Kerstin Gulden

 4,1 Sterne bei 92 Bewertungen
Autor von Fair Play, Fair Play und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kerstin Gulden

Kerstin Gulden hat in Tübingen, München und London Literatur, Philosophie und Kommunikation studiert. Seitdem hat sie in London, München und Brüssel gearbeitet, unter anderem als Pressesprecherin und in der Kulturförderung. Mehrere Jahre war sie in der Jury des Literaturpreises der deutschen Wirtschaft. Ihr Jugendbuchdebüt «Fair Play» wurde mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Gifted (ISBN: 9783499008443)

Gifted

 (1)
Neu erschienen am 13.09.2022 als Gebundenes Buch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Kerstin Gulden

Cover des Buches Fair Play (ISBN: 9783499006289)

Fair Play

 (81)
Erschienen am 23.03.2021
Cover des Buches Gifted (ISBN: 9783499008443)

Gifted

 (1)
Erschienen am 13.09.2022
Cover des Buches Fair Play (ISBN: 9783844541892)

Fair Play

 (10)
Erschienen am 22.03.2021

Neue Rezensionen zu Kerstin Gulden

Cover des Buches Gifted (ISBN: 9783499008443)Toxicass avatar

Rezension zu "Gifted" von Kerstin Gulden

Faszinierende Welt, offene Fragen
Toxicasvor 12 Tagen

Wo seht ihr euch in 10 Jahren? Habt ihr euch darüber schon mal Gedanken gemacht?

Ich mag generell Dystopien mit einem Hauch Fantasy. Daher war ich wirklich gespannt auf das Buch selbst und natürlich auf die Umsetzung. Jedoch habe ich sehr schwer in das reingefunden. Der Schreibstil war arg gewöhnungsbedürftig. Verschachtelte und zum Teil wirre Sätze, die Erklärungen der dystopischen Welt waren mehr als dürftig, und ich habe wirklich lange gebraucht, um mich zurechtzufinden. Gerade bei Dystopien, die auch noch Fantasy beinhalten, muss der Autor / die Autorin viel und gut erklären können. Ansonsten fällt es vielen schwer, wie mir, inhaltlich Fuß zu fassen.

Ich möchte gern mit einem Zitat fortfahren: „Der soziale Druck ist effektiver, als es ein Strafsystem je sein könnte.“ (Seite 11)

Die Welt, in der wir uns befinden, ist aufgeteilt in sogenannte Nons und Shaper. Nons sind die Unterliga, dürfen nichts, können nichts, könnten Glück haben und vielleicht aufsteigen, wenn sich bei ihnen die magische Gabe zeigt und sie Leistung bringen. Shaper besitzen die Gabe (Magie) von Geburt an, haben ein privilegiertes Leben, dürfen mehr und nehmen sich auch mehr heraus. Die Welt gespalten in zwei Schichten. Das führt natürlich hin und wieder zu Streit, gerade unter Freunden, vor allem wenn einer zum Shaper aufsteigt, der andere jedoch nicht.

Die Geschichte war dadurch interessant und wirkte klug konzipiert. Mich konnte diese Welt wirklich faszinieren, auch wenn ich mir hin und wieder mehr Details gewünscht hätte. Es blieben einfach zu viele Fragen offen. Ich hoffe ja, dass noch ein paar davon im zweiten Band geklärt werden.

Die Charaktere fand ich richtig liebevoll gestaltet, sie kamen authentisch und echt rüber. Auf der einen Seite haben wir Pear, systemtreu, eine Nons. Auf der anderen Seite Balthazaar, Waise, steigt zum Shaper auf. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein, aber genau deshalb ist ihre freundschaftliche Beziehung auch so einzigartig. In Balthazaars Nähe kommt Pear aus ihrem Schneckenhaus raus und bricht sogar mit den Regeln des Systems. Daher ist es auch für sie äußerst schwer gewesen, als sie erfahren hat, dass Balthazaar ein Shaper ist und sie nicht. Beide wachsen nach und nach an ihren Aufgaben und entwickeln sich weiter. Das mag ich an Protagonisten immer sehr gern. Ansonsten wäre es auch langweilig.

Fazit: Trotz einiger Startschwierigkeiten habe ich noch sehr gut in die Dystopie reingefunden und konnte sie genießen. Hin und wieder hätte ich mir an einigen Stellen mehr Ausarbeitung gewünscht und hoffe, dass dies im nächsten Band besser umgesetzt wird. Ich empfehle das Buch gern an diejenigen weiter, die etwas Leichtes für Zwischendurch lesen möchten und Dystopien gegenüber aufgeschlossen sind.

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Cover des Buches Fair Play (ISBN: 9783499006289)HeleneNoemis avatar

Rezension zu "Fair Play" von Kerstin Gulden

Leider hat es mir nicht so gut gefallen
HeleneNoemivor 2 Monaten

Die Schüler Elodie, Max, Leonard und Kera sollen die Schule bei einem Wettbewerb zur Verbesserung der Umwelt vertreten. Dazu erstellen sie eine App, die aufzeichnet, wie viel man verbraucht. Jeder muss sein Limit einhalten, damit das gemeinsame Konto grün bleibt.


Der Anfang hat mir eigentlich ganz gut gefallen, weil das erste Kapitel neugierig auf die Geschichte gemacht hat und das Buch gut leserlich geschrieben war. Leider gab es dann ein paar Stellen die langweilig und nicht nachvollziehbar waren. 


Schade war auch, dass der spannende Untertitel "Spiel mit, sonst verlierst du alles" sehr wenig mit der Geschichte zusammenhängt.


Das Ende hat mich dann leider auch sehr enttäuscht, weil ich es zu weit hergeholt und nicht nachvollziehbar fand.


Dennoch gibt es in dem Buch eine wichtige Botschaft und ich habe trotzdem viel dazu gelernt. 

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Cover des Buches Fair Play (ISBN: 9783844541892)S

Rezension zu "Fair Play" von Kerstin Gulden

Eine App um nachhaltiger zu leben?
Sementhenvor 6 Monaten

Das Hörbuch zu Fair Play ist packend und mitreißend erzählt, die verschiedenen Sprecher passen sehr gut zu den verschiedenen Rollen der Schüler. Diese sind zwar klischeehaft gewählt, aber zeigen dadurch gut die unterschiedlichen Standpunkte. Wir haben den unbeliebten Computernerd, der die App programmiert, die Influencerin die mit perfektem Beispiel voran geht und andere mitreißen kann, den kreativen beliebten Klassenclown der zugleich gegen die App rebelliert und die dem Umweltschutzverschriebene App-Ideengeberin, die sich seit Jahren politisch engagiert. Ein eher ungleiches Team, aber zusammen schaffen sie es die App FairPlay zu entwickeln und mit ihr zu leben.

Ich war Anfangs beunruhigt, dass die Geschichte den Umweltschutzaspekt negativ darstellen würde, aber das passierte nicht.
Das Ziel der App und des Schulwettbewerbes wurde von (fast) allen stets als positiv und erreichenswert betrachtet. Jegliche negative Handlungen passierten, wenn dann aus anderen eigennützigen Gründen.

Allerdings war mir das Ende etwas zu dramatisch aufgezogen und ich fand dann auch nicht mehr alles nachvollziehbar. Und auch wie die App genau alles berechnet und kontrolliert ist wohl etwas Zukunftsmusik, aber wenn man diese Punkte hinnimmt, ist es eine solide Story mit einigem Drama. Da mir das nicht so sehr zusagte, gibt es von mir 3,5/5 Sternen.

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