Levi Pinfold

 4,6 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Grünling, Der Schwarze Hund und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Levi Pinfold

Levi Pinfold glaubt, dass er selbst einmal einen Schwarzen Hund gesehen hatte. Es könnte aber auch ein Panther gewesen sein. „Der schwarze Hund“ ist sein zweites Bilderbuch, für das er 2013 die renommierte CILIP Kate Greenaway Medal verliehen bekam. Mit seinem ersten Titel „The Django“, wurde er in Großbritannien als Bester Newcomer-Illustrator ausgezeichnet. Levi Pinfold wohnt mit seiner Freundin und seiner Eidechse Howard in Brisbane, Australien. Er mag Musik, Motorräder, Bäume und Katzen und versucht sich in seiner Freizeit als Gemüsegärtner.

Alle Bücher von Levi Pinfold

Cover des Buches Der letzte Bär (ISBN: 9783968260143)

Der letzte Bär

 (20)
Erschienen am 19.10.2022
Cover des Buches Grünling (ISBN: 9783942787680)

Grünling

 (6)
Erschienen am 25.08.2015
Cover des Buches Der Schwarze Hund (ISBN: 9783941787865)

Der Schwarze Hund

 (5)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Paradise Sands (ISBN: 9783964281562)

Paradise Sands

 (1)
Erschienen am 01.09.2022
Cover des Buches Der letzte Bär (ISBN: 9783965392755)

Der letzte Bär

 (1)
Erschienen am 12.10.2022
Cover des Buches Black Dog (ISBN: 9781848777484)

Black Dog

 (1)
Erschienen am 01.08.2012

Neue Rezensionen zu Levi Pinfold

Cover des Buches Der letzte Bär (ISBN: 9783965392755)
a_different_look_at_the_books avatar

Rezension zu "Der letzte Bär" von Hannah Gold

✎ Hannah Gold - Der letzte Bär
a_different_look_at_the_bookvor 14 Tagen

Im Vorfeld habe ich viel über dieses (Hör)Buch gelesen. Es gab einige begeisterte Rezensionen, sodass ich mich dazu verleiten ließ, es ebenfalls anzuhören. Ich weiß nicht, ob es an meinem Alter liegt, dass ich es nicht so ernst nehmen kann, was April dort erlebt hat. Auf alle Fälle bin ich sehr zwiegespalten, was ich von der Geschichte halten soll ...

Lisa Hagmeister macht ihren Job als Sprecherin toll. Sie verleiht April eine sanfte und gefühlvolle Stimme. Schon allein das macht diesen Kinderroman zu einem Hörerlebnis.

Hannah Gold hat ein Buch geschrieben, welches zum Nachdenken anregen soll und auch wird. Und trotzdem ist es mir an einigen Stellen zu dick aufgetragen.
Klar ist es eine fiktive Geschichte und man muss hier und dort ein Auge zudrücken. Doch dass ein Eisbär von Keksen und Erdnussbutter wieder aufgepäppelt wird, wo sie doch auf eine Versorgung mit Fleisch angewiesen sind, ist nur eine von manchen Begebenheiten, die ein wenig an der Realität vorbeischlittern.

Ansonsten gibt die Erzählung auf sehr eindringliche Art und Weise wieder, was genau mit unserer Erde passiert, was der Klimawandel anrichtet und wer - nämlich ALLE (!!!) - etwas dagegen tun kann.

©2023 a_different_look_at_the_book

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Cover des Buches Der letzte Bär (ISBN: 9783968260143)
Lena_Sophies avatar

Rezension zu "Der letzte Bär" von Hannah Gold

Schönes Buch, kleine Schwächen
Lena_Sophievor 2 Monaten

Klimawandel geht uns alle an. So viel sollte uns über die letzten Jahre klargeworden sein und wer seine Kinder mithilfe einer abenteuerlichen Geschichte an dieses Thema heranführen will, kann es auf einzigartige Weise mit Bär und April tun.


