Marianne Labisch

 4,3 Sterne bei 64 Bewertungen
Autorenbild von Marianne Labisch (©)

Lebenslauf von Marianne Labisch

Marianne Labisch wurde am 9.8.1959 in München geboren. Schon als Kind bereitete es ihr großen Spaß, ihre Geschwister und Freunde mit Gruselgeschichten zu erschrecken. Ab 2010 wurden diverse ihrer Kurzgeschichten in Anthologien und Kalendern veröffentlicht. Sie liebt es, ihre ganz normalen Helden in ungewohnte Situationen zu manövrieren und zu beobachten, wie sie damit umgehen. Sie lebt mit ihrem Mann in Baden-Württemberg.

Neue Bücher

Cover des Buches Überleben, irgendwie (ISBN: 9783957650665)

Überleben, irgendwie

 (1)
Neu erschienen am 01.08.2022 als Taschenbuch bei p.machinery.

Alle Bücher von Marianne Labisch

Cover des Buches Was geschah im Hotel California? (ISBN: 9783957650092)

Was geschah im Hotel California?

 (11)
Erschienen am 28.08.2014
Cover des Buches Parasitengeflüster: Fiese SF-Storys (ISBN: 9783743837003)

Parasitengeflüster: Fiese SF-Storys

 (10)
Erschienen am 19.10.2017
Cover des Buches Bilder einer Ausstellung (ISBN: 9783957651440)

Bilder einer Ausstellung

 (8)
Erschienen am 01.09.2018
Cover des Buches DIE FAHRT DER STEAMPUNK QUEEN (ISBN: 9783957652386)

DIE FAHRT DER STEAMPUNK QUEEN

 (10)
Erschienen am 01.03.2021
Cover des Buches INSPIRATION (ISBN: 9783957651372)

INSPIRATION

 (7)
Erschienen am 01.08.2018
Cover des Buches DIE GOLDENE FEDER (ISBN: 9783957652539)

DIE GOLDENE FEDER

 (8)
Erschienen am 15.09.2021
Cover des Buches DIE RESIDENZ IN DEN HIGHLANDS (ISBN: 9783957652577)

DIE RESIDENZ IN DEN HIGHLANDS

 (5)
Erschienen am 15.09.2021
Cover des Buches Aus finstrem Traum (ISBN: 9783957651426)

Aus finstrem Traum

 (2)
Erschienen am 01.09.2018

Neue Rezensionen zu Marianne Labisch

Cover des Buches Überleben, irgendwie (ISBN: 9783957650665)Lottchens avatar

Rezension zu "Überleben, irgendwie" von Marianne Labisch

Eine harte Lebensgeschichte
Lottchenvor einem Monat

In dieser Autobiografie schreibt Marianne Labisch, die ich als Autorin, Herausgeberin und Lektorin kennengelernt habe, über ihre Kindheit und Jugend. Am Anfang ist alles noch ziemlich harmlos, aber man merkt schon, dass einige Sachen nicht so laufen wie erwünscht. Vor allem die finanziellen Probleme und das verschwenderische Verhalten des Vaters spielen dabei eine große Rolle. Wenn dann Mariannes Mutter nach einem Autounfall stirbt, wird alles nur noch schlimmer. Marianne und ihre Schwester tun alles um in der Situation so gut wie möglich klar zu kommen, obwohl sie ständig merken, dass sie komplett auf sich selbst gestellt sind und von niemandem Hilfe zu erwarten ist.

Diese Geschichte ist schwer zu verdauen. Finanzielle Probleme, Alkohol, Misshandlung und sexueller Missbrauch sind leider der Alltag in dieser Familie. Was mich aber am meisten geärgert hat, ist das es anscheinend niemand zu interessieren schien. Jahrelang konnte das so weitergehen, ohne, dass jemand was bemerkt hat. Etwas, dass ich gar nicht glauben kann. Das ist auch eine der Gründe, weswegen die Autorin ihre Geschichte aufgeschrieben hat, nämlich in der Hoffnung das Tabu zu durchbrechen und Menschen dazu zu bewegen, was zu unternehmen, wenn sie eine Vermutung haben, dass irgendwo Kinder weh getan werden.

