Kiley Reid

 4 Sterne bei 66 Bewertungen
Autor von Such a Fun Age, Such a Fun Age und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kiley Reid

Kiley Reid, 1987 geboren, nahm am Truman Capote Fellowship teil und unterrichtete Creative Writing. Ihre Erzählungen wurden in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. Sie lebt in Philadelphia.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Kiley Reid

Cover des Buches Such a Fun Age (ISBN: 9783550201240)

Such a Fun Age

 (48)
Erschienen am 03.05.2021
Cover des Buches Such a Fun Age (ISBN: 9783548065984)

Such a Fun Age

 (0)
Erschienen am 27.05.2022
Cover des Buches Such a Fun Age (ISBN: 9783844927016)

Such a Fun Age

 (1)
Erschienen am 03.05.2021
Cover des Buches Such a Fun Age (ISBN: 9780525541905)

Such a Fun Age

 (13)
Erschienen am 31.12.2019
Cover des Buches Such a Fun Age (ISBN: B07RFPCZHN)

Such a Fun Age

 (1)
Erschienen am 31.12.2019

Neue Rezensionen zu Kiley Reid

Cover des Buches Such a Fun Age (ISBN: 9783550201240)FerrAbbss avatar

Rezension zu "Such a Fun Age" von Kiley Reid

Diese Frau...
FerrAbbsvor 6 Monaten

Ein vielschichtiges Werk mit moderne, schwierige Probleme anspricht: Rassismus, Dating, Selbstwahrnehmung, Mutterschaft, Karriere, Vorurteile und festgesetzte finanzielle Nachteile der Gesellschaft, Perspektivlosigkeit und Träume. Manche Probleme schockieren mit realitätsnähe! Es ist unglaublich wie viele Probleme und Verwebungen in diesem Buch leichtfüßig und verständlich um die Ecke kommen und den Leser einnehmen. Neben Schock, Emanzipation und Emotion liegen hier die realen Probleme Erwachsener Menschen offen. Ein offenes Buffet für Klassenprobleme und gesellschaftlichen Tücken. Empfehlenswert für Menschen die beim Lesen Mitfühlen, Neuorientierung der Vorurteile gegenüber "white-people" und Aggressionen erleben wollen.

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Cover des Buches Such a Fun Age (ISBN: 9783550201240)heyannis avatar

Rezension zu "Such a Fun Age" von Kiley Reid

Wichtig!
heyannivor 8 Monaten

Kiley Reid erzählt in einem sehr ruhigen Stil eine Geschichte, die eigentlich leicht vor sich hin plätschert, mich aber tief in mir drin immer wieder stark beunruhigt hat - was für ein Buch!
Emira, eine junge schwarze Frau, arbeitet als Babysitterin für eine reiche, weiße Familie, und wird, als sie spät abends mit der 3-jährigen Briar im Supermarkt ist, für eine Kindesentführerin gehalten. Von da an entwickelt sich die Beziehung zwischen Emira und Alix, Briars Mutter, in eine neue Richtung.
In diesem Buch gibt es keine Figur, die Gut oder Böse ist - sie alle versuchen, mit ihren Handlungen alles richtig zu machen und liegen immer wieder so weit daneben, dass es beim Lesen schmerzte, ihnen dabei zuzusehen, wie sie einen falschen Fokus setzten. Dabei ist Emira eine beeindruckende Figur, vielleicht eine der besten Frauenfiguren, die ich seit langem gelesen habe. Immer wieder gibt es mehr Hintergrundgeschichten und Details über die Figuren, als die Situation vielleicht verlangen würde - doch am Ende führt Kiley Reid die Fäden zusammen und zeigt eine echte Geschichte, deren Ende nur vielleicht etwas zu abrupt kam.

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Cover des Buches Such a Fun Age (ISBN: 9783550201240)J

Rezension zu "Such a Fun Age" von Kiley Reid

spannend und lebendig
Johann_Baiervor 8 Monaten

Wir bekommen durch den Roman einen Einblick in den Alltag einer schwarzen Baby-Sitterin in einem weißen, wohlhabenden Haushalt an der Ostküste der USA – mit engagierter, berufstätiger Mutter, die Hillary Clinton unterstützt. Wir lernen die verrückte Situation kennen, dass Mütter – besonders, wenn sie im Home-Office arbeiten – das Kindermädchen häufiger sehen als ihren Mann oder ihre Freundinnen. Manche machen sogar das Kindermädchen zur ‚besten Freundin‘, obwohl sie gleichzeitig Arbeitgeberin und weisungsbefugt bleiben.

Parallel dazu lernen wir eine Clique schwarzer College-Absolventen kennen, die versuchen, sich mit prekären Jobs ihren ersten Lebensunterhalt zu verdienen, knapp oberhalb der Armutsgrenze.

Ein Thema, das sich durch den Roman zieht, ist der subtile Alltagsrassismus, den es auch in liberalen Haushalten gibt, die sich bemühen, nicht rassistisch zu sein.

Das ist das soziale Umfeld für eine komplexe Geschichte, die 2015/2016 spielt, abgesehen von einem Rückblick in die High-School-Zeit 13 Jahre zuvor. Die Autorin kennt dieses Umfeld sehr gut, weil sie selbst 6 Jahre als schwarze Baby-Sitterin in weißen Haushalten gearbeitet hat.

Die modernen I+K-Technologien spielen eine große Rolle, die Handlung wäre ohne die Erfindung des Smartphones nicht möglich. Es ist vielleicht einer der ersten Smartphone-Romane der Literaturgeschichte.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der schwarzen Baby-Sitterin Emira und der weißen Mutter Alex erzählt. Zu Beginn wird Emira, spät abends unterwegs mit dem weißen Kind, der Kindesentführung beschuldigt. Kaum hat sich die Aufregung über den Vorfall gelegt, stellt sich heraus, dass Emiras weißer Freund der erste Freund und spätere Feind von Alex war – 13 Jahre zuvor in Alex High-School-Zeit. Die Beziehungen in Alex‘ Haushalt werden kompliziert. Kann diese Konstellation fortbestehen? Diese Frage hält die Spannung im zweiten Teil des Romans aufrecht.

Es geht u.a. um die Beziehung zwischen Schwarz und Weiß, es handelt sich aber nicht um eine Schwarzweißmalerei, beide Hauptfiguren werden sehr verständnisvoll, nachvollziehbar dargestellt. Am Schluss gibt es ein oder zwei Wendungen, deren Plausibilität nach meinem Geschmack etwas unzureichend ist.

Insgesamt eine spannende Geschichte mit Reality Touch – was es so vermutlich selten zu lesen gibt.

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