Luc Ferry

 4,4 Sterne bei 54 Bewertungen

Lebenslauf von Luc Ferry

Luc Ferry, geboren 1951, hat Philosophie und Politische Wissenschaften studiert und als Universitätsprofessor an verschiedenen französischen Universitäten gelehrt. Von 2002 bis 2004 war er Erziehungsminister. Für seine über 20 Publikationen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Prix Médicis und dem Prix Jean-Jacques Rousseau. Luc Ferrys Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. In Deutschland wurde Ferry vor allem mit dem Bestseller "Leben lernen: Eine philosophische Gebrauchsanweisung" (Kunstmann 2007) bekannt.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Mythen der Antike: Dionysos (ISBN: 9783967922059)

Mythen der Antike: Dionysos

Erscheint am 23.02.2022 als Hardcover bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Mythen der Antike: Antigone (Graphic Novel) (ISBN: 9783958392946)

Mythen der Antike: Antigone (Graphic Novel)

 (4)
Neu erschienen am 15.12.2021 als Hardcover bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Mythen der Antike: Die Odyssee (Graphic Novel) (ISBN: 9783962194086)

Mythen der Antike: Die Odyssee (Graphic Novel)

 (3)
Neu erschienen am 15.12.2021 als Hardcover bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Mythen der Antike: Orpheus und Eurydike (ISBN: 9783967922042)

Mythen der Antike: Orpheus und Eurydike

 (1)
Neu erschienen am 15.12.2021 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Alle Bücher von Luc Ferry

Neue Rezensionen zu Luc Ferry

Cover des Buches Mythen der Antike: Eros & Psyche (Graphic Novel) (ISBN: 9783958392885)H

Rezension zu "Mythen der Antike: Eros & Psyche (Graphic Novel)" von Luc Ferry

Meine neue Lieblings Graphic Novel
halo123vor 2 Monaten

Inhalt: Psyche, die jüngste dreier Königstöchter, ist so schön, dass die Menschen sie wie eine Göttin verehren. Das weckt den Neid der Aphrodite, der Göttin der Schönheit, denn sie duldet keine Konkurrenz. Außer sich vor Zorn ruft sie ihren Sohn Eros zu sich und beauftragt ihn, Psyche in die Heirat mit einem bösartigen Dämonen zu zwingen. Doch als Eros die Prinzessin zum ersten Mal erblickt, kann er nicht anders, als sich in sie zu verlieben. Er missachtet den Befehl seiner göttlichen Mutter und entführt Psyche, um ihre Schönheit für sich zu behalten. Doch welche Konsequenzen wird dieser Ungehorsam haben?


Meine MEinung: Dies ist vermutlich einer meiner Lieblingsbänder der Reihe. Die Geschichte, die Charaktere und die Zeichnungen. Einfach alles ist perfekt. 

Die Liebesdarstellung zwischen Psyche und Eros fand ich sehr gut gelungen, nur hätte ich mir gewünscht, dass der Teil mit den beiden etwas länger gewesen wäre, da die Vorgeschichte auch schon ein gutes Stück einnimmt. Aber das ist auch nichts zum meckern.

Dass Aphrodite und Psyche so ähnlich gezeichnet wurde, fand ich einerseits schon ironisch (da es Aphrodite ja als Kompliment ansehen sollte). Doch dies zeigt auch dass die Götter ihre negativen Attribute haben. 

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Cover des Buches Mythen der Antike: Eros & Psyche (Graphic Novel) (ISBN: 9783958392885)A

Rezension zu "Mythen der Antike: Eros & Psyche (Graphic Novel)" von Luc Ferry

maßlos begeistert
Aksivor 2 Monaten

Jeder Band der »Mythen der Antike«-Reihe aus dem Splitter-Verlag behandelt einen griechischen Mythos. Im elften Band »Mythen der Antike: Eros & Psyche« geht es um den Liebesgott Eros und die schöne Prinzessin Psyche. Ihre Geschichte beginnt, als Aphrodite (Göttin der Liebe, Begierde und Schönheit) auf Psyche eifersüchtig wird. Entworfen und geschrieben wurde der Comic von Luc Ferry. Das Szenario lieferte Clotilde Bruneau. Die Zeichnungen stammen von Diego Oddi.

Obwohl Aphrodite eine Göttin ist und es nicht nötig hat, sich von irgendjemanden bedroht zu fühlen, betrachtet sie Psyche als ihre Rivalin. Die sterbliche Prinzessin ist nämlich so schön, dass sie oft mit Aphrodite verglichen wird. Genau das passt Aphrodite nicht, deshalb will sie Psyche Schaden hinzufügen. An dieser Stelle kommt Eros ins Spiel. Er soll dafür sorgen, dass Psyche sich in die hässlichste und abartigste Kreatur verliebt, die es gibt. Auf diese Weise will Aphrodite die schöne Psyche bloßstellen. Doch ihr Plan geht daneben, denn als Eros Psyche zum ersten Mal sieht, verliebt er sich in sie und zieht damit Aphrodites Zorn auf sich.