April ist ein besonderes Mädchen und das sage ich nicht nur, weil es beinahe schon zur typischen Charakterisierung einer Protagonistin gehört. Sie IST besonders, denn sie hat eine tiefe Verbindung zu Tieren, die man sich als Lesende erst einmal richtig begreiflich machen muss. Es geht über das bloße „Tiere können sie einfach gut leiden“ hinaus, da ist dieses Ur-Verständnis in ihr für das, was die Tiere wollen, denken und fühlen. Das zu lesen war stellenweise wirklich berührend, weil die Autorin es geschafft hat, die Beziehung von April zu unseren tierischen Mitbewohnern förmlich greifbar zu machen.


Dadurch, dass der Eisbär, den April trifft, von ihr immer so genau unter die Lupe genommen wird, weiß man auch viel über seine Gefühle und Hintergründe, man lernt ihn beinahe so gut kennen wie die menschlichen Figuren. Das war einerseits spannend zu sehen, andererseits wurde mir Bär, wie April ihn nennt, teils zu stark vermenschlicht. Natürlich ist das ein fiktionales Werk und dass April eine besondere Verbindung zu Bär hat, ist der Kern des Ganzen. Aber dennoch hätte ich mir gewünscht, dass hier und da mehr von der Unberechenbarkeit eines wilden Tieres durchkommt.


Auch Aprils Alltag auf der Bäreninsel sowie ihre Beziehung zu ihrem Vater sind geprägt von Details, die ich leider manchmal nicht ganz habe gutheißen können. Auch hier wieder: Ich verstehe, dass es geschichtlich alles so Sinn ergeben hat und gewollt war. Aber was das Mädchen alles erlebt hat, würde vermutlich jedem verantwortungsvollen Erwachsenen im Hinblick auf die eigenen Kinder die Haare zu Berge stehen lassen. An den Stellen muss man die Realität dann einfach mal beiseite legen und sich auf das Geschehen einlassen, es so nehmen wie es ist, dann bekommt man eine Abenteuergeschichte mit einer Freundschaft, die ans Herz geht und sämtliche Grenzen überwindet, und dazu noch einen Appell für mehr Klimaschutz inne hat.


Mein Fazit:
Das erste Drittel war stark, dann verlor das Buch mich leider stellenweise etwas. Dennoch empfinde ich die Geschichte und vor allem die Message dahinter als sehr wichtig und kann sie allen Kinderbuchlesenden sehr ans Herz legen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. 

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Cover des Buches Der letzte Bär (ISBN: 9783968260143)
M

Rezension zu "Der letzte Bär" von Hannah Gold

Zauberhaft
MP42vor 2 Monaten

Als Aprils Vater einen sechsmonatigen beruflichen Aufenthalt in einer Forschungsstation auf einer einsamen Insel im Nordpolarmeer zugeteilt bekommt, ist April begeistert, denn sie darf ihren Vater begleiten und hofft, dass sich die beiden in der langen, nur zu zweit zu verbringenden Zeit endlich wieder näherkommen werden. In dieser Hinsicht jedoch entpuppt sich die Reise als Enttäuschung und April beginnt, die Bäreninsel auf eigene Faust zu erkunden. Obwohl es gemeinhin als unmöglich angesehen wird, trifft April bei ihren Erkundungen auf einen Eisbären und freundet sich mit ihm an.

Einfühlsam und voller Poesie erzählt die Autorin die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Natürlich sollte man diesen Teil der Erzählung nicht zu ernst nehmen, denn Eisbären sind nun mal große, gefährliche Raubtiere. Unbedingt ernst genommen werden sollte jedoch die im Buch verarbeitete Thematik des Klimawandels und des Rückgangs des Polareises. Wie kommt ein Eisbär auf die Bäreninsel, wenn es doch kein Eis gibt, um darüberzuwandern, und die Strecke zum Schwimmen viel zu weit ist? Die Auflösung dieses „Rätsels“ fand ich sehr eindrücklich.

