Kerstin Ehmer

 4,3 Sterne bei 83 Bewertungen
Autor von Der weiße Affe, Die schwarze Fee und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kerstin Ehmer

Kerstin Ehmer arbeitete viele Jahre als Mode- und Porträtfotografin. Seit sechzehn Jahren betreibt sie mit ihrem Mann die legendäre Victoria Bar in Berlin. Sie verfasste das Buch »Die Schule der Trunkenheit«, das sich zu einem Longseller entwickelte. 2017 erschien mit »Der weiße Affe« ihr erster Kriminalroman und ihr erster Fall mit Kommissar Spiro.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der blonde Hund (ISBN: 9783865328052)

Der blonde Hund

Neu erschienen am 06.04.2022 als Hörbuch bei Pendragon.

Alle Bücher von Kerstin Ehmer

Cover des Buches Der weiße Affe (ISBN: 9783865325846)

Der weiße Affe

 (39)
Erschienen am 30.08.2017
Cover des Buches Die schwarze Fee (ISBN: 9783865326560)

Die schwarze Fee

 (20)
Erschienen am 07.08.2019
Cover des Buches Der blonde Hund (ISBN: 9783865327635)

Der blonde Hund

 (19)
Erschienen am 16.02.2022
Cover des Buches Die neue F-Klasse (ISBN: 9783492250856)

Die neue F-Klasse

 (12)
Erschienen am 01.12.2007
Cover des Buches Die Schule der Trunkenheit (ISBN: 9783849303235)

Die Schule der Trunkenheit

 (1)
Erschienen am 09.09.2013
Cover des Buches Die Schule der Trunkenheit (ISBN: 9783957323132)

Die Schule der Trunkenheit

 (0)
Erschienen am 30.04.2018
Cover des Buches Die Schule der Trunkenheit (ISBN: 9783957325181)

Die Schule der Trunkenheit

 (0)
Erschienen am 15.02.2022
Cover des Buches Der blonde Hund (ISBN: 9783865328052)

Der blonde Hund

 (0)
Erschienen am 06.04.2022

Neue Rezensionen zu Kerstin Ehmer

Cover des Buches Der blonde Hund (ISBN: 9783865327635)M

Rezension zu "Der blonde Hund" von Kerstin Ehmer

Der dritte Fall für Kommissar Spiro
Maddinliestvor 15 Tagen

Im November 1925 wird in Berlin die Leiche eines Journalisten aus einem Kanal gezogen. Das Opfer war dem aufkommenden Nationalsozialismus zugewandt, so dass Kommissar Spiro stets damit rechnen muss, den Fall an die Politischen abgeben zu müssen. Nichts desto trotz begibt er sich auf die Spurensuche und stößt dabei auf die gehobenen Kreise, die ebenfalls einer völkischen Ausrichtung in der Gesellschaft zugewandt sind. Ist hier das Motiv für die Tat zu suchen? Wurde der Journalist zu gefährlich für die Gemeinschaft? Oder muss die Tat eher mit dem persönlichen Umfeld des Opfers in Verbindung gebracht werden? Für Spiro ein kniffliger und äußerst brisanter Fall...

Die Autorin Kerstin Ehmer konnte mich bereits mit den ersten beiden Teilen der Reihe um den sympathischen und vom Krieg gezeichneten Ermittler Ariel Spiro begeistern, so dass ich mit viel Vorfreude und einer entsprechend hohen Erwartungshaltung in den neuen Fall gestartet bin. Kerstin Ehmer erzählt die Geschichte in dem gewohnt temperamentvollen und sehr wortgewandten Schreibstil, der mir die damalige Zeit lebendig vor Augen führt. Der Spannungsbogen wird mit dem Tod des Journalisten direkt zu Beginn des Buches auf dem klassischen Weg aufgebaut und über die Ermittlungen auf einem guten Niveau gehalten. Für mich ist das  Besondere an den Fällen von Kommissar Spiro die Einbettung in den historischen Hintergrund. Kerstin Ehmers gelingt es aus meiner Sicht hervorragend die deprimierende und vom Ersten Weltkrieg gezeichnete Atmosphäre einzufangen und diese in die Handlung zu implementieren. Es entwickelt sich so eine gut durchdachte und komplexe Story, bei der die Aufklärung des Verbrechens durchaus gerne mal in den Hintergrund rückt und einen authentischen Blick in die besondere Zeit gewährt. Das Finale mit der nachvollziehbaren aber für mich zu knappen und nicht ganz zufriedenstellenden Auflösung rundet den Kriminalroman ab.

