Juli Zeh

 4,1 Sterne bei 3.604 Bewertungen
Autorin von Unterleuten, Corpus Delicti und weiteren Büchern.
Autorenbild von Juli Zeh (©Thomas Müller)

Lebenslauf von Juli Zeh

Jedes Buch eine Wucht: Juli Zeh (Jahrgang 1974) ist eine echte Ausnahmeerscheinung im deutschen Literaturbetrieb. Die studierte Juristin und Völkerrechtlerin fesselt ihre Leser immer wieder mit zeitkritischen Romanen, in denen markante Figuren einzigartige Geschichten erleben. Ihr erster Roman „Adler und Engel“ (2001) bewegt sich zwischen rasanter Roadstory, brutalem Drogenthriller und einfühlsamer Initationsgeschichte. Er begeisterte bereits ein Millionenpublikum und wurde in 31 Sprachen übersetzt. Die schlichte, nüchterne Sprache Zehs und ihr gesellschaftskritischer Sarkasmus kommen auch in den folgenden Romanen „Spieltrieb“, „Schilf“, „Nullzeit“ und „Unterleuten“ zum Einsatz, die allesamt zu Bestsellern wurden. Juli Zeh, die mit ihrem Mann und zwei Kindern in Brandenburg lebt, wurde mit unzähligen Literaturpreisen ausgezeichnet und konnte sich auch als Essayistin und Journalistin einen Namen machen. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und engagiert sich politisch für die SPD.

Neue Bücher

Cover des Buches Über Menschen (ISBN: 9783442772193)

Über Menschen

 (214)
Erscheint am 10.08.2022 als Taschenbuch bei btb.
Cover des Buches Über Menschen (ISBN: 9783844546781)

Über Menschen

 (20)
Erscheint am 10.08.2022 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Juli Zeh

Cover des Buches Unterleuten (ISBN: 9783442719761)

Unterleuten

 (530)
Erschienen am 10.02.2020
Cover des Buches Corpus Delicti (ISBN: 9783641242701)

Corpus Delicti

 (469)
Erschienen am 06.08.2018
Cover des Buches Spieltrieb (ISBN: 9783641242749)

Spieltrieb

 (418)
Erschienen am 06.08.2018
Cover des Buches Neujahr (ISBN: 9783442770540)

Neujahr

 (304)
Erschienen am 11.10.2021
Cover des Buches Nullzeit (ISBN: 9783641242763)

Nullzeit

 (311)
Erschienen am 06.08.2018
Cover des Buches Leere Herzen (ISBN: 9783442718382)

Leere Herzen

 (295)
Erschienen am 08.04.2019
Cover des Buches Adler und Engel (ISBN: 9783641242671)

Adler und Engel

 (263)
Erschienen am 06.08.2018
Cover des Buches Über Menschen (ISBN: 9783442772193)

Über Menschen

 (214)
Erscheint am 10.08.2022

Auf einen Kaffee mit …

Juli Zeh erregte mit ihrem ersten Roman „Adler und Engel“ von 2001 große Aufmerksamkeit und sicherte sich schnell einen Platz unter den bekanntesten und erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Die Mischung aus Roadstory und Thriller begeisterte jedoch nicht nur die heimischen Leser, sondern wurde außerdem in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Mit weiteren Erfolgen wie „Leere Herzen“ oder „Unterleuten“ festigte Zeh ihren Status. Wir haben die gebürtige Bonnerin interviewen dürfen und einige interessante Antworten von ihr bekommen. Beispielsweise haben wir erfahren, was Juli Zehs Lieblingswörter sind und wie man wieder zu sich selbst findet. Im folgenden Beitrag könnt ihr das ganze Interview nachlesen.

Liebe Frau Zeh, was ist das schönste Feedback, das Sie von Lesern erhalten haben?

Am schönsten sind eigentlich immer Fotos von ungewöhnlichen Orten, an denen Menschen meine Bücher lesen. Ich bekam mal eins aus einer Tropfsteinhöhle, da brauchte der Leser die Grubenlampe.

Wann kommen Ihnen die besten Ideen?

Das kann in jeder beliebigen Situation passieren. Wenn ich aktiv nach einer Idee suche, gehe ich am liebsten spazieren.