Außer Eros, Psyche und Aphrodite kommen weitere bekannte Figuren aus der griechischen Mythologie vor - zum Beispiel: Poros (Gottes des Reichtums und des Überflusses), Okeanide Metis (Scharfsinn, Wissen), Penia (Göttin der Armut), Zeus (der oberste Gott), Zephyr (der Westwind), Hades (Gott der Unterwelt) und seine Frau Persephone (Göttin der Unterwelt und Fruchtbarkeit).

Das Trio Ferry, Bruneau und Oddi konnte mich bereits in »Mythen der Antike: Die Odyssee« beeindrucken. Auch wenn sich viele weibliche Gesichter ähnlich sehen, bin ich dennoch begeistert von dem Artwork. Die hellen und farbenfrohen Zeichnungen passen perfekt zum Setting. Wer mehr Infomaterial zu Eros‘ und Psyches Geschichte braucht, wird am Ende des Comics fündig, denn dort ist ein informativer Ergänzungsteil vorhanden, der alle übrig gebliebene Fragen klären dürfte.


Fazit

»Eros & Psyche« ist ein weiterer Band aus der »Mythen der Antike«-Reihe, der mich maßlos begeistert hat. Ich freue mich schon auf weitere Bände!

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Cover des Buches Mythen der Antike: Eros & Psyche (Graphic Novel) (ISBN: 9783958392885)B

Rezension zu "Mythen der Antike: Eros & Psyche (Graphic Novel)" von Luc Ferry

Eine mytische Legende die einem Märchen gleichkommt.
Belladonnavor 2 Monaten

Meine Meinung

In dieser weiteren Ausgabe aus der Reihe »Mythen der Antike« erzählten Luc Ferry & Clotilde Bruneau die Geschichte des Gottes Eros und der wunderschönen Sterblichen Psyche und haben sich für die künstlerische Arbeit Diego Oddi ins Boot geholt, der bereits »Ödipus« illustrierte.

Beginnend bei der Geburtsparty Aphrodites, der Göttin der Schönheit, Begierde und Fortpflanzung, wird passenderweise Eros, der Gott der Liebe gezeugt. Abhängig vom jeweiligen Erzähler sind in der griechischen Mythologie unterschiedliche Eltern benannt, in diesem Comic wird auf die Fassung von Platon zurückgegriffen, bei der der listige und erfindungsreiche Poros und die ärmliche Penia diese Rolle einnehmen.

Aphrodite entgeht nicht die Begabung von Eros, der sein Ziel immer findet, egal was er jagt und erkennt darin einen Wert für sich. So nimmt sich Aphrodite den jungen Eros unter die Fittiche und spannt ihn immer wieder für ihre Zwecke ein.

Als die ungebührliche Schönheit der sterblichen Königstochter Psyche den Neid Aphrodites wecken, schickt sie Eros aus, um Psyche an ein Monster zu vermählen. Doch Eros verliebt sich in die junge Frau und bringt sie mithilfe des Westwindes Zephyros in seinen Palast, wo sie sich des Nachts vereinigen. Sein Antlitz hält er vor Psyche jedoch geheim, sodass diese von Neugier und ihren missgünstigen und von Neid zerfressenen Schwestern getrieben, herausfinden will, wer ihr Liebhaber tatsächlich ist.

Psyche erkennt bei ihrem Vorhaben im Kerzenschein Eros, welcher sich verraten fühlt und sie daraufhin verstößt. Doch ihre Liebe ist so groß, dass sie alles dafür tun würde, um ihren Liebsten zurückzuerobern. Aphrodite legt ihr mehrere Herausforderungen auf, bei deren Bestehen sie ihre Liebe zu Eros unter Beweis stellen und das Ansehen von Aphrodite gewinnen kann.

Die Geschichte von »Eros & Psyche« kommt einem antiken Märchen gleich, dem ein philosophischer Gedanke zugrunde liegt, der im ausführlichen Anhangmaterial von Luc Ferry leicht verständlich erklärt wird. Ich finde es grandios, wie die Erzählung dadurch an Tiefe gewinnt und bin mal wieder begeistert von dieser großartigen Comicausgabe. So macht Mythologie Spaß!

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und eignet sich daher perfekt für Comic-Einsteiger, die sich für die Legenden der Götter und deren Hintergründe interessieren.

Ein klarer Pluspunkt ist auch das herrliche Artwork von Diego Oddi, das mit einer klaren Linienführung und einer ansprechenden Koloration den märchenhaften Charakter der Geschichte unterstreicht.

Fazit

Schönheit, Neid und Missgunst verpackt zu dem göttlichen Märchen von »Eros & Psyche« deren Liebe und Leidenschaft stärker ist als alles andere.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 27.09.2021

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