Obwohl die negativen Erlebnisse das ganze Leben von Marianne und ihre Geschwister beherrschte, gab es auch schöne Erinnerungen. Die Weihnachtsgeschenke, das Spielen im Wald, die erste Fete und die erste große Liebe zum Beispiel. Deswegen hat man manchmal das Gefühl, dass eigentlich nichts los ist und alle ganz gut mit dem klarkommen, was zu Hause passiert. Da täuscht man sich aber gewaltig. Es ist immer da, leider auch ein Stück der Normalität geworden und eine hoffnungslose Situation. Niemand weiß, wo es enden wird und wie man sich dagegen wehren kann.

Am Ende fand ich es gut, dass darauf eingegangen wird, welche dauerhafte Folgen der jahrelangen Missbrauch verursacht hat. Keine der Geschwister ist unbehelligt davon gekommen, nur der Täter, der irgendwann mal zur Rechenschaft gezogen wurde, ist leicht davon gekommen. Überrascht hat es mich nicht, nur unglaublich traurig gemacht.

Insgesamt eine interessante, gut geschriebene Autobiografie mit zahlreichen Fotos, die zur Folge haben, dass man sich Marianne und die Geschwister noch besser vorstellen kann. Das Buch widmet sich viele schwere Themen und beschreibt sie einfach alles, so wie es war. Ich habe ganz viel Respekt für die Autorin, die ihre Erlebnisse so offen mit uns Lesern teilt. Dafür braucht man ziemlich viel Mut. Ich hoffe wirklich, dass diese Geschichte etwas bewirkt.

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Cover des Buches DIE RESIDENZ IN DEN HIGHLANDS (ISBN: 9783957652577)Carina_Boruttas avatar

Rezension zu "DIE RESIDENZ IN DEN HIGHLANDS" von Marianne Labisch

Wo verbringen Fabelwesen ihren Ruhestand?
Carina_Boruttavor 6 Monaten

In Schottland natürlich!

In 17 Kurzgeschichten stellen uns verschiedene Autor:innen das Leben von gewöhnlichen, ungewöhnlichen und ganz außergewöhnlichen Figuren vor. Für alle Lesenden ist hier etwas dabei!

Butzemänner, Hexen, Feen, Meerwesen, der hinreißendste Kraken aller Zeiten und sogar der Tod statten der Residenz einen Besuch ab. Die Geschichten sind teils lustig, teils ernst, manche emotional und alle in sich ein Erlebnis.

Nicht immer werden der Doktor und die Herrin des Anwesen gleich beschrieben, was auf mangelnde Absprache unter den Schreibenden hinweisen könnte, ich habe das jedoch als Wahrnehmung der einzelnen Figuren gelesen ;)


Wer Kurzgeschichten mag, soll hier bitte zugreifen, es lohnt sich, auch mal an das Ende einer Lebensgeschichte zu springen.


Kommentare: 1
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Cover des Buches DIE RESIDENZ IN DEN HIGHLANDS (ISBN: 9783957652577)kingofmusics avatar

Rezension zu "DIE RESIDENZ IN DEN HIGHLANDS" von Marianne Labisch

Wer hier leben will muss Mut mitbringen
kingofmusicvor 7 Monaten

Hach ja – langsam aber sicher kommt man in ein Alter, in der die Senioren-Residenz näherliegt als die Zeit im Kindergarten ha ha ha.

Da passt es sich gut, dass Marianne Labisch und ein paar ihrer Kolleg:innen einen Episodenroman namens „Die Residenz in den Highlands“ geschrieben haben. Es ist also kein klassisch durchgängiger Roman, sondern eine Aneinanderreihung von Geschichten, die in dieser Residenz spielen. Manche Figuren wie etwa die Leiterin der Residenz, Lady Banshee de Lily oder Doktor Lazarus und auch der Manager Angus Mackay haben regelmäßige Auftritte in den ansonsten „freien“ Geschichten von Sascha Dinse, Ansgar Sadeghi, Vincent Voss, Andreas Flögel, Gerd Scherm, Regina Schleheck, Anja Bagus, Thomas Heidemann, Enzo Asui, Rainer Schorm, Christian Künne, Verena Jung, Hans Jürgen Kugler, Michael Schmidt, Karin Reddemann und Eska Anders.

