Maria Anna Schwarzberg

 4 Sterne bei 19 Bewertungen

Lebenslauf von Maria Anna Schwarzberg

Maria Anna Schwarzberg studierte Public Management und arbeitete nach dem Studium im Opferschutz für die Stadt Hamburg. Drei Jahre später hatte sie einen Burnout - mit 25. Nach einer Auszeit machte sie sich als Journalistin selbstständig und arbeitet heute als Autorin und Verlegerin. In ihrem Podcast "Proud to be Sensibelchen" widmet sie sich dem Thema Sensibilität in all seinen Aspekten: Menschen, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Pommes, Feminismus, mentale Gesundheit und gesellschaftlichen Wandel.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Maria Anna Schwarzberg

Cover des Buches Proud to be Sensibelchen (ISBN: 9783499634376)

Proud to be Sensibelchen

 (14)
Erschienen am 20.08.2019
Cover des Buches We are proud to be Sensibelchen (ISBN: 9783982047201)

We are proud to be Sensibelchen

 (5)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches We are proud to be Sensibelchen (ISBN: 9783982047225)

We are proud to be Sensibelchen

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Erschienen am 10.12.2018

Neue Rezensionen zu Maria Anna Schwarzberg

Cover des Buches Proud to be Sensibelchen (ISBN: 9783499634376)M

Rezension zu "Proud to be Sensibelchen" von Maria Anna Schwarzberg

Wie es ist (hoch-)sensibel zu sein
mel_booklovervor 8 Monaten

Maria Anna nimmt uns in ihrem Buch „Proud to be Sensibelchen“ mit auf ihrem Weg zu der Erkenntnis, dass sie (hoch-)sensibel ist und wie sie lernt damit umzugehen und es für sich zu nutzen.


Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern ein Merkmal der eigenen Persönlichkeit. Eine von fünf Personen ist hochsensibel, nimmt ihre Umwelt viel stärker war und reagiert stärker auf Reize aller Art. Es fehlt quasi eine Art „Filter“, sämtliche Reize strömen ungehindert auf sie ein.

Intensiver zu fühlen und wahrzunehmen, sich manches mehr zu Herzen zu nehmen und einfach mehr Zeit für sich zu brauchen. Anders zu sein. Erst als sie weiß, dass sie hochsensibel ist, kann sie die Dinge, auch aus der Vergangenheit, besser einordnen.
Doch der Weg zu dieser Erkenntnis war lang und hart und ist nicht zu Ende.
Ungeschönt erzählt Maria Anna von ihrer Burnout-Diagnose und der darauf folgenden Therapie, dem Versuch, zu früh wieder in den 9 to 5 Job zurückzukehren, ihren Zweifeln, aber auch von den schönen Dingen.
Sie beschäftigt sich mit dem Thema Hochsensibilität, liest von der amerikanischen Psychologin Elaine Aron und weiteren wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Maria Anna präsentiert uns hier keinen Ratgeber, sondern teilt mit uns ihren Weg und ihre Art sich mit der Hochsensibilität zu arrangieren und sie für sich zu nutzen. Mich hat sie dazu gebracht, mich selbst mehr zu reflektieren, hat mir Neues gezeigt und in manchen Erzählungen habe ich mich wiedergefunden. Unser Leben ist so facettenreich, wir alle empfinden anders und möchten ganz verschiedene Dinge erreichen im Leben. Auch lassen sich nicht alle hochsensiblen Menschen über einen Kamm scheren.
Wir sollten uns mehr auf uns besinnen und herausfinden, was für uns gut ist und uns so akzeptieren wie wir sind.
Vielleicht müssen wir alte Routinen und Muster durchbrechen und andere für uns etablieren. Das kann schwer sein, aber so wichtig.

