommt gemächlich daher, die Handlung treibt zunächst ruhig vor sich hin, ohne dass eigentlich viel Aufregendes passiert. Doch das ist der normale Alltag in Saint Denis. Aber unversehens wird es dann doch spannend und es geschieht einiges, womit nicht unbedingt zu rechnen ist. Die Auflösung schließlich hat mich überrascht, nicht recht befriedigt zwar, aber das war dann doch zweitrangig, da der Protagonist und seine Herangehensweise an die Fälle, die ihm in den Weg purzeln, so originell und oft auch erheiternd sind, dass der jeweils zu lösende Fall in gewissem Sinne und wie erwartet nur eine Beigabe ist.

In seinem zweiten Fall soll Bruno zuerst einmal im Sinne seines Chefs und väterlichen Freundes, des Bürgermeisters, etwaige Hindernisse beiseite räumen, die dem Kauf einiger kleinerer Weinberge in Saint Denis durch ein großes amerikanisches Unternehmen im Wege stehen könnten. Der Maitre verspricht sich von dem geplanten Weinanbau-Konzern einen wirtschaftlichen Aufschwung für sein Dorf und gleichzeitig die Schaffung einer größeren Zahl neuer Arbeitsplätze. Bruno jedoch hat seine Zweifel, die sich nicht nur auf die Massenproduktion und den Verkauf eines minderwertigen Weines beziehen, sondern auch auf die Veränderungen, die dies für Saint Denis bedeuten würde, Veränderungen, die dem Ort in seinen Augen zum Nachteil gereichen, ihm sein ganz eigenes Gesicht nehmen würden. Fast begrüßt er sich häufende Vorfälle in der Gegend, von Brandanschlägen auf ein Forschungslabor für genmanipulierte Pflanzen, Demonstrationen einer Gruppe Umweltschützer bis schließlich zu zwei Todesfällen, von denen lange nicht klar ist, ob es sich dabei um Unfälle oder doch um Mord handelt. Nebenbei erfährt man eine ganze Menge über Wein, Weinanbau, Weinsorten, der Weinherstellung und dem Verkauf, was nicht allgemein bekannt sein dürfte, und das mich jedenfalls viel Neues und überaus Interessantes gelehrt hat.

Auch Brunos Liebesleben bleibt spannend, nachdem seine Freundin Isabelle eifrig an ihrer Karriere in Paris bastelt, die sie dem vergleichsweise ereignislosen Landleben mit Bruno, trotz aller Liebe, vorzieht. Doch bahnt sich eine neue Liebe an - aber wird ihm diese Isabelle tatsächlich ersetzen können? Man mag daran zweifeln... Und wird es ihm gelingen, die ungeliebten Amerikaner, die sich recht oft wie Elefanten im Porzellanladen benehmen, aus seinem Paradies zu vertreiben und dennoch die Gunst des geschätzten Bürgermeisters behalten? Um das zu erfahren empfehle ich die unterhaltsame Lektüre des vorliegenden Krimis, der so recht keiner ist sondern viel mehr, vor allem aber ein überaus liebenswerter Roman, der mir einige schöne Lesestunden beschert hat!


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Gespräche aus der Community

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Über unsere Webseite verlosen wir drei Exemplare von "Brunos Kochbuch" von Martin Walker, Diogenes Verlag.

Mehr dazu erfahrt ihr hier auf unserer Website:

http://www.lchoice.de/index.php/lchoice-online-nikolaus-gewinnspiel/

Also:
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Zusätzliche Informationen

Martin Walker wurde am 31. Dezember 1946 in Schottland geboren.

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