Luke Arnold

 3,8 Sterne bei 76 Bewertungen
Autor*in von Der letzte Held von Sunder City, Totengraben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Luke Arnold

Der australische Schauspieler Luke Arnold wurde in den letzten Jahren durch einprägsame Rollen wie Long John Silver in der mit einem Emmy ausgezeichnete Serie „Black Sails“ bekannt. Wenn er gerade nicht vor der Kamera steht, arbeitet er als Drehbuchautor, Regisseur und Schriftsteller und ist außerdem als Botschafter für „Save the Children Australia“ tätig. „Der letzte Held von Sunder City“ ist sein Debütroman.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Luke Arnold

Cover des Buches Der letzte Held von Sunder City (ISBN: 9783426526163)
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Rezension zu "Der letzte Held von Sunder City" von Luke Arnold

Der Klappentext hat mich gecatcht, die Story allerdings weniger.
Mottelchenvor 2 Monaten

Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, wie ich aufgrund der Inhaltsangabe dachte. Diese hat mich nämlich sehr angesprochen – eine Welt voller Magie, doch die Magie wurde ausgelöscht und das vom Protagonisten persönlich.
Der eigentliche Fall, dass Fetch einen verschwundenen Vampir suchen sollte, war spannend aufgebaut. Allerdings gab es zusätzlich zu dieser Hauptstory immer wieder kleine Exkurse zur Stadt sowie die Entstehungsgeschichten einiger Spezies, die in Sunder City leben. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, ich würde mit dem Fahrrad im Zick-Zack-Kurs von einem Punkt zum anderen fahren. Das war leider etwas anstrengend und hat die Story an einigen Stellen in die Länge gezogen und auch Fetch, der Protagonist und Anti-Held, war für mich nicht ganz greifbar.

Die Welt hat ihren eigenen Reiz, konnte mich aber leider nicht sonderlich gut erreichen. Spannender war für mich eher die Umsetzung, dass alle magischen Wesen durchaus noch existieren und teilweise große Schwierigkeiten haben, ihr Leben fortzuführen. Dennoch ist das Buch etwas für alle, die fantastische Bücher mit Krimisetting mögen.

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Cover des Buches Totengraben (ISBN: 9783426526170)
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Rezension zu "Totengraben" von Luke Arnold

Enttäuschend schwach erzählt
Klara_Hinterseervor 6 Monaten

Nachdem mich der erste Teil schon sehr enttäuscht hat, obwohl die Geschichte eigentlich ein riesiges Potential hätte, konnte ich mich kaum aufraffen, die Fortsetzung zu lesen. 

Die Story selbst ist unglaublich langweilig, es passiert kaum etwas, auch die Charaktere haben nicht an Tiefe oder Sympathie zugelegt. Fetch ist weder lustig, noch zynisch, noch irgendetwas anderes, dem man als Leser etwas abgewinnen könnte, er ist nicht mal wirklich unsympathisch.

Der Sprachstil ist wirklich schwach und teilweise auch fehlerhaft egal ob grammatikalisch oder auch Rechtschreibung - teilweise sind Sätze nicht zu Ende geführt.... 

Das Buch konnte mich oftmals keine ganze Seite lang fesseln und ich bin entweder abgedriftet oder wirklich oft einfach eingeschlafen. Als Vielleserin, ist "Toten Graben" für mich ein recht kurzes Buch und doch habe ich mich so langsam und zäh durchgequält wie ich es noch nie erlebt habe.

Erwartet habe ich mir zumindest eine solide kurzweilige Urban Fantasy Story für zwischendurch, die mich in etwa so gut unterhält wie Teil 1.

Leider wurde auch meine geringe Erwartungshaltung nicht erfüllt und sogar mit einem - für mich fürchterlich schlechten Ende - bestraft.



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Cover des Buches Der letzte Held von Sunder City (ISBN: 9783426526163)
M

Rezension zu "Der letzte Held von Sunder City" von Luke Arnold

Macht ungewohnt nachdenklich
Mudgevor 8 Monaten

Eigentlich klingt es nach "normaler" Fantasy: magische Wesen, Antihelden und auch Dystopien gibt es in diesem Genre zuhauf. Und nach jahrzehntelangem Fantasylesen sind mir die meisten Plots in diesem Genre zu platt. So wäre mir Fetch Philipps doch glatt entgangen, denn an der Oberfläche hat der Roman alles, was "herkömmliche" Fantasy auszeichnet. 

Da wäre Fetch Philipps, der unwahrscheinliche Held. 

Eine Welt am Abgrund, bevölkert von Vampiren, Elben, Drachen, Ogern, Zwergen und Menschen.

Das Rätsel um einen verschwundenen Vampir und ein vermisstes Sirenenmädchen. 

Doch das ist nicht alles. Im Laufe des Lesens entfaltet sich eine Welt, die bunt und detailliert mit ihrer eigenen Geschichte und Kultur aufwartet, und doch durch Verrat und Heimtücke zerstört worden ist. Ihre Bewohner kämpfen nun ums Überleben, die Zukunft oder träumen von der glorreichen Vergangenheit, manchmal gleichzeitig, wie Fetch Philipps. In dieser Geschichte ist nichts schwarz-weiß, es gibt kein Happy End, und Hoffnung wird auch als manchmal zerstörerisches Element entlarvt. 

Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von der Geschichte halten soll. Ob ich alles verstanden habe. Wie meine Meinung zu den Figuren und ihren Handlungen ist. Ist Fetch Philipps wirklich der letzte Held? Erholt sich seine Welt? Kann er sich anpassen? Was wäre gewesen, wenn er den alles entscheidenden Fehler nicht gemacht hätte? Muss es so kommen, wie es kam, wenn in einer derart diversen Welt eine Spezies so deutlich das Nachsehen hat? Gibt es Parallelen, wie wir Menschen - in dieser Welt nicht gerade im Nachteil - mit unserer Umgebung umgehen?

Wer Fantasy nicht nur wegen der Abenteuer und Magie liest, sondern auch, weil das Genre es manchmal leichter macht, out of the box zu denken, wird an diesem Buch hoffentlich genauso seine Freude haben wie ich.

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