Das Cover gefällt mir gut, ist schlicht, was zum Thema passt, weil es nicht reizüberflutend ist (meine Meinung) und das Foto von Maria Anna ist richtig schön.
Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse schafft sie so zu verpacken, dass es nicht nach Sachbuch klingt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

"Ich bemerkte, dass ich wirklich ein großes Maß an Ordnung brauch, und das kein Tick ist, sondern eine notwendige Struktur, damit in meinem Kopf kein Chaos entsteht."

S. 199 – KAPITEL 6: LEBEN 2.0

Bei diesem Satz fühlte ich mich irgendwie ertappt. Ich brauche Ordnung und Ruhe um mich herum, damit auch mein Geist zur Ruhe kommt. Ein Grund weshalb ich die meisten meiner Bücher weggegeben und die Regale aus dem Wohnzimmer anschließend verkauft habe. Zu viel Unruhe im Außen.

Ich folge der Autorin schon eine ganze Weile auf Instagram und auch ihrem Podcast, der von „Proud to be Sensibelchen“ zu „Vollkommen unperfekt“ umbenannt wurde. Denn Maria Anna hat sich weiterentwickelt.


Mit diesem Buch möchte sie allen, die (hoch-)sensibel sind, Mut machen sich auf den Weg zu machen ihre Sensibilität anzunehmen.


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Cover des Buches Proud to be Sensibelchen (ISBN: 9783499634376)Raktenwomans avatar

Rezension zu "Proud to be Sensibelchen" von Maria Anna Schwarzberg

Interessante Ansicht
Raktenwomanvor 2 Jahren

Ich bin kein Sensibelchen und daher hat mir das Buch sehr geholfen, Leute zu verstehen, die ganz einfach anders sind, als ich bin und jemals sein werden. Manchmal ist es mir aber doch zu sehr abgedriften in die Hyper-Sensibilität oder Wehleidigkeit. Das ist aber verzeihbar. Zu 100%. Daher 4 von 5 Rakten.

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Cover des Buches We are proud to be Sensibelchen (ISBN: 9783982047201)Bellchens avatar

Rezension zu "We are proud to be Sensibelchen" von Maria Anna Schwarzberg

Proud to be Sensibelchen - ein Selbstfindungsbuch
Bellchenvor 2 Jahren

Ich habe auf Instagram von „Proud to be sensibelchen“ gehört. Da ich gerne Bücher lese und weniger Podcast höre, dachte ich mir, dass ich erst einmal das Buch lese, bevor ich mit dem Podcast anfange. Jetzt, im Nachhinein, hätte ich wohl lieber zuerst mit dem Podcast angefangen.

Leider hat mir das Buch so gut wie gar nicht gefallen. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich durch den Titel und den Klappenext etwas vollkommen anderes erwartet hatte. Ich dachte, dass es vor allem um Sensibilität geht und wie die Autorin ihr Leben mit dieser Sensibilität meistert. Stattdessen wurde die Sensibilität nur in den ersten Seiten thematisiert.

Die Autorin beschreibt Ihr junges Leben, wie Sie mit 25 Burnout bekommen und danach wieder langsam zurück ins Leben gefunden hat. An sich eine schöne Geschichte, aber wo bleibt das Thema Sensibilität? Stattdessen werden verschiedene gesellschaftliche Probleme thematisiert (z.B. Coaching Szene, perfektes Leben auf Instagram) und gefühlt in jedem Kapitel wird dieselbe Aussage getroffen, dasselbe Fazit gezogen. In diesem Buch geht es mehr um Selbstfindung und den Weg zurück in ein „normales“ Leben.

An sich hätte ich kein Problem damit gehabt, aber leider habe ich gefühlt so gut wie nichts durch dieses Buch für mich mitnehmen können. Und möchte man nicht, wenn man ein solches Buch liest, gerne ein Aha-Erlebnis verspühren und das Gefühl haben, etwas dazugelernt zu haben?

Leider blieb das für mich bei diesem Buch aus, sodass ich das Buch leider nicht weiterempfehlen kann. Vielleicht werde ich es demnächst mal mit dem Podcast probieren.

Kommentare: 2
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