Einige dieser Autor:innen kenne ich schon aus anderen Anthologien aus dem p.machinery-Verlag, bei dem auch „Die Residenz in den Highlands“ erschienen ist. Mittlerweile weiß man(n), auf welche „Pappenheimer“ man sich verlassen kann – sprich: man erwartet Qualitätsware und erhält Qualitätsware. Wer das ist, verrate ich hier nicht – ich will keinen übervorteilen oder ausschließen. Denn jeder, der das vorliegende Buch liest, wird eh andere Favoriten haben als ich zum Beispiel.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Residenz sind ein bunter Haufen kurioser, aber durchaus mitunter liebenswerter Lebewesen. Wir treffen den zunächst griesgrämigen Butzemann, einen Mortadella fressenden Kater, Meerjungfrauen und Kraken, Vampire und selbst der Tod bewirbt sich in der Residenz; ob er angenommen wird – nun, das solltet ihr selbst lesen.

Wie beim p.machinery-Verlag üblich wird jede Geschichte von zumeist gelungenen Illustrationen von Gerd Scherm begleitet – auch hier gilt: jede:r wird seine Favoriten haben. Es bringt in jedem Fall immer eine nette Abwechslung rein!

Wer sich von Lady Banshee de Lily´s erstem Satz

 „Eigentlich sollte ich Sie bitten, das Buch zuzuschlagen, es auf die Seite zu legen und nie wieder einen Blick hineinzuwerfen, aber da Sie nun schon einmal Geld dafür ausgegeben haben, wird meine Bitte aller Wahrscheinlichkeit nach ungehört verklingen.“ (S. 4)

 nicht abhalten lässt, der Residenz einen literarischen Besuch abzustatten, wird für ein paar Stunden nach Schottland versetzt – inklusive Whiskey (ein leckerer Single Malt z. B. bei der Lektüre sollte möglich sein *g*) und dürfte zum Gedanken beitragen, mal wieder persönlich nach Schottland zu fahren – obwohl: auch da hat die Lady eine Warnung an die Leserinnen und Leser:

 „Eins noch: Kommen Sie bloß nicht nach Shegra, um meine Gäste, Doktor Lazarus oder mich kennenzulernen! Wir leben hier unbehelligt von der Öffentlichkeit und möchten das beibehalten. Die Dorfbewohner sind auf unserer Seite und werden Ihnen niemals den Weg zur Residenz weisen.“ (S. 183)

 4* und eine klare Leseempfehlung!

©kingofmusic

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

Meine Autobiografie, in der es um Alkohol, Gewalt und Kindesmissbrauch geht. Keine schönen Themen, aber ich finde es wichtig, gerade solche Themen nicht totzuschweigen. 

Hallo zusammen,

zuerst wollte ich zu meiner Autobiografie gar keine Leserunde veranstalten, aber nun denke ich, ich sollte es doch wagen. Dieses Mal handelt es sich weder um Science-Fiction, noch um Horror, obwohl man dazu geteilter Meinung sein kann, denn hier geht es nicht um ausgedachten Horror, sondern um ganz realen. 

Ich berichte aus meiner Kindheit und Jugend und die sahen leider nicht besonders schön aus. In meinem Buch geht es darum, wie ich mit elf meine Mutter verloren habe und mein Leben ab diesem Zeitpunkt zur Hölle wurde. 

Mit meiner Autobiografie möchte ich Betroffenen Mut machen und alle anderen für das Thema Kindesmissbrauch sensibilisieren, denn Kinder können sich nicht wehren und sind auf unsere Hilfe angewiesen. 

Ich werde euch die einzelnen Kapitel einstellen und würde mich freuen, wenn ihr eure Leseeindrücke hinterlasst. Um zu prüfen, ob ihr mit meiner Art zu schreiben, etwas anfangen könnt, lest gerne die Leseprobe auf Amazon: https://www.amazon.de/%C3%9Cberleben-irgendwie-Autobiografie-Marianne-Labisch-ebook/dp/B0B87Q9F56/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=K3WIH1TM3ZTM&keywords=Marianne+Labisch&qid=1663755508&sprefix=marianne+labisch%2Caps%2C84&sr=8-1

p.machinery verlost 15 E-Books.

Ich freue mich auf die Leserunde mit euch!

Ich möchte euch  noch einmal darauf hinweisen, dass jeder Teilnehmer, sich verpflichtet, im Anschluss eine Rezension zum Buch zu verfassen. 

Liebe Grüße

Marianne


15x zu gewinnenendet morgen
Annabel_Dumeiers avatar
Letzter Beitrag von  Annabel_Dumeiervor 14 Stunden

Zu zeigen wie man im späteren alter mit all den Dingen umgehen muss und wie man lernen kann seine ängste zu überwältigen und natürlich auch das Personen die solch ein Schicksal erleben haben darüber reden und nicht alles zu verdrängen

Die Residenz in den Highlands ist ein ganz besonderer Altersruhesitz. Hier finden Wasserwesen, ein Butzemann, ein Holzfräulein, Hexen, Kater, Teddys, Elfen und viele andere Wesen Unterschlupf. Das Anwesen gehört Lady Banshee de Lily, der Chefarzt ist Dr. Lazarus und es gibt weitere Figuren, die immer mal wieder auftauchen. Lest die Geschichten und tauscht euch mit den Autoren aus. 

Hallo zusammen, ich würde mich freuen, wenn wir diese Buch gemeinsam lesen könnten und uns über die Geschichten austauschen. Es gibt schon drei sehr schöne Besprechungen: https://phantastiknews.de/index.php/rezensionen/21987-marianne-labisch-gerd-scherm-hrsg-die-residenz-in-den-highlands-ein-roman-in-episoden-buch

https://www.rezensionsnerdista.de/2021/10/01/die-residenz-in-den-highlands-ein-roman-in-episoden-herausgegeben-von-marianne-labisch-und-gerd-scherm/

http://www.robots-and-dragons.de/buchecke/25684-residenz-highlands

Ich freue mich auf euch. Wir verlosen 15 E-Books 

Bitte gebt an, welches Format ihr benötigt. 

Ich freue mich auf euch!

Liebe Grüße

Marianne


293 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  storytellervor 7 Monaten

Lieber Jochen,

das Buch wird noch in diesem Jahr erscheinen, aber den genauen Zeitpunkt weiß ich noch nicht. Ich gebe dir aber auf jeden Fall Bescheid.

Liebe Grüße


Marianne

Orientalische Basare, himmlische Düfte, fliegende Teppiche, magische Blumen, verzauberte Instrumente, Dschinns, die Wünsche erfüllen und vieles mehr aus dem alten Orient findet der Leser in diesem Buch.

Hallo zusammen, 

ich habe hier ein Buch herausgegeben, in dem es Geschichten aus dem alten Orient gibt. Wir wollten gerne den Orient und seine Bewohner noch einmal in dem wundervollen Licht der Märchen aus 1001 Nacht glänzen lassen, und somit einen Gegenpol zu den Pauschalurteilen und der Ablehnung, denen die Menschen aus diesen Gebieten häufig ausgesetzt sind, liefern. 

Wir verlosen 15 E-Books.

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Meinungen zu den Geschichten und Illustrationen immer direkt im jeweiligen Unterordner kundtun würdet. 

Es dürfen gerne auch Fragen gestellt werden. Ich lade die Autoren ein, sich an dieser Leserunde zu beteiligen. 

Ich wünsche euch viel Vergnügen. 

Ach ja, bevor ich es vergesse: Es gibt schon eine sehr schöne Besprechung: https://phantastiknews.de/index.php/rezensionen/21969-marianne-labisch-hrsg-die-goldene-feder-geschichten-aus-dem-alten-orient-buch

Marianne


166 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  storytellervor 8 Monaten

Es ist immer schön, wenn du dabei bist. Jederzeit gerne wieder.

Danke für die schöne Rezi!

Zusätzliche Informationen

Marianne Labisch wurde am 09. August 1959 in Deutschland geboren.

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