Jonas Jonasson

 3,9 Sterne bei 7.202 Bewertungen
Autorenbild von Jonas Jonasson (©Sara Arnald)

Lebenslauf von Jonas Jonasson

Bestsellerautor mit bewegter Biografie: Jonas Jonasson, Jahrgang 1961, studierte Sprachen in Göteborg und war als Journalist für schwedische Zeitungen tätig. Mit der Gründung seines Medienunternehmens 1996 stieg der berufliche Erfolg ebenso wie die Anzahl der Arbeitsstunden – mit gesundheitlichen Folgen. Burn-out lautete die Diagnose. Kurzerhand verkaufte er die Firma und zog sich aus dem Mediengeschäft zurück. Die Liebe verschlug ihn in den Schweizer Kanton Tessin. Schon bald wurde der Schwede mit dem klangvollen Namen Vater, wandte sich einem ruhigeren Leben und dem Schreiben zu. „Man möchte meinen, er hätte seine Entscheidung etwas früher treffen und seine Umgebung netterweise auch davon in Kenntnis setzen können“ ist nicht die Reaktion auf Jonassons Zäsur, sondern die Eröffnung seines Debütromans. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, 2009 in Schweden veröffentlicht, markierte seinen Durchbruch als Schriftsteller. Das Buch besetzte wochenlang die Top-Ränge der Bestsellerlisten, wurde in 45 Sprachen übersetzt und schließlich verfilmt. Ähnlich hohen Zuspruch erhielten „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ (2013) und „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ (2015). Der Mensch wäre besser dran, wenn er sich weniger ernst nähme, davon ist Jonas Jonasson überzeugt. Seine Geschichten spiegeln diese Sicht wider: in einem runden Mix aus Schelmenroman und Roadmovie, gespickt mit schrägem Humor und Originalität.

Botschaft an meine Leser

Allan Karlssons Botschaft an euch lautet, dass ihr nicht so viel denken sollt. Es ist mit allem, wie es eben ist, und wird, wie es wird. Meine Botschaft an euch? Hört nicht auf Allan! Denkt, so viel ihr könnt! Der wachsende Nationalismus in Europa und der Welt ist eine Bedrohung für uns alle. Euer Jonas

Alle Bücher von Jonas Jonasson

Auf einen Grogg mit Allan Karlsson und...

Jonas Jonasson hatte eigentlich etwas ganz anderes im Kopf, als schon wieder die weltpolitische Lage mit dem inzwischen 101-jährigen Allan Karlsson zu diskutieren. Doch Allan findet, man sollte mindestens zwei Mal in seinem Leben aus dem Fenster klettern und klopfte bei dem schwedischen Weltbestsellerautor auf Gotland an die Tür. Da wurde Jonas Jonasson bewusst, dass Allan genau das war, was ihm für seine neue Buchidee gefehlt hat. Anlässlich der Rückkehr von Allan Karlsson in "Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten" haben wir mit Jonas Jonasson über das Leben mit Hühnern, die Faszination Gotlands und den Fortschritt der Menschheit gesprochen. Dazu hat er uns eine Botschaft von Allan für seine deutschen Leser hinterlassen und verraten, weshalb wir auf keinen Fall auf Allan hören sollten...

Kära Jonas, tack så mycket för din tid! Was ist das schönste Kompliment, das du von deinen Lesern bekommen hast?

Das mit Abstand schönste Kompliment, das ich bislang bekommen habe, ist der handgeschriebene Brief von einer hundertjährigen Dame aus Kanada. Sie schrieb, dass sie schon lange aus dem Fenster ihres Altenheimes geklettert wäre, würde sie nicht im dritten Stock wohnen. Und dann hat sie den Brief mit einem ordentlichen Flirt beendet. Unter anderem erfuhr ich, wie himmlisch schön ich sei.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Morgens. Da ist mein Gehirn ausgeruht und besonders aufnahmefähig für all das, was um uns herum passiert im Großen sowie im Kleinen. Und so kann ich all das im nächsten Schritt auf meine eigene Art formulieren.