Insgesamt ist "Der blonde Hund" ein fesselnder historischer Kriminalroman, der sich aus der Masse des Genres hervorhebt. Gerade das Augenmerk auf die historischen Bezüge und das zweifelsohne große Erzähltalent der Autorin trägt zum Gelingen des Buches bei. Ich empfehle den Roman daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit guten vier von fünf Sternen.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Der blonde Hund (ISBN: 9783865327635)S

Rezension zu "Der blonde Hund" von Kerstin Ehmer

Historisch interessant und sehr authentisch
Sigismundvor einem Monat

REZENSION - Nach ihren historischen Berlin-Krimis „Der weiße Affe“ (2017) und „Die schwarze Fee“ (2019) folgte im Februar im Pendragon Verlag mit „Der blonde Hund“ Kerstin Ehmers dritter Fall für den jungen, aus dem provinziellen Wittenberge (Elbe) stammenden Kommissar Ariel Spiro, der nun inmitten politischer und sozialer Wirren der Zwanziger Jahre in der Reichshauptstadt rätselhafte Mordfälle aufzuklären hat.

Diesmal wird im November 1925 eine Leiche aus einem Berliner Kanal gefischt, die bald als ein Journalist vom „Völkischen Beobachter“, dem Presseorgan der erstarkenden Nationalsozialisten, identifiziert wird. Doch der Fall erweist sich als kompliziert, zumal es in derselben Nacht noch ein zweites, schwer verletztes Opfer – einen jungen Mann –  gegeben haben soll, das allerdings nicht mehr auffindbar ist. Erst der später auftauchende Ausweis des jungen Mannes lässt einen Zusammenhang erkennen: Der ermordete Journalist nutzte als „Ziehvater“ des früheren Waisenjungen, den er „Canis“ (Hund) nannte, schamlos aus. Auf der Suche nach diesem „blonden Hund“, den er als Zeugen braucht, kommt Spiro in Sachsen und Ostpreußen mit den Artamanen in Kontakt, einem vom 25-jährigen Heinrich Himmler als Jugendbewegung gegründeten radikal-völkischen Siedlungsbund.

Während Spiro keine Zeit für Freundin Nike Fromm hat, befasst sich diese als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sexualwissenschaft des Dr. Magnus Hirschfeld dort mit einem schwer misshandelten Strichjungen. Beim Versuch, die Verursacher dieser Misshandlung zu finden, gerät sie ins Umfeld homosexueller Perversitäten. An diesem Beispiel zeigen sich die negativen Auswüchse damaligen Bemühens um sexuelle Freiheit, deren unterschiedliche Facetten ebenso stimmig in die Romanhandlung eingebaut sind wie der damals in den Salons der gehobenen Gesellschaft gepflegte Spiritismus und die Verbreitung der von Rudolf Steiner gegründeten Anthroposophie.

So schildert Kerstin Ehmer auch in ihrem dritten Krimi wieder auf sehr eindrucksvolle Weise das politische und gesellschaftliche Leben in der Reichshauptstadt zur Zeit der überhaupt nicht goldenen Zwanziger Jahre in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen. Politisch erleben wir das allmähliche Erstarken der Nationalsozialisten, die zu einer bedrohlichen Macht heranwachsen, ohne von der Bevölkerungsmehrheit schon als Gefahr erkannt zu werden. Für die NSDAP ist es die Zeit der „Säuberungen“, in der sie sich von brutalen, in den Vorjahren noch nützlichen Kämpfern befreit, um künftig als seriöse national-konservative Partei politischen Einfluss zu gewinnen. Die Voraussetzungen sind gut: Der Antisemitismus zeigt sich bereits offen in allen Schichten der Gesellschaft.

