Martin Sonneborn

 4,3 Sterne bei 103 Bewertungen
Autor von Herr Sonneborn geht nach Brüssel, Das PARTEI-Buch und weiteren Büchern.
Autorenbild von Martin Sonneborn (©  DIE PARTEI)

Lebenslauf von Martin Sonneborn

Martin Sonneborn wurde 1965 in Göttingen geboren. Nach seinem Abitur studierte er Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaft an den Universitäten in Münster, Berlin und Wien. Seine Magisterarbeit schrieb er über das Satiremagazin TITANIC. Ab dem Jahre 1995 arbeitete er selbst als Redakteur bei diesem Magazin, fünf Jahre später wurde er dessen Chefredakteur. Seit 2006 ist er für die Satire-Rubrik „Spam“ auf Spiegel Online verantwortlich. Zudem ist er Mitherausgeber des „endgültigen Satiremagazins“. Immer wieder macht Sonneborn mit medienwirksamen Aktionen auf sich aufmerksam: So holte er angeblich mit einem Fax an die wahlberechtigten FIFA-Mitglieder, in dem er ihnen unter anderem eine „Schwarzwälder Kuckucksuhr und einen Fresskorb mit Bierkrug“ in Aussicht stellte, die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland. Auch gründete er im Jahre 2004 mit weiteren Redakteuren der TITANIC „Die Partei“, amtiert als deren Bundesvorsitzender und machte durch mehrere Aktionen auf sich aufmerksam. So stießen etwa der geplante Mauerbau am 9. November an der innerdeutschen Grenze (mithilfe der IG Bau), ein Staatsbesuch in Georgien (mit Kniefall und Kranzniederlegung) sowie ein Kanzlerkandidatinnen-Casting auf großes Medienecho. Über seinen Dokumentarfilm „Heimatkunde“, der ihn bei der Umwanderung Berlins zeigt, schrieb der Berliner Kurier: "Üble Ossi-Hetze im Kino", wohingegen der Spiegel urteilte: "Eine schaurig schöne Momentaufnahme zum Stand der Einheit." Martins Sonneborn veröffentlichte bisher die Bücher „Ich tat es für mein Land“ sowie „Das Partei-Buch: Wie man in Deutschland eine Partei gründet und die Macht übernimmt“.

Alle Bücher von Martin Sonneborn

Cover des Buches Herr Sonneborn geht nach Brüssel (ISBN: 9783462000443)

Herr Sonneborn geht nach Brüssel

 (41)
Erschienen am 10.09.2020
Cover des Buches Das PARTEI-Buch (ISBN: 9783462040906)

Das PARTEI-Buch

 (18)
Erschienen am 27.02.2009
Cover des Buches Ich will auch mal Kanzler werden... (ISBN: 9783462042573)

Ich will auch mal Kanzler werden...

 (6)
Erschienen am 18.04.2011
Cover des Buches Gysi vs. Sonneborn (ISBN: 9783351038724)

Gysi vs. Sonneborn

 (5)
Erschienen am 17.05.2021
Cover des Buches Quatsch (ISBN: 9783462044751)

Quatsch

 (4)
Erschienen am 08.11.2012
Cover des Buches Lobbyland (ISBN: 9783360013781)

Lobbyland

 (2)
Erschienen am 29.10.2021

Neue Rezensionen zu Martin Sonneborn

Cover des Buches Gysi vs. Sonneborn (ISBN: 9783351038724)
K

Rezension zu "Gysi vs. Sonneborn" von Gregor Gysi

Zwei großartige politische Charaktere in einem dann doch eher durchschnittlich vor sich hinplätschernden Dialog
Kazou_Kehlmannvor einem Monat

Zum Kennenlernen der beiden taugt das Ganze recht gut, wer schon einiges über die beiden weiß und ihr Schaffen vefolgt, erfährt wenig Neues. Vielleicht ist das Buch  hier auch schlichtweg das falsche Medium. Die beiden live bei dem Spektakel zuzuhören zu dürfen wäre sicherlich das größere Vergnügen als den Prozess nachzulesen. 

Ein Highlight sind sichelich die Schlussworte von Hans-Dieter Schütt, aber das virtuose Pingpong der Geistesblitze, das er hier beschreibt sucht man auf den vorangegangenen Seiten eher vergebens.