Hast du ein Lieblingswort?

Nein, aber erst gestern Abend hörte ich einen Mann sagen, dass das grässlichste Wort, das es gibt, das schwedische "singel" sei. Auf Schwedisch kann es zwei verschiedene Sachen bedeuten: Entweder das Adjektiv "alleinstehend", oder das Substantiv "Kies". Das nächste Mal, wenn ich ihn sehe, frage ich ihn, welches er meinte.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

In meinem nächsten Leben werde ich Schwedischlehrer für Einwanderer. Das ist schon lange für mich bestimmt.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Hmm, ich mochte es nie, Bücher auszuwählen, auch nicht meine eigenen. Ich denke, dass ein hinreichend interessantes Buch von unterschiedlichen Lesern auf ganz unterschiedliche Weise gelesen und erlebt wird. Es entsteht eine persönliche Beziehung zwischen dem Leser und dem Buch. Wer bin ich, dass ich mich in die Beziehungen anderer einmische und eine Meinung dazu habe?

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns begleiten?

Wir alle sollten unbedingt an fremde Orte reisen, um Menschen und Kulturen zu treffen, die wir nie zuvor erlebt haben. So finden wir heraus, wie sehr wir uns alle ähneln und dass wir nicht herumlaufen müssen und die ganze Zeit Angst voreinander haben. Welches Buch mitkommen soll? Zu allererst der Reisepass. Ein Reisehandbuch schadet auch nicht. Ansonsten entscheidest du nach deinen eigenen Vorlieben und Geschmack.

Wenn du ein Tier wärst, wärst du eine...

Katze. Einfach, um sowohl Nähe zu bekommen, als auch Nähe zu geben. Unabhängig. Ganz ruhig in der Seele, nicht so rastlos, wie ein Hund es sein kann. Aber als Katze würde ich mich unmittelbar in Therapie begeben, um mich vom Jagen und Herumkauen von Mäusen und kleinen Vögeln wegzuarbeiten.

Warum sind Hühner die perfekten Haustiere?

Ich war stolzer Hühnerbesitzer, bis der Fuchs sie alle zusammen im letzten Jahr geholt hat. Es war wunderbar, wie sie über den Hof spazierten. Stolz und kontaktfreudig. Aber um sie als perfekte Haustiere zu bezeichnen, muss man sie wirklich annehmen. Sie kacken überall hin und graben deine Erdbeeren aus, sobald sie die Möglichkeit dazu haben.

Gibt es etwas, was du gerne lernen würdest?

Mehr Sprachen. Immerzu neue Sprachen.

Dein Lieblingsort in Schweden:

Gotland. Die Insel in der Ostsee, auf der ich wohne. Hier haben sich die Geschichtsgrößen zusammengefunden, wie Ingmar Bergman oder Pippi Langstrumpf. Ganz zu schweigen von den Wikingern zu ihrer Zeit. Sie haben überall Spuren hinterlassen. Nirgends auf der Welt kann man mehr Silberschätze ausgraben als auf Gotland. Das Leben eines Wikingers kann in etwa so beschrieben werden: Er wurde geboren, wuchs auf, sammelte so viel Silber, wie er nur konnte, vergrub es und starb. Wenn ich darüber nachdenke, fällt mir auf: Denk, wie wenig wir seither gelernt haben.

Ein Satz über dein neues Buch:

Ich und mein neues Buch sind richtig tolle Freunde.

Ein Satz aus deinem neuen Buch:

Ich habe mehrere Favoriten, die habe ich wirklich. Aber nachdem ich dir erzählt habe, dass jedes Buch und jeder Leser eine eigene Leser-Buch-Beziehung haben, will ich den Leser lesen lassen und selbst entscheiden.

Was ist so besonders daran, mit Allan Karlsson zu arbeiten?