Haben Sie ein Lieblingswort?

Mir gefallen skurrile Begriffe aus der Juristensprache. „Fliegende Bauten“, „Höhere Gewalt“, „Feindliches Grün“. Klingen die nicht alle wie Romantitel?

Welchen anderen Job würden Sie gerne für einen Tag ausüben?

Nur für einen Tag? Es gibt so viele Berufe, die ich gerne ausüben würde … Zum Beispiel Richterin. Wahnsinnig gerne wäre ich auch Musikerin. Oder Jockey. Oder Physikerin. Schade, dass man nur ein Leben hat.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns begleiten?

Da würde ich jetzt gern sagen: Überallhin, und: Jedes Buch! Aber ihr wollt wahrscheinlich etwas Konkreteres hören. Zum Beispiel auf einen englischen Landsitz in Begleitung von Evelyn Waughs „Wiedersehen mit Brideshead“. Da komme ich dann auch mit.

Gibt es etwas, was Sie gerne lernen würden?

Karate.

In Ihren Büchern blicken Sie tief in die Seele der Gesellschaft und gleichzeitig vermitteln Sie Alltägliches. Wie finden Sie Ihre Themen und schaffen es, den LeserInnen so unterschiedliche Positionen zu vermitteln?

Ich schöpfe meine Literatur hauptsächlich aus mir selbst. Sehr selten unternehme ich Recherche-Anstrengungen. Wir sind ja alle vom Zeitgeist durchdrungen, wir sind Träger einer Mentalität, eines kulturellen Zustands. Man könnte sagen: Ich bin alle meine Figuren, und auch jeder einzelne Leser ist alle meine Figuren – wenigstens zu einem kleinen Teil.

Sie beziehen immer wieder politisch Stellung. Europa muss seine demokratischen Werte derzeit stärker verteidigen als zuvor. Welchen Beitrag kann Literatur dabei leisten?

Literatur wirkt vor allem langfristig. Sie bildet eher Zustände ab, als aktiv ins Geschehen einzugreifen. Ich glaube aber, dass Autoren einen Beitrag leisten können, in dem sie immer wieder besonnen und vernünftig in die Debatte eingreifen.

In „Neujahr“ wenden Sie sich mit Angststörungen und Panikattacken einem sehr sensiblen Thema zu. Wie in vielen realen Fällen lebt auch Ihr Protagonist Henning ein nach Außen vollkommen normales, erfülltes Leben. Was kann unsere Gesellschaft tun, damit Menschen ihre Gewohnheiten und Erinnerungen aufbrechen, um sich ihren Ängsten offen zu stellen und sie zu überkommen?

Unsere Welt ist sehr stark von Leistungsansprüchen definiert, von Wettbewerb, Selbstoptimierung, ständigen Bewertungen. Solange das so bleibt, werden wir es mit immer mehr Angststörungen und Depressionen zu tun haben. Immer mehr Menschen werden das Gefühl haben, den Herausforderungen unserer Zeit nicht genügen zu können, und sich deshalb latent als Versager fühlen. Es liegt bei jedem Einzelnen und bei uns allen gemeinsam, den Sinn des Lebens neu zu entdecken – jenseits des „Größer-Schneller-Besser-Mehr“ der Leistungsgesellschaft.

Waren Sie für die Recherche auf Lanzarote? Wenn ja, haben Sie eine Reiseempfehlung für uns?

Ich habe in den letzten Jahren viel Zeit auf Lanzarote verbracht. Es ist in gewisser Weise meine zweite Heimat geworden. Meine Reiseempfehlung lautet: Hinfahren! Und an einem schwarzen Vulkanstrand ein paar Stunden lang dem Tosen des Wassers zusehen. Danach weiß man wieder, wer man ist.

Ihr Lieblingsort in Brandenburg:

Die Bäckerei in Päwesin.

Ein Satz über Ihr neues Buch:

Gewiss das Mitreißendste, was ich je geschrieben habe.