„Der letzte Bär“ ist eine wunderbare Geschichte, die den Lesenden sofort in ihren Bann zieht und zu Recht verzaubert. Gleichzeitig ist sie ein eindrückliches Plädoyer für den Umweltschutz und man möchte gemeinsam mit April anbrüllen gegen die Ungerechtigkeit auf dieser Welt. Zugleich kämpft April darum, endlich wieder von ihrem Vater gesehen zu werden. Seit dem Tod von Aprils Mutter war er in seiner Trauer gefangen und hat sich mehr oder weniger in seiner Arbeit vergraben. Erst als die Zeit auf der Bäreninsel beinahe abgelaufen ist und April eine dramatische Entscheidung trifft, die Bärs Leben grundlegend verändern soll, finden die beiden wieder zusammen.

Fazit: Eine zauberhafte Erzählung mit einer sehr eigenständigen, selbstbewussten Protagonistin, einer gefühlvollen Freundschaft mit einem majestätischen Eisbären sowie einem starken Plädoyer für den Kampf gegen die Klimaerwärmung. Sehr zu empfehlen für alle ab 9, die Abenteuer und Freiheit, aber auch außergewöhnliche Freundschaften lieben.

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Gespräche aus der Community

Wenn nicht wir für den Arterhalt kämpfen, wer dann?

Bewerbt Euch jetzt für das Kinderbuch "Der letzte Bär" von Hannah Gold und erlebt ein unwiderstehliches Abenteuer mit einem Herzen so groß wie das eines Bären.

Wir vergeben für diese Kinderbuchleserunde ab 10 Jahren insgesamt 20 Rezensionsexemplare und freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Wenn nicht wir für den Arterhalt kämpfen, wer dann?

Fühlt Ihr Euch auch manchmal machtlos?

Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zu einer neuen Kinderbuch-Leserunde. Diesmal stellen wir Euch den neuen Titel "Der letzte Bär" von Hannah Gold vor. Erlebt die Abenteuergeschichte von April und dem letzten Bären, eine Geschichte für Tierfreund*innen, Umwelt- und Eisbärenschützer*innen und wunderschön illustriert von Levi Pinfold.

Für dieses Kinderbuch ab 10 Jahren suchen wir interessierte Leser, die Lust haben, das Buch Mitte Oktober in einer gemeinsamen Leserunde zu lesen und anschließend zu rezensieren (Lovelybooks und Amazon). Hierfür vergeben wir insgesamt 20 Rezensionsexemplare in Print.

Bewerbungsfrage: Eure Tipps: Was könnte jeder tun zum Arterhalt und Tierschutz? Wie könnte man das mehr fördern?

Auf der Bäreninsel gibt es keine Eisbären mehr. Zumindest erzählt Aprils Vater ihr das, als seine wissenschaftlichen Forschungen sie für sechs Monate zu diesem abgelegenen arktischen Außenposten führen. Doch in einer endlosen Sommernacht begegnet April einem Eisbären. Er ist fast verhungert, einsam und weit von zu Hause entfernt. Fest entschlossen, ihn zu retten, beginnt April die wichtigste Reise ihres Lebens ... Diese bewegende Geschichte zeigt, dass niemand zu jung oder zu unbedeutend ist, etwas zu bewirken. Der letzte Bär ist ein Fest der Liebe zwischen einem Kind und einem Tier, ein Schlachtruf für unsere Welt.

Leserinnen und Leser mit eigenem Buch sind herzlich eingeladen, unsere Leserunde aktiv zu begleiten. Wir freuen uns auf Euch!

147 BeiträgeVerlosung beendet
Lena_Sophies avatar
Letzter Beitrag von  Lena_Sophievor 2 Monaten

Meine Bewertung ist auch endlich fertig!
https://www.lovelybooks.de/autor/Hannah-Gold/Der-letzte-B%C3%A4r-4754502318-w/rezension/7721116067/

Auf Amazon warte ich noch auf Freischaltung, wie immer, ist aber schon eingereicht.

Zusätzliche Informationen

Levi Pinfold im Netz:

Community-Statistik

in 53 Bibliotheken

auf 20 Merkzettel

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