Er ist eine Person, der sich nie aus der Ruhe bringen lässt oder die Fassung verliert. Das überträgt sich auch auf mich. Ich bin selten so leicht zu ertragen und so leicht im Hinnehmen, wie wenn ich nur mit Allan zusammen bin.

Was können wir alle als Menschen von Allan lernen?

Vieles. Unter anderem, Menschen dafür zu respektieren, was sie sind und nicht dafür, was sie für Titel oder Positionen haben.

Allans Botschaft an seine deutschen Leser:

Denk nicht so viel. Es ist mit allem, wie es ist, und es wird, wie es wird.

Deine Botschaft an deine deutschen Leser:

Hört nicht auf Allan! Denk so viel wie du nur kannst. Der wachsende Nationalismus in Europa und der Welt stellt eine Bedrohung für uns alle dar!

Was tust du, wenn Allan noch einmal an deine Tür klopft?

Ich bitte ihn herein. Ich habe da so eine Buchidee, die ich gerne mit ihm diskutieren würde...

Zu guter Letzt: Wenn du noch einen Tag mit Allan verbringen könntest, was würdet ihr zusammen machen?

Wir haben ja schon so viele Tage miteinander verbracht. Ich bin mit ihm zusammen, wenn er Grogg trinkt und wenn er politische Führer aus allen Ecken der Welt aufscheucht. Und er ist jedes Mal bei mir, wenn ich mich auch nur über den kleinsten von ihnen aufrege. Genau das mit dem Aufregen ist etwas, was er nie verstanden hat.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Jonas Jonasson

Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)S

Rezension zu "Die Analphabetin, die rechnen konnte" von Jonas Jonasson

Subtiler, schräger Humor
sandrar44vor 24 Tagen

Nombeko, geboren in der Provinz in Südafrika macht sich auf den Weg in die große weite Welt. Und natürlich trifft sie andere Menschen, erlebt Abenteuer und unterliegt so mancher Wendung und Wandlung.

Es handelt sich um eine spannende, sehr gut recherchierte Geschichte  in welcher es sehr viele überraschende Wendungen gibt. Da ich das Buch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" geliebt habe, musste ich dieses Buch doch unbedingt lesen in der Hoffnung, wieder ein tolles Buch zu entdecken. Aber leider wurde ich enttäuscht, es ähnelte doch sehr seinem Vorgänger - ich hatte darauf gehofft, eine Weiterentwicklung des tollen, trockenen und schrägen Humors des Autors zu erleben. 

Was mich ein wenig an diesem Buch störte, war die Grundlage des Plots - wie kann man, selbst im Namen der Satire, blutrünstige Diktatoren, Bürgerkrieg und die Atombombe so verharmlosen.

Der Roman ist sehr gut geschrieben, auch liebe ich den Humor immer noch und es war eine kurzweilige, sehr gute Lektüre - aber leider kenne ich den Vorgängerband und somit war es nichts Neues für mich. 


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Cover des Buches Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind (ISBN: 9783570585627)J

Rezension zu "Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind" von Jonas Jonasson

Kurzweilige Unterhaltung mit deutlicher Überlänge
Josselevor einem Monat

Die schwedische Originalausgabe dieses Buches erschien 2015, der Titel wurde wörtlich ins Deutsche übertragen. Es wird die Geschichte eines außergewöhnlichen Trios erzählt. Neben dem titelgebenden Mörder Anders, der eigentlich Johan Andersson heißt, sind das der Rezeptionist Per Persson aus ursprünglich reichem Hause und die atheistische Pastorin Johanna Kjellanden. Diese drei betreiben hintereinander weg drei seltsame Unternehmen, eines der Körperverletzungsbranche, eines der religiösen Erweckungsbranche und eines …….

Der Roman folgt im Grunde demselben Strickmuster wie die sehr erfolgreichen Vorgängerbände: skurrile Figuren erleben vollständig irrwitzige Ereignisse erzählt in einer gepflegten Sprache in kurzen Kapiteln garniert mit absurden Ideen und schwarzem Humor. Was diesmal fehlt ist die Involvierung der großen Weltpolitik. Aber auch ohne diese ist es eine ganze Weile lang sehr unterhaltsam und lebendig.