Ein Satz aus Ihrem neuen Buch:

„Sie liegt neben ihm, schläft mit offenem Mund und schnarcht leise dabei, aber wenn er sie länger ansieht, verwandelt sich ihr süßes, friedliches Gesicht in eine schreckliche Fratze mit aufgerissenem Maul und spitzen Zähnen, und Henning presst schnell die Augen zu, sein Herz schlägt wie eine Trommel, während die Frau an der Wand schon längst nicht mehr nach oben schaut, sondern ihn direkt ansieht, direkt in ihn hinein.“

Zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie gemeinsam unternehmen?

Ada aus „Ada“ von Vladimir Nabokov. Wir würden zusammen auf einen großen Baum klettern und dort eine Weile sitzen.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Juli Zeh

Cover des Buches Corpus Delicti (ISBN: 9783442740666)E

Rezension zu "Corpus Delicti" von Juli Zeh

Gute Idee, schlechte Umsetzung
Emilivor 2 Tagen

                                                                                     


Von der Idee her ist der Roman großartig.  


Die Zukunftsvision, die Juli Zeh in ihrem Roman entwickelt, ist für mich erschreckend, und dennoch kann ich es mir gut vorstellen, dass es wahr werden könnte.


Die Gesundheit des Individuums, die Art zu leben und mit eigenem Körper umzugehen, die Partnerwahl unterliegen strengen Regeln des totalitären Staates. Das System wird Methode genannt, und stellt eine Gesundheitsdiktatur vor. Die Menschen bekommen einen Chip implantiert, um die Kontrollen des Einzelnen besser zu gewährleisten.


Leider fand ich, dass der Autorin lediglich der Anfang gut gelungen ist. Im Laufe der Geschichte wurden die Charaktere eindimensionaler, die Ansichten und Gedanken wiederholten sich unzählige Male, sodass ich als Leser das Gefühl hatte, dass Juli Zeh nichts mehr zu dem Thema einfällt. Das ganze Konzept war zu simpel für so ein umfassendes Thema. Auch die Sprache des Romans fand ich zu einfach. Für mich hat diese Geschichte nur bedingt funktioniert.


3  Sterne.


                        

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Cover des Buches Neujahr (ISBN: 9783442770540)I

Rezension zu "Neujahr" von Juli Zeh

Verstörende Erinnerungen
iGirlvor 3 Tagen

Auf den ersten Blick scheint es so als sei Henning einer jener nervigen Ehemänner, die die Familie über umsorgen und so jedem auf die Nerven gehen. So auch seiner Ehefrau. Dazu kommen noch seine plötzlichen unerklärlichen Panikattacken. Vielleicht birgt der Familienurlaub auf Lanzarote die Chance auf einen Neubeginn? Nach einer durchwachsenen Silvesternacht macht sich Henning auf eine kräftezehrende Radtour auf einen Berg. Mit letzter Kraft kommt er am Gipfel bei einem Kunstatelier an und wird von der dort lebenden Frau, die ihn an seine Mutter erinnert herzlich aufgenommen und durch das Anwesen geführt. Und plötzlich erwacht die Erinnerung an einen Familienurlaub mit seinen Eltern und seiner damals 2-jährigen Schwester Luna. Doch was passierte damals und wie wirken die Ereignisse noch in seinem Leben nach?

Das Buch kommt ohne Kapitel aus, die eigentlich auch gar nicht nötig sind. Vielmehr ist es Hennings Gedankenwelt an der wir Lesende teilnehmen, manchmal so intensiv, dass es Pausen und Luft zum Durchatmen braucht. Die Schilderungen der kindlichen Handlungen spiegeln Hoffnung und Ausweglosigkeit, Angst davor etwas Verbotenes zu tun und das gefühlte Glück nach einem elterlichen Lob und immer auf der Suche nach einem Grund für die Geschehnisse. Die Stimmung, bedrückend, unheilsvoll, ein böses Ende erwartend, ist in ein sprachliches Erzählnetz geflochten, das mich als Leserin bis zur letzten Zeile gefangen hielt.

Juli Zeh ist ein erzählerisches Meisterstück gelungen über eine Situation, die kein Kind erleben soll. Gerade deshalb ist es ein Buch, das einem in Erinnerung bleibt, über das man reden möchte und das doch soviel Stärke und Mut beinhaltet.