Ihre atmosphärisch dichte Schilderung dieses vielschichtigen, prallen und turbulenten Berliner Lebens in einer schwierigen Zeit voller Widersprüche verknüpft die Autorin mit einem spannenden Kriminalfall. Sowohl Ariel Spiro als auch seine Freundin Nike Fromm geraten darin in einen unaufhaltsamen Strudel aus politischer Macht und brutaler Gewalt, aus dem sie sich nicht befreien können. Zwar klären sich die Mordfälle trotz aller Hindernisse am Ende auf, doch die eigentlich schuldigen Hintermänner bleiben unentdeckt. Zu weit reichen inzwischen schon die Tentakel der Nazi-Führung – sogar bis in Spiros Kriminalkommissariat. So steht Kerstin Ehmers Kommissar letztlich nicht als erfolgreicher Ermittler da, sondern als ziemlich hilfloser Kriminalist, dem auch die Unterstützung seiner Vorgesetzten versagt bleibt. Dieser offene Schluss des Romans lässt seine Leser nachdenklich zurück, denn wir alle wissen, wie die Zeitgeschichte weitergeht. Wer sich für historische Krimis über die Zeit der Weimarer Republik interessiert, sollte diesen in Sprachstil und Authentizität ausgezeichneten Roman „Der blonde Hund“ lesen. 

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Cover des Buches Der blonde Hund (ISBN: 9783865327635)D

Rezension zu "Der blonde Hund" von Kerstin Ehmer

Zeitgeschehen unterhaltsam und faktenreich
detlef_knutvor 2 Monaten

Mit dem historischen Kriminalroman entführt Kertin Ehmer zum dritten Mal in die goldenen zwanziger Jahre nach Berlin. Der außergewöhnliche Kommissar jüdischer Herkunft darf noch im preußischen Staatsdienst tätig sein und die aufkommenden Nazis wurden 1925 noch als Verwirrte bezeichnet, die schon bald wieder von der Oberfläche verschwinden werden.

Die goldenen Zwanziger in Berlin

Im November 1925 wird eine männliche Leiche aus dem Berliner Kanal gefischt. Wie sich herausstellt, handelt es sich um einen Journalisten eines nationalsozialistischen Blattes „Völkischer Beobachter“ in München. Bei der Suche nach einem Motiv und einer Spur kommt der Jude Spiro eng an Leute der aufkeimenden NSDAP heran, ohne schon jetzt ihre Gefährlichkeit zu erkennen. Im Zusammenhang mit dem Mordopfer taucht ein junger Mann auf, der in den Kreisen als „blonder Hund“ bekannt und nach der Tat abgetaucht ist.

Kerstin Ehmer beschreibt die Abläufe chronologisch mit dem Datum als Kapitelüberschrift. Das gibt dem Leser einen überschaulichen Fahrplan. Dennoch gefallen mir persönlich Kapitel von fünfzig Seiten Länge nicht besonders. Sie behindern das schnelle Lesen und wenn man das Gefühl hat, dass man das nächste nicht in einer bestimmten Zeit schaffen würde, fängt man es erst gar nicht an zu lesen. Ebenso nachteilig empfinde ich Absätze, die sich über drei Seiten erstrecken. Sie geben dem Leserauge keine Möglichkeit einer Blickpause.

Diese Hinweise sollen aber nicht den Genuss an interessanten und umfangreichen Informationen trüben. Denn sehr unterhaltsam wird das Zeitgeschehen von damals detailreich und mit vielen Fakten wiedergegeben. Bildreiche Sprache lässt das Berlin (und auch das München) in den Köpfen der Leser entstehen.

Dabei ist der Spannungsbogen um die Ermittlungen genauso angetan, an dem Roman zu kleben, wie auch der der Figur des Ariel Spiro, der sich gegen seine oberen Chefs durchzusetzen versucht oder der seiner Freundin Niki, die sich in die Gefilde der Esoterik begibt und schließlich einen Teil zu Ariels Ermittlungen beiträgt.

