Julia Freidank

 4 Sterne bei 180 Bewertungen
Autorin von Die Fälscherin, Die Gauklerin von Kaltenberg und weiteren Büchern.
Autorenbild von Julia Freidank (© Christa Bartl)

Lebenslauf von Julia Freidank

Literatur über München: Julia Freidank ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Ihr Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Das Brauhaus an der Isar – Spiel des Schicksals“. 

Als gebürtige Münchnerin wählte sie München als die Stadt, in der die Handlung spielt. Auch ihre Vorliebe für die Brauereien verband sie so mit ihrer Leidenschaft – dem Schreiben.

Neue Bücher

Cover des Buches Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis (ISBN: 9783499005039)

Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis

 (6)
Erscheint am 19.07.2022 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch. Es ist der 3. Band der Reihe "Die Brauhaus-Saga".

Alle Bücher von Julia Freidank

Cover des Buches Die Fälscherin (ISBN: 9783548285429)

Die Fälscherin

 (54)
Erschienen am 13.09.2013
Cover des Buches Die Gauklerin von Kaltenberg (ISBN: 9783548283456)

Die Gauklerin von Kaltenberg

 (47)
Erschienen am 13.05.2011
Cover des Buches Das Erbe der Kräuterfrau (ISBN: 9783734103704)

Das Erbe der Kräuterfrau

 (25)
Erschienen am 18.11.2019
Cover des Buches Das Brauhaus an der Isar: Im Sturm der Zeit (ISBN: 9783499276699)

Das Brauhaus an der Isar: Im Sturm der Zeit

 (9)
Erschienen am 20.07.2021
Cover des Buches Jasmin und Bittermandeln (ISBN: 9781542046985)

Jasmin und Bittermandeln

 (8)
Erschienen am 08.08.2017
Cover des Buches Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis (ISBN: 9783499005039)

Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis

 (6)
Erscheint am 19.07.2022
Cover des Buches Das Mädchen auf der Wiesn (ISBN: 9783499005015)

Das Mädchen auf der Wiesn

 (4)
Erschienen am 18.08.2020

Neue Rezensionen zu Julia Freidank

Cover des Buches Jasmin und Bittermandeln (ISBN: 9781542046985)R

Rezension zu "Jasmin und Bittermandeln" von Julia Freidank

toller, philosophischer Roman im Herzen Roms
ramovor einem Monat

In "Jasmin und Bittermandeln" von Julia Freidank geht es um Lara die alleine nach Rom reist um die Statue "Pasquino" zu untersuchen. An dieser Statue hinterlassen viele Menschen Notizen über sämtliche Themen. Dort angekommen lernt sie die unkonventionelle Jasmin kennen und zieht in deren Wohngemeinschaft ein. Eines Tages findet Lara am Pasquino eine Nachricht die nur für sie bestimmt sein kann. Es folgen weitere Notizen und Lara macht sich auf die Suche nach dem Unbekannten in den sie sich verliebt hat und lernt dabei immer mehr sich selber kennen.

Die Entwicklung der Hauptprotagonistin Lara von einer unsicheren zu einer selbstbewussten jungen Dame ist einfach nur schön und beflügelt sicherlich auch all die unsicheren Personen. Rom wird auch hier bildlich sehr gut dargestellt sodass man den italienischen Einfluss spüren kann wenn man noch nie in dieser Stadt war. Die Charaktere haben Ecken und Kanten und machen diese dadurch nur umso liebenswürdiger. Durch die teils sehr philosophischen Texte ist es nicht unbedingt einfach zu lesen, hat man aber erst einmal die Texte verstanden regen diese einen auch selbst zum Nachdenken an. Am Ende winkt aber auch hier ein Happy End das zu dem Gesamteindruck des Buches passt. 

Das Buch lohnt sich für jeden der auf der Suche nach einer tollen Sommerlektüre und Romanze ist, aber gerne sprachlich etwas anspruchsvolleres lesen möchte. 

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Cover des Buches Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis (ISBN: 9783499005022)

Rezension zu "Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis" von Julia Freidank

interessante Details zur damaligen Zeit jedoch mit Längen, die zu überbrücken sind
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Das Cover hat mich sofort angezogen. Auch wenn ich die Farbgebung schon fast etwas zu intensiv empfinde, hat es mich doch nicht losgelassen. Der Ausdruck der Frau zeigt die Entschlusskraft, die der Protagonistin eigen ist und das ist gut gewählt.

Habe diesen dritten Band ohne Vorkenntnisse der beiden ersten Bände gelesen. Durch die Darstellungen ist dies auch gut möglich.

Der Schreibstil konnte mich oft, jedoch nicht immer, packen. Die Vorbemerkung beginnt mit einem gewaltigen Wumms, der neugierig macht und sich auch gut ins Geschehen eingliedern lässt. Die Längen die teilweise vorhanden sind, konnten mich aber vom Lesen nicht abhalten. Hier hatte ich dann irgendwie das Gefühl, dass es zwar erzählt werden muss, jedoch das Herzblut der Autorin auf anderen Details liegt.