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Cover des Buches 99 Ideen zur Wiederbelebung der politischen Utopie (ISBN: 9783462002140)
Rose75s avatar

Rezension zu "99 Ideen zur Wiederbelebung der politischen Utopie" von Martin Sonneborn

Satire mit Mehrwert
Rose75vor einem Jahr

In diesem Buch rechnet der EU-Abgeordnete und Kopf der Partei, DIE PARTEI, Martin Sonneborn,  mit den politischen Parteien in Deutschland ab und stellt 99 + 33  Ideen/Forderungen  für eine "bessere Welt" zur Auswahl. 

Manche Punkte sind einfach nur witzig, aber die meisten Ideen haben einen gehaltvollen Kern. 

Besonders gut hat mir gefallen, dass er Edward Snowden und  Julian Assange/WikiLeaks mit jeweils einem Kapitel gewürdigt hat. 

Manchmal muss man beim Lesen sehr genau aufpassen, damit man den Wortwitz nicht überliest. z.B. Beatrix von Strolch, Lintner,... 

Die SPD und der Verkehrsminister  Andi B. Scheuert bekommen an mehreren Stellen ihr Fett weg. 

Ich hatte Spaß beim Lesen und an einigen Stellen konnte ich nur zustimmend nicken.  



Kommentare: 1
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Cover des Buches Lobbyland (ISBN: 9783360013781)
E

Rezension zu "Lobbyland" von Marco Bülow

UNBEDINGT LESEN!!!
Eva_Beimervor einem Jahr

MARCO BÜLOW: LOBBYLAND

 

INHALT:

»Dem deutschen Volke« lautet die Inschrift über dem Portal des Reichstagsgebäudes in Berlin. Doch die Bevölkerung ist in unserer heutigen Form der Demokratie ein Akteur ohne besonders großen Einfluss. Abgeordnete, die die Interessen der Menschen vertreten? Pustekuchen! Lobbykontakte und elitäre Netzwerke sind entscheidend. Monopoly ist ein extrem gerechtes Spiel dagegen. – Wir müssen die Spielregeln unserer Demokratie ändern! Wir brauchen mehr Basis, mehr außerparlamentarische Bewegungen, brauchen Volksvertreter, die nicht ihrem korrumpierten Gewissen verpflichtet sind. Dann haben wir auch die Möglichkeit, die Corona-Krise als Chance zu nutzen und die Millionen Menschen von Fridays for Future, die für eine bessere Politik demonstrieren, nicht der Klimaschutzlobby zum Fraß vorzuwerfen.

 

MEINE MEINUNG

Dieses Buch lege ich JEDEM Deutschen ans Herz!

Marco Bülow erklärt mir, wie unser Parlament funktioniert (nicht so, wie ich dachte – und wie es gesetzlich sein sollte). Er erklärt mir, wie Parteipolitik abläuft (nicht wirklich demokratisch – nach „oben“ kommen eher Abnicker, und zwar in JEDER Partei) – und natürlich den Lobbyismus.

Fakt ist: letztlich werden wir von Lobbyisten, d.h. von den einflussreichen Firmen regiert, die sogar häufig der Regierung die Gesetze diktieren. Je reicher die Firmen, desto einflussreicher sind sie und desto mehr Kontakte haben sie zu den Politikern.

Ich muß zugeben, dass mich vieles in diesem Buch sehr erschreckt hat und auch ängstigt.

Die einzige Lösung wäre, dass wir alle aktiver auf die Politik Einfluß nehmen würden – letztlich sind wir, ist die Bevölkerung die Chefin der Gewählten (warum eigentlich dürfen wir die Bundeskanzlerin nicht selber wählen? Wir hätten dann zuviel unerwünschten Einfluß….).

Außerdem würde ich mir wünschen, dass jede FridaysForFuture-Demonstantin dieses Buch lesen würde – dann wüssten sie auch, weshalb der riesige Protest bisher so wenig Wirkung in der Politik zeigt – Marco Bülow erklärt es. 

Also: BITTE BITTE BITTE lesen!!!!!

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Martin Sonneborn wurde am 15. Mai 1965 in Göttingen (Deutschland) geboren.

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