Besonders schön finde ich die Covergestaltung, die mit einem ähnlichen Motiv wie die anderen Romane »Der weiße Affe« und »Die schwarze Fee« dieser Reihe aufwartet, aber einen Teil der Handlung auf den Punkt bringt.

»Der blonde Hund« ist eine erneute Milieustudie der Goldenen Zwanziger und des aufkommenden Nationalsozialismus, die mit einer spannenden Verbrecherjagd präsentiert und von mir gerne empfohlen wird.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2022

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Gespräche aus der Community

November 1925: Eine Leiche wird aus einem Berliner ­Kanal gezogen. Das Mordopfer ist ein Journalist, der für den »Völkischen ­Beobachter« geschrieben hat. Die Ermittlungen führen Kommissar Ariel Spiro nicht nur durch Berlin, sondern auch an verschiedene Ecken in Deutschland.
(Band 3 der Reihe, aber auch einzeln lesbar)

Hallo an alle :)

die nächste Leserunde steht in den Startlöchern, und zwar zum dritten Fall für Kommissar Ariel Spiro: »Der blonde Hund« von Kerstin Ehmer.

Verlost werden 20 Exemplare. Um teilzunehmen, beantwortet einfach die Frage: Was verbindet ihr mit Berlin?
Die Bewerbungsfrist endet am 17.02.2022 und danach losen wir bei mehr als 20 Bewerber*innen aus.
(Die Leseabschnitte werden noch vor Verschicken der Exemplare eingeteilt.)

 


Inhaltsangabe:

November 1925: Eine Leiche wird aus einem Berliner ­Kanal gezogen. Das Mordopfer ist ein Journalist, der für den »Völkischen ­Beobachter« geschrieben hat. Während Spiro zweifelhafte Kontakte nutzt, um eine Spur zu finden, bewegt sich Nike in den spirituellen Kreisen von Berlin und nimmt an Séancen teil.
Plötzlich taucht der Ausweis eines Jungen auf, der in Verbindung zum Toten stand. Aber der »blonde Hund«, wie er genannt wird, ist in München untergetaucht. In den ­Schwabinger ­Salons ­beginnen für Spiro nervenaufreibende Ermittlungen, die ihn durch ganz Deutschland führen. 

  

Viel Glück für die Bewerbungen!
Liebe Grüße

158 BeiträgeVerlosung beendet
M
Letzter Beitrag von  Maddinliestvor 16 Tagen

Nun kein typisches Ende, aber irgendwie doch passend, da es mich nachdenklich zurückgelassen hat. Der dritte Fall von Spiro hat mir gut gefallen, es ist stets eine lebendige Reise in die Vergangenheit.

Hallo ihr Lieben!

das Herbstprogramm geht so langsam an den Start und natürlich wollen wir auch diesmal eine Leserunde mit euch machen. Und zwar zu Kerstin Ehmers neuem Buch "Die schwarze Fee", der Fortsetzung des spannenden Krimis "Der weiße Affe". Wir laden euch herzlich zur Leserunde ein. Eine ganz besondere Nachricht haben wir noch für euch: Kerstin Ehmer wird selbst bei der Leserunde mit dabei sein!

Der zweite Teil um Kommissar Spiro erscheint bei uns am 14. August und wir verlosen 15 Exemplare - die Gewinner*innen werden das Buch sogar etwas vorab erhalten! Um an der Verlosung teilzunehmen, braucht ihr nur die folgende, ganz simple Frage beantworten: In welcher Stadt spielen "Der weiße Affe" und "Die schwarze Fee"?
Die Bewerbungsfrist endet am 01.08.2019 und danach losen wir bei mehr als 15 Bewerber*innen aus.

Ich, Jessica, betreue die Leserunde wieder, werde also auch ab und zu vorbeischauen. Ich werde leider nicht immer mitdiskutieren können, bemühe mich aber, Fragen die ihr habt, zu beantworten.


Aber worum geht es in Die schwarze Fee denn eigentlich?