Das Problem ist nur, es nutzt sich ab und der Leser fühlt sich wie im Auto auf der Flucht aus Växjö:“ Per Persson fluchte, bog abwechselnd nach links, rechts, links ab, fuhr geradeaus durch einen Kreisverkehr, fuhr geradeaus durch einen weiteren Kreisverkehr, fuhr geradeaus durch noch einen Kreisverkehr (so sieht es nämlich aus in Växjö), nahm am vierten und fünften Kreisverkehr die zweite Ausfahrt rechts, fuhr geradeaus und weit fort von der Stadt, um zu guter Letzt links auf einen Waldweg einzubiegen und von dem bog er nach links ab und fuhr dann noch einmal links.“ (Penguin Verlag TB, 2. Aufl. 2017, S. 114)

Damit meine ich nicht Jonassons Stil an sich, sondern die Länge genau dieses Romans. Mit anderen Worten: um die Hälfte gekürzt wäre er richtig super und kurzweilig unterhaltsam. So ist er mir drei Sterne wert.

P.S.: Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob mich bei den Vorgängerbänden das gleiche Gefühl der Überlänge befiel, aber ich habe sie als besser in Erinnerung. Für eine kompetente Rezension ist die Lektüre aber zu lange her.

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Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)D

Rezension zu "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson

Ein großer Lesespaß
Daniel215vor einem Monat

Die Rahmenhandlung des schwedischen Bestsellers erzählt vom Verschwinden des Allan Karlsson, der sich an seinem einhundertsten Geburtstag aus dem Altenheim fortstiehlt. Wir erfahren von  der „Flucht“, seinen neuen Begleitern und den Verfolgern. Den eigentlichen Kern der Erzählung bilden meiner Meinung nach aber die Rückblicke auf Allan Karlssons Leben, die sich mit der Rahmenhandlung abwechseln. In diesen Rückblicken dürfen wir über das erstaunliche (und natürlich vollkommen fiktive) Leben des 1905 geborenen Allan Karlsson staunen, dessen Lebensweg immer wieder von historischen Personen und Ereignissen gekreuzt worden ist.

Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „Forrest Gump“. Sowohl in dem Film als auch auch in dem hier besprochenen Buch steht ein vermeintlich einfach gestrickter Protagonist im Zentrum, der immer wieder vor Ort war, wenn Weltgeschichte geschrieben wurde.

Ganz so wie der Protagonist sein Leben (und die historischen Ereignisse) nicht allzu ernst nimmt, erzählt der Autor Jonas Jonsson auch seine Geschichte. Der insofern „seichte“ und durchweg humorvolle Erzählstil hat mir persönlich große Freude bereitet, mag aber nicht jedem liegen. Ein Beispiel: 

„Als Julius fünfundzwanzig war, starb erst seine Mutter an Krebs, und ihr Sohn trauerte sehr um sie. Wenig später ertrank der Vater im Sumpf, bei dem Versuch, eine Kuh zu retten. Auch da trauerte Julius sehr, denn er hatte wirklich an der Kuh gehangen.“

Man sollte jedenfalls keine tiefgründige Geschichte mit vielschichtigen Charakteren und einem großen Spannungsbogen erwarten, sondern sich auf eher leichtere Unterhaltung und eine Geschichte einstellen, die durchweg „mit einem Augenzwinkern“ erzählt wird. Wer sich darauf einlassen kann, wird mit einer witzigen (aber nicht albernen) Erzählung belohnt, die ich mit einem dauerhaften Lächeln auf den Lippen gelesen habe.

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Gespräche aus der Community

Eine abenteuerliche Reise, eine geheime Mission, eine fast perfekte Rache – ein echter Jonasson! Seid ihr bereit für ein neuen neuen Roman aus der Feder des schwedischen Bestseller-Autors?

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Wir wünschen euch eine wunderschöne Weihnachtszeit und viel Spaß mit dem LovelyBooks Adventskalender 2020!

438 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Spreelingvor einem Jahr

Ich nehme auch einen Trost Keks. Danke.

Den Gewinnern viel Freude an dem Buch!

Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid.

So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp.

Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier:
http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/

Bisher gelesen:

1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne
2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne
3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne
4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne
5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne
6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne
7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne
8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne
9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne

Ich lese gerade:

232 Beiträge
D
Letzter Beitrag von  Daniliesingvor 3 Jahren
Irgendwie wollen das Buch und ich aktuell nicht zusammen passen. Ich nehme es immer wieder zur Hand und komme nicht voran. Irgendwie glaube ich, dass das eher ein Winterbuch für mich werden könnte.
Zum Thema

Bestseller beim Sound der Bücher

Der Oktober hat zwei großartige Hörbuch-Neuerscheinungen für euch im Gepäck. Jeden Monat stellen wir euch beim Sound der Bücher ganz verschiedene Hörbücher vor - Hörbuchfans und all jene, die es noch werden wollen, sollten sich das nicht entgehen lassen!

Welches Hörbuch mit Bestsellerpotenzial möchtet ihr lieber in einer Hörrunde hören - "Mittagsstunde" von Dörte Hansen oder "Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten" von Jonas Jonasson? Zusammen mit Random House Audio und dem Hörverlag suchen wir jeweils 15 Testhörer!

Mehr zu "Mittagsstunde" von Dörte Hansen:
Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 49, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.

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Gelesen von Dieter Hallervorden
8 CDs, Laufzeit: ca. 10h (gekürzt)
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418 BeiträgeVerlosung beendet
K
Letzter Beitrag von  KatjaGrafvor 3 Jahren
Leider spät, aber dafür von Herzen. Hach, was habe ich mich amüsiert. Das Hörbuch, gelesen von Dieter Hallervorden ist der reine Genuss. Selten hat mich eine Geschichte so in ihren Bann gezogen und selten habe ich mich so gut unterhalten gefühlt. Dieter Hallervorden liest mit leiser Stimme und findet für jede Figur den richtigen Tonfall, ohne dass es überzogen klingt. Tatsächlich hatte ich zu Anfang Angst, dass die Lesung durch Dieter Hallervorden zu schnell ins Lächerliche kippen könnten. Genau das Gegenteil ist der Fall. Mann hätte keinen besseren Sprecher finden können um das Hörbuch zu vertonen. Die Story an sich ist ein Genuß vom Anfang bis zum Ende. Immer wieder findet sich der 101-jährige und sein Freund in abstrusen Situationen wieder und immer hat Alan oder sein Freund eine gute Idee um aus der Sache heil herauszukommen. Die Abenteuer der beiden sind so witzig, dass man das Hanebüchene daran gerne glauben möchte. Ich habe mich herzlich unterhalten gefühlt und kann nur jedem raten die unfassbar gut recherchierte Geschichte zu lesen oder zu hören. Wer noch Nachhilfe in Geschichte, Politik oder zum Weltgeschehen braucht, ist beim Hunderjährigen gut aufgehoben. Hier erfährt man allerhand über die Zusammenhänge von Wirtschaft und Politik und es ist nicht ausgeschlossen, dass das ein oder andere genau so gelaufen ist, wie es Jonas Jonasson beschreibt. Sorry an die Leserunde, das es etwas gedauert hat, leider war ich längere Zeit krank und musste zweimal ins Krankenhaus, wo ich schließlich operiert wurde. Es hat sich darum alles etwas hingezogen. Jetzt habe ich endlich die Rezi geschrieben und hoffe, ihr hattet alle genau soviel Spaß beim Hören wie ich.

Zusätzliche Informationen

Jonas Jonasson wurde am 06. Juli 1961 in Växsjö (Schweden) geboren.

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