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Cover des Buches Corpus Delicti (ISBN: 9783641242701)B

Rezension zu "Corpus Delicti" von Juli Zeh

Der Körper als Staatslegitimation
blertavor 4 Tagen

Mia Holl steht vor Gericht, weil sie die Gesundheit ihres Körpers vernachlässigt hat, nachdem ihr Bruder Suizid begangen hat. In einer Gesundheitsdiktatur, in der der Körper die oberste Priorität hat, wird Mia als gefährlich angesehen. Mit der Zeit widersetzt sie sich immer mehr Gesetzen und wird vor die Frage gestellt, ob sie nicht doch ein Recht auf Selbstbestimmung hat.

Den Entwicklungen der letzten paar Jahre gegeben, kann dieses Buch aus einem ganz aktuellen Blickwinkel gelesen und diskutiert werden: Hat der Mensch ein Recht auf Krankheit? Und wie weit darf die Regierung gehen, um ihre Bevölkerung zu schützen? Natürlich gibt es auch in dieser Geschichte Staatsfeinde – einer davon war Mias Bruder. Das Geschwisterpaar steht in einem krassen Kontrast zueinander: Moritz, der Freigeist und Mia, die strikt allen Regeln folgt – was sich im Laufe der Geschichte ändert. Mia ist sich nämlich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie nicht doch fremdbestimmt lebt, ob Prävention und Kontrolle in diesem Staat nicht doch ausgeartet sind.

Auf jeden Fall sind das spannende Denkansätze! Denn auch hier wird es schwierig, eine gerade Linie zu ziehen, wo Sicherheit aufhört und Überwachung startet. Mia bekommt auf ihrem Weg zur Erkenntnis einige Gegenspieler, die sie provozieren und in ihrem Denken bestärken; sie macht eine reichliche Charakterentwicklung durch.

An den teils zähen und unrealistischen Dialogen (niemand redet so) merkt man auch, dass es ursprünglich ein Theaterstück war, das bei der Umsetzung in einen Roman vielleicht stilistisch noch hätte aufgebessert werden können. Mir ist klar, dass Juli Zeh mit diesem Roman etwas ganz Bestimmtes vermitteln möchte, etwas ohne viel Drum und Dran; etwas, das einfach den Kern der Fragestellung trifft. Aber ich suche bei Geschichten nach dieser Vollkommenheit im Gefühl. Damit meine ich, dass sich die Welt, in der wir uns befinden, rund und echt anfühlt; dass sie eine charakteristische Atmosphäre aufweist.

Nun: Der Staat, den Juli Zeh entworfen hat, wirkt wie ein einfaches Konstrukt, das keinerlei Tiefe oder Logik vorweisen kann. Von Details ebenfalls keine Spur. Der Staat scheint erzwungen, als wäre er lediglich erschaffen worden, um ein möglichst breites Publikum mit der vereinfachten Problematik konfrontieren zu können – was ich in der Theorie auch interessant finde, aber in der Umsetzung fehlt die Natürlichkeit der Geschichte, die meiner Meinung nach die darin vorkommende Thematik schwerwiegender und ernster gemacht hätte, was dann wiederum einen schärferen Effekt auf die Leserschaft gehabt hätte.

Für mich besteht die Geschichte grösstenteils aus Juli Zeh, die mir künstlich etwas beibringen will, statt dass ich durch das Fiktive selbstständig einen Schlüssel zur Realität ergattere.

Fazit
Die Thematik mit der Gesundheitsdiktatur und den aufgeworfenen moralischen Fragen finde ich äusserst spannend. Auch die Charaktere und ihre gegenseitige Beeinflussung haben mit überzeugt. Jedoch fand ich sowohl die Dialoge als auch den ganzen erschaffenen Staat unnatürlich und erzwungen, was es mir schwieriger machte, einen Zugang zur Geschichte zu finden.

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Gespräche aus der Community

Dies ist eine privat erstellte Leserunde. Es gibt keine Bücher zu gewinnen; jeder liest mit seinem eigenen Exemplar - Beginn 15. Februar

Liebe Leserunden-TeilnehmerInnen. Dies ist ein Buch mit aktuellen Themen, die viel Diskussionspotential zu bieten scheinen. Nach meinem Eindruck nach Lesen der ersten Kapitel mit mehr Gedanken als Handlung scheint es sich gut für nebenher zu eignen, vor allem aber, um immer wieder innezuhalten und sich miteinander auszutauschen.

461 Beiträge
J

Wer möchte sich mit eigenem Exemplar anschließen?

Wir starten mit der Leserunde am 16.05.2021


Hallo in die Runde,

ab 16. Mai 2021 möchte ich zusammen mit @Frollein_Annika Juli Zehs Gesellschaftsroman "Unterleuten" lesen.
Interessierte können sich uns gerne (mit eigenem Exemplar) anschließen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Bis dahin 

Liebe Grüße

Elbenwind

176 Beiträge
E
Letzter Beitrag von  Elbenwindvor einem Jahr

Schade! Vielleicht klappt's beim nächsten Mal. Hast du noch andere Bücher von Juli Zeh auf deinem SuB liegen?

LieselotteDer LovelyBooks Adventskalender beschert euch eine buchige Adventszeit und verkürzt die Tage bis Weihnachten! Denn vom 01.12. bis 24.12. öffnen wir jeden Tag unser Bücherregal für euch und verlosen großartige Literatur zum Weiterschenken oder selber Lesen!

Heute könnt ihr eines von 5 Exemplaren von "Neujahr" von Juli Zeh gewinnen! 

Bewerbt euch heute am 11.12.2018 direkt über den blauen „Jetzt bewerben“-Button und verratet uns, warum ihr dieses Buch gewinnen möchtet! 

Unser LovelyBooks Adventskalender ist randvoll mit Buchgeschenken für die ganze Familie. Habt ihr schon die weiteren Buchverlosungen des heutigen Tages entdeckt? Und wer noch auf der Suche nach Inspiration ist, findet im Stöberbereich ganz wunderbare Ideen für Buchgeschenke für die Liebsten! 

Aufgepasst! Unser Lesefuchs ist neugierig, was sich alles im LovelyBooks Adventskalender verbirgt und besucht ihn deswegen immer wieder. Findet ihr ihn? Dann klickt auf den Fuchs und sichert euch so die Chance auf eines von 5 Buchpaketen. Wenn ihr den frechen Lesefuchs vier Mal entdeckt, landet ihr im Lostopf für unser riesengroßes Weihnachtspaket mit allen (!!!) 69 Büchern aus dem Adventskalender! Augen offen halten lohnt sich! 

Mehr zum Buch: 
Lanzarote, am Neujahrsmorgen: Henning sitzt auf dem Fahrrad und will den Steilaufstieg nach Femés bezwingen. Seine Ausrüstung ist miserabel, das Rad zu schwer, Proviant nicht vorhanden. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, lässt er seine Lebenssituation Revue passsieren. Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Er hat zwei gesunde Kinder und einen passablen Job. Mit seiner Frau Theresa praktiziert er ein modernes, aufgeklärtes Familienmodell, bei dem sich die Eheleute in gleichem Maße um die Familie kümmern. Aber Henning geht es schlecht. Er lebt in einem Zustand permanenter Überforderung. Familienernährer, Ehemann, Vater – in keiner Rolle findet er sich wieder. Seit Geburt seiner Tochter leidet er unter Angstzuständen und Panikattacken, die ihn regelmäßig heimsuchen wie ein Dämon. Als Henning schließlich völlig erschöpft den Pass erreicht, trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag: Er war als Kind schon einmal hier in Femés. Damals hatte sich etwas Schreckliches zugetragen - etwas so Schreckliches, dass er es bis heute verdrängt hat, weggesperrt irgendwo in den Tiefen seines Wesens. Jetzt aber stürzen die Erinnerungen auf ihn ein, und er begreift: Was seinerzeit geschah, verfolgt ihn bis heute.

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.  
341 BeiträgeVerlosung beendet
D
Letzter Beitrag von  daydreaminvor 4 Jahren
Wow, ich freue mich riesig über so gute Neuigkeiten am Ende der anstrengenden Woche :) Vielen Dank!!

Zusätzliche Informationen

Juli Zeh wurde am 30. Juni 1974 in Bonn (Deutschland) geboren.

Juli Zeh im Netz:

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