Berlin tanzt auf dem Vulkan. Glitzernde Tanzpaläste, wilde Partys, Drogen, sexuelle Freizügigkeit – die deutsche Hauptstadt gilt zur Zeit der Weimarer Republik als eine der aufregendsten Städte Europas. Russische Emi­granten, darunter Schriftsteller, Gelehrte, Politiker und Anarchisten, haben nach der Revolution in Berlin Zuflucht gefunden vor dem Zugriff der sowjetischen Geheimpolizei. Mittendrin Kommissar Ariel Spiro, den zwei Giftmorde ins russische Milieu führen. Und dann ist da noch Nike, seine große Liebe, die ihn um Hilfe bei der Suche nach ihrem neuen Freund Anton bittet. Unversehens geraten beide in einen Strudel aus Politik und Gewalt.


Ich freue mich auf eine tolle Leserunde mit euch und bin gespannt, was für Diskussionen zustande kommen.
Viel Glück wünsche ich euch für die Bewerbungen!

Herzlich
Jessica

194 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Streiflichtvor 3 Jahren

Mir ist leider völlig entgangen, dass ich total vergessen hatte, meine Rezi zu posten... besser spät als nie. Meine Rezi habe ich wortgleich auch bei wasliestdu, Lesejury, Amazon.de, Thalia.de, Tyrolia.at, Weltbild.de, buecher.de, elatus.de, Mayersche, Buchhandlung Im Roten Haus, Buchhandlung Gansler, Buchhandlung Wittwer, Buchhandlung Heymann, Buchhandlung Rupprecht, Buchhandlung Schmitt-Hahn und einigen anderen Buchhandelsseiten gepostet:

https://www.lovelybooks.de/autor/Kerstin-Ehmer/Die-schwarze-Fee-2033332248-w/rezension/2326647658/

Ihr Lieben!

Wir vom Pendragon Verlag möchten euch gerne zu einer Leserunde einladen. Und zwar zu einem Buch, dass euch in das schillernde Berlin der 20er Jahre entführen wird: „Der weiße Affe“ von Kerstin Ehmer.

Der Krimi ist gerade in der zweiten Auflage erschienen und wir verlosen 15 Exemplare. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet uns einfach kurz folgende Frage:

Warum möchtet ihr gerne an der Leserunde teilnehmen/was interessiert euch an dem Kriminalroman besonders?


Die Bewerbungsfrist endet am 22.01.2018 und danach losen wir bei mehr als 15 BewerberInnen aus.

Die Leserunde wird von Fiona und Julia vom Pendragon Verlag betreut. Wir beantworten euch gerne alle Fragen rund um den Arbeitsprozess an diesem Roman und natürlich auch alle weiteren, die ihr vielleicht zu unserem Verlag habt.

Aber worum geht es nun eigentlich in „Der weiße Affe“?

Berlin in den Goldenen Zwanzigern. Ein jüdischer Bankier wird erschlagen im Hausflur seiner Geliebten gefunden. Kommissar Ariel Spiro ist gerade aus der Provinz nach Berlin gezogen und übernimmt direkt seinen ersten Fall. Zunächst deuten die Ermittlungen auf ein politisches Motiv hin. Doch auch die wohlhabende und exzentrische Familie des Toten zieht Spiros Aufmerksamkeit auf sich. Der junge Kommissar ist getrieben vom schnellen Rhythmus der Stadt und mitgerissen vom rauschenden Berliner Nachleben. Als auch noch die faszinierende Tochter des Toten seine Nähe sucht, muss Spiro aufpassen, dass ihm der Fall nicht entgleitet.

Nach und nach fallen die Masken und nicht jeder ist das, was er vorgibt zu sein.

Kerstin Ehmer zeigt das Berlin der 20er Jahre in all seinen Facetten. Schillernde Bars und sexuelle Befreiung charakterisieren die Hauptstadt der Weimarer Republik genauso wie Antisemitismus und die schwelenden Boten des Nationalsozialismus.


Wir freuen uns auf den Dialog mit euch und sind gespannt auf eure Bewerbungen.

Ganz herzlich
Fiona & Julia

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