Nichtsdestotrotz fühlte ich mich gut unterhalten und auch die Informationen zu den damaligen Vorkommnissen und Hintergründen wirken zum Großteil gut recherchiert und werden gut transportiert.

Die Charaktere sind stimmig im Geschehen und haben das gewisse Etwas, das gelungen rüberkommt.

Die Spannung wurde immer wieder gut aufgebaut, jedoch das ein oder andere Mal zu lapidar und rasch abgebaut.

 

Mein Fazit: interessante Details zur damaligen Zeit jedoch mit Längen, die zu überbrücken sind

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Cover des Buches Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis (ISBN: 9783499005022)-

Rezension zu "Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis" von Julia Freidank

Das Brauhaus an der Isar - Das Vermächtnis
-sabine-vor einem Jahr

Dies ist der letzte Teil der Brauhaus-Saga - man kann das Buch aber auch ohne Kenntnis der Vorbände gut lesen, da es nicht nahtlos an den Vorgänger anschließt und auch den Fokus auf ein neues Familienmitglied setzt. Als Trilogie ist die Geschichte natürlich runder, weil man dann viel mehr Gespür dafür bekommt, dass auch Brauereien unter der Naziherrschaft zu leiden hatten und was sie für viele Unternehmer aus diesem Bereich bedeutet hat.

Diesmal steht Lotte im Mittelpunkt des Geschehens – ihre Großeltern haben damals Brucknerbräu aufgebaut, sie selber ist bisher in den USA aufgewachsen, da ihre Eltern fliehen mussten. Lotte verschlägt es eher zufällig nach Deutschland, sie überlebt einen Flugzeugabsturz nur knapp, als sie für eine Hilfsorganisation gefälschte Pässe transportieren soll und landet so bei ihren Großeltern in München. Die Brauerei kämpft weiter unter den Wirren der letzten Kriegstage – und hier sieht Lotte ihre Herausforderung: sie entschließt sich, in Deutschland zu bleiben. Natürlich spielen bei dieser Entscheidung auch die Gefühle zu einem jungen Mann eine Rolle – doch Gero umgibt ein Geheimnis, dass sie gerne lüften möchte.

Der Einstieg in die Geschichte ist spannend, und so recht weiß man am Anfang noch nicht, wohin die Geschichte laufen wird. Da hat die Autorin sich aber einige interessante Erzählstränge überlegt – zum einen geht es natürlich um das Überleben der Brauerei in den letzten Kriegstagen und dann auch in der Zeit der amerikanischen Übernahme, zum andern aber bekommt man auch Einblicke in die Forschung der Atomphysik.

Gelungen ist die Darstellung des Überlebenskampfs, den die Menschen auch nach der Machtübernahme noch zu führen hatten – es mangelte einfach an allem und nur durch den Schwarzmarkt konnte man irgendwie überleben; wenn man denn auch Ware zum Tauschen hatte. Lotte ist eine sympathische Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat und damit auch schon mal gegen Wände rennt, die aber auch ein Ziel hat, das sie unbedingt erreichen will. So ganz verstanden habe ich ihre Entscheidung nicht, in Deutschland zu bleiben, denn als Halbjüdin ist es für sie sehr gefährlich, wie sie dann aber ihren Weg geht und sich durchkämpft, ist schon beeindruckend. Ich habe sie gerne begleitet und neue Einblicke in diese schwierige Zeit des Wiederaufbaus erhalten. Auch Gero, der junge Wissenschaftler, den seine Leidenschaft vor der Kriegsfront rettet, ist eine sympathische Figur, vor allem seine Zerrissenheit wurde sehr gut dargestellt. Den Erzählstrang um die Atomphysik fand ich persönlich nicht so gelungen, weil ich ihn irgendwie als sehr gewollt empfunden habe – bestimmt hat die Autorin da gut recherchiert, aber gepackt hat mich dieser Part leider nicht.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und fand ich ihn auch zur dargestellten Zeit passend – gerade die Atmosphäre hat die Autorin sehr gut einfangen können, insbesondere die Szenen, in denen München nochmal angegriffen wurde und in denen die Not der Menschen wirklich sehr plastisch beschrieben war.

Nach dem spannenden Einstieg plätscherte dann die Geschichte leider länger vor sich hin – und irgendwie hatte ich das Gefühl, die Autorin konnte sich nicht entscheiden, ob es mehr ums Brauhaus oder doch um die Physik gehen soll. Im letzten Drittel gibt es dann doch noch ein paar spannende Szenen, aber diese werden sehr schnell aufgelöst, so dass für mein Empfunden die Spannung nie lange gehalten werden konnte.

Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die gute Einblicke in das Nachkriegsmünchen liefert – trotzdem hat sie mich nicht durchweg packen können, so dass ich 3,5 von 5 Sternen vergebe.

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Gespräche aus der Community

Ganz großes Danke an alle, die für mich gestimmt haben - Ihr habt soeben einen grauen Novembertag zm Strahlen gebracht!! Jetzt geht es in die Endrunde - votet hier  http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2012/ noch einmal für "Die Fälscherin"!
2 Beiträge
D
Letzter Beitrag von  Daniliesingvor 10 Jahren
Herzlichen Glückwunsch!
Zum Thema
Auf dem Domberg zu Freising spielt die Geschichte der "Fälscherin" des Otto von Freising! Für mich ein ganz besonderer Ort, denn ich bin dort zur Schule gegangen :-) Am 28.9. um 20 Uhr komme ich mit meiner "Fälscherin" Blanka zurück auf den Domberg und erzähle euch von Fehde und List, Krankheit und Liebe ... und macht euch auf einige Überraschungen gefasst!
Eure
Julia Freidank
0 Beiträge
Zum Thema

Habt Ihr Lust, ins Dunkel der Historie abzutauchen? Im wahrsten Sinne des Wortes: Denn mit der Leserunde zu meiner „Fälscherin“ möchte ich Euch in die Krypta des Doms zu Freising einladen, die ein bis heute ungelöstes Rätsel birgt. Mich hat „Die Fälscherin“ zu meinen Wurzeln zurückgeführt – jetzt bin ich gespannt zu hören, wohin sie Euch führen wird. Wollt Ihr dabei sein und Euer persönliches Freiexemplar gewinnen? Ich freue mich schon sehr auf den Austausch mit Euch!

Und darum geht es:

1148. Das Lazariterspital in Jerusalem ist die Hölle, wohin die Aussätzigen verbannt sind. Auch für die junge Blanka endet der Zweite Kreuzzug hier. Sie wird zum Sterben zurückgelassen, doch Bischof Otto von Freising gibt sie nicht auf. Er bringt sie geheilt nach Bayern zurück und lässt sie im Kloster ausbilden. Als Jahre später Blankas Vater am Aussatz erkrankt, droht die Familie alles zu verlieren. Bischof Otto kann ihr nicht helfen. Er liegt im Streit mit den Wittelsbachern, die seinen Besitz an sich reißen wollen. Otto bietet der begabten Schreiberin einen gefährlichen Pakt an: Blanka soll eine Urkunde fälschen, um ihr Land zu retten. Verzweifelt lässt sie sich darauf ein. Sie ahnt nicht, wen sie herausfordert ...

Dies ist die Geschichte der Urkunden-Fälschungen Bischof Ottos von Freising, mit denen er im 12. Jahrhundert der Kirche zu mehr Macht und Besitz verhalf. Bis heute weiß niemand, wer sie geschrieben hat.

Bis zum 18. 5. 2012 könnt Ihr Euch für die Leserunde und eines der zwanzig Freiexemplare bewerben, die ich mit meinem Verlag gern vergeben möchte. Die Gewinner sind automatisch dabei. Wer das Buch schon hat oder sich anderweitig besorgen möchte – Ihr seid selbstverständlich auch herzlich willkommen! Und natürlich bin ich schon jetzt gespannt auf Eure Rezensionen!

Wenn Ihr mitmachen und eine „Fälscherin“ gewinnen wollt, beantwortet diese Frage im Unterthema „Bewerbung“.

Stellt Euch vor, Ihr wäret in Blankas Situation: Ihr erbt eine Burg mitten im Feindesland. Dieser Feind, so heißt es, löst jedes Problem mit dem Schwert – aber Ihr selbst dürft keines tragen. Was würdet Ihr tun? Kämpfen? Aber mit welcher Waffe?

Ich wünsche Euch und uns allen eine schöne Leserunde!

484 Beiträge
J
Letzter Beitrag von  JuliaFreidankvor 10 Jahren
Noch einmal danke Euch für Eure vielen schönen Rezensionen, ich freue mich sehr! Wenn sie gut ausfallen, strahlt die Autorin natürlich umso mehr :-) Und ich bin sehhhr stolz, dass Wildpony mein Baby unbedingt wiederhaben wollte und deshalb ein italienisches Hotel auf den Kopf stellen ließ! Wenn Ihr weiterhin in Kontakt bleiben möchtet, schaut doch auf meiner Facebookseite www.facebook.com/juliafreidank.de vorbei, oder natürlich auf der Website www.juliafreidank.de. In den letzten Tagen gab es mehr zum Musical über die "Gauklerin von Kaltenberg" zu berichten, aber ich bin auch schon in Kontakt mit der Fernsehproduktion zur "Fälscherin" - ich platze vor Spannung und werde es natürlich ofenfrisch an Euch weitergeben, sobald es etwas zu berichten